Aus der Kategorie: myDealZ

Es gibt einen neuen Priceline Gutschein:

  • Gutscheincode: IMISSU (Aktionslandingpage)
  • Wert: 10$ pro Nacht (max. 50$ = 5 Nächte)
  • Nur für die Priceline-Kategorien 3, 3,5 oder 4 Sterne
  • Nur gültig für “Name your own price”
  • Mind. Aufenthalt 2 Nächte
  • Gültig für Buchungen bis zum 27. Juli 2010
  • Gültig im Reisezeitraum bis Juni 2011

Ursprünglicher Artikel vom 06.06.2010: Wie ihr mit Hotwire günstig Hotels buchen könnt, habe ich ja jetzt bereits erklärt. Bei Priceline gibt es ein Feature welches sich “Name your own price” nennt und auf einem sehr ähnlichen Prinzip basiert. Auch bei Priceline wählt man kein bestimmtes Hotel, sondern nur die Hotelkategorie und Region. Zusätzlich bestimmt man aber auch noch was man gerne zahlen möchte und bekommt so ein Hotel von Priceline zugewiesen.

Auch bei Priceline gibt es für Hotels teilweise Rabatte von 50% und mehr, weil die Hotels so unauffällig an unausgelasteten Tagen Preisdumping betreiben können, ohne dass der Großteil der regulären Kundschaft etwas davon mitbekommt, denn den Namen des Hotels erfährt man immer erst, wenn man endgültig gebucht hat.

Priceline

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal will Priceline, bzw. William Shatner, Reiseziel, Reisezeit und die Anzahl der Zimmer wissen.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Im nächsten Schritt wird es schon spannend, denn hier wählt ihr nicht nur die Region, in der sich euer Hotel befinden soll, sondern auch die Kategorie und euern Wunschpreis (exklusive Tax (Steuern), welche ~10-15% betragen) aus. Der Reservierungsname muss mit einem der Reisenden übereinstimmen, aber es muss nicht zwingend der Kreditkarteninhaber sein. Bevor ihr einen Preis wählt, solltet ihr euch vorher über die Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.), Biddingfortravel und im Betterbidding-Forum informieren was denn ungefähr realistisch wäre.

Schritt 3 – Hotel buchen

Jetzt geht es auch schon zur Sache. Eure Vorgaben werden zusammengefasst angezeigt und ihr bekommt eure Buchung nochmal zusammengefasst. Die Reiserücktrittsversicherung nehmt ihr nicht, da diese nur für US-Einwohner gilt. Jetzt müsst ihr eure Zahlungsdaten angeben, wobei man als Deutscher hier etwas tricksen muss (Bild anklicken zum Vergrößern):

Und anschließend gebt ihr eure Kreditkartendaten an. Beim Klick auf “Buy my Hotel room now” wird die Buchung durchgeführt und eure Kreditkarte belastet. Ihr könnt nicht mehr stornieren.

Schritt 4 – Das wars oder eben nicht

Direkt nach der Buchung erhält man Auskunft darüber, ob ein Hotel zum Wunschpreis gefunden werden konnte (dies wurde dann auch direkt gebucht) oder euer Preis zu niedrig war. War der Preis zu niedrig, könnt ihr eigentlich erst wieder in 24 Stunden euer Glück probieren, aber dazu gleich mehr im Priceline Tipps und Tricks.

Priceline Tipps und Tricks

Je mehr Erfahrung man mit Priceline hat, desto einfacher wird es und so ist es gerade bei der Preiswahl natürlich sehr hilfreich auf Erfahrungen im Biddingfortravel und Betterbidding-Forum zurückgreifen zu können. Möchte man aber etwas mehr rumprobieren und nicht immer 24 Stunden warten müssen, gibt es einen praktischen Trick.

  • Zunächst einmal sucht ihr eure Wunschstadt und wählt euch in Gedanken eine Hotelkategorie aus (z.B. 4 Sterne +).
  • Jetzt grast ihr alle Gebiete ab in denen diese Hotelkategorie NICHT! existiert und notiert euch diese.
  • Als nächstes versucht ihr zunächst einmal ganz regulär euer Wunschhotel zu euerm Wunschpreis in euer Wunschregion zu ergattern.
  • Wart ihr nicht erfolgreich, dürft ihr die selbe Suche erst in 24 Stunden wieder ausgeführen. Es wird einem allerdings angeboten seinen Suchradius auszuweiten und einen neuen Preis abzugeben. Fügt man jetzt der Suche Gebiete hinzu, die durch Hotelkategorie eh ausgeschlossen sind (so gibt es z.B. in New York in den Gebieten Brooklyn oder Chelsea kein 4 Sterne Hotel), hat man sozusagen einen weiteren Freiversuch. Die Gebiete sollte man täglich prüfen, denn logischerweise ändert sich das Angebot je nach Verfügbarkeit.

Einschränkungen

Auch hier nochmal die Einschränkungen zusammengefasst:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Priceline allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Im Gegensatz zu Hotwire weiß man nicht vorher, ob Frühstück mit im Preis enthalten ist oder nicht. Allgemein ist dies nur der Fall, wenn das Hotel, bzw. die Kette Frühstück ohne Aufpreis anbietet.
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhattan über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur nach günstigeren Preisen bei Priceline suchen (Steuern nicht vergessen!).

Ich hatte es ja bereits gestern Nacht getwittert, da aber die Rückmeldung so hoch war, dachte ich, dass ich die Neuigkeit auch kurz hier verkünde. Gestern hat Amazon nämlich ihre Plattform auch für Lebensmittel geöffnet.

Ist man also auf der Suche nach Gummibärchen, Zitronen, Tomaten oder sonst irgendwas, kann man das jetzt auch bei Amazon.de bestellen. Geliefert wird allerdings nicht nur von Amazon (Amazon Produktlinie), sondern durch Marketplace Händler. Aktuell ist die Auswahl noch recht gering (froodies, saymo, Natur.com, gourmondo, amorebio, genusshandwerker, food-shop24, etc.) und die Preise vor allem durch die Versandkosten gepfeffert, aber auf jeden Fall bringt das ordentlich Bewegung in den Markt.

real,- ist ja vor kurzem auch mit ihrem Online-Shop an den Start gegangen, führt aber leider keine Lebensmittel. Berliner und Münchner können sich bei Kaisers für eine Liefergebühr von 5€ aus einem ausgewählten Sortiment beliefern lassen. Für den Südwesten gibt es Edeka24 und in Köln REWE-Express.

Kurze interne Info – Downtime

Heute zieht einer der Server um und somit kann es zu Ausfällen bei den Gutscheinen, Couchjockey und den Livedealz kommen. Ob auch der Mailserver ausfällt, ist noch nicht ganz klar. Sollte aber morgen früh wieder laufen.

Nach dem Gutschein-Blog (November 2007), der Liveshopping Übersicht (Juni 2008), Abosgratis (März 2009), Versandaffe (November 2009), der Group-Shopping Übersicht (Februar 2010) und Couchjockey (Launch – November 2009 / myDealZ Integration April 2010) gesellt sich seit dem 3. myDealZ Jubiläum (28.04.2010) auch die Videospiel-Preissuchmaschine Dealspwn dazu.

Dealspwn sucht allerdings nicht wie man es von Geizhals, Idealo und Co. gewohnt ist die hiesigen Händler durch, sondern durchforstet alle ausländischen Händler, die auch nach Deutschland versenden. Die meisten myDealZ Besucher wissen, dass man nämlich vor allem bei unseren britischen Freunden teilweise 50% und mehr sparen kann.

Features

Aktuell werden 29 Händler (101CD, 365 Games, Amazon.co.uk, Amazon.de AxelMusic, BangCD, Base, BlahDVD, CDWow.com, CDWow.net, ChoicesUK, DVD.co.uk, Game.co.uk, Gamehubs, Gameplay.co.uk, GamesCentre, Gameseek, Gamestation, HMV, MyMemory, Play.com, Play-Asia, SendIt, ShopTo, Simply Games, The Hut, VideoGamesPlus, YesAsia und Zavvi) mehrmals täglich nach Preisen durchsucht und verglichen. Dabei wird immer der Preis inklusive Versandkosten nach Deutschland als Vergleichspreis angenommen und direkt über den Währungsrechner nach aktuellem Kurs in Euro umgerechnet.

Preisalarm

Das wohl praktischte Feature ist der Preisalarm. Interessiert man sich für ein Spiel, will aber nicht direkt zum Launch zuschlagen, sondern warten bis der Preis auf sagen wir mal 25€ gefallen ist, könnt ihr euch bequem per Email benachrichtigen lassen. Dazu sucht ihr einfach Deinen Wunschtitel, klickst auf “Lass dich per Email informieren, wenn dein Wunschpreis erreicht wird” und füllst das Formular aus. Selbstverständlich wird kein Spam oder Newsletter oder so ein Mist verschickt.

Den Preisalarm gibt es übrigens auch für Amazon Produkte beim Versandaffen.

Preisverlauf

Gerade in England sind Preissenkungen und -steigerungen an der Tagesordnung. Um ein besseres Gefühl für den Preis und den Schnäppchenfaktor zu bekommen, gibt es zu jedem Spiel auch den Preisverlauf der letzten 3 Monate, sowie den höchsten und den besten Preis aller Zeiten. Beim besten Preis sollte man allerdings bedenken, dass sich teilweise auch mal falsche Spiele, bzw. Versionen (z.B. ohne Gitarre oder so) reinmogeln und damit natürlich die Statistik versauen können. Das wird sich aber bald ändern.

Preissenkungen und Neuerscheinungen

2 der wichtigsten Features für den gemeinen Schnäppchenjäger sind sicherlich die Neuerscheinungen (in diesem Tab startet auch Dealspwn) und Preissenkungen. Seid ihr in einem der beiden Reiter drin, könnt ihr zum einem nach der Konsole/PC filtern und bei Preissenkungen entweder nach Aktualität oder nach prozentualer Ersparnis.

Haken

Lieferzeiten

Der größte Haken ist sicherlich die Lieferzeit. Während Amazon.co.uk meistens innerhalb von 3 Tagen liefert, dauert es bei anderen Händlern teilweise 7 Tage und aus Jersey sogar 7-14 Tage. Eine kleine Übersicht der ungefähren Lieferzeiten findet ihr bei Couchjockey.

Zahlungsmethoden

Die meisten Händler nehmen nur Kreditkarte. Einige akzeptieren auch noch Paypal, aber im allgemeinen sollte man eine Kreditkarte haben, um im Ausland shoppen zu können. Auch hier findet sich eine kleine Übersicht bei Couchjockey.

Die Lösung wäre es zu einer der kostenlosen Kreditkarten zu greifen. Wenn man nicht ein Konto bei der DKB, ing-Diba oder ComDirect machen will, wäre meine Empfehlung für Prepaid die Neteller-Karte und normal die Karte von Gebührenfrei.com.

Zoll

Ab einem Warenwert von 26,30€ besteht bei einer Bestellung aus einem nicht EU-Land oder einem Land welches nicht im EU-Zollgebiet ist (wie z.B. Jersey) die Gefahr, dass noch 19% EUSt. anfällt. Einige Händler wie myMemory, The Hut, Zavvi, SendIt, CDWow, etc. erstatten aber auch diese Gebühren. Ob ihr etwas zu befürchten habt und ob der Händler die Gebühren ggf. erstattet wird in der Dealspwn Suche durch ein blaues Ausrufezeichen markiert. Per Mouseover wird dann allesweitere erklärt. Die Gebühr fällt allerdings keinesfalls jedes Mal an, sondern nur wenn das Paket vom Zoll rausgefischt wird und das ist eher die Ausnahme. Unerwähnt soll sie aber deswegen trotzdem nicht bleiben.

Versionen

Bei den verkauften Spielen handelt es sich in der Regel um die UK-, bzw. EU-Versionen. Ein Großteil der Spiele ist aber bis auf Anleitung und Cover absolut identisch zur deutschen Version. Das heißt, dass sowohl die Spieltexte, als auch die Sprachausgabe komplett deutsch ist. Falls das überhaupt für euch ein ausschlaggebender Faktor ist, solltet ihr vorher in die Sprachenliste bei Couchjockey und OGDB reingucken.

Kauft ihr bei einem der asiatischen oder amerikanischen Händlern (Gamehubs, Play-Asia, Yesasia, VideoGamesPlus, AxelMusic), solltet ihr vorher noch checken, ob die NTSC-Version auch auf euer PAL-Konsole läuft. Bei der PS3, PSP, Nintendo DS, Mac und PC ist dies IMMER der Fall. Nur die Xbox 360, PS2 und der Nintendo Wii sind nicht Region-Free. Die Kompatibilität kann man aber super bei AxelMusic (für US Games) und Play-Asia (für Asia Versionen) überprüfen.

Post Scriptum

Falls sich jemand über den komischen Namen wundert. Pwn heißt in der Gamer-Sprache soviel wie jemanden dominieren und Deals sollte jedem klar sein. Bei der Aussprache kommt noch der nette Effekt von “spawn” (auftauchen) dazu.

In dem Ebay Artikel über Privat- und gewerblichen Verkauf hatte ich ja schon drauf hingewiesen. Ab morgen wird auch bei gewerblichen Ebay-Händlern die Widerrufsfrist nur noch 14 Tage betragen (es sei denn sie bieten freiwillig mehr an).

Ursprünglicher Artikel vom 30.01.2010:

Da es sich wieder um ein rechtliches Thema handelt und ich euch da auch keinen Mist erzählen will, ist der Text von Christian Solmecke – Anwalt für Internetrecht – gegengelesen worden.

Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzgeschäften

Wir alle wissen – bzw. denken zu wissen -, dass man sich von Online-Verträgen, also Verträgen, die über das Internet abgeschlossen worden sind, relativ einfach lösen kann.
Unklar sind aber häufig Fragen wie und wie lange man von dieser Möglichkeit überhaupt Gebrauch machen kann. Folgender Artikel soll etwas Licht ins Dunkel um das sogenannte Widerrufsrecht bringen und aufzeigen welche Rechte Dir als User wirklich zustehen.
Was ist der Unterschied zwischen Rücktritts- Umtausch- und Widerrufsrecht?
Allem voran erst einmal eine gute Nachricht: Unter bestimmten Umständen kann man sich von jedem Vertrag lösen – und zwar ohne dafür extra im Ausland unterzutauchen. Das deutsche Recht sieht dafür allerdings verschiedene (für Nichtjuristen kaum zu durchblickende) Möglichkeiten vor und knüpft diese natürlich auch an unterschiedliche Bedingungen:

Umtausch

Das Umtauschrecht ist sozusagen Kulanz des Verkäufers. D.h. der Verkäufer ist so nett und räumt Euch per Vertrag das Recht ein, Ware innerhalb einer bestimmten Frist einfach so –also ohne Grund- umzutauschen. Ihr müsst Euch nicht rechtfertigen, weshalb Ihr die Ware nicht behalten wollt. Wer denkt, man könne alles „umtauschen“ irrt also. Der Umtausch muss nämlich vertraglich vereinbart werden. Meist steht dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verkäufers. Auch die Art des Umtauschs kann individuell geregelt werden. In manchen Geschäften könnte Ihr also Klamotten im Wert einer Luxuslimousine shoppen, um diese dann nach Sichtung des Kontoauszugs wieder kleinmütig zurück zu bringen und die hart verdienten Mäuse sinnvoller auszugeben. Dumm nur, wenn in den AGB steht, dass ein Umtausch nur gegen Warengutscheine abläuft. Dann bleibt Ihr nämlich auf einem Gutschein im Wert eben besagter Luxuslimousine sitzen.
Deswegen ein wertvoller Tipp: Informiert Euch erstmal in Ruhe vor dem Kauf(rausch) über etwaige Umtauschmöglichkeiten, denn Umtauschrecht gibt es eigentlich nur recht selten.

Gewährleistungsrechte

Nicht zu verwechseln mit dem Umtausch sind „Gewährleistungsrechte“. Die sogenannten gesetzlichen Gewährleistungsrechte stehen nämlich jedem Käufer zu und können gegenüber uns Verbrauchern so gut wie gar nicht eingeschränkt werden. Ist die Ware also mangelhaft kann es ebenfalls zur Rückgabe kommen. Voraussetzung ist aber, dass die Ware tatsächlich mangelhaft ist – Nichtgefallen genügt nicht. Außerdem muss man dem Verkäufer erst die Möglichkeit der „Nacherfüllung“, d.h. Reparatur oder Austausch geben. Erst, wenn die Nacherfüllung scheitert könnt Ihr den Kaufpreis mindern, eventuell sogar vom Kaufvertrag zurücktreten und / oder Schadensersatz verlangen.
Das Thema habe ich ja aber schon recht ausführlich im Artikel über Garantie und Gewährleistung abgehandelt.

Widerruf

Um die Verwirrung perfekt zu machen, gibt`s jetzt auch noch das Widerrufsrecht, das mit dem Vorgenannten nichts zu tun hat, aber im Endeffekt wohl für uns das wichtigste ist.
Das Widerrufsrecht gilt –im Gegensatz zu den Gewährleistungsrechten- nur für Fernabsatzgeschäfte. Schönes Wort, aber was sind eigentlich Fernabsatzgeschäfte? Fernabsatzgeschäfte kommen zwischen uns Verbrauchern und den Unternehmern unter Zuhilfenahme von Fernkommunikationsmitteln (also auch Briefe, Faxe, Emails, Telefonate, Internet etc. genannt) zu Stande. Wer Lust auf Gesetze hat, kann ja einmal mal in § 312 b BGB gucken.
Das Sahnehäubchen des Widerrufsrechts? Man braucht ebenfalls keinen Grund, um den Vertrag zu widerrufen. Gut hat`s also der, der Geschmacksverirrungen im Internet und nicht im Laden gekauft hat. Dank Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften ist wenigstens das hart erarbeitet Geld nicht weg.

Wie kann man denn nun widerrufen?

Auch wenn das Wort „Widerruf“ auf „rufen“ hindeutet, genügt ein empörter Aufschrei gegenüber dem Verkäufer nach Erhalt der Ware via Telefon natürlich nicht. Die Widerrufserklärung muss vielmehr in Textform  (also via Fax, Brief oder Email –eine eigenhändige Unterschrift ist also nicht notwendig) oder durch Rücksendung der Sache an den Unternehmer erfolgen. Rechtfertigen müsst Ihr Euch erfreulicherweise nicht – was einem also auch Peinlichkeiten ersparen kann -, allerdings solltet Ihr schon darauf achten, dass der Verkäufer auch annähernd begreifen kann, dass und vor allem von welchem Vertrag Ihr Euch lösen wollt.
Wie lange kann ich widerrufen?
Habe ich seit dem Kaufvertrag 20 Kilo zugenommen und würde nach Erhalt der im Internet bestellten Hose gerne erstmal meine Diät abwarten, um dann zu gucken, ob die Hose auch knackig aussieht, sieht´s schlecht aus.
Selbstverständlich kann der Widerruf  nämlich nur innerhalb einer bestimmten Frist erklärt werden. Zur Wahrung der Frist reicht es übrigens, dass Ihr die Erklärung am letzten Fristtag (nachweislich!) absendet; es kommt also nicht darauf an, wann sie beim Empfänger tatsächlich eingeht.
Wie lang ist die Frist denn nun? Gerne würde ich jetzt schreiben: „Ganz einfach, einen Monat“, aber leider wäre das nun wieder viel zu einfach.
Deswegen Schritt für Schritt:
Damit Ihr die Länge der Frist richtig bestimmen könnt, müsst Ihr zunächst ermitteln, wann überhaupt Fristanfang ist: Die Frist beginnt nämlich nicht, wenn Ihr die Ware bekommt, sondern erst wenn und soweit ihr nach Erhalt der Ware korrekt (!!!) über Euer Widerrufsrecht belehrt worden seid. Ok, warum zur Prüfung der Widerrufsfrist mehr oder weniger ein Jurastudium notwendig ist –schließlich streiten sich seit Jahr und Tag Juristen über die Frage der korrekten Widerrufsbelehrung- erschließt sich nicht, aber wir versuchen es mal weiter:
Eine ordnungsgemäße Belehrung habt Ihr bekommen, wenn die Widerrufsbelehrung folgende Angaben vollständig enthält und per Email, Fax oder Post zugegangen ist.

  1. Es muss belehrt werden über das Recht zum Widerruf, der nicht auf Gründen basieren muss und an keine Voraussetzungen gebunden ist.
  2. Den Fristbeginn und die Angabe über die zweiwöchige bzw. 1 Monats-Frist, je nach dem ob die Belehrung vor oder nach Vertragsschluss erfolgte (dazu unten).
  3. Die Angabe, dass die Widerrufserklärung in Textform erfolgen muss.
  4. Es muss aus der Belehrung hervorgehen, dass die Frist durch rechtzeitige Absendung gewahrt ist.
  5. Name und Anschrift des Widerrufsempfängers müssen angegeben sein.
  6. Die Belehrung muss sich auf den konkreten Vertrag beziehen, eine Belehrung für zukünftige Verträge oder eine Belehrung ausschließlich über die AGB ist unwirksam.

Eine Belehrung ausschließlich über den Link auf die AGB oder ein Pop-up-Fenster ist übrigens nicht ausreichend.
Fehlen also Angaben oder wurde inhaltlich falsch beraten, werdet Ihr behandelt als wenn keine Belehrung erfolgt ist.

Wann sind denn nun welche Fristen einschlägig?

Vorab die Lieblingsantwort aller Juristen: „Das kommt darauf an“.
Um es nicht zu einfach zu machen, kann die Dauer der Frist unterschiedlich sein. Manchmal beträgt sie 2 Wochen, manchmal 1 Monat. Wurde gar nicht belehrt, wird eine Frist überhaupt nicht ausgelöst, so dass Ihr ohne zeitliche Grenze widerrufen könnt. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit 14 Tagen aber immer bedient.
Nehmen wir mal an, dass Ihr korrekt belehrt worden seid und die Belehrungserklärung per Email, Fax oder Post VOR dem endgültigen, verbindlichen Vertragsschluss erhalten habt. Dann beträgt die Frist ZWEI Wochen ab Zugang dieser Widerrufsbelehrung (bei Waren aber nicht vor Erhalt der Ware).
Habt Ihr die ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung per Fax, Email oder Post erst NACH dem endgültigen Vertragsschluss bekommen, beträgt die Frist 1 Monat ab Zeitpunkt des Zugangs der Belehrung.
Um euch jetzt noch weiter zu verwirren, gibt es aber auch eine Frist über 6 Monate. Die gilt, wenn bestimmte Belehrungen, die über die oben genannten Punkte hinausgehen und in einem besonderen Gesetz vorgeschrieben sind, nicht vorliegen. Diese hier zu erläutern ginge zu weit. Vielleicht machen wir dazu noch einen gesonderten Beitrag. Bei Interesse guckt doch einfach mal in § 1 BGB-InfoV.
Wichtig ist vielleicht in dem Zusammenhang „Widerruf“ noch, dass die Fristen vertraglich zwar verlängert, nicht aber verkürzt werden dürfen.

Was muss ich bei erfolgtem Widerruf noch tun?

Bitte nicht vergessen, die Ware zurückzusenden. Gefahr und Kosten der Rücksendung trägt grundsätzlich erfreulicherweise der Unternehmer. Von diesem Grundsatz kann allerdings eine Ausnahme gemacht werden, wenn die Sache einen Preis von nicht mehr als 40 € hat oder wenn bei einem höheren Preis der Verbraucher im Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht gezahlt hat. Diese Besonderheit muss aber vertraglich vereinbart werden und Euch bei Vertragsabschluss bekannt sein. Ob auch die Hinversandkosten getragen werden müssen, ist leider rechtlich auch nicht eindeutig, wobei die Tendenz in Richtung “Ja” geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt bei einem Händler, der versandkostenfrei liefert (Ist inzwischen gerichtlich geklärt und der Versandhändler hat immer die Hinversandkosten zu tragen (bei vollständiger Rücksendung)).
Habt Ihr die Hose ausgeleiert, weil Ihr Euch trotz der 20 Kilo Übergewicht reingequetscht habt, kann es sein, dass Ihr dem Verkäufer Wertersatz in Höhe der Verschlechterung zahlen müsst. Das ist aber nur dann der Fall, wenn der Verkäufer Euch auf zwei Dinge bei Vertragsschluss per Email, Fax oder Post hingewiesen hat:
Erstens auf die Möglichkeit des Wertersatzes überhaupt und zweitens darauf, wie man diesen umgehen kann. Dabei reicht ein Hinweis, dass man die Ware nicht wie sein Eigentum behandeln sollte und alles zu unterlassen hat, was den Wert beeinträchtigen könnte.

FreepopFax funktioniert wieder. Das wäre doch eine gute Gelegenheit mal wieder einige Kündigungen abzuarbeiten. Nachdem Vodafone ja schon bekannt ist für Rückholer-Angebote ist jetzt auch o2 dazu übergegangen Kunden, die besonders früh gekündigt haben mit Vertragsvergünstigungen (6 x 4,95€) wieder zurückzuholen. Das Schöne ist aber, dass sich durch die meisten Rückholer-Angebote die Mindestvertragslaufzeit nicht verlängert, man allerdings erst später kündigen darf (im Falle von o2 1 Jahr – Wecker, Outlook, Handy, etc. stellen!!). Hat man rechtzeitig gekündigt, kommt man damit sogar noch zur regulären Vertragslaufzeit raus.

Ursprünglicher Artikel vom 17.03.2009:

Da selbst “ordentliche User” wie crenzy oder auch ich es mal vergessen ihren Vertrag zu kündigen, dachte ich mir schreibe ich mal einen Beitrag bezüglich dieses Themas. Eigentlich ist alles ganz einfach. Man muss sich aber wirklich dran halten und da andernfalls oft doch recht hohe Kosten drohen, ist es auch wirklich sinnvoll. Auch im Telefon- und DSL-Bereich kann es sehr praktisch sein, da man so seine Wechselmöglichkeit nicht verpasst. Eine Kündigung ist schnell widerrufen, eine verpasste Kündigung dagegen bekommt man nicht mehr so schnell ins System.

Ordnung

Gerade bei längerfristigen Verträgen ist es extrem wichtig alle abgeschlossenen Verträge sauber zu dokumentieren. Ich selber nutze dafür den Outlook Kalender, wobei eigentlich ein kleines Büchlein besser wäre.

Folgende Daten sollte man direkt notieren:

  • Tag des Abschlusses
  • Vertragslaufzeit
  • Kündigungsadresse
  • gekündigt [  ] / Kündigungsbestätigung erhalten [  ]

Die AGBs auszudrucken führt zwar zu jeder Menge Papierkram, kann aber im Zweifelsfall auch mal nützliche sein.

Schließt man einen Vertrag wegen einer Prämie ab, kann man den Erhalt der Prämie als Erinnerung für das Kündigungsschreiben sehen. Hat man diese abgeschickt, sollte man sich auch direkt für 2 Wochen später eine Erinnerung schreiben (Outlook/Google Kalender), ob man bereits die Kündigungsbestätigung erhalten hat. Wenn nicht, geht das Spielchen nochmal von vorne los.

Aboalarm führt einen Erinnerungsservice. 100%ig verlassen sollte man sich hierdrauf allerdings nicht, da man nie weiß, ob und wann mal ein Anbieter die Pforten schließt. Wer mit seinen privaten Daten sehr kritisch umgeht, sollte lieber die manuelle Methode vorziehen.

Kündigung

Die Kündigung ist im Prinzip immer gleich aufgebaut – Name, Kundennummer und Kündigungsdatum (zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit oder Termindeaktivierung). Bei der Termindeaktiverung gebe ich immer den Tag vor dem eigentlichen Abschluss des Vertrages an. Und ganz wichtig ist es um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten. Viel wichtiger als der Text ist aber die korrekte Kündigungsanschrift.

Für Handyverträge habe ich eigentlich immer den Inside-Handy Kündigungsgenerator genutzt, die Haken für die Werbeangebote müssen nicht gesetzt werden. Für andere Verträge bietet sich unter Umständen der Dienst von Aboalarm an. Auch hier gilt, wer nicht mit seinen Daten rausrücken will, gibt entweder die Adressdaten von Max Mustermann an oder sucht sich die Kündigungsadresse selber bei dem entsprechenden Anbieter raus (ggf. in den AGBs unter Kündigung).

Ich selber sende die Kündigungen immer direkt dann los, wenn ich die Prämie erhalten habe. Wenn es nicht online oder per Email geht, sende ich zunächst ein kostenloses Fax mittels Klimafax oder Freepopfax. Dann setze ich mir wie bereits erwähnt eine Erinnerung in 14 Tagen. Wenn bis dahin keine Kündigungsbestätigung da ist, kontrolliere ich nochmal die Faxnummer und sende erneut die Kündigung. Sollte man nun noch immer keine Bestätigung haben, probiert man es entweder nochmal schriftlich per Brief oder investiert direkt 1,60€ für ein Einwurfeinschreiben.

Hält man die Kündigungsbestätigung in den Händen, sollte man sie gut abheften und einen Haken im “schwarzen Büchlein” machen.

Kontrolle

Wer die Kalenderfunktion nutzt, sollte sich direkt bei Abschluss des Vertrags 1 Monat vor Ende der Kündigungsfrist nochmals eine Erinnerung setzen. Hier kontrolliert man dann nochmal die Kündigungsbestätigung und schickt eben gegebenenfalls nochmal eine Kündigung raus. Wenn die Zeit drängt, direkt per Einwurfeinschreiben.

Und wenn man eh schon gerade an den Kündigungen sitzt, kann man auch direkt nochmal die restlichen Verträge kontrollieren.

Notlösung

Hat man es doch mal irgendwie vergessen zu kündigen, heißt es informieren. Manchmal gibt es z.B. die Möglichkeit zumindest in einen günstigeren Tarif zu wechseln oder aber eben auch früher zu kündigen. Auf jeden Fall sollte man die Kundenbetreuung zu Rate ziehen. Oftmals kann das wirklich helfen.

Besonderheiten

Es gibt einige Verträge, die zur vollständigen Kündiggung, eine Rücksendung bestimmter Gegenstände erfordern. So muss z.B. bei Premiere die Smartcard, bei Telco die Simkarte und bei dem 1&1 Pocketsurf der PDA zurückgesendet werden. Hier sollte man keine Mätzchen machen und direkt ein versichertes Paket, bzw. ein Einschreiben schicken, denn geht die Hardware verloren, werden in der Regel Strafgebühren fällig.

Links

Praktische Dienste:

  • Klima Fax – kostenlos Faxen (auch PDFs)
  • Popfax – kostenlos Faxen (PDFs und Word Dokumente)
  • TK-Anbieter – Sonderrufnummern in normale Ortsrufnummern “umwandeln”
  • Aboalarm – Erinnerungsservice
  • Inside-Handy – Kündigungsgenerator mit riesiger Auswahl von Handyanbietern

3 Jahres Gewinnspiel Gewinner

Gestern war schönes Wetter und ich hab mich auf den Balkon gesetzt, ein paar Minuten “Auszeit” genommen und dabei das Gewinnspiel ausgewertet. Die Frage, die sich wohl alle stellen, wie kann ich nur dieses iPad gewinnen, soll dann jetzt auch gelüftet werden. Wie bei allen Gewinnspielen auf myDealZ habe ich versucht es so fair wie möglich zu gestalten und vor allem Manipulation soweit wie möglich auszuschließen (es gibt natürlich immer Wege). Das iPad sollte an das eine Schnäppchen gehen, welches die Leute am meisten bewegt, beeinflusst und letztendlich zum Foto machen bewegt hat. Damit jetzt nicht alle hunderte Fotos von dem Schnäppchen einsenden, welches sie eingesendet haben, habe ich mich entschieden auf eine genauere Beschreibung vorher zu verzichten.

Letztendlich waren es wohl die USA Reisen, die den meisten von euch in Erinnerung geblieben ist. Da es allerdings 3 große Kracher gab und diese auch von mehreren Personen eingesendet wurde, wurde das iPad unter diesen ausgelost und Michael M. war letztendlich der glückliche Gewinner. Das waren auch wirklich ein paar verrückte Angebote und wenn man sich dann teilweise die Geschichten durchliest, dass sich myDealZ User nicht nur im Flugzeug, sondern teilweise auch in Hostels in New York getroffen haben ohne das vorher abzusprechen, dann kann ich nur sagen: “Sau geil!”.

Sowohl bei den Fotos, als auch bei den Bloggern/Homepagebesitzern wurde mit good old random.org gelost und so kann sich ataxx über ein HTC Desire und Moritz über ein Nintendo Wii Sports Resort Bundle freuen.

Ich möchte mich hiermit nochmal nicht nur bei allen Teilnehmern, sondern bei der ganzen Community für die coole Zeit bedanken! Auf weitere schnäppchenreiche Jahre!

Ich hatte Hotwire und Priceline im Hotelguide zwar schonmal erwähnt, da der genaue Ablauf aber etwas komplizierter ist, dachte ich, dass ich es nochmal ein wenig ausführlicher mache.

Sowohl bei Priceline als auch bei Hotwire kann man sehr günstig Hotels buchen, wobei man sich lediglich für Hotelklasse und -eigenschaften, Region und Preis entscheidet, das Hotel wird einem letztendlich vom Anbieter zugewiesen. Natürlich kommt man hier mit Erfahrungswerten und Tipps & Tricks auch weiter.

Die Hotels können so ihre Zimmer auslasten ohne offiziell den Preis senken zu müssen und so ergeben sich oft Ersparnisse von 50% und mehr.

Hotwire

Da das Buchen über Hotwire etwas leichter fällt, fange ich mit dem Tochterunternehmen von Expedia an.

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal muss Hotwire wissen wo ihr hinwollt, wieviele Zimmer ihr benötigt und wieviele Leute in den Zimmern übernachten sollen. Zusammen mit dem Reisetermin spuckt Hotwire dann auch schon die ersten Ergebnisse aus.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Jetzt geht es darum die Suche zu verfeinern und ein für euch passendes Hotel zu finden. Dafür geht ihr links über das “Star Rating” und wählt zunächst einmal die Mindestkategorie aus und wählt anschließend die “Area” wo sich euer Hotel befinden soll. Beim Star Rating solltet ihr euch für 3- oder 4-Sterne und höher entscheiden, denn man weiß vor der finalen Buchung eben nicht in welches Hotel man kommt und je nach Gebiet kann man so zumindest besonders schlechte Hotels ausschließen. Über die Area konnt ihr das Gebiet einschränken in dem ihr ein Hotel suchen wollt, leider funktioniert das nur in USA wirklich gut. Kann man über “See all areas” keine Gebiete auswählen (ist bei der Buchung in Europa häuft der Fall), wird die komplette Stadt in Betracht gezogen, was je nach Stadt das ganze System natürlich unbrauchbar machen kann. In USA und gerade in den Großstädten ist das allerdings kein Problem.

Schritt 3 – Hoteleigenschaften

Im nächsten Schritt sieht man die Hoteleigenschaften (Restaurant, Internetanschluss, etc. pp). Besonders interessant ist allerdings die Hotelbewertung, welche von Tripadvisor (weltweit größte Hotelbewertungshomepage) zur Verfügung gestellt wird.

Macht man sich die Mühe und durchwühlt selber Tripadvisor kann man viele Hotels ausschließen, die nicht den angezeigten Eigenschaften (Anzahl der Bewertungen, Gesamtbewertung, Region, etc.) entsprechen.

Schritt 4 – Buchen und Spaß haben

Die Buchung erfolgt letztendlich trotzdem blind, ist verbindlich und kann in keinem Falle zurückerstattet werden (es sei denn ihr habt selber eine Reiserücktrittsversicherung, die auch Hotelbuchungen abdeckt). Hotwire ist meistens etwas teurer als Priceline, lässt sich aber 1. leichter bedienen und gibt 2. durch die Tripadvisor Bewertung mehr Informationen über das eigentliche Hotel preis.

Einschränkungen

Folgende Punkte solltet ihr im Schnäppchenwahn nicht vernachlässigen:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt, wenn der Tarif nicht explizit als “Bed Choice” beworben wird.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Hotwire allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Hat das Hotel bei den Eigenschaften (Amenities) keine Kaffeetasse, ist kein Frühstück im Hotelpreis enthalten
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhatten über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur buchen, wenn man mit Hotwire günstigere Preise findet.

Erfahrungsaustausch

Natürlich gibt es auch hier Anhaltspunkte und Erfahrungswerte. Der beste Anlaufpunkt für US Buchungen ist wohl das Betterbidding-Forum.

Wer noch nicht hat und noch will, sollte jetzt dann auch langsam mal.

Ursprünglicher Artikel vom 28.04.2010:

In nun 1.095 Tage wurde myDealZ fast 100.000.000 mal aufgerufen, gemeinsam haben wir über 300.000 Kommentare geschrieben, ich habe über 13.000 Artikel verfasst und so ist das Ganze für viele von uns zu einem 2. zu Hause geworden. Vielen Dank für die 3 geilen Jahre. Nach dem Gutschein Blog, der Liveshopping Übersicht, Abosgratis, Versandaffe und der Groupshopping Übersicht, hat sich vor kurzem auch noch David’s Couchjockey in der Navigation dazugesellt (auch wenn der Blog schon etwas länger läuft) und an dem heutigen Tag wird auch noch die Preissuchmaschine für Videospiel-Importe Dealspwn gelaunched.

Aber ich will auch gar nicht lange in Erinnerungen schwelgen oder euch langweilen und so geht es direkt mit den Gewinnen weiter. Nach dem Mammut-Gewinnspiel vom letzten Jahr und der darauffolgenden mehrtägigen Auswertung (auch wenn es wirklich Spaß gemacht hat), soll es diesmal deutlich simpler werden und so gibt es diesmal 3 einfache Wege zu gewinnen, viele müssen dafür vielleicht sogar gar nichts mehr machen.

  • 1. Möglichkeit: Registriert euch kurz auf myDealZ – bitte mit einer Emailadresse unter der ich euch auch erreichen kann. Schickt dann eine Mail mit einem Foto eures Lieblingsschnäppchens an mydealz.de.gewinn@picasaweb.com mit dem Betreff “Gewinnspiel – Username”, wobei ihr das Username mit eurem myDealZ Nutzernamen ersetzt.Bitte sendet nur euer bestes Foto (Anzahl=1). Es gelten natürlich nur selber gemachte Fotos (keine Produktabbildungen) und natürlich dürfen auch ganz viele Sachen auf dem Bild sein.

Wenn ihr noch mehr coole Schnäppchen-Pics habt und die nicht vergeudet sehen wollt, schreibt eine Mail mit Fotoanhang an mydealz.de.gewinn@picasaweb.com und dem Betreff “myDealZ”.

Unter allen Einsendern wird ein HTC Desire per Zufall verlost.

  • 2. Möglichkeit: Du hast einen Blog/eine Homepage – der/die nicht extra hierfür (min. Alter 6 Monate +- ein bischen) oder für andere Gewinnspiele eingerichtet wurde – dann schreib doch einfach etwas über myDealZ, Couchjockey oder Dealspwn. Ob es um ein Schnäppchen von euch oder myDealZ selber geht, ist mir egal. Der Artikel muss allerdings einen Link auf myDealZ, Couchjockey oder Dealspwn enthalten.

Euern Eintrag sendet ihr EINMAL! per Email an 3jahre@mydealz.de

Unter allen Einsedern wird eine schwarze Nintendo Wii + Sports Resort Bundle verlost.

  • 3. Möglichkeit: Der Einsendeschluß ist der 30.05. und am 31.05. kommt ja bekanntermaßen das Apple iPad raus und somit gibt es unter allen aktiven myDealZ Mitgliedern ein Apple iPad 16GB zu gewinnen. Was ihr machen müsst, wird allerdings nicht verraten.

Die Bildergalerie für das Gewinnspiel ist nicht Echtzeit und wird nur alle paar Tage geupdated. Die “Rest”-Bilder finden sich in dieser Galerie und laufen außer Konkurrenz.

Der Einsendeschluss ist der 30.05. 00:01 und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kurze Info – Rihanna Konzertkarten

Gemeinsam haben wir die Karten für das Rihanna Konzert in Berlin gewonnen. Alle die mitgemacht haben, sollen sich bitte einmal kurz meinen Kommentar durchlesen. Außerdem ist vielleicht noch interessant, dass es auch wieder für Lady Gaga (Berlin – 11.05.) Berlin Karten zu gewinnen gibt.

Frohe Ostern

Euch und euer Familie ein frohes Osterfest. Es geht natürlich wie schon seit fast 1100 Tagen nahtlos weiter.

Marc wies mich darauf hin, dass bei vielen in den nächsten Tagen sicherlich das kostenlose 3 Monats Napster Abo ausläuft und dass dies doch ein guter Zeitpunkt wäre mal wieder auf diesen Artikel hinzuweisen.

Ursprünglicher Artikel vom 20.10.2009: Gerade erreichte mich eine Mail, dass Simon fast vergessen hätte seinen kostenlosen 4 Monats Save.tv Account zu kündigen. Bei Save.tv geht das ganz bequem im Kundeninterface in der Navigationsleiste.

Ich dachte mir ich erinnere euch aber nochmal an den alten Artikel “Verträge richtig kündigen” und empfehle, dass ihr euch heute abend mal wieder 30 Minuten Zeit nehmt und alle eure Kündigungen fertig macht.

Wer nicht wie empfohlen ein kleines Blackbook führt, sollte mal scharf nachdenken und alles auf einem Zettelchen festhalten und einen Termin festsetzen, um alle Kündigungen rauszusenden.

Nutzt die Kalender-Funktion von euerm Mailprogramm, um euch 2 Monate und dann nochmal 1 Monat vor Ablauf der Kündigungsfrist zu erinnern. Lasst euch alle Kündigungen immer schriftlich bestätigen und heftet diese Kündigungsbestätigung am besten in einen extra Ordner.

Es kommt ja auch immer oft die Frage nach einer Musterkündigung, aber eigentlich ist dies gar nicht notwendig, denn wenn man alles rechtzeitig macht, kann man gegebenenfalls auch nochmal korrigieren. Aber im Prinzip lässt sich fast jede Kündigung mit 3 Sätzen abarbeiten:

“Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich (Kundennummer/Rufnummer/andere Daten zur genauen Zuordnung) fristgerecht meinen Vertrag (Handy/Vertragsverhältnis/etc. – achtet dadrauf ggf. Anschluss und Vertrag zu kündigen) mit Ihnen.

Ich bitte sie mir die Kündigung schriftlich mit Kündigungstermin zu bestätigen.
Mit freundlichen Grüßen”

Aber wie gesagt, bei Fragen (z.B. kostenloses Faxen), guckt am besten nochmal in den alten Artikel.

Da ja Updates im Google Reader leider nicht angezeigt werden, gibt es einen extra Artikel. Die Kommentare werden geschlossen, damit weiter im alten Artikel kommentiert wird und so der Diskussionsfaden nicht abreist.

So ich hatte gerade ein längeres Gespräch mit Lovefilm.
Am 17.01. hatte ich ja über eine Lovefilm Aktion geschrieben bei der man 14 Tage den Service kostenlos testen kann und wenn man sich entscheidet das Angebot weiter zu behalten noch zusätzlich einen 20€ Amazon Gutschein bekommt.

Es gibt gute und schlechte Nachrichten. Also das Angebot war wirklich nur für Amazon Newsletter Kunden gedacht. Das stand allerdings nicht in den Teilnahmebedingungen oder deutlich im Newsletter dabei und so hat Lovefilm das auch gesehen.

Allerdings haben sie ja dann am 21.01. (also 4 Tage nach dem Artikel) dann in der Anmeldung 2mal folgenden Text hinzugefügt:
“Liebe Kunden,
derzeit erhalten wir viele unqualifizierte Anmeldungen über diese Aktion mit Amazon.de. Wir bitten Sie nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung unseren Kundenservice unter 01805.778433 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) anzurufen. Ein Mitarbeiter unseres Kundenservices wird Ihnen eine kleine Sicherheitsfrage stellen, die nur Empfänger der Amazon.de E-Mail beantworten können. Anschließend vermerken wir in Ihrem Kundenkonto, dass Sie nach dem ersten Zahlungseingang Anspruch auf den 20,- EUR Amazon.de Gutschein haben.”
Einmal im Bestellschritt 1 und einmal in Schritt 4. Leute die sich also ab dem 21.01. angemeldet haben, bekommen zwar noch die kostenlosen 14 Tage, aber nicht den 20 Euro Amazon Gutschein. Wer vorher zugeschlagen hat, kann das Angebot ganz normal wahrnehmen und muss nichts weiter machen.

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