Artikel mit dem Tag: Multimediaplayer

Bei vielen Leuten, die nicht das refurbished Gerät, sondern das “Neugerät” gekauft haben, war es anscheinend trotzdem vom Hersteller aufgearbeitete Ware (refurbished). ITStore hat hier den Betroffenen einen satten Rabatt von 10 Pfund angeboten. Der Händler hat aktuell auch noch die 8GB Version als refurbished Ware – Sandisk Sansa View 8GB für 43,95€ + 1,45€ VSK – im Angebot. Bei Ebay Wow gibt es ja den MaxIVY 4GB für 30€, wenn man sich dann allerdings die Amazon Kundenbewertungen anguckt, sieht man, dass die Insolvenz wohl auch mit der Produktqualität zusammenhing.

Ursprüngliches UPDATE vom 14.01.10: In den Kommentaren kam ja jetzt öfters die Frage nach einer Dockingstation. Diese wurde von anderen Usern allerdings schon beantwortet und so zahlt man etwa 12€ inkl.  VSK bei einem US-Händler (kein Zollrisiko bei bis zu 2 Geräten) als B-Ware bzw. knapp über 13€ als A-Ware. Bei In-Ears würde ich wieder auf ein Angebot warten oder die Sennheiser CX300-II für ~23€ (Gutscheincode: BACKFORGOOD) bei mymemory holen. Momentan ist der Sandisk Sansa View auch immer noch verfügbar.

Ursprünglicher Artikel vom 12.01.10:
Nicht nur Amazon bietet sich an, um günstig an das ein oder andere Technikprodukt aus England zu kommen. Auch bei Ebay gibt es immer mal wieder Powerseller aus England, die ihre Artikel direkt in Deutschland zum Verkauf anbieten. Vor zwei Monaten hatte ich schon mal über den Powerseller ITstor geschrieben, da dieser damals den Sansa Sandisk Clip ziemlich günstig angeboten hat. Derselbe Powerseller bietet aktuell den Sandisk Sansa Video 16GB für £42,99 + £5,95 VSK (~ €56) an (als refurbished Ware hat er den Player für 52,95€ im Angebot). Ein paar weitere Informationen zu dem Händler gibt es noch weiter unten. Obwohl der View schon seit September 2007 auf dem Markt ist, handelt es sich um einen guten Preis, der Idealopreis liegt bei ~ €128 und günstiger kommt man auch sonst nirgends an 16GB.

sandisk_view

Abgesehen von seinen 16GB Speicher bietet der Sandisk View noch ein 2,4″ Display (320×240), einen integrierten FM-Tuner, einen Micro-SD-Slot, falls der Speicher nicht reichen sollte, ein Mikrofon sowie Unterstützung für die wichtigsten und gängisten Formate (BMP, JPEG, AVI, DiVX, H.264, WMV, XviD). Zwar sind neue Produkte in den meisten Fällen interessanter als welche, die sich bereits länger auf dem Markt befinden. Einen entscheidenden Vorteil haben letztere jedoch: Man findet im Normalfall ausreichend Test- und Erfahrungsberichte, um sich zuverlässig ein Bild vom jeweiligen Produkt zu machen. Im Falle des Sandisk Sansa View fällt dieses Bild ziemlich gut aus. In den Testberichten gibt es eine sehr Durchschnittsnote von 1,7. Hierbei muss man jedoch erwähnen, dass der aktuellste Test aus 12/2008 stammt. Neben den üblichen Verdächtigen wie TrustedReviews und Pocket-lint gibt es einen auch ausführlichen Testbericht auch noch LetsGoMobile. Allen gemeinsam ist, dass sowohl die gute Verarbeitung mit der griffigen Rückseite, die gute Videofunktionalität, die sehr leichte Bedienung und das sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis gelobt werden. Abzüge gibts fast nur für die im Vergleich zur Konkurrenz nicht optimale Tonqualität. Der Sound ist nicht ganz so weich und auch bei den Bässen schwächelt der View ein bisschen. Dadurch ist Musikgenuss auf dem View zwar nicht ganz so entspannend wie z.B. auf einem iPod nano, dafür aber – in den Worten von TrustedReviews – “spannender”. Immerhin können aber die mitgelieferten In-Ears überzeugen, sodass man sich nicht sofort auf die Suche nach Ersatzkopfhörern machen muss. Die Kundenrezensionen bei Amazon sind eher durchwachsen. Viele sind zufrieden, einige bemängeln aber die schwache Akkulaufzeit (diese sollte eigentlich eine Stärke des Views sein), sowie die verwendete Software. Dazu lässt sich sagen, dass bei reiner Musikwiedergabe rund 20h Akkulaufzeit drin sein sollten und die Kunden bei Amazon, die damit Probleme hatten, wohl einfach defekte Geräte erwischt haben. Insgesamt gibt es trotzdem aber noch 3,5 Amazonsterne. Sehr interessant ist wie immer auch der ausführliche Testbericht bei Anythingbutipod (Fazit: Überzeugt eindeutig in Punkto Preis/Leistung).

Da es sich momentan um den günstigen Multimedia-Player mit 16GB eingebautem Speicher handelt, können die Leute, die viel Platz für wenig Geld brauchen und auf Formate wie FLAC oder OGG verzichten können, fast bedenkenlos zugreifen. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es natürlich Player gibt, die in Sachen Musikwiedergabe bessere Dienste leisten. Allerdings muss man dann auch dementsprechend mehr bezahlen. Wer einfach nur einen einfachen Player braucht und einen möglichst großen Teil seiner Musik- oder Videosammlung bei sich haben möchte, sollte sich den Sandisk Sansa View auf jeden Fall mal etwas genauer ansehen.

Der Händler ITstor gibt übrigens noch an, dass die Ware “unboxed” verschickt wird. Das war letztes mal auch schon der Fall und hieß, dass der Player samt Zubehör in einem gepolsterten Umschlag ohne zusätzliche Verpackung verschickt wurde. Trotzdem waren die damaligen Besteller ziemlich zufrieden, da die Lieferzeit mit nur wenigen Tagen sehr kurz war (bei der aktuellen Wettersituation könnte das diesmal allerdings anders sein) und zusätzlich einige statt der 1GB-Version die 2GB-Variante bekommen haben.

sansa_view

Technische Daten (Hersteller Homepage):

Display: 2,4 Zoll – Auflösung Haupt-Display: 320 x 240 Pixel – Speicherkapazität: 16,0 GB – Audioformate: MP3, WMA, WMA DRM, WAV – Bildformate: JPEG – Videoformate: MPEG4, WMV, H.264 – USB-Port: USB 2.0 – Radio – Ausgänge: Kopfhörer – Mikrofon – Abmessungen: 152,4 x 165,1 x 43,2 mm

Die Amazon Angebote der Woche, können diesmal nicht wirklich überzeugen. Die Ersparnis des Lenovo S12 Netbooks liegt bei knapp 6%, der LG 42PQ3000 erscheint auf den ersten Blick ganz gut, allerdings konnte ich keinen Unterschied zum 42PQ2000 entdecken und so läge die Ersparnis bei nichtmal 4%.

Einzig der Samsung YP P3 32GB schafft es knapp die 10% Hürde zu überspringen, wenn auch nicht deutlich.

samsung_yp_p3

Der Samsung YP P3 ist erwartungsgemäß der Nachfolger des P2 und wird wohl dank des 3″ Touchscreen (480×272), dem integrierten Lautsprecher, Bluetooth (mit hervorragender Integration zu Mobiltelefonen), Form und Größe wohl direkt mit dem iPod Touch verglichen. Der Samsung YP P3 verfügt allerdings kein WLAN und möchte sich eher gegen den Cowon S9 positionieren.

In den Testberichten bekommt der Samsung YP P3 eigentlich durchgängig Bestnoten. Am interessantesten sind wohl die Videoreviews bei cnet und Trusted Reviews, sowie der sehr ausführliche Testbericht bei anythingbutipod. Auf der positiven Seite stehen sehr gute Verarbeitungsqualtiät, ein sehr guter Bildschirm (mit ebenfalls sehr guter Videounterstützung), sehr gute Tonqualität und den vielen Spielerein.

Der Player ist für alle interessant, die höchsten Wert auf Audioqualität legen und die Sony S-Serie wegen den Tonformaten ausschließen. Als Alternative würde noch der Cowon S9 in Frage kommen, der etwas teurer ist, mir persönlich aber auch noch etwas besser gefällt (ein Amazon User hat die beiden Player ausführlichst verglichen).

Von den Amazon Kunden (4 Sterne) wird wohl am häufigsten die mitgelieferte Software bemängelt. Das Gerät wird zwar auch als Massenspeichergerät erkannt (Drag&Drop), will man aber von allen Funktionen Gebrauch machen, sollte man die Software nutzen. Weiter wird oft die gewöhnungsbedürftige Touchscreen Bedienung bemängelt, die sich aber mit den Firmwares Updates deutlich verbessert haben soll.

In Action:

yp_p3

Technische Daten (Herstellerhomepage):

MP3/AAC/WMA/FLAC/OGG – MPEG-4/H.264/WMV9 – JPEG/BMP – 3.0″ Color-TFT LCD Touchscreen (480×272) – Digital Voice Recording – FM-Tuner – FM-Recording – Bluetooth 2.1 + EDR – integr. Lautsprecher – Bis zu 30 Stunden (Audio) bzw. bis zu 5 Stunden (Video) Wiedergabezeit mit integriertem Akku – 52.7mm x 102mm x 9.9mm bei 96g

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