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1 Jahr Versandkostenflatrate für 9,99€ (19,99€ MBW)

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Moderator

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Und "Voelkner" gehört nicht in den Dealtitel?

didnt-read.gif

Gefühlt ist bei denen ständig irgendeine Aktion mit kostenlosem Versand.
Bin auch nicht bereit bei jedem möglichen Versandhändler, bei dem man ab und zu mal was bestellt, jetzt eine jährliche Versandkostenpauschale zu bezahlen.


Edit: habe eben nachgeguckt. Habe dort 3 mal dort bestellt und nie Versandkosten zahlen müssen.
Entweder gab´s nen Gutscheincode für kostenlosen Versand oder die hatten eine Aktion laufen mit kostenlosem Versand.
Der Laden sehe ich sowieso kritisch mit der Bevorzugung von Sofortüberweisung als Zahlungsmittel.

48 Kommentare

Amazon 2.0

Die Flatrate hat dort doch immer 14,99€ gekostet und bei digitalo 9,99€.

Gefühlt ist bei denen ständig irgendeine Aktion mit kostenlosem Versand.
Bin auch nicht bereit bei jedem möglichen Versandhändler, bei dem man ab und zu mal was bestellt, jetzt eine jährliche Versandkostenpauschale zu bezahlen.


Edit: habe eben nachgeguckt. Habe dort 3 mal dort bestellt und nie Versandkosten zahlen müssen.
Entweder gab´s nen Gutscheincode für kostenlosen Versand oder die hatten eine Aktion laufen mit kostenlosem Versand.
Der Laden sehe ich sowieso kritisch mit der Bevorzugung von Sofortüberweisung als Zahlungsmittel.

Da gibt es leider kaum gute Deals

tolle Flatrate - gilt immer nur bei einem Bestellwert von 9,95€

Moderator

atizer

Da gibt es leider kaum gute Deals


Dann schau mal ins Forum, wirst bestimmt viele gute Deals finden.

oneil

Die Flatrate hat dort doch immer 14,99€ gekostet.


Ab 05.08.2015 erhöht voelkner auf 19,99€

Die sind sowieso voll die Amateure.

Siehe Versandbestimmungen:

"Die Versandkosten betragen pauschal 4,95 €**, ab einem Bestellwert von 25,00 €** und Auswahl der Bezahlart Sofortüberweisung oder ab einem Bestellwert von 19,99 €** liefern wir versandkostenfrei"

Das ergibt natürlich überhaupt keinen Sinn. Die 19,99 Euro sind woanders dann auch plötzlich 150 Euro. Hier liegt also offenkundig ein Fehler vor.

Dann schreiben die "Die Versandkosten betragen pauschal 4,95 €**"
In der Erläuterung für die zwei Sternchen ** , die übrigens auf der ursprünglichen Seite gar nicht erklärt werden – No-Go –, heisst es dann "** inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten".

Die zwei Sternchen bedeuten also, dass zu den 4,95 Euro noch Versandkosten hinzukommen. Also kommen zu den 4,95 Euro Versandkosten noch 4,95 Euro Versandkosten hinzu und hier kommen dann noch Versandkosten hinzu u.s.w.
Das ist also auch falsch!

Und dann bietet der Laden noch den Müll mit der Sofortüberweisung als bevorzugte Zahlungsmethode an, was vom Landgericht Frankfurt für unzumutbar erklärt wurde.

Mit anderen Worten: da sind ein paar eigenartige Menschen am Steuer.

gibt's aktuell n voelkner Gutschein?

Haben diese im Geschäft. Wird auch automatisch bevorzugt behandelt.
Für Firmenkunden auf jeden Fall ein super Deal

naja ich zahle da schon über 4 Jahre mit Sofortüberweisung und noch nie Problem gehabt auch bei anderen Händlern war bis jetzt alles gut bei Sofortüberweisung und ich kaufe sehr viel.

Und "Voelkner" gehört nicht in den Dealtitel?

odonkorflitzt

Und dann bietet der Laden noch den Müll mit der Sofortüberweisung als bevorzugte Zahlungsmethode an, was vom Landgericht Frankfurt für unzumutbar erklärt wurde.



Ohne ins Detail gehen zu wollen: Sofortüberweisung wurde nur im Bezug als einzig kostenlose Zahlungsart als unzumutbar eingestuft.

odonkorflitzt

Und dann bietet der Laden noch den Müll mit der Sofortüberweisung als bevorzugte Zahlungsmethode an, was vom Landgericht Frankfurt für unzumutbar erklärt wurde.



Tja, da muss man dann doch ins Detail gehen.
Ich sagte bewusst nicht, dass es die einzig kostenlose, sondern die bevorzugte, Zahlungsart ist.
Es ist nämlich die einzige Zahlungsart bei der grds. keine weiteren Kosten anfallen (Bestellung über 25 Euro blabla).
Alle anderen Zahlungsarten kosten direkt Geld oder es werden grds. Versandkosten fällig.

Ob der Kunde jetzt eine Gebühr über 5 Euro für die Zahlung per KK oder 5 Euro Versand bei KK-Zahlung zahlen muss, macht aus Kundenperspektive keinen entscheidenen Unterschied, weshalb er auch hier genötigt ist, die günstigere Alternative zu wählen (Sofortüberweisung).

Völkner.de nötigt somit den Käufer, genauso wie die Deutsche Bahn, diese "unzumutbare" Zahlungsmethode zu wählen, weil es für den Kunden günstiger ist. Und darum geht es in dem Urteil des Frankfurter Landgerichtes.
Es wird eine Zahlungsweise derart bevorzugt, dass der Kunde durch einen günstigeren Gesamtpreis genötigt wird, sein persönlichen Kontodaten an Sofortüberweisung zu übergeben, obwohl dies mit Unsicherheiten verbunden ist.

odonkorflitzt

Völkner.de nötigt somit den Käufer, genauso wie die Deutsche Bahn, diese "unzumutbare" Zahlungsmethode zu wählen, weil es für den Kunden günstiger ist. Und darum geht es in dem Urteil des Frankfurter Landgerichtes.



Du hast dir das Urteil durchgelesen? Denn davon steht in dem verlinkten Text überhaupt nichts. Demnach ging es nur darum, dass die Bahn mit allgemeiner Versandkostenfreiheit wirbt, diese aber in Wirklichkeit nur bei einer einzigen Zahlungsart, eben Sofortüberweisung, anbietet. Voelkner dagegen wirbt NICHT mit allgemein Versandkostenfreiheit, daher sehe ich Voelkners Vorgehensweise als vollkommen legitim an. Andernfalls dürfte es ja gar keine "Boni" bei Wahl einer bestimmten "unzumutbaren" Zahlungsart (etwa PayPal oder Yapital) geben, was schon etliche Händler gemacht haben.

Voelkner (Conrad) = Deutsches Unternehmen ist vielleicht eine Alternative für den Käufer, der "bewusst" einkauft. Schließlich zahlt Amazon doch meinetwissen quasi keine Steuern und ist auch nicht für seine Freundlichkeit gegenüber seinen Arbeitnehmern und Marketplaceanbietern bekannt.

odonkorflitzt

Ob der Kunde jetzt eine Gebühr über 5 Euro für die Zahlung per KK oder 5 Euro Versand bei KK-Zahlung zahlen muss, macht aus Kundenperspektive keinen entscheidenen Unterschied, weshalb er auch hier genötigt ist, die günstigere Alternative zu wählen (Sofortüberweisung). Völkner.de nötigt somit den Käufer, genauso wie die Deutsche Bahn, diese "unzumutbare" Zahlungsmethode zu wählen, weil es für den Kunden günstiger ist. Und darum geht es in dem Urteil des Frankfurter Landgerichtes. Es wird eine Zahlungsweise derart bevorzugt, dass der Kunde durch einen günstigeren Gesamtpreis genötigt wird, sein persönlichen Kontodaten an Sofortüberweisung zu übergeben, obwohl dies mit Unsicherheiten verbunden ist.


Wenn es nur eine mögliche Zahlart gäbe, die nicht tragbar wäre, dann wäre das sicher eine Nötigung.
Ich sehe an Voelkners VSK-Vorgehen nichts schlimmes, jeder Kunde hat selber die Entscheidung, wie er bei einem Händler bezahlen möchte und es gibt genug Händler, die verschieden hohe Versandkosten für verschiedene Möglichkeiten nehmen oder noch zusätzliche bis zu 2%. Also alles ist möglich und wenn einem SÜ, Paypal oder sonst was nicht passt, muss man halt einfach normal überweisen und gut ist, dann dauert der Versand, bis die Sachen dann zuhause ankommen halt einige Tage länger.

Ich nutze am liebsten Paypal, danach SÜ und in seltenen Fällen auch mal Überweisung, wenn die Zeit keine rolle spielt.

Für unter 10 € ist das ein sehr guter Preis, wenn man mehr als 2x im Jahr bestellen sollte, ansonsten lohnt das ja nicht wirklich. Ich bestelle viel öfter bei Amazon, als bei Voelkner/Conrad/Digitalo(gehörte ja auch noch zu Conrad, wenn ich mich nicht täusche).

odonkorflitzt

Völkner.de nötigt somit den Käufer, genauso wie die Deutsche Bahn, diese "unzumutbare" Zahlungsmethode zu wählen, weil es für den Kunden günstiger ist. Und darum geht es in dem Urteil des Frankfurter Landgerichtes.



Du liegst nach meiner Einschätzung gnadenlos falsch. Lies dir doch das Urteil durch.
Es geht im Urteil überhaupt nicht darum, dass nur eine Zahlungsmethode angeboten wurde.
Es geht ausschließlich darum, dass diese eine Zahlungsmethode unzumutbar ist.

Es ist vollkommen in Ordnung, nur einen Dienst für die Zahlung anzubieten, der keine Kosten auslöst. Dieser muss nur zumutbar sein und das ist Sofortüberweisung aus den genannten Gründen nicht.

"4.) Klarzustellen ist, dass entgegen des von der Beklagten erweckten Eindrucks nicht Gegenstand des Rechtsstreites ist, ob die Beklagte oder Dritte das Zahlungssystem „Sofortüberweisung“ verwenden dürfen. Der Beklagten bleibt unbenommen, das System weiterhin anzubieten und zu versuchen, die Kunden von der Qualität zu überzeugen. Der Beklagten ist lediglich untersagt, durch den Druck der einzig nicht kostenauslösenden Zahlungsart den Kunden dazu zu zwingen, zur Begleichung seiner vertraglichen Verpflichtungen mit einem nicht beteiligten Dritten zu kontrahieren und diesem hochsensible Daten übermitteln zu müssen."

Es ist also hier auch nicht die Rede von "Versandkosten" , sondern generell von einer Kostenauslösung.
Ob das jetzt Gebühren für die Zahlung oder Versandkosten sind, wird hier gar nicht erläutert.
Von Werbung lese ich im übrigen im Urteil überhaupt nichts. Von daher ist die Sachlage aus meiner Sicht auf Voelkner.de ohne weiteres übertragbar.

Dass ein Zeitungsartikel auf eine Werbekampagne Bezug nimmt, hat ja mit der Urteilsbegründung nichts zu tun.

Siehe auch Punkt 1 der Entscheidungsgründe des Urteils:

"1.) Nach § 312 a Abs. 4 BGB soll der Verbraucher regelmäßig jedenfalls eine zumut-bare Möglichkeit haben, ohne Zusatzkosten zu bezahlen. Zahlungsmittel ist jede Art der Zahlung, die der Schuldner mit dem Gläubiger für die Erfüllung einer Geld-schuld vereinbaren kann. Beispiele für gängige und zumutbare Zahlungsmöglichkeiten sind Barzahlung, Zahlung mit EC-Karte, Überweisung auf ein Bankkonto oder Einziehung vom Bankkonto des Verbrauchers. Kreditkarten sind nur dann ei-ne gängige und zumutbare Zahlungsmöglichkeit, wenn in der fraglichen Situation die Zahlung mit Kreditkarte weithin üblich ist und mehrere am Markt verbreitete Kredit- und Zahlungskarten unentgeltlich eingesetzt werden können. Die Möglichkeit zur Barzahlung darf ausgeschlossen werden, wenn es um Verträge geht, bei denen die Buchung über das Internet die gängigste Form des Vertragsschlusses darstellt und eine andere gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit (z. B. durch Kreditkarten der großen Anbieter) besteht (BGH NJW 2010, 2719)."

Es geht also um die Zumutbarkeit einer "kostenlosen" Zahlungsmethode, wenn alle anderen Kosten verursachen.
Und das ist bei Voelkner.de in etwas andere Art genau der Fall.
Es ist nur etwas anders ausgestaltet. Nämlich so, dass man bei anderen Zahlungsmethoden nicht direkt draufzahlt, sondern Sofortüberweisung derart bevorzugt wird, dass hier Versandkosten entfallen.

Das ist der einzige Unterschied. Letztendlich lösen aber alle andere Zahlungsarten dann eben Versandkosten aus und genau das darf nach der Urteilsbegründung nicht sein. Denn auch Versandkosten sind Kosten und die Zahlungsart ist dafür der Auslöser.

Auch wenn das noch nicht bei Voelkner.de rechtlich entschieden wurde, ob das in Ordnung ist – was ich stark bezweifle – ging es in meiner Ausführung auch nicht darum, ob Voelkner.de gegen Recht verstößt, sondern für mich ist vollkommen klar, dass das ne Schweinerei ist, Kunden zu so einem Dienst zu "zwingen", wie es im Urteil erläutert wurde.
Das ist und bleibt ne Schweinerei und gehört verboten.


odonkorflitzt

Ob der Kunde jetzt eine Gebühr über 5 Euro für die Zahlung per KK oder 5 Euro Versand bei KK-Zahlung zahlen muss, macht aus Kundenperspektive keinen entscheidenen Unterschied, weshalb er auch hier genötigt ist, die günstigere Alternative zu wählen (Sofortüberweisung). Völkner.de nötigt somit den Käufer, genauso wie die Deutsche Bahn, diese "unzumutbare" Zahlungsmethode zu wählen, weil es für den Kunden günstiger ist. Und darum geht es in dem Urteil des Frankfurter Landgerichtes. Es wird eine Zahlungsweise derart bevorzugt, dass der Kunde durch einen günstigeren Gesamtpreis genötigt wird, sein persönlichen Kontodaten an Sofortüberweisung zu übergeben, obwohl dies mit Unsicherheiten verbunden ist.



Du hast es auch nicht verstanden. Es ist vollkommen in Ordnung nur eine Zahlungsmethode kostenfrei anzubieten.
Diese muss nur zumutbar sein, weil ansonsten Kunden praktisch genötigt oder gezwungen werden, Ihre persönlichen Daten preiszugeben.
Wenn z.B. PayPal mehr als KK kostet, geht das klar, weil beides zumutbar ist.

Das sage nicht ich, das sagt der §312 a Abs. 4 BGB, siehe Urteil: " :1.) Nach § 312 a Abs. 4 BGB soll der Verbraucher regelmäßig jedenfalls eine zumut-bare Möglichkeit haben, ohne Zusatzkosten zu bezahlen."

Und Sofortüberweisung ist eben unzumutbar, weshalb eine weitere Zahlungsmethode angeboten werden muss, die keine Kosten auslöst. Wäre Sofortüberweisung zumutbar (wie KK, PayPal, Lastschrift, Rechnung) wäre das anders, aber eben nicht nur eine unzumutbare Methode.

Hier noch mal der genaue Wortlaut im Gesetzestext:

"(4) Eine Vereinbarung, durch die ein Verbraucher verpflichtet wird, ein Entgelt dafür zu zahlen, dass er für die Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten ein bestimmtes Zahlungsmittel nutzt, ist unwirksam, wenn
1.
für den Verbraucher keine gängige und zumutbare unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit besteht oder
2.
das vereinbarte Entgelt über die Kosten hinausgeht, die dem Unternehmer durch die Nutzung des Zahlungsmittels entstehen."



odonkorflitzt

[ Es geht also um die Zumutbarkeit einer "kostenlosen" Zahlungsmethode, wenn alle anderen Kosten verursachen. Und das ist bei Voelkner.de in etwas andere Art genau der Fall.



Nein, eben nicht. Wie erläutert liegt der Fall bei Voelkner vollkommen anders. Hinzu kommt noch, dass auch bei Wahl von Sofortüberweisung erst ab einem bestimmten Mindestbestellwert versandkostenfrei geliefert wird. D.h. die beiden Fälle sind absolut nicht vergleichbar, das sind völlig verschiedene Paar Schuhe.

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