1. Thecus N5550 für 359€ und 5% Cashback – 5-Bay NAS für den etwas professionelleren Einsatz

    29 mydealz 26. Juli, 2012

    Wer auch zu Hause auf hohe Geschwindigkeiten und Datensicherheit setzt, kann sich das heutige iBOOD Angebot mal etwas genauer angucken. Sonst wird man so ein NAS wohl eher im Büro wieder finden:

    Bestellt man über qipu gibt es 5% Cashback (14,70€).

    Es ist auch das günstigste 5Bay NAS mit dieser Ausstattung. Im 4Bay Bereich gibt es noch 1-2 ähnlich bepreiste Geräte. Testberichte konnte ich nur einen finden, der sehr positiv ausfällt. Bei dem kleinen Bruder vom N5550 (u.a. kein USB 3.0, kein HDMI/VGA) sieht es da schon besser aus (Testeo 1,2). Einer der Punkte warum man soviel Geld in ein NAS investiert, ist mit Sicherheit die Geschwindigkeit und das zeigt sich dann in Schreibgeschwindkeiten von bis zu 120MB/s und Lesegeschwindigkeiten von 80MB/s. Ähnliche Geschwindigkeiten bekommt man zwar auch mit den teureren Synologys und QNAPs, aber will man 4 Bays+ ist man auch direkt nochmal 200 – 300€ mehr los.

    Thecus N5550

    Letztendlich ist es natürlich immer eine Frage wofür man das NAS anschafft. Zum reinen Speichern von Daten ist das Thecus anscheinend wirklich gut, aber im Heimbereich würde ich persönlich nicht mehr auf die zahlreichen Apps verzichten wollen, die es für Synology gibt. Der 5200XXX hat auch gleich 3 Lüfter und würde damit im Heimbereich wahrscheinlich auch nur Spaß machen, wenn er in einem geschlossenen Raum steht. Leider gibt es nicht genug Testberichte, die Vergleiche heranziehen.

    Technische Daten (Herstellerhomepage):

    Festplatte: N/A • intern: 5x 3.5″, SATA II, RAID 0/1/5/6/10/JBOD Hot-Swap • extern: 2x Gb LAN • zusätzliche Anschlüsse: 1x USB 3.0 (Host), 4x USB 2.0 (Host), 1x eSATA (Host), VGA, HDMI • Prozessor: keine Angabe • Speicher: 2GB DDR3 • Lüfter: keine Angabe • Stromverbrauch: keine Angabe (Betrieb), keine Angabe (Leerlauf) • Abmessungen (BxHxT): 190x230x240mm • Gewicht: keine Angabe • Besonderheiten: iSCSI, DLNA-Server, FTP-Server, iTunes-Server, LC-Display, BitTorrent-Client


  2. 29 Kommentare

  3. Hmmm…habe sehr Interesse an einem NAS und frage mich was wohl besser wäre…
    Dieser, einen der bekannnteren Hersteller (QNAP, Synology) oder ein HP Micro Server (die günstigste Lösung).
    Was denkt ihr? Einrichten usw dürfte kein Problem darstellen (habe eine gewisse Ahnung ;)

  4. @dergago Ewiges Thema. Ich habe grade ein Synology DS212J (2 bay) gekauft und bin restlos begeistert von der einfachen Einrichtung. Besagte Apps eben. Wer mehr Bock auf Tüfteln hat oder 20 Euro sparen will, soll sich ruhig einen “richtigen” Server kaufen. :)

  5. Ich habe mir selbst eine Synology geholt und bin sehr zufrieden. Das Gesamt-Paket ist halt ziemlich gut. Vorher hatte ich eine Philips SPD-8000CC die von Haus aus gerade mal als schlechter Samba-Server diente, ein Mod brachte dann SSH, Optware und IPKG. Die Funktionen waren aber nicht zuverlässig und es hagelte jede Menge unergründliche Segmentation faults. Um zum Thema zu kommen: Eine Eigenbaulösung ist wohl interessant, wenn du sehr viel Freiheit brauchst für spezielle Anwendungen und gleichzeitig aber nur eher wenige Dienste nutzt. Weil mehr als 5 Dienste bekommst du meiner Meinung nach nicht sicher, komfortabel (Benutzer-Verwaltung!) und zuverlässig hin. Bei der kommerziellen NAS habe ich halt direkt “Spielzeuge” wie VPN, Photo-/Audio-Station, Backup-Service etc. die ich sonst nie einrichten würde. Außerdem ist das Konfigurieren komfortabler, z.B. habe ich mal eben den Mail-Server angeschmissen um ein CACert-Zertifikat auszustellen und wieder gestoppt, weil ich ihn nicht nutze.
    Denk vorher drüber nach, was du genau machen möchtest. Wenn du nur Samba und Optware-Pakete nutzen willst, macht der Eigenbau Sinn.
    Meld dich vielleicht, wenn du genau überlegt hast, was du machen willst.

  6. Achso, Nachtrag:
    Ein richtiger Server (v.a. auf x86-Basis) hat auch Vorteile bei komplexeren Anwendungen, z.B. wenn du Java haben willst oder Pakete zwingend eine grafische Oberfläche brauchen. Ist halt mehr PC. Und die Rechenkraft ist wesentlich höher. Auf ARM-Basis ohne Numerischen-Coprozessor macht es z.B. keinen Sinn, Videos zu encodieren, das dauert 20x länger als aus einem x86 gleicher Taktrate. Meine DS-212+ (2,0 GHz ARM-5) braucht gefühlt eine Minute pro neuem Bild in der Photo-Station um Vorschaubilder etc. zu berechnen. Mein Core-i7 mit 2,67GHz braucht für das Konvertieren von Scans und Fotos in voller Auflösung zu voller Auflösung (Dateigröße verringern mit brutalen JPG-Einstellungen) Sekundenbruchteile (nur 1 Kern wird benutzt).

  7. In Sachen Thecus bin ich ein gebranntes Kind. Ich hatte einige Jahre ein semiprofessionelles / SOHO 5bay NAS (damals nur das Leergehäuse 850 €). Das Problem war und ist das es nur spärlich neue Firmwareupdates gibt. Sprich: Es kam nur wenige neue Funktionen hinzu (kann man verschmerzen) aber es wurden auch nur wenige Bugs gefixed.
    Aus diesem Grund bin ich nun bei Synology gelandet und verbaue auch nur noch Synology bei meinen Kunden. Da gibt es einfach so ziemlich alles für, egal ob man es braucht oder nicht.
    Privat bin ich nach dem Thecus auf einen x86 Server umgestiegen der inzwischen mit 6 Festplatten bestückt ist. Der Stromverbrauch ist sicherlich höher aber hält sich dank i5 auch in Grenzen. Mein privates Synology dient nur zur Datensicherung.

    Kurz: Ich persönlich kann leider kein Thecus empfehlen, v.a. wenn man das Teil länger betreiben will.
    Wenn es wie vor einigen Monaten das Verbatim 4bay NAS zu Schnäppchenpreisen verkauft wird, sieht das natürlich anders aus.

    Aber immerhin ging das Thecus nach 4 Jahren bei ebay besser weg als ich dachte :-)

    cu

  8. Verführerisch.
    Habe über thecus aber auch nicht so viel gutes gehört.

    Einen Server mit VMware habe ich schon (ohne direct path). Würdet Ihr zusätzlich NAS dazu holen oder den reinen Speicher dem Server zugänglich machen?
    SAS platten sind in vernünftigen Größen unbezahlbar.

    Wollte mir eigentlich den ML110 G7 aus England holen. Leider verschickt keiner der günstigen Anbieter nach DE und der eine, der es getan hätte hat Porto mit 110 Pfund gewollt. Da sind die 150 Pfund cashback direkt wieder weg…

  9. Dann doch lieber einen HP N40L. Der hat, wenn der Steckplatz für das optische Laufwerk umfunktioniert wird, ebenfalls 5 Laufwerksplätze und fährt auch problemlos das Gbit LAN an seine Grenzen.

    Abgesehen davon ist das N40L auch zusammen mit einer Windows Homeserver 2011 Lizenz noch eine ganze Ecke billiger.

  10. Ich bin mit meinem Windows Home Server 2011 sehr zufrieden. Vor allem dank Backup, Video Streaming auf iPhone und als Datenhalde für XBMC. Das Killerfeature war Lightsout (automatisch ein und ausschalten) das kann leider kein mir bekanntes NAS so gut.

  11. Hallo zusammen,

    ich bin gerade auch auf der Suche nach einem Server oder so was in der art.

    Ich habe mir damals mal einen Server zusammengestellt, aber die Einrichtung mit Windows Server gestaltet sich leider nicht so einfach wie angenommen.

    Im Endeffekt will ich nur eine Datensicherung mit Hilfe eines “Laufwerks” welches im Explorer angezeigt ist haben evtl. sollte dies noch mit einem Handy abrufbar sein, dies auch von unterwegs via VPN oder dergleichen. Ich weiß leider nicht genau was noch zum Streamen von Filmen oder Musik notwendig ist, würde dies auch übers Internet funktionieren? Im Grunde weiß ich gar nicht genau was noch für “nützliche” Spielereien möglich und brauchbar sind.

    Ich bin für jede Tipps dankbar

  12. Hab nach einigen Einkäufen bei ibood nun ziemliche Schwierigkeiten mit Rücknahme/support. Von höherpreisigen Einkäufen sehe ich da in Zukunft ab.

  13. @falc410
    die besseren Synology und Qnap können doch auch WOL? Gibt es irgendwo einen guten Systemvergleich von Fertig- Nas gegen Selbstbau mit verschiedenen Varianten wie Windows Home Server oder FreeNas usw. Ich wüsste auch nicht wie ich mit einer echten Windows Server Version ein gutes Nas hinkriegen kann (wie einige in Foren das machen weil ja die Performance so gut wäre) und wie man die ganzen Möglichkeiten einer Synology damit abbilden soll?

  14. Felix:
    Im Endeffekt will ich nur eine Datensicherung mit Hilfe eines “Laufwerks” welches im Explorer angezeigt ist haben evtl. sollte dies noch mit einem Handy abrufbar sein, dies auch von unterwegs via VPN oder dergleichen.

    Für den Zweck mietest Du Dir einfach Speicherplatz z. B. bei Strato Highdrive. Das kostet meist weniger als die reinen Stromkosten eines NAS.

  15. TenFingers:
    Hab nach einigen Einkäufen bei ibood nun ziemliche Schwierigkeiten mit Rücknahme/support. Von höherpreisigen Einkäufen sehe ich da in Zukunft ab.

    ich kann das zum Glück nicht bestätigen. Hatte bis jetzt eine Reklamation und diese wurde sehr zufriedenstellend gelöst. Sie haben ein Orginal Ersatzteil vom Hersteller bezahlt, da bei der bestellten Ware, ein falscher Anschluss vorhanden war.

  16. @player23: Ja fast jedes Gerät kann heutzutage Wake-On-Lan, das ist nicht das Problem. Aber die Geräte schalten sich nicht selbstständig ab. Beim Windows Home Server kann ich einstellen das der Server automatisch per WoL angeschaltet wird sobald ich meinen (HT)PC anschalte und wenn ich diesen wieder ausschalte, wird auch der Server ausgeschaltet. Ein NAS müsste man immer händisch ausschalten. Deswegen habe ich mich auch gegen FreeNAS oder OpenNAS als System entschieden.

    Davon abgesehen bietet mir der Windows Home Server halt noch eine ganze Menge. Er schaltet sich von alleine Nachts ein, fährt dann die Desktop PCs hoch, macht ein Backup und schaltet alles wieder ab. Das kann so auch kein NAS. Lediglich TimeMachine funktioniert leider nicht so ohne weiteres auf dem WHS – wobei es da auch Tricks gibt.

    Und vom Preis war es damals auch nicht wirklich teurer als ein 5-bay NAS. Hier meine damalige Einkaufsliste: http://geizhals.at/eu/?cat=WL-143296
    Ohne Festplatten ca. 500 Euro – geht heutzutage wahrscheinlich auch billiger und noch stromsparender.

    Besonders glücklich bin ich eben über das Videostreaming jetzt zum iPad. Der nimmt FullHD mkv Filme und konvertiert sie on-the-fly fürs iPad. Davon abgesehen das ich den schon seit Jahren mit XBMC nutze (seperater Rechner) und natürlich für Backup (Wiederherstellung ist ein Klacks).

    Einrichten ist beim WHS auch kein Problem. Das einzig traurige ist das es von Microsoft zumindest im Moment kein Nachfolge Produkt geben wird. D.h. in ein paar Jahren wird man wahrscheinlich auf einen richtigen Windows Server umsteigen müssen, aber zumindest jetzt und mit Windows 8 läuft noch alles ohne Probleme.

    Zum Thema: der Preis für ein 5-Bay NAS ist trotzdem gut!

  17. falc410:
    Ich bin mit meinem Windows Home Server 2011 sehr zufrieden. Vor allem dank Backup, Video Streaming auf iPhone und als Datenhalde für XBMC. Das Killerfeature war Lightsout (automatisch ein und ausschalten) das kann leider kein mir bekanntes NAS so gut.

    Wenn LightsOut aber nun den Server im Standby oder Aus hat, dann gibt’s auch kein Streaming auf das Phone, oder? Und bei einem Synology NAS, z.B. die 212er Reihe, ist der Stromverbrauch so gering, die kannste durchlaufen lassen.

  18. Olaf: Für den Zweck mietest Du Dir einfach Speicherplatz z. B. bei Strato Highdrive. Das kostet meist weniger als die reinen Stromkosten eines NAS.

    Ja gute Idee aber ich finde 16,99 € schon ziemlich viel, bei einem Server der etwas mehr kann bezahle ich an Strom ca. 130 €…

  19. Es gibt genug WoL Tools mit denen sich der Server einschalten lässt, auch per iPhone. Dank Fritzbox sogar übers Internet. Und Lightsout erkennt ob ich mir Filme mit dem iPhone streame und schaltet erst ab wenn ich nichts mehr mache.

    Stromverbrauch im idle ist unter 40W – habe keine genaueren Zahlen im Moment aber der Rechner ohne Festplatten braucht etwas über 20W. Muss jeder selber wissen ob er den laufen lassen will oder nicht. Mir war es halt wichtig. Und wohl auch leiser als so manches NAS.

    Ich hatte vorher 2x 4-Bay NAS von Intel (SS4200) und war relativ zufrieden, aber auf 5-Bay hat man halt einen riesigen Aufpreis. :(

  20. Tobias: Besonders glücklich bin ich eben über das Videostreaming jetzt zum iPad. Der nimmt FullHD mkv Filme und konvertiert sie on-the-fly fürs iPad.

    Womit machst du das? Ich würde auch gern auf mein Android-Tab streamen, aber mit der mkv direkt wird das nix. :/

  21. @Tobias: Was ist mit den ganzen fertigen Tool eine Synology wie iTunes Server, Photo Station und eigen Cloud mit dazugehörigen Apps für Android/iOS zum nutzen? Ist das mit WHS auch möglich und wieviel gefrickel ist nötig, bzw. gibt es dazu kaufbare Apps oder strickt das die Community selbst? Ich glaube mit FreeNas oder Windows Server ist da nicht möglich, oder?
    Das mit ein und ausschalten der Nas verstehe ich eh nicht, es müsste doch in jedem Fall möglich sein, dass die NAS sich ausschaltet wenn kein Client mehr online ist und der Client die Nas anschaltet falls nicht an – aber selbst das geht doch mit FreeNas nicht, oder?
    ~”fährt dann die Desktop PCs hoch, macht ein Backup und schaltet alles wieder ab” – klingt super, das kann die Synologoe nicht, gell?

  22. Das mit dem Backup geht mit keinem NAS soweit mir bekannt ist. Vorallem macht der Windows Server auch ein komplett Backup von der Festplatte. Ich habe erst vor ein paar Wochen ein Restore gemacht. Man bootet mit CD / USB Stick (beim WHS dabei), dann findet er automatisch den WHS im Netzwerk und man kann die komplette Festplatte wieder herstellen lassen. Hat super funktioniert.

    iTunes Server ist das einfachste – einfach iTunes installieren und in den Optionen das freigeben. Der Server hat einen Webserver dabei mit dem man sich einloggen kann um z.B. auf Fotos, Videos etc. zugreifen zu können. Da muss man nichts weiter machen als einen User anlegen. Die Webseite ist auch für Mobile Geräte optimiert.

    Es gibt auch zukaufbare Apps, aber die halten sich wirklich in Grenzen. Aber es gibt eine gute Community unter http://www.home-server-blog.de/
    Dort im Forum findest du auch viele Hardwarevorschläge etc.

    Und wie gesagt ein NAS schaltet sich nicht automatisch ab, auch FreeNAS nicht. Mit dem LightsOut Addon vom WHS kann man verschiedene Quellen überwachen, entweder Windows Homegruppe, oder per IP Adresse aber auch CPU Last, Prozesse etc sind möglich. Siehe: http://www.homeserversoftware.com/

    Achja als Raid hab ich den Onboard Intel Chipsatz hergenommen. Man könnte natürlich auch noch eine richtige Raid Karte einbauen aber die kostet natürlich dementsprechend.

  23. Wegen den mkv Streamen: ich benutze Airvideo http://www.inmethod.com
    Das gibt es wohl nur für iOS Geräte und erfordert eine CPU mit mind. 2Ghz (also keinen Atom). Vielleicht gibt es etwas ähnliches für Android auch? Ich hab die Software selber erst vor ein paar Wochen entdeckt obwohl es das schon ziemlich lange gibt.

    Gestern hat mir mein Kumpel aber gesagt das der VLC Player wohl auch Conversion und Streaming machen kann aber ob das auch so Problemlos funktioniert? Ich glaube das ist komplizierter zum einrichten.

    Der Windows Server bringt so eine Funktion zum Streamen per Webseite schon mit aber der frisst halt keine mkv sondern nur Standardformate.

  24. @Tobias: Danke für deine ausführlichen Antworten. Das hört sich alles mit WSH sehr gut an, ich hab auch einen PC ‘rumstehen’ der zwar 80W im leelauf braucht, wäre ja aber nicht so schlimm wenn die Kiste eh die meiste Zeit aus ist. Meine Wünsche: Backup von PCs und Mac (einmal im Monat), Filme auf den TV und iPad anschauen (über PS3), Fotos zu Hause mit iPad anschauen und Fotos und Dokumente unterwegs mit Handy anschauen und zentrale Ablage. Und das alles mit möglichst wenig Einstellungsarbeit und Wartungsarbeit. Deswegen dachte ich, dass eine Synology für mich das Beste wäre – allerdings finde ich es bei WSH toll, dass man ohne Raid auskommt und einfach einstellen kann welche Daten doppelt gesichert werden sollen. Wie sicher ist der WHS eigentlich, ich mein die Windowskisten sind doch immer aufgrund der großen Verbreitung Angriffsziel, nicht? Bestimmt muss ich eine Antivirussoftware dafür kaufen – apropos kaufen, wo und welche Version von WSH kauft man am Besten?

  25. Beepo:
    Dann doch lieber einen HP N40L.

    Abgesehen davon ist das N40L auch zusammen mit einer Windows Homeserver 2011 Lizenz noch eine ganze Ecke billiger.

    Wie ist das denn mit so einem HP N40L. Habe ich da dieselben Möglichkeiten wie bei einem NAS oder muss ich irgendwelche Einschränkungen hinnehmen?

    Würde bspw. ganz gerne mit VLC Filme zu meiner Vu Duo streamen. Ist das mit WHS bzw. auch mit einem NAS möglich?

  26. @player23: Also das Mac Backup funktioniert nicht so ohne weiteres. Es gibt zwar Anleitungen wie man Time Machine auf einem NAS benutzt aber ob die mit 10.7 oder 10.8 noch funktionieren kann ich nicht sagen. Mir war das Gefrickel zu doof deswegen hänge ich einfach eine externe Festplatte hin mit einer Partition für TM.

    Den Rest deiner Wünsche erfüllt der WHS allerdings verwechselst du etwas. Der WHS 2011 hat den Drive Expander nicht mehr, d.h. du brauchst entweder ein Raid oder eine externe Backup Festplatte. Das mit Daten doppelt sichern auf 2 physikalischen Laufwerken gibt es nicht mehr. Ich habe im BIOS im Intel Raid Controller mir ein Raid aus 5x 2TB Platten angelegt – damit habe ich dann ein 7TB Laufwerk – allerdings kann der WHS nur maximal 2TB Laufwerke auf externe Platten sichern. Ich empfehle dir das WHS Forum, da kannst du dich informieren und musst dir überlegen was du machen willst. Mir reicht das Intel Raid (Schreibraten von 100MB/s und Emailbenachrichtigung bei Problemen).

    Virenscanner braucht man eigentlich nicht da man auf dem WHS so gut wie keine Software installiert und sich auch nur sehr sehr selten per Remote Desktop einloggt. Sicherheitsupdates kommen automatisch und Firewall ist Pflicht – ansonsten ist nicht viel zu tun. Die Lizenz kannst du im Internet kaufen: http://geizhals.at/de/644182

    Zusätzlich solltest du ca. 15 Euro (glaube ich) für das Lights-Out Plugin einplanen. Mehr braucht es nicht. Zum installieren, Maus, Tastatur, Monitor anschliessen – danach braucht man das nicht mehr. Server kann somit in eine Ecke braucht nur Strom und Netzwerk.

    Eine USV wäre empfehlenswert wenn du den Festplattencache nutzen willst, da ansonsten bei Stromausfall Daten verloren gehen können. Gibts von APC, da reichen schon die kleinsten für ca. 50 Euro. Ist kein Muss aber schützt ja auch vor Überspannung usw.

  27. Ausverkauft!

  28. Wie passt hier das Qnap412 für ~255€ rein?

    Soweit ich das sehe (im Vergleich zu allen anderen >=4 Bay NAS auf dem Markt)
    Pro:
    - günstigstes Produkt auf dem Markt
    - Stromverbrauch mit 11 Watt im Standby, 20 Watt im Betrieb gering
    - Große Community mit einem deutschen Board
    - Alles out-of-the box, mit einer schönen Paketverwaltung
    - Langweilt sich beim Streamen von 3 HD Videos und einem gleichzeitig laufenden Backup

    Contra:
    - Kein USB3
    - Der Prozessor stößt an seine Grenzen, wenn man während dem Streamen von Videos gleichzeitig transcodieren möchte. Wenn also das Endgerät das Format nicht unterstützt müsste dieses umgewandelt werden. Soweit ich gelesen habe kann das Gerät das nicht (oder zu langsam?)
    - Kein Wakeup on LAN

    Für mich persönlich wäre jetzt außer dem Wakeup on Lan kein weiterer Grund für ein zusammenbauen von einem eigenen Gerät oder dem Verwenden eines teureren NAS vorhanden. Auch sehe ich irgendwie keinen Vorteil von dem HP N40L für c.a. 200€ + Windows Home Server. (außer Lights Out)

    Das fehlende WOL scheint ja nicht zu dramatisch zu sein. Soweit ich jetzt gelesen habe, funktioniert WOL auch heutzutage nur, wenn man auf dem jeweiligen PC ein extra Tool startet, welches dann die MAC Adresse des NAS anspricht. Das heißt also man muss es ins Autostart des PC packen, bzw. auf dem PC selber immer ein Tool starten um das NAS zu starten. Es funktioniert also nicht “bei Bedarf” wie ich gehofft hatte, sondern nur auf Abruf.
    Somit scheint das Lights Out Plugin vom Windows Home Server ja auch nur begrenzt toll zu sein. Ich greife jetzt am Abend nicht darauf zu, aber jetzt möchte ich um 12 Uhr nachts nochmal kurz auf meinem Tablet ein paar Fotos anschauen -> ich müsste mit einem extra Tool das ganze irgendwie starten. Ob es das für WebOS gibt ist dann auch fraglich.

    Jetzt verbrät so ein QNAP 412 im laufenden Betrieb (also mit laufenden Platten) 22 Watt, im Idle 11 Watt. Ein HP N40L verbrät im Betrieb (mit laufenden Platten) 60-70 Watt (getestet via Voltcraft Energy Monitor) und im Standby (also abgeschaltet? Auf WOL wartend, siehe Test: http://www.virten.net/2012/04/vsphere-5-homelab-esx-on-hp-proliant-n40l-microserver/) 19 Watt. Preislich ist also auch hier das QNAP zumindest beim Verwenden des NAS doch günstiger, und auch stressfreier, da man das Ding einfach laufen lässt.
    Wenn man dann noch etwas Geld sparen möchte, kann man das QNAP ja Nachts zwischen z.B. 1 und 6 Uhr herunterfahren.
    Dafür hat man beim QNAP halt kaum Arbeit, da alles einfach funktioniert ohne viel daran zu drehen. Das Interface ist gut und man muss, wenn man nicht möchte, nicht viel basteln.

    Also ich lasse mich gerne überzeugen, bin ja aktuell auch auf der Suche und überlege mir was selber zu basteln. Aber bisher habe ich noch kein Argument für die Bastelarbeit gefunden :\

  29. Thom, Standby in diesem Kontext bezieht sich auf “keine Arbeitslast” (Leerlauf), also dass der Server im Moment nicht viel zu tun hat, also CPU, NIC, HDD wohl z.B. unter 5% Last sind. 19 Watt auf Standby im Sinne von “Aus” ist Käse, und doch inzwischen verboten (?). Dass der QNAP nur 22 Watt benötigt stimmt nur, wenn man mit zweierlei Maß misst.

    Im o.g. Test sind folgende Sachen in den 19-70 Watt drin:
    -Der Server mit Inhalt
    -DVD-Laufwerk
    -1x250GB-HDD
    -Managementkarte
    -Dual GBit-Nic
    -2x4GB RAM

    Bei dem QNAP ist wohl folgendes drin:
    -NAS
    -1xHDD

    Für einen fairen Vergleich müsste man aus dem HP DVD-LW, 1xRAM, Dual-NIC und Managementkarte rausholen. Ich gehe davon aus, dass man dann bei ~12-15W Leerlauf wäre (Du kannst aber gerne widersprechen). Jetzt kann man die Leerlaufwerte gut vergleichen, und da sollten sich m.E. keine himmelweiten Unterschiede ergeben.

    Unter Last ist das leider erst einmal nicht direkt vergleichbar. QNAP bringt im Test nur so ca. 400Mbit bei Schreibzugriffen, HP das volle GBit. Natürlich rödelt CPU bei 1 GBit mehr als bei 400MBit. Ich denke, wenn man den HP auf 400 begrenzen würde, dann hätten wir zum QNAP nicht mehr ganz so viel Abstand. Es ist sicher trotzdem mehr bei HP, aber es handelt sich dann nicht mehr um solche Dimensionen (Ich schätze so 30W bei 400Mbit, 35W bei 1 GBit).

    Dann müsste man das Ganze noch “voll bestückt” ansehen. Die HDDs brauchen zwar in beiden das gleiche, aber ich habe die Vermutung, dass das HP-Netzteil effizienter ist. Wenn dem nicht so ist, verringern sich zumindest prozentual die Abstände. 4 klassische HDDs benötigen je nach Modell zusammen 10-20W im Leerlauf und 20-50W im Betrieb (Da gibts große Unterschiede).

    Ich bin klar für HP, wobei meine Entscheidung eher auf dem Funktionsumfang und den Erweiterungsmöglichkeiten beruht. Stromverbrauch interessiert mich auch, aber ich möchte nun mal mehr als nur NAS, und wenn ich NAS wollte, dann wollte ich mit Sicherheit das volle GBit.

  30. WOL geht auch über viele Router, vielleicht ist das ja eine Möglichkeit (Vom Tablet auf den Router). Ist aber sicher zu kompliziert. Wie stellst du dir denn WOL “bei Bedarf” vor? Ein Gerät muss ja aktiv was tun. Wenn das NAS das Netz auf Geräte überwachen soll, kann es ja nicht mehr aus sein. Wenn dein Tablet/PC/Mac/Handy das tun soll muss es eben einen entsprechenden Befehl erteilen, was wiederum konfiguriert werden muss.

    Die einzige Alternative wäre, dass der Router das Netz überwacht und das WOL-Paket verschickt sobald bestimmte Geräte auftauchen. Ich denke mit etwas Tüftelarbeit lässt sich das mit DD-WRT o.Ä. machen, muss man aber wohl selbst skripten.

  31. Tobias, man kann doch ganz klassisch (Unabhängig von Drive Extender) über den Disk Manager ein Software-RAID1 anlegen. Ist dann natürlich nicht flexibel (Wenn es um spätere Änderungen geht), aber sollte i.d.R. doch voll ausreichen. Auch RAID5 lässt sich so realisieren (wenn auch viele davon abraten).

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