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3D-Drucker CEL Robox für unter 700 statt 1250 Euro!!!

3D-Drucker CEL Robox für unter 700 statt 1250 Euro!!!

ElektronikHobbyking Angebote

3D-Drucker CEL Robox für unter 700 statt 1250 Euro!!!

Preis:Preis:Preis:685€
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Liebe mydealz-Gemeinde,

seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema 3D-Druck. In meinem Besitz befanden sich bisher ein Ultimaker 2 (wieder verkauft) und ein Fabrikator Mini - für Bausätze und ähnliches hatte ich leider nie die Zeit. Schon lange schiele ich auf den Robox, da er eine ziemlich coole Technik benutzt (druckt mit zwei Düsen quasi gleichzeitig, einer 0,8er fürs grobe und einer 0,3er fürs feine) und auch von Deppen wie mir bedient werden kann.

Warum auch immer ist er gerade bei Hobbyking für 685 Euro eingetragen. Bei mir wurde trotzdem in USD belastet aber es wurde sogar noch weniger (683,95€ um genau zu sein).

Ich habe am Dienstag bestellt und heute wurde geliefert. In der Tat ein nagelneuer Robox, allerdings noch mit der Version 1 des Extruders (erlaubt nur schwer FlexFilament) und des Druckkopfs. Beides wurde vor ein paar Wochen neu aufgelegt, kann aber bei Robox selbst nachgeordert werden (etwa 250€) Ich lass es mit Sicherheit erst mal so

Lieferumfang umfasst sogar eine volle Rolle PLA. Echt grandios. Wenn gewünscht ergänze ich Infos zu den ersten Testdrucken!

Übrigens gibt es seit kurzem auch einen Dual print head. Mal sehen ob ich den mal irgendwann dazu hole.

Idealo Vergleichspreis: 1250 Euro (sicherlich auch noch mit altem Extruder und Head)

Nachtrag: Versand erfolgte bei mir per GLS aus Holland. Also kein Zollrisiko.

Happy 3d Printing!

20 Kommentare
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GelöschterUser492463

Kannst du einen günstigeren Drucker empfehlen ? Will eher kleinere Sachen drucken und auch nicht soviel ausgeben.

Würde gerne Bilder von Drucks sehen

Also, nach dem auspacken kann ich sagen: das macht Spaß. Top verpackt, mit Werkzeug zum sauber machen der Prints, Wischtüchern fürs Heizbett. Alles zum loslegen dabei.

Anbei ein paar Fotos

- Packungsinhalt:

11413192-UVQAO.jpg

1. Druck - ein selbst in OpenSCAD gebastelter LKW, 55mm lang, 20mm hoch. Ohne irgendwas zu kalibrieren gedruckt in Qualitätsstufe "Normal". Leider habe ich übersehen dass vorher Robox zum Testen mit anderem Filament gedruckt hat, daher ist die hintereste Schicht Orange. Tut der Sache aber keinen Abbruch...

11413192-toK9L.jpg

hier nochmal im liegen (so wurd er auch gedruckt) mit Lineal zum Vergleich

11413192-eIh3L.jpg
Die Qualität ist ziemlich gut für den ersten Druck und ohne irgendwelche! Einstellungen. Hat sich aus meiner Sicht echt gelohnt.


Aeneonvor 2 h, 10 m

Kannst du einen günstigeren Drucker empfehlen ? Will eher kleinere Sachen drucken und auch nicht soviel ausgeben.




Fabrikator Mini. Einfach regelmässig bei hobbyking nachschauen, alle 2-3 Wochen ist er lieferbar. Leider bisher nur übers international warehouse, dann kommen nochmal ca. 50 Euro auf den Preis von 150 Dollar plus Versand drauf. Betreibe ich mit einem Raspberry Pi als Printserver und der ist echt gut für den Preis. Und auch simpel in Betrieb zu nehmen, man muss nur eine Schraube einstellen für die Höhe des Bettes.
Bearbeitet von: "sparwurst" 10. November

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GelöschterUser492463

@sparwurst
Danke! Sobald er lieferbar ist, werde ich mir den Fabrikator Mini bestellen. Der Preis ist echt porno.
Bearbeitet von: "Axel_Haar" 30. September

Soeinen 3d Drucker kann man nur als Hobby betrachten oder täusche ich? Also die 700€ wird man sich ja nicht ersparen indem man nun Ersatzteile, GoPro - Halterungen oder ähnliches druckt. Man muss soetwas schon wirklich wollen denke ich. Was druckt man den zb sinnvolles damit?

BIGSmilevor 2 h, 39 m

Soeinen 3d Drucker kann man nur als Hobby betrachten oder täusche ich? Also die 700€ wird man sich ja nicht ersparen indem man nun Ersatzteile, GoPro - Halterungen oder ähnliches druckt. Man muss soetwas schon wirklich wollen denke ich. Was druckt man den zb sinnvolles damit?


Geht alles. Die Geduld für's konstruieren und Drucken muss man halt mitbringen. Und ein bisserl technisches Talent und 3D-denken schadet auch nicht.

BIGSmilevor 6 h, 30 m

Soeinen 3d Drucker kann man nur als Hobby betrachten oder täusche ich? Also die 700€ wird man sich ja nicht ersparen indem man nun Ersatzteile, GoPro - Halterungen oder ähnliches druckt. Man muss soetwas schon wirklich wollen denke ich. Was druckt man den zb sinnvolles damit?


Klar ist das vor allem Hobby. Allerdings kann man schon auch einiges nützliches damit drucken (z.B. Hüllen/Cases). Für Familien ausserdem interessant: so bekommt man Kinder dazu, sich für die Zusammenhänge von Konstruktion und Fertigung zu interessieren. Den Lastwagen von oben hat mein 6jähriger in OpenSCAD gebaut. Und dann sitzt er eine halbe Stunde vorm Drucker und schaut zu wie er gedruckt wird...

Hier nochmal ein Bild frisch ausgepackt:
11415996-fD4iH.jpg
Bearbeitet von: "sparwurst" 1. Oktober

Aeneonvor 12 h, 56 m

@sparwurst Danke! Sobald er lieferbar ist, werde ich mir den Fabrikator Mini bestellen. Der Preis ist echt porno.


Am besten gleich die blauen Kapton Auflagen mitbestellen. Die für den alten Mini V1 passen hier auch. Blöderweise kann man nicht international und EU warehouse mischen, wenn du sie aus dem international warehouse mitbestellst geht es in einer Bestellung, aber es kommt Zoll obendrauf. Ist aber in meiner Ansicht vernachlässigter.

Auf den Mini bin ich übrigens über diesen aufschlussreichen heise Artikel gekommen.

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GelöschterUser492463

@sparwurst
Danke! Jo, den Artikel auf Heise habe ich schon gelesen

der Drucker kostet doch sogar nur unter 686€!!!!

elteovor 32 m

der Drucker kostet doch sogar nur unter 686€!!!!


Naja ich wollte etwas vorsichtig sein - ich melde nur wenige deals und hatte Sorge dass einer ausflippt wegen ein paar Euros

Hier noch ein Bild des aktuellen Druckprojektes nachdem ich den Drucker durch die quasi vollständig automatisierte Kalibrierung geschickt habe - das "Gear Bearing" von Emmet, hier auf Thingiverse.

Hierbei handelt es sich um eine Art Kugellager, das komplett am Stück gedruckt wird und danach vorsichtig "freigedreht" wird. Hierfür muss der Drucker extrem genau drucken, sonst verkleben die Plastikränder und nichts dreht sich.

Hier mal ein Bild im Einsatz:

11418622-lyMNl.jpg

Zum Vergleich mal das Ergebnis eines meiner früheren Drucke auf meinem Ultimaker2 (hier war die PLA Temperatur noch zu hoch) - hat sich nach dem drucken einwandfrei drehen lassen, bin gespannt wie es hier wird...

11418622-R0F2P.jpg

Aeneonvor 21 h, 59 m

Kannst du einen günstigeren Drucker empfehlen ? Will eher kleinere Sachen drucken und auch nicht soviel ausgeben.



Zonestar p802q, von "Zonestara" oder so auf Aliexpress
Ist der günstigste Prusa mit Stahlrahmen, hat sehr gute Druckqualität mit ein bisschen Übung

Funzt beim Robox jeder Slicer oder ist der gebunden an einen eigenen?

sorenfexxvor 38 m

Funzt beim Robox jeder Slicer oder ist der gebunden an einen eigenen?



geht nur mit der eigenen software Automaker die Cura benutzt. Hängt auch mit dem besonderen Druckkopf zusammen der aus zwei Düsen (mit einer Filamentrolle) drucken kann. Ist halt eher plug and play als basteln...

sorenfexxvor 1 h, 9 m

Zonestar p802q, von "Zonestara" oder so auf AliexpressIst der günstigste Prusa mit Stahlrahmen, hat sehr gute Druckqualität mit ein bisschen Übung



Ich finde man sollte hier noch dazu erwähnen dass man da aber eben einen Bausatz hat. Das bedeutet deutlich mehr Arbeit am Anfang (aber natürlich auch entsprechend mehr Verständnis für die Technik). Beim Fabrikator Mini ist alles fertig, das einzige was ich gemacht habe ist den Endanschlag des automatischen Bed Levelings genau einzustellen. Das war es. Dann noch 15 Minuten für die Einrichtung der Druckprofile in Cura und nochmal 15 Minuten um einen alten Raspberry Pi 1 als Octoprint-Server einzurichten. Nach einer halben Stunde nachdem er ausgepackt war habe ich gedruckt. Und seither nichts mehr eingestellt oder verstellt.

Beim Robox ist es nochmal ne Nummer einfacher, der dritte Druck den ich gerade mache ist besagtes "Gear Bearing". Bei Interesse erzähle ich später gerne was zum Ergebnis, im Moment druckt er noch.

Der Ultimaker2 war übrigens etwas schneller (zumindest in 100 Mikrometer Qualität) und auch einen Tick leiser - aber der kost auch über 2000 Euro und braucht deutlich mehr Feinjustierung als der Robox.

Genial am Robox ist z.B. das automatische Kopf-Sauberwischen und das automatische Bed-Levelling bei jedem Druck an 5 oder 6 Stellen (alle Ecken und inner Mitte). Den kann man problemlos anwerfen und in Ruhe lassen. Bei allen anderen Drucken die ich benutzt habe hiess es immer mit Pinzette daneben zu sitzen, den Anfangsfurz Filament im richtigen Moment wegzuziehen, schauen ob die erste Schicht richtig anhaftet und sitzt usw. Stattdessen renne ich jetzt durch die Wohnung und überlege, für welche Projekte mein OpenSCAD knowhow reicht...
Bearbeitet von: "sparwurst" 1. Oktober

sparwurstvor 1 h, 12 m

Ich finde man sollte hier noch dazu erwähnen dass man da aber eben einen Bausatz hat. Das bedeutet deutlich mehr Arbeit am Anfang (aber natürlich auch entsprechend mehr Verständnis für die Technik). Beim Fabrikator Mini ist alles fertig, das einzige was ich gemacht habe ist den Endanschlag des automatischen Bed Levelings genau einzustellen. Das war es. Dann noch 15 Minuten für die Einrichtung der Druckprofile in Cura und nochmal 15 Minuten um einen alten Raspberry Pi 1 als Octoprint-Server einzurichten. Nach einer halben Stunde nachdem er ausgepackt war habe ich gedruckt. Und seither nichts mehr eingestellt oder verstellt.Beim Robox ist es nochmal ne Nummer einfacher, der dritte Druck den ich gerade mache ist besagtes "Gear Bearing". Bei Interesse erzähle ich später gerne was zum Ergebnis, im Moment druckt er noch.Der Ultimaker2 war übrigens etwas schneller (zumindest in 100 Mikrometer Qualität) und auch einen Tick leiser - aber der kost auch über 2000 Euro und braucht deutlich mehr Feinjustierung als der Robox. Genial am Robox ist z.B. das automatische Kopf-Sauberwischen und das automatische Bed-Levelling bei jedem Druck an 5 oder 6 Stellen (alle Ecken und inner Mitte). Den kann man problemlos anwerfen und in Ruhe lassen. Bei allen anderen Drucken die ich benutzt habe hiess es immer mit Pinzette daneben zu sitzen, den Anfangsfurz Filament im richtigen Moment wegzuziehen, schauen ob die erste Schicht richtig anhaftet und sitzt usw. Stattdessen renne ich jetzt durch die Wohnung und überlege, für welche Projekte mein OpenSCAD knowhow reicht...



Ja, den Zonestar kann man dafür mit jedem Slicer verwenden und er hat bessere Druckqualität als der Up mini bei einem günstigeren Preis

Also der Ultimaker 2 ist schwieriger zu handhaben als der robox? Das erstaunt mich jetzt doch etwas...

hironimus76vor 3 h, 0 m

Also der Ultimaker 2 ist schwieriger zu handhaben als der robox? Das erstaunt mich jetzt doch etwas...



Hattest Du beide mal im Einsatz? Ich hatte den Ultimaker 2 gut 3 Monate im Einsatz. Ich habe mich etwa 3 Wochen nur mit Drucksettings beschäftigt, von der Geschwindigkeit über Retraction, von Combing über die beste Temperatur und und und.

Den Robox habe ich seit gestern. Praxisbeispiel des Unterschieds in der Handhabung: Bei einer alten Lampe fehlt schon ewig so eine Art Röhre - 10 cm hoch, 3 cm breit. Ich habe vorher in OpenSCAD ein entsprechendes Modell erstellt (etwa 3 Minuten), habe es als STL exportiert, in Automaker geladen und auf "make" geklickt. Dann habe ich zu Abend gegessen und nicht mal drauf gewartet bis der Druck losging. Ergebnis:
11420458-6s65z.jpg

Ich hätte gerne mehr Zeit zum rumexperimentieren. Aber so wird das ganze aus meiner Sicht zum ersten Mal wirklich massentauglich...

Der einzige Haken? Jetzt muss ich die fünf anderen uralten Papphüllen an der Lampe wohl auch ersetzen oder was meint ihr?
11420458-84aRw.jpg
Bearbeitet von: "sparwurst" 1. Oktober

sorenfexxvor 3 h, 2 m

Ja, den Zonestar kann man dafür mit jedem Slicer verwenden und er hat bessere Druckqualität als der Up mini bei einem günstigeren Preis



Klar aber dafür braucht man halt auch viel mehr Zeit. Falls ich irgendwann mal Zeit habe hole ich mir auch nen Bausatz. Dann aber vermutlich eher den CL260 (Ultimaker Nachbau). Der Up Mini ist ein Fertiggerät das fast genausoviel kostet wie der Robox hier. Bis auf die Z-Achse hat der Robox deutlich größeres Druckvolumen (210x150x100 statt 120x120x120) und ist für nicht-3D-printing-Nerds sicher die bessere Wahl. Bis man mit dem Up Mini sowas hinbekommt wie ich mal eben mit dem Robox vergeht sicherlich einiges an Zeit... siehe auch den letzten Abschnitt hier bei heise:

Einschätzung
Der Up Mini ist nicht viel einsteigerfreundlicher als andere 3D-Drucker, auch wenn er in Elektronik-Verbrauchermärkten gehandelt wird. Wer 3D-drucken will, kommt eben um intensive Beschäftigung mit der Technik nicht herum


Anbei noch ein Vergleich der Gear bearings, links gerade frisch aus dem Robox, rechts der Ultimaker2 Druck. Qualitativ mindestens ebenbürtig. Ob man das mit dem Up Mini jemals hinbekommt wage ich zu bezweifeln. Sicher nicht nach nem halben Tag...

11420578-BmfV1.jpg
Bearbeitet von: "sparwurst" 2. Oktober

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