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ALDI Süd Ultraschall Reinigungsgerät
1247° Abgelaufen

ALDI Süd Ultraschall Reinigungsgerät

19,99€29,99€-33%ALDI SÜD Angebote
92
eingestellt am 7. Janlokal
Update 1
Ab heute bekommt ihr das Gerät bei Aldi Süd im Angebot
Zur Erinnerung: Ab morgen gehts los!

Wieder bei Aldi Sued im Angebot.
Hab das Teil selber, bin sehr zufrieden.
PVG schwierig , vergleichbare Dinger kosten um 30 Euro.

EASY HOME® Ultraschall-Reinigungsgerät

Mit digitalem 5-Stufen-Timer
Für eine schonende und gründliche Reinigung mit Ultraschallwellen
Inkl. praktischem Halter für 2 CDs/DVDs und Uhren
3 Jahre Garantie
Auch zur Reinigung von Brillen geeignet
Leistung 50 W
Ultraschallfrequenz 46.000 Hz
Empfohlene Füllmenge 600 ml
Speziell designed für CD-/DVD-Reinigung
Blaue LED beleuchtet den Innenraum während des Reinigungsvorgangs
Herausnehmbarer Kunststoff-Reinigungskorb
Mit Sichtfenster
Full-Wave-Technologie, d. h. deutlich bessere Reinigungsergebnisse als herkömmliche Reinigungsgeräte (schneller und gründlicher)
Kabellänge ca.: 1,40 m
Maße ca.: 21,6 x 17,4 x 13,6 cm
Gewicht ca.: 940 g
Zusätzliche Info

Gruppen

Beste Kommentare
shv07.01.2019 19:39

Was kommt den da rein zum Reinigen, nur klares Wasser?


Nein, da muss Ultraschallreiniger-Konzentrat rein.
Moinmoin,
dies ist mein allererster Kommentar und ich hoffe ich genüge damit den geltenden Regeln der Etikette.
Bewogen hat mich dazu, dass das erstmalig ein Thema ist von dem ich glaube Kenntnis zu haben. Ich bin Augenoptikermeister von Beruf und es kamen hier so einige Fragen zur Reinigung von Brillen mittels Ultraschall.

Ein Ultraschallgerät setzt durch eine gleichgenannte Quelle das Wasser in Vibration. Ziel des Ganzen ist es Schmutz aus Fugen heraus zu bekommen, wie er sich beispielsweise zwischen Glas- und Fassungsrand absetzen kann. Die Oberfläche eines Brillenglases wird genau so gut oder genau so wenig gereinigt, wie beim Reinigen unter klarem Wasser auch.
Deshalb sollte ein Tensid hinzugegeben werden. Sprich ein Tropfen Spülmittel. Wichtig dabei ist, dass es wirklich nur ein Tropfen ist. Auf agressivere Mittel wie Klarspüler etc pp würde ich zumindest für Brillen dringend verzichten.

Nach der Reinigung muss die Brille abgetrocknet werden. Dazu reicht ein weiches Papiertuch oder ein weiches sauberes, fusselfreies Baumwoll- oder Leinentuch. Dabei sollte die Brille nicht poliert werden, sondern nur abgetupft, damit die Flüssigkeit herunter kommt und eine Politur erfolgt dann idealerweise über ein sauberes Mikrofasertuch, welches für Brillengläser geeignet ist.

Auch diese Tücher müssen regelmäßig ohne Weichspüler gewaschen werden.

Somit wird staub- und fusselarm gearbeitet und Oberflächenkratzer entstehen nur wenige bis keine.

Die Brille kann erstmal theoretisch so oft wie man möchte so gereinigt werden. Nur können insbesondere Kunststofffassungen aus Acetat oder beschichtete Fassungen aus zB Propionat unter Ultraschallreinigung leiden, wenn die Oberfläche irgendwo zB durch das Salz im Hautschweiss angegriffen worden ist. Durch die Vibration wird das Material in der Oberfläche aufgespalten und an Acetatfassungen entsteht ein Grauschleier.

Desweiteren sollten Fassungen mit Strassbesatz nicht in Ultraschallbäder, von Büffelhorn- oder Schildpattbrillen ganz zu schweigen. Damit sollte günstiger mit Strass besetzter Schmuck meines Erachtens dort ebenfalls nicht hinein, sofern die Steine aufgeklebt wurden. Bei gefassten Steinen sollte keine Gefahr bestehen.

Die Oberflächenbeschichtung von Brillengläsern leidet in Ultraschallbädern überhaupt nicht, so lange in dieser keine Kratzer sind und man auf härtere Reinigungsmittel verzichtet. Dies gilt für Zeiss, Rodenstock, Hoya, RH, Essilor usw usf.

Auf Sidolin als Vertreter der Glasreiniger würde ich verzichten, auch wenn ein Optikerkollege das scheinbar geraten hat.

Sicherheitshinweise zu Sidolin citrus Streifenfrei:

otto-office.com/de/…276

Es wird im Umgang damit Handschutz, Augenschutz und Atemschutz vorgeschrieben und das soll man/frau mit blossen Fingern verreiben?

Eine Entspiegelung besteht aus Metalloxiden SiO2, MnO, ZnO, TiO2 und Metalle und Säuren (Zitronensäure) vertragen sich oftmals nicht so gut. Vielleicht kann dazu ein Chemiker mehr sagen. In der Brillenglasindustrie werden diese Reiniger zumindest lt unseren Lieferanten ebenfalls nicht eingesetzt. Auf unbeschichtetem Silikatglas spielt das natürlich keine Rolle, aber diese Brillenverglasungsart ist auch äußerst selten geworden.

Im Nachhinein noch eingefallen ist mir, dass man nicht mit Fingern in ein laufendes Ultraschallbad greifen sollte. Zumindest bei meinen "Profigeräten" wird darauf ausdrücklich hingewiesen. Die Vibration kann Fingergelenken schaden.

Eine riesige Textwand ist es geworden, tut mir leid. Ich hoffe jedoch, dass dies dem einen oder anderen hilft oder zumindest einen Denkanstoss liefert in wie weit Ultraschallreiniger für seine Brille wirklich notwendig sind.

So long


Edit: Rechtschreibung

Edit2: Letzter Absatz, Fingergelenke
Bearbeitet von: "ArcusX" 16. Jan
Kriegt man da ein Vergaser 600ccm rein?
Bei Fielmann kostet es dauerhaft 19,99
92 Kommentare
onek24vor 4 m

Was für einen Reiniger hast du denn Verwendet? Einfach Wasser und etwas …Was für einen Reiniger hast du denn Verwendet? Einfach Wasser und etwas Spüli?


Weiß ich nicht mehr. Ist schon länger her. Wasser und evtl Spüli. Und ich habe lange geschallt.
DerWaldkauz7. Jan

Sorry da kann ich dir nicht weiterhelfen. Wir haben so ein Teil auf der …Sorry da kann ich dir nicht weiterhelfen. Wir haben so ein Teil auf der Arbeit, keine Ahnung was für ein Mittel das genau ist. Das muss da halt immer rein, laut Vorgesetzten. Du brauchst halt Lösemittel, bzw Säuren oder Laugen die vor allem die Oberflächenspannung vom Wasser auflösen und die Reinigung deutlich effektiver machen. Das wird auch nur mit Wasser funktionieren, aber ob dann die Reinigungswirkung noch stimmt? Evtl tun es auch paar Tropfen Spüli. Aber wie gesagt, bin ich überfragt.


und genau das mit der Oberflächenspannung macht Spülmittel auch (:
Für den Hausgebraucht reicht das weit. Ich hab das Modell das es mal vor drei Jahren oder so gab und läuft immer noch einwandfrei. Dadurch, dass auch eine Edelstahlschüssel drin ist, reinige ich sogar irgendwelche kleinen Werkzeugteile etc.
Für die Brille nutze ich es auch immer. Wird deutlich sauberer als per Hand oder Reinigungstuch. Wichtig ist nur, dass man danach die Brille mit einem Poliertuch statt Handtuch trocknen sollte mMn.
onek24vor 8 h, 58 m

TrollhuntardUltraschall Reinigungsgeräte verwendet so ziemlich jeder …TrollhuntardUltraschall Reinigungsgeräte verwendet so ziemlich jeder Optiker und wird zudem auch gerne in der Industrie zum Reinigen von verschiedensten Teilen verwendet. Viele Privatpersonen reinigen damit auch ihren Vergaser am Mopped...


Uh ja, weil ja auch Firmen auf MyDealz Schnäppchen warten xD
Ich nutze meinen mit Klarspüler und reinige damit u.a. Platinen und Schmuck.
Moinmoin,
dies ist mein allererster Kommentar und ich hoffe ich genüge damit den geltenden Regeln der Etikette.
Bewogen hat mich dazu, dass das erstmalig ein Thema ist von dem ich glaube Kenntnis zu haben. Ich bin Augenoptikermeister von Beruf und es kamen hier so einige Fragen zur Reinigung von Brillen mittels Ultraschall.

Ein Ultraschallgerät setzt durch eine gleichgenannte Quelle das Wasser in Vibration. Ziel des Ganzen ist es Schmutz aus Fugen heraus zu bekommen, wie er sich beispielsweise zwischen Glas- und Fassungsrand absetzen kann. Die Oberfläche eines Brillenglases wird genau so gut oder genau so wenig gereinigt, wie beim Reinigen unter klarem Wasser auch.
Deshalb sollte ein Tensid hinzugegeben werden. Sprich ein Tropfen Spülmittel. Wichtig dabei ist, dass es wirklich nur ein Tropfen ist. Auf agressivere Mittel wie Klarspüler etc pp würde ich zumindest für Brillen dringend verzichten.

Nach der Reinigung muss die Brille abgetrocknet werden. Dazu reicht ein weiches Papiertuch oder ein weiches sauberes, fusselfreies Baumwoll- oder Leinentuch. Dabei sollte die Brille nicht poliert werden, sondern nur abgetupft, damit die Flüssigkeit herunter kommt und eine Politur erfolgt dann idealerweise über ein sauberes Mikrofasertuch, welches für Brillengläser geeignet ist.

Auch diese Tücher müssen regelmäßig ohne Weichspüler gewaschen werden.

Somit wird staub- und fusselarm gearbeitet und Oberflächenkratzer entstehen nur wenige bis keine.

Die Brille kann erstmal theoretisch so oft wie man möchte so gereinigt werden. Nur können insbesondere Kunststofffassungen aus Acetat oder beschichtete Fassungen aus zB Propionat unter Ultraschallreinigung leiden, wenn die Oberfläche irgendwo zB durch das Salz im Hautschweiss angegriffen worden ist. Durch die Vibration wird das Material in der Oberfläche aufgespalten und an Acetatfassungen entsteht ein Grauschleier.

Desweiteren sollten Fassungen mit Strassbesatz nicht in Ultraschallbäder, von Büffelhorn- oder Schildpattbrillen ganz zu schweigen. Damit sollte günstiger mit Strass besetzter Schmuck meines Erachtens dort ebenfalls nicht hinein, sofern die Steine aufgeklebt wurden. Bei gefassten Steinen sollte keine Gefahr bestehen.

Die Oberflächenbeschichtung von Brillengläsern leidet in Ultraschallbädern überhaupt nicht, so lange in dieser keine Kratzer sind und man auf härtere Reinigungsmittel verzichtet. Dies gilt für Zeiss, Rodenstock, Hoya, RH, Essilor usw usf.

Auf Sidolin als Vertreter der Glasreiniger würde ich verzichten, auch wenn ein Optikerkollege das scheinbar geraten hat.

Sicherheitshinweise zu Sidolin citrus Streifenfrei:

otto-office.com/de/…276

Es wird im Umgang damit Handschutz, Augenschutz und Atemschutz vorgeschrieben und das soll man/frau mit blossen Fingern verreiben?

Eine Entspiegelung besteht aus Metalloxiden SiO2, MnO, ZnO, TiO2 und Metalle und Säuren (Zitronensäure) vertragen sich oftmals nicht so gut. Vielleicht kann dazu ein Chemiker mehr sagen. In der Brillenglasindustrie werden diese Reiniger zumindest lt unseren Lieferanten ebenfalls nicht eingesetzt. Auf unbeschichtetem Silikatglas spielt das natürlich keine Rolle, aber diese Brillenverglasungsart ist auch äußerst selten geworden.

Im Nachhinein noch eingefallen ist mir, dass man nicht mit Fingern in ein laufendes Ultraschallbad greifen sollte. Zumindest bei meinen "Profigeräten" wird darauf ausdrücklich hingewiesen. Die Vibration kann Fingergelenken schaden.

Eine riesige Textwand ist es geworden, tut mir leid. Ich hoffe jedoch, dass dies dem einen oder anderen hilft oder zumindest einen Denkanstoss liefert in wie weit Ultraschallreiniger für seine Brille wirklich notwendig sind.

So long


Edit: Rechtschreibung

Edit2: Letzter Absatz, Fingergelenke
Bearbeitet von: "ArcusX" 16. Jan
ArcusXvor 52 m

Moinmoin,dies ist mein allererster Kommentar und ich hoffe ich genüge …Moinmoin,dies ist mein allererster Kommentar und ich hoffe ich genüge damit den geltenden Regeln der Etikette.Bewogen hat mich dazu, dass das erstmalig ein Thema ist von dem ich glaube Kenntnis zu haben. Ich bin Augenoptikermeister von Beruf und es kamen hier so einige Fragen zur Reinigung von Brillen mittels Ultraschall.Ein Ultraschallgerät setzt durch eine gleichgenannte Quelle das Wasser in Vibration. Ziel des Ganzen ist es Schmutz aus Fugen heraus zu bekommen, wie er sich beispielsweise zwischen Glas- und Fassungsrand absetzen kann. Die Oberfläche eines Brillenglases wird genau so gut oder genau so wenig gereinigt, wie beim Reinigen unter klarem Wasser auch.Deshalb sollte ein Tensid hinzugegeben werden. Sprich ein Tropfen Spülmittel. Wichtig dabei ist, dass es wirklich nur ein Tropfen ist. Auf agressivere Mittel wie Klarspüler etc pp würde ich zumindest für Brillen dringend verzichten.Nach der Reinigung muss die Brille abgetrocknet werden. Dazu reicht ein weiches Papiertuch oder ein weiches sauberes, fusselfreies Baumwoll- oder Leinentuch. Dabei sollte die Brille nicht poliert werden, sondern nur abgetupft, damit die Flüssigkeit herunter kommt und eine Politur erfolgt dann idealerweise über ein sauberes Mikrofasertuch, welches für Brillengläser geeignet ist.Auch diese Tücher müssen regelmäßig ohne Weichspüler gewaschen werden.Somit wird staub- und fusselarm gearbeitet und Oberflächenkratzer entstehen nur wenige bis keine.Die Brille kann erstmal theoretisch so oft wie man möchte so gereinigt werden. Nur können insbesondere Kunststofffassungen aus Acetat oder beschichtete Fassungen aus zB Propionat unter Ultraschallreinigung leiden, wenn die Oberfläche irgendwo zB durch das Salz im Hautschweiss angegriffen worden ist. Durch die Vibration wird das Material in der Oberfläche aufgespalten und an Acetatfassungen entsteht ein Grauschleier. Desweiteren sollten Fassungen mit Strassbesatz nicht in Ultraschallbäder, von Büffelhorn- oder Schildpattbrillen ganz zu schweigen. Damit sollte günstiger mit Strass besetzter Schmuck meines Erachtens dort ebenfalls nicht hinein, sofern die Steine aufgeklebt wurden. Bei gefassten Steinen sollte keine Gefahr bestehen.Die Oberflächenbeschichtung von Brillengläsern leidet in Ultraschallbädern überhaupt nicht, so lange in dieser keine Kratzer sind und man auf härtere Reinigungsmittel verzichtet. Dies gilt für Zeiss, Rodenstock, Hoya, RH, Essilor usw usf.Auf Sidolin als Vertreter der Glasreiniger würde ich verzichten, auch wenn ein Optikerkollege das scheinbar geraten hat. Sicherheitshinweise zu Sidolin citrus Streifenfrei:https://www.otto-office.com/de/app/download/document/item?henkel,+sidolin+streifenfrei+zitrus,+sicherheitsdatenblatt.pdf&mid=7120&d=2276Es wird im Umgang damit Handschutz, Augenschutz und Atemschutz vorgeschrieben und das soll man/frau mit blossen Fingern verreiben?Eine Entspiegelung besteht aus Metalloxiden SiO2, MnO, ZnO, TiO2 und Metalle und Säuren (Zitronensäure) vertragen sich oftmals nicht so gut. Vielleicht kann dazu ein Chemiker mehr sagen. In der Brillenglasindustrie werden diese Reiniger zumindest lt unseren Lieferanten ebenfalls nicht eingesetzt. Auf unbeschichtetem Silikatglas spielt das natürlich keine Rolle, aber diese Brillenverglasungsart ist auch äußerst selten geworden.Im Nachhinein noch eingefallen ist mir, dass man nicht mit Fingern in ein laufendes Ultraschallbad greifen sollte. Zumindest bei meinen "Profigeräten" wird darauf ausdrücklich hingewiesen. Die Vibration kann Fingergelenken schaden.Eine riesige Textwand ist es geworden, tut mir leid. Ich hoffe jedoch, dass dies dem einen oder anderen hilft oder zumindest einen Denkanstoss liefert in wie weit Ultraschallreiniger für seine Brille wirklich notwendig sind.So longEdit: RechtschreibungEdit2: Letzter Absatz, Fingergelenke


Vielen Dank für diesen sehr guten und konstruktiven Beitrag!
Danke. Es freut mich, wenn ich unterstützen konnte.
Bearbeitet von: "ArcusX" 16. Jan
gonzales211007.01.2019 23:37

Wir nutzen vergleichbare Geräte schon seit mehr als 10 Jahren. In den …Wir nutzen vergleichbare Geräte schon seit mehr als 10 Jahren. In den ersten Jahren gefiltertes Leitungswasser (Britta-Filter) mit einem Spritzer Geschirrspülmittel, inzwischen ohne Geschirrspülmittel. Die Brillen mit hochwertigen (teueren), beschichteten Kunstoffgläsern wurden täglich jeweils eine Minute im Gerät gereinigt und danach mit einem Tuch aus 100 % Baumwolle getrocknet. Leider fing immer nach ca. zwei Jahren die Beschichtung der Gläser an sich zu lösen. Die aktuellen Brillen/Gläser (Rodenstock) sind jetzt ca. ein Jahr alt. Bis jetzt ist alles in Ordnung. Wir haben diesmal bei Fielmann gekauft. Sehr gute Beratung und Preise. Empfehlung des Optikers: die Brille max. 10 - 15 Sekunden im Ultraschall Reinigungsgerät reinigen. Dann sollte das mit der Beschichtung nicht passieren. Ich bin gespannt!


Eine naive Frage als Nichtbrillenträger. Warum reinigst du deine Brille jeden Tag?

Ich kenne niemanden, der jeden Tag die Brille reinigt.
Dann kennst Du entweder nur Menschen, die nicht wirklich auf Ihre Brille angewiesen sind, denen eine leicht diffuse Welt angenehm ist oder die einfach überhaupt keinen Schmutz auf Ihre Brillen bekommen
pokerdudevor 4 h, 10 m

Eine naive Frage als Nichtbrillenträger. Warum reinigst du deine Brille …Eine naive Frage als Nichtbrillenträger. Warum reinigst du deine Brille jeden Tag? Ich kenne niemanden, der jeden Tag die Brille reinigt.


Entweder trägst Du Kontaktlinsen, oder bist auf eine Sehhilfe (noch) nicht angewiesen. Wenn sich das eines Tages ändert wird und Du eine Brille benötigst, wirst Du feststellen saubere Brillengläser sind besser. Man sieht mehr von der Welt.
Ist wie mit Zähneputzen. Man kann sie jeden Tag putzen, muss aber nicht.
ArcusX16. Jan

Moinmoin,dies ist mein allererster Kommentar und ich hoffe ich genüge …Moinmoin,dies ist mein allererster Kommentar und ich hoffe ich genüge damit den geltenden Regeln der Etikette.Bewogen hat mich dazu, dass das erstmalig ein Thema ist von dem ich glaube Kenntnis zu haben. Ich bin Augenoptikermeister von Beruf und es kamen hier so einige Fragen zur Reinigung von Brillen mittels Ultraschall.Ein Ultraschallgerät setzt durch eine gleichgenannte Quelle das Wasser in Vibration. Ziel des Ganzen ist es Schmutz aus Fugen heraus zu bekommen, wie er sich beispielsweise zwischen Glas- und Fassungsrand absetzen kann. Die Oberfläche eines Brillenglases wird genau so gut oder genau so wenig gereinigt, wie beim Reinigen unter klarem Wasser auch.Deshalb sollte ein Tensid hinzugegeben werden. Sprich ein Tropfen Spülmittel. Wichtig dabei ist, dass es wirklich nur ein Tropfen ist. Auf agressivere Mittel wie Klarspüler etc pp würde ich zumindest für Brillen dringend verzichten.Nach der Reinigung muss die Brille abgetrocknet werden. Dazu reicht ein weiches Papiertuch oder ein weiches sauberes, fusselfreies Baumwoll- oder Leinentuch. Dabei sollte die Brille nicht poliert werden, sondern nur abgetupft, damit die Flüssigkeit herunter kommt und eine Politur erfolgt dann idealerweise über ein sauberes Mikrofasertuch, welches für Brillengläser geeignet ist.Auch diese Tücher müssen regelmäßig ohne Weichspüler gewaschen werden.Somit wird staub- und fusselarm gearbeitet und Oberflächenkratzer entstehen nur wenige bis keine.Die Brille kann erstmal theoretisch so oft wie man möchte so gereinigt werden. Nur können insbesondere Kunststofffassungen aus Acetat oder beschichtete Fassungen aus zB Propionat unter Ultraschallreinigung leiden, wenn die Oberfläche irgendwo zB durch das Salz im Hautschweiss angegriffen worden ist. Durch die Vibration wird das Material in der Oberfläche aufgespalten und an Acetatfassungen entsteht ein Grauschleier. Desweiteren sollten Fassungen mit Strassbesatz nicht in Ultraschallbäder, von Büffelhorn- oder Schildpattbrillen ganz zu schweigen. Damit sollte günstiger mit Strass besetzter Schmuck meines Erachtens dort ebenfalls nicht hinein, sofern die Steine aufgeklebt wurden. Bei gefassten Steinen sollte keine Gefahr bestehen.Die Oberflächenbeschichtung von Brillengläsern leidet in Ultraschallbädern überhaupt nicht, so lange in dieser keine Kratzer sind und man auf härtere Reinigungsmittel verzichtet. Dies gilt für Zeiss, Rodenstock, Hoya, RH, Essilor usw usf.Auf Sidolin als Vertreter der Glasreiniger würde ich verzichten, auch wenn ein Optikerkollege das scheinbar geraten hat. Sicherheitshinweise zu Sidolin citrus Streifenfrei:https://www.otto-office.com/de/app/download/document/item?henkel,+sidolin+streifenfrei+zitrus,+sicherheitsdatenblatt.pdf&mid=7120&d=2276Es wird im Umgang damit Handschutz, Augenschutz und Atemschutz vorgeschrieben und das soll man/frau mit blossen Fingern verreiben?Eine Entspiegelung besteht aus Metalloxiden SiO2, MnO, ZnO, TiO2 und Metalle und Säuren (Zitronensäure) vertragen sich oftmals nicht so gut. Vielleicht kann dazu ein Chemiker mehr sagen. In der Brillenglasindustrie werden diese Reiniger zumindest lt unseren Lieferanten ebenfalls nicht eingesetzt. Auf unbeschichtetem Silikatglas spielt das natürlich keine Rolle, aber diese Brillenverglasungsart ist auch äußerst selten geworden.Im Nachhinein noch eingefallen ist mir, dass man nicht mit Fingern in ein laufendes Ultraschallbad greifen sollte. Zumindest bei meinen "Profigeräten" wird darauf ausdrücklich hingewiesen. Die Vibration kann Fingergelenken schaden.Eine riesige Textwand ist es geworden, tut mir leid. Ich hoffe jedoch, dass dies dem einen oder anderen hilft oder zumindest einen Denkanstoss liefert in wie weit Ultraschallreiniger für seine Brille wirklich notwendig sind.So longEdit: RechtschreibungEdit2: Letzter Absatz, Fingergelenke


Endlich mal von einem Fachmann eine ausführliche Erklärung zu diesem Thema. Vielen Dank!
"Altert" die Beschichtung der Kunststoffgläser durch die Ultraschallreinigung schneller. Ist es normal, dass die Beschichtung nach ca. zwei Jahren anfängt sich zu lösen? Die Gläser (Rodenstock) werden matt. Wie ist Ihre Erfahrung?
Wenn man heute ein handelsübliches Brillenglas (Glas oder Kunststoff) nimmt, dann sind dort im Regelfall sehr viele Schichten aufgetragen. Eine Entspiegelung alleine kann aus zB 5 Schichten bestehen. Diese werden aufgedampt, getropft getaucht, was auch immer. Nur dadurch werden die Gläser transparent, hydrophob, antistatisch, kratzresistent, blaulichtdämpfend, emi etc pp

Unabhängig vom Hersteller wäre es mir unbekannt, dass sich Beschichtungen ursächlich durch Ultraschallbäder lösen.
Die häufigsten Gründe sind aus meiner Erfahrung heraus:
1. chemische Beschädigung durch falsche Oberflächenreiniger zB Glasreiniger, Säuren oder auch feuchte Brillenputztücher
Die feuchten Dinger gibt es in keinem Fachgeschäft, welches mir bekannt wäre. Sie stammen noch aus einer Zeit als die meisten Brillengläser aus Silikatglas (Glasglas) unbeschichteter Art bestanden.
2. thermische Belastung. Brillengläser dürfen nicht höheren Temperaturen als 60° ausgesetzt werden. Typische Fehler in dem Bereich ist einfach das zurücklassen der Brille im Auto im Sommer oder das Öffnen eines Backofens. Entspiegelungen
3. mechanische Beschädigung durch zb nicht saubere Putztücher, Verwendung falscher Fasern (Mikrofaser ist nicht gleich Mikrofaser)
Wenn die Beschichtung jetzt eine Beschädigung aufweist, kann es dazu kommen dass der Zerfall durch Ultraschallbäder beschleunigt wird.
Beispiel: Die Hart- & Entspiegelungsschicht lösen sich durch Hitze voneinander. Dann wird das ganze in einem Ultraschallbad noch kräftig durch geschüttelt. Dann sieht die Oberfläche manchmal regelrecht bröselig aus und wird weisslich stumpf.

@Gonzales2110
Daneben gibt es aber auch die noch aber relativ kleine Möglichkeit, dass die Beschichtung nicht ordentlich aufgebracht worden ist. Kannst Du mir sagen, wie das Glas und die Beschichtung genau heisst?
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