Liveshopping – Geotagger ATP GPS Photo Finder Mini für 76€

Geotagging erfreut sich einer immer größer werdenden Fangemeinde. Verständlich, denn gerade in Zeiten von Google Earth bietet Geotagging beispielsweise eine gute Möglichkeit, um Urlaube und Reiserouten fest zu halten und nachvollziehen zu können. Wer zusätzlich zu Zeit und Ort auch noch Bilder festhalten möchte, findet heute bei iBOOD mit dem ATP GPS Photo Finder Mini für 69,95€ + 5,95€ (nächstgünstigster Preis 83€) das passende Gadget dazu. Die Ersparnis ist somit zwar nicht wirklich groß, aber da ich das Produkt eigentlich recht lustig finde und sich die Testberichte teils sehr positiv lesen, möchte ich es zumindest kurz erwähnen.

4264_21_hi_1253715017

Der ATP GPS Photo Finder Mini besteht aus Basis- und Mobileinheit. Während das Basismodul einen Cardreader und USB-Anschluss sowie eine Ladefunktion für das Mobilteil bietet, kommt dieses lediglich mit einem An-/Ausschalter daher. Das Foto-Taggen funktioniert somit auch nicht über eine Verbindung von Mobileinheit und Digicam, sondern über die in den JPEG Exif Fotodateien gespeicherten Zeiten. Man sollte somit darauf achten, dass der ATP GPS Photo Finder Mini und die Uhr der Digicam synchronisiert werden und die Cam das Speichern des Datums in JPEG Exif Dateien unterstützt. Hat man seine Tour beendet verbindet man die Mobil- mit der Basiseinheit und schiebt die Speicherkarte der Digicam in den Cardreader. Anschließend werden die Fotos mit den gespeicherten GPS Daten abgeglichen. Der ATP GPS Photo Finder wird im übrigen ohne Software ausgeliefert. Da auf kostenlose Software (namentlich Google Picasa und Google Earth) gesetzt wird, ist dies jedoch kein Problem sondern höchstens ein kleiner Umstand, da die Software zuerst herunter geladen werden muss.

Dank der guten Funktionalität und der sehr kompakten Abmessungen der mobilen Einheit schneidet das Gerät in den Testberichten gut ab (Durchschnittsnote 2,4) und auch die Amazonkunden sind mit 3,5 Amazonsternen recht zufrieden. Insgesamt ist der ATP GPS Photo Finder Mini sicherlich ein lustiges Gadget für Leute, denen Geotagging Spaß macht und die auch ihre Urlaubsfotos mit Geodaten taggen wollen. Allen anderen wird sich der Sinn eines solchen Geräts wohl eher weniger erschließen. :)

10 Kommentare…

1
SimonP September 24, 2009 um 1:13 am

Hatte mir kurzzeitig auch überlegt so ein Gerät zu kaufen, hatte es dann aber nicht gemacht wegen fehlender RAW Unterstützung und weil wo manchmal beim übertragen der Geodaten Bilder auf der Speicherkarte gelöscht werden (Bug)… Könnte aber durch ein FW-Update gefixt worden sein…

zitieren

2
Melvin September 24, 2009 um 1:40 am

Ohne RAW Unterstützung macht es keinen Sinn!
Ich fotografiere eigentlich fast nie JPGs, außer für Time Lapse aufnahmen! Da brauche ich dann aber auch kein GPS ^^

zitieren

3
southy September 24, 2009 um 8:37 am

sehe ich das richtig, daß ich hier eine CF-karte mit den fotos direkt aus der kamera in dieses gerät reinschiebe und das taggt dann automatisch, ohne rechner?
Also nicht wie bei einem herkömmlichen logger, wo ich erst per usb die daten runterziehe, sie dann irgendwie konvertiere und dann per software auf dem rechner die fotos tagge.
denn einen logger habe ich schon, nur ist mir das Viel zu aufwendig.

oh man, zig datenformate, wieder ein kitchen mehr dabei, manuelle
tagging – das ist doch alle
mist – wann haben aktuelle DSLRs endlich gps eingebaut??

zitieren

4
Steffen September 24, 2009 um 9:06 am

ja, ohne RAW ist das doch unnütz.

zitieren

5
blub September 24, 2009 um 9:16 am

ich setzt lieber weiterhin auf einen hochempfindlichen Datalogger (iblue 747a+ in meinem Fall) in Verbindung mit Geosetter:
http://www.geosetter.de/index.html
Das kann auch RAW und viele viele tolle Dinge, die diese Dockingstation garantiert nicht kann.
(z.B. automatisch Ländernamen in entsprechende Felder reinschreiben…)

zitieren

6
alias September 24, 2009 um 11:00 am

Gibts nicht ein Programm für Symbian, dass die Route speichert und dann damit eine Synchronisation möglich ist? Wäre doch viel einfacher und auch günstiger als noch son Gadget!

zitieren

7
David September 24, 2009 um 11:08 am

Zitat southy :

sehe ich das richtig, daß ich hier eine CF-karte mit den fotos direkt aus der kamera in dieses gerät reinschiebe und das taggt dann automatisch, ohne rechner?
Also nicht wie bei einem herkömmlichen logger, wo ich erst per usb die daten runterziehe, sie dann irgendwie konvertiere und dann per software auf dem rechner die fotos tagge.
denn einen logger habe ich schon, nur ist mir das Viel zu aufwendig.

oh man, zig datenformate, wieder ein kitchen mehr dabei, manuelle
tagging – das ist doch alle
mist – wann haben aktuelle DSLRs endlich gps eingebaut??

das siehst du genau richtig… :)

zitieren

8
Uli September 24, 2009 um 11:20 am

Für Symbian kann ich Nokia Sportstracker empfehlen. Dessen Routen kann man in verschiedenen Formaten Exportieren und in den bereits genannten Geosetter laden. Gibt noch andere, was ihr hier nachlesen könnt.

@Admin: Wenn du über solche Geräte schreibst: Was als Infos sicher relevant wäre, sind Akkulaufzeit und Genauigkeit und Häufigkeit der Aufnahme. Hier sinds ~16Std Laufzeit und 25m Genauigkeit bei 1HZ Aufnahmehäufigkeit ;)

@Windows-Mobile-Users: TrackMe kann alles, was ihr braucht. Für das Webinterface habe ich die passende Erweiterung beigesteuert, damit man für Geosetter ins GPX-Format exportieren kann.

zitieren

9
admin September 24, 2009 um 11:30 am

Zitat Uli :

@Admin: Wenn du über solche Geräte schreibst: Was als Infos sicher relevant wäre, sind Akkulaufzeit und Genauigkeit und Häufigkeit der Aufnahme. Hier sinds ~16Std Laufzeit und 25m Genauigkeit bei 1HZ Aufnahmehäufigkeit ;)

da haste wohl recht. :)

zitieren

10
Experte September 24, 2009 um 1:53 pm

Klingt interessant, aber wer Bilder eines mehrtätgien Urlaubs taggen möchte, sollte lieber auf ein GPS-Logger ausweichen, der mit “normalen” Batterien betrieben werden kann (z.B. RoyalTek 3800). Sonst muss man ja immer die Ladestation mit in den Urlaub nehmen… das wäre mir zu aufwendig. Die (laut vorherigen Kommentaren) fehlende RAW-Unterstützung macht das Gerät für professionelle und semiprofessionelle Fotografen sowieso uninteressant.

zitieren

Schreibe einen Kommentar

Blogroll  <  >