Aus der Kategorie: Service

*UPDATE3*
Da ich gerade jede Menge Mails bekomme, gibt es nochmal ein kurzes UPDATE über die aktuelle Ebay/Postbank Aktion. Das ganze ist leider deutlich aufwendiger als die letzte Postbank Happy Hour Aktion (siehe UPDATE ganz unten), aber auch hier gibt es bis zu 100€ als Prämie (also 40€ mehr als über das bedingungslos kostenlose Angebot bei Buhl).

Hier gibt es nicht wie sonst üblich ein Startguthaben, sondern pro Kauf oder Verkauf bei Ebay eine Erstattung von 2€ bis zu einem Gesamtbetrag von 100€. Wer also viel bei Ebay ein- oder verkauft (und NUR! dann lohnt sich das auch), bekommt bis zu 100€ “Guthaben” dafür. Man hat bis zum 31.12.2010 Zeit um das Angebot voll auszuschöpfen, wobei hier halt zu erwähnen ist, dass die Erstattung immer nur Quartalsweise erfolgt und das Konto wie gesagt nicht bedingslos kostenlos ist, sondern erst ab einem Geldeingang von 1250€ / Monat (andernfalls 5,90€ / Monat). Also einfach kurz anmelden, Prämie abstauben und wieder kündigen ist in dem Fall nicht. Da sich das Angebot nur an Neukunden richtet, würde ich ehrlich gesagt lieber auf die nächste Postbank Happy Hour Aktion warten (wird zwar sicherlich wieder einige Monate dauern, aber da hat man deutlich weniger Stress).

2 weitere Angebote mit Startguthaben, die mir immer wieder zugemailed wurden, sind folgende:

  • 50€ Startguthaben (wird erst nach 2 Monaten ausgezahlt und nur wenn das Konto auch min. 2 x 1000€ bewegt hat) – VW Bank – kostenlose Kontoführung ab 1000€ / Monat (sonst 4,50€ / Monat)

Zitat VW-Bank: “Die Gutschrift von 50,- Euro erfolgt frühestens acht Wochen nach Kontoeröffnung, sofern bis dahin zwei Gehalts-/ Zahlungseingänge in Höhe von mindestens 1.000,- Euro sowie regelmäßige Kontoumsätze vorliegen. Der “Starter-Bonus” wird einmalig für die Eröffnung des ersten Girokontos gezahlt.”

  • 50€ Startguhaben (wird erst nach 4 Monaten ausgezahlt, wenn min. 3 Monate lang regelmässige Zahlungen von min. 1000€ eingehen) – ING DiBa – kostenlose Kontoführung

Zitat ING-DiBa: “Wenn binnen 12 Wochen nach Kontoeröffnungen regelmäßige monatliche Zahlungen ab 1.000 € eingehen, bedanken wir uns mit einer einmaligen Gutschrift im Wert von 50 €. Die Gutschrift erfolgt ca. 3-4 Wochen nach Erfüllung der Teilnahmebedingungen und Durchführung des PostIdent-Verfahrens.”

*UPDATE3-ENDE*

Ursprünglicher Artikel vom 13.10.09:
Ich kriege immer wieder Anfragen welches kostenlose Girokonto mit Prämie denn das beste wäre. Leider kann man das nicht allgemeingültig beantworten und deswegen vergleiche ich 4 interessante Produkte, die momentan auch noch eine nette Prämie beim Abschluss anbieten.

Ich vergleiche folgende Banken:

comdirect postbank netbank dkb

kurz und knapp in folgenden Punkten: Prämie / Kosten / Kreditkarte / Zinsen / Auszahlungen / Einzahlungen / Mankos

kontovergleich

Prämie:

Für viele sicherlich der wichtigste Aspekt. Plant man allerdings das Konto regelmässig zu nutzen, sollte es wohl der unwichtigste Faktor sein. Da es sich aber um blanke Zahlen handelt ist der Vergleich einfach. Beachtet bitte, dass solche Prämien immer an Angebotszeiten gebunden sind und deswegen nicht ewig aktuell sein werden. Bei keinem der Angebote gibt es eine Mindestvertragslaufzeit.

  1. DKB: 1TB externe Festplatte (Idealopreis: 77€)
  2. netbank: 50€ Startguthaben
  3. .comdirect: 50€ Startguthaben (optional: bis zu 100€ Auszahlung – Erklärung) – erhält man erst im 4. Monat , wobei min. 5 Transaktionen über 25€ in den ersten 3 Monaten getätigt werden müssen
  4. Postbank: 60€ Startguthaben (offiziell nur für Buhl Premium Kunden, funktioniert aber in der Regel auch so)

Wie immer werden Girokonten in der Schufa festgehalten. Kündigt man, werden sie selbstverständlich auch wieder aus der Schufa entfernt. Kündigt man allerdings nur um die Prämie “abzustauben”, kann es sein, dass man bei der nächsten Aktion der Bank dann nicht mehr angenommen wird.

Kosten:

  1. DKB: 0€ – bedingungslos kostenfrei
  2. Postbank: 0€ – allerdings muss min. alle 3 Monate ein Kontoauszug abgerufen werden (sonst kommen Porto kosten ~0,55€ dazu)
  3. .comdirect: 0€ – allerdings muss alle 4 Wochen der Kontoauszug abgerufen werden (sonst kommt er per Post für 1,50€) – am besten Emailbenachrichtung (unter “Postbox” “Email-Benachrichtigungen” einstellen)
  4. netbank: 0€ – Für Leute, die das Konto als Gehaltskonto (kein Mindesteingang) nutzen oder Schüler, Student, freiberuflich sind, gibt es aber weitere Vorteile. Als “Gehalt” zählt übrigens auch Rente, Pension, BAföG, Studiengeld, Studium, Sold, Entlohnung, Privatentnahme, Ruhegeld, Blindengeld und Blindenhilfe als Gehaltseingang. Für alle anderen ist das Konto nur im 1. Jahr kostenfrei.

Kreditkarte:

Für alle Schnäppchenjäger natürlich besonders interessant.

  1. .comdirect: 0€ – VISA Debitkarte: Kann ganz normal wie eine Kreditkarte genutzt werden, das Konto wird allerdings nicht einmal im Monat, sondern direkt beim Einkauf belastet -Fremdwährungseinsatz: 1,50% vom Umsatz
  2. DKB: 0€ – echte VISA Kreditkarte – Fremdwährungseinsatz (Internet): 1,75% vom Umsatz (EuroFX Kurs)
  3. Postbank: 0€ – VISA Karte – Fremdwährungseinsatz: 1,85% vom Umsatz
  4. netbank: 0€*** – MasterCard Karte – *** Die Karte ist nur im 1. Jahr kostenlos, möchte man sie weiter nutzen kostet sie je nach Nutzungsvolumen 0€ – 20€ pro Jahr

Zinsen:

Dank Finanzkrise im Keller. Die hohen Zinsen gibt es in der Regel nicht direkt auf das Girokonto, nutzt also euer Kreditkarten-/Tagesgeld-Konto als “Sparbuch”.

  1. netbank: 2,25% – wenn das Konto als Gehaltskonto genutzt wird oder man Student, Schüler oder freiberuflich ist
  2. DKB: 2,05% auf das VISA Kreditkarten Konto
  3. .comdirect: 1,75% auf das Tagesgeldplus Konto (bis 5000€)
  4. Postbank: 1,3% auf das Tagesgeld Konto

Auszahlungen:

  1. / 2 – .comdirect: kostenlos mit der EC-Karte an allen Filialen der Cash-Group (Deutsche, Dresdner, Commerz, Post und Hypovereinsbank). Außerhalb Deutschlands weltweit kostenlos mit der VISA Karte (ggf. anfallende Gebühren kann man sich zurückerstatten lassen).
  2. / 1 – DKB: Weltweit kostenlos an allen Automaten (mit VISA Zeichen – ggf. anfallende Gebühren kann man sich zurückerstatten lassen) mit der VISA Karte. Abheben mit der EC-Karte bei fremden Filialen wird richtig teuer (min. 10€) – bargeldloses Zahlen mit der EC Karte ist aber kostenlos. Man muss also immer 2 Karten rumschleppen.
  3. / 4 – netbank: 5 mal im Monat weltweit kostenlos Bargeld abheben mit der MasterCard Kreditkarte. Mit der EC-Karte bei der Cashpool Gruppe (Citibank, Sparda und viele kleinere)
  4. / 3 – Postbank: kostenlos mit der EC Karte an allen deutschen Filialen der Cash-Group (Deutsche, Dresdner, Commerz, Post und Hypovereinsbank). International werden unterschiedliche Gebühren fällig bei Bargeldabhebungen mit der VISA Karte.

Einzahlungen:

3 Direktbanken und eine “echte” Bank, ich denke das Ergebnis ist klar.

  1. Postbank: Unzählige Filialen und ein reguläres Konto machen den Finanzalltag wohl am bequemsten, wenn der Schuh mal drückt. Das Geld kann ganz bequem in der Filiale einzahlt werden.
  2. .comdirect: Die comdirect hat keine Filialen, allerdings kann Geld in jeder Commerzbank Filiale eingezahlt werden.
  3. / 4 – DKB: Eine kostenlose Einzahlung ist nur in den sehr spärlich gesähten Filialen möglich. Man braucht also entweder ein 2. Konto, um von dort aus das Geld draufzuschaufeln oder man geht zu einer anderen Bank und lässt das Geld einzahlen (das ist natürlich mit Gebühren verbunden – 1€ bei den Bundesbanken).
  4. / 3 – netbank: Die netbank hat gar keine Filialen. Man kann Geld in Sparda Filialen einzahlen, aber es gibt dort keine Verpflichtung die Einzahlung kostenlos vorzunehmen. Sonst gilt das selbe wie für die DKB.

Mankos:

Hier möchte ich nochmal kurz und knapp die Nachteile der einzelnen Konten herausstellen.

  • .comdirect: Der einzige Nachteil ist eigentlich, dass alle 4 Wochen der Kontoauszug abgerufen werden muss. Dass die Kreditkarte eine Debitkarte ist, empfinden manche als angenehm (da übersichtlicher), aber man bekommt so halt keinen “Kredit”.
  • DKB: Einziger wirklicher Nachteil ist eigentlich die “kastrierte” EC-Karte mit hoher Strafgebühr beim Einsatz bei anderen Banken (min. 10€ – bei höheren Abhebungen 1% des Umsatzes). Also immer die VISA-Karte mit in den Geldbeutel tun.
  • Postbank: Leider kann man bei der Postbank nicht weltweit kostenlos Bargeld abheben und offiziell gilt das Angebot nur für Buhl Premiumkunden, sonst ein sehr gutes Angebot für eine “reguläre” Bank.
  • netbank: Bedingungslos kostenlos nur im 1. Jahr.

Zu den Angeboten:

Ursprüngliches UPDATE vom 24.11.09: Da ich es die letzten Tage vergessen hatte hochzuholen, mache ich es jetzt. Die Postbank bietet momentan in der Happy Hour (19-20 Uhr) eine Abschlussprämie von 100€ an. Man sollte aber beachten, dass dieses Konto im Gegensatz zum Postbank Buhl Angebot NICHT! bedingungslos kostenfrei ist. Es kostet monatlich 5,90€, ist aber für Stundenten, Azubis oder ab einem monatl. Gehaltseingang von 1250€ kostenfrei. Auch die VISA-Karte ist in dem Happy Hour Angebot nur im ersten Jahr kostenlos (danach 22€). Also eher was für Prämienjäger. Die Prämie wird Ende Januar 2010 ausgezahlt.

Ursprüngliches UPDATE2 vom 07.01.2010: Alle GMX User (es reicht der kostenlose Account) können jetzt ein Comdirect Konto eröffnen und bekommen zusätzlich zum Startguthaben von 50€ (und der Option auf 100€) auch noch einen 50€ Media Markt Gutschein. Die restlichen Konditionen bleiben fast gleich (bedingungslos kostenlos, keine Mindestvertragslaufzeit, kostenlose Kreditkarte), allerdings muss man laut GMX in den ersten 3 Monaten monatlich min. 5 x 25€ rum- und numüberweisen (hin- und her zwischen eigenen Konten reicht), um die 50€ “freizuspielen”. Bei Comdirect selber steht, dass 5 Überweisungen in 3 Monaten reichen. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält sich wohl an die GMX Vorgaben, auch wenn 5 Überweisungen wohl reichen würden.

comdirect

*UPDATE2 – ENDE*

Da es sich wieder um ein rechtliches Thema handelt und ich euch da auch keinen Mist erzählen will, ist der Text von Christian Solmecke – Anwalt für Internetrecht – gegengelesen worden.

Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzgeschäften

Wir alle wissen – bzw. denken zu wissen -, dass man sich von Online-Verträgen, also Verträgen, die über das Internet abgeschlossen worden sind, relativ einfach lösen kann.
Unklar sind aber häufig Fragen wie und wie lange man von dieser Möglichkeit überhaupt Gebrauch machen kann. Folgender Artikel soll etwas Licht ins Dunkel um das sogenannte Widerrufsrecht bringen und aufzeigen welche Rechte Dir als User wirklich zustehen.
Was ist der Unterschied zwischen Rücktritts- Umtausch- und Widerrufsrecht?
Allem voran erst einmal eine gute Nachricht: Unter bestimmten Umständen kann man sich von jedem Vertrag lösen – und zwar ohne dafür extra im Ausland unterzutauchen. Das deutsche Recht sieht dafür allerdings verschiedene (für Nichtjuristen kaum zu durchblickende) Möglichkeiten vor und knüpft diese natürlich auch an unterschiedliche Bedingungen:

Umtausch

Das Umtauschrecht ist sozusagen Kulanz des Verkäufers. D.h. der Verkäufer ist so nett und räumt Euch per Vertrag das Recht ein, Ware innerhalb einer bestimmten Frist einfach so –also ohne Grund- umzutauschen. Ihr müsst Euch nicht rechtfertigen, weshalb Ihr die Ware nicht behalten wollt. Wer denkt, man könne alles „umtauschen“ irrt also. Der Umtausch muss nämlich vertraglich vereinbart werden. Meist steht dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verkäufers. Auch die Art des Umtauschs kann individuell geregelt werden. In manchen Geschäften könnte Ihr also Klamotten im Wert einer Luxuslimousine shoppen, um diese dann nach Sichtung des Kontoauszugs wieder kleinmütig zurück zu bringen und die hart verdienten Mäuse sinnvoller auszugeben. Dumm nur, wenn in den AGB steht, dass ein Umtausch nur gegen Warengutscheine abläuft. Dann bleibt Ihr nämlich auf einem Gutschein im Wert eben besagter Luxuslimousine sitzen.
Deswegen ein wertvoller Tipp: Informiert Euch erstmal in Ruhe vor dem Kauf(rausch) über etwaige Umtauschmöglichkeiten, denn Umtauschrecht gibt es eigentlich nur recht selten.

Gewährleistungsrechte

Nicht zu verwechseln mit dem Umtausch sind „Gewährleistungsrechte“. Die sogenannten gesetzlichen Gewährleistungsrechte stehen nämlich jedem Käufer zu und können gegenüber uns Verbrauchern so gut wie gar nicht eingeschränkt werden. Ist die Ware also mangelhaft kann es ebenfalls zur Rückgabe kommen. Voraussetzung ist aber, dass die Ware tatsächlich mangelhaft ist – Nichtgefallen genügt nicht. Außerdem muss man dem Verkäufer erst die Möglichkeit der „Nacherfüllung“, d.h. Reparatur oder Austausch geben. Erst, wenn die Nacherfüllung scheitert könnt Ihr den Kaufpreis mindern, eventuell sogar vom Kaufvertrag zurücktreten und / oder Schadensersatz verlangen.
Das Thema habe ich ja aber schon recht ausführlich im Artikel über Garantie und Gewährleistung abgehandelt.

Widerruf

Um die Verwirrung perfekt zu machen, gibt`s jetzt auch noch das Widerrufsrecht, das mit dem Vorgenannten nichts zu tun hat, aber im Endeffekt wohl für uns das wichtigste ist.
Das Widerrufsrecht gilt –im Gegensatz zu den Gewährleistungsrechten- nur für Fernabsatzgeschäfte. Schönes Wort, aber was sind eigentlich Fernabsatzgeschäfte? Fernabsatzgeschäfte kommen zwischen uns Verbrauchern und den Unternehmern unter Zuhilfenahme von Fernkommunikationsmitteln (also auch Briefe, Faxe, Emails, Telefonate, Internet etc. genannt) zu Stande. Wer Lust auf Gesetze hat, kann ja einmal mal in § 312 b BGB gucken.
Das Sahnehäubchen des Widerrufsrechts? Man braucht ebenfalls keinen Grund, um den Vertrag zu widerrufen. Gut hat`s also der, der Geschmacksverirrungen im Internet und nicht im Laden gekauft hat. Dank Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften ist wenigstens das hart erarbeitet Geld nicht weg.

Wie kann man denn nun widerrufen?

Auch wenn das Wort „Widerruf“ auf „rufen“ hindeutet, genügt ein empörter Aufschrei gegenüber dem Verkäufer nach Erhalt der Ware via Telefon natürlich nicht. Die Widerrufserklärung muss vielmehr in Textform  (also via Fax, Brief oder Email –eine eigenhändige Unterschrift ist also nicht notwendig) oder durch Rücksendung der Sache an den Unternehmer erfolgen. Rechtfertigen müsst Ihr Euch erfreulicherweise nicht – was einem also auch Peinlichkeiten ersparen kann -, allerdings solltet Ihr schon darauf achten, dass der Verkäufer auch annähernd begreifen kann, dass und vor allem von welchem Vertrag Ihr Euch lösen wollt.
Wie lange kann ich widerrufen?
Habe ich seit dem Kaufvertrag 20 Kilo zugenommen und würde nach Erhalt der im Internet bestellten Hose gerne erstmal meine Diät abwarten, um dann zu gucken, ob die Hose auch knackig aussieht, sieht´s schlecht aus.
Selbstverständlich kann der Widerruf  nämlich nur innerhalb einer bestimmten Frist erklärt werden. Zur Wahrung der Frist reicht es übrigens, dass Ihr die Erklärung am letzten Fristtag (nachweislich!) absendet; es kommt also nicht darauf an, wann sie beim Empfänger tatsächlich eingeht.
Wie lang ist die Frist denn nun? Gerne würde ich jetzt schreiben: „Ganz einfach, einen Monat“, aber leider wäre das nun wieder viel zu einfach.
Deswegen Schritt für Schritt:
Damit Ihr die Länge der Frist richtig bestimmen könnt, müsst Ihr zunächst ermitteln, wann überhaupt Fristanfang ist: Die Frist beginnt nämlich nicht, wenn Ihr die Ware bekommt, sondern erst wenn und soweit ihr nach Erhalt der Ware korrekt (!!!) über Euer Widerrufsrecht belehrt worden seid. Ok, warum zur Prüfung der Widerrufsfrist mehr oder weniger ein Jurastudium notwendig ist –schließlich streiten sich seit Jahr und Tag Juristen über die Frage der korrekten Widerrufsbelehrung- erschließt sich nicht, aber wir versuchen es mal weiter:
Eine ordnungsgemäße Belehrung habt Ihr bekommen, wenn die Widerrufsbelehrung folgende Angaben vollständig enthält und per Email, Fax oder Post zugegangen ist.

  1. Es muss belehrt werden über das Recht zum Widerruf, der nicht auf Gründen basieren muss und an keine Voraussetzungen gebunden ist.
  2. Den Fristbeginn und die Angabe über die zweiwöchige bzw. 1 Monats-Frist, je nach dem ob die Belehrung vor oder nach Vertragsschluss erfolgte (dazu unten).
  3. Die Angabe, dass die Widerrufserklärung in Textform erfolgen muss.
  4. Es muss aus der Belehrung hervorgehen, dass die Frist durch rechtzeitige Absendung gewahrt ist.
  5. Name und Anschrift des Widerrufsempfängers müssen angegeben sein.
  6. Die Belehrung muss sich auf den konkreten Vertrag beziehen, eine Belehrung für zukünftige Verträge oder eine Belehrung ausschließlich über die AGB ist unwirksam.

Eine Belehrung ausschließlich über den Link auf die AGB oder ein Pop-up-Fenster ist übrigens nicht ausreichend.
Fehlen also Angaben oder wurde inhaltlich falsch beraten, werdet Ihr behandelt als wenn keine Belehrung erfolgt ist.

Wann sind denn nun welche Fristen einschlägig?

Vorab die Lieblingsantwort aller Juristen: „Das kommt darauf an“.
Um es nicht zu einfach zu machen, kann die Dauer der Frist unterschiedlich sein. Manchmal beträgt sie 2 Wochen, manchmal 1 Monat. Wurde gar nicht belehrt, wird eine Frist überhaupt nicht ausgelöst, so dass Ihr ohne zeitliche Grenze widerrufen könnt. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit 14 Tagen aber immer bedient.
Nehmen wir mal an, dass Ihr korrekt belehrt worden seid und die Belehrungserklärung per Email, Fax oder Post VOR dem endgültigen, verbindlichen Vertragsschluss erhalten habt. Dann beträgt die Frist ZWEI Wochen ab Zugang dieser Widerrufsbelehrung (bei Waren aber nicht vor Erhalt der Ware).
Habt Ihr die ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung per Fax, Email oder Post erst NACH dem endgültigen Vertragsschluss bekommen, beträgt die Frist 1 Monat ab Zeitpunkt des Zugangs der Belehrung.
Um euch jetzt noch weiter zu verwirren, gibt es aber auch eine Frist über 6 Monate. Die gilt, wenn bestimmte Belehrungen, die über die oben genannten Punkte hinausgehen und in einem besonderen Gesetz vorgeschrieben sind, nicht vorliegen. Diese hier zu erläutern ginge zu weit. Vielleicht machen wir dazu noch einen gesonderten Beitrag. Bei Interesse guckt doch einfach mal in § 1 BGB-InfoV.
Wichtig ist vielleicht in dem Zusammenhang „Widerruf“ noch, dass die Fristen vertraglich zwar verlängert, nicht aber verkürzt werden dürfen.

Was muss ich bei erfolgtem Widerruf noch tun?

Bitte nicht vergessen, die Ware zurückzusenden. Gefahr und Kosten der Rücksendung trägt grundsätzlich erfreulicherweise der Unternehmer. Von diesem Grundsatz kann allerdings eine Ausnahme gemacht werden, wenn die Sache einen Preis von nicht mehr als 40 € hat oder wenn bei einem höheren Preis der Verbraucher im Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht gezahlt hat. Diese Besonderheit muss aber vertraglich vereinbart werden und Euch bei Vertragsabschluss bekannt sein. Ob auch die Hinversandkosten getragen werden müssen, ist leider rechtlich auch nicht eindeutig, wobei die Tendenz in Richtung “Ja” geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt bei einem Händler, der versandkostenfrei liefert.
Habt Ihr die Hose ausgeleiert, weil Ihr Euch trotz der 20 Kilo Übergewicht reingequetscht habt, kann es sein, dass Ihr dem Verkäufer Wertersatz in Höhe der Verschlechterung zahlen müsst. Das ist aber nur dann der Fall, wenn der Verkäufer Euch auf zwei Dinge bei Vertragsschluss per Email, Fax oder Post hingewiesen hat:
Erstens auf die Möglichkeit des Wertersatzes überhaupt und zweitens darauf, wie man diesen umgehen kann. Dabei reicht ein Hinweis, dass man die Ware nicht wie sein Eigentum behandeln sollte und alles zu unterlassen hat, was den Wert beeinträchtigen könnte.

*UPDATE*

Jetzt geht es langsam in die heiße Phase. Während Bestellungen bis morgen (22.12. also eigentlich heute) vormittag bei vielen Shops kein Problem darstellen, sieht es für Spätentschlossene schon deutlich knapper aus und es muss in der Regel auf Expressversand ausgewichen werden:

Amazon:

  • Standardversand – Alle Bestellungen bis zum 22.12.2009 18 Uhr (wurde bis 24 Uhr verlängert) sollen noch am 24.12. ihren Weg zum Empfänger finden
  • Expressversand – Alle Bestellungen bis zum 23.12.09 18:45 Uhr

Ggf. lohnt sich auch nochmal einen Bluck auf den kostenlosen Amazon Prime Monat zu werfen.

Neckermann (Neckermann Gutscheine):

Neckermann versucht es dieses Jahr Quelle nachzumachen und sagt, dass nicht rechtzeitig gelieferte Artikel zwar bezahlt werden müssen, man aber in gleicher Höhe Guthaben auf das Neckermann Kundenkonto bekommt.

  • Alle Bestellungen bis zum 23.12.09 12 Uhr – muss mit dem “Wetten?!”-Symbol ausgestattet sein

Alles weitere zu der Neckermann Wetten?! Aktion findet ihr weiter unten.

Cyberport (Cyberport Gutscheine):

  • Alle Bestellungen bis zum 22.12.09 19 Uhr
  • Expressversand – Alle Bestellungen bis zum 23.12.09 18 Uhr

*UPDATE – ENDE*

Ursprünglicher Artikel vom 15.11.09:

Neckermann – rechtzeitige Lieferung bei Bestellungen bis 23.12. 12 Uhr, sonst gibt es die Ware geschenkt

Was letztes Jahr Quelle gemacht hat, versucht diesmal der Katalogversand Neckermann. So heißt es, dass alle Artikel, die mit dem Logo “Wetten” ausgestattet sind noch rechtzeitig bis Heilig Abend geliefert werden, wenn man bis zum 23.12. 12 Uhr bestellt hat. Sollten sie das nicht schaffen, wird einem das Produkt geschenkt.

Neckermann wird – ähnlich wie Quelle – wohl einfach den Aufpreis für Expresslieferung zahlen. Momentan ist die Aktion sowieso noch nicht interessant, aber wenn man am 23. noch nicht alle Geschenke zusammen hat, könnte es schon interessanter werden (ich werde euch nochmal erinnern).

Die Gutschrift aufs Kundenkonto erfolgt dann im Februar 2010. Man muss also den Betrag erstmal zahlen und kann mit etwas Glück nochmal für den selben Betrag bei Neckermann einkaufen.

neckermann_wetten

Bei der letzten Quelle Aktion haben ja einige tatsächlich Glück gehabt und den Kaufpreis erstattet bekommen (man sollte unbedingt Screenshots machen, wie einige bei Quelle leidlich erfahren mussten).

Amazon – Liefertermine

Amazon garantiert ebenfalls rechtzeitige Lieferungen, allerdings gibt es keine Folgen für Amazon.

*UPDATE*
Wer noch Düfte für Weihnachten aus dem Ausland bestellen will, sollte dies in den nächsten Tagen tun, denn mit Laufzeiten von 2-3 Wochen muss man leider rechnen (aus USA spätestens morgen).

Wer überhaupt keine Ahnung hat welchen Duft er schenken soll, sollte am besten in die Drogerie schauen. Online gibt es aber auch Bestsellerlisten (Top10 DamenTop10 Herren).
*UPDATE – ENDE*

Ursprünglicher Artikel vom 15.11.09:
Wie man viel, viel Geld (vor allem verglichen mit Douglas und Co.) bei Parfüms und Pflegeprodukten sparen kann, habe ich ja bereits im Geschenkideenartikel zum Muttertag und Ostern erwähnt. Da Lieferungen aus dem Ausland gerne auch mal 2 Wochen (und teilweise sogar noch länger) dauern können, wollte ich jetzt schonmal auf die Parfümerien hinweisen.

Bei allen Händlern besteht natürlich die Gefahr, dass der Zoll das Paket rausfischt und seinen Teil abhaben will. Alle Pakete unter 26,30€ sind komplett zollfrei (Beträge unter 5€ werden grundsätzlich nicht eingezogen), ab 26,30€ kommt noch die 19% EUSt. hinzu (Warenwert * 1,19). Laut TARIC Tabelle sind Duftwässer (Eau de Toilette) und Parfüms zollfrei (es fällt ab 26,30€ also nur die 19% Einfuhrumsatzsteuer an), leider ist dies bei Pflegeprodukten nicht unbedingt so (bei Aftershaves sollten z.B. nochmal 6,5% Zoll dazu bekommen – (Warenwert + VSK) * 1,065 * 1,19).

Noch eine Warnung vorweg. Einige Marken haben ein Import-Verbot für ihre Marken. So ein Paket könnte dann beim Zoll beschlagnahmt werden (ich weiß nicht genau wie die Händler dann weiteres Vorgehen handhaben).

Eine weitere Alternative sind übrigens Ebay Powerseller, wobei man dort u.U. Probleme mit Imitaten hat.

FragranceX:

  • Gutscheincode: FREE – Wert: kostenlose weltweite Lieferung / Gutscheincode: FRAGRANTICA – Wert: 11% Rabatt (nicht kombinierbar)
  • Lieferzeit: 2-3 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – 23,30€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) 43,41€ inkl. VSK
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: ab ~$10 (sehr variabel)

Fragrance DIRECT:

  • Gutscheincode: 117 Wert: 5% (Im Bestellverlauf unter “Redeem a promotion code” eingeben)
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus England – keine Zollgefahr)
  • Ck One (200ml) – ~27€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) —
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: £2.49 (+ £1.99 für jeden weiteren Artikel)

Cheapsmells:

  • Gutscheincode: Besucht man Cheapsmells über den Link von der englischen Gutscheinseite Shopcodes gibt es automatisch 5% Rabatt
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus Jersey)
  • Die englische VAT wird nicht mehr (wie früher) zurückerstattet
  • Die Preise sind in Pfund in der Regel günstiger (also am besten in Pfund bestellen)
  • Ck One (200ml) – ~35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) ~49,50€
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: variiert – ab ~3,50€ (steigt aber sehr schnell an)

Feelunique:

  • Gutscheincode: XMAS2009 Wert: 5% ab £30 Warenwert / Gutscheincode: ALLIWANT5 Wert: £5 ab £50
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – ~32€
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ~50€
  • Zahlung per Kreditkarte
  • Versandkosten: inklusive

Ebay:

  • Gutscheincode: -
  • Lieferzeit: unterschiedlich
  • Ck One (200ml) – ab 35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ab 56€ inkl. VSK

Nachdem inzwischen leider sowohl die Xbox Prepaid Visa als auch die myGamersCard aus dem alten Prepaid-Kreditkarten Vergleich eingestellt wurden, wird es Zeit sich mal wieder ein paar neue Karten zur Brust zu nehmen. Die Payango ist die letzte übriggebliebene Karte bei der man weiterhin sein eigenes Motiv auf die Karte setzen kann. Payango gibt einem auch noch 10€ Startguthaben, wenn die Karte bis zum 10.12. aktiviert wird (da der Versand der Karte auch eine Woche dauert, sollte man sich also bischen beeilen).

Prinzipiell hat man ja in der Regel immer bei seinem Girokonto kostenlos eine Kreditkarte dabei (meine Empfehlung sind hier die comdirect oder DKB Bank), aber nicht jeder bekommt auch eine Kreditkarte.

prepaidkarten_uebersicht

Im Endeffekt zielen die Prepaidkarten auf 4 Zielgruppen ab:

  • Jugendliche unter 18 bekommen oft von ihrer Bank keine Kreditkarte genehmigt. Die meisten Prepaid Kreditkarten dagegen kann man bereits ab 12 Jahren beantragen (mit Erlaubnis der Eltern – ideal z.B. für iTunes).
  • Individualisten werden aktuell nur noch bei Payango glücklich. Es stehen zahlreiche Motive zur Auswahl und für einmalig 5€ kann man auch jedes Motiv für die Kreditkarte bekommen.
  • Sicherheitsfanatiker, die die Angst vor Diebstahl, Betrug und Verlust haben. Eine Prepaid Kreditkarte hat keinen Kreditrahmen, kann nicht überzogen werden und somit kann man im schlimmsten Fall immer nur das verlieren, was auch auf der Karte aufgeladen ist. Allerdings sollte man bedenken, dass die Kreditkarte allgemein in solchen Fällen eigentlich mit das sicherste Zahlungsmittel überhaupt ist.
  • Leute mit negativer Schufa. Da Prepaidkreditkarten erst aufgeladen werden müssen und somit das Bankinstitut kein Risiko eingeht, bekommt sie jeder.
Prepaid Kreditkarten (mit Plastikkarte) Übersicht
Payango Wacken Card ADAC Starter KQB Swing
Jahresgebühr (<18) 20€ 25€ 12€ 19,90€
Jahresgebühr (>18) 25€ 25€ 12€ 9,90€
Eigenes Bild Ja (einmalig 5€) Nein Nein Nein
Zinsen 2% 2% 0,5% 0%
Auslandsgebühren 1% 1% 1% 1,5%
Mindestalter 12 Jahre 14 Jahre 18? 18 Jahre
Institut VISA MasterCard VISA Mastercard
Preisliste Link Link Link Link
Spezial 10€ Rabattbis zum 10.12. - Nur für ADAC
Mitglieder
-

Alle Karten sind ohne Mindestvertragslaufzeit und jederzeit kündbar. Auch die hohen Gebühren beim Abheben von Bargeld an Automaten haben alle gemeinsam (siehe Preislisten), also spart euch das am besten.

Die Wüstenrot hat sogar eine komplett kostenlose VISA Prepaidkarte. Dort allerdings leider nur in Verbindung mit einem Girokonto, welches zwar auch kostenlos ist, aber dann kann man auch zur comdirect oder DKB gehen.

Braucht man keine Plastikkarte und möchte nur wirklich extrem selten die Kreditkarte nutzen, könnten die elektronischen Varianten interessant sein. Dort zahlt man nämlich keine Grundgebühr.

Prepaid Kreditkarten (elektronisch/virtuell) Übersicht
Wirecard Entropay
Jahresgebühr 0€ 0€***
Ladegebühr ab 1€ 4,95%
versch. Währungen Nein Ja
Zinsen 0% 0%
Auslandsgebühren 1,5% 2%
Mindestalter 18 Jahre 18 Jahre
Institut MasterCard VISA
Preisliste Link Link
Spezial - Ausländischer Anbieter
eVISA (keine KK-Gebühr
bei Ryanair)

*** Entropay möchte nach 6 Monaten Inaktivität 3,75€ (Karte kann nicht ins negative Fallen). Das Schließen des Accounts soll 4,50€ bei Entropay kosten, wird aber in der Regel nicht erhoben.

Falls ihr noch mehr/bessere kennt, ab in die Kommentare damit.

Bis zum 30.11. KFZ-Versicherung wechseln

Der 30.11. ist wieder Stichtag zum KFZ-Versicherungswechsel. Wenn Ihr mit Eurer jetzigen Versicherung voll zufrieden seid, würde ich wegen ein paar Euro nicht wechseln. Wer aber sowieso genervt ist oder viel zu viel zahlt, hat jetzt noch einen Monat Zeit was daran zu ändern.

Oft hilft es auch schon, die bestehende Versicherung anzurufen und zu fragen, ob man am Tarif was ändern kann – so gibt es meistens auch nachträglich den Neukundenrabatt. Das spart schnell einiges an Geld und vor allem an Nerven (das sollte eigentlich der erste Schritt sein!). Ich habe jetzt auch schon öfters gehört, dass es bei vielen Leuten dieses Jahr bei den Versicherungen deutlich teurer wäre.

Über einen Wechsel nachdenken sollte man aber auf jeden Fall, wenn sich an der eigenen Lebenssituation irgendwas grundlegendes geändert hat: Ihr habt geheiratet, verdient deutlich mehr, habt eine neue Garage, eine Eigentumswohnung, Kinder, seid Beamte geworden oder was auch immer. Viele Versicherungen geben auf die komischsten Sachen Rabatte.

Am einfachsten bekommt man einen Überblick bei den unzähligen KFZ-Versicherungsvergleichen. Ich habe mir mal vier exemplarisch angeschaut. Die meisten greifen sowieso auf eine Datenbank zurück und setzen nur ihre Seite davor. Eins haben alle gemeinsam: Man kann entweder einfach mit dem Fahrzeugschein und der Typennummer starten oder das Fahrzeug manuell auswählen. Ich habs mal mit einem Golf IV mit 75 PS durchgespielt.

Check24 macht momentan heftig TV-Werbung und basiert auf eInsurance und ist somit identisch zu Tarifcheck24 und Co.. Die Eingabe der Daten nervt hier ziemlich, ist aber auch sehr genau. Ich hab nach dem dritten zusätzlichen Fahrer (Geburtsdatum, Führerscheinerwerb, Punkte, Familienstand, eigenes Auto, …) genervt aufgehört. Eine Checkbox bei der ich einfach anklicken könnte, dass jeder mit meinem Auto fahren darf gibt es leider nicht. CHECK24 greift, wie einige andere, auf die Datenbank von eInsurance.de zurück. Im Unterschied zu eInsurance selber muss man bei CHECK24 aber nicht seine kompletten Adressdaten angeben (bei eInsurance übrigens erst im allerletzten Schritt vor dem Ergebnis – ziemlich fies). Ergebnis: die BGV-Versicherung mit 509,28 Euro und damit billigste im Test.

TopTarif erreicht ein Ergebnis im Mittelfeld, was weniger am Ergebnis, sondern vielmehr an der Bedienung lag. Leider gibt es auch hier keine Möglichkeit einfach jeden anderen Fahrer mitzuversichern, sondern muss jede Person nervig einzeln eingegeben werden. Was mich richtig nervt war allerdings, dass man im letzten Schritt vor Ergebnisanzeige seine Adressdaten angeben muss und man sich auch damit einverstanden erklären muss, angerufen zu werden. Ich hab jetzt mal Gustaf Gans angegeben und kam damit denn auch zum Ergebnis :) Ergebnis: Directline Basis mit 543,60 Euro.

Financescout24 ist inzwischen wahrscheinlich den meisten bekannt. Die Eingabe der Daten ist um einiges einfacher als bei CHECK24. Eigentlich wird relativ wenig abgefragt und auch die Möglichkeit jeden mit meinem Auto fahren zu lassen habe ich auf Anhieb gefunden (man muss aber den jüngsten Fahrer, den ältesten Fahrer und die jüngste Fahrerin angeben). Das ausgespuckte Ergebnis ist der R+V24 Basistarif; knapp 100 Euro teurer als bei CHECK24. Der Tarifoptimierer am Ende ist aber ganz nett: Man kann nachträglich die Selbstbeteiligung, die Zahlungsweise und die Kilometerleistung ändern und so noch etwas mit den Kosten spielen.

Aspect Online habe ich über autoversicherung.com getestet. Auch hier gibt es mehrere Anbieter, die die gleiche Datenbank nutzen. Die Eingabe der Daten geht gefühlt recht schnell, obwohl relativ umfangreiche Angaben möglich/nötig sind. Adressdaten wollte auch hier keiner haben. Von der Bedienung sehr angenehm ist mir, dass ich Geburtsdatum usw. als Zahlen eingeben kann und es nicht dumm aus einer Liste raussuchen muss. Ist aber sicher Geschmacksache. Das Ergebnis ist das gleiche wie bei Financescout24: 605,56 Euro bei der R+V24 im Basistarif

NAFI-AUTO war bei Welt.de der Testsieger und kann durch wirklich abstruse Einstellungsmöglichkeiten punkten (Sind sie in einem Kriegsversehrtenvereinen, katholischer Landjugend, etc.). Bei mir war das Ergebnis leider erschreckend schlecht mit knapp 700€.

Fazit:

Warum das Ergebnis bei CHECK24 knapp 100 Euro günstiger ist, weiß ich nicht genau. Vielleicht hab ich doch was falsch gemacht bei den vielen unterschiedlichen Fahrern ;-) Bei Euch kommt aber mit anderen Parametern dann sowieso was anderes raus. Von der Bedienung hat mir financescout24.de eigentlich am besten gefallen, weil am schnellsten und einfachsten.

Leider werden aber in den Versicherungsvergleichen auch nicht alle Anbieter abgedeckt. Letztes Jahr wurden in den Kommentaren z.B. noch die Direktversicherer GW, die WGV-Online und die Macif, eine französische Versicherung empfohlen.

Wer es wirklich ganz genau wissen will, kann sich noch für 1,50 Euro den aktuellen Test der Stiftung Warentest anschauen. Hier werden 151 Tarife von 79 Anbietern ausgewertet.

Sollte durch Zufall die R+V24 Versicherung bei euch als günstigstes rauskommen, könnt ihr euch über Web.de noch einen 40€ Gutschein sichern.

Wer jetzt noch seine Versicherung wechseln will, sollte seine Kündigung per Einwurfeinschreiben an seinen aktuellen Versicherungsanbieter schicken. Man kann z.B. diese Musterkündigung hierfür nutzen, aber in der Regel helfen die Vergleichsportale hier auch direkt weiter.

*UPDATE* Auch Quelle ist in das Geschäft mit den Versankostenflatrate’s eingestiegen. Für 10€ + 5,99€ Versandkosten kann man ein Vorteilszertifikat kaufen, wodurch man bis zum 30.09.2008 keine Versandkosten mehr bei Quelle zahlen muss. Das lohnt sich wirklich nur für Leute, die wirklich viel bei Quelle bestellen, denn häufig ist bei den 10€ Quelle Gutscheinen (die es eigentlich immer gibt) auch eine Versandkostenbefreiung dabei. */UPDATE*

Amazon Prime ist ja nun schon länger bekannt. Für 29€ im Jahr kann man bei Amazon versandkostenfrei bestellen ohne jeglichen Mindestbestellwert. Das lohnt sich für alle die viele einzelne CD’s und DVD’s kaufen, denn ab 20€ Bestellwert zahlt man ja bei Amazon generell keine Versandkosten. Ein riesiger Vorteil von Amazon Versandkostenflatrate ist auch, dass die Bestellung von Prime Mitgliedern priorisiert werden und teilweise schon mittags zum Versand rausgehen. Gerade bei Preisfehlern werden so teilweise Produkte verschickt, die später noch korrigiert werden. Aber vorsicht, die Amazon Prime Mitgliedschaft verlängert sich automatisch. Amazon Prime gilt nicht für Großgeräte (Fernsehgeräte und ähnliches).
Bei Tchibo gibt es jetzt auch eine Versandflatrate und diese kostet gerade einmal 14,50€, allerdings gilt diese auch nur bis zum 31.12.2008 und halt auch nur für das Tchibo Produktsortiment. Für Tchibo-Fans allerdings ein gutes Angebot, das sich nach ~3 Bestellungen bereits ausgezahlt hat. Gutscheine sind weiterhin kombinierbar.

Zur Amazon Versandkostenflatrate

Zur Tchibo Versankosten Flatrate

100€ Olympus Cashback Aktion

Die Canon EOS 400D ist wohl die beliebteste und eine der erfolgreichsten DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera), die Canon Cash-Back Aktion hat da wohl auch ihren Teil beigetragen.

Nun geht auch der Hauptkonkurrent der EOS, die Olympus E 510, mit einer Cash Back Aktion (Geld zurück) an den Start. Bei dem Kauf einer Olympus E-510 im Kit oder im Double Zoom Kit bekommt man von Olympus 100€ zurück erstattet.

Gültig ist die Aktion beim Kauf der Olympus E510 im Zeitraum vom 15.11.2007 – 15.01.2008, danach einfach diesen Coupon ausfüllen, ausdrucken und an Olympus schicken.

Die Kamera hat bei Testberichte.de eine Durchschnittsnote von 1,5 und schloss auch im Chip Test sehr gut ab.

Zum Olympus Cashback Coupon

Zur Canon EOS Cashback Aktion

Zur Olympus Homepage

Lange, lange musste man suchen. Bis jetzt konnte man eigentlich immer nur reinen Text kostenlos übers Internet verschicken. Seit einigen Tagen gibt es jetzt jedoch mit Simple-Fax die Möglichkeit komplette PDF Dateien zu verschicken und somit auch Kündigungen mit Unterschrift oder Zeichnungen und Bilder. Man spart sich also nicht nur die 55 Cent für den Brief, sondern auch den Weg zum Briefkasten. Finanziert wird das Ganze nicht durch Werbung auf dem Fax, sondern durch einen Banner auf der Homepage.

Ich für meinen Teil habe mal direkt meine ausstehenden Kündigungen bereit gelegt :P .

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