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[Alternate@ebay WOW!] Samsung UE-65KU6400 4K HDR Premium 1500PQI C/S2/T2HD
[Alternate@ebay WOW!] Samsung UE-65KU6400 4K HDR Premium 1500PQI C/S2/T2HD
TV & HiFiEBay Angebote

[Alternate@ebay WOW!] Samsung UE-65KU6400 4K HDR Premium 1500PQI C/S2/T2HD

Preis:Preis:Preis:1.222€
Zum DealZum DealZum Deal
Hi Leute,













Alternate bietet ab heute einen 65“ UHD TV von Samsung an. Das
Modell
ist aus der
6400er
Reihe.





Nächster Preis im Idealo ist 1440,00€ inkl. Versand.





(ggf. 1411,99€ wenn der Bestand wieder verfügbar wird)





Highlight: Dieses Modell bietet HDR Premium an! Derzeit gibt es weitere 65“ UHDs TVs von Samsung auf ebay, die jedoch zum Teil mit schwächeren HDR Lite ausgestattet sind.





Hier einen Teil der Specs:





Ausstattung:





TV Empfang: 





DVB-C/S2/
T2 HD
sowie CI+ V1.3





Video: 









Active Crystal Color









Contrast Enhancer 





Auto Motion Plus





Film Modus







Natural Mode Support





Display:





Ultra Clear Panel





UHD Up-Scaling




HDR Premium





Mega Contrast





UHD Dimming





SMART TV:





Web Browser





Apps





Games





Audio:





dolby Digital Plus





2- Kanal Down Firing + Bass Reflex





Soundmodus für Wandmontag





Multiroom Support





TV Sound Connect





Weiter technische Daten findet ihr hier:







https://assets.tlecdn.net/ENERGY_EFFICIENCY_DATASHEET/6/1271856/ELBU8H01_65KU6400_Datenblatt.pdf



Viel Spass beim Kaufen und Diskutieren^^





Greetz



Dealz_16





Beste Kommentare

fonampvor 54 m

Ich dachte, mit HDR beim TV wäre einfach: vorhanden oder eben nicht …Ich dachte, mit HDR beim TV wäre einfach: vorhanden oder eben nicht vorhanden. Das mit Light, Premium und Echtem/Richtigem HDR ist langsam zu viel....



HDR-Support (genauer: HDR10-Support) ist schnell erreicht. Der TV muss dafür nur (Achtung, technischer Kauderwelsch):

1) Einen HDMI 2.0a-Eingang haben, der HDR versteht
2) HDR-Metadaten empfangen und verarbeiten können
3) Das HDR10-Metadaten-Profil empfangen und verarbeiten können (EOTF SMPTE ST 2084, Farbauflösung 4:2:0, 10 bit, Farbraum Rec. 2020 und für Metadaten: SMPTE ST 2086, MaxFALL, MaxCLL)
4) Die passende EOTF-Funktion anwenden, bevor das Bild ausgegeben wird.

Er muss auch kein 10bit-Panel haben, sondern nur die interne Verarbeitung muss in 10bit erfolgen können. Anders als beim Logo "Ultra HD Premium" werden keinerlei Mindestspitzenhelligkeiten oder Mindestkontrastverhältnisse vorausgesetzt. Zudem ist auch ein vom Panel darstellbarer erweiterter Farbraum nicht Teil der HDR10-Voraussetzungen, und auch ob und wie das Local Dimming funktioniert ist egal.

Es ist ja tatsächlich so, dass mehrere kleinere Modelle wie viele KU6xxx auf dem Papier HDR10-fähig sind, sie bei der Darstellung aber nicht an die höheren Modelle drankommen. Das ist aber einfach cleveres Marketing, der Kunde sieht nur "HDR" und ist sich der Unterschiede nicht bewusst. Man kann sagen, das Marketing ist aufgegangen. Der Kunde wird ja überall an der Nase rumgeführt, wenn er nicht ausreichend informiert ist.

Natürlich ist die Gefahr von Color Banding ohne 10 Bit-Panel größer, da weniger "echte" Abstufungen dargestellt werden können. Doch es gibt für die HDR10-Unterstützung keine Vorgaben zum Panel, zur Mindest-Spitzenhelligkeit, zum Mindest-Dynamikumfang und dergleichen mehr, es geht nur darum, dass der TV mit den HDR-Metadaten umgehen kann, egal, wie gut oder schlecht nachher das HDR-Bild letztendlich ist. Und dort gibt es natürlich große Unterschiede zwischen den UHD-Einstiegsmodellen, wie den KU6xxx, und den höheren Modellen ab KS7xxx.

Für gute HDR-Effekte ist von Belang, ob der TV eine hohe Spitzenhelligkeit erreichen kann (für die hellen Effekte) und ob er gleichzeitig gutes Local Dimming hat (damit bei kleinen hellen Effekten der Rest des Bildes vernünftig dunkel bleibt). Beides muss man für die KU6xxx-Modelle leider verneinen. Richtig auf HDR ausgelegt ist eigentlich erst die KS-Serie.

Wollen wir mal noch etwas weiter ausholen. Ein Manko der Einstiegs-UHD-TVs wie KU6xxx und Einstiegsmodellen anderer Hersteller ist, dass man als Vorteil quasi nur die feinere Auflösung hat, wofür man auch erstmal UHD-Inhalte zuspielen muss. Und dann wird das nicht mal von jedem UHD-Content gut in Szene gesetzt, die UHD Blu-ray-Filme zum Beispiel sind nämlich größtenteils keine echten 4K-Produktionen, sondern hochgerechnete und für HDR neu gemasterte Filme. Man kann also (UHD-Inhalte vorausgesetzt) bei großen Diagonalen näher dransitzen und es wird somit mehr vom Blickfeld ausgefüllt, oder man kann sich einen größeren TV bei gleichbleibendem Sitzabstand hinstellen. Also eine bessere Immersion erreichen. Bei kleinen Diagonalen bringt aber das aber so gut wie nichts, die reine UHD-Auflösung "verpufft" dort oft, je nach Sitzabstand. Bei 55" z.B. müsste man schon ziemlich nah davorsitzen für einen UHD-Vorteil, höchstens zwei Meter oder so.

Für den richtigen Rundumschlag ist UHD also nicht genug. Erst die Kombination UHD + HDR + erweiterter Farbraum, also dem, was bei der UHD Blu-ray, einigen UHD-Streaming-Serien sowie den brandneuen Konsolen vorzufinden ist, bringt den vollen Aha-Effekt, und das muss das Gerät auch alles vernünftig darstellen können. Mit HDR wird ja zum ersten Mal seit der Röhrenfernseher-Zeit der Dynamikumfang erweitert (also die Spanne zwischen Schwarzwert und maximaler Helligkeit). Bei den UHD-Einstiegsmodellen hapert es aber an den HDR-Fähigkeiten des Geräts, das ist bei allen Herstellern so. Die Hintergrundbeleuchtung ist nicht potent genug und es fehlt Local Dimming. Diese UHD-Einstiegsmodelle sind daher nicht auf den für HDR wünschenswerten Dynamikumfang vorbereitet, so dass man am Ende nur ein "HDR Light" erhält. Ein HDR-Effekt, der bei weitem nicht so gut ist wie bei den teureren Modellen, die extra auf HDR ausgelegt wurden. Wir reden hier von höchstens 250-400 cd/m² (Candela) Spitzenleuchtkraft der Einsteigergeräte, verglichen mit über 1000 cd/m² der 2016er KS-Modelle, die auch noch Bildbereiche intelligent dimmen können. Dies ist auch als "1000 Nits" bekannt (eigentlich eine hierzulande unzulässige Ami-Einheit) oder wird als "HDR1000" vermarktet.

Fairerweise muss man sagen, Spitzenhelligkeit ist auch nicht alles bei HDR. Der reine HDR10-Standard macht überhaupt keine Vorgaben, wie gut der HDR-Eindruck am Ende sein muss, dies wird nur in gewissem Rahmen für das "Ultra HD Premium"-Logo gemacht, welches die KS-Serie ziert. Doch selbst damit gibt es noch großen Spielraum in der Qualität des HDR-Bildes. Denn für das Logo wird lediglich mit bestimmtem Testmaterial gemessen, welches keine realen Szenen abbildet. Etwaiges Blooming, Haloing, spaltenweise Aufhellungen etc. - kurzum, jedwege Defizite beim Local Dimming - sind für das Logo egal. Zudem müssen die >1000 cd/m² auch nur für ein paar Sekunden in einem kleinen Weißfenster gehalten werden. Trotzdem macht natürlich ein KS-Modell mit seinen weit über 1000 cd/m² Kurzzeit-Spitzenhelligkeit bei HDR-Szenen, in denen auch eh nur kurz solche hellen Spitzlichter eingesetzt werden, eine bessere Figur als ein Vorgängermodell, was nur mit Mühe über 400 cd/m² in der Spitze kommt.

Zudem hat man bei allen UHD-Einstiegsmodellen - egal welcher Hersteller - nur 50 Hz-Panels verbaut, was überall durch unterschiedlich hochgerechnete Fantasiezahlen verschleiert wird (bei Samsung ist es der PQI-Wert). Technisch vorteilhafte 100 Hz-Panels bekommt man dann bei den meisten Diagonalen mit den Modellen ab KS7xxx aufwärts (UHD). 100 Hz bedeuten verbesserte Bewegungsauflösung (also wie scharf das Bild bei Bewegungen/Kameraschwenks bleibt), durch die dort verfügbare "Unschärfeminderung" bei Auto Motion Plus. Das Bild bleibt dann annähernd so scharf wie ein Standbild. Mit 50 Hz-Panel gibt es nur die "Judder-Minderung", also wie gleichmäßig die Bewegungen sind, um das Kinoruckeln zu minimieren. Aber die Bewegtbilder neigen etwas zum Verschmieren. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen braucht, sollte auf 100 Hz Wert legen. Wird leider von keinem Hersteller mehr im Klartext angegeben, aber für Samsung gilt die obige Aussage.

Den erweiterten Farbraum der UHD Blu-ray und UHD-Streams können auch erst die KS-Modelle darstellen. Ohne dieses SUHD / Nano Crystal Color / Quantum Dots (das ist eine reine Paneleigenschaft) sieht man nur den bisherigen konventionellen Farbraum, genannt "Rec. 709", egal was zugespielt wird. Zwar nutzt 99% allen Materials diesen bisherigen Rec. 709-Farbraum (eigentlich alles außer einiger UHD-Inhalte), aber wenn man den TV mit Blick auf UHD-Inhalte kauft - sei es Streams, UHD Blu-ray oder die neuen Konsolen - sollte man ein Modell bevorzugen, was sowohl HDR als auch den erweiterten Farbraum darstellen kann.

Also, wer ernsthaft UHD/HDR-Inhalte nutzen will, sollte ab KS7xxx schauen. Ab dort gibt es 100 Hz-Panels mit potentem HDR. Mit einem KU6xxx steht man gewissermaßen zwischen den Stühlen. Man kann schonmal die Zehenspitzen ins UHD-Wasser tauchen und z.B. eine schärfere Darstellung mit entsprechenden Spielen von PS4 Pro erreichen, aber dort würde ich andererseits z.B. keinen teuren UHD Blu-ray-Player anschließen. Der letztendlich zu geringe Unterschied zur normalen Blu-ray bei diesen TV-Modellen wäre es nicht wert.

Hier die Samsung-Bildeinstellungen erklärt: hifi-forum.de/vie…tml

Ich bin auch auf dem Hifi-Forum öfter unterwegs für weitere Fragen.

Wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute Effekte haben will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen. Bei Samsung geht es zum Glück schon ab KS7xxx los. Bei anderen Herstellern muss man aber noch höher im Portfolio einsteigen.

Nehmen wir Sony als Beispiel: Ein XD8005 hat zum Beispiel nur Global Dimming, aber kein Local Dimming, auch die Spitzenhelligkeit ist kümmerlich für HDR-Belange. Das ist normal für solche Modelle, ein KU6xxx von Samsung ist auch nicht viel besser. Erst die XD9-Modelle lassen keine Wünsche mehr offen. Will man nur ein 100 Hz-Panel und braucht kein potentes HDR, könnte man bei Sony mit dem XD83/85 zufrieden sein. Aber für gutes HDR ist eher XD93/94 angesagt. Sony verzichtet übrigens generell auf eine UHD-Premium-Zertifizierung, die wollen lieber ihr eigenes Logo "4K HDR" benutzen, welches keinen Mindest-Dynamikumfang festlegt. Allerdings würden die XD93/94 wohl trotzdem die UHD-Premium-Vorgaben erfüllen.

So geht es bei anderen Herstellern weiter, bei Sony sollten wie gesagt die XD9 voll tauglich sein, bei Panasonic die DX9, bei LG die UH9. Die Einstiegs-UHD-Modelle sowie fast sämtliche anderen günstigen TVs können dem nicht ansatzweise das Wasser reichen. Eine leistungsstarke Hintergrundbeleuchtung mit einem guten Local Dimming ist nur ganz selten bei speziellen Angeboten zum Schnäppchenpreis zu bekommen, wie vor längerer Zeit mal mit dem Angebot für den KS7090. Ansonsten muss man ziemlich was anlegen. Denn sobald man eine wirklich gute HDR-Darstellung als Kaufkriterium mit einschließt, braucht man eigentlich nur noch bei den höheren Modellen der Markenhersteller schauen.

Ich kann noch diesen Youtube-Kanal für gute Tests empfehlen: youtube.com/use…eos

Dort wird immer auch auf die HDR-Fähigkeit eingegangen. Auf die Herstellerangaben alleine sollte man sich nicht verlassen, das tut man bei anderen hochpreisigen Geräten ja auch nicht.

Man kann es sich so vorstellen: Man will eine schneebedeckte Bergstraße hochfahren (HDR-Inhalt). Es stehen zwei Autos zur Auswahl, ein untermotorisierter Kleinwagen (UHD-Einstiegsmodell), und ein Geländewagen mit Allradantrieb und allem Pipapo (höheres UHD-Modell mit guter Spitzenhelligkeit und Local Dimming). Voraussetzung, um die Bergstraße laut Gesetz befahren zu dürfen, sind lediglich Schneeketten (HDR-Fähigkeit). Mit Schneeketten sind also beide Autos fähig, die Bergstraße zu erklimmen. Mit welchem Auto wird es wohl besser gehen?

11 Kommentare

hallo dvb-t2 leider nur h. 264...



aber sonst top preis
Bearbeitet von: "Skywalk87" 10. Feb

HDR light...
HDR Premium...

Beides kannst du in die Tonne kippen.

UHD Premium ist das einzige Siegel mit echtem HDR. Ausschlaggebend ist hier die hohe benötige Helligkeit von ca. 1000nits.
Die schafft dieser TV mit seinem sog. “HDR Premium“ nicht =>
Sehr irreführend von Samsung.

Verfasser

@skywalk87. Wo ich deinen Beitrag gerade sehe. Das Gerät unterstützt T2HD nach HEVC H.265.



Siehe den Abschnitt Video bei bei: displayspecifications.com/de/…571
Bearbeitet von: "Dealz_16" 10. Feb

HDR mit einem 8bit Panel... ja ne ist klar....

cold für die dealbeschreibung

Gibt es denn alternativ etwas mit 4k "richtigem" HDR, smart TV(Mediatheken,Prime,Netflix,etc.) für max. 1.400,-€?

Ich dachte, mit HDR beim TV wäre einfach: vorhanden oder eben nicht vorhanden. Das mit Light, Premium und Echtem/Richtigem HDR ist langsam zu viel....

Na unten gescrollt und zack war die Mittagspause vorbei

fonampvor 54 m

Ich dachte, mit HDR beim TV wäre einfach: vorhanden oder eben nicht …Ich dachte, mit HDR beim TV wäre einfach: vorhanden oder eben nicht vorhanden. Das mit Light, Premium und Echtem/Richtigem HDR ist langsam zu viel....



HDR-Support (genauer: HDR10-Support) ist schnell erreicht. Der TV muss dafür nur (Achtung, technischer Kauderwelsch):

1) Einen HDMI 2.0a-Eingang haben, der HDR versteht
2) HDR-Metadaten empfangen und verarbeiten können
3) Das HDR10-Metadaten-Profil empfangen und verarbeiten können (EOTF SMPTE ST 2084, Farbauflösung 4:2:0, 10 bit, Farbraum Rec. 2020 und für Metadaten: SMPTE ST 2086, MaxFALL, MaxCLL)
4) Die passende EOTF-Funktion anwenden, bevor das Bild ausgegeben wird.

Er muss auch kein 10bit-Panel haben, sondern nur die interne Verarbeitung muss in 10bit erfolgen können. Anders als beim Logo "Ultra HD Premium" werden keinerlei Mindestspitzenhelligkeiten oder Mindestkontrastverhältnisse vorausgesetzt. Zudem ist auch ein vom Panel darstellbarer erweiterter Farbraum nicht Teil der HDR10-Voraussetzungen, und auch ob und wie das Local Dimming funktioniert ist egal.

Es ist ja tatsächlich so, dass mehrere kleinere Modelle wie viele KU6xxx auf dem Papier HDR10-fähig sind, sie bei der Darstellung aber nicht an die höheren Modelle drankommen. Das ist aber einfach cleveres Marketing, der Kunde sieht nur "HDR" und ist sich der Unterschiede nicht bewusst. Man kann sagen, das Marketing ist aufgegangen. Der Kunde wird ja überall an der Nase rumgeführt, wenn er nicht ausreichend informiert ist.

Natürlich ist die Gefahr von Color Banding ohne 10 Bit-Panel größer, da weniger "echte" Abstufungen dargestellt werden können. Doch es gibt für die HDR10-Unterstützung keine Vorgaben zum Panel, zur Mindest-Spitzenhelligkeit, zum Mindest-Dynamikumfang und dergleichen mehr, es geht nur darum, dass der TV mit den HDR-Metadaten umgehen kann, egal, wie gut oder schlecht nachher das HDR-Bild letztendlich ist. Und dort gibt es natürlich große Unterschiede zwischen den UHD-Einstiegsmodellen, wie den KU6xxx, und den höheren Modellen ab KS7xxx.

Für gute HDR-Effekte ist von Belang, ob der TV eine hohe Spitzenhelligkeit erreichen kann (für die hellen Effekte) und ob er gleichzeitig gutes Local Dimming hat (damit bei kleinen hellen Effekten der Rest des Bildes vernünftig dunkel bleibt). Beides muss man für die KU6xxx-Modelle leider verneinen. Richtig auf HDR ausgelegt ist eigentlich erst die KS-Serie.

Wollen wir mal noch etwas weiter ausholen. Ein Manko der Einstiegs-UHD-TVs wie KU6xxx und Einstiegsmodellen anderer Hersteller ist, dass man als Vorteil quasi nur die feinere Auflösung hat, wofür man auch erstmal UHD-Inhalte zuspielen muss. Und dann wird das nicht mal von jedem UHD-Content gut in Szene gesetzt, die UHD Blu-ray-Filme zum Beispiel sind nämlich größtenteils keine echten 4K-Produktionen, sondern hochgerechnete und für HDR neu gemasterte Filme. Man kann also (UHD-Inhalte vorausgesetzt) bei großen Diagonalen näher dransitzen und es wird somit mehr vom Blickfeld ausgefüllt, oder man kann sich einen größeren TV bei gleichbleibendem Sitzabstand hinstellen. Also eine bessere Immersion erreichen. Bei kleinen Diagonalen bringt aber das aber so gut wie nichts, die reine UHD-Auflösung "verpufft" dort oft, je nach Sitzabstand. Bei 55" z.B. müsste man schon ziemlich nah davorsitzen für einen UHD-Vorteil, höchstens zwei Meter oder so.

Für den richtigen Rundumschlag ist UHD also nicht genug. Erst die Kombination UHD + HDR + erweiterter Farbraum, also dem, was bei der UHD Blu-ray, einigen UHD-Streaming-Serien sowie den brandneuen Konsolen vorzufinden ist, bringt den vollen Aha-Effekt, und das muss das Gerät auch alles vernünftig darstellen können. Mit HDR wird ja zum ersten Mal seit der Röhrenfernseher-Zeit der Dynamikumfang erweitert (also die Spanne zwischen Schwarzwert und maximaler Helligkeit). Bei den UHD-Einstiegsmodellen hapert es aber an den HDR-Fähigkeiten des Geräts, das ist bei allen Herstellern so. Die Hintergrundbeleuchtung ist nicht potent genug und es fehlt Local Dimming. Diese UHD-Einstiegsmodelle sind daher nicht auf den für HDR wünschenswerten Dynamikumfang vorbereitet, so dass man am Ende nur ein "HDR Light" erhält. Ein HDR-Effekt, der bei weitem nicht so gut ist wie bei den teureren Modellen, die extra auf HDR ausgelegt wurden. Wir reden hier von höchstens 250-400 cd/m² (Candela) Spitzenleuchtkraft der Einsteigergeräte, verglichen mit über 1000 cd/m² der 2016er KS-Modelle, die auch noch Bildbereiche intelligent dimmen können. Dies ist auch als "1000 Nits" bekannt (eigentlich eine hierzulande unzulässige Ami-Einheit) oder wird als "HDR1000" vermarktet.

Fairerweise muss man sagen, Spitzenhelligkeit ist auch nicht alles bei HDR. Der reine HDR10-Standard macht überhaupt keine Vorgaben, wie gut der HDR-Eindruck am Ende sein muss, dies wird nur in gewissem Rahmen für das "Ultra HD Premium"-Logo gemacht, welches die KS-Serie ziert. Doch selbst damit gibt es noch großen Spielraum in der Qualität des HDR-Bildes. Denn für das Logo wird lediglich mit bestimmtem Testmaterial gemessen, welches keine realen Szenen abbildet. Etwaiges Blooming, Haloing, spaltenweise Aufhellungen etc. - kurzum, jedwege Defizite beim Local Dimming - sind für das Logo egal. Zudem müssen die >1000 cd/m² auch nur für ein paar Sekunden in einem kleinen Weißfenster gehalten werden. Trotzdem macht natürlich ein KS-Modell mit seinen weit über 1000 cd/m² Kurzzeit-Spitzenhelligkeit bei HDR-Szenen, in denen auch eh nur kurz solche hellen Spitzlichter eingesetzt werden, eine bessere Figur als ein Vorgängermodell, was nur mit Mühe über 400 cd/m² in der Spitze kommt.

Zudem hat man bei allen UHD-Einstiegsmodellen - egal welcher Hersteller - nur 50 Hz-Panels verbaut, was überall durch unterschiedlich hochgerechnete Fantasiezahlen verschleiert wird (bei Samsung ist es der PQI-Wert). Technisch vorteilhafte 100 Hz-Panels bekommt man dann bei den meisten Diagonalen mit den Modellen ab KS7xxx aufwärts (UHD). 100 Hz bedeuten verbesserte Bewegungsauflösung (also wie scharf das Bild bei Bewegungen/Kameraschwenks bleibt), durch die dort verfügbare "Unschärfeminderung" bei Auto Motion Plus. Das Bild bleibt dann annähernd so scharf wie ein Standbild. Mit 50 Hz-Panel gibt es nur die "Judder-Minderung", also wie gleichmäßig die Bewegungen sind, um das Kinoruckeln zu minimieren. Aber die Bewegtbilder neigen etwas zum Verschmieren. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen braucht, sollte auf 100 Hz Wert legen. Wird leider von keinem Hersteller mehr im Klartext angegeben, aber für Samsung gilt die obige Aussage.

Den erweiterten Farbraum der UHD Blu-ray und UHD-Streams können auch erst die KS-Modelle darstellen. Ohne dieses SUHD / Nano Crystal Color / Quantum Dots (das ist eine reine Paneleigenschaft) sieht man nur den bisherigen konventionellen Farbraum, genannt "Rec. 709", egal was zugespielt wird. Zwar nutzt 99% allen Materials diesen bisherigen Rec. 709-Farbraum (eigentlich alles außer einiger UHD-Inhalte), aber wenn man den TV mit Blick auf UHD-Inhalte kauft - sei es Streams, UHD Blu-ray oder die neuen Konsolen - sollte man ein Modell bevorzugen, was sowohl HDR als auch den erweiterten Farbraum darstellen kann.

Also, wer ernsthaft UHD/HDR-Inhalte nutzen will, sollte ab KS7xxx schauen. Ab dort gibt es 100 Hz-Panels mit potentem HDR. Mit einem KU6xxx steht man gewissermaßen zwischen den Stühlen. Man kann schonmal die Zehenspitzen ins UHD-Wasser tauchen und z.B. eine schärfere Darstellung mit entsprechenden Spielen von PS4 Pro erreichen, aber dort würde ich andererseits z.B. keinen teuren UHD Blu-ray-Player anschließen. Der letztendlich zu geringe Unterschied zur normalen Blu-ray bei diesen TV-Modellen wäre es nicht wert.

Hier die Samsung-Bildeinstellungen erklärt: hifi-forum.de/vie…tml

Ich bin auch auf dem Hifi-Forum öfter unterwegs für weitere Fragen.

Wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute Effekte haben will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen. Bei Samsung geht es zum Glück schon ab KS7xxx los. Bei anderen Herstellern muss man aber noch höher im Portfolio einsteigen.

Nehmen wir Sony als Beispiel: Ein XD8005 hat zum Beispiel nur Global Dimming, aber kein Local Dimming, auch die Spitzenhelligkeit ist kümmerlich für HDR-Belange. Das ist normal für solche Modelle, ein KU6xxx von Samsung ist auch nicht viel besser. Erst die XD9-Modelle lassen keine Wünsche mehr offen. Will man nur ein 100 Hz-Panel und braucht kein potentes HDR, könnte man bei Sony mit dem XD83/85 zufrieden sein. Aber für gutes HDR ist eher XD93/94 angesagt. Sony verzichtet übrigens generell auf eine UHD-Premium-Zertifizierung, die wollen lieber ihr eigenes Logo "4K HDR" benutzen, welches keinen Mindest-Dynamikumfang festlegt. Allerdings würden die XD93/94 wohl trotzdem die UHD-Premium-Vorgaben erfüllen.

So geht es bei anderen Herstellern weiter, bei Sony sollten wie gesagt die XD9 voll tauglich sein, bei Panasonic die DX9, bei LG die UH9. Die Einstiegs-UHD-Modelle sowie fast sämtliche anderen günstigen TVs können dem nicht ansatzweise das Wasser reichen. Eine leistungsstarke Hintergrundbeleuchtung mit einem guten Local Dimming ist nur ganz selten bei speziellen Angeboten zum Schnäppchenpreis zu bekommen, wie vor längerer Zeit mal mit dem Angebot für den KS7090. Ansonsten muss man ziemlich was anlegen. Denn sobald man eine wirklich gute HDR-Darstellung als Kaufkriterium mit einschließt, braucht man eigentlich nur noch bei den höheren Modellen der Markenhersteller schauen.

Ich kann noch diesen Youtube-Kanal für gute Tests empfehlen: youtube.com/use…eos

Dort wird immer auch auf die HDR-Fähigkeit eingegangen. Auf die Herstellerangaben alleine sollte man sich nicht verlassen, das tut man bei anderen hochpreisigen Geräten ja auch nicht.

Man kann es sich so vorstellen: Man will eine schneebedeckte Bergstraße hochfahren (HDR-Inhalt). Es stehen zwei Autos zur Auswahl, ein untermotorisierter Kleinwagen (UHD-Einstiegsmodell), und ein Geländewagen mit Allradantrieb und allem Pipapo (höheres UHD-Modell mit guter Spitzenhelligkeit und Local Dimming). Voraussetzung, um die Bergstraße laut Gesetz befahren zu dürfen, sind lediglich Schneeketten (HDR-Fähigkeit). Mit Schneeketten sind also beide Autos fähig, die Bergstraße zu erklimmen. Mit welchem Auto wird es wohl besser gehen?

Mike500vor 2 h, 49 m

HDR-Support (genauer: HDR10-Support) ist schnell erreicht. Der TV muss …HDR-Support (genauer: HDR10-Support) ist schnell erreicht. Der TV muss dafür nur (Achtung, technischer Kauderwelsch):1) Einen HDMI 2.0a-Eingang haben, der HDR versteht2) HDR-Metadaten empfangen und verarbeiten können3) Das HDR10-Metadaten-Profil empfangen und verarbeiten können (EOTF SMPTE ST 2084, Farbauflösung 4:2:0, 10 bit, Farbraum Rec. 2020 und für Metadaten: SMPTE ST 2086, MaxFALL, MaxCLL)4) Die passende EOTF-Funktion anwenden, bevor das Bild ausgegeben wird.Er muss auch kein 10bit-Panel haben, sondern nur die interne Verarbeitung muss in 10bit erfolgen können. Anders als beim Logo "Ultra HD Premium" werden keinerlei Mindestspitzenhelligkeiten oder Mindestkontrastverhältnisse vorausgesetzt. Zudem ist auch ein vom Panel darstellbarer erweiterter Farbraum nicht Teil der HDR10-Voraussetzungen, und auch ob und wie das Local Dimming funktioniert ist egal.Es ist ja tatsächlich so, dass mehrere kleinere Modelle wie viele KU6xxx auf dem Papier HDR10-fähig sind, sie bei der Darstellung aber nicht an die höheren Modelle drankommen. Das ist aber einfach cleveres Marketing, der Kunde sieht nur "HDR" und ist sich der Unterschiede nicht bewusst. Man kann sagen, das Marketing ist aufgegangen. Der Kunde wird ja überall an der Nase rumgeführt, wenn er nicht ausreichend informiert ist.Natürlich ist die Gefahr von Color Banding ohne 10 Bit-Panel größer, da weniger "echte" Abstufungen dargestellt werden können. Doch es gibt für die HDR10-Unterstützung keine Vorgaben zum Panel, zur Mindest-Spitzenhelligkeit, zum Mindest-Dynamikumfang und dergleichen mehr, es geht nur darum, dass der TV mit den HDR-Metadaten umgehen kann, egal, wie gut oder schlecht nachher das HDR-Bild letztendlich ist. Und dort gibt es natürlich große Unterschiede zwischen den UHD-Einstiegsmodellen, wie den KU6xxx, und den höheren Modellen ab KS7xxx.Für gute HDR-Effekte ist von Belang, ob der TV eine hohe Spitzenhelligkeit erreichen kann (für die hellen Effekte) und ob er gleichzeitig gutes Local Dimming hat (damit bei kleinen hellen Effekten der Rest des Bildes vernünftig dunkel bleibt). Beides muss man für die KU6xxx-Modelle leider verneinen. Richtig auf HDR ausgelegt ist eigentlich erst die KS-Serie.Wollen wir mal noch etwas weiter ausholen. Ein Manko der Einstiegs-UHD-TVs wie KU6xxx und Einstiegsmodellen anderer Hersteller ist, dass man als Vorteil quasi nur die feinere Auflösung hat, wofür man auch erstmal UHD-Inhalte zuspielen muss. Und dann wird das nicht mal von jedem UHD-Content gut in Szene gesetzt, die UHD Blu-ray-Filme zum Beispiel sind nämlich größtenteils keine echten 4K-Produktionen, sondern hochgerechnete und für HDR neu gemasterte Filme. Man kann also (UHD-Inhalte vorausgesetzt) bei großen Diagonalen näher dransitzen und es wird somit mehr vom Blickfeld ausgefüllt, oder man kann sich einen größeren TV bei gleichbleibendem Sitzabstand hinstellen. Also eine bessere Immersion erreichen. Bei kleinen Diagonalen bringt aber das aber so gut wie nichts, die reine UHD-Auflösung "verpufft" dort oft, je nach Sitzabstand. Bei 55" z.B. müsste man schon ziemlich nah davorsitzen für einen UHD-Vorteil, höchstens zwei Meter oder so.Für den richtigen Rundumschlag ist UHD also nicht genug. Erst die Kombination UHD + HDR + erweiterter Farbraum, also dem, was bei der UHD Blu-ray, einigen UHD-Streaming-Serien sowie den brandneuen Konsolen vorzufinden ist, bringt den vollen Aha-Effekt, und das muss das Gerät auch alles vernünftig darstellen können. Mit HDR wird ja zum ersten Mal seit der Röhrenfernseher-Zeit der Dynamikumfang erweitert (also die Spanne zwischen Schwarzwert und maximaler Helligkeit). Bei den UHD-Einstiegsmodellen hapert es aber an den HDR-Fähigkeiten des Geräts, das ist bei allen Herstellern so. Die Hintergrundbeleuchtung ist nicht potent genug und es fehlt Local Dimming. Diese UHD-Einstiegsmodelle sind daher nicht auf den für HDR wünschenswerten Dynamikumfang vorbereitet, so dass man am Ende nur ein "HDR Light" erhält. Ein HDR-Effekt, der bei weitem nicht so gut ist wie bei den teureren Modellen, die extra auf HDR ausgelegt wurden. Wir reden hier von höchstens 250-400 cd/m² (Candela) Spitzenleuchtkraft der Einsteigergeräte, verglichen mit über 1000 cd/m² der 2016er KS-Modelle, die auch noch Bildbereiche intelligent dimmen können. Dies ist auch als "1000 Nits" bekannt (eigentlich eine hierzulande unzulässige Ami-Einheit) oder wird als "HDR1000" vermarktet.Fairerweise muss man sagen, Spitzenhelligkeit ist auch nicht alles bei HDR. Der reine HDR10-Standard macht überhaupt keine Vorgaben, wie gut der HDR-Eindruck am Ende sein muss, dies wird nur in gewissem Rahmen für das "Ultra HD Premium"-Logo gemacht, welches die KS-Serie ziert. Doch selbst damit gibt es noch großen Spielraum in der Qualität des HDR-Bildes. Denn für das Logo wird lediglich mit bestimmtem Testmaterial gemessen, welches keine realen Szenen abbildet. Etwaiges Blooming, Haloing, spaltenweise Aufhellungen etc. - kurzum, jedwege Defizite beim Local Dimming - sind für das Logo egal. Zudem müssen die >1000 cd/m² auch nur für ein paar Sekunden in einem kleinen Weißfenster gehalten werden. Trotzdem macht natürlich ein KS-Modell mit seinen weit über 1000 cd/m² Kurzzeit-Spitzenhelligkeit bei HDR-Szenen, in denen auch eh nur kurz solche hellen Spitzlichter eingesetzt werden, eine bessere Figur als ein Vorgängermodell, was nur mit Mühe über 400 cd/m² in der Spitze kommt.Zudem hat man bei allen UHD-Einstiegsmodellen - egal welcher Hersteller - nur 50 Hz-Panels verbaut, was überall durch unterschiedlich hochgerechnete Fantasiezahlen verschleiert wird (bei Samsung ist es der PQI-Wert). Technisch vorteilhafte 100 Hz-Panels bekommt man dann bei den meisten Diagonalen mit den Modellen ab KS7xxx aufwärts (UHD). 100 Hz bedeuten verbesserte Bewegungsauflösung (also wie scharf das Bild bei Bewegungen/Kameraschwenks bleibt), durch die dort verfügbare "Unschärfeminderung" bei Auto Motion Plus. Das Bild bleibt dann annähernd so scharf wie ein Standbild. Mit 50 Hz-Panel gibt es nur die "Judder-Minderung", also wie gleichmäßig die Bewegungen sind, um das Kinoruckeln zu minimieren. Aber die Bewegtbilder neigen etwas zum Verschmieren. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen braucht, sollte auf 100 Hz Wert legen. Wird leider von keinem Hersteller mehr im Klartext angegeben, aber für Samsung gilt die obige Aussage.Den erweiterten Farbraum der UHD Blu-ray und UHD-Streams können auch erst die KS-Modelle darstellen. Ohne dieses SUHD / Nano Crystal Color / Quantum Dots (das ist eine reine Paneleigenschaft) sieht man nur den bisherigen konventionellen Farbraum, genannt "Rec. 709", egal was zugespielt wird. Zwar nutzt 99% allen Materials diesen bisherigen Rec. 709-Farbraum (eigentlich alles außer einiger UHD-Inhalte), aber wenn man den TV mit Blick auf UHD-Inhalte kauft - sei es Streams, UHD Blu-ray oder die neuen Konsolen - sollte man ein Modell bevorzugen, was sowohl HDR als auch den erweiterten Farbraum darstellen kann.Also, wer ernsthaft UHD/HDR-Inhalte nutzen will, sollte ab KS7xxx schauen. Ab dort gibt es 100 Hz-Panels mit potentem HDR. Mit einem KU6xxx steht man gewissermaßen zwischen den Stühlen. Man kann schonmal die Zehenspitzen ins UHD-Wasser tauchen und z.B. eine schärfere Darstellung mit entsprechenden Spielen von PS4 Pro erreichen, aber dort würde ich andererseits z.B. keinen teuren UHD Blu-ray-Player anschließen. Der letztendlich zu geringe Unterschied zur normalen Blu-ray bei diesen TV-Modellen wäre es nicht wert.Hier die Samsung-Bildeinstellungen erklärt: http://www.hifi-forum.de/viewthread-151-28898.htmlIch bin auch auf dem Hifi-Forum öfter unterwegs für weitere Fragen.Wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute Effekte haben will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen. Bei Samsung geht es zum Glück schon ab KS7xxx los. Bei anderen Herstellern muss man aber noch höher im Portfolio einsteigen.Nehmen wir Sony als Beispiel: Ein XD8005 hat zum Beispiel nur Global Dimming, aber kein Local Dimming, auch die Spitzenhelligkeit ist kümmerlich für HDR-Belange. Das ist normal für solche Modelle, ein KU6xxx von Samsung ist auch nicht viel besser. Erst die XD9-Modelle lassen keine Wünsche mehr offen. Will man nur ein 100 Hz-Panel und braucht kein potentes HDR, könnte man bei Sony mit dem XD83/85 zufrieden sein. Aber für gutes HDR ist eher XD93/94 angesagt. Sony verzichtet übrigens generell auf eine UHD-Premium-Zertifizierung, die wollen lieber ihr eigenes Logo "4K HDR" benutzen, welches keinen Mindest-Dynamikumfang festlegt. Allerdings würden die XD93/94 wohl trotzdem die UHD-Premium-Vorgaben erfüllen.So geht es bei anderen Herstellern weiter, bei Sony sollten wie gesagt die XD9 voll tauglich sein, bei Panasonic die DX9, bei LG die UH9. Die Einstiegs-UHD-Modelle sowie fast sämtliche anderen günstigen TVs können dem nicht ansatzweise das Wasser reichen. Eine leistungsstarke Hintergrundbeleuchtung mit einem guten Local Dimming ist nur ganz selten bei speziellen Angeboten zum Schnäppchenpreis zu bekommen, wie vor längerer Zeit mal mit dem Angebot für den KS7090. Ansonsten muss man ziemlich was anlegen. Denn sobald man eine wirklich gute HDR-Darstellung als Kaufkriterium mit einschließt, braucht man eigentlich nur noch bei den höheren Modellen der Markenhersteller schauen.Ich kann noch diesen Youtube-Kanal für gute Tests empfehlen: https://www.youtube.com/user/digitalfernsehende/videosDort wird immer auch auf die HDR-Fähigkeit eingegangen. Auf die Herstellerangaben alleine sollte man sich nicht verlassen, das tut man bei anderen hochpreisigen Geräten ja auch nicht.Man kann es sich so vorstellen: Man will eine schneebedeckte Bergstraße hochfahren (HDR-Inhalt). Es stehen zwei Autos zur Auswahl, ein untermotorisierter Kleinwagen (UHD-Einstiegsmodell), und ein Geländewagen mit Allradantrieb und allem Pipapo (höheres UHD-Modell mit guter Spitzenhelligkeit und Local Dimming). Voraussetzung, um die Bergstraße laut Gesetz befahren zu dürfen, sind lediglich Schneeketten (HDR-Fähigkeit). Mit Schneeketten sind also beide Autos fähig, die Bergstraße zu erklimmen. Mit welchem Auto wird es wohl besser gehen?


1 nicer Beitrag

Mike500vor 5 h, 17 m

HDR-Support (genauer: HDR10-Support) ist schnell erreicht. Der TV muss …HDR-Support (genauer: HDR10-Support) ist schnell erreicht. Der TV muss dafür nur (Achtung, technischer Kauderwelsch):1) Einen HDMI 2.0a-Eingang haben, der HDR versteht2) HDR-Metadaten empfangen und verarbeiten können3) Das HDR10-Metadaten-Profil empfangen und verarbeiten können (EOTF SMPTE ST 2084, Farbauflösung 4:2:0, 10 bit, Farbraum Rec. 2020 und für Metadaten: SMPTE ST 2086, MaxFALL, MaxCLL)4) Die passende EOTF-Funktion anwenden, bevor das Bild ausgegeben wird.Er muss auch kein 10bit-Panel haben, sondern nur die interne Verarbeitung muss in 10bit erfolgen können. Anders als beim Logo "Ultra HD Premium" werden keinerlei Mindestspitzenhelligkeiten oder Mindestkontrastverhältnisse vorausgesetzt. Zudem ist auch ein vom Panel darstellbarer erweiterter Farbraum nicht Teil der HDR10-Voraussetzungen, und auch ob und wie das Local Dimming funktioniert ist egal.Es ist ja tatsächlich so, dass mehrere kleinere Modelle wie viele KU6xxx auf dem Papier HDR10-fähig sind, sie bei der Darstellung aber nicht an die höheren Modelle drankommen. Das ist aber einfach cleveres Marketing, der Kunde sieht nur "HDR" und ist sich der Unterschiede nicht bewusst. Man kann sagen, das Marketing ist aufgegangen. Der Kunde wird ja überall an der Nase rumgeführt, wenn er nicht ausreichend informiert ist.Natürlich ist die Gefahr von Color Banding ohne 10 Bit-Panel größer, da weniger "echte" Abstufungen dargestellt werden können. Doch es gibt für die HDR10-Unterstützung keine Vorgaben zum Panel, zur Mindest-Spitzenhelligkeit, zum Mindest-Dynamikumfang und dergleichen mehr, es geht nur darum, dass der TV mit den HDR-Metadaten umgehen kann, egal, wie gut oder schlecht nachher das HDR-Bild letztendlich ist. Und dort gibt es natürlich große Unterschiede zwischen den UHD-Einstiegsmodellen, wie den KU6xxx, und den höheren Modellen ab KS7xxx.Für gute HDR-Effekte ist von Belang, ob der TV eine hohe Spitzenhelligkeit erreichen kann (für die hellen Effekte) und ob er gleichzeitig gutes Local Dimming hat (damit bei kleinen hellen Effekten der Rest des Bildes vernünftig dunkel bleibt). Beides muss man für die KU6xxx-Modelle leider verneinen. Richtig auf HDR ausgelegt ist eigentlich erst die KS-Serie.Wollen wir mal noch etwas weiter ausholen. Ein Manko der Einstiegs-UHD-TVs wie KU6xxx und Einstiegsmodellen anderer Hersteller ist, dass man als Vorteil quasi nur die feinere Auflösung hat, wofür man auch erstmal UHD-Inhalte zuspielen muss. Und dann wird das nicht mal von jedem UHD-Content gut in Szene gesetzt, die UHD Blu-ray-Filme zum Beispiel sind nämlich größtenteils keine echten 4K-Produktionen, sondern hochgerechnete und für HDR neu gemasterte Filme. Man kann also (UHD-Inhalte vorausgesetzt) bei großen Diagonalen näher dransitzen und es wird somit mehr vom Blickfeld ausgefüllt, oder man kann sich einen größeren TV bei gleichbleibendem Sitzabstand hinstellen. Also eine bessere Immersion erreichen. Bei kleinen Diagonalen bringt aber das aber so gut wie nichts, die reine UHD-Auflösung "verpufft" dort oft, je nach Sitzabstand. Bei 55" z.B. müsste man schon ziemlich nah davorsitzen für einen UHD-Vorteil, höchstens zwei Meter oder so.Für den richtigen Rundumschlag ist UHD also nicht genug. Erst die Kombination UHD + HDR + erweiterter Farbraum, also dem, was bei der UHD Blu-ray, einigen UHD-Streaming-Serien sowie den brandneuen Konsolen vorzufinden ist, bringt den vollen Aha-Effekt, und das muss das Gerät auch alles vernünftig darstellen können. Mit HDR wird ja zum ersten Mal seit der Röhrenfernseher-Zeit der Dynamikumfang erweitert (also die Spanne zwischen Schwarzwert und maximaler Helligkeit). Bei den UHD-Einstiegsmodellen hapert es aber an den HDR-Fähigkeiten des Geräts, das ist bei allen Herstellern so. Die Hintergrundbeleuchtung ist nicht potent genug und es fehlt Local Dimming. Diese UHD-Einstiegsmodelle sind daher nicht auf den für HDR wünschenswerten Dynamikumfang vorbereitet, so dass man am Ende nur ein "HDR Light" erhält. Ein HDR-Effekt, der bei weitem nicht so gut ist wie bei den teureren Modellen, die extra auf HDR ausgelegt wurden. Wir reden hier von höchstens 250-400 cd/m² (Candela) Spitzenleuchtkraft der Einsteigergeräte, verglichen mit über 1000 cd/m² der 2016er KS-Modelle, die auch noch Bildbereiche intelligent dimmen können. Dies ist auch als "1000 Nits" bekannt (eigentlich eine hierzulande unzulässige Ami-Einheit) oder wird als "HDR1000" vermarktet.Fairerweise muss man sagen, Spitzenhelligkeit ist auch nicht alles bei HDR. Der reine HDR10-Standard macht überhaupt keine Vorgaben, wie gut der HDR-Eindruck am Ende sein muss, dies wird nur in gewissem Rahmen für das "Ultra HD Premium"-Logo gemacht, welches die KS-Serie ziert. Doch selbst damit gibt es noch großen Spielraum in der Qualität des HDR-Bildes. Denn für das Logo wird lediglich mit bestimmtem Testmaterial gemessen, welches keine realen Szenen abbildet. Etwaiges Blooming, Haloing, spaltenweise Aufhellungen etc. - kurzum, jedwege Defizite beim Local Dimming - sind für das Logo egal. Zudem müssen die >1000 cd/m² auch nur für ein paar Sekunden in einem kleinen Weißfenster gehalten werden. Trotzdem macht natürlich ein KS-Modell mit seinen weit über 1000 cd/m² Kurzzeit-Spitzenhelligkeit bei HDR-Szenen, in denen auch eh nur kurz solche hellen Spitzlichter eingesetzt werden, eine bessere Figur als ein Vorgängermodell, was nur mit Mühe über 400 cd/m² in der Spitze kommt.Zudem hat man bei allen UHD-Einstiegsmodellen - egal welcher Hersteller - nur 50 Hz-Panels verbaut, was überall durch unterschiedlich hochgerechnete Fantasiezahlen verschleiert wird (bei Samsung ist es der PQI-Wert). Technisch vorteilhafte 100 Hz-Panels bekommt man dann bei den meisten Diagonalen mit den Modellen ab KS7xxx aufwärts (UHD). 100 Hz bedeuten verbesserte Bewegungsauflösung (also wie scharf das Bild bei Bewegungen/Kameraschwenks bleibt), durch die dort verfügbare "Unschärfeminderung" bei Auto Motion Plus. Das Bild bleibt dann annähernd so scharf wie ein Standbild. Mit 50 Hz-Panel gibt es nur die "Judder-Minderung", also wie gleichmäßig die Bewegungen sind, um das Kinoruckeln zu minimieren. Aber die Bewegtbilder neigen etwas zum Verschmieren. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen braucht, sollte auf 100 Hz Wert legen. Wird leider von keinem Hersteller mehr im Klartext angegeben, aber für Samsung gilt die obige Aussage.Den erweiterten Farbraum der UHD Blu-ray und UHD-Streams können auch erst die KS-Modelle darstellen. Ohne dieses SUHD / Nano Crystal Color / Quantum Dots (das ist eine reine Paneleigenschaft) sieht man nur den bisherigen konventionellen Farbraum, genannt "Rec. 709", egal was zugespielt wird. Zwar nutzt 99% allen Materials diesen bisherigen Rec. 709-Farbraum (eigentlich alles außer einiger UHD-Inhalte), aber wenn man den TV mit Blick auf UHD-Inhalte kauft - sei es Streams, UHD Blu-ray oder die neuen Konsolen - sollte man ein Modell bevorzugen, was sowohl HDR als auch den erweiterten Farbraum darstellen kann.Also, wer ernsthaft UHD/HDR-Inhalte nutzen will, sollte ab KS7xxx schauen. Ab dort gibt es 100 Hz-Panels mit potentem HDR. Mit einem KU6xxx steht man gewissermaßen zwischen den Stühlen. Man kann schonmal die Zehenspitzen ins UHD-Wasser tauchen und z.B. eine schärfere Darstellung mit entsprechenden Spielen von PS4 Pro erreichen, aber dort würde ich andererseits z.B. keinen teuren UHD Blu-ray-Player anschließen. Der letztendlich zu geringe Unterschied zur normalen Blu-ray bei diesen TV-Modellen wäre es nicht wert.Hier die Samsung-Bildeinstellungen erklärt: http://www.hifi-forum.de/viewthread-151-28898.htmlIch bin auch auf dem Hifi-Forum öfter unterwegs für weitere Fragen.Wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute Effekte haben will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen. Bei Samsung geht es zum Glück schon ab KS7xxx los. Bei anderen Herstellern muss man aber noch höher im Portfolio einsteigen.Nehmen wir Sony als Beispiel: Ein XD8005 hat zum Beispiel nur Global Dimming, aber kein Local Dimming, auch die Spitzenhelligkeit ist kümmerlich für HDR-Belange. Das ist normal für solche Modelle, ein KU6xxx von Samsung ist auch nicht viel besser. Erst die XD9-Modelle lassen keine Wünsche mehr offen. Will man nur ein 100 Hz-Panel und braucht kein potentes HDR, könnte man bei Sony mit dem XD83/85 zufrieden sein. Aber für gutes HDR ist eher XD93/94 angesagt. Sony verzichtet übrigens generell auf eine UHD-Premium-Zertifizierung, die wollen lieber ihr eigenes Logo "4K HDR" benutzen, welches keinen Mindest-Dynamikumfang festlegt. Allerdings würden die XD93/94 wohl trotzdem die UHD-Premium-Vorgaben erfüllen.So geht es bei anderen Herstellern weiter, bei Sony sollten wie gesagt die XD9 voll tauglich sein, bei Panasonic die DX9, bei LG die UH9. Die Einstiegs-UHD-Modelle sowie fast sämtliche anderen günstigen TVs können dem nicht ansatzweise das Wasser reichen. Eine leistungsstarke Hintergrundbeleuchtung mit einem guten Local Dimming ist nur ganz selten bei speziellen Angeboten zum Schnäppchenpreis zu bekommen, wie vor längerer Zeit mal mit dem Angebot für den KS7090. Ansonsten muss man ziemlich was anlegen. Denn sobald man eine wirklich gute HDR-Darstellung als Kaufkriterium mit einschließt, braucht man eigentlich nur noch bei den höheren Modellen der Markenhersteller schauen.Ich kann noch diesen Youtube-Kanal für gute Tests empfehlen: https://www.youtube.com/user/digitalfernsehende/videosDort wird immer auch auf die HDR-Fähigkeit eingegangen. Auf die Herstellerangaben alleine sollte man sich nicht verlassen, das tut man bei anderen hochpreisigen Geräten ja auch nicht.Man kann es sich so vorstellen: Man will eine schneebedeckte Bergstraße hochfahren (HDR-Inhalt). Es stehen zwei Autos zur Auswahl, ein untermotorisierter Kleinwagen (UHD-Einstiegsmodell), und ein Geländewagen mit Allradantrieb und allem Pipapo (höheres UHD-Modell mit guter Spitzenhelligkeit und Local Dimming). Voraussetzung, um die Bergstraße laut Gesetz befahren zu dürfen, sind lediglich Schneeketten (HDR-Fähigkeit). Mit Schneeketten sind also beide Autos fähig, die Bergstraße zu erklimmen. Mit welchem Auto wird es wohl besser gehen?


Danke für die Infos. Endlich weiß ich, wonach ich Ausschau halten muss.

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