Aus der Kategorie: Nachrichten

Langsam wirds knapp an den Kiosken, aber man kann ja einfach mal bei Gelegenheit ein Auge drauf haben.

Ursprüngliches UPDATE vom 06.08.2010:

Die Karten müssen zwar bis zum 06.09. eingelöst werden, aber laut Kommentaren kann man die Rapids auf seinen Account aufladen und verfallen dann nicht mehr.

Computer-Zeitschriften werden inzwischen wohl nur noch selten auf Grund der Fakten gekauft (Ausnahmen bestätigen die Regel). Attraktive Zugaben rechtfertigen oft aber auch für alle anderen den Kauf. Gab es vor einigen Wochen noch bei der CoBi eine Rapidshare Karte, hat Rapidshare inzwischen ein neues “Währungssystem” eingeführt und bietet ab dem 6.8. auf der PC Welt Gutscheine deutlich unter Wert an:

  • 400 Rapids für 1,50€ – in der aktuellen PC Welt ohne CD (9/2010 – seit heute im Handel)

Bei der Computer Bild waren die Gutscheine nur auf den mit CD- und mit DVD-Versionen, bei der PC Welt ist das allerdings anders und so bekommt man 400 Rapids (Wert: 4,99€) für 1,50€. Damit auch nochmal deutlich günstiger als bei den Ebay Händlern.

Eindecken wie bei der CoBi Aktion lohnt sich aber nicht, da die Karte bis spätestens 06.09. eingelöst werden muss.

Kontrolliert unbedingt Seite 72, ob die Karte schon rausgeklaut wurde:

Das neue Punkte-System, ist zwar etwas komplizierter, aber für Gelegenheitsuser ist es auf jeden Fall günstiger geworden.

In der Happy Hour (aktuell zwischen 2 und 10 Uhr) wird übrigens nur 10% des anfallenden Traffics berechnet.

Falscher Alarm! Ich habe heute nachmittag mit TheHut gesprochen. Sie wissen nicht genau warum die Warnung nicht mehr angezeigt wird, aber die Einschränkungen sind leider die selben wie damals. Also alle größeren Pakete werden nicht nach Deutschland geliefert. Kleidung, Kleinelektronik, Videospiele und Filme sind kein Problem.
Wie man das jetzt allerdings vorher wissen soll, was genau geliefert wird und was nicht, kann ich euch nicht sagen :(
Wenn es groß ist, kommt es tendenziell nicht.

Es gibt mal wieder quer durch den Garten.

Das Highlight für mich ist eher etwas allgemeineres:

TheHut, inzwischen Englands 3. größter Online-Shop (betreibt ebenfalls Zavvi, SendIt), ist vielen ja schon als Schnäppchenquelle für Markenkleidung, Videospiele und Blu-Rays bekannt. Der Shop versendet inzwischen allerdings auch Elektronik (auch größere Sachen) und allen anderen Kruscht nach Deutschland (bestimmte Kategorien waren ausgenommen). Die Versandkosten liegen weiterhin bei extrem fairen £0,99 (in Pfund kaufen ist günstiger). Ohne Kreditkarte ist allerdings nichts los ;) Der Versand erfolgt immer einzeln (deswegen muss man für jedes Teil auch Versandkosten zahlen) aus Jersey und somit muss man ab 26,30€ mit 19% EUSt. rechnen. Ab 150€ kann je nach Produktgruppe auch noch Zoll dazu kommen. Bis jetzt wurden die Gebühren aus Kulanz in Form eines Gutscheins für den nächstne Einkauf erstattet.

Gestern hatte ich ja schon im Gutscheinblog darauf hingewiesen:

Alle Schutzfolien bis 9€ sind kostenlos (da der Gutschein einen Wert von 11€ hat und die Versandkosten bei 2€ liegen). Theoretisch kostet so eine Promoaktion nicht viel (der Briefversand ist wahrscheinlich das teuerste dadran), allerdings ist der Shop auch nicht wahnsinnig bekannt. Dem Betreiber gehört auch das Nexave Forum. Schwer zu sagen, ob man hier Adressen sammelt, wobei die Domain so aussieht als ob man eher auf Linkbait (Links sammeln für Suchmaschinenoptimierung) aus ist und der Besitzer sich auch bewusst ist, dass man die Folien kostenlos bekommt. Wer will kanns probieren. Wer nicht, lässt es sein. Außer Adressdaten und seiner Emailadresse muss man auf jeden Fall nichts hinterlassen und gibt man einen 2. nicht vorhanden Vornamen an, weiß man auch von wem der Spam ggf. kam :)

Geworben wird mit 10€, aber in der Email erhält man einen 20€ Gutscheincode. Haburi führt hauptsächlich Markenkleidung, wodurch man nicht allzuweit mit den 20€ kommt. Wenn man allerdings eh gerade was gesucht hat und da aktuell ja praktisch überall Sommerschlussverkauf ist, kann sich schonmal ein Blick lohnen. Die Versandkosten liegen bei 4,90€. Verschiedene Shirts kriegt man so z.B. für ~10€.

Guter Zeitpunkt um sich von seinen Groupon Gutscheinen zu trennen :)

Ab dem 07.09. wird für die ESTA (benötigt um in die USA einzureisen) eine Gebühr von $14 fällig. Da die Beantragung aber aktuell noch kostenlos ist und 2 Jahre gültig, kann man jetzt nochmal präventiv sparen, wenn der Urlaub denn demnächst angepeilt ist. Hotel und Flugdaten können auch nachträglich noch geändert werden.

  • Personalausweis erneuern für 8€ oder auch nicht – 10 Jahre gültig (unter 24 nur 6 Jahre)

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der nächste Tipp. Ab dem 1.11. gibt es ja den neuen ePerso. Dieser speichert nicht nur die biometrischen Informationen, sondern soll auch noch digitale Signaturen ermöglichen (benötigt aber natürlich noch weitere Hardware). Wie und wo das genau funktionieren wird, ist noch nicht bekannt. Bekannt ist allerdings, dass der neue Perso mit 28,80€ zu Buche schlägt. Bei Netzpolitik gibt es noch ein kurzes Interview mit dem CCC zum ePerso. Ein Personalausweis kann frühestens 6 Monate vor Ablauf erneuert werden. Bei Verlust kostet ein neuer 13€ (Danke Christian).

mediamarkt_alexa

Es gibt mal wieder ein interessantes Rechtsurteil. Im Prinzip nicht wahnsinnig neu, aber jetzt ist auch endlich mal geklärt was passiert. Stellt ein Händler ein Produkt unter dem falschen Namen ein, z.B. ein Akku für ein Sony Vaio Notebook als Sony Vaio Notebook, und verschickt dann auch den Akku, so gilt der Kaufvertrag trotz Versand “der Ware” als NICHT! angenommen. Ein Kunde hatte hier versucht zu klagen und wurde im Februar vom Amtsgericht München abgewiesen. Interessant ist eben, dass auch der Versand falscher Ware zur “richtigen” Bestellbestätigung zu keinem gültigen Kaufvertrag führt.

Ursprünglicher Artikel vom 15.01.2010:

Vor wenigen Tagen war es mal wieder soweit. Es gibt DAS „Schnäppchen“ zum saugünstigen Preis, man bestellt und kurz drauf kommt die Mail, dass die Preisangabe leider falsch war. Aus der Bestellung wird nichts und geliefert wird auch nicht. Die Frage ist nur: Welches Recht steht Euch als Käufer zu? Habt Ihr eigentlich Anspruch darauf, dass schon bestellte Produkt zum falschen Schnäppchenpreis zu bekommen?

Die Antwort ist leider etwas enttäuschend, aber nicht ganz einfach. Auch wenn ich mich notgedrungener Weise selber schon sehr ausführlich mit dem Thema beschäftigt habe, habe ich lieber noch einen Anwalt dazu befragt. Christian Solmecke ist ziemlich fit im Onlinerecht und hat das mal für uns zusammengefasst.

Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes – invitatio ad offerendum

Zuerst geht es also darum, wie der Kaufvertrag zustande gekommen ist: Ein Vertrag kommt nämlich grundsätzlich nur durch die Abgabe zweier übereinstimmender Willenserklärungen zustande. Angebot und Annahme nennt man das. Nichts anderes gilt auch bei Kaufverträgen in Onlineshops. Interessant ist aber, wer das Angebot abgibt und wer es annimmt.

Logisch wäre, dass der Onlineshop, z.B. Amazon, durch das Anbieten der Ware ein Angebot abgibt, dass Ihr als Kunde nur annehmen müsst. Dann wäre die Sache klar: Der Onlineshop hat die Ware zu einem bestimmten Preis angeboten, Ihr habt das Angebot angenommen und somit also einen Anspruch auf Lieferung.

Das Dumme ist nur: So einfach ist es nicht. In der Regel stellen die „Angebote“ in den Onlineshops nur eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ dar. Also nicht der Onlinehändler gibt das Angebot ab, sondern bittet Euch als Kunden das zu tun. Diese Konstruktion wird „invitatio ad offerendum“ genannt. So funktioniert das, rein rechtlich, übrigens auch im Supermarkt. Ihr geht mit der Ware zur Kasse und gebt dort das Angebot ab, die Packung Gummibärchen für 1,39 Euro zu kaufen. Theoretisch entscheidet dann die Kassiererin, ob sie Euer Angebot annimmt und Euch die Ware verkaufen will oder nicht.

Bei Bestellungen im Internet gibt also der Kunde das Angebot ab, der Händler nimmt es an – oder eben auch nicht. Die Annahme durch den Händler erfolgt in der Regel erst durch den Versand der Ware. Zwar bekommt man oft sofort nach der Bestellung eine (meistens automatische) Bestätigungsmail, dass die Bestellung eingegangen ist. Allerdings stellt das noch keine Annahme des Angebots dar. Bei einer falschen Preisangabe wird der Onlinehändler das Produkt also eher nicht verschicken, hat damit Euer Angebot zum Kauf nicht angenommen und ein Kaufvertrag kommt nicht zustande. Ihr als Kunde habt in dem Fall auch keinen Anspruch, dass Euch die Ware geliefert werden muss.

Eine Ausnahme gilt nur, wenn die „Annahme des Angebotes“ ausdrücklich bestätigt wird, also nicht nur eine „Bestätigung des Eingangs der Bestellung“ verschickt wird. Man sollte also genau auf die Formulierung der Bestätigungsmail achten.

Der Onlinehändler hat allerdings unter bestimmten Voraussetzungen selbst dann noch die Möglichkeit, den geschlossenen Kaufvertrag anzufechten. Das ermöglicht § 119 BGB.

Hat sich der Händler zum Beispiel verschrieben, vertippt oder der falsche Preis ist durch eine fehlerhafte Software entstanden, kann er den mit Euch geschlossenen Vertrag wegen eines „Erklärungsirrtums“ anfechten.

Eine Anfechtung muss jedoch „unverzüglich“ und ohne „schuldhaftes Zögern“ erfolgen. Hier kommt dann das Juristendeutsch zum Tragen: Was nämlich unter „unverzüglich“ zu verstehen ist, kommt auf den Einzelfall an und kann nicht generell gesagt werden. Ein Anfechtung drei Wochen nach Vertragsschluss dürfte aber nicht mehr unverzüglich sein – entschieden wird das aber jedes Mal in einem eigenen Verfahren.

Angenommen der Händler ist mit seiner Vertragsanfechtung erfolgreich, trifft ihn trotzdem eine Schadensersatzpflicht. Es wird davon ausgegangen, dass Ihr auf den Vertrag vertraut habt. Der Händler hat Euer Vertrauen zerstört und muss dafür gerade stehen. Juristisch nennt sich das „Vertrauensschaden“. Müsst Ihr also das Produkt bei einem anderen Händler zum teureren Preis kaufen, haftet der Anfechtende Händler für die Differenz zum falsch ausgezeichneten Preis (siehe hierzu die Kommentare).

Aber auch hier wieder ein wichtiger Zusatz: Wenn Ihr als Kunde den Grund der Anfechtbarkeit kanntet oder fahrlässig nicht kanntet, gibt’s auch keinen Schadenersatz. Auf Deutsch heißt das: wenn der Preis ganz offensichtlich zu niedrig ist, wie zum Beispiel ein 47″ Flachbildfernseher für 200€, habt Ihr auch keinen Anspruch darauf. Wie immer kommt es aber  auch hier auf den jeweiligen Einzelfall an.

Ebay

Bei Auktionsplattformen wie eBay läuft das übrigens noch mal ganz anders: Hier ist die Situation des Vertragsschlusses genau andersrum. Der „Versteigerer“ gibt das generelle Angebot ab, die Ware zum Zeitpunkt des Auktionsendes an den Höchstbietenden zu verkaufen. Der „Ersteigerer“ nimmt also durch die Abgabe seines Gebotes das Vertragsangebot des „Versteigerers“ an. Mit Auktionsende wird der Kaufvertrag dann automatisch geschlossen. Dies gilt bei eBay übrigens auch für Sofortkauf Angebote. In der Regel hat der „Versteigerer“ bei eBay also kein Anfechtungsrecht, aus welchen Gründen auch immer. Der oben angesprochene Anfechtungsgrund, wie vertippen oder verschreiben, dürfte in diesen Fällen nicht vorliegen.

Das berühmte Gegenbeispiel – Quelle liefert LCD-TV für 199€

Immer wieder wird von Usern das Beispiel vom Quelle herangezogen. In 2007 bot der Versandhändler nämlich versehentlicherweise einen LCD-TV für 199€ statt 1999€ an. Als damals die Quelle Aktion “Preise wie zu DM-Zeiten” war, habe ich es mir nicht nehmen lassen auch nochmal den Anwalt, der die Kunden vertreten hatte, anzurufen und nochmal mit ihm über die Situation zu reden. Der Grund warum Quelle nämlich letztendlich doch liefern musste, ist nämlich recht leicht verständlich. Insgesamt hat nur eine kleine Anzahl von 10-20 Kunden bestellt, bevor der Preisfehler von Quelle entdeckt und auch entfernt wurde. Eine Dame hatte sich um eine Kommastelle vertippt. Die Kunden erhielten nach der automatisierten Bestätigungsmail allerdings nicht unverzüglich eine Stornierungsmail, obwohl der Fehler bekannt war, sondern nach etwa 1 Woche bekamen die Kunden eine Zahlungsaufforderung. Es wurde so argumentiert, dass der Kunde durch diese deutlich verzögerte Zahlungsaufforderung der Händler das Angebot geprüft und angenommen hat. Eine Stornomail gab es dann erst nach über 14 Tagen, was Quelle letztendlich dann auch zum Verhängnis wurde.

Wie entstehen Preisfehler, wie erkenne ich einen Fehler und wann gibt es Hoffnung?

Im Prinzip gibt es 2 Sorten von Preisfehlern, die bei denen eine Chance auf Lieferung besteht und die die gnadenlos storniert werden. Diese kann man auch wieder recht leicht einteilen und zwar in Marketing, Tippfehler, Produktfehler und Softwarefehler. Gerade der letzte Punkt sorgt immer wieder für Aufregung bei Amazon. Denn nicht selten werden Preise von Marketplacehändlern automatisiert eingepflegt und dort kommt es ständig zu Fehlern. Das liegt zum einem dadran, dass falsche EANs eingepflegt werden oder die Software Produkte falsch erkennt und einsortiert.

Wie erkennt man einen Preisfehler? Je nachdem was man kauft, ist das nicht ganz einfach. Am leichtesten ist es allerdings bei aktuellen Elektronikprodukten. Hier liegt die Marge des günstigsten Händlers bei ungefähr 5%. Möchte sich jemand schnell von einem größeren Posten trennen oder will das Lager räumen sind wir auch mal bei 10-20%. Wird das Produkt aber von sagen wir mal mehr als ~ 50 Händlern in den Preissuchmaschinen geführt und liegt die Differenz bei über 20% kann man von einem Fehler ausgehen. Hat der Händler unter Umständen noch viele weitere Produkte zum falschen Preis, dann liegt die Sache eigentlich auf der Hand. Sehr viel schwieriger wird es bei älteren Produkten, da hier die Marge deutlich höher ist und Händler/Großhändler bestimmte Sachen einfach loswerden müssen. Hier lohnt sich eigentlich fast immer ein Blick bei Geizhals.at in den Preisverlauf, um ungefähr abschätzen zu können, ob es sich vielleicht auch einfach nur um einen Preisdrop handelt. Auch bei extrem teuren Elektronikartikeln sind oft hohe Rabatte möglich, da die Händler Preisvorgaben vom Hersteller “diktiert” bekommen. Wenn bei einem Händler aber mal der Schuh drückt (und der drückt besonders gerne am Wochenende ;) ), dann werden solche Vorgaben teilweise auch mal kurz vergessen.

Es gibt also ein paar Dinge zu beachten – Wieviele Händler führen das Produkt? Wie ist der Preisverlauf? Stimmt der Preis des restlichen Sortiments? Ist die Ersparnis halbwegs realistisch? Wie groß ist der Lagerbestand?

Wann kann man bei einem echten Preisfehler auf Lieferung hoffen? Eigentlich nur, wenn es eine angelegte Marketingaktion ist oder man bei einem Unternehmen mit automatisiertem Bestellprozess zur richtigen Uhrzeit einfach durchrutscht (wobei man auch dann eben noch hoffen muss, dass nicht angefechtet wird). Je kleiner die Differenz zum korrekten Preis und je kleiner die Lagermenge, desto wahrscheinlicher ist eine Lieferung.

Keine Hoffnung gibt es dagegen – wie eben schon oben erwähnt – wenn die Preisdiskrepanzen und Lagerbestände groß sind und man die Angebote im Amazon Marketplace und in den Shops von kleineren Händlern findet.

Der Webbrowser ist zum Surfen (wohl mit Ausnahme von Wikipedia) in Deutschland leider nicht kostenlos.

Amazon hat mal wieder eine kleine Bombe platzen lassen. Nachdem das Kindle durch das iPad ja etwas in Vergessenheit geraten ist, stellt heute Amazon ein neues Modell vor, welches vor allem durch einen extrem attraktiven Preispunkt überzeugen kann:

Der genaue Preis hängt dann natürlich vom Dollar-Kurs des Versandtages ab.

In den 147€ ist eben direkt auch schon ein Betrag für die EUSt. enthalten. Amazon zieht diese direkt bei der Bestellung ein, damit das Paket nicht am Zoll verzögert wird und der Versender das für euch organisieren kann. Die Gebühren dafür sind etwas zu hoch ($3-4), aber angeblich kriegt man zuviel gezahlte Gebühren nach der Bestellung auch wieder zurück erstattet.

Da die Bestellung wir auch schon beim letzten Kindle über Amazon.com abgewickelt wird, braucht man zwingend eine Kreditkarte. Einloggen kann man sich bequem mit seinem Amazon.de Account.

3G bedeutet beim Kindle aber nicht, dass man seine eigene Sim-Karte einstecken muss, sondern dass man weltweit (in über 100 Ländern) vollkommen kostenfrei 3G nutzen kann. So kann man von überall und jeder Zeit neue Bücher kaufen. Allerdings wurde wohl auch der Webbrowser (Nutzung in D leider nicht kostenlos) überarbeitet, wobei sich natürlich die E-Ink Technologie dafür denkbar schlecht eignet.

E-Ink Technologie:

  • Kontrast, Kontrast, Kontrast (man kann auch in vollem Sonnenlicht problemlos lesen)
  • Akkulaufzeit (ein Ladegerät muss man in die meisten Urlaube wohl nicht mitnehmen)
  • Bauart (das Kindle ist gerade mal 0,85cm dick)
  • Verzögerung (die “Tinte” muss sich immer erst neu aufbauen und das geht nicht ganz flüssig)
  • Farbe (Farben können natürlich nicht dargestellt werden. Bilder sieht man in Form von Graustufen)

Was kann jetzt also das neue Kindle besser:

  • dünner und kleiner (bei gleichgroßem Display (6″))
  • leichter (insgesamt nur noch ~250g)
  • doppelter Speicherplatz (4GB)
  • nochmal deutlich längere Akkulaufzeit
  • aktualisierter Webbrowser (Nutzung in Deutschland nicht kostenlos)

Angeblich ist auch ein App Store für den 27.08. geplant. Der Kindle setzt leider weiterhin auf DRM und damit nur auf Literatur aus dem Kindle Store. So ist die Auswahl an deutscher Literatur weiterhin mager.

Aber ich guckt euch am besten mal selber das Video von Amazon an:

Während in USA der Preis natürlich durch den großen Konkurrenten nook zu Stande kommt, ist der Preis in Deutschland eine Wucht. Wenn man sich überlegt, dass die Konkurrenz hier min. 150€ verlangt für ein Gerät, welches schon 2 Generationen alt ist. Richtig genial ist natürlich auch die weltweite 3G-Flat.

Es gibt einen neuen Priceline Gutschein:

  • Gutscheincode: IMISSU (Aktionslandingpage)
  • Wert: 10$ pro Nacht (max. 50$ = 5 Nächte)
  • Nur für die Priceline-Kategorien 3, 3,5 oder 4 Sterne
  • Nur gültig für “Name your own price”
  • Mind. Aufenthalt 2 Nächte
  • Gültig für Buchungen bis zum 27. Juli 2010
  • Gültig im Reisezeitraum bis Juni 2011

Ursprünglicher Artikel vom 06.06.2010: Wie ihr mit Hotwire günstig Hotels buchen könnt, habe ich ja jetzt bereits erklärt. Bei Priceline gibt es ein Feature welches sich “Name your own price” nennt und auf einem sehr ähnlichen Prinzip basiert. Auch bei Priceline wählt man kein bestimmtes Hotel, sondern nur die Hotelkategorie und Region. Zusätzlich bestimmt man aber auch noch was man gerne zahlen möchte und bekommt so ein Hotel von Priceline zugewiesen.

Auch bei Priceline gibt es für Hotels teilweise Rabatte von 50% und mehr, weil die Hotels so unauffällig an unausgelasteten Tagen Preisdumping betreiben können, ohne dass der Großteil der regulären Kundschaft etwas davon mitbekommt, denn den Namen des Hotels erfährt man immer erst, wenn man endgültig gebucht hat.

Priceline

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal will Priceline, bzw. William Shatner, Reiseziel, Reisezeit und die Anzahl der Zimmer wissen.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Im nächsten Schritt wird es schon spannend, denn hier wählt ihr nicht nur die Region, in der sich euer Hotel befinden soll, sondern auch die Kategorie und euern Wunschpreis (exklusive Tax (Steuern), welche ~10-15% betragen) aus. Der Reservierungsname muss mit einem der Reisenden übereinstimmen, aber es muss nicht zwingend der Kreditkarteninhaber sein. Bevor ihr einen Preis wählt, solltet ihr euch vorher über die Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.), Biddingfortravel und im Betterbidding-Forum informieren was denn ungefähr realistisch wäre.

Schritt 3 – Hotel buchen

Jetzt geht es auch schon zur Sache. Eure Vorgaben werden zusammengefasst angezeigt und ihr bekommt eure Buchung nochmal zusammengefasst. Die Reiserücktrittsversicherung nehmt ihr nicht, da diese nur für US-Einwohner gilt. Jetzt müsst ihr eure Zahlungsdaten angeben, wobei man als Deutscher hier etwas tricksen muss (Bild anklicken zum Vergrößern):

Und anschließend gebt ihr eure Kreditkartendaten an. Beim Klick auf “Buy my Hotel room now” wird die Buchung durchgeführt und eure Kreditkarte belastet. Ihr könnt nicht mehr stornieren.

Schritt 4 – Das wars oder eben nicht

Direkt nach der Buchung erhält man Auskunft darüber, ob ein Hotel zum Wunschpreis gefunden werden konnte (dies wurde dann auch direkt gebucht) oder euer Preis zu niedrig war. War der Preis zu niedrig, könnt ihr eigentlich erst wieder in 24 Stunden euer Glück probieren, aber dazu gleich mehr im Priceline Tipps und Tricks.

Priceline Tipps und Tricks

Je mehr Erfahrung man mit Priceline hat, desto einfacher wird es und so ist es gerade bei der Preiswahl natürlich sehr hilfreich auf Erfahrungen im Biddingfortravel und Betterbidding-Forum zurückgreifen zu können. Möchte man aber etwas mehr rumprobieren und nicht immer 24 Stunden warten müssen, gibt es einen praktischen Trick.

  • Zunächst einmal sucht ihr eure Wunschstadt und wählt euch in Gedanken eine Hotelkategorie aus (z.B. 4 Sterne +).
  • Jetzt grast ihr alle Gebiete ab in denen diese Hotelkategorie NICHT! existiert und notiert euch diese.
  • Als nächstes versucht ihr zunächst einmal ganz regulär euer Wunschhotel zu euerm Wunschpreis in euer Wunschregion zu ergattern.
  • Wart ihr nicht erfolgreich, dürft ihr die selbe Suche erst in 24 Stunden wieder ausgeführen. Es wird einem allerdings angeboten seinen Suchradius auszuweiten und einen neuen Preis abzugeben. Fügt man jetzt der Suche Gebiete hinzu, die durch Hotelkategorie eh ausgeschlossen sind (so gibt es z.B. in New York in den Gebieten Brooklyn oder Chelsea kein 4 Sterne Hotel), hat man sozusagen einen weiteren Freiversuch. Die Gebiete sollte man täglich prüfen, denn logischerweise ändert sich das Angebot je nach Verfügbarkeit.

Einschränkungen

Auch hier nochmal die Einschränkungen zusammengefasst:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Priceline allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Im Gegensatz zu Hotwire weiß man nicht vorher, ob Frühstück mit im Preis enthalten ist oder nicht. Allgemein ist dies nur der Fall, wenn das Hotel, bzw. die Kette Frühstück ohne Aufpreis anbietet.
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhattan über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur nach günstigeren Preisen bei Priceline suchen (Steuern nicht vergessen!).

Es gibt wieder den 50€ Parfumdreams Gutschein für 25€ und Dailydeal Neukunden sparen wieder mit dem Gutscheincode bekanntenkreis 3€.

Die Preise haben bei einigen Sachen (wie z.B. CK One etwas angezogen), aber in Kombination mit dem Gutschein sind die Preise für deutsche Verhältnisse schon gut. Fetter Nachteil ist aber der diesmal eingeführt Mindestbestellwert von 85€!

Ursprüngliches UPDATE vom 10.05.2010:

Dailydeal verkauft heute einen 50€ Parfumdream Gutschein für 25€ (Neukunden sparen weitere 3€ mit dem Dailydeal Gutschein (bekanntenkreis)). Und in Kombination mit dem gekauften Gutschein sind die Preise bei Parfumdreams sogar meistens besser als bei den Engländern und Amerikanern.

Wahrscheinlich kann man die Gutscheine aber nicht mit den regulären Parfumdreams Gutscheinen kombinieren (hat sich bestätigt).

Ursprünglicher Artikel vom 15.11.09:
Wie man viel, viel Geld (vor allem verglichen mit Douglas und Co.) bei Parfüms und Pflegeprodukten sparen kann, habe ich ja bereits im Geschenkideenartikel zum Muttertag und Ostern erwähnt. Da Lieferungen aus dem Ausland gerne auch mal 2 Wochen (und teilweise sogar noch länger) dauern können, wollte ich jetzt schonmal auf die Parfümerien hinweisen.

Bei allen Händlern besteht natürlich die Gefahr, dass der Zoll das Paket rausfischt und seinen Teil abhaben will. Alle Pakete unter 26,30€ sind komplett zollfrei (Beträge unter 5€ werden grundsätzlich nicht eingezogen), ab 26,30€ kommt noch die 19% EUSt. hinzu (Warenwert * 1,19). Laut TARIC Tabelle sind Duftwässer (Eau de Toilette) und Parfüms zollfrei (es fällt ab 26,30€ also nur die 19% Einfuhrumsatzsteuer an), leider ist dies bei Pflegeprodukten nicht unbedingt so (bei Aftershaves sollten z.B. nochmal 6,5% Zoll dazu bekommen – (Warenwert + VSK) * 1,065 * 1,19).

Noch eine Warnung vorweg. Einige Marken haben ein Import-Verbot für ihre Marken. So ein Paket könnte dann beim Zoll beschlagnahmt werden (ich weiß nicht genau wie die Händler dann weiteres Vorgehen handhaben).

Eine weitere Alternative sind übrigens Ebay Powerseller, wobei man dort u.U. Probleme mit Imitaten hat.

FragranceX:

  • Gutscheincode: FREE – Wert: kostenlose weltweite Lieferung / Gutscheincode: FRAGRANTICA – Wert: 11% Rabatt (nicht kombinierbar) / Gutscheincode: FX1234 – Wert: 10% Rabatt und ab 59$ kostenloses Shipping
  • Lieferzeit: 2-3 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – 23,30€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) 43,41€ inkl. VSK
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: ab ~$10 (sehr variabel)

Fragrance DIRECT:

  • Gutscheincode: 117 Wert: 5% (Im Bestellverlauf unter “Redeem a promotion code” eingeben)
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus England – keine Zollgefahr)
  • Ck One (200ml) – ~27€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) —
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: £2.49 (+ £1.99 für jeden weiteren Artikel)

Cheapsmells:

  • Gutscheincode: Besucht man Cheapsmells über den Link von der englischen Gutscheinseite Shopcodes gibt es automatisch 5% Rabatt – Gutscheincode: YSLRG Wert: £3.75
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus Jersey)
  • Die englische VAT wird nicht mehr (wie früher) zurückerstattet
  • Die Preise sind in Pfund in der Regel günstiger (also am besten in Pfund bestellen)
  • Ck One (200ml) – ~35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) ~49,50€
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: variiert – ab ~3,50€ (steigt aber sehr schnell an)

Feelunique:

  • Gutscheincode: XMAS2009 Wert: 5% ab £30 Warenwert / Gutscheincode: ALLIWANT5 Wert: £5 ab £50 – Gutscheincode: VCODES25 Wert: 2,5% Rabatt
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – ~32€
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ~50€
  • Zahlung per Kreditkarte
  • Versandkosten: inklusive

Ebay:

  • Gutscheincode: -
  • Lieferzeit: unterschiedlich
  • Ck One (200ml) – ab 35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ab 56€ inkl. VSK

Heute und morgen nutzt Media Markt also nochmal die WM, um Marketing zu machen. Kauft man heute oder morgen einen Fernseher oder Beamer über 500€ und Deutschland wird Weltmeister, bekommt man das Gerät geschenkt (einfach mit Bon bis zum 31.08. beim MM aufkreuzen).

Wie immer lohnt sich die Aktion aber nur, wenn ihr eh gerade Gerät XY bei Media Markt kaufen wolltet, andernfalls kann man das Geld auch lieber selber setzen und würde deutlich mehr bekommen.

Ursprünglicher Artikel und UPDATE vom 22.05.2010:

Jetzt wird die Aktion auf offiziell beworben. Leider muss man selber wetten wie weit Deutschland kommt und die Aktion ist auf Fernsehere eingeschränkt.

Ich konnte es leider noch nicht gegenchecken lassen, aber expert hat gemeldet, dass es ab nächster Woche folgende Aktion geben soll:

Kaufpreisrückerstattung für das Vorrücken der deutschen Nationalmannschaft:

  • Achtelfinale: 10%
  • Viertelfinale: 15%
  • Halbfinale: 20%
  • Finale: 25%
  • Deutschland wird Weltmeister: 100%

Alles was über das Halfinale rausgeht, wäre höchst interessant. Es wird sich allerdings erst morgen oder übermorgen (dann sollten die ersten Werbeanzeigen da sein) zeigen, ob bestimmte Kategorien ausgenommen sind und ob sich die Aktion wirklich so gestaltet.

Vielleicht meldet sich der liebe Bauchpower ja auch nochmal per Email bei mir :)

Nach dem Gutschein-Blog (November 2007), der Liveshopping Übersicht (Juni 2008), Abosgratis (März 2009), Versandaffe (November 2009), der Group-Shopping Übersicht (Februar 2010) und Couchjockey (Launch – November 2009 / myDealZ Integration April 2010) gesellt sich seit dem 3. myDealZ Jubiläum (28.04.2010) auch die Videospiel-Preissuchmaschine Dealspwn dazu.

Dealspwn sucht allerdings nicht wie man es von Geizhals, Idealo und Co. gewohnt ist die hiesigen Händler durch, sondern durchforstet alle ausländischen Händler, die auch nach Deutschland versenden. Die meisten myDealZ Besucher wissen, dass man nämlich vor allem bei unseren britischen Freunden teilweise 50% und mehr sparen kann.

Features

Aktuell werden 29 Händler (101CD, 365 Games, Amazon.co.uk, Amazon.de AxelMusic, BangCD, Base, BlahDVD, CDWow.com, CDWow.net, ChoicesUK, DVD.co.uk, Game.co.uk, Gamehubs, Gameplay.co.uk, GamesCentre, Gameseek, Gamestation, HMV, MyMemory, Play.com, Play-Asia, SendIt, ShopTo, Simply Games, The Hut, VideoGamesPlus, YesAsia und Zavvi) mehrmals täglich nach Preisen durchsucht und verglichen. Dabei wird immer der Preis inklusive Versandkosten nach Deutschland als Vergleichspreis angenommen und direkt über den Währungsrechner nach aktuellem Kurs in Euro umgerechnet.

Preisalarm

Das wohl praktischte Feature ist der Preisalarm. Interessiert man sich für ein Spiel, will aber nicht direkt zum Launch zuschlagen, sondern warten bis der Preis auf sagen wir mal 25€ gefallen ist, könnt ihr euch bequem per Email benachrichtigen lassen. Dazu sucht ihr einfach Deinen Wunschtitel, klickst auf “Lass dich per Email informieren, wenn dein Wunschpreis erreicht wird” und füllst das Formular aus. Selbstverständlich wird kein Spam oder Newsletter oder so ein Mist verschickt.

Den Preisalarm gibt es übrigens auch für Amazon Produkte beim Versandaffen.

Preisverlauf

Gerade in England sind Preissenkungen und -steigerungen an der Tagesordnung. Um ein besseres Gefühl für den Preis und den Schnäppchenfaktor zu bekommen, gibt es zu jedem Spiel auch den Preisverlauf der letzten 3 Monate, sowie den höchsten und den besten Preis aller Zeiten. Beim besten Preis sollte man allerdings bedenken, dass sich teilweise auch mal falsche Spiele, bzw. Versionen (z.B. ohne Gitarre oder so) reinmogeln und damit natürlich die Statistik versauen können. Das wird sich aber bald ändern.

Preissenkungen und Neuerscheinungen

2 der wichtigsten Features für den gemeinen Schnäppchenjäger sind sicherlich die Neuerscheinungen (in diesem Tab startet auch Dealspwn) und Preissenkungen. Seid ihr in einem der beiden Reiter drin, könnt ihr zum einem nach der Konsole/PC filtern und bei Preissenkungen entweder nach Aktualität oder nach prozentualer Ersparnis.

Haken

Lieferzeiten

Der größte Haken ist sicherlich die Lieferzeit. Während Amazon.co.uk meistens innerhalb von 3 Tagen liefert, dauert es bei anderen Händlern teilweise 7 Tage und aus Jersey sogar 7-14 Tage. Eine kleine Übersicht der ungefähren Lieferzeiten findet ihr bei Couchjockey.

Zahlungsmethoden

Die meisten Händler nehmen nur Kreditkarte. Einige akzeptieren auch noch Paypal, aber im allgemeinen sollte man eine Kreditkarte haben, um im Ausland shoppen zu können. Auch hier findet sich eine kleine Übersicht bei Couchjockey.

Die Lösung wäre es zu einer der kostenlosen Kreditkarten zu greifen. Wenn man nicht ein Konto bei der DKB, ing-Diba oder ComDirect machen will, wäre meine Empfehlung für Prepaid die Neteller-Karte und normal die Karte von Gebührenfrei.com.

Zoll

Ab einem Warenwert von 26,30€ besteht bei einer Bestellung aus einem nicht EU-Land oder einem Land welches nicht im EU-Zollgebiet ist (wie z.B. Jersey) die Gefahr, dass noch 19% EUSt. anfällt. Einige Händler wie myMemory, The Hut, Zavvi, SendIt, CDWow, etc. erstatten aber auch diese Gebühren. Ob ihr etwas zu befürchten habt und ob der Händler die Gebühren ggf. erstattet wird in der Dealspwn Suche durch ein blaues Ausrufezeichen markiert. Per Mouseover wird dann allesweitere erklärt. Die Gebühr fällt allerdings keinesfalls jedes Mal an, sondern nur wenn das Paket vom Zoll rausgefischt wird und das ist eher die Ausnahme. Unerwähnt soll sie aber deswegen trotzdem nicht bleiben.

Versionen

Bei den verkauften Spielen handelt es sich in der Regel um die UK-, bzw. EU-Versionen. Ein Großteil der Spiele ist aber bis auf Anleitung und Cover absolut identisch zur deutschen Version. Das heißt, dass sowohl die Spieltexte, als auch die Sprachausgabe komplett deutsch ist. Falls das überhaupt für euch ein ausschlaggebender Faktor ist, solltet ihr vorher in die Sprachenliste bei Couchjockey und OGDB reingucken.

Kauft ihr bei einem der asiatischen oder amerikanischen Händlern (Gamehubs, Play-Asia, Yesasia, VideoGamesPlus, AxelMusic), solltet ihr vorher noch checken, ob die NTSC-Version auch auf euer PAL-Konsole läuft. Bei der PS3, PSP, Nintendo DS, Mac und PC ist dies IMMER der Fall. Nur die Xbox 360, PS2 und der Nintendo Wii sind nicht Region-Free. Die Kompatibilität kann man aber super bei AxelMusic (für US Games) und Play-Asia (für Asia Versionen) überprüfen.

Post Scriptum

Falls sich jemand über den komischen Namen wundert. Pwn heißt in der Gamer-Sprache soviel wie jemanden dominieren und Deals sollte jedem klar sein. Bei der Aussprache kommt noch der nette Effekt von “spawn” (auftauchen) dazu.

In dem Ebay Artikel über Privat- und gewerblichen Verkauf hatte ich ja schon drauf hingewiesen. Ab morgen wird auch bei gewerblichen Ebay-Händlern die Widerrufsfrist nur noch 14 Tage betragen (es sei denn sie bieten freiwillig mehr an).

Ursprünglicher Artikel vom 30.01.2010:

Da es sich wieder um ein rechtliches Thema handelt und ich euch da auch keinen Mist erzählen will, ist der Text von Christian Solmecke – Anwalt für Internetrecht – gegengelesen worden.

Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzgeschäften

Wir alle wissen – bzw. denken zu wissen -, dass man sich von Online-Verträgen, also Verträgen, die über das Internet abgeschlossen worden sind, relativ einfach lösen kann.
Unklar sind aber häufig Fragen wie und wie lange man von dieser Möglichkeit überhaupt Gebrauch machen kann. Folgender Artikel soll etwas Licht ins Dunkel um das sogenannte Widerrufsrecht bringen und aufzeigen welche Rechte Dir als User wirklich zustehen.
Was ist der Unterschied zwischen Rücktritts- Umtausch- und Widerrufsrecht?
Allem voran erst einmal eine gute Nachricht: Unter bestimmten Umständen kann man sich von jedem Vertrag lösen – und zwar ohne dafür extra im Ausland unterzutauchen. Das deutsche Recht sieht dafür allerdings verschiedene (für Nichtjuristen kaum zu durchblickende) Möglichkeiten vor und knüpft diese natürlich auch an unterschiedliche Bedingungen:

Umtausch

Das Umtauschrecht ist sozusagen Kulanz des Verkäufers. D.h. der Verkäufer ist so nett und räumt Euch per Vertrag das Recht ein, Ware innerhalb einer bestimmten Frist einfach so –also ohne Grund- umzutauschen. Ihr müsst Euch nicht rechtfertigen, weshalb Ihr die Ware nicht behalten wollt. Wer denkt, man könne alles „umtauschen“ irrt also. Der Umtausch muss nämlich vertraglich vereinbart werden. Meist steht dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verkäufers. Auch die Art des Umtauschs kann individuell geregelt werden. In manchen Geschäften könnte Ihr also Klamotten im Wert einer Luxuslimousine shoppen, um diese dann nach Sichtung des Kontoauszugs wieder kleinmütig zurück zu bringen und die hart verdienten Mäuse sinnvoller auszugeben. Dumm nur, wenn in den AGB steht, dass ein Umtausch nur gegen Warengutscheine abläuft. Dann bleibt Ihr nämlich auf einem Gutschein im Wert eben besagter Luxuslimousine sitzen.
Deswegen ein wertvoller Tipp: Informiert Euch erstmal in Ruhe vor dem Kauf(rausch) über etwaige Umtauschmöglichkeiten, denn Umtauschrecht gibt es eigentlich nur recht selten.

Gewährleistungsrechte

Nicht zu verwechseln mit dem Umtausch sind „Gewährleistungsrechte“. Die sogenannten gesetzlichen Gewährleistungsrechte stehen nämlich jedem Käufer zu und können gegenüber uns Verbrauchern so gut wie gar nicht eingeschränkt werden. Ist die Ware also mangelhaft kann es ebenfalls zur Rückgabe kommen. Voraussetzung ist aber, dass die Ware tatsächlich mangelhaft ist – Nichtgefallen genügt nicht. Außerdem muss man dem Verkäufer erst die Möglichkeit der „Nacherfüllung“, d.h. Reparatur oder Austausch geben. Erst, wenn die Nacherfüllung scheitert könnt Ihr den Kaufpreis mindern, eventuell sogar vom Kaufvertrag zurücktreten und / oder Schadensersatz verlangen.
Das Thema habe ich ja aber schon recht ausführlich im Artikel über Garantie und Gewährleistung abgehandelt.

Widerruf

Um die Verwirrung perfekt zu machen, gibt`s jetzt auch noch das Widerrufsrecht, das mit dem Vorgenannten nichts zu tun hat, aber im Endeffekt wohl für uns das wichtigste ist.
Das Widerrufsrecht gilt –im Gegensatz zu den Gewährleistungsrechten- nur für Fernabsatzgeschäfte. Schönes Wort, aber was sind eigentlich Fernabsatzgeschäfte? Fernabsatzgeschäfte kommen zwischen uns Verbrauchern und den Unternehmern unter Zuhilfenahme von Fernkommunikationsmitteln (also auch Briefe, Faxe, Emails, Telefonate, Internet etc. genannt) zu Stande. Wer Lust auf Gesetze hat, kann ja einmal mal in § 312 b BGB gucken.
Das Sahnehäubchen des Widerrufsrechts? Man braucht ebenfalls keinen Grund, um den Vertrag zu widerrufen. Gut hat`s also der, der Geschmacksverirrungen im Internet und nicht im Laden gekauft hat. Dank Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften ist wenigstens das hart erarbeitet Geld nicht weg.

Wie kann man denn nun widerrufen?

Auch wenn das Wort „Widerruf“ auf „rufen“ hindeutet, genügt ein empörter Aufschrei gegenüber dem Verkäufer nach Erhalt der Ware via Telefon natürlich nicht. Die Widerrufserklärung muss vielmehr in Textform  (also via Fax, Brief oder Email –eine eigenhändige Unterschrift ist also nicht notwendig) oder durch Rücksendung der Sache an den Unternehmer erfolgen. Rechtfertigen müsst Ihr Euch erfreulicherweise nicht – was einem also auch Peinlichkeiten ersparen kann -, allerdings solltet Ihr schon darauf achten, dass der Verkäufer auch annähernd begreifen kann, dass und vor allem von welchem Vertrag Ihr Euch lösen wollt.
Wie lange kann ich widerrufen?
Habe ich seit dem Kaufvertrag 20 Kilo zugenommen und würde nach Erhalt der im Internet bestellten Hose gerne erstmal meine Diät abwarten, um dann zu gucken, ob die Hose auch knackig aussieht, sieht´s schlecht aus.
Selbstverständlich kann der Widerruf  nämlich nur innerhalb einer bestimmten Frist erklärt werden. Zur Wahrung der Frist reicht es übrigens, dass Ihr die Erklärung am letzten Fristtag (nachweislich!) absendet; es kommt also nicht darauf an, wann sie beim Empfänger tatsächlich eingeht.
Wie lang ist die Frist denn nun? Gerne würde ich jetzt schreiben: „Ganz einfach, einen Monat“, aber leider wäre das nun wieder viel zu einfach.
Deswegen Schritt für Schritt:
Damit Ihr die Länge der Frist richtig bestimmen könnt, müsst Ihr zunächst ermitteln, wann überhaupt Fristanfang ist: Die Frist beginnt nämlich nicht, wenn Ihr die Ware bekommt, sondern erst wenn und soweit ihr nach Erhalt der Ware korrekt (!!!) über Euer Widerrufsrecht belehrt worden seid. Ok, warum zur Prüfung der Widerrufsfrist mehr oder weniger ein Jurastudium notwendig ist –schließlich streiten sich seit Jahr und Tag Juristen über die Frage der korrekten Widerrufsbelehrung- erschließt sich nicht, aber wir versuchen es mal weiter:
Eine ordnungsgemäße Belehrung habt Ihr bekommen, wenn die Widerrufsbelehrung folgende Angaben vollständig enthält und per Email, Fax oder Post zugegangen ist.

  1. Es muss belehrt werden über das Recht zum Widerruf, der nicht auf Gründen basieren muss und an keine Voraussetzungen gebunden ist.
  2. Den Fristbeginn und die Angabe über die zweiwöchige bzw. 1 Monats-Frist, je nach dem ob die Belehrung vor oder nach Vertragsschluss erfolgte (dazu unten).
  3. Die Angabe, dass die Widerrufserklärung in Textform erfolgen muss.
  4. Es muss aus der Belehrung hervorgehen, dass die Frist durch rechtzeitige Absendung gewahrt ist.
  5. Name und Anschrift des Widerrufsempfängers müssen angegeben sein.
  6. Die Belehrung muss sich auf den konkreten Vertrag beziehen, eine Belehrung für zukünftige Verträge oder eine Belehrung ausschließlich über die AGB ist unwirksam.

Eine Belehrung ausschließlich über den Link auf die AGB oder ein Pop-up-Fenster ist übrigens nicht ausreichend.
Fehlen also Angaben oder wurde inhaltlich falsch beraten, werdet Ihr behandelt als wenn keine Belehrung erfolgt ist.

Wann sind denn nun welche Fristen einschlägig?

Vorab die Lieblingsantwort aller Juristen: „Das kommt darauf an“.
Um es nicht zu einfach zu machen, kann die Dauer der Frist unterschiedlich sein. Manchmal beträgt sie 2 Wochen, manchmal 1 Monat. Wurde gar nicht belehrt, wird eine Frist überhaupt nicht ausgelöst, so dass Ihr ohne zeitliche Grenze widerrufen könnt. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit 14 Tagen aber immer bedient.
Nehmen wir mal an, dass Ihr korrekt belehrt worden seid und die Belehrungserklärung per Email, Fax oder Post VOR dem endgültigen, verbindlichen Vertragsschluss erhalten habt. Dann beträgt die Frist ZWEI Wochen ab Zugang dieser Widerrufsbelehrung (bei Waren aber nicht vor Erhalt der Ware).
Habt Ihr die ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung per Fax, Email oder Post erst NACH dem endgültigen Vertragsschluss bekommen, beträgt die Frist 1 Monat ab Zeitpunkt des Zugangs der Belehrung.
Um euch jetzt noch weiter zu verwirren, gibt es aber auch eine Frist über 6 Monate. Die gilt, wenn bestimmte Belehrungen, die über die oben genannten Punkte hinausgehen und in einem besonderen Gesetz vorgeschrieben sind, nicht vorliegen. Diese hier zu erläutern ginge zu weit. Vielleicht machen wir dazu noch einen gesonderten Beitrag. Bei Interesse guckt doch einfach mal in § 1 BGB-InfoV.
Wichtig ist vielleicht in dem Zusammenhang „Widerruf“ noch, dass die Fristen vertraglich zwar verlängert, nicht aber verkürzt werden dürfen.

Was muss ich bei erfolgtem Widerruf noch tun?

Bitte nicht vergessen, die Ware zurückzusenden. Gefahr und Kosten der Rücksendung trägt grundsätzlich erfreulicherweise der Unternehmer. Von diesem Grundsatz kann allerdings eine Ausnahme gemacht werden, wenn die Sache einen Preis von nicht mehr als 40 € hat oder wenn bei einem höheren Preis der Verbraucher im Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht gezahlt hat. Diese Besonderheit muss aber vertraglich vereinbart werden und Euch bei Vertragsabschluss bekannt sein. Ob auch die Hinversandkosten getragen werden müssen, ist leider rechtlich auch nicht eindeutig, wobei die Tendenz in Richtung “Ja” geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt bei einem Händler, der versandkostenfrei liefert (Ist inzwischen gerichtlich geklärt und der Versandhändler hat immer die Hinversandkosten zu tragen (bei vollständiger Rücksendung)).
Habt Ihr die Hose ausgeleiert, weil Ihr Euch trotz der 20 Kilo Übergewicht reingequetscht habt, kann es sein, dass Ihr dem Verkäufer Wertersatz in Höhe der Verschlechterung zahlen müsst. Das ist aber nur dann der Fall, wenn der Verkäufer Euch auf zwei Dinge bei Vertragsschluss per Email, Fax oder Post hingewiesen hat:
Erstens auf die Möglichkeit des Wertersatzes überhaupt und zweitens darauf, wie man diesen umgehen kann. Dabei reicht ein Hinweis, dass man die Ware nicht wie sein Eigentum behandeln sollte und alles zu unterlassen hat, was den Wert beeinträchtigen könnte.

FreepopFax funktioniert wieder. Das wäre doch eine gute Gelegenheit mal wieder einige Kündigungen abzuarbeiten. Nachdem Vodafone ja schon bekannt ist für Rückholer-Angebote ist jetzt auch o2 dazu übergegangen Kunden, die besonders früh gekündigt haben mit Vertragsvergünstigungen (6 x 4,95€) wieder zurückzuholen. Das Schöne ist aber, dass sich durch die meisten Rückholer-Angebote die Mindestvertragslaufzeit nicht verlängert, man allerdings erst später kündigen darf (im Falle von o2 1 Jahr – Wecker, Outlook, Handy, etc. stellen!!). Hat man rechtzeitig gekündigt, kommt man damit sogar noch zur regulären Vertragslaufzeit raus.

Ursprünglicher Artikel vom 17.03.2009:

Da selbst “ordentliche User” wie crenzy oder auch ich es mal vergessen ihren Vertrag zu kündigen, dachte ich mir schreibe ich mal einen Beitrag bezüglich dieses Themas. Eigentlich ist alles ganz einfach. Man muss sich aber wirklich dran halten und da andernfalls oft doch recht hohe Kosten drohen, ist es auch wirklich sinnvoll. Auch im Telefon- und DSL-Bereich kann es sehr praktisch sein, da man so seine Wechselmöglichkeit nicht verpasst. Eine Kündigung ist schnell widerrufen, eine verpasste Kündigung dagegen bekommt man nicht mehr so schnell ins System.

Ordnung

Gerade bei längerfristigen Verträgen ist es extrem wichtig alle abgeschlossenen Verträge sauber zu dokumentieren. Ich selber nutze dafür den Outlook Kalender, wobei eigentlich ein kleines Büchlein besser wäre.

Folgende Daten sollte man direkt notieren:

  • Tag des Abschlusses
  • Vertragslaufzeit
  • Kündigungsadresse
  • gekündigt [  ] / Kündigungsbestätigung erhalten [  ]

Die AGBs auszudrucken führt zwar zu jeder Menge Papierkram, kann aber im Zweifelsfall auch mal nützliche sein.

Schließt man einen Vertrag wegen einer Prämie ab, kann man den Erhalt der Prämie als Erinnerung für das Kündigungsschreiben sehen. Hat man diese abgeschickt, sollte man sich auch direkt für 2 Wochen später eine Erinnerung schreiben (Outlook/Google Kalender), ob man bereits die Kündigungsbestätigung erhalten hat. Wenn nicht, geht das Spielchen nochmal von vorne los.

Aboalarm führt einen Erinnerungsservice. 100%ig verlassen sollte man sich hierdrauf allerdings nicht, da man nie weiß, ob und wann mal ein Anbieter die Pforten schließt. Wer mit seinen privaten Daten sehr kritisch umgeht, sollte lieber die manuelle Methode vorziehen.

Kündigung

Die Kündigung ist im Prinzip immer gleich aufgebaut – Name, Kundennummer und Kündigungsdatum (zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit oder Termindeaktivierung). Bei der Termindeaktiverung gebe ich immer den Tag vor dem eigentlichen Abschluss des Vertrages an. Und ganz wichtig ist es um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten. Viel wichtiger als der Text ist aber die korrekte Kündigungsanschrift.

Für Handyverträge habe ich eigentlich immer den Inside-Handy Kündigungsgenerator genutzt, die Haken für die Werbeangebote müssen nicht gesetzt werden. Für andere Verträge bietet sich unter Umständen der Dienst von Aboalarm an. Auch hier gilt, wer nicht mit seinen Daten rausrücken will, gibt entweder die Adressdaten von Max Mustermann an oder sucht sich die Kündigungsadresse selber bei dem entsprechenden Anbieter raus (ggf. in den AGBs unter Kündigung).

Ich selber sende die Kündigungen immer direkt dann los, wenn ich die Prämie erhalten habe. Wenn es nicht online oder per Email geht, sende ich zunächst ein kostenloses Fax mittels Klimafax oder Freepopfax. Dann setze ich mir wie bereits erwähnt eine Erinnerung in 14 Tagen. Wenn bis dahin keine Kündigungsbestätigung da ist, kontrolliere ich nochmal die Faxnummer und sende erneut die Kündigung. Sollte man nun noch immer keine Bestätigung haben, probiert man es entweder nochmal schriftlich per Brief oder investiert direkt 1,60€ für ein Einwurfeinschreiben.

Hält man die Kündigungsbestätigung in den Händen, sollte man sie gut abheften und einen Haken im “schwarzen Büchlein” machen.

Kontrolle

Wer die Kalenderfunktion nutzt, sollte sich direkt bei Abschluss des Vertrags 1 Monat vor Ende der Kündigungsfrist nochmals eine Erinnerung setzen. Hier kontrolliert man dann nochmal die Kündigungsbestätigung und schickt eben gegebenenfalls nochmal eine Kündigung raus. Wenn die Zeit drängt, direkt per Einwurfeinschreiben.

Und wenn man eh schon gerade an den Kündigungen sitzt, kann man auch direkt nochmal die restlichen Verträge kontrollieren.

Notlösung

Hat man es doch mal irgendwie vergessen zu kündigen, heißt es informieren. Manchmal gibt es z.B. die Möglichkeit zumindest in einen günstigeren Tarif zu wechseln oder aber eben auch früher zu kündigen. Auf jeden Fall sollte man die Kundenbetreuung zu Rate ziehen. Oftmals kann das wirklich helfen.

Besonderheiten

Es gibt einige Verträge, die zur vollständigen Kündiggung, eine Rücksendung bestimmter Gegenstände erfordern. So muss z.B. bei Premiere die Smartcard, bei Telco die Simkarte und bei dem 1&1 Pocketsurf der PDA zurückgesendet werden. Hier sollte man keine Mätzchen machen und direkt ein versichertes Paket, bzw. ein Einschreiben schicken, denn geht die Hardware verloren, werden in der Regel Strafgebühren fällig.

Links

Praktische Dienste:

  • Klima Fax – kostenlos Faxen (auch PDFs)
  • Popfax – kostenlos Faxen (PDFs und Word Dokumente)
  • TK-Anbieter – Sonderrufnummern in normale Ortsrufnummern “umwandeln”
  • Aboalarm – Erinnerungsservice
  • Inside-Handy – Kündigungsgenerator mit riesiger Auswahl von Handyanbietern

Ich hatte Hotwire und Priceline im Hotelguide zwar schonmal erwähnt, da der genaue Ablauf aber etwas komplizierter ist, dachte ich, dass ich es nochmal ein wenig ausführlicher mache.

Sowohl bei Priceline als auch bei Hotwire kann man sehr günstig Hotels buchen, wobei man sich lediglich für Hotelklasse und -eigenschaften, Region und Preis entscheidet, das Hotel wird einem letztendlich vom Anbieter zugewiesen. Natürlich kommt man hier mit Erfahrungswerten und Tipps & Tricks auch weiter.

Die Hotels können so ihre Zimmer auslasten ohne offiziell den Preis senken zu müssen und so ergeben sich oft Ersparnisse von 50% und mehr.

Hotwire

Da das Buchen über Hotwire etwas leichter fällt, fange ich mit dem Tochterunternehmen von Expedia an.

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal muss Hotwire wissen wo ihr hinwollt, wieviele Zimmer ihr benötigt und wieviele Leute in den Zimmern übernachten sollen. Zusammen mit dem Reisetermin spuckt Hotwire dann auch schon die ersten Ergebnisse aus.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Jetzt geht es darum die Suche zu verfeinern und ein für euch passendes Hotel zu finden. Dafür geht ihr links über das “Star Rating” und wählt zunächst einmal die Mindestkategorie aus und wählt anschließend die “Area” wo sich euer Hotel befinden soll. Beim Star Rating solltet ihr euch für 3- oder 4-Sterne und höher entscheiden, denn man weiß vor der finalen Buchung eben nicht in welches Hotel man kommt und je nach Gebiet kann man so zumindest besonders schlechte Hotels ausschließen. Über die Area konnt ihr das Gebiet einschränken in dem ihr ein Hotel suchen wollt, leider funktioniert das nur in USA wirklich gut. Kann man über “See all areas” keine Gebiete auswählen (ist bei der Buchung in Europa häuft der Fall), wird die komplette Stadt in Betracht gezogen, was je nach Stadt das ganze System natürlich unbrauchbar machen kann. In USA und gerade in den Großstädten ist das allerdings kein Problem.

Schritt 3 – Hoteleigenschaften

Im nächsten Schritt sieht man die Hoteleigenschaften (Restaurant, Internetanschluss, etc. pp). Besonders interessant ist allerdings die Hotelbewertung, welche von Tripadvisor (weltweit größte Hotelbewertungshomepage) zur Verfügung gestellt wird.

Macht man sich die Mühe und durchwühlt selber Tripadvisor kann man viele Hotels ausschließen, die nicht den angezeigten Eigenschaften (Anzahl der Bewertungen, Gesamtbewertung, Region, etc.) entsprechen.

Schritt 4 – Buchen und Spaß haben

Die Buchung erfolgt letztendlich trotzdem blind, ist verbindlich und kann in keinem Falle zurückerstattet werden (es sei denn ihr habt selber eine Reiserücktrittsversicherung, die auch Hotelbuchungen abdeckt). Hotwire ist meistens etwas teurer als Priceline, lässt sich aber 1. leichter bedienen und gibt 2. durch die Tripadvisor Bewertung mehr Informationen über das eigentliche Hotel preis.

Einschränkungen

Folgende Punkte solltet ihr im Schnäppchenwahn nicht vernachlässigen:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt, wenn der Tarif nicht explizit als “Bed Choice” beworben wird.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Hotwire allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Hat das Hotel bei den Eigenschaften (Amenities) keine Kaffeetasse, ist kein Frühstück im Hotelpreis enthalten
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhatten über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur buchen, wenn man mit Hotwire günstigere Preise findet.

Erfahrungsaustausch

Natürlich gibt es auch hier Anhaltspunkte und Erfahrungswerte. Der beste Anlaufpunkt für US Buchungen ist wohl das Betterbidding-Forum.

Marcel hat mich gerade auf diesen Engadget Artikel hingewiesen. Dort wird berichtet, dass bei einigen der ersten deutschen Geräten sich ein Virus auf der 1GB MicroSD Karte befindet.

Da ja sicherlich einige bei den Talkthisway und 24Mobile Angebot zum Samsung Wave S8500 zugeschlagen haben, sollte man vielleicht noch damit warten das Teil an den PC anzuschließen, bzw. die 1GB SD-Karte direkt ersetzen.

Avira Free-AV erkennt übrigens den Virus.

Da gerade mal wieder die Frage in den Kommentaren aufkam, ist mir aufgefallen, dass es trotz großer Werbekampagnen (sicherererer) anscheinend doch noch nicht zu jedem vorgedrungen ist. Paypal hat ihren Käuferschutz nämlich inzwischen auch auf Shops abseits von Ebay ausgeweitet.

Das Versprechen lautet: Kommt die Ware nicht an, erstattet Paypal die Kosten zurück. Egal ob der Shop im Ausland ist oder aus Deutschland kommt. Bei Käufen bei Ebay gibt es sogar noch Schutz vor falschen Artikeln. Entspricht der Artikel nicht der gelieferten Ware (muss man von einem neutralen Dritten bestätigen lassen, z.B. einem Händler), soll man auch hier das Geld zurückbekommen.

Bedeutet das, dass man jetzt bei jedem Shop mit Paypal vor Betrug sicher ist? Zumindest nicht mit Sicherheit, denn der Käuferschutz existiert auf Ebay schon lange und hat oft zu Debatten geführt. Trotzdem ist es auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Shopbetreiber, die unversichert versendet haben, sind jetzt natürlich in der Bredouille, denn ohne Versandbeleg, gibt es im Reklamationsfall für diesen Händler kein Geld von Paypal.

Weitere Informationen findet man sonst noch im Helpcenter oder bei Paypal selber.

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