Arbeitsspeicher Notebook
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Arbeitsspeicher Notebook

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eingestellt am 30. Sep 2011
Denke 2 solche Riegel sollten meinem Fujitsu TS Lifebook AH530 von hier: https://www.mydealz.de/deals/fujitsu-ts-lifebook-ah530-39-6cm-cd-p6200-linux-dos-ohne-betriebssystem-abbildu/44893 guttun. Bisher läuft es prima unter W7 und Linux.

Nun nur noch den Speicher von 2 auf 8 GB aufrüsten und ich bin zufrieden, mein Sohn wird sich freuen.

Versand 2,50 € (hatte ich vergessen)

4 Kommentare

Wat erzählst du da?

ist doch nix besonderes
versandkosten kommen dazu
und dann kannste auch bei geizhals schauen und crucial kaufen

Nicht ganz 2% Ersparnis gegenüber anderen Händlern ist doch mal ordentlich ...

Hab mir erlaubt mal einige Tabellen und Bemerkungen von folgender Seite zu Kopieren, dann kann man sich mal ein Bild machen was es wirklich bringt.

Übrigens ist das wirklich eine tolle Seite für alle Lifebook AH530 Besitzer

[url=planet3dnow.de/vbu…e=2]
planet3dnow.de/vbu…e=2

Fazit:
Sollte man also ein System mit 2 GB Ram gekauft haben, so lohnt sich die Erweiterung auf 4 GB durchaus. Mehr halte ich bei einem typischen System sowieso derzeit für überflüssig, denn oftmals steht und fällt die Leistung eben nicht mit dem stärksten, sondern mit dem schwächsten Glied in der Kette und das ist in unserem Falle die Grafik. 6 GB oder auch 8 GB Ram mögen für Enthusiasten vielleicht Sinn machen, aber meist sorgen solche Mengen an Speicher zwar für ein gutes Gefühl, aber keine messbare Mehrleistung. Anders ist das natürlich bei Nutzern, die ihren Ram wirklich auskosten, weil Sie sich beispielsweise eine Ramdisk anlegen oder auch mit virtuellen Maschinen arbeiten. In solchen Fällen kann man natürlich nie genug Ram haben.

Im Windows 7 Leistungsindex scheint sich mich steigendem Ram auch die Grafikleistung stetig zu steigern. Beim Unterpunkt Ram kann man praktisch kaum einen Unterschied zwischen 6 und 8 GB Speicher ausmachen. Bei den beiden 4 GB Varianten mit 1x4 und 2x2 GB scheint die Grafik im Vergleich vom Dual Channel zu profitieren und liegt mit 4,5 bei der Grafik laut Windows Leistungsindex sogar vor der 6 GB Bestückung.

RAM 1x2GB 1x4GB 2x2GB 2+4GB 2x4 GB
CPU 5,8 5,8 5,8 5,8 5,8
RAM 5,5 5,9 5,9 7,1 7,2
AERO 3,8 4,0 4,5 4,4 4,6
3D 4,9 4,9 4,9 4,9 4,9
HDD 5,9 5,9 5,9 5,9 5,9


AIDA 1.85.1600 Benchmarks:
Die Benchmarkserie von Aida nutze ich sehr gern, weil man in schnell vergleichbaren Zahlen, die Leistungsgewinne des Systems ausmachen kann und sowohl Ram, CPU und auch GPU getestet werden. Die Tests wurden mit jeder Rambestückung durchgeführt.

RAM 1x2GB 1x4GB 2x2GB 2+4GB 2x4GB
Speicher lesen 6972 7072 7388 7197 7236
Speicher schreiben 6860 6973 7137 7040 7063
Speicher kopieren 6239 6754 7469 7007 7713
Speicherverzögerung 103,4 108,4 102,6 109,3 103,5
CPU Queen 8958 8822 8964 8961 8954
CPU PhotoWorxx 11225 12993 12510 13581 13760
CPU ZLib 50,4 50,9 50,9 50,9 50,4
CPU AES 11693 11744 11711 11671 11739
CPU Hash 695 695 695 695 695
FPU VP8 964 962 966 960 967
FPU Julia 3386 3385 3369 3386 3383
FPU Mandel 1740 1739 1741 1739 1733
FPU SinJulia 954 954 955 954 955


Riesen Tabelle, minimale Unterschiede. Sehr interessant ist, dass Aida im Gegensatz zum Windows 7 Leistungsindex kaum Steigerungen der Leistung sieht. Bei den Speichertests sind wohl noch kleine Unterschiede auszumachen, aber grundsätzlich liegen alle Systembestückungen extrem nah beieinander. Nur die 1x2 GB Variante setzt sich im Gegensatz zum restlichen Feld etwas deutlicher nach unten ab.


Maxmemm 1.95:
Mit Maxmemm wird der Arbeitsspeicher und seine Geschwindigkeit getestet. Das wird zwar bei Aida auch abgetestet, doch gerade wegen der vielen verschiedenen Rambestückungen wollte ich dahingehend nochmal einen Extra Testdurchlauf starten.
RAM 1x2GB 1x4GB 2x2GB 2+4GB 2x4 GB
Speicher kopieren 6167 6273 6419 6409 6429
Speicher lesen 6730 6890 7221 7094 7137
Speicher schreiben 5112 5188 5273 5204 5232
Speicherverzögerung 110,2 115,5 113,2 114,8 116,4

Ebenso, wie auch schon bei Aida, liegt auch hier wieder das Testfeld nahe beieinander. Man sieht, das man durch Dual Channel durchaus auf dem Fujitsu einen kleinen Leistungsschub ausmachen, allerdings halte ich Behauptungen wie: "Verdopplung der Systemleistung" für utopisch und selbst die gelegentlich behaupteten 20 % Mehrleistung, halte ich höchstens auf darauf ausgerichtete Programme für möglich. Selbst hier, bei einem Speichertest, sind nur relativ geringe Unterschiede auszumachen.

Beim PC Mark handelt es sich um eine alltagsausgerichtetere Benchmarkvariante. Hier wird das System in einem breiteren Arbeitsfeld getestet.
RAM 1x2GB 1x4GB 2x2GB 2+4GB 2x4GB
3D Mark 06 1448 1505 1719 1686 1732
PC Mark 7 1318 1332 1360 1357 1370

Auch hier bleiben enorme Sprünge durch mehr Speicher aus, allerdings kann man im 3d Mark 06 sehr gut die Ausnutzung des Dual Channels bei 2x2 GB sehen und auch sonst ist immerhin eine Spanne von 1448 bis zu 1732 Punkten zu erkennen. Ein deutlicherer Unterschied, als ich vermutet hätte, denn ich hätte nicht damit gerechnet, dass sich die dual Channel Anbindung im 3d Mark doch sichtbar bemerkbar macht und das auch ein Plus an Ram in Bereichen zwischen 4 und 8 GB noch ein wenig bewirken kann. Im Hinterkopf muss man aber auch halten, dass die Grafik von Dual Channel durchaus zu einem gewissen Teil profitiert, denn die Grafiklösung verfügt über keinen eigenen Speicher.

Der PC Mark wiederum zeigt ganz klar: Typische Alltagsarbeiten, wie Office, Internet, einfache Bildbearbeitung und auch das schauen eines Films, profitieren von mehr Speicher und auch von der Dual Channel Anbindung nahezu Null. Sollte man sein Laptop nur für typische Alltagsanwendungen nutzen, der braucht in keinstem Falle wirklich mehr als 3 oder 4 GB Ram. Spürbar schneller wird der Rechner durch mehr Speicher fast nie, daher auch weiter mein Tipp: Man muss nicht auf 8 GB Speicher aufrüsten, es sei denn man nutzt diese auch wirklich aus.

Sollte man also ein System mit 2 GB Ram gekauft haben, so lohnt sich die Erweiterung auf 4 GB durchaus. Mehr halte ich bei einem typischen System sowieso derzeit für überflüssig, denn oftmals steht und fällt die Leistung eben nicht mit dem stärksten, sondern mit dem schwächsten Glied in der Kette und das ist in unserem Falle die Grafik. 6 GB oder auch 8 GB Ram mögen für Enthusiasten vielleicht Sinn machen, aber meist sorgen solche Mengen an Speicher zwar für ein gutes Gefühl, aber keine messbare Mehrleistung. Anders ist das natürlich bei Nutzern, die ihren Ram wirklich auskosten, weil Sie sich beispielsweise eine Ramdisk anlegen oder auch mit virtuellen Maschinen arbeiten. In solchen Fällen kann man natürlich nie genug Ram haben.

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