Service

Wer noch wechseln will, sollte sich jetzt nochmal durch die Vergleiche wühlen und heute die Kündigung per FAX (kostenlos faxen und so kostenlos faxen bei Sonderrufnummer) oder Einwurfeinschreiben rausschicken.

Ursprüngliches UPDATE vom 23.11.2011:

In den Kommentaren kam noch der Hinweis auf die Itzehoer und DEVK, die aber zumindest bei mir deutlich teurer waren. Ein guter Tipp war allerdings, dass man nachdem man beim Vergleich einen Anbieter gefunden hat, nochmal beim Anbieter selbst den Preis prüfen solle.

Ursprünglicher Artikel vom 21.11.2011:

Die Kündigungsfrist für eure KFZ-Versicherung läuft bei fast allen für dieses Jahr wieder mal am 30.11. (übernächsten Mittwoch) aus. Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal wieder einen Vergleich der Vergleiche und wie man dank Cashback nochmal mehr sparen kann. Man sollte vorweg sagen, dass man bei Vergleichen nicht nur die Rate, sondern auch die Services und den Ruf der Versicherung vergleichen sollte. Hat man sich erstmal auf 2-3 Angebote eingeschossen, geht das aber deutlich einfacher. Sollte am Ende durch Zufall eure Versicherung, aber zu besseren Konditionen rauskommen, solltet ihr einfach mal anrufen und fragen, ob ihr die Neukundenkonditionen bekommt. Das ist in der Regel kein großes Problem. Auch wenn sich bei euch was an der Lebenssituation geändert hat (Garage, Haus, Kinder, Ehe, deutlich mehr Gehalt, Beamtenstatus), solltet ihr unbedingt nochmal neu vergleichen.

Die Anbieter

Diesmal ist mit transparo ein “neuer” Anbieter dazu gekommen, wobei die meisten ihn auch schon aus den letzten Jahren unter dem Namen Aspect Online kennen und wurde diesmal Testsieger. Verglichen wird wie auch letztes Mal wieder mein Golf IV mit 80PS.

Transparo (ehemals aspect online)

Pro:

+ einfache, unkomplizierte Abfrage der Daten
+ Datensatz muss nicht vor Ergebnis angegeben werden
+ Tarifoptimierer

+ effektiv bestes Ergebnis

Contra:

- Auto wurde über Komfortsuche nicht gefunden
– Vergleich der Leistungen etwas kompakt (mMn aber immer noch ausreichend)

NAFI-AUTO

  • Günstigster Preis: 292,25€ bei der WGV Basis Kasko Select
  • Cashback: -

Pro:
+ extrem ausführliche Datenabfrage (mehr kann man nirgends eingeben)
+ sehr viele Ergebnisse
+ Gewichtung nach “Vorlieben”
+ bester Preis

Contra:

- Vergleich der Ergebnisse ist nicht wirklich übersichtlich (nach einigen Klicks findet man aber das was man will (Screenshot))
– Vergleich dauert verhältnismässig lange

Pro:

+ ausführliche Abfrage der Daten möglich
+ Datensatz muss nicht vor Ergebnis angegeben werden
+ ausführlicher Vergleich der günstigsten Versicherung nach enthaltenen Leistungen (Screenshot)
+ Tarifoptimierer

Contra:

- die Abfrage ist leider sehr ausführlich (optional vereinfachen wäre praktisch)


Financescout24 (identisch zu Check24)

Pro:

+ ausführliche Abfrage der Daten möglich
+ Datensatz muss nicht vor Ergebnis angegeben werden
+ ausführlicher Vergleich der günstigsten Versicherung nach enthaltenen Leistungen
+ Tarifoptimierer

Contra:

- die Abfrage ist leider sehr ausführlich (optional vereinfachen wäre praktisch)

TopTarif

  • Günstigster Preis: 348,93€ bei der R+V24 Basis
  • Cashback: 40€ bei Bestellung über qipu – ACHTUNG! der qipu-Vergleich liefert u.U. andere Ergebnisse als wenn man direkt auf Toptarif.de geht, da nicht alle Versicherung eine entsprechende Provision an TopTarif zahlen, kann so letztendlich leider auch nicht mehr weitergegeben werden. Also erst einmal selber über TopTarif.de vergleichen und dann nochmal über qipu.

Pro:
+ Vergleich der 3 günstigsten Versicherung (Screenshot)
+ Datensatz muss nicht vor Ergebnis angegeben werden
+ Tarifoptimierer

Contra:

- jeder Fahrer muss einzeln hinzugefügt werden
– Fahrzeug wurde über die Komfortsuche falsch identidiziert

Es gibt noch zahlreiche andere Vergleiche, die jedoch mMn wohl eher zu vernachlässigen sind.

Mehr sparen

Mehr sparen kann man noch, wenn man beispielsweise die günstigste Versicherung gefunden hat und diese dann auch bei qipu ist.

Allgemeine Tipps

Im Endeffekt entscheidet nicht der Preis, sondern vor allem die dafür erbrachte Leistung. Oft sind aber trotzdem ein paar hilfreiche Dinge bei den Vergleichen vermerkt, die die Leistung nicht einschränkt, aber die Kosten senkt. Bei der Kilometer Laufleistung macht es z.B. Sinn sich an folgende Staffelung zu halten:

0 bis 3.000 km pro Jahr
3.001 bis 6.000 km pro Jahr
6.001 bis 9.000 km pro Jahr
9.001 bis 12.000 km pro Jahr
12.001 bis 15.000 km pro Jahr
15.001 bis 20.000 km pro Jahr
20.001 bis 25.000 km pro Jahr
25.001 bis 30.000 km pro Jahr
30.001 km pro Jahr und mehr

Denn das ist in der Regel auch das was die Versicherer als Grundlage nehmen.

Auch macht es Sinn den Arbeitgeber möglichst genau zu definieren, da man hier auch oft von Rabatten profitieren kann. 3-5% günstiger wird die jährliche Zahlungsweise.

Fazit:

Testsieger ist diesmal transparo, die Eingabe ging einfach und schnell von der Hand und letztendlich lieferte transparo (durch die 40€ Cashback) das effektiv beste Ergebnis.

Leider werden aber in den Versicherungsvergleichen auch nicht alle Anbieter abgedeckt. Vor zwei Jahren wurden in den Kommentaren z.B. noch die Direktversicherer GVV (417€), die WGV-Online (wird bei NAFI und Transparo berücksichtigt!), Itzehoer (404€), DEVK (425€) und die Macif, eine französische Versicherung empfohlen.

Kündigung

Wer jetzt noch seine Versicherung wechseln will, sollte seine Kündigung an seinen aktuellen Versicherungsanbieter schicken. Man kann z.B. diese Musterkündigung hierfür nutzen, aber in der Regel helfen die Vergleichsportale hier auch direkt weiter. Achtet darauf rechtzeitig eine Kündigungsbestätigung zu haben. Spätester Kündigungstermin wäre wohl der 28.11. (dann aber nur noch per Einwurfeinschreiben oder FAX).

Schadensfall

Gibt es übrigens mal im Schadensfall Probleme mit der Versicherung kann man sich bei der KFZ-Schiedsstelle oder Ombudsmann melden.

DHL-Päckchen für 3,50€

Hermes hat ja vor kurzem ein neues Päckchen eingeführt (3,80€ – versichert bis 50€), aber genau wie letztes Jahr zur Weihnachtszeit senkt DHL auch dieses Jahr den Preis des Päckchens um 10% und bietet vom 15.11. bis 22.12. ein Päckchen mit den Maßen 30 x 15 x 15 cm bis 2kg an. Bei DHL ist das Ganze leider nicht versichert.

Bestellt man über qipu gibt es sogar noch 8% Cashback. Man kann die Aktion übrigens nur über die Online-Frankierung nutzen.

Danke FaCeOff.

Anscheinend konnte man schon immer eine 1 jährige kostenlose Mitgliedschaft abstauben, wenn man es bei einem Allianzvertreter macht.
Jürgen hat mal das entsprechende Formular hochgeladen (das muss ausgefüllt an die 069/6606-257 gefaxt werden – kostenlos faxen). Bei der Aktion ist allerdings eine Kündigung nötig (Musterkündigung). Laut AGB muss das Ganze per Übergabeeinschreiben erfolgen.

Ursprüngliches UPDATE vom 28.12.2010:

Da es an Weihnachten vielleicht etwas untergegangen ist, wollte ich den Artikel nochmal hochholen und auf das Angebot hinweisen.

Ursprünglicher Artikel vom 24.12.2010: Durch einen “Fehler” beim weg.de Gewinnspiel konnten sich ja schon zahlreiche myDealZ User eine kostenlose AvD Mitgliedschaft sichern. Jetzt gibt es in Kooperation mit der ComputerBILD nochmal und diesmal auch ohne Gewinnspiel eine 1-jährige Mitgliedschaft.

Wie schon gesagt ist der AvD im Prinzip das gleiche wie der ADAC. Wer also schon beim ADAC ist oder einen guten Schutzbrief bei seiner Versicherung hat, kann sich die Mitgliedschaft auch getrost sparen. Für alle die nichts davon haben, aber sicherlich eine nette Ergänzung.

  • Pannen- und Unfallhilfe – weltweit
  • Medizinische Hilfe – weltweit
  • etc. pp

Die vollständigen Leistungen guckt man sich am besten beim AvD selber an.

Hier gibt es noch einen kurzen Videotest zum ADAC, ACE, AvD und Co. Der AvD hat wohl selten probiert das Auto vor Ort zu reparieren, sondern meist direkt in die Werkstatt abgeschleppt (keine Ahnung wie repräsentativ so ein Test ist (wahrscheinlich 2-3 mal probiert :) )).

Auf HUKD wird ja gerade ein Reisedapter für 1€ bei Ebay von einem asiatischen Händler ziemlich heiß gevoted. Ich wollte nur einmal kurz darauf hinweisen, dass ihr in fast jedem Media Markt auch einen UK->DE Adapter (und den wollen wohl die meisten von uns) von Brennenstuhl für 3€ bekommt. Logisch werden die auch in Asien hergestellt, aber dass bei dem Adapter für 1€ inkl. Versand aus HongKong das billigste vom billigsten genutzt wird, sollte wirklich jedem klar sein. Dabei geht es übrigens nicht nur dadrum, dass es vielleicht die angeschlossene Konsole zerschießt, sondern die ganze Wohnung in Flammen steht. Das sind definitiv schlecht gesparte 2€! Just m2c.

Durch die Wetterbedingungen läuft leider die Liefergarantie zu Weihnachten für den Standardversand am 20.12. um 23:59 ab. Als Prime Kunde wird einem allerdings noch der Versand ohne weiteren Aufpreis bei Bestellungen bis zum 22.12. um 16:30 garantiert. Also Marsch, Marsch.

Ursprünglicher Artikel vom 29.11.2010: Wie jedes Jahr um diese Jahreszeit möchte ich nochmal auf Amazon Prime hinweisen. Direkt vorweg, wer bereits den kostenlosen Amazon Prime Monat getestet hat, darf leider nicht nochmal (ab und zu klappt es wohl auch ein 2. Mal, also ggf. einfach mal auf “Jetzt kostenlos testen” drücken). Denn wie eigentlich immer, bietet Amazon den Kunden einen kostenlosen Testmonat an. Besonders praktisch ist das natürlich zu Weihnachtszeit, denn Prime beiinhaltet folgende Vorteile:

  • Gratis-Lieferung am nächsten Tag
  • EUR 5,00 Overnight-Express pro Artikel
  • Ohne Mindestbestellwert – kostenlosen Versand genießen ohne Mindestbestellwert (also auch für Produkte unter 20€)
  • Bis zu vier weitere Personen in Ihrem Haushalt können die Vorteile Ihrer Amazon Prime-Mitgliedschaft nutzen

Amazon Prime kostet 29€ und hat den Vorteil, dass jede Bestellung bei Amazon (Marketplace Anbieter natürlich ausgenommen) unabhängig vom Bestellwert versandkostenfrei geliefert wird – normalerweise erst ab 20€. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lieferungen auch per Express verschickt werden (Overnight kostet allerdings nochmal 5€ pro Versand extra).

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Jetzt zu Weihnachten könnte das durchaus interessant werden und deswegen weise ich nochmal auf den kostenlosen Probemonat hin. Wer Prime allerdings nicht weiter nutzen will, muss dies – am besten direkt – in seinem Amazon Account die automatische Verlängerung deaktivieren (In “Mein Konto” gehen, dann auf “Amazon Prime-Mitgliedschaft verwalten” und schließlich die Verlängerung austellen – Screenshot).

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Versandaffe – Amazon Versand ab 1€

Eine andere Möglichkeit die Versandkosten zu senken ist es Bücher mitzubestellen, denn Bücher (und auch Blu-Rays) werden auch in Kombination mit Artikeln aus den Kategorien Musik, DVD, VHS, Games und Software versandkostenfrei geliefert. Da die günstigsten Bücher bereits ab 1€ anfangen, müsste man im Jahr schon 29 Mal unter 20€ bei Amazon bestellen, damit sich Amazon Prime auszahlt.

Die günstigsten Bücher findet man am z.B. mit dem Versandaffen. In der Regel sind die ausländischen Bücher sogar nochmal günstiger als die deutschen. Dafür einfach oben auf “Alle Kategorien” klicken, dann auf “Bücher in Fremdsprachen” und dann untendrunter nach “Preis” sortieren lassen oder direkt links in der Bücherkiste auf “Vergrössern” klicken. Aktuell liegen die günstigsten Bücher bei 1,10€ (immerhin 1,90€ gespart ggü. den regulären Versandkosten). Am besten sucht man logischerweise auch noch eins raus, was sofort lieferbar ist (oft haben die englischen Bücher lange Lieferzeiten).

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Adventskalender Übersicht 2010 *UPDATE*

In den Kommentaren kamen ja noch einige dazu. Ich habe mal noch die vielversprenden eingefügt und für Amazon ist wohl die Übersichtsseite über alle Tagesangebote das interessanteste.

Highlight des Tages ist wohl das Angebot von Gamestop – Medal of Honor für alle System für 29,99€.

Wie jedes Jahr geht es auch 2010 ab heute Nacht wieder mit den Adventskalendern los. Absolutes Highlight ist wohl wie immer der Amazon Adventskalender und vielleicht kann man ja auch dieses Jahr einige Törchen vorher aufdecken.

Solofox hat bereits angefangen alle Adventskalender Gewinnspiele zu sammeln und Brinki hat angefangen sich um die “regulären” Adventskalender mit Angeboten zu kümmern. Ich werde wie immer probieren aus allen Kategorien die attraktivsten Angebote zusammenzusammeln. Der Amazon Adventskalender und der Chip Downloadadventskalender werden aber sicherlich auch dieses Jahr wieder den ein oder anderen einzelnen Artikel bekommen, aber mal sehen vielleicht finden wir ja auch bei den anderen was.

Letztes Jahr waren ein paar richtige Kracher dabei, aber logischerweise nicht Tag für Tag.

Neben dem regulären Adventskalender gibt es auch täglich Videospiel-, Film- und MP3-Angebote. Das werdet ihr natürlich auch hier oder auf Couchjockey dann lesen können.

War letztes Jahr recht langweilig, aber schauen wir mal.

Auch wenn er Jahr für Jahr langweiliger geworden ist, waren immer 2-3 gute Softwaretitel dabei und da kann man im Prinzip nicht meckern.

Wenn es einen Knaller gibt, werde ich selbstverständlich nochmal gesondert drüber berichten.

Wer mehr hat, gerne in die Kommentare. Falls es Gewinnspiele sind, bitte nur solche, wo es Sofortgewinne gibt (wie vorletztes Jahr z.B. Ebay Wownachten).


Letzter Aufruf für alle ohne Fahrschein. Wer noch nicht seine Autoversicherung verglichen hat, sollte das heute noch tun und wer dann wechseln will, schickt am besten heute noch seine Kündigung los (ggf. Montag per Einwurfeinschreiben). Solltet ihr am günstigsten bei der DA Direkt oder Directline rauskommen, nutzt ihr am besten für den Abschluss qipu:

Ist es eine andere Versicherung kommt man wahrscheinlich mit dem qipu Cashback für den Vergleich von Toptarif weg:

Ursprünglicher Artikel vom 14.10.2010:

Jedes Jahr aufs Neue fängt Ende Oktober die Fernsehwerbung für directline, Check24 und Co an. Warum? Weil der 30.11. Stichtag zum KFZ-Versicherungswechsel ist und sich somit die Versicherungen erhoffen, dass die Kunden nochmal Angebote vergleichen. Ein Vergleich schadet nie, spart man allerdings nur ein paar Euro, werden wohl die wenigsten wechseln. Allerdings kann man je nach Alter, Fahrzeug und anderen äußeren Bedingungen teilweise doch wirklich extrem sparen. Und über qipu gibt es bei vielen Anbietern und Vergleichen zusätzlich auch nochmal ordentlich Cashback. Oft hilft es auch schon, die bestehende Versicherung anzurufen und zu fragen, ob man am Tarif was ändern kann – so bekommt man teilweise auch nachträglich den Neukundenrabatt. Das spart schnell einiges an Geld und vor allem auch Nerven (das sollte nach dem Vergleich eigentlich der erste Schritt sein!).

Hat sich an der eigenen Lebenssituation was grundlegendes geändert – Ihr habt geheiratet, verdient deutlich mehr, habt eine neue Garage, eine Eigentumswohnung, Kinder, seid Beamte geworden oder was auch immer – ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man etwas sparen kann. Viele Versicherungen geben auf die komischsten Sachen Rabatte.

Am einfachsten bekommt man einen Überblick bei den unzähligen KFZ-Versicherungsvergleichen. Die meisten basieren auf den selben Datenbanken und unterscheiden sich nur in der Bedienung. Ich habe mir mal sechs exemplarisch angeschaut. Eins haben alle gemeinsam: Man kann entweder einfach mit dem Fahrzeugschein und der Typennummer starten oder das Fahrzeug manuell auswählen. Ich habs mal mit meinem Golf VI mit 80 PS und einer Teilkasko mit 150€ Selbstbeteiligung durchgespielt.

Check24 basiert auf eInsurance und ist somit identisch zu Tarifcheck24 und Co.. Die Eingabe der Daten nervt hier ein wenig, ist aber auch sehr genau. Ich habe mich mal auf einen zusätzlichen Fahrer beschränkt, da die Angaben sehr aufwendig und ein wenig nervig sind (Geburtsdatum, Führerscheinerwerb, Punkte, Familienstand, eigenes Auto, …). Eine Checkbox bei der ich einfach anklicken könnte, dass jeder mit meinem Auto fahren darf, wäre sehr viel schlauer und wohl auch sinnvoller, gibt es leider nicht. CHECK24 greift, wie einige andere, auf die Datenbank von eInsurance.de zurück. Im Unterschied zu eInsurance selber muss man bei CHECK24 aber nicht seine kompletten Adressdaten angeben (bei eInsurance übrigens erst im allerletzten Schritt vor dem Ergebnis – ziemlich fies). Sehr schön bei CHECK24 ist am Ende der etwas ausführlichere Vergleich der günstigsten Versicherungen nach den enthaltenen Leistungen (Screenshot).

Ergebnis: die DA Direkt Komfort mit 362,56 Euro. Zusätzlich gibt es von der DA Direkt noch einen 50 Euro Tankgutschein (nochmal zusätzlich gibt es bei 35 Euro Cashback, wenn man bei der DA Direkt über qipu und nicht über CHECK24 abschließt).


TopTarif hat leider doch nicht ihren Prozess geändert. Leider gibt es auch hier keine Möglichkeit einfach jeden anderen Fahrer mitzuversichern, sondern muss jede Person nervig einzeln eingegeben werden. Im allerletzten Schritt wird man zur Eingabe seiner persönlichen Daten für ein unverbindliches Angebot gefragt. Möchte man einfach nur das Ergebnis sehen, kann man hier natürlich auch erstmal irgendwas eingeben. Am Ende kann man sich auch bei TopTarif nochmal 3 Tarife im Details angucken (Screenshot). Allerdings spuckte Toptarif das beste Ergebnis aus. Ergebnis: HUK24 Basis mit 332,87 Euro. Und damit im absoluten Vergleich das beste Ergebnis.


Financescout24 ist inzwischen wahrscheinlich den meisten bekannt. Die Eingabe der Daten ist um einiges einfacher als bei den anderen. Eigentlich wird relativ wenig abgefragt und auch die Möglichkeit jeden mit meinem Auto fahren zu lassen habe ich auf Anhieb gefunden (man muss aber den jüngsten Fahrer, den ältesten Fahrer und die jüngste Fahrerin angeben). Auch hier bekommt man am Ende auch nochmal einen detaillierten Vergleich (Screenshot). Das ausgespuckte Ergebnis ist die DA Direkt Komfort mit 362,56 Euro; kein Hinweis auf die Gutschein Aktion. Der Tarifoptimierer am Ende ist aber ganz nett: Man kann nachträglich die Selbstbeteiligung, die Zahlungsweise und die Kilometerleistung ändern und so noch etwas mit den Kosten spielen.

NAFI-AUTO ist immer und immer wieder Testsieger (vor einem Jahr bei der Welt, aktuell in der Service Rating), aber hatte letztes Jahr zumindest bei mir das schlechteste Ergebnis ausgeworfen. Klarer Vorteil sind wirklich zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Mehr konnte man nirgends einstellen, wobei man im Gegensatz zum letzten Jahr den Rechner doch um einiges übersichtlicher und angenehmer zu bedienen gemacht hat. Leider ist auch dieses Jahr das Ergebnis wieder das schlechteste. Aber auch hier gibt es noch einen schönen Vergleich der Versicherungdetails (Screenshot). Ergebnis: die DA direkt Plus Basis für 383,14 Euro. Sehr schön ist aber das Qualitätsranking der Versicherung und des Tarifs, sowie die Möglichkeit eine eigene Gewichtung auf bestimmte Merkmale zu setzen.

Geld.de ist ein neuerer Anbieter mit eigener Datenbank. Leider wirkt das Eingabefeld etwas unübersichtlich, dafür ist die Abfrage trotzdem relativ schnell von der Hand gegangen. Richtig nervig ist aber, dass im letzten Schritt vor der Anzeige der Ergebnisse die privaten Daten abgefragt werden und man seine Daten für ein unverbindliches Angebot freigeben muss. Naja, der Gustav Gans wird sich jetzt wohl über ein Angebot freuen. Das Angebot war allerdings eh nicht das beste und auch die Bedienung konnte mich nicht voll überzeugen (Screenshot). Ergebnis: die DA Direkt Komfort mit 362,56 Euro.


Aspect Online: Auch hier gibt es mehrere Anbieter, die die gleiche Datenbank nutzen. Die Eingabe der Daten geht gefühlt recht schnell, obwohl relativ umfangreiche Angaben möglich/nötig sind. Adressdaten wollte auch hier keiner haben. Von der Bedienung sehr angenehm und auch mein Kritikpunkt vom letzten Jahr wurde behoben (dass ich Geburtsdatum usw. dumm aus einer Liste raussuchen musste und nicht als Zahlen eingeben konnte). Praktisch ist auch hier, dass man wieder beliebige andere Fahrer hinzufügen kann. Ergebnis: HUK24 Basis mit 359,24 Euro. Der selbe Tarif bei Financescout 24, aber komischerweise trotzdem teurer. Leider kann man im Anschluss nur 2 Tarife im Detail vergleichen (Screenshot).

Allgemeine Tipps

Im Endeffekt entscheidet nicht der Preis, sondern vor allem die dafür erbrachte Leistung. Oft sind aber trotzdem ein paar hilfreiche Dinge bei den Vergleichen vermerkt, die die Leistung nicht einschränkt, aber die Kosten senkt. Bei der Kilometer Laufleistung macht es z.B. Sinn sich an folgende Staffelung zu halten:

0 bis 3.000 km pro Jahr
3.001 bis 6.000 km pro Jahr
6.001 bis 9.000 km pro Jahr
9.001 bis 12.000 km pro Jahr
12.001 bis 15.000 km pro Jahr
15.001 bis 20.000 km pro Jahr
20.001 bis 25.000 km pro Jahr
25.001 bis 30.000 km pro Jahr
30.001 km pro Jahr und mehr

Denn das ist in der Regel auch das was die Versicherer als Grundlage nehmen.

Auch macht es Sinn den Arbeitgeber möglichst genau zu definieren, da man hier auch oft von Rabatten profitieren kann. 3-5% günstiger wird die jährliche Zahlungsweise.

Fazit:

Testsieger war im Prinzip Toptarif, wobei durch die Tankgutschein Aktion der DA Direkt (Diese Aktion ist gültig für alle Kfz-Neuabschlüsse (Pkw und Wohnmobil) mit Versicherungsbeginn 01.01.2011. Die Zusendung des Gutscheins erfolgt nach Zahlung der Erstprämie etwa Ende Februar 2011) kommt man dort eigentlich besser weg, allerdings hat nur Check24 mich auf dieses Angebot aufmerksam gemacht, welches ja auch heute ausläuft. Bei Euch kommt aber mit anderen Parametern dann sowieso was anderes raus. Von der Bedienung hat mir financescout24.de eigentlich am besten gefallen, weil am schnellsten und einfachsten.

Leider werden aber in den Versicherungsvergleichen auch nicht alle Anbieter abgedeckt. Vor zwei Jahren wurden in den Kommentaren z.B. noch die Direktversicherer GW, die WGV-Online und die Macif, eine französische Versicherung empfohlen.

Noch mehr sparen

Sollte durch Zufall die HUK24 Versicherung bei euch als günstigstes rauskommen und ihr Web.de Club Mitglied seid (5€ x 12 Monate), könnt ihr euch über Web.de noch einen 50€ Gutschein sichern. Bei der DA Direkt gibt es heute noch (14.10.) den 50 Euro Tankgutschein und allgemein zusätzlich 35 Euro Cashback über qipu.

Sonst gibt es für die Vergleichsportale Toptarif 40€ Cashback bei qipu oder bei Financescout 34€. Wichtig hierfür ist, dass ihr euch bei qipu registriert und anschließend über qipu die Vergleichsseite besucht und anschließend beim Vergleich auch die Versicherung abschließt (Kurzanleitung).

Kündigung

Wer jetzt noch seine Versicherung wechseln will, sollte seine Kündigung an seinen aktuellen Versicherungsanbieter schicken. Man kann z.B. diese Musterkündigung hierfür nutzen, aber in der Regel helfen die Vergleichsportale hier auch direkt weiter.

Schadensfall

Gibt es übrigens mal im Schadensfall Probleme mit der Versicherung kann man sich bei der KFZ-Schiedsstelle oder Ombudsmann melden.

Ursprünglicher Artikel vom 27.10.2010:

Mal eine kurze Erinnerung, dass der 30.11. der Stichtag zum Wechseln ist. Wer auf ein Einschreiben für die Kündigung verzichten will, sollte zumindest bald mal anfangen sich ernsthaft Gedanken über das Wechseln zu machen.

Ursprüngliches UPDATE2 vom 11.11.2010:

Was macht man, wenn man ein Produkt bewerben will was nicht ins Modell passt? Man denkt sich irgendwas aus und versucht es passend zu machen. So bietet heute Groupon einen 55€ “Gutschein” für Financescout24 für 15€ an. Hat man kein Guthaben bei Groupon zahlt man letztendlich 15€, um einen 55€ Scheck zu bekommen. Ergo 40€ Rabatt, die es letztendlich bei Toptarif auch gibt.

Ich nutze die Chance aber einfach mal, um nochmal die Rabatte aufzulisten:

Da die Updates ja bei Google Reader Lesern nicht hochkommen, gibt es hierfür nochmal einen extra Artikel. Die Diskussion dazu wird aber weiter im alten Artikel geführt.

Cosmopolitan Abo von abo.de

Zunächst einmal wollte ich kurz darauf hinweisen, dass der von mir eingetragene Ansprechpartner für das Cosmopolitan Abo falsch war. Ich hab das jetzt korrigiert. Das Abo gibt es zwar nicht mehr mit Bargeld, aber wer etwas mit einem IKEA oder H&M Gutschein anzufangen weiß, kriegt weiterhin ein Top Angebot.

Motorola Milestone für 180€ bei gethandy

Einige haben ja Anfang des Monats beim Vodafone / gethandy Angebot für das Motorola Milestone zugeschlagen (gibt es leider nicht mehr). Michael hatte mich heute darauf hingewiesen, dass wohl Vodafone bei allen die Vodafone Start Automatik aktiviert hat. Diese Automatik stellt einem nach dem persönlichen Nutzungsverhalten nach 30 Tagen den “günstigsten” Internettarif zusammen. Nutzt man die Karte ernsthaft, ist das vielleicht ganz nett. Man wird ja auch über den Status per SMS informiert. Hat man allerdings die Karte nur als “Backup” und möchte nur die 100 Minuten abtelefonieren, kann es nervig sein und in extra Kosten enden. Hat man mit der Karte nie das Internet genutzt, wird auch keine Internetoption gebucht (ich würde trotzdem sicherheitshalber die Hotline (1212 vom Handy (regulär 0172/1212)) nochmal befragen). Hat man die Karte aber vielleicht ein paar Mal fürs Internet Surfen genutzt, kann es sein, dass Vodafone denkt, dass eine Internet-Option für euch günstiger wäre und das wäre natürlich alles andere als optimal. Also unbedingt die Hotline (1212 vom Handy (regulär 0172/1212)) anrufen und die Option gegebenenfalls deaktivieren lassen.


Inzwischen werden einige unruhig, denn aktuell kann man weiterhin auf der Zoombits Homepage keine Ware mehr kaufen und die Kommunikation ist auf dem 0-Punkt. Vor einiger Zeit gab es ja bei Zoombits 60% Rabatt auf das komplette Sortiment. 60% auf das komplette Sortiment ist auch für die Jungs in Jersey etwas besonderes und ich hatte damals darauf hingewiesen, dass man lieber nicht allzuviel Geld investieren sollte. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich um einen wirklichen Ausverkauf gehandelt hat. Im Internet gibt es inzwischen viele Gerüchte über Insolvenz/Verkauf/etc.. Da wäre zum einem das MSE und HUKD Forum in England und zum anderen der Verbraucherblog Bitterwallet. Auf Bitterwallet hat sich auch angeblich der ehemalige Besitzer von Zoombits geäußert (Zoombits hat im Februar 2010 den Besitzer gewechselt). Ich hatte gestern noch mit Paul Smith von Bitterwallet gechattet, wobei er leider auch nichts zur Authenzität des Kommentars sagen konnte. Allerdings befindet sich Zoombits wohl in Liquidation (also der Auflösung des Geschäftsbetriebs) – nicht 100%ig bestätigt. Das nächste Gerücht ist, dass man wohl aktuell auch noch versuche Zoombits zu verkaufen. Alles in allem sind die äußeren Umstände absolut unklar. Folgende Punkte sind allerdings Fakt:

  • Seit dem 29.09. kann man keine Produkte mehr auf der Zoombits Homepage bestellen
  • Der Ausverkauf lief mehr oder minder kontrolliert ab und Produkte waren oft schnell ausverkauft
  • Alles deutet auf die Einstellung des Geschäftsbetriebs hin – SSL Zertifikat wurde nicht verlängert / kein Support (weder per Live Chat noch per Telefon) mehr
  • Täglich trifft weiterhin bei Usern Ware ein, allerdings meistens nur kleinere Produkte
  • Zollgebühren Erstattungen wird es nicht mehr geben, denn der Support ist nicht mehr erreichbar
  • Aktuell steht eine Lagerhalle zur Verpachtung, die sich auf der selben Adresse befindet auf die auch die Domain zoombits.de registriert ist
  • Betroffene Unternehmen: Zoombits / Memorybits / Lovememory

Was tun?

Warten? Bei der aktuellen Situation kann man nicht aussagen wie es letztendlich ausgehen wird und so würde ich persönlich nicht mehr unbedingt warten wollen. Gerade die Leute, die trotzdem teurere Sachen bestellt haben, sollten sich nach Möglichkeit an den Paypal Käuferschutz wenden, denn seit der großen sichererer Kampagne gilt dieser nicht nur bei Ebay, sondern bei Nichterhalt von Ware auch bei allen anderen Händlern, die Paypal akzeptieren.

Innerhalb von 45 Tagen nach der Zahlung muss de Konflikt gemeldet werden:

  1. Bei Paypal einloggen
  2. Auf “Mein Konto”, dann auf “Konfliktlösungen” und anschließend “Problem melden”
  3. “Käuferschutz” auswählen und auf weiter
  4. “Transaktionscode suchen” klicken und den entsprechenden Transaktionscode auswählen
  5. Auf weiter und der Anleitung folgen. Als Anmerkung schreibt man, dass kein Kontakt zu Zoombits mehr möglich ist und dass ihr die Ware nicht erhalten habt

Anschließend muss der Verkäufer dazu innerhalb von 30 Tagen Stellung nehmen. Alles weitere findet man auch auf der Paypal Homepage. Hat man per Sofortüberweisung.de gezahlt, kann man nur noch hoffen, denn Geld zurückbuchen geht meiner Meinung nach nicht (bitte verbessern falls das falsch sein sollte) und per Kreditkarte konnte man beim Ausverkauf gar nicht mehr zahlen (*UPDATE* Ging wohl doch. Bitte lügt euer Bank (ihr müsst euch bei der Bank, nicht bei der KK Firma melden) nichts vor, das führt nur zu Ärger. Peter hat dazu einen guten Kommentar geschrieben).

Ich drück allen die Daumen und hoffe natürlich, dass Zoombits alles ausliefern kann. Eigentlich hat ja die Lagerstandsanzeige funktioniert. Allerdings haben ja einige in den Kommentaren auch probiert diese zu überlisten und haben es auch geschafft. Ich bleibe natürlich auch weiterhin mit Bitterwallet in Kontakt und versuche euch auf dem Laufenden zu halten. Es wundert mich auch ein bischen, dass man von den ~50 Angestellten noch nichts gehört hat und das Unternehmen selber gibt es ja auch nicht erst seit gestern (2007), irgendwie würde man da mehr Rummel von den englischen Medien erwarten.

Damit der Diskussionsfaden nicht abreißt, sind nur die Kommentare im alten Artikel offen! Wenn ihr Vermutungen anstellt, bitte schreibt dazu, dass es Vermutungen sind.

Es gibt einen neuen Priceline Gutschein:

  • Gutscheincode: IMISSU (Aktionslandingpage)
  • Wert: 10$ pro Nacht (max. 50$ = 5 Nächte)
  • Nur für die Priceline-Kategorien 3, 3,5 oder 4 Sterne
  • Nur gültig für “Name your own price”
  • Mind. Aufenthalt 2 Nächte
  • Gültig für Buchungen bis zum 27. Juli 2010
  • Gültig im Reisezeitraum bis Juni 2011

Ursprünglicher Artikel vom 06.06.2010: Wie ihr mit Hotwire günstig Hotels buchen könnt, habe ich ja jetzt bereits erklärt. Bei Priceline gibt es ein Feature welches sich “Name your own price” nennt und auf einem sehr ähnlichen Prinzip basiert. Auch bei Priceline wählt man kein bestimmtes Hotel, sondern nur die Hotelkategorie und Region. Zusätzlich bestimmt man aber auch noch was man gerne zahlen möchte und bekommt so ein Hotel von Priceline zugewiesen.

Auch bei Priceline gibt es für Hotels teilweise Rabatte von 50% und mehr, weil die Hotels so unauffällig an unausgelasteten Tagen Preisdumping betreiben können, ohne dass der Großteil der regulären Kundschaft etwas davon mitbekommt, denn den Namen des Hotels erfährt man immer erst, wenn man endgültig gebucht hat.

Priceline

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal will Priceline, bzw. William Shatner, Reiseziel, Reisezeit und die Anzahl der Zimmer wissen.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Im nächsten Schritt wird es schon spannend, denn hier wählt ihr nicht nur die Region, in der sich euer Hotel befinden soll, sondern auch die Kategorie und euern Wunschpreis (exklusive Tax (Steuern), welche ~10-15% betragen) aus. Der Reservierungsname muss mit einem der Reisenden übereinstimmen, aber es muss nicht zwingend der Kreditkarteninhaber sein. Bevor ihr einen Preis wählt, solltet ihr euch vorher über die Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.), Biddingfortravel und im Betterbidding-Forum informieren was denn ungefähr realistisch wäre.

Schritt 3 – Hotel buchen

Jetzt geht es auch schon zur Sache. Eure Vorgaben werden zusammengefasst angezeigt und ihr bekommt eure Buchung nochmal zusammengefasst. Die Reiserücktrittsversicherung nehmt ihr nicht, da diese nur für US-Einwohner gilt. Jetzt müsst ihr eure Zahlungsdaten angeben, wobei man als Deutscher hier etwas tricksen muss (Bild anklicken zum Vergrößern):

Und anschließend gebt ihr eure Kreditkartendaten an. Beim Klick auf “Buy my Hotel room now” wird die Buchung durchgeführt und eure Kreditkarte belastet. Ihr könnt nicht mehr stornieren.

Schritt 4 – Das wars oder eben nicht

Direkt nach der Buchung erhält man Auskunft darüber, ob ein Hotel zum Wunschpreis gefunden werden konnte (dies wurde dann auch direkt gebucht) oder euer Preis zu niedrig war. War der Preis zu niedrig, könnt ihr eigentlich erst wieder in 24 Stunden euer Glück probieren, aber dazu gleich mehr im Priceline Tipps und Tricks.

Priceline Tipps und Tricks

Je mehr Erfahrung man mit Priceline hat, desto einfacher wird es und so ist es gerade bei der Preiswahl natürlich sehr hilfreich auf Erfahrungen im Biddingfortravel und Betterbidding-Forum zurückgreifen zu können. Möchte man aber etwas mehr rumprobieren und nicht immer 24 Stunden warten müssen, gibt es einen praktischen Trick.

  • Zunächst einmal sucht ihr eure Wunschstadt und wählt euch in Gedanken eine Hotelkategorie aus (z.B. 4 Sterne +).
  • Jetzt grast ihr alle Gebiete ab in denen diese Hotelkategorie NICHT! existiert und notiert euch diese.
  • Als nächstes versucht ihr zunächst einmal ganz regulär euer Wunschhotel zu euerm Wunschpreis in euer Wunschregion zu ergattern.
  • Wart ihr nicht erfolgreich, dürft ihr die selbe Suche erst in 24 Stunden wieder ausgeführen. Es wird einem allerdings angeboten seinen Suchradius auszuweiten und einen neuen Preis abzugeben. Fügt man jetzt der Suche Gebiete hinzu, die durch Hotelkategorie eh ausgeschlossen sind (so gibt es z.B. in New York in den Gebieten Brooklyn oder Chelsea kein 4 Sterne Hotel), hat man sozusagen einen weiteren Freiversuch. Die Gebiete sollte man täglich prüfen, denn logischerweise ändert sich das Angebot je nach Verfügbarkeit.

Einschränkungen

Auch hier nochmal die Einschränkungen zusammengefasst:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Priceline allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Im Gegensatz zu Hotwire weiß man nicht vorher, ob Frühstück mit im Preis enthalten ist oder nicht. Allgemein ist dies nur der Fall, wenn das Hotel, bzw. die Kette Frühstück ohne Aufpreis anbietet.
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhattan über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur nach günstigeren Preisen bei Priceline suchen (Steuern nicht vergessen!).

Es gibt wieder den 50€ Parfumdreams Gutschein für 25€ und Dailydeal Neukunden sparen wieder mit dem Gutscheincode bekanntenkreis 3€.

Die Preise haben bei einigen Sachen (wie z.B. CK One etwas angezogen), aber in Kombination mit dem Gutschein sind die Preise für deutsche Verhältnisse schon gut. Fetter Nachteil ist aber der diesmal eingeführt Mindestbestellwert von 85€!

Ursprüngliches UPDATE vom 10.05.2010:

Dailydeal verkauft heute einen 50€ Parfumdream Gutschein für 25€ (Neukunden sparen weitere 3€ mit dem Dailydeal Gutschein (bekanntenkreis)). Und in Kombination mit dem gekauften Gutschein sind die Preise bei Parfumdreams sogar meistens besser als bei den Engländern und Amerikanern.

Wahrscheinlich kann man die Gutscheine aber nicht mit den regulären Parfumdreams Gutscheinen kombinieren (hat sich bestätigt).

Ursprünglicher Artikel vom 15.11.09:
Wie man viel, viel Geld (vor allem verglichen mit Douglas und Co.) bei Parfüms und Pflegeprodukten sparen kann, habe ich ja bereits im Geschenkideenartikel zum Muttertag und Ostern erwähnt. Da Lieferungen aus dem Ausland gerne auch mal 2 Wochen (und teilweise sogar noch länger) dauern können, wollte ich jetzt schonmal auf die Parfümerien hinweisen.

Bei allen Händlern besteht natürlich die Gefahr, dass der Zoll das Paket rausfischt und seinen Teil abhaben will. Alle Pakete unter 26,30€ sind komplett zollfrei (Beträge unter 5€ werden grundsätzlich nicht eingezogen), ab 26,30€ kommt noch die 19% EUSt. hinzu (Warenwert * 1,19). Laut TARIC Tabelle sind Duftwässer (Eau de Toilette) und Parfüms zollfrei (es fällt ab 26,30€ also nur die 19% Einfuhrumsatzsteuer an), leider ist dies bei Pflegeprodukten nicht unbedingt so (bei Aftershaves sollten z.B. nochmal 6,5% Zoll dazu bekommen – (Warenwert + VSK) * 1,065 * 1,19).

Noch eine Warnung vorweg. Einige Marken haben ein Import-Verbot für ihre Marken. So ein Paket könnte dann beim Zoll beschlagnahmt werden (ich weiß nicht genau wie die Händler dann weiteres Vorgehen handhaben).

Eine weitere Alternative sind übrigens Ebay Powerseller, wobei man dort u.U. Probleme mit Imitaten hat.

FragranceX:

  • Gutscheincode: FREE – Wert: kostenlose weltweite Lieferung / Gutscheincode: FRAGRANTICA – Wert: 11% Rabatt (nicht kombinierbar) / Gutscheincode: FX1234 – Wert: 10% Rabatt und ab 59$ kostenloses Shipping
  • Lieferzeit: 2-3 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – 23,30€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) 43,41€ inkl. VSK
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: ab ~$10 (sehr variabel)

Fragrance DIRECT:

  • Gutscheincode: 117 Wert: 5% (Im Bestellverlauf unter “Redeem a promotion code” eingeben)
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus England – keine Zollgefahr)
  • Ck One (200ml) – ~27€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) —
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: £2.49 (+ £1.99 für jeden weiteren Artikel)

Cheapsmells:

  • Gutscheincode: Besucht man Cheapsmells über den Link von der englischen Gutscheinseite Shopcodes gibt es automatisch 5% Rabatt – Gutscheincode: YSLRG Wert: £3.75
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus Jersey)
  • Die englische VAT wird nicht mehr (wie früher) zurückerstattet
  • Die Preise sind in Pfund in der Regel günstiger (also am besten in Pfund bestellen)
  • Ck One (200ml) – ~35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) ~49,50€
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: variiert – ab ~3,50€ (steigt aber sehr schnell an)

Feelunique:

  • Gutscheincode: XMAS2009 Wert: 5% ab £30 Warenwert / Gutscheincode: ALLIWANT5 Wert: £5 ab £50 – Gutscheincode: VCODES25 Wert: 2,5% Rabatt
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – ~32€
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ~50€
  • Zahlung per Kreditkarte
  • Versandkosten: inklusive

Ebay:

  • Gutscheincode: -
  • Lieferzeit: unterschiedlich
  • Ck One (200ml) – ab 35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ab 56€ inkl. VSK

In dem Ebay Artikel über Privat- und gewerblichen Verkauf hatte ich ja schon drauf hingewiesen. Ab morgen wird auch bei gewerblichen Ebay-Händlern die Widerrufsfrist nur noch 14 Tage betragen (es sei denn sie bieten freiwillig mehr an).

Ursprünglicher Artikel vom 30.01.2010:

Da es sich wieder um ein rechtliches Thema handelt und ich euch da auch keinen Mist erzählen will, ist der Text von Christian Solmecke – Anwalt für Internetrecht – gegengelesen worden.

Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzgeschäften

Wir alle wissen – bzw. denken zu wissen -, dass man sich von Online-Verträgen, also Verträgen, die über das Internet abgeschlossen worden sind, relativ einfach lösen kann.
Unklar sind aber häufig Fragen wie und wie lange man von dieser Möglichkeit überhaupt Gebrauch machen kann. Folgender Artikel soll etwas Licht ins Dunkel um das sogenannte Widerrufsrecht bringen und aufzeigen welche Rechte Dir als User wirklich zustehen.
Was ist der Unterschied zwischen Rücktritts- Umtausch- und Widerrufsrecht?
Allem voran erst einmal eine gute Nachricht: Unter bestimmten Umständen kann man sich von jedem Vertrag lösen – und zwar ohne dafür extra im Ausland unterzutauchen. Das deutsche Recht sieht dafür allerdings verschiedene (für Nichtjuristen kaum zu durchblickende) Möglichkeiten vor und knüpft diese natürlich auch an unterschiedliche Bedingungen:

Umtausch

Das Umtauschrecht ist sozusagen Kulanz des Verkäufers. D.h. der Verkäufer ist so nett und räumt Euch per Vertrag das Recht ein, Ware innerhalb einer bestimmten Frist einfach so –also ohne Grund- umzutauschen. Ihr müsst Euch nicht rechtfertigen, weshalb Ihr die Ware nicht behalten wollt. Wer denkt, man könne alles „umtauschen“ irrt also. Der Umtausch muss nämlich vertraglich vereinbart werden. Meist steht dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verkäufers. Auch die Art des Umtauschs kann individuell geregelt werden. In manchen Geschäften könnte Ihr also Klamotten im Wert einer Luxuslimousine shoppen, um diese dann nach Sichtung des Kontoauszugs wieder kleinmütig zurück zu bringen und die hart verdienten Mäuse sinnvoller auszugeben. Dumm nur, wenn in den AGB steht, dass ein Umtausch nur gegen Warengutscheine abläuft. Dann bleibt Ihr nämlich auf einem Gutschein im Wert eben besagter Luxuslimousine sitzen.
Deswegen ein wertvoller Tipp: Informiert Euch erstmal in Ruhe vor dem Kauf(rausch) über etwaige Umtauschmöglichkeiten, denn Umtauschrecht gibt es eigentlich nur recht selten.

Gewährleistungsrechte

Nicht zu verwechseln mit dem Umtausch sind „Gewährleistungsrechte“. Die sogenannten gesetzlichen Gewährleistungsrechte stehen nämlich jedem Käufer zu und können gegenüber uns Verbrauchern so gut wie gar nicht eingeschränkt werden. Ist die Ware also mangelhaft kann es ebenfalls zur Rückgabe kommen. Voraussetzung ist aber, dass die Ware tatsächlich mangelhaft ist – Nichtgefallen genügt nicht. Außerdem muss man dem Verkäufer erst die Möglichkeit der „Nacherfüllung“, d.h. Reparatur oder Austausch geben. Erst, wenn die Nacherfüllung scheitert könnt Ihr den Kaufpreis mindern, eventuell sogar vom Kaufvertrag zurücktreten und / oder Schadensersatz verlangen.
Das Thema habe ich ja aber schon recht ausführlich im Artikel über Garantie und Gewährleistung abgehandelt.

Widerruf

Um die Verwirrung perfekt zu machen, gibt`s jetzt auch noch das Widerrufsrecht, das mit dem Vorgenannten nichts zu tun hat, aber im Endeffekt wohl für uns das wichtigste ist.
Das Widerrufsrecht gilt –im Gegensatz zu den Gewährleistungsrechten- nur für Fernabsatzgeschäfte. Schönes Wort, aber was sind eigentlich Fernabsatzgeschäfte? Fernabsatzgeschäfte kommen zwischen uns Verbrauchern und den Unternehmern unter Zuhilfenahme von Fernkommunikationsmitteln (also auch Briefe, Faxe, Emails, Telefonate, Internet etc. genannt) zu Stande. Wer Lust auf Gesetze hat, kann ja einmal mal in § 312 b BGB gucken.
Das Sahnehäubchen des Widerrufsrechts? Man braucht ebenfalls keinen Grund, um den Vertrag zu widerrufen. Gut hat`s also der, der Geschmacksverirrungen im Internet und nicht im Laden gekauft hat. Dank Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften ist wenigstens das hart erarbeitet Geld nicht weg.

Wie kann man denn nun widerrufen?

Auch wenn das Wort „Widerruf“ auf „rufen“ hindeutet, genügt ein empörter Aufschrei gegenüber dem Verkäufer nach Erhalt der Ware via Telefon natürlich nicht. Die Widerrufserklärung muss vielmehr in Textform  (also via Fax, Brief oder Email –eine eigenhändige Unterschrift ist also nicht notwendig) oder durch Rücksendung der Sache an den Unternehmer erfolgen. Rechtfertigen müsst Ihr Euch erfreulicherweise nicht – was einem also auch Peinlichkeiten ersparen kann -, allerdings solltet Ihr schon darauf achten, dass der Verkäufer auch annähernd begreifen kann, dass und vor allem von welchem Vertrag Ihr Euch lösen wollt.
Wie lange kann ich widerrufen?
Habe ich seit dem Kaufvertrag 20 Kilo zugenommen und würde nach Erhalt der im Internet bestellten Hose gerne erstmal meine Diät abwarten, um dann zu gucken, ob die Hose auch knackig aussieht, sieht´s schlecht aus.
Selbstverständlich kann der Widerruf  nämlich nur innerhalb einer bestimmten Frist erklärt werden. Zur Wahrung der Frist reicht es übrigens, dass Ihr die Erklärung am letzten Fristtag (nachweislich!) absendet; es kommt also nicht darauf an, wann sie beim Empfänger tatsächlich eingeht.
Wie lang ist die Frist denn nun? Gerne würde ich jetzt schreiben: „Ganz einfach, einen Monat“, aber leider wäre das nun wieder viel zu einfach.
Deswegen Schritt für Schritt:
Damit Ihr die Länge der Frist richtig bestimmen könnt, müsst Ihr zunächst ermitteln, wann überhaupt Fristanfang ist: Die Frist beginnt nämlich nicht, wenn Ihr die Ware bekommt, sondern erst wenn und soweit ihr nach Erhalt der Ware korrekt (!!!) über Euer Widerrufsrecht belehrt worden seid. Ok, warum zur Prüfung der Widerrufsfrist mehr oder weniger ein Jurastudium notwendig ist –schließlich streiten sich seit Jahr und Tag Juristen über die Frage der korrekten Widerrufsbelehrung- erschließt sich nicht, aber wir versuchen es mal weiter:
Eine ordnungsgemäße Belehrung habt Ihr bekommen, wenn die Widerrufsbelehrung folgende Angaben vollständig enthält und per Email, Fax oder Post zugegangen ist.

  1. Es muss belehrt werden über das Recht zum Widerruf, der nicht auf Gründen basieren muss und an keine Voraussetzungen gebunden ist.
  2. Den Fristbeginn und die Angabe über die zweiwöchige bzw. 1 Monats-Frist, je nach dem ob die Belehrung vor oder nach Vertragsschluss erfolgte (dazu unten).
  3. Die Angabe, dass die Widerrufserklärung in Textform erfolgen muss.
  4. Es muss aus der Belehrung hervorgehen, dass die Frist durch rechtzeitige Absendung gewahrt ist.
  5. Name und Anschrift des Widerrufsempfängers müssen angegeben sein.
  6. Die Belehrung muss sich auf den konkreten Vertrag beziehen, eine Belehrung für zukünftige Verträge oder eine Belehrung ausschließlich über die AGB ist unwirksam.

Eine Belehrung ausschließlich über den Link auf die AGB oder ein Pop-up-Fenster ist übrigens nicht ausreichend.
Fehlen also Angaben oder wurde inhaltlich falsch beraten, werdet Ihr behandelt als wenn keine Belehrung erfolgt ist.

Wann sind denn nun welche Fristen einschlägig?

Vorab die Lieblingsantwort aller Juristen: „Das kommt darauf an“.
Um es nicht zu einfach zu machen, kann die Dauer der Frist unterschiedlich sein. Manchmal beträgt sie 2 Wochen, manchmal 1 Monat. Wurde gar nicht belehrt, wird eine Frist überhaupt nicht ausgelöst, so dass Ihr ohne zeitliche Grenze widerrufen könnt. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit 14 Tagen aber immer bedient.
Nehmen wir mal an, dass Ihr korrekt belehrt worden seid und die Belehrungserklärung per Email, Fax oder Post VOR dem endgültigen, verbindlichen Vertragsschluss erhalten habt. Dann beträgt die Frist ZWEI Wochen ab Zugang dieser Widerrufsbelehrung (bei Waren aber nicht vor Erhalt der Ware).
Habt Ihr die ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung per Fax, Email oder Post erst NACH dem endgültigen Vertragsschluss bekommen, beträgt die Frist 1 Monat ab Zeitpunkt des Zugangs der Belehrung.
Um euch jetzt noch weiter zu verwirren, gibt es aber auch eine Frist über 6 Monate. Die gilt, wenn bestimmte Belehrungen, die über die oben genannten Punkte hinausgehen und in einem besonderen Gesetz vorgeschrieben sind, nicht vorliegen. Diese hier zu erläutern ginge zu weit. Vielleicht machen wir dazu noch einen gesonderten Beitrag. Bei Interesse guckt doch einfach mal in § 1 BGB-InfoV.
Wichtig ist vielleicht in dem Zusammenhang „Widerruf“ noch, dass die Fristen vertraglich zwar verlängert, nicht aber verkürzt werden dürfen.

Was muss ich bei erfolgtem Widerruf noch tun?

Bitte nicht vergessen, die Ware zurückzusenden. Gefahr und Kosten der Rücksendung trägt grundsätzlich erfreulicherweise der Unternehmer. Von diesem Grundsatz kann allerdings eine Ausnahme gemacht werden, wenn die Sache einen Preis von nicht mehr als 40 € hat oder wenn bei einem höheren Preis der Verbraucher im Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht gezahlt hat. Diese Besonderheit muss aber vertraglich vereinbart werden und Euch bei Vertragsabschluss bekannt sein. Ob auch die Hinversandkosten getragen werden müssen, ist leider rechtlich auch nicht eindeutig, wobei die Tendenz in Richtung “Ja” geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt bei einem Händler, der versandkostenfrei liefert (Ist inzwischen gerichtlich geklärt und der Versandhändler hat immer die Hinversandkosten zu tragen (bei vollständiger Rücksendung)).
Habt Ihr die Hose ausgeleiert, weil Ihr Euch trotz der 20 Kilo Übergewicht reingequetscht habt, kann es sein, dass Ihr dem Verkäufer Wertersatz in Höhe der Verschlechterung zahlen müsst. Das ist aber nur dann der Fall, wenn der Verkäufer Euch auf zwei Dinge bei Vertragsschluss per Email, Fax oder Post hingewiesen hat:
Erstens auf die Möglichkeit des Wertersatzes überhaupt und zweitens darauf, wie man diesen umgehen kann. Dabei reicht ein Hinweis, dass man die Ware nicht wie sein Eigentum behandeln sollte und alles zu unterlassen hat, was den Wert beeinträchtigen könnte.

Ich hatte Hotwire und Priceline im Hotelguide zwar schonmal erwähnt, da der genaue Ablauf aber etwas komplizierter ist, dachte ich, dass ich es nochmal ein wenig ausführlicher mache.

Sowohl bei Priceline als auch bei Hotwire kann man sehr günstig Hotels buchen, wobei man sich lediglich für Hotelklasse und -eigenschaften, Region und Preis entscheidet, das Hotel wird einem letztendlich vom Anbieter zugewiesen. Natürlich kommt man hier mit Erfahrungswerten und Tipps & Tricks auch weiter.

Die Hotels können so ihre Zimmer auslasten ohne offiziell den Preis senken zu müssen und so ergeben sich oft Ersparnisse von 50% und mehr.

Hotwire

Da das Buchen über Hotwire etwas leichter fällt, fange ich mit dem Tochterunternehmen von Expedia an.

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal muss Hotwire wissen wo ihr hinwollt, wieviele Zimmer ihr benötigt und wieviele Leute in den Zimmern übernachten sollen. Zusammen mit dem Reisetermin spuckt Hotwire dann auch schon die ersten Ergebnisse aus.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Jetzt geht es darum die Suche zu verfeinern und ein für euch passendes Hotel zu finden. Dafür geht ihr links über das “Star Rating” und wählt zunächst einmal die Mindestkategorie aus und wählt anschließend die “Area” wo sich euer Hotel befinden soll. Beim Star Rating solltet ihr euch für 3- oder 4-Sterne und höher entscheiden, denn man weiß vor der finalen Buchung eben nicht in welches Hotel man kommt und je nach Gebiet kann man so zumindest besonders schlechte Hotels ausschließen. Über die Area konnt ihr das Gebiet einschränken in dem ihr ein Hotel suchen wollt, leider funktioniert das nur in USA wirklich gut. Kann man über “See all areas” keine Gebiete auswählen (ist bei der Buchung in Europa häuft der Fall), wird die komplette Stadt in Betracht gezogen, was je nach Stadt das ganze System natürlich unbrauchbar machen kann. In USA und gerade in den Großstädten ist das allerdings kein Problem.

Schritt 3 – Hoteleigenschaften

Im nächsten Schritt sieht man die Hoteleigenschaften (Restaurant, Internetanschluss, etc. pp). Besonders interessant ist allerdings die Hotelbewertung, welche von Tripadvisor (weltweit größte Hotelbewertungshomepage) zur Verfügung gestellt wird.

Macht man sich die Mühe und durchwühlt selber Tripadvisor kann man viele Hotels ausschließen, die nicht den angezeigten Eigenschaften (Anzahl der Bewertungen, Gesamtbewertung, Region, etc.) entsprechen.

Schritt 4 – Buchen und Spaß haben

Die Buchung erfolgt letztendlich trotzdem blind, ist verbindlich und kann in keinem Falle zurückerstattet werden (es sei denn ihr habt selber eine Reiserücktrittsversicherung, die auch Hotelbuchungen abdeckt). Hotwire ist meistens etwas teurer als Priceline, lässt sich aber 1. leichter bedienen und gibt 2. durch die Tripadvisor Bewertung mehr Informationen über das eigentliche Hotel preis.

Einschränkungen

Folgende Punkte solltet ihr im Schnäppchenwahn nicht vernachlässigen:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt, wenn der Tarif nicht explizit als “Bed Choice” beworben wird.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Hotwire allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Hat das Hotel bei den Eigenschaften (Amenities) keine Kaffeetasse, ist kein Frühstück im Hotelpreis enthalten
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhatten über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur buchen, wenn man mit Hotwire günstigere Preise findet.

Erfahrungsaustausch

Natürlich gibt es auch hier Anhaltspunkte und Erfahrungswerte. Der beste Anlaufpunkt für US Buchungen ist wohl das Betterbidding-Forum.

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