Aus der Kategorie: Service

Es gibt einen neuen Priceline Gutschein:

  • Gutscheincode: IMISSU (Aktionslandingpage)
  • Wert: 10$ pro Nacht (max. 50$ = 5 Nächte)
  • Nur für die Priceline-Kategorien 3, 3,5 oder 4 Sterne
  • Nur gültig für “Name your own price”
  • Mind. Aufenthalt 2 Nächte
  • Gültig für Buchungen bis zum 27. Juli 2010
  • Gültig im Reisezeitraum bis Juni 2011

Ursprünglicher Artikel vom 06.06.2010: Wie ihr mit Hotwire günstig Hotels buchen könnt, habe ich ja jetzt bereits erklärt. Bei Priceline gibt es ein Feature welches sich “Name your own price” nennt und auf einem sehr ähnlichen Prinzip basiert. Auch bei Priceline wählt man kein bestimmtes Hotel, sondern nur die Hotelkategorie und Region. Zusätzlich bestimmt man aber auch noch was man gerne zahlen möchte und bekommt so ein Hotel von Priceline zugewiesen.

Auch bei Priceline gibt es für Hotels teilweise Rabatte von 50% und mehr, weil die Hotels so unauffällig an unausgelasteten Tagen Preisdumping betreiben können, ohne dass der Großteil der regulären Kundschaft etwas davon mitbekommt, denn den Namen des Hotels erfährt man immer erst, wenn man endgültig gebucht hat.

Priceline

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal will Priceline, bzw. William Shatner, Reiseziel, Reisezeit und die Anzahl der Zimmer wissen.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Im nächsten Schritt wird es schon spannend, denn hier wählt ihr nicht nur die Region, in der sich euer Hotel befinden soll, sondern auch die Kategorie und euern Wunschpreis (exklusive Tax (Steuern), welche ~10-15% betragen) aus. Der Reservierungsname muss mit einem der Reisenden übereinstimmen, aber es muss nicht zwingend der Kreditkarteninhaber sein. Bevor ihr einen Preis wählt, solltet ihr euch vorher über die Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.), Biddingfortravel und im Betterbidding-Forum informieren was denn ungefähr realistisch wäre.

Schritt 3 – Hotel buchen

Jetzt geht es auch schon zur Sache. Eure Vorgaben werden zusammengefasst angezeigt und ihr bekommt eure Buchung nochmal zusammengefasst. Die Reiserücktrittsversicherung nehmt ihr nicht, da diese nur für US-Einwohner gilt. Jetzt müsst ihr eure Zahlungsdaten angeben, wobei man als Deutscher hier etwas tricksen muss (Bild anklicken zum Vergrößern):

Und anschließend gebt ihr eure Kreditkartendaten an. Beim Klick auf “Buy my Hotel room now” wird die Buchung durchgeführt und eure Kreditkarte belastet. Ihr könnt nicht mehr stornieren.

Schritt 4 – Das wars oder eben nicht

Direkt nach der Buchung erhält man Auskunft darüber, ob ein Hotel zum Wunschpreis gefunden werden konnte (dies wurde dann auch direkt gebucht) oder euer Preis zu niedrig war. War der Preis zu niedrig, könnt ihr eigentlich erst wieder in 24 Stunden euer Glück probieren, aber dazu gleich mehr im Priceline Tipps und Tricks.

Priceline Tipps und Tricks

Je mehr Erfahrung man mit Priceline hat, desto einfacher wird es und so ist es gerade bei der Preiswahl natürlich sehr hilfreich auf Erfahrungen im Biddingfortravel und Betterbidding-Forum zurückgreifen zu können. Möchte man aber etwas mehr rumprobieren und nicht immer 24 Stunden warten müssen, gibt es einen praktischen Trick.

  • Zunächst einmal sucht ihr eure Wunschstadt und wählt euch in Gedanken eine Hotelkategorie aus (z.B. 4 Sterne +).
  • Jetzt grast ihr alle Gebiete ab in denen diese Hotelkategorie NICHT! existiert und notiert euch diese.
  • Als nächstes versucht ihr zunächst einmal ganz regulär euer Wunschhotel zu euerm Wunschpreis in euer Wunschregion zu ergattern.
  • Wart ihr nicht erfolgreich, dürft ihr die selbe Suche erst in 24 Stunden wieder ausgeführen. Es wird einem allerdings angeboten seinen Suchradius auszuweiten und einen neuen Preis abzugeben. Fügt man jetzt der Suche Gebiete hinzu, die durch Hotelkategorie eh ausgeschlossen sind (so gibt es z.B. in New York in den Gebieten Brooklyn oder Chelsea kein 4 Sterne Hotel), hat man sozusagen einen weiteren Freiversuch. Die Gebiete sollte man täglich prüfen, denn logischerweise ändert sich das Angebot je nach Verfügbarkeit.

Einschränkungen

Auch hier nochmal die Einschränkungen zusammengefasst:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Priceline allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Im Gegensatz zu Hotwire weiß man nicht vorher, ob Frühstück mit im Preis enthalten ist oder nicht. Allgemein ist dies nur der Fall, wenn das Hotel, bzw. die Kette Frühstück ohne Aufpreis anbietet.
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhattan über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur nach günstigeren Preisen bei Priceline suchen (Steuern nicht vergessen!).

Es gibt wieder den 50€ Parfumdreams Gutschein für 25€ und Dailydeal Neukunden sparen wieder mit dem Gutscheincode bekanntenkreis 3€.

Die Preise haben bei einigen Sachen (wie z.B. CK One etwas angezogen), aber in Kombination mit dem Gutschein sind die Preise für deutsche Verhältnisse schon gut. Fetter Nachteil ist aber der diesmal eingeführt Mindestbestellwert von 85€!

Ursprüngliches UPDATE vom 10.05.2010:

Dailydeal verkauft heute einen 50€ Parfumdream Gutschein für 25€ (Neukunden sparen weitere 3€ mit dem Dailydeal Gutschein (bekanntenkreis)). Und in Kombination mit dem gekauften Gutschein sind die Preise bei Parfumdreams sogar meistens besser als bei den Engländern und Amerikanern.

Wahrscheinlich kann man die Gutscheine aber nicht mit den regulären Parfumdreams Gutscheinen kombinieren (hat sich bestätigt).

Ursprünglicher Artikel vom 15.11.09:
Wie man viel, viel Geld (vor allem verglichen mit Douglas und Co.) bei Parfüms und Pflegeprodukten sparen kann, habe ich ja bereits im Geschenkideenartikel zum Muttertag und Ostern erwähnt. Da Lieferungen aus dem Ausland gerne auch mal 2 Wochen (und teilweise sogar noch länger) dauern können, wollte ich jetzt schonmal auf die Parfümerien hinweisen.

Bei allen Händlern besteht natürlich die Gefahr, dass der Zoll das Paket rausfischt und seinen Teil abhaben will. Alle Pakete unter 26,30€ sind komplett zollfrei (Beträge unter 5€ werden grundsätzlich nicht eingezogen), ab 26,30€ kommt noch die 19% EUSt. hinzu (Warenwert * 1,19). Laut TARIC Tabelle sind Duftwässer (Eau de Toilette) und Parfüms zollfrei (es fällt ab 26,30€ also nur die 19% Einfuhrumsatzsteuer an), leider ist dies bei Pflegeprodukten nicht unbedingt so (bei Aftershaves sollten z.B. nochmal 6,5% Zoll dazu bekommen – (Warenwert + VSK) * 1,065 * 1,19).

Noch eine Warnung vorweg. Einige Marken haben ein Import-Verbot für ihre Marken. So ein Paket könnte dann beim Zoll beschlagnahmt werden (ich weiß nicht genau wie die Händler dann weiteres Vorgehen handhaben).

Eine weitere Alternative sind übrigens Ebay Powerseller, wobei man dort u.U. Probleme mit Imitaten hat.

FragranceX:

  • Gutscheincode: FREE – Wert: kostenlose weltweite Lieferung / Gutscheincode: FRAGRANTICA – Wert: 11% Rabatt (nicht kombinierbar) / Gutscheincode: FX1234 – Wert: 10% Rabatt und ab 59$ kostenloses Shipping
  • Lieferzeit: 2-3 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – 23,30€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) 43,41€ inkl. VSK
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: ab ~$10 (sehr variabel)

Fragrance DIRECT:

  • Gutscheincode: 117 Wert: 5% (Im Bestellverlauf unter “Redeem a promotion code” eingeben)
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus England – keine Zollgefahr)
  • Ck One (200ml) – ~27€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) —
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: £2.49 (+ £1.99 für jeden weiteren Artikel)

Cheapsmells:

  • Gutscheincode: Besucht man Cheapsmells über den Link von der englischen Gutscheinseite Shopcodes gibt es automatisch 5% Rabatt – Gutscheincode: YSLRG Wert: £3.75
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus Jersey)
  • Die englische VAT wird nicht mehr (wie früher) zurückerstattet
  • Die Preise sind in Pfund in der Regel günstiger (also am besten in Pfund bestellen)
  • Ck One (200ml) – ~35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) ~49,50€
  • Zahlung per Paypal oder Kreditkarte
  • Versandkosten: variiert – ab ~3,50€ (steigt aber sehr schnell an)

Feelunique:

  • Gutscheincode: XMAS2009 Wert: 5% ab £30 Warenwert / Gutscheincode: ALLIWANT5 Wert: £5 ab £50 – Gutscheincode: VCODES25 Wert: 2,5% Rabatt
  • Lieferzeit: 1-2 Wochen (Versand aus USA)
  • Ck One (200ml) – ~32€
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ~50€
  • Zahlung per Kreditkarte
  • Versandkosten: inklusive

Ebay:

  • Gutscheincode: -
  • Lieferzeit: unterschiedlich
  • Ck One (200ml) – ab 35€ inkl. VSK
  • Dolce & Gabbana Light Blue (100ml) – ab 56€ inkl. VSK

In dem Ebay Artikel über Privat- und gewerblichen Verkauf hatte ich ja schon drauf hingewiesen. Ab morgen wird auch bei gewerblichen Ebay-Händlern die Widerrufsfrist nur noch 14 Tage betragen (es sei denn sie bieten freiwillig mehr an).

Ursprünglicher Artikel vom 30.01.2010:

Da es sich wieder um ein rechtliches Thema handelt und ich euch da auch keinen Mist erzählen will, ist der Text von Christian Solmecke – Anwalt für Internetrecht – gegengelesen worden.

Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzgeschäften

Wir alle wissen – bzw. denken zu wissen -, dass man sich von Online-Verträgen, also Verträgen, die über das Internet abgeschlossen worden sind, relativ einfach lösen kann.
Unklar sind aber häufig Fragen wie und wie lange man von dieser Möglichkeit überhaupt Gebrauch machen kann. Folgender Artikel soll etwas Licht ins Dunkel um das sogenannte Widerrufsrecht bringen und aufzeigen welche Rechte Dir als User wirklich zustehen.
Was ist der Unterschied zwischen Rücktritts- Umtausch- und Widerrufsrecht?
Allem voran erst einmal eine gute Nachricht: Unter bestimmten Umständen kann man sich von jedem Vertrag lösen – und zwar ohne dafür extra im Ausland unterzutauchen. Das deutsche Recht sieht dafür allerdings verschiedene (für Nichtjuristen kaum zu durchblickende) Möglichkeiten vor und knüpft diese natürlich auch an unterschiedliche Bedingungen:

Umtausch

Das Umtauschrecht ist sozusagen Kulanz des Verkäufers. D.h. der Verkäufer ist so nett und räumt Euch per Vertrag das Recht ein, Ware innerhalb einer bestimmten Frist einfach so –also ohne Grund- umzutauschen. Ihr müsst Euch nicht rechtfertigen, weshalb Ihr die Ware nicht behalten wollt. Wer denkt, man könne alles „umtauschen“ irrt also. Der Umtausch muss nämlich vertraglich vereinbart werden. Meist steht dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verkäufers. Auch die Art des Umtauschs kann individuell geregelt werden. In manchen Geschäften könnte Ihr also Klamotten im Wert einer Luxuslimousine shoppen, um diese dann nach Sichtung des Kontoauszugs wieder kleinmütig zurück zu bringen und die hart verdienten Mäuse sinnvoller auszugeben. Dumm nur, wenn in den AGB steht, dass ein Umtausch nur gegen Warengutscheine abläuft. Dann bleibt Ihr nämlich auf einem Gutschein im Wert eben besagter Luxuslimousine sitzen.
Deswegen ein wertvoller Tipp: Informiert Euch erstmal in Ruhe vor dem Kauf(rausch) über etwaige Umtauschmöglichkeiten, denn Umtauschrecht gibt es eigentlich nur recht selten.

Gewährleistungsrechte

Nicht zu verwechseln mit dem Umtausch sind „Gewährleistungsrechte“. Die sogenannten gesetzlichen Gewährleistungsrechte stehen nämlich jedem Käufer zu und können gegenüber uns Verbrauchern so gut wie gar nicht eingeschränkt werden. Ist die Ware also mangelhaft kann es ebenfalls zur Rückgabe kommen. Voraussetzung ist aber, dass die Ware tatsächlich mangelhaft ist – Nichtgefallen genügt nicht. Außerdem muss man dem Verkäufer erst die Möglichkeit der „Nacherfüllung“, d.h. Reparatur oder Austausch geben. Erst, wenn die Nacherfüllung scheitert könnt Ihr den Kaufpreis mindern, eventuell sogar vom Kaufvertrag zurücktreten und / oder Schadensersatz verlangen.
Das Thema habe ich ja aber schon recht ausführlich im Artikel über Garantie und Gewährleistung abgehandelt.

Widerruf

Um die Verwirrung perfekt zu machen, gibt`s jetzt auch noch das Widerrufsrecht, das mit dem Vorgenannten nichts zu tun hat, aber im Endeffekt wohl für uns das wichtigste ist.
Das Widerrufsrecht gilt –im Gegensatz zu den Gewährleistungsrechten- nur für Fernabsatzgeschäfte. Schönes Wort, aber was sind eigentlich Fernabsatzgeschäfte? Fernabsatzgeschäfte kommen zwischen uns Verbrauchern und den Unternehmern unter Zuhilfenahme von Fernkommunikationsmitteln (also auch Briefe, Faxe, Emails, Telefonate, Internet etc. genannt) zu Stande. Wer Lust auf Gesetze hat, kann ja einmal mal in § 312 b BGB gucken.
Das Sahnehäubchen des Widerrufsrechts? Man braucht ebenfalls keinen Grund, um den Vertrag zu widerrufen. Gut hat`s also der, der Geschmacksverirrungen im Internet und nicht im Laden gekauft hat. Dank Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften ist wenigstens das hart erarbeitet Geld nicht weg.

Wie kann man denn nun widerrufen?

Auch wenn das Wort „Widerruf“ auf „rufen“ hindeutet, genügt ein empörter Aufschrei gegenüber dem Verkäufer nach Erhalt der Ware via Telefon natürlich nicht. Die Widerrufserklärung muss vielmehr in Textform  (also via Fax, Brief oder Email –eine eigenhändige Unterschrift ist also nicht notwendig) oder durch Rücksendung der Sache an den Unternehmer erfolgen. Rechtfertigen müsst Ihr Euch erfreulicherweise nicht – was einem also auch Peinlichkeiten ersparen kann -, allerdings solltet Ihr schon darauf achten, dass der Verkäufer auch annähernd begreifen kann, dass und vor allem von welchem Vertrag Ihr Euch lösen wollt.
Wie lange kann ich widerrufen?
Habe ich seit dem Kaufvertrag 20 Kilo zugenommen und würde nach Erhalt der im Internet bestellten Hose gerne erstmal meine Diät abwarten, um dann zu gucken, ob die Hose auch knackig aussieht, sieht´s schlecht aus.
Selbstverständlich kann der Widerruf  nämlich nur innerhalb einer bestimmten Frist erklärt werden. Zur Wahrung der Frist reicht es übrigens, dass Ihr die Erklärung am letzten Fristtag (nachweislich!) absendet; es kommt also nicht darauf an, wann sie beim Empfänger tatsächlich eingeht.
Wie lang ist die Frist denn nun? Gerne würde ich jetzt schreiben: „Ganz einfach, einen Monat“, aber leider wäre das nun wieder viel zu einfach.
Deswegen Schritt für Schritt:
Damit Ihr die Länge der Frist richtig bestimmen könnt, müsst Ihr zunächst ermitteln, wann überhaupt Fristanfang ist: Die Frist beginnt nämlich nicht, wenn Ihr die Ware bekommt, sondern erst wenn und soweit ihr nach Erhalt der Ware korrekt (!!!) über Euer Widerrufsrecht belehrt worden seid. Ok, warum zur Prüfung der Widerrufsfrist mehr oder weniger ein Jurastudium notwendig ist –schließlich streiten sich seit Jahr und Tag Juristen über die Frage der korrekten Widerrufsbelehrung- erschließt sich nicht, aber wir versuchen es mal weiter:
Eine ordnungsgemäße Belehrung habt Ihr bekommen, wenn die Widerrufsbelehrung folgende Angaben vollständig enthält und per Email, Fax oder Post zugegangen ist.

  1. Es muss belehrt werden über das Recht zum Widerruf, der nicht auf Gründen basieren muss und an keine Voraussetzungen gebunden ist.
  2. Den Fristbeginn und die Angabe über die zweiwöchige bzw. 1 Monats-Frist, je nach dem ob die Belehrung vor oder nach Vertragsschluss erfolgte (dazu unten).
  3. Die Angabe, dass die Widerrufserklärung in Textform erfolgen muss.
  4. Es muss aus der Belehrung hervorgehen, dass die Frist durch rechtzeitige Absendung gewahrt ist.
  5. Name und Anschrift des Widerrufsempfängers müssen angegeben sein.
  6. Die Belehrung muss sich auf den konkreten Vertrag beziehen, eine Belehrung für zukünftige Verträge oder eine Belehrung ausschließlich über die AGB ist unwirksam.

Eine Belehrung ausschließlich über den Link auf die AGB oder ein Pop-up-Fenster ist übrigens nicht ausreichend.
Fehlen also Angaben oder wurde inhaltlich falsch beraten, werdet Ihr behandelt als wenn keine Belehrung erfolgt ist.

Wann sind denn nun welche Fristen einschlägig?

Vorab die Lieblingsantwort aller Juristen: „Das kommt darauf an“.
Um es nicht zu einfach zu machen, kann die Dauer der Frist unterschiedlich sein. Manchmal beträgt sie 2 Wochen, manchmal 1 Monat. Wurde gar nicht belehrt, wird eine Frist überhaupt nicht ausgelöst, so dass Ihr ohne zeitliche Grenze widerrufen könnt. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit 14 Tagen aber immer bedient.
Nehmen wir mal an, dass Ihr korrekt belehrt worden seid und die Belehrungserklärung per Email, Fax oder Post VOR dem endgültigen, verbindlichen Vertragsschluss erhalten habt. Dann beträgt die Frist ZWEI Wochen ab Zugang dieser Widerrufsbelehrung (bei Waren aber nicht vor Erhalt der Ware).
Habt Ihr die ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung per Fax, Email oder Post erst NACH dem endgültigen Vertragsschluss bekommen, beträgt die Frist 1 Monat ab Zeitpunkt des Zugangs der Belehrung.
Um euch jetzt noch weiter zu verwirren, gibt es aber auch eine Frist über 6 Monate. Die gilt, wenn bestimmte Belehrungen, die über die oben genannten Punkte hinausgehen und in einem besonderen Gesetz vorgeschrieben sind, nicht vorliegen. Diese hier zu erläutern ginge zu weit. Vielleicht machen wir dazu noch einen gesonderten Beitrag. Bei Interesse guckt doch einfach mal in § 1 BGB-InfoV.
Wichtig ist vielleicht in dem Zusammenhang „Widerruf“ noch, dass die Fristen vertraglich zwar verlängert, nicht aber verkürzt werden dürfen.

Was muss ich bei erfolgtem Widerruf noch tun?

Bitte nicht vergessen, die Ware zurückzusenden. Gefahr und Kosten der Rücksendung trägt grundsätzlich erfreulicherweise der Unternehmer. Von diesem Grundsatz kann allerdings eine Ausnahme gemacht werden, wenn die Sache einen Preis von nicht mehr als 40 € hat oder wenn bei einem höheren Preis der Verbraucher im Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht gezahlt hat. Diese Besonderheit muss aber vertraglich vereinbart werden und Euch bei Vertragsabschluss bekannt sein. Ob auch die Hinversandkosten getragen werden müssen, ist leider rechtlich auch nicht eindeutig, wobei die Tendenz in Richtung “Ja” geht. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt bei einem Händler, der versandkostenfrei liefert (Ist inzwischen gerichtlich geklärt und der Versandhändler hat immer die Hinversandkosten zu tragen (bei vollständiger Rücksendung)).
Habt Ihr die Hose ausgeleiert, weil Ihr Euch trotz der 20 Kilo Übergewicht reingequetscht habt, kann es sein, dass Ihr dem Verkäufer Wertersatz in Höhe der Verschlechterung zahlen müsst. Das ist aber nur dann der Fall, wenn der Verkäufer Euch auf zwei Dinge bei Vertragsschluss per Email, Fax oder Post hingewiesen hat:
Erstens auf die Möglichkeit des Wertersatzes überhaupt und zweitens darauf, wie man diesen umgehen kann. Dabei reicht ein Hinweis, dass man die Ware nicht wie sein Eigentum behandeln sollte und alles zu unterlassen hat, was den Wert beeinträchtigen könnte.

Ich hatte Hotwire und Priceline im Hotelguide zwar schonmal erwähnt, da der genaue Ablauf aber etwas komplizierter ist, dachte ich, dass ich es nochmal ein wenig ausführlicher mache.

Sowohl bei Priceline als auch bei Hotwire kann man sehr günstig Hotels buchen, wobei man sich lediglich für Hotelklasse und -eigenschaften, Region und Preis entscheidet, das Hotel wird einem letztendlich vom Anbieter zugewiesen. Natürlich kommt man hier mit Erfahrungswerten und Tipps & Tricks auch weiter.

Die Hotels können so ihre Zimmer auslasten ohne offiziell den Preis senken zu müssen und so ergeben sich oft Ersparnisse von 50% und mehr.

Hotwire

Da das Buchen über Hotwire etwas leichter fällt, fange ich mit dem Tochterunternehmen von Expedia an.

Schritt 1 – Ort und Zimmer wählen

Zunächst einmal muss Hotwire wissen wo ihr hinwollt, wieviele Zimmer ihr benötigt und wieviele Leute in den Zimmern übernachten sollen. Zusammen mit dem Reisetermin spuckt Hotwire dann auch schon die ersten Ergebnisse aus.

Schritt 2 – Euer Hotel finden

Jetzt geht es darum die Suche zu verfeinern und ein für euch passendes Hotel zu finden. Dafür geht ihr links über das “Star Rating” und wählt zunächst einmal die Mindestkategorie aus und wählt anschließend die “Area” wo sich euer Hotel befinden soll. Beim Star Rating solltet ihr euch für 3- oder 4-Sterne und höher entscheiden, denn man weiß vor der finalen Buchung eben nicht in welches Hotel man kommt und je nach Gebiet kann man so zumindest besonders schlechte Hotels ausschließen. Über die Area konnt ihr das Gebiet einschränken in dem ihr ein Hotel suchen wollt, leider funktioniert das nur in USA wirklich gut. Kann man über “See all areas” keine Gebiete auswählen (ist bei der Buchung in Europa häuft der Fall), wird die komplette Stadt in Betracht gezogen, was je nach Stadt das ganze System natürlich unbrauchbar machen kann. In USA und gerade in den Großstädten ist das allerdings kein Problem.

Schritt 3 – Hoteleigenschaften

Im nächsten Schritt sieht man die Hoteleigenschaften (Restaurant, Internetanschluss, etc. pp). Besonders interessant ist allerdings die Hotelbewertung, welche von Tripadvisor (weltweit größte Hotelbewertungshomepage) zur Verfügung gestellt wird.

Macht man sich die Mühe und durchwühlt selber Tripadvisor kann man viele Hotels ausschließen, die nicht den angezeigten Eigenschaften (Anzahl der Bewertungen, Gesamtbewertung, Region, etc.) entsprechen.

Schritt 4 – Buchen und Spaß haben

Die Buchung erfolgt letztendlich trotzdem blind, ist verbindlich und kann in keinem Falle zurückerstattet werden (es sei denn ihr habt selber eine Reiserücktrittsversicherung, die auch Hotelbuchungen abdeckt). Hotwire ist meistens etwas teurer als Priceline, lässt sich aber 1. leichter bedienen und gibt 2. durch die Tripadvisor Bewertung mehr Informationen über das eigentliche Hotel preis.

Einschränkungen

Folgende Punkte solltet ihr im Schnäppchenwahn nicht vernachlässigen:

  • Die Zimmerkategorie kann nicht selber ausgewählt werden. Man sollte also immer vom günstigsten Tarif ausgehen. Auch die Bettenwahl (2 Einzelbetten, Queensize, Kingsize, etc.) kann nicht selber ausgewählt werden und wird einem je nach Verfügbarkeit zugeteilt, wenn der Tarif nicht explizit als “Bed Choice” beworben wird.
  • Das Hotel kann nicht storniert werden und auch im Krankheitsfall ist der volle Betrag zu zahlen (kann ggf. nur über die eigene Reiserücktrittsversicherung abgedeckt werden).
  • In Europa bietet Hotwire allgemein meistens nur die Großstädte an, kann man hier keine “Area” auswählen, kann sich das Hotel irgendwo in der gesamten Stadt befinden.
  • Hat das Hotel bei den Eigenschaften (Amenities) keine Kaffeetasse, ist kein Frühstück im Hotelpreis enthalten
  • Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. Sucht man ein Hotel für New York / Manhatten über Sylvester, kann es gut sein, dass auch Hotwire keine Traumpreise ausspucken kann und so sollte man vorher IMMER erst einmal einen Probelauf mit den üblichen Preissuchmaschinen (Expedia, Hotelclub, Hotelscombined, Trivago, etc.) machen und nur buchen, wenn man mit Hotwire günstigere Preise findet.

Erfahrungsaustausch

Natürlich gibt es auch hier Anhaltspunkte und Erfahrungswerte. Der beste Anlaufpunkt für US Buchungen ist wohl das Betterbidding-Forum.

Heute will ich mich mal den Rechten und Pflichten des privaten Händlers bei eBay widmen. Laut eigenen Angaben gibt es allein in Deutschland über 14 Millionen angemeldete Mitglieder. Der einfache Zugang, die große Bekanntheit und die viel versprechenden Angebote machen das Internetauktionshaus zu einer lukrativen Möglichkeit sowohl für Privatleute, als auch für Unternehmen. Die Probleme entstehen erst, wenn die bestellte Sache nicht den Vorstellungen des Käufers entspricht oder wenn der Käufer sich nicht an die getroffenen Vereinbarungen hält. Welche Rechte und Pflichten habe ich als Käufer und als Verkäufer bei Ebay?

Der Vertrag

3…2…1… meins? Häufig ist die Endphase der Versteigerung bei eBay so mitreißend, dass man schnell einen Preis zahlt, den man eigentlich gar nicht ausgeben wollte. Doch ist hier auch wirklich ein Vertrag zustande gekommen? Die Antwort ist ja. Ersteigert man bei eBay einen Artikel so ist die Ersteigerung zunächst einmal verbindlich. Auch der Verkäufer kann sich nicht einfach darauf berufen, dass er davon ausgegangen ist, die Sache nur zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Wenn er eine Auktion frühzeitig beendet, muss er den Artikel für das letzte Gebot hergeben.

Hat man einen Artikel ersteigert muss man ihn natürlich grundsätzlich auch bezahlen. Allerdings gibt es für einen privaten Käufer, der etwas von einem Händler ersteigert hat, die Möglichkeit, den Vertrag innerhalb einer bestimmten Frist zu widerrufen.

Übrigens ist auf die Versteigerung bei eBay Kaufrecht anwendbar, da es sich nicht um eine klassische „Versteigerung“ handelt.

Widerrufs- und Rückgaberecht

Zunächst muss man zwischen privaten und gewerblichen Verkäufern unterscheiden. Für den Handel mit gewerblichen Verkäufern gilt: Nach dem Fernabsatzgestz steht Euch ein Widerrufsrecht gegenüber dem gewerblichen Verkäufer zu.

Bisher war es – wie wir ja auch schon berichtet haben – so, dass Eure Widerrufs- oder Rückgabeerklärungen spätestens 1 Monat nach Vertragsschluss, bzw. nach Eingang der Ware, beim Verkäufer zugegangen sein musste. Ob man den Vertrag durch eine bestimmte Erklärung widerrufen muss oder die Rücksendung der Ware ausreicht, um vom Vertrag zurück zu treten, hängt davon ab, ob der Verkäufer ein Widerrufsrecht oder ein Rückgaberecht mit Euch vereinbart hat. Ab dem 11.06.2010 wird es möglich sein mit einer entsprechenden Muster-Widerrufsbelehrung und dem unverzüglichen Zugang der Belehrung das Widerrufsrecht auf 14 Tage zu beschränken. Also überlegt Euch zeitnah, ob Ihr die Ware tatsächlich behalten wollt. Ob eine Widerrufsbelehrung ordnungsgemäß zugegangen ist und somit Wirkung entfaltet hängt aber von vielen kleinen Details in der Formulierung und Art des Versandes ab und sollte – wenn es doch mal Streit gibt – von einem Rechtsanwalt geprüft werden. Alternativ kann der Verkäufer auch ein Rückgaberecht vereinbaren, das allerdings ähnlich strengen Vorschriften unterliegt. Als privater Käufer hat man gute Möglichkeiten Ware, die man nicht ersteigern wollte, zurückzugeben, wenn der Verkäufer gewerblich tätig ist. Lasst euch nicht davon beeindrucken, dass der Verkäufer vielleicht behauptet nur privat tätig zu sein. Eine gewerbliche Tätigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab und liegt nicht im Ermessen des Verkäufers. So können schon wenige Artikel dazu führen, dass eine gewerbliche Tätigkeit angenommen wird, wenn diese Artikel besonders hochwertig und teuer sind. Schon zehn Artikel können ausreichen, um gewerbliches Handeln anzunehmen, wenn es sich um neue Markenartikel handelt.

Wenn Ihr es mit einem gewerblichen Verkäufer zu tun haben, habt Ihr noch weit mehr Rechte, als das Widerrufsrecht.

Gewährleistung

Ein gewerblicher Verkäufer muss auf seine Ware bei Neuware eine Gewährleistung von 24 Monaten und bei gebrauchten Waren von 12 Monaten geben.

Private Verkäufer können die Gewährleistung grundsätzlich ausschließen. Auf den genauen Zustand der Sache muss aber immer hingewiesen werden.

Schäden beim Versand

Auch für Schäden, die beim Versand der Ware eintreten muss der Verkäufer haften. Einen Ausschluss der Haftung für Versandschäden kann hingegen nur ein privater Verkäufer vereinbaren. Verträge mit gewerblichen Verkäufern haben also diverse Vorteile. Überlegt Euch also gut, ob Ihr nicht lieber etwas teuerer bei einem gewerblichen Händler kaufen wollt. Sonst spart Ihr vielleicht am falschen Ende.

Der private Verkäufer

Endlich kann man seinen Keller entrümpeln und bekommt auch noch Geld dafür. Die Trödelmarktzeiten sind vorbei.

Der private Verkäufer muss beim Verkauf viel weniger beachten, als der Gewerbliche.

  • Er kann aus Wettbewerbsgründen nicht abgemahnt werden, da er nicht am gewerblichen Handel teilnimmt. (Copyright-Verletzungen sind natürlich ein anderes Thema)
  • Er muss kein Widerrufsrecht und kein Rückgaberecht gewähren.
  • Er kann Gewährleistung ausschließen, wenn er den Käufer nicht arglistig über einen Mangel täuscht oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat.
  • Für Schäden beim Versand haftet der private Verkäufer nicht, wenn er keine Garantie übernommen hat.

Deshalb solltet Ihr aufpassen, dass Ihr nicht unbewusst zu einem gewerblichen Verkäufer werdet. Die Grenzen sind hier nicht klar definiert und auch in der Rechtsprechung umstritten.

Als Abgrenzung kann man sich an folgenden Punkten orientieren, die zur Annahme gewerblichen Handelns führen können:

  • Es wird gleichartige Waren angeboten
  • Es wird Neuwaren angeboten
  • Es werden mehr als 40 Verkäufe innerhalb von wenigen Monaten getätigt
  • Powersellerstatus
  • eigene AGB

Bewertungen

Das Bewertungssystem von eBay soll die Möglichkeit bieten, den Vertragspartner besser einzuschätzen.  Es kommt jedoch vor, dass man ungerechtfertigter Weise eine schlechte Bewertung bekommt. Abgegebene Bewertungen bei eBay lassen sich nicht so einfach rückgängig machen. Es besteht zwar die Möglichkeit, den Fall in einem Ergänzungskommentar richtig zu stellen, die Bewertung bleibt aber zunächst mal stehen. Nur wenn sich Käufer und Verkäufer innerhalb von 30 Tage einigen, bietet eBay die Möglichkeit den Beitrag zu löschen. Verpflichtet sind sie dazu allerdings erst, wenn man vor Gericht ein Urteil erstritten hat. Ein solches zivilrechtliches Verfahren ist jedoch zeitaufwendig und birgt auch ein finanzielles Risiko. Ausnahme bildet hier nur eine Bewertung, die im strafrechtlichen Sinne beleidigende Bemerkungen enthält. Ein zur Anzeige gebrachtes Delikt wird von eBay normalerweise sofort gelöscht.

Fazit: Als privates Mitglied bei eBay habt Ihr viele Rechte und könnt euch Waren häufig auch erst mal gründlich ansehen, bevor Ihr entscheidet, ob Ihr sie behalten wollt. Ihr solltet diese Rechte deshalb in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen, denn gerade bei teuren und neuen Waren lohnt es sich oft bei gewerblichen Verkäufern zu kaufen.

Die typische Versicherungswechselzeit ist vorbei, aber Alex hat ein Angebot gefunden, welches sich auch wohl eher an Fahranfänger oder PS-Liebhaber richtet und unabhängig von Alter oder Versicherungsklasse 750€/Jahr fix kostet. Das ganze habe ich mal unten als Alternative angefügt, da es schon ein paar Einschränkungen gibt.

Ursprünglicher Artikel vom 05.11.2009:

Bis zum 30.11. KFZ-Versicherung wechseln

Der 30.11. ist wieder Stichtag zum KFZ-Versicherungswechsel. Wenn Ihr mit Eurer jetzigen Versicherung voll zufrieden seid, würde ich wegen ein paar Euro nicht wechseln. Wer aber sowieso genervt ist oder viel zu viel zahlt, hat jetzt noch einen Monat Zeit was daran zu ändern.

Oft hilft es auch schon, die bestehende Versicherung anzurufen und zu fragen, ob man am Tarif was ändern kann – so gibt es meistens auch nachträglich den Neukundenrabatt. Das spart schnell einiges an Geld und vor allem an Nerven (das sollte eigentlich der erste Schritt sein!). Ich habe jetzt auch schon öfters gehört, dass es bei vielen Leuten dieses Jahr bei den Versicherungen deutlich teurer wäre.

Über einen Wechsel nachdenken sollte man aber auf jeden Fall, wenn sich an der eigenen Lebenssituation irgendwas grundlegendes geändert hat: Ihr habt geheiratet, verdient deutlich mehr, habt eine neue Garage, eine Eigentumswohnung, Kinder, seid Beamte geworden oder was auch immer. Viele Versicherungen geben auf die komischsten Sachen Rabatte.

Am einfachsten bekommt man einen Überblick bei den unzähligen KFZ-Versicherungsvergleichen. Ich habe mir mal vier exemplarisch angeschaut. Die meisten greifen sowieso auf eine Datenbank zurück und setzen nur ihre Seite davor. Eins haben alle gemeinsam: Man kann entweder einfach mit dem Fahrzeugschein und der Typennummer starten oder das Fahrzeug manuell auswählen. Ich habs mal mit einem Golf IV mit 75 PS durchgespielt.

Check24 macht momentan heftig TV-Werbung und basiert auf eInsurance und ist somit identisch zu Tarifcheck24 und Co.. Die Eingabe der Daten nervt hier ziemlich, ist aber auch sehr genau. Ich hab nach dem dritten zusätzlichen Fahrer (Geburtsdatum, Führerscheinerwerb, Punkte, Familienstand, eigenes Auto, …) genervt aufgehört. Eine Checkbox bei der ich einfach anklicken könnte, dass jeder mit meinem Auto fahren darf gibt es leider nicht. CHECK24 greift, wie einige andere, auf die Datenbank von eInsurance.de zurück. Im Unterschied zu eInsurance selber muss man bei CHECK24 aber nicht seine kompletten Adressdaten angeben (bei eInsurance übrigens erst im allerletzten Schritt vor dem Ergebnis – ziemlich fies). Ergebnis: die BGV-Versicherung mit 509,28 Euro und damit billigste im Test.

TopTarif erreicht ein Ergebnis im Mittelfeld, was weniger am Ergebnis, sondern vielmehr an der Bedienung lag. Leider gibt es auch hier keine Möglichkeit einfach jeden anderen Fahrer mitzuversichern, sondern muss jede Person nervig einzeln eingegeben werden. Was mich richtig nervt war allerdings, dass man im letzten Schritt vor Ergebnisanzeige seine Adressdaten angeben muss und man sich auch damit einverstanden erklären muss, angerufen zu werden. Ich hab jetzt mal Gustaf Gans angegeben und kam damit denn auch zum Ergebnis :) Ergebnis: Directline Basis mit 543,60 Euro.

Financescout24 ist inzwischen wahrscheinlich den meisten bekannt. Die Eingabe der Daten ist um einiges einfacher als bei CHECK24. Eigentlich wird relativ wenig abgefragt und auch die Möglichkeit jeden mit meinem Auto fahren zu lassen habe ich auf Anhieb gefunden (man muss aber den jüngsten Fahrer, den ältesten Fahrer und die jüngste Fahrerin angeben). Das ausgespuckte Ergebnis ist der R+V24 Basistarif; knapp 100 Euro teurer als bei CHECK24. Der Tarifoptimierer am Ende ist aber ganz nett: Man kann nachträglich die Selbstbeteiligung, die Zahlungsweise und die Kilometerleistung ändern und so noch etwas mit den Kosten spielen.

Aspect Online habe ich über autoversicherung.com getestet. Auch hier gibt es mehrere Anbieter, die die gleiche Datenbank nutzen. Die Eingabe der Daten geht gefühlt recht schnell, obwohl relativ umfangreiche Angaben möglich/nötig sind. Adressdaten wollte auch hier keiner haben. Von der Bedienung sehr angenehm ist mir, dass ich Geburtsdatum usw. als Zahlen eingeben kann und es nicht dumm aus einer Liste raussuchen muss. Ist aber sicher Geschmacksache. Das Ergebnis ist das gleiche wie bei Financescout24: 605,56 Euro bei der R+V24 im Basistarif

NAFI-AUTO war bei Welt.de der Testsieger und kann durch wirklich abstruse Einstellungsmöglichkeiten punkten (Sind sie in einem Kriegsversehrtenvereinen, katholischer Landjugend, etc.). Bei mir war das Ergebnis leider erschreckend schlecht mit knapp 700€.

Fazit:

Warum das Ergebnis bei CHECK24 knapp 100 Euro günstiger ist, weiß ich nicht genau. Vielleicht hab ich doch was falsch gemacht bei den vielen unterschiedlichen Fahrern ;-) Bei Euch kommt aber mit anderen Parametern dann sowieso was anderes raus. Von der Bedienung hat mir financescout24.de eigentlich am besten gefallen, weil am schnellsten und einfachsten.

Leider werden aber in den Versicherungsvergleichen auch nicht alle Anbieter abgedeckt. Letztes Jahr wurden in den Kommentaren z.B. noch die Direktversicherer GW, die WGV-Online und die Macif, eine französische Versicherung empfohlen.

Wer es wirklich ganz genau wissen will, kann sich noch für 1,50 Euro den aktuellen Test der Stiftung Warentest anschauen. Hier werden 151 Tarife von 79 Anbietern ausgewertet.

Sollte durch Zufall die R+V24 Versicherung bei euch als günstigstes rauskommen, könnt ihr euch über Web.de noch einen 40€ Gutschein sichern.

Wer jetzt noch seine Versicherung wechseln will, sollte seine Kündigung per Einwurfeinschreiben an seinen aktuellen Versicherungsanbieter schicken. Man kann z.B. diese Musterkündigung hierfür nutzen, aber in der Regel helfen die Vergleichsportale hier auch direkt weiter.

Alternative

Größere Firmen versichern in der Regel Autos über einen jährlichen Fixbetrag. Der Versicherungsmakler Petro Tsambouris (deronlinerversicherer.de) bietet einen Flottentarif allerdings auch für Privatkunden ab dem 1. Auto an. Dabei ist es egal ob man Fahranfänger ist, in welcher Schadensfreiheitsklasse man ist oder in welcher Klasse das Auto ist. Der Betrag liegt immer fix bei 750€ im Jahr und das wird über Bayerische Beamtenversicherung abgewickelt.

Bedigungen:

  • Gilt für alle privaten und geschäftlichen PKWs bis 75.000€ Neuwert (max. 15 Jahre alt)
  • Jahresbeitrag muss im Voraus geleistet werden
  • Kann nur abgeschlossen werden, wenn man keinen Unfall in 2009, respektive 2010 hatte
  • ab 18 Jahren

Pro:

  • Je nach Alter, Typklasse und aktueller Versicherung ist enormes Sparpotential vorhanden
  • faire Versicherungsbedingungen:
    • Haftpflicht ohne Selbstbeteiligung
      Teilkasko mit 300€ Selbstbeteiligung
      Vollkasko mit 500€ Selbstbeteiligung
      GAP Deckung
      Schutzbrief
      Grüne Karte
      Keine Werkstattbindung
      keine Kilometerbegrenzung
      keine Hochstufung

Contra:

  • Jahresbeitrag muss im Voraus gezahlt werden!
  • Es können keine Schadensfreiheitsrabatte gesammelt werden
  • Saisonkennzeichen nicht möglich (bzw. lohnt sich nicht)

Die gesamten Bedingungen findet man hier.

Das ist mit Sicherheit nicht die Versicherung für jeden und besonders die fehlende Möglichkeit sich in den Schadensfreiheitsklassen runterzuarbeiten (dafür kann man sich auch nicht “hocharbeiten” :) ) und dass der Betrag im Voraus gezahlt werden muss, ist eine starke Einschränkung. Aber wer eine PS-Schleuder fährt oder einfach einen Unfallklassiker (Golf GTI, Opel Astra Cabrio, etc. pp.) könnte hiermit u.U. wirklich einiges sparen. Vielleicht kennt ja hier noch jemand andere Flottenversicherungen ab dem 1. Fahrzeug.


Der europäische Gerichtshof hat heute entschieden, dass die Hinsendekosten im Falle eines Widerrufs vom Händler übernommen werden müssen. Allerdings ist die Begründung des Richters diskussionswürdig. Es geht nämlich dadrum, dass das Risiko fair zwischen Händler und Kunden aufgeteilt wird. Im restlichen Europa gibt es nämlich nicht die 40 Euro Klausel, die besagt, dass bei Bestellungen über 40€ der Händler die Rückversandkosten zu tragen hat. Unter Umständen wird das Urteil also auch nochmal zu Änderungen des deutschen Gesetzes führen.
Erstmal kann man jetzt aber auf jeden Fall folgendes festhalten:

  • Hinsendkosten: Sind bei vollständiger Rücksendung (nicht bei Teilrücksendungen) immer vom Händler zu tragen
  • Rücksendekosten: Ab 40€ Warenwert vom Händler zu tragen

Gute Nachrichten für den Kunden (zumindest kurzfristig bis dies von den Händlern mit einkalkuliert wird).

Ursprünglicher Artikel vom 02.04.2010:
Wer trägt eigentlich die Hinsendekosten, wenn ich einen Fernabsatzvertrag widerrufe?

Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit darüber geschrieben, dass man Verträge, die beispielsweise im Internet abgeschlossen wurden, innerhalb einer bestimmten Frist ohne Begründung widerrufen kann. Die Rücksendekosten hat dabei grundsätzlich der Verkäufer zu tragen, es sei denn, es wurde vertraglich etwas anderes vereinbart. Zulässig ist die Abwälzung der Rücksendekosten, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40€ nicht übersteigt oder wenn Ihr bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht habt.

Damit wäre das dann ja geklärt. Aber was ist denn eigentlich mit den Hinsendekosten, die entstehen, wenn mir ein Verkäufer etwas zuschickt? Geklagt hatte die Verbraucherzentrale NRW auf Unterlassung gegen den Heine Versand, der Kunden pauschal € 4,95 pro Bestellung in Rechnung stellte. Nun beginnt das juristische Kuddelmuddel: Das Landgericht Karlsruhe hatte der Verbraucherzentrale Recht gegeben und festgestellt, dass die Belastung mit diesen Kosten gegen Verbraucherregeln verstoßen. Die nächste Instanz (das Oberlandesgericht) stimmte dem Landgericht zu und wies die Berufung ab. Der Heine-Versand probierte es schließlich beim Bundesgerichtshof, der sich daran aber nicht die Finger verbrennen wollte und die Frage jetzt dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorlegte. Dieser hat nun zu entscheiden, ob die Hinsendekosten nicht mit der Fernabsatzrichtlinie (Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz) kollidiert, da diese vorsieht, dass der Verbraucher nicht mit Hinsendekosten belastet werden darf.

Lange Rede kurzer Sinn: Derweil zerbricht sich der EuGH darüber den Kopf. Eine bindende Entscheidung gibt es deswegen noch nicht, aber die Chancen für den Verbraucher stehen gut. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, wird der Artikel über Widerruf bei Onlinebestellungen geupdated und wieder hochgeholt. Wer in der Zwischenzeit auf Nummer sicher gehen will, informiert sich entweder vorher bei dem Wunschhändler oder greift zu einem Händler, der versandkostenfrei liefert.

*UPDATE3*
Da ich gerade jede Menge Mails bekomme, gibt es nochmal ein kurzes UPDATE über die aktuelle Ebay/Postbank Aktion. Das ganze ist leider deutlich aufwendiger als die letzte Postbank Happy Hour Aktion (siehe UPDATE ganz unten), aber auch hier gibt es bis zu 100€ als Prämie (also 40€ mehr als über das bedingungslos kostenlose Angebot bei Buhl).

Hier gibt es nicht wie sonst üblich ein Startguthaben, sondern pro Kauf oder Verkauf bei Ebay eine Erstattung von 2€ bis zu einem Gesamtbetrag von 100€. Wer also viel bei Ebay ein- oder verkauft (und NUR! dann lohnt sich das auch), bekommt bis zu 100€ “Guthaben” dafür. Man hat bis zum 31.12.2010 Zeit um das Angebot voll auszuschöpfen, wobei hier halt zu erwähnen ist, dass die Erstattung immer nur Quartalsweise erfolgt und das Konto wie gesagt nicht bedingslos kostenlos ist, sondern erst ab einem Geldeingang von 1250€ / Monat (andernfalls 5,90€ / Monat). Also einfach kurz anmelden, Prämie abstauben und wieder kündigen ist in dem Fall nicht. Da sich das Angebot nur an Neukunden richtet, würde ich ehrlich gesagt lieber auf die nächste Postbank Happy Hour Aktion warten (wird zwar sicherlich wieder einige Monate dauern, aber da hat man deutlich weniger Stress).

2 weitere Angebote mit Startguthaben, die mir immer wieder zugemailed wurden, sind folgende:

  • 50€ Startguthaben (wird erst nach 2 Monaten ausgezahlt und nur wenn das Konto auch min. 2 x 1000€ bewegt hat) – VW Bank – kostenlose Kontoführung ab 1000€ / Monat (sonst 4,50€ / Monat)

Zitat VW-Bank: “Die Gutschrift von 50,- Euro erfolgt frühestens acht Wochen nach Kontoeröffnung, sofern bis dahin zwei Gehalts-/ Zahlungseingänge in Höhe von mindestens 1.000,- Euro sowie regelmäßige Kontoumsätze vorliegen. Der “Starter-Bonus” wird einmalig für die Eröffnung des ersten Girokontos gezahlt.”

  • 50€ Startguhaben (wird erst nach 4 Monaten ausgezahlt, wenn min. 3 Monate lang regelmässige Zahlungen von min. 1000€ eingehen) – ING DiBa – kostenlose Kontoführung

Zitat ING-DiBa: “Wenn binnen 12 Wochen nach Kontoeröffnungen regelmäßige monatliche Zahlungen ab 1.000 € eingehen, bedanken wir uns mit einer einmaligen Gutschrift im Wert von 50 €. Die Gutschrift erfolgt ca. 3-4 Wochen nach Erfüllung der Teilnahmebedingungen und Durchführung des PostIdent-Verfahrens.”

*UPDATE3-ENDE*

Ursprünglicher Artikel vom 13.10.09:
Ich kriege immer wieder Anfragen welches kostenlose Girokonto mit Prämie denn das beste wäre. Leider kann man das nicht allgemeingültig beantworten und deswegen vergleiche ich 4 interessante Produkte, die momentan auch noch eine nette Prämie beim Abschluss anbieten.

Ich vergleiche folgende Banken:

comdirect postbank netbank dkb

kurz und knapp in folgenden Punkten: Prämie / Kosten / Kreditkarte / Zinsen / Auszahlungen / Einzahlungen / Mankos

kontovergleich

Prämie:

Für viele sicherlich der wichtigste Aspekt. Plant man allerdings das Konto regelmässig zu nutzen, sollte es wohl der unwichtigste Faktor sein. Da es sich aber um blanke Zahlen handelt ist der Vergleich einfach. Beachtet bitte, dass solche Prämien immer an Angebotszeiten gebunden sind und deswegen nicht ewig aktuell sein werden. Bei keinem der Angebote gibt es eine Mindestvertragslaufzeit.

  1. DKB: 1TB externe Festplatte (Idealopreis: 77€)
  2. netbank: 50€ Startguthaben
  3. .comdirect: 50€ Startguthaben (optional: bis zu 100€ Auszahlung – Erklärung) – erhält man erst im 4. Monat , wobei min. 5 Transaktionen über 25€ in den ersten 3 Monaten getätigt werden müssen
  4. Postbank: 60€ Startguthaben (offiziell nur für Buhl Premium Kunden, funktioniert aber in der Regel auch so)

Wie immer werden Girokonten in der Schufa festgehalten. Kündigt man, werden sie selbstverständlich auch wieder aus der Schufa entfernt. Kündigt man allerdings nur um die Prämie “abzustauben”, kann es sein, dass man bei der nächsten Aktion der Bank dann nicht mehr angenommen wird.

Kosten:

  1. DKB: 0€ – bedingungslos kostenfrei
  2. Postbank: 0€ – allerdings muss min. alle 3 Monate ein Kontoauszug abgerufen werden (sonst kommen Porto kosten ~0,55€ dazu)
  3. .comdirect: 0€ – allerdings muss alle 4 Wochen der Kontoauszug abgerufen werden (sonst kommt er per Post für 1,50€) – am besten Emailbenachrichtung (unter “Postbox” “Email-Benachrichtigungen” einstellen)
  4. netbank: 0€ – Für Leute, die das Konto als Gehaltskonto (kein Mindesteingang) nutzen oder Schüler, Student, freiberuflich sind, gibt es aber weitere Vorteile. Als “Gehalt” zählt übrigens auch Rente, Pension, BAföG, Studiengeld, Studium, Sold, Entlohnung, Privatentnahme, Ruhegeld, Blindengeld und Blindenhilfe als Gehaltseingang. Für alle anderen ist das Konto nur im 1. Jahr kostenfrei.

Kreditkarte:

Für alle Schnäppchenjäger natürlich besonders interessant.

  1. .comdirect: 0€ – VISA Debitkarte: Kann ganz normal wie eine Kreditkarte genutzt werden, das Konto wird allerdings nicht einmal im Monat, sondern direkt beim Einkauf belastet -Fremdwährungseinsatz: 1,50% vom Umsatz
  2. DKB: 0€ – echte VISA Kreditkarte – Fremdwährungseinsatz (Internet): 1,75% vom Umsatz (EuroFX Kurs)
  3. Postbank: 0€ – VISA Karte – Fremdwährungseinsatz: 1,85% vom Umsatz
  4. netbank: 0€*** – MasterCard Karte – *** Die Karte ist nur im 1. Jahr kostenlos, möchte man sie weiter nutzen kostet sie je nach Nutzungsvolumen 0€ – 20€ pro Jahr

Zinsen:

Dank Finanzkrise im Keller. Die hohen Zinsen gibt es in der Regel nicht direkt auf das Girokonto, nutzt also euer Kreditkarten-/Tagesgeld-Konto als “Sparbuch”.

  1. netbank: 2,25% – wenn das Konto als Gehaltskonto genutzt wird oder man Student, Schüler oder freiberuflich ist
  2. DKB: 2,05% auf das VISA Kreditkarten Konto
  3. .comdirect: 1,75% auf das Tagesgeldplus Konto (bis 5000€)
  4. Postbank: 1,3% auf das Tagesgeld Konto

Auszahlungen:

  1. / 2 – .comdirect: kostenlos mit der EC-Karte an allen Filialen der Cash-Group (Deutsche, Dresdner, Commerz, Post und Hypovereinsbank). Außerhalb Deutschlands weltweit kostenlos mit der VISA Karte (ggf. anfallende Gebühren kann man sich zurückerstatten lassen).
  2. / 1 – DKB: Weltweit kostenlos an allen Automaten (mit VISA Zeichen – ggf. anfallende Gebühren kann man sich zurückerstatten lassen) mit der VISA Karte. Abheben mit der EC-Karte bei fremden Filialen wird richtig teuer (min. 10€) – bargeldloses Zahlen mit der EC Karte ist aber kostenlos. Man muss also immer 2 Karten rumschleppen.
  3. / 4 – netbank: 5 mal im Monat weltweit kostenlos Bargeld abheben mit der MasterCard Kreditkarte. Mit der EC-Karte bei der Cashpool Gruppe (Citibank, Sparda und viele kleinere)
  4. / 3 – Postbank: kostenlos mit der EC Karte an allen deutschen Filialen der Cash-Group (Deutsche, Dresdner, Commerz, Post und Hypovereinsbank). International werden unterschiedliche Gebühren fällig bei Bargeldabhebungen mit der VISA Karte.

Einzahlungen:

3 Direktbanken und eine “echte” Bank, ich denke das Ergebnis ist klar.

  1. Postbank: Unzählige Filialen und ein reguläres Konto machen den Finanzalltag wohl am bequemsten, wenn der Schuh mal drückt. Das Geld kann ganz bequem in der Filiale einzahlt werden.
  2. .comdirect: Die comdirect hat keine Filialen, allerdings kann Geld in jeder Commerzbank Filiale eingezahlt werden.
  3. / 4 – DKB: Eine kostenlose Einzahlung ist nur in den sehr spärlich gesähten Filialen möglich. Man braucht also entweder ein 2. Konto, um von dort aus das Geld draufzuschaufeln oder man geht zu einer anderen Bank und lässt das Geld einzahlen (das ist natürlich mit Gebühren verbunden – 1€ bei den Bundesbanken).
  4. / 3 – netbank: Die netbank hat gar keine Filialen. Man kann Geld in Sparda Filialen einzahlen, aber es gibt dort keine Verpflichtung die Einzahlung kostenlos vorzunehmen. Sonst gilt das selbe wie für die DKB.

Mankos:

Hier möchte ich nochmal kurz und knapp die Nachteile der einzelnen Konten herausstellen.

  • .comdirect: Der einzige Nachteil ist eigentlich, dass alle 4 Wochen der Kontoauszug abgerufen werden muss. Dass die Kreditkarte eine Debitkarte ist, empfinden manche als angenehm (da übersichtlicher), aber man bekommt so halt keinen “Kredit”.
  • DKB: Einziger wirklicher Nachteil ist eigentlich die “kastrierte” EC-Karte mit hoher Strafgebühr beim Einsatz bei anderen Banken (min. 10€ – bei höheren Abhebungen 1% des Umsatzes). Also immer die VISA-Karte mit in den Geldbeutel tun.
  • Postbank: Leider kann man bei der Postbank nicht weltweit kostenlos Bargeld abheben und offiziell gilt das Angebot nur für Buhl Premiumkunden, sonst ein sehr gutes Angebot für eine “reguläre” Bank.
  • netbank: Bedingungslos kostenlos nur im 1. Jahr.

Zu den Angeboten:

Ursprüngliches UPDATE vom 24.11.09: Da ich es die letzten Tage vergessen hatte hochzuholen, mache ich es jetzt. Die Postbank bietet momentan in der Happy Hour (19-20 Uhr) eine Abschlussprämie von 100€ an. Man sollte aber beachten, dass dieses Konto im Gegensatz zum Postbank Buhl Angebot NICHT! bedingungslos kostenfrei ist. Es kostet monatlich 5,90€, ist aber für Stundenten, Azubis oder ab einem monatl. Gehaltseingang von 1250€ kostenfrei. Auch die VISA-Karte ist in dem Happy Hour Angebot nur im ersten Jahr kostenlos (danach 22€). Also eher was für Prämienjäger. Die Prämie wird Ende Januar 2010 ausgezahlt.

Ursprüngliches UPDATE2 vom 07.01.2010: Alle GMX User (es reicht der kostenlose Account) können jetzt ein Comdirect Konto eröffnen und bekommen zusätzlich zum Startguthaben von 50€ (und der Option auf 100€) auch noch einen 50€ Media Markt Gutschein. Die restlichen Konditionen bleiben fast gleich (bedingungslos kostenlos, keine Mindestvertragslaufzeit, kostenlose Kreditkarte), allerdings muss man laut GMX in den ersten 3 Monaten monatlich min. 5 x 25€ rum- und numüberweisen (hin- und her zwischen eigenen Konten reicht), um die 50€ “freizuspielen”. Bei Comdirect selber steht, dass 5 Überweisungen in 3 Monaten reichen. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält sich wohl an die GMX Vorgaben, auch wenn 5 Überweisungen wohl reichen würden.

comdirect

*UPDATE2 – ENDE*

*UPDATE*

Jetzt geht es langsam in die heiße Phase. Während Bestellungen bis morgen (22.12. also eigentlich heute) vormittag bei vielen Shops kein Problem darstellen, sieht es für Spätentschlossene schon deutlich knapper aus und es muss in der Regel auf Expressversand ausgewichen werden:

Amazon:

  • Standardversand – Alle Bestellungen bis zum 22.12.2009 18 Uhr (wurde bis 24 Uhr verlängert) sollen noch am 24.12. ihren Weg zum Empfänger finden
  • Expressversand – Alle Bestellungen bis zum 23.12.09 18:45 Uhr

Ggf. lohnt sich auch nochmal einen Bluck auf den kostenlosen Amazon Prime Monat zu werfen.

Neckermann (Neckermann Gutscheine):

Neckermann versucht es dieses Jahr Quelle nachzumachen und sagt, dass nicht rechtzeitig gelieferte Artikel zwar bezahlt werden müssen, man aber in gleicher Höhe Guthaben auf das Neckermann Kundenkonto bekommt.

  • Alle Bestellungen bis zum 23.12.09 12 Uhr – muss mit dem “Wetten?!”-Symbol ausgestattet sein

Alles weitere zu der Neckermann Wetten?! Aktion findet ihr weiter unten.

Cyberport (Cyberport Gutscheine):

  • Alle Bestellungen bis zum 22.12.09 19 Uhr
  • Expressversand – Alle Bestellungen bis zum 23.12.09 18 Uhr

*UPDATE – ENDE*

Ursprünglicher Artikel vom 15.11.09:

Neckermann – rechtzeitige Lieferung bei Bestellungen bis 23.12. 12 Uhr, sonst gibt es die Ware geschenkt

Was letztes Jahr Quelle gemacht hat, versucht diesmal der Katalogversand Neckermann. So heißt es, dass alle Artikel, die mit dem Logo “Wetten” ausgestattet sind noch rechtzeitig bis Heilig Abend geliefert werden, wenn man bis zum 23.12. 12 Uhr bestellt hat. Sollten sie das nicht schaffen, wird einem das Produkt geschenkt.

Neckermann wird – ähnlich wie Quelle – wohl einfach den Aufpreis für Expresslieferung zahlen. Momentan ist die Aktion sowieso noch nicht interessant, aber wenn man am 23. noch nicht alle Geschenke zusammen hat, könnte es schon interessanter werden (ich werde euch nochmal erinnern).

Die Gutschrift aufs Kundenkonto erfolgt dann im Februar 2010. Man muss also den Betrag erstmal zahlen und kann mit etwas Glück nochmal für den selben Betrag bei Neckermann einkaufen.

neckermann_wetten

Bei der letzten Quelle Aktion haben ja einige tatsächlich Glück gehabt und den Kaufpreis erstattet bekommen (man sollte unbedingt Screenshots machen, wie einige bei Quelle leidlich erfahren mussten).

Amazon – Liefertermine

Amazon garantiert ebenfalls rechtzeitige Lieferungen, allerdings gibt es keine Folgen für Amazon.

Nachdem inzwischen leider sowohl die Xbox Prepaid Visa als auch die myGamersCard aus dem alten Prepaid-Kreditkarten Vergleich eingestellt wurden, wird es Zeit sich mal wieder ein paar neue Karten zur Brust zu nehmen. Die Payango ist die letzte übriggebliebene Karte bei der man weiterhin sein eigenes Motiv auf die Karte setzen kann. Payango gibt einem auch noch 10€ Startguthaben, wenn die Karte bis zum 10.12. aktiviert wird (da der Versand der Karte auch eine Woche dauert, sollte man sich also bischen beeilen).

Prinzipiell hat man ja in der Regel immer bei seinem Girokonto kostenlos eine Kreditkarte dabei (meine Empfehlung sind hier die comdirect oder DKB Bank), aber nicht jeder bekommt auch eine Kreditkarte.

prepaidkarten_uebersicht

Im Endeffekt zielen die Prepaidkarten auf 4 Zielgruppen ab:

  • Jugendliche unter 18 bekommen oft von ihrer Bank keine Kreditkarte genehmigt. Die meisten Prepaid Kreditkarten dagegen kann man bereits ab 12 Jahren beantragen (mit Erlaubnis der Eltern – ideal z.B. für iTunes).
  • Individualisten werden aktuell nur noch bei Payango glücklich. Es stehen zahlreiche Motive zur Auswahl und für einmalig 5€ kann man auch jedes Motiv für die Kreditkarte bekommen.
  • Sicherheitsfanatiker, die die Angst vor Diebstahl, Betrug und Verlust haben. Eine Prepaid Kreditkarte hat keinen Kreditrahmen, kann nicht überzogen werden und somit kann man im schlimmsten Fall immer nur das verlieren, was auch auf der Karte aufgeladen ist. Allerdings sollte man bedenken, dass die Kreditkarte allgemein in solchen Fällen eigentlich mit das sicherste Zahlungsmittel überhaupt ist.
  • Leute mit negativer Schufa. Da Prepaidkreditkarten erst aufgeladen werden müssen und somit das Bankinstitut kein Risiko eingeht, bekommt sie jeder.
Prepaid Kreditkarten (mit Plastikkarte) Übersicht
Payango Wacken Card ADAC Starter KQB Swing
Jahresgebühr (<18) 20€ 25€ 12€ 19,90€
Jahresgebühr (>18) 25€ 25€ 12€ 9,90€
Eigenes Bild Ja (einmalig 5€) Nein Nein Nein
Zinsen 2% 2% 0,5% 0%
Auslandsgebühren 1% 1% 1% 1,5%
Mindestalter 12 Jahre 14 Jahre 18? 18 Jahre
Institut VISA MasterCard VISA Mastercard
Preisliste Link Link Link Link
Spezial 10€ Rabattbis zum 10.12. - Nur für ADAC
Mitglieder
-

Alle Karten sind ohne Mindestvertragslaufzeit und jederzeit kündbar. Auch die hohen Gebühren beim Abheben von Bargeld an Automaten haben alle gemeinsam (siehe Preislisten), also spart euch das am besten.

Die Wüstenrot hat sogar eine komplett kostenlose VISA Prepaidkarte. Dort allerdings leider nur in Verbindung mit einem Girokonto, welches zwar auch kostenlos ist, aber dann kann man auch zur comdirect oder DKB gehen.

Braucht man keine Plastikkarte und möchte nur wirklich extrem selten die Kreditkarte nutzen, könnten die elektronischen Varianten interessant sein. Dort zahlt man nämlich keine Grundgebühr.

Prepaid Kreditkarten (elektronisch/virtuell) Übersicht
Wirecard Entropay
Jahresgebühr 0€ 0€***
Ladegebühr ab 1€ 4,95%
versch. Währungen Nein Ja
Zinsen 0% 0%
Auslandsgebühren 1,5% 2%
Mindestalter 18 Jahre 18 Jahre
Institut MasterCard VISA
Preisliste Link Link
Spezial - Ausländischer Anbieter
eVISA (keine KK-Gebühr
bei Ryanair)

*** Entropay möchte nach 6 Monaten Inaktivität 3,75€ (Karte kann nicht ins negative Fallen). Das Schließen des Accounts soll 4,50€ bei Entropay kosten, wird aber in der Regel nicht erhoben.

Falls ihr noch mehr/bessere kennt, ab in die Kommentare damit.

*UPDATE* Auch Quelle ist in das Geschäft mit den Versankostenflatrate’s eingestiegen. Für 10€ + 5,99€ Versandkosten kann man ein Vorteilszertifikat kaufen, wodurch man bis zum 30.09.2008 keine Versandkosten mehr bei Quelle zahlen muss. Das lohnt sich wirklich nur für Leute, die wirklich viel bei Quelle bestellen, denn häufig ist bei den 10€ Quelle Gutscheinen (die es eigentlich immer gibt) auch eine Versandkostenbefreiung dabei. */UPDATE*

Amazon Prime ist ja nun schon länger bekannt. Für 29€ im Jahr kann man bei Amazon versandkostenfrei bestellen ohne jeglichen Mindestbestellwert. Das lohnt sich für alle die viele einzelne CD’s und DVD’s kaufen, denn ab 20€ Bestellwert zahlt man ja bei Amazon generell keine Versandkosten. Ein riesiger Vorteil von Amazon Versandkostenflatrate ist auch, dass die Bestellung von Prime Mitgliedern priorisiert werden und teilweise schon mittags zum Versand rausgehen. Gerade bei Preisfehlern werden so teilweise Produkte verschickt, die später noch korrigiert werden. Aber vorsicht, die Amazon Prime Mitgliedschaft verlängert sich automatisch. Amazon Prime gilt nicht für Großgeräte (Fernsehgeräte und ähnliches).
Bei Tchibo gibt es jetzt auch eine Versandflatrate und diese kostet gerade einmal 14,50€, allerdings gilt diese auch nur bis zum 31.12.2008 und halt auch nur für das Tchibo Produktsortiment. Für Tchibo-Fans allerdings ein gutes Angebot, das sich nach ~3 Bestellungen bereits ausgezahlt hat. Gutscheine sind weiterhin kombinierbar.

Zur Amazon Versandkostenflatrate

Zur Tchibo Versankosten Flatrate

100€ Olympus Cashback Aktion

Die Canon EOS 400D ist wohl die beliebteste und eine der erfolgreichsten DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera), die Canon Cash-Back Aktion hat da wohl auch ihren Teil beigetragen.

Nun geht auch der Hauptkonkurrent der EOS, die Olympus E 510, mit einer Cash Back Aktion (Geld zurück) an den Start. Bei dem Kauf einer Olympus E-510 im Kit oder im Double Zoom Kit bekommt man von Olympus 100€ zurück erstattet.

Gültig ist die Aktion beim Kauf der Olympus E510 im Zeitraum vom 15.11.2007 – 15.01.2008, danach einfach diesen Coupon ausfüllen, ausdrucken und an Olympus schicken.

Die Kamera hat bei Testberichte.de eine Durchschnittsnote von 1,5 und schloss auch im Chip Test sehr gut ab.

Zum Olympus Cashback Coupon

Zur Canon EOS Cashback Aktion

Zur Olympus Homepage

Lange, lange musste man suchen. Bis jetzt konnte man eigentlich immer nur reinen Text kostenlos übers Internet verschicken. Seit einigen Tagen gibt es jetzt jedoch mit Simple-Fax die Möglichkeit komplette PDF Dateien zu verschicken und somit auch Kündigungen mit Unterschrift oder Zeichnungen und Bilder. Man spart sich also nicht nur die 55 Cent für den Brief, sondern auch den Weg zum Briefkasten. Finanziert wird das Ganze nicht durch Werbung auf dem Fax, sondern durch einen Banner auf der Homepage.

Ich für meinen Teil habe mal direkt meine ausstehenden Kündigungen bereit gelegt :P .

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