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Amazon eBook:Die Filmverhinderer: Wie ARD und ZDF das Geschichtenerzählen behindern

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Amazon eBook:Die Filmverhinderer: Wie ARD und ZDF das Geschichtenerzählen behindern

Kurzbeschreibung
Was haben die ausgezeichneten Serien amerikanischen, nordischen oder britischen Ursprungs? Wieso bewirken sie so viel mehr als deutsche Produktionen? Ist es, weil sie sich der Neugier des Publikums sicher sind, ist es, weil sie nicht vorhersehbar sind und den Zuschauer nicht unterschätzen? Es werden komplizierte Beziehungsgeflechte gestrickt, die Erzählungen sind komplex, gekonnt wird auf Emotion und Spannung gesetzt.
Weshalb gibt es so etwas nicht in Deutschland?
Eine Drehbuchbearbeitung in Deutschland dauert Monate, oft sogar Jahre. Dabei wird aber nicht um die beste Erzählweise gerungen. Es werden allzu freche Formulierungen oder Dialoge gestrichen, weil man sie den Zuschauern nicht zumuten will. Die öffentlich-rechtlichen Bedenkenträger nehmen spannende und unappetitliche Szenen heraus, weil sie den Konsumenten nicht zutrauen, diese zu verkraften. Sie lassen Aussagen wiederholen, weil sie nicht glauben, dass diese beim ersten Mal schon verstanden wurden. Sie wollen weitere Personen mit weiteren Problemen behandelt sehen, weil sie Angst haben, der Stoff könnte für 90 Minuten nicht reichen. Dann legen sie alles auf die Waagschale, damit es politisch korrekt ist. Kurz und gut, die Geschichten werden weichgespült. Da das mit jedem Stoff passiert, der in Deutschland in das Fernsehehen kommt, gleichen sich die Filme wie ein Ei dem anderen, und weil das deutsche Kino am Tropf der Fernsehsender hängt, betrifft es auch den Spielfilm.
Seit Jahrzehnten werden wir mit den gleichen Geschichten, erzählt auf die gleiche Erzählweise mit den immer gleichen Schauspielern abgespeist. Ab und an wartet der Tatort mit einem neuen, jungen Ermittlerteam auf, um die unter dreißigjährigen Zuschauer wieder anzusprechen. Es klappt nicht. Warum? Weil das Interesse der Jüngeren nicht abhängig ist vom Alter der Akteure.
Wie kann man auf so einen Unsinn kommen? Es geht um die Dramaturgie. Sie muss überdacht und geändert werden, aber dafür muss man die Notwendigkeit einsehen, etwas zu ändern, grundlegend und nachhaltig. Und man sollte sich in Sachen Dramaturgie auskennen.

Edgar von Cossart, der viele Jahre für das Fernsehen gearbeitet hat, davon die meiste Zeit als Drehbuchautor, weiß, wovon er spricht. In den Anstalten herrschen Angst und Duckmäusertum vor, nicht selten geht es ums Geld – bevorzugt um das Geld der anderen. In dem Buch "Die Filmverhinderer" erzählt Edgar von Cossart von seinem Kampf mit öffentlich-rechtlichen Bedenkenträgern, von Betrug und Diebstahl im Namen der Zuschauer. Er entwirft ein deprimierendes Bild deutscher Erzählkultur

Beliebteste Kommentare

Es geht um die Dramaturgie. Sie muss überdacht und geändert werden,


Es geht mir vor allem um die Finanzierung. Die muss überdacht und geändert werden, nämlich weg von der Volksempfängerzwangsabgabe!

18 Kommentare

"Kurzbeschreibung"

Bacardi

"Kurzbeschreibung"


besser als ein "hingerotzer" deal. hab mir daher zuerst die Kurzbeschreibung durchgelesen.

Die Beschreibung hat der Autor bestimmt selbst verfaßt. Dass er jahrelang Fernsehautor war sagt ja schon alles.

Es geht um die Dramaturgie. Sie muss überdacht und geändert werden,


Es geht mir vor allem um die Finanzierung. Die muss überdacht und geändert werden, nämlich weg von der Volksempfängerzwangsabgabe!

Schon das, siehe Zitat aus dem Text ist unwahr. Siehe Schauspieler
Seit Jahrzehnten werden wir mit den gleichen Geschichten, erzählt auf die gleiche Erzählweise mit den immer gleichen Schauspielern abgespeist. 

Amazon Cold.

Anti GEZ-Vereine... Hot... also Enthaltung.

"Ist es, weil sie sich der Neugier des Publikums sicher sind, ist es, weil sie nicht vorhersehbar sind und den Zuschauer nicht unterschätzen? Es werden komplizierte Beziehungsgeflechte gestrickt, die Erzählungen sind komplex, gekonnt wird auf Emotion und Spannung gesetzt."

Sowas ist mir bei den Privaten auch noch nicht bewusst über den Weg gelaufen (Eigenproduktionen). Sitzen da etwa die gleichen "Bedenkenträger"? Oder hat der Autor einfach nur irgendwelche persönlichen Rechnungen zu begleichen...?

Ich will damit die Serien von ARD und ZDF nicht pauschal verteidigen - mir erscheint nur anhand des Titels die Betrachtung arg einseitig zu sein.

ÖRR abschaffen oder zumindest soweit und drastisch kastrieren, das er seinem ursprünglichen, gesetzlich vorgeschriebenen Auftrag ausführen kann. Dazu gehört in keinstem Fall die Kompetition mit den Privatrechtlichen. Also keine millionenteuren Shitshows auf Malle und so.

Und was ist jetzt neu an "deiner Geschichte"? ...

Erzähl uns lieber, warum der Fach "Politik - sche!€e" ist oder das Alkohol vom Staat "subventioniert" wird? ...

shimmishimmishake

ÖRR abschaffen oder zumindest soweit und drastisch kastrieren, das er seinem ursprünglichen, gesetzlich vorgeschriebenen Auftrag ausführen kann. Dazu gehört in keinstem Fall die Kompetition mit den Privatrechtlichen. Also keine millionenteuren Shitshows auf Malle und so.




yap - und erst recht keine usa-propaganda, klimalügen, etc. , sondern enthüllungsjournalismus!

die wahrheit wäre mal schön...und neutrale berichterstattung.

richieisjoecool

keine usa-propaganda, klimalügen


Da musst du dich schon entscheiden. Beides geht nicht: Lässt man die US-Propaganda raus, fällt auch die von milliardenschweren US Industrie- und Lobbyverbänden betriebene "Klimalügen"-Kampagne weg.

Der Mann basht also seine Arbeitgeber bzw. arbeitet für eine ihm verhasste Institution. Komisch. Außerdem ist diese Generalisierung bißchen arg einfach. Es gibt auch gute Serien aus D, z.B. den Tatortreiniger oder das, was man hin und wieder auf ZDF neo findet. Das mit dem Weichgespülten Mist ist aber grundsätzlich wahr, davon gibts hierzulande ne Menge...

Kann der Kurzbeschreibung nur zustimmen und dem ist auch nichts hinzuzufügen!

Werde mir das Buch dann mal anschauen. Vielen Dank!

Der Grundaussage des Buchs stimme ich vollkommen zu.
Geschrieben ist das Buch allerdings sehr schlecht - eines ehemaligen Drehbuchautors eher unwürdig. Das wurde wohl ohne großes Lektorat innerhalb von wenigen Tagen hingeschrieben.

Ich gebe schon seit über 10 Jahren deutschen Produktionen GAR keine Chance mehr. Zu viel Zeitverschwendung.

Das einzige, was das deutsche Fernsehen kann, ist gute Dokumentationen und Satiresendungen. Aber auch die sind oft ziemlich "weich gespült".

Bacardi

"Kurzbeschreibung"


Meint "hingerotzt" in diesem Fall kopiert? Kann auch nicht jede.

Da gucke ich lieber skandinavischen, englischen und russischen Filme.
Diesen Tatortrotz und diese neuen Filme sind mir zu deutsch. Chiko, Bang Boom Bang, Knockin on Heavens Door, Lammbock........ die alte Schule kann man sich ja noch geben.

P.S. Scheiß GEZ

Hab ich leider verpasst. Wenn mir jemand helfen kann: PN!

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