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[Amazon.es] Philips Ambilight 58PUS7304/12 Fernseher VA-Panel 146 cm (58 Zoll) Smart TV (4K, LED TV, HDR 10+, Dolby Atmos) Hellsilber
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[Amazon.es] Philips Ambilight 58PUS7304/12 Fernseher VA-Panel 146 cm (58 Zoll) Smart TV (4K, LED TV, HDR 10+, Dolby Atmos) Hellsilber

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eingestellt am 10. Jan

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50Hz nativ, VA-Panel

Idealo PVG: 703,76€

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  • Der 58 Zoll Fernseher kombiniert ein elegantes Design mit hoher Qualität. Freuen Sie sich bei dem 58PUS7304/12 Smart TV von Philips auf 3-seitiges Ambilight und einen satten Sound.
  • Der Fernseher 58 Zoll wird Sie ins Staunen versetzen. Freuen Sie sich auf eine 4K-UHD-Auflösung, Dolby Vision, HDR 10+ sowie die P5 Perfect Picture Engine. Hinzukommt mit Dolby Atmos ein wahrlich kinoreifer Klang.
  • Erleben Sie mit dem 3-seitigen Ambilight noch immersivere TV-Momente. LEDs am Fernseher strahlen die Farben des Bildschirms an die umliegende Umgebung ab. So tauchen Sie noch stärker ins Geschehen ein.
  • Steuern Sie den Fernseher 58 Zoll einfach über den Google Assistant. Ebenso ist die Navigation mit Alexa möglich. Android TV sorgt für noch mehr Unterhaltung und Spaß.
  • Lieferumfang: Philips Ambilight 58 Zoll Fernseher (4K UHD, Dolby Vision, HDR 10+, P5 Perfect Picture Engine, Android TV, Google Assistant, Alexa kompatibel) Hellsilber; Fernbedienung, Kurzanleitung, Broschüre, Batterien
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Bandit9310.01.2020 09:40

@Mike500 das ist z. B. Müll?



Müll nicht, aber Einstiegsklasse. Für HDR miserable Spitzenhelligkeit und kein Local Dimming. Dazu ein IPS-Panel mit besseren Blickwinkeln, dafür aber schlechterem Schwarzwert. Da kann die Philips-Bildverarbeitung noch so gut sein. Vernünftiges HDR bekommt man hier nicht geboten.

Eine hohe Spitzenhelligkeit sowie ein Local Dimming sind für HDR-Inhalte fast essentiell. Erst damit kann man gleichzeitig sehr helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes zonenweise über die Hintergrundbeleuchtung dimmen.

Die Sache ist nämlich die, wird HDR zugespielt (d.h. HDR-Metadaten sind mit im Datenstrom enthalten), schaltet der TV die Hintergrundbeleuchtung erstmal auf Volldampf, und auch einige andere Optionen, die Bildhelligkeit kosten würden. Dies machen alle HDR-fähigen TVs so, denn dadurch steht die maximale Spitzenhelligkeit jederzeit zum Abruf bereit. Die Kontrolle über die Bildhelligkeit geht ab dem Punkt quasi über zum HDR-Signal, so wie es eben beim HDR-Mastering festgelegt wurde. Weil das Bild dabei die meiste Zeit bei normalen Bildinhalten ohne HDR-Effekte ziemlich dunkel eingepegelt wird, hat man trotzdem kein dauerhaft helles oder blendendes Bild. Eine hohe Spitzenhelligkeit wird meist nur kurz ausgereizt bzw. eher in kleineren Bildbereichen.

Was passiert aber jetzt mit einem Einstiegsmodell? Auch dort springt, sobald HDR erkannt wird, Hintergrundbeleuchtung auf Maximum. Denn auch diese Modelle sind ja offiziell HDR-fähig und müssen bei HDR-Inhalten so vorgehen. Da aber kein Local Dimming die LEDs der Hintergrundbeleuchtung in den dunklen Bildbereichen dimmen kann, werden dunkle Bildbereiche aufgehellt. Halt wie es zu erwarten wäre, wenn man die Bildhelligkeit auf Anschlag stellt. Trotzdem kann man aber die hellen Bildinhalte nicht hell genug anzeigen, da höchstens mal die Hälfte der realen Spitzenhelligkeit eines wirklich voll HDR-fähigen Modells erreicht wird. Resultat: Das HDR-Bild sieht dunkler und gleichzeitig flauer aus als die SDR-Version des selben Inhalts -> unbrauchbar, man hat null HDR-Effekt. Ein hoher Dynamikbereich klappt nur, wenn die Spitzenhelligkeit hoch ist und gleichzeitig der Schwarzwert niedrig gehalten kann in der selben Bildszene.

Daher, will man die neuen UHD+HDR-Inhalte vernünftig nutzen, muss man was anlegen für ein Mittelklassemodell wie Samsung Q70R etc. Diese kleineren Modelle ziehen bei HDR die Salami alle nicht vom Teller. Sind für normales Fernsehen usw. natürlich gut zu gebrauchen, aber bei HDR darf man nichts erwarten.

Das Ambilight ist zwar ein netter Effekt, aber verstärkt eher noch die Anstrengung für die Augen, denn Ambilight geht Helligkeitsschwankungen im Bild voll mit.

Besser ist eine sanfte, statische Beleuchtung hinter dem TV. Dies nennt sich "Bias Lighting" und führt dazu, dass man schwarze Bereiche im Bild als viel satter wahrnimmt. Ein weiterer Vorteil eines konstanten Umgebungslichts ist, dass sich die Pupillen nicht andauernd stark weiten und verengen müssen wegen der teils großen Helligkeitssprünge im Bild. Denn das strengt die Sehmuskeln an. Das Umgebungslicht federt den Effekt ab und die Augen müssen weniger arbeiten. Zwei Dinge sollte man beachten: Erstens, wichtig, das Bias Lighting sollte nicht zu hell sein, ansonsten erkennt man die tiefsten Schattendetails nicht mehr vernünftig. Zweitens, es sollte ein reines Weiß mit Farbtemperatur 6500K sein, weil das die Videonorm ist, auf die alle Displays und TVs eingestellt werden (D65 Weißpunkt). Hat man ein deutlich wärmeres oder kälteres Weiß hinter dem TV, würde sich das mit dem reinen Weiß des TVs beißen.

Da gibt es günstige LED-Strips wie die Luminoodle. So ein LED-Strip muss eigentlich nicht länger als ein oder zwei Meter sein (dementsprechend nach innen versetzt anbringen). Und nicht dimmbare LED-Strips lassen sich problemlos kürzen, wenn sie zu hell sind. Man braucht kein Quadrat zu kleben, Torform oder sogar nur mittig eine waagerechte Linie reicht bei helleren LED-Strips völlig.

Voraussetzung ist, dass der TV etwas von der Wand entfernt steht, denn LEDs haben einen kleinen Abstrahlwinkel. Das bedeutet: Je geringer Wandabstand, desto punktueller werden die Lichtkegel der LEDs. Bei einer TV-Wandaufhängung muss der LED-Strip also hinten nah am Rand des TVs verlaufen, ansonsten verschwindet das meiste Licht hinter dem Gerät. Dort bräuchte man dann bei größeren Diagonalen auch mal drei oder vier Meter Länge (dimmbar).
Bearbeitet von: "Mike500" 10. Jan
56 Kommentare
¡Viva España!
Hot
Wenn was kaputt geht, kriegt man Support von amazon spanien oder deutschland?
Bellarom10.01.2020 09:19

Wenn was kaputt geht, kriegt man Support von amazon spanien oder …Wenn was kaputt geht, kriegt man Support von amazon spanien oder deutschland?



Den Support bekommst Du von Philips/TP-Vision.
Bellarom10.01.2020 09:19

Wenn was kaputt geht, kriegt man Support von amazon spanien oder …Wenn was kaputt geht, kriegt man Support von amazon spanien oder deutschland?


Von DE, hat bei mir bisher super funktioniert
Classfield10.01.2020 09:20

Den Support bekommst Du von Philips/TP-Vision.


Erster Ansprechpartner ist aber Amazon
Silver8710.01.2020 09:21

Erster Ansprechpartner ist aber Amazon



Die verweisen Dich dann aber, zurecht, an TP-Vision.
Classfield10.01.2020 09:22

Die verweisen Dich dann aber, zurecht, an TP-Vision.


Können Sie doch auch
Zur Info : VESA 300x200 und 18kg ohne Standfuß, sollte also mit allen gängigen wandhalterungen bis 55"kompatibel sein
Bearbeitet von: "prodigy" 10. Jan
prodigy10.01.2020 09:28

Zur Info : VESA 300x200 und 18kg ohne Standfuß, sollte also mit allen …Zur Info : VESA 300x200 und 18kg ohne Standfuß, sollte also mit allen gängigen wandhalterungen bis 55"kompatibel sein


Das ist gut zu wissen, dann brauch ich keine neue Wandhalterung. Danke
Classfield10.01.2020 09:22

Die verweisen Dich dann aber, zurecht, an TP-Vision.

Das stimmt so nicht... Der Händler ist immer der Ansprechpartner, man muss sich nicht an den hersteller etc. Verweisen lassen.

Die versuchen das immer und kommen auch oft durch da der Kunde unwissend ist
@Mike500 das ist z. B. Müll?
Wie ist denn die Performance / Software bei den aktuellen Philips Modellen? Kann man da ohne Ärger drauf streamen und prime, netflix gucken?
Der hat auch nur 60hz oder?
prodigy10.01.2020 09:40

Wie ist denn die Performance / Software bei den aktuellen Philips …Wie ist denn die Performance / Software bei den aktuellen Philips Modellen? Kann man da ohne Ärger drauf streamen und prime, netflix gucken?


Ja, läuft zumindest bei mir alles sehr flüssig. Android macht auch Spaß. Keine Hänger, Lags oder Abstürze.
Kodi lässt sich auch aus dem App-Store installieren.
Classfield10.01.2020 09:20

Den Support bekommst Du von Philips/TP-Vision.


bitte raushalten wenn du keine Ahnung hast. Amazon verweist an niemanden, außer du lässt dich von nem gleichermaßen themafremden Mitarbeiter dort zu Unrecht rumschieben.
Bearbeitet von: "Izzmad" 10. Jan
Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch 50€ weniger bei ProShop! 7504 heißt das Modell.. oder übersehe ich etwas?
preis ist krass und kriegt nen hot!
foarce10.01.2020 09:52

Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch …Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch 50€ weniger bei ProShop! 7504 heißt das Modell.. oder übersehe ich etwas?


Das ist dann aber nur die 50 Zoll Variante oder?
Izzmad10.01.2020 09:50

bitte raushalten wenn du keine Ahnung hast. Amazon verweist an niemanden, …bitte raushalten wenn du keine Ahnung hast. Amazon verweist an niemanden, außer du lässt dich von nem gleichermaßen themafremden Mitarbeiter dort zu Unrecht rumschieben.



Inwiefern soll Dir Amazon denn dabei helfen? Die bieten Dir höchstens an, das Gerät zu tauschen falls möglich.

Der erste Ansprechpartner ist immer der Händler, das ist korrekt, aber wirklich helfen kann Dir Amazon dabei nicht.
foarce10.01.2020 09:52

Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch …Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch 50€ weniger bei ProShop! 7504 heißt das Modell.. oder übersehe ich etwas?


aber 50", der hier ist 58".
ben_koenli10.01.2020 09:54

Das ist dann aber nur die 50 Zoll Variante oder?


Oh Mann meine Augen sind noch nicht auf :-( Danke und Kommando zurück
foarce10.01.2020 09:52

Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch …Das gleiche Modell mit Lautsprecherfuss (das teurere Modell) kostet doch 50€ weniger bei ProShop! 7504 heißt das Modell.. oder übersehe ich etwas?



Hast Du einen Link?
Hab gelesen alle Panels über 50“ (außer OLED) sollen problematisch sein...
Classfield10.01.2020 09:55

Inwiefern soll Dir Amazon denn dabei helfen? Die bieten Dir höchstens an, …Inwiefern soll Dir Amazon denn dabei helfen? Die bieten Dir höchstens an, das Gerät zu tauschen falls möglich.Der erste Ansprechpartner ist immer der Händler, das ist korrekt, aber wirklich helfen kann Dir Amazon dabei nicht.


Es wurde danach gefragt "wenn was kaputt geht". Da sollte man auch tauschen und nicht ne Anleitung am Telefon vorlesen oder durchgeben, wie man selbst iwas verlötet.. Hauptsache für immer streiten, statt zu schweigen.
Bearbeitet von: "Izzmad" 10. Jan
Izzmad10.01.2020 09:56

Es wurde danach gefragt "wenn was kaputt geht". Da sollte man auch …Es wurde danach gefragt "wenn was kaputt geht". Da sollte man auch tauschen und nicht ne Anleitung am Telefon durchgeben, wie man selbst iwas verlötet. Hauptsache für immer streiten, statt zu schweigen.



Ich glaube Du verwechselst hier etwas. Wenn dort wirklich etwas kaputt ist dann schickt Philips/TP-Vision einen Techniker zum Kunden. Löten oder auseinander bauen musst Du da bestimmt nichts.
Warte immer noch darauf das es das 65 Zoll 7xxx Gerät wieder zum Guten Preis gibt
KennyW10.01.2020 10:30

Warte immer noch darauf das es das 65 Zoll 7xxx Gerät wieder zum Guten …Warte immer noch darauf das es das 65 Zoll 7xxx Gerät wieder zum Guten Preis gibt



Wenn auch noch 70 Zoll passen, dann ist dieses Angebot auch nicht schlecht.
Kann man sich bei Problemen an Amazon Deutschland wenden, auch wenn man das TV bei Amazon Spanien kauft? Das ging aus den vorherigen Beiträgen noch nicht klar hervor.
vengel10.01.2020 10:42

Kann man sich bei Problemen an Amazon Deutschland wenden, auch wenn man …Kann man sich bei Problemen an Amazon Deutschland wenden, auch wenn man das TV bei Amazon Spanien kauft? Das ging aus den vorherigen Beiträgen noch nicht klar hervor.



Nein das geht nicht.
Classfield10.01.2020 10:31

Wenn auch noch 70 Zoll passen, dann ist dieses Angebot auch nicht schlecht.


70 ist leider zu groß X.X
prodigy10.01.2020 09:40

Wie ist denn die Performance / Software bei den aktuellen Philips …Wie ist denn die Performance / Software bei den aktuellen Philips Modellen? Kann man da ohne Ärger drauf streamen und prime, netflix gucken?


Hatte für meine Eltern den 55" Pus7272/12 bestellt. Beim esten Modell war vermutlich das Panel defekt. Bildschirm blieb regelmäßig schwarz oder zeigte weiße Streifen auf schwarzem Hintergrund. Es wurde 3 mal "nachgebessert", schlussendlich dennoch komplett ausgetauscht. Der Support war jedes Mal sehr unzuverlässig. Beim Ersatzteil bricht nun ständig das WLAN ab. Hab ihn neu eingerichtet, Updates über LAN Kabel gezogen. Hat alles nichts gebracht.
Man kann immer mal Glück oder Pech haben. Aber mit den letzten 5 Samsungmodellen gab's in den letzten 10-15 Jahren gar keine Probleme.
GoaMaster10.01.2020 11:13

Hatte für meine Eltern den 55" Pus7272/12 bestellt. Beim esten Modell war …Hatte für meine Eltern den 55" Pus7272/12 bestellt. Beim esten Modell war vermutlich das Panel defekt. Bildschirm blieb regelmäßig schwarz oder zeigte weiße Streifen auf schwarzem Hintergrund. Es wurde 3 mal "nachgebessert", schlussendlich dennoch komplett ausgetauscht. Der Support war jedes Mal sehr unzuverlässig. Beim Ersatzteil bricht nun ständig das WLAN ab. Hab ihn neu eingerichtet, Updates über LAN Kabel gezogen. Hat alles nichts gebracht.Man kann immer mal Glück oder Pech haben. Aber mit den letzten 5 Samsungmodellen gab's in den letzten 10-15 Jahren gar keine Probleme.



Der 7272 ist aber aus dem Jahr 2017, das sollte noch erwähnt werden. Der 7304 ist erst letztes Jahr heraus gekommen und hat bereits die P5-Engine verbaut.
Hot
Kann jemand was zum Betrachtungswinkel sagen? Ich würde im schlimmsten Fall 45 Grad zum TV sitzen.
Und wie ist das mit Ambilight, wieviel Platz rechts und links sollte vernünftigerweise sein?
TV passt bei mir nur zwischen Balkontür und Ecke...
Bandit9310.01.2020 09:40

@Mike500 das ist z. B. Müll?



Müll nicht, aber Einstiegsklasse. Für HDR miserable Spitzenhelligkeit und kein Local Dimming. Dazu ein IPS-Panel mit besseren Blickwinkeln, dafür aber schlechterem Schwarzwert. Da kann die Philips-Bildverarbeitung noch so gut sein. Vernünftiges HDR bekommt man hier nicht geboten.

Eine hohe Spitzenhelligkeit sowie ein Local Dimming sind für HDR-Inhalte fast essentiell. Erst damit kann man gleichzeitig sehr helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes zonenweise über die Hintergrundbeleuchtung dimmen.

Die Sache ist nämlich die, wird HDR zugespielt (d.h. HDR-Metadaten sind mit im Datenstrom enthalten), schaltet der TV die Hintergrundbeleuchtung erstmal auf Volldampf, und auch einige andere Optionen, die Bildhelligkeit kosten würden. Dies machen alle HDR-fähigen TVs so, denn dadurch steht die maximale Spitzenhelligkeit jederzeit zum Abruf bereit. Die Kontrolle über die Bildhelligkeit geht ab dem Punkt quasi über zum HDR-Signal, so wie es eben beim HDR-Mastering festgelegt wurde. Weil das Bild dabei die meiste Zeit bei normalen Bildinhalten ohne HDR-Effekte ziemlich dunkel eingepegelt wird, hat man trotzdem kein dauerhaft helles oder blendendes Bild. Eine hohe Spitzenhelligkeit wird meist nur kurz ausgereizt bzw. eher in kleineren Bildbereichen.

Was passiert aber jetzt mit einem Einstiegsmodell? Auch dort springt, sobald HDR erkannt wird, Hintergrundbeleuchtung auf Maximum. Denn auch diese Modelle sind ja offiziell HDR-fähig und müssen bei HDR-Inhalten so vorgehen. Da aber kein Local Dimming die LEDs der Hintergrundbeleuchtung in den dunklen Bildbereichen dimmen kann, werden dunkle Bildbereiche aufgehellt. Halt wie es zu erwarten wäre, wenn man die Bildhelligkeit auf Anschlag stellt. Trotzdem kann man aber die hellen Bildinhalte nicht hell genug anzeigen, da höchstens mal die Hälfte der realen Spitzenhelligkeit eines wirklich voll HDR-fähigen Modells erreicht wird. Resultat: Das HDR-Bild sieht dunkler und gleichzeitig flauer aus als die SDR-Version des selben Inhalts -> unbrauchbar, man hat null HDR-Effekt. Ein hoher Dynamikbereich klappt nur, wenn die Spitzenhelligkeit hoch ist und gleichzeitig der Schwarzwert niedrig gehalten kann in der selben Bildszene.

Daher, will man die neuen UHD+HDR-Inhalte vernünftig nutzen, muss man was anlegen für ein Mittelklassemodell wie Samsung Q70R etc. Diese kleineren Modelle ziehen bei HDR die Salami alle nicht vom Teller. Sind für normales Fernsehen usw. natürlich gut zu gebrauchen, aber bei HDR darf man nichts erwarten.

Das Ambilight ist zwar ein netter Effekt, aber verstärkt eher noch die Anstrengung für die Augen, denn Ambilight geht Helligkeitsschwankungen im Bild voll mit.

Besser ist eine sanfte, statische Beleuchtung hinter dem TV. Dies nennt sich "Bias Lighting" und führt dazu, dass man schwarze Bereiche im Bild als viel satter wahrnimmt. Ein weiterer Vorteil eines konstanten Umgebungslichts ist, dass sich die Pupillen nicht andauernd stark weiten und verengen müssen wegen der teils großen Helligkeitssprünge im Bild. Denn das strengt die Sehmuskeln an. Das Umgebungslicht federt den Effekt ab und die Augen müssen weniger arbeiten. Zwei Dinge sollte man beachten: Erstens, wichtig, das Bias Lighting sollte nicht zu hell sein, ansonsten erkennt man die tiefsten Schattendetails nicht mehr vernünftig. Zweitens, es sollte ein reines Weiß mit Farbtemperatur 6500K sein, weil das die Videonorm ist, auf die alle Displays und TVs eingestellt werden (D65 Weißpunkt). Hat man ein deutlich wärmeres oder kälteres Weiß hinter dem TV, würde sich das mit dem reinen Weiß des TVs beißen.

Da gibt es günstige LED-Strips wie die Luminoodle. So ein LED-Strip muss eigentlich nicht länger als ein oder zwei Meter sein (dementsprechend nach innen versetzt anbringen). Und nicht dimmbare LED-Strips lassen sich problemlos kürzen, wenn sie zu hell sind. Man braucht kein Quadrat zu kleben, Torform oder sogar nur mittig eine waagerechte Linie reicht bei helleren LED-Strips völlig.

Voraussetzung ist, dass der TV etwas von der Wand entfernt steht, denn LEDs haben einen kleinen Abstrahlwinkel. Das bedeutet: Je geringer Wandabstand, desto punktueller werden die Lichtkegel der LEDs. Bei einer TV-Wandaufhängung muss der LED-Strip also hinten nah am Rand des TVs verlaufen, ansonsten verschwindet das meiste Licht hinter dem Gerät. Dort bräuchte man dann bei größeren Diagonalen auch mal drei oder vier Meter Länge (dimmbar).
Bearbeitet von: "Mike500" 10. Jan
Mike50010.01.2020 12:33

Müll nicht, aber Einstiegsklasse. Für HDR miserable Spitzenhelligkeit und k …Müll nicht, aber Einstiegsklasse. Für HDR miserable Spitzenhelligkeit und kein Local Dimming. Dazu ein IPS-Panel mit besseren Blickwinkeln, dafür aber schlechterem Schwarzwert. Da kann die Philips-Bildverarbeitung noch so gut sein. Vernünftiges HDR bekommt man hier nicht geboten.Eine hohe Spitzenhelligkeit sowie ein Local Dimming sind für HDR-Inhalte fast essentiell. Erst damit kann man gleichzeitig sehr helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes zonenweise über die Hintergrundbeleuchtung dimmen.Die Sache ist nämlich die, wird HDR zugespielt (d.h. HDR-Metadaten sind mit im Datenstrom enthalten), schaltet der TV die Hintergrundbeleuchtung erstmal auf Volldampf, und auch einige andere Optionen, die Bildhelligkeit kosten würden. Dies machen alle HDR-fähigen TVs so, denn dadurch steht die maximale Spitzenhelligkeit jederzeit zum Abruf bereit. Die Kontrolle über die Bildhelligkeit geht ab dem Punkt quasi über zum HDR-Signal, so wie es eben beim HDR-Mastering festgelegt wurde. Weil das Bild dabei die meiste Zeit bei normalen Bildinhalten ohne HDR-Effekte ziemlich dunkel eingepegelt wird, hat man trotzdem kein dauerhaft helles oder blendendes Bild. Eine hohe Spitzenhelligkeit wird meist nur kurz ausgereizt bzw. eher in kleineren Bildbereichen.Was passiert aber jetzt mit einem Einstiegsmodell? Auch dort springt, sobald HDR erkannt wird, Hintergrundbeleuchtung auf Maximum. Denn auch diese Modelle sind ja offiziell HDR-fähig und müssen bei HDR-Inhalten so vorgehen. Da aber kein Local Dimming die LEDs der Hintergrundbeleuchtung in den dunklen Bildbereichen dimmen kann, werden dunkle Bildbereiche aufgehellt. Halt wie es zu erwarten wäre, wenn man die Bildhelligkeit auf Anschlag stellt. Trotzdem kann man aber die hellen Bildinhalte nicht hell genug anzeigen, da höchstens mal die Hälfte der realen Spitzenhelligkeit eines wirklich voll HDR-fähigen Modells erreicht wird. Resultat: Das HDR-Bild sieht dunkler und gleichzeitig flauer aus als die SDR-Version des selben Inhalts -> unbrauchbar, man hat null HDR-Effekt. Ein hoher Dynamikbereich klappt nur, wenn die Spitzenhelligkeit hoch ist und gleichzeitig der Schwarzwert niedrig gehalten kann in der selben Bildszene.Daher, will man die neuen UHD+HDR-Inhalte vernünftig nutzen, muss man was anlegen für ein Mittelklassemodell wie Samsung Q70R etc. Diese kleineren Modelle ziehen bei HDR die Salami alle nicht vom Teller. Sind für normales Fernsehen usw. natürlich gut zu gebrauchen, aber bei HDR darf man nichts erwarten.Das Ambilight ist zwar ein netter Effekt, aber verstärkt eher noch die Anstrengung für die Augen, denn Ambilight geht Helligkeitsschwankungen im Bild voll mit. Besser ist eine sanfte, statische Beleuchtung hinter dem TV. Dies nennt sich "Bias Lighting" und führt dazu, dass man schwarze Bereiche im Bild als viel satter wahrnimmt. Ein weiterer Vorteil eines konstanten Umgebungslichts ist, dass sich die Pupillen nicht andauernd stark weiten und verengen müssen wegen der teils großen Helligkeitssprünge im Bild. Denn das strengt die Sehmuskeln an. Das Umgebungslicht federt den Effekt ab und die Augen müssen weniger arbeiten. Zwei Dinge sollte man beachten: Erstens, wichtig, das Bias Lighting sollte nicht zu hell sein, ansonsten erkennt man die tiefsten Schattendetails nicht mehr vernünftig. Zweitens, es sollte ein reines Weiß mit Farbtemperatur 6500K sein, weil das die Videonorm ist, auf die alle Displays und TVs eingestellt werden (D65 Weißpunkt). Hat man ein deutlich wärmeres oder kälteres Weiß hinter dem TV, würde sich das mit dem reinen Weiß des TVs beißen.Da gibt es günstige LED-Strips wie die Luminoodle. So ein LED-Strip muss eigentlich nicht länger als ein oder zwei Meter sein (dementsprechend nach innen versetzt anbringen). Und nicht dimmbare LED-Strips lassen sich problemlos kürzen, wenn sie zu hell sind. Man braucht kein Quadrat zu kleben, Torform oder sogar nur mittig eine waagerechte Linie reicht bei helleren LED-Strips völlig.Voraussetzung ist, dass der TV etwas von der Wand entfernt steht, denn LEDs haben einen kleinen Abstrahlwinkel. Das bedeutet: Je geringer Wandabstand, desto punktueller werden die Lichtkegel der LEDs. Bei einer TV-Wandaufhängung muss der LED-Strip also hinten nah am Rand des TVs verlaufen, ansonsten verschwindet das meiste Licht hinter dem Gerät. Dort bräuchte man dann bei größeren Diagonalen auch mal drei oder vier Meter Länge (dimmbar).



Hier ist aber ein VA-Panel und kein IPS verbaut. Das gilt für die Modelle mit 50 und 58 Zoll. Die 43er und die 55 haben ein IPS-Panel.
Classfield10.01.2020 12:46

Hier ist aber ein VA-Panel und kein IPS verbaut. Das gilt für die Modelle …Hier ist aber ein VA-Panel und kein IPS verbaut. Das gilt für die Modelle mit 50 und 58 Zoll. Die 43er und die 55 haben ein IPS-Panel.



Ah ok, sorry. Mein Fehler. Trotzdem halte ich von Philips im LCD-Bereich nicht sooo viel. Die sind rein auf Preis/Leistung ausgelegt, aber können vor allem was HDR angeht nicht mit den besseren Modellen von Sony/Samsung mithalten. Wer richtige Qualität will, muss bei Philips auf die OLEDs schauen.
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