Beamer Kaufberatung - Worauf muss man achten, was sollte man vor dem Kauf bedenken, lohnt sich eher ein TV?

Elektronik

Beamer Kaufberatung - Worauf muss man achten, was sollte man vor dem Kauf bedenken, lohnt sich eher ein TV?

Redaktion

Update 1

Der Artikel soll jetzt erstmal vollständig sein. Ich habe euch noch den Kurzdistanzbeamer und Gamer-Guide eingefügt. Falls noch Fragen aufkommen bin ich mehr als glücklich, wenn ich den Artikel weiterhin up to date halten kann.

Die Deals rund um TV und Beamer geben sich fast durchgehend die Klinke in die Hand, jedoch stellt sich dem ein oder anderen sicher die Frage was er nun kaufen soll und besonders – was man beim Kauf eines Beamers beachten muss. Deshalb möchte ich mich heute mit dieser Frage beschäftigen und die Basics einbeziehen:


Beamer Kaufberatung – Worauf muss man achten, was sollte man vor dem Kauf bedenken, lohnt sich eher ein TV? 


Damit das alles ein wenig strukturiert abläuft, hier ein kleines Inhaltsverzeichnis:


Ab wann lohnt sich ein Beamer?
LCD oder DLP?
Ansi-Lumen?
Welche Auflösung reicht aus?
Wieviel Platz benötige ich, wo stell ich den Beamer auf?
3D oder nicht 3D?
Auf welche Anschlüsse muss ich achten?
Wie lange hält eine Lampe durch?
Reicht eine weiße Wand oder muss ich eine Leinwand kaufen?
Kurzdistanzbeamer
Gaming auf dem Beamer
Beispiele – Beamerkauf

1. Ab wann lohnt sich ein Beamer?


Ein Fernseher liefert ein gutes Bild bei Tag/Nacht und einige können 3D-Inhalte auch ohne teure aktive 3D-Brillen darstellen. Jedoch ist der größte Nachteil die Bauform und so sind gerade im Schnäppchenbereich maximale Größen von “nur” 60 Zoll (~1,5 Meter) möglich und bezahlbar. Darüber wird es unglaublich teuer. Daneben braucht man auch den geeigneten Platz für einen derart großen Fernseher (der dann auch extrem schwer ist).


Ein Beamer kann ohne Aufwand ein Bild von 120 Zoll, also über 3 Meter Diagonale an die Wand werfen. Das hängt natürlich von der verfügbaren Entfernung zur Wand ab, aber für die Hälfte des Preises eines 55-60 Zoll TVs bekommt man ein doppelt so großes Bild. Daneben ist ein Beamer auch deutlich leichter und wer es möchte, kann diesen auch schnell mitnehmen und so z.B. Fußball auch Outdoor mit Freunden im Garten gucken (dazu mehr bei Punkt 3). Einen TV raus zu schleppen ist da nicht annähernd so komfortabel bzw. als nicht möglich einzustufen. Der Beamer kommt meist in einer Tragetasche die nicht größer als ein kleiner Rucksack ist. Der Aufbau dauert inklusive Verkabelung wenige Minuten und genauso schnell ist er wieder verpackt.


Ein richtiger Heimkino-Enthusiast möchte ein großes Bild haben und daher fällt die Entscheidung eigentlich fast immer auf einen Beamer – Platz für das Bild an der Wand setzen wir mal voraus. Eine Rollo-Leinwand kann auch vor Möbel heruntergelassen werden, wenn man keine freien Wände hat.


2. LCD oder DLP?


Auf die Technik, wie das Bild entsteht möchte ich gar nicht weiter eingehen, sondern nur die Vor- und Nachteile der jeweiligen Techniken aufzeigen.


DLP


Ein DLP Beamer hat bessere Schwarzwerte als LCD-Beamer, ist nicht so anfällig bei Staub, das Bild brennt sich nicht ein (wenn man längere Zeit zu lange helle Farben anzeigen lässt passiert das beim LCD schon mal) und die Reaktionszeiten sind besser. Außerdem ist der Schwarzwert besser und er ist heller. Insgesamt ist das Bild ausgewogener. Nachteile sind dagegen eine recht hohe Lautstärke durch den Lüfter und das Farbrad, der Regenbogeneffekt bei schnellen Bewegungen (den aber nicht jeder bemerkt) und ein im Vergleich zum LCD Beamer höherer Preis.


LCD


Der LCD Beamer ist relativ günstig und aufgrund der LCD Technik sind die Pixel deutlicher abgegrenzt und somit sind Texte besser lesbar (was wohl eher für Präsentationen relevant ist). Das Bild zieht leicht nach, besonders in schnellen Szenen fällt das auf, auch ist eine Art “Fliegengitter” zu erkennen, wenn die Auflösung des Beamers niedriger ist. LCD Beamer sind staubanfälliger und es gibt den oben erwähnten Einbrenneffekt, wenn man zu lange Teile des Bildes mit besonders hellen Farben darstellen lässt.


3. Ansi-Lumen?


Die Leuchtkraft des Beamers ist unabhängig von Auflösung und Größe des zu projizierenden Bildes. Wer seinen Beamer in einem Keller oder einem Raum ohne Tageslicht benutzen möchte, braucht sich eigentlich keine Gedanken über die Leuchtkraft zu machen. Alle anderen müssen generell gucken, dass sie entweder mit einem Kompromiss leben können (wenn man nicht abdunkeln kann, wird das Bild heller bzw weniger sichtbar = schlechter) oder dafür sorgen, dass der Beamer ausreichend hell ist und demnach nicht abgedunkelt werden muss. Ein Heimkino-Fan wird aber einen dunklen Raum bevorzugen, da nur so das Bild und besonders die Farben zur Geltung kommen. Ich habe einen 3200 Ansi-Lumen (Normalmodus) Beamer von Acer (den H6510BD), den ich aber nur im Eco-Modus verwende. Dabei ist die Leuchtkraft auf 2560 Ansi-Lumen reduziert, jedoch finde ich das Bild gerade Abends unglaublich hell, so dass ich nichtmal ein passives Licht im Zimmer eingeschaltet lasse und bei sehr hellen Szenen die Augen zusammenkneifen muss


4. Welche Auflösung reicht aus?


Die Anzahl der Pixel ist ausschlaggebend für die Schärfe des Bildes. Je mehr Pixel, desto schärfer das Bild. Da die derzeitigen FullHD Beamer mit rund 500€ sehr günstig sind, sollte man sich auch nicht mehr für einen Beamer mit HD-Ready Auflösung entscheiden, da der FullHD Beamer bei passender Bildquelle einen regelrechten “WOW”-Effekt auslöst. Klar, ein HDready Beamer reicht sicher für Fußball und Co mit den Freunden aus, jedoch nicht für Filmgenuss.


5. Wieviel Platz benötige ich, wo stell ich den Beamer auf?


Bei der Berechnung des Abstands zwischen Beamer und Wand/Leinwand gibt es eine einfache Formel, die für FullHD-Beamer folgende ist:


Der Abstand zur Wand sollte rund das 1,4 fache der Bildbreite sein. Möchte man nun z.B. 3 Meter von der Wand entfernt sitzen, sollte die Bildbreite maximal 2,1 Meter betragen. Sitzt man 4 Meter entfernt, sollte das Bild maximal 2,8 Meter breit sein und so weiter.


Wer einen (500€)-Billig-Beamer kauft sollte wissen, dass der Beamer wirklich direkt in der Mitte gegenüber der Leinwand angebracht werden muss, da kein Lens Shift verbaut ist. Die Trapezkorrektur der Beamer sollte nicht verwendet werden, da dies zu Einbußen in der Bildqualität führt.


6. 3D oder nicht 3D?


3D wirkt bei einem Beamer wie im Kino, wenn man sich einen aktuellen Beamer zulegt, muss man sich eigentlich nur entscheiden, welche 3D Brille man sich kauft. Die Beamer nutzen durchgängig die aktiv 3D-Technik. Die 3D-Brillen benötigen daher eine Batterie, sind etwas klobig und bei eingeschaltetem 3D-Modus schlucken diese rund 50% des von der Leinwand projizierten Lichts, was einen Beamer mit viel Helligkeit nötig macht, damit man 3D genießen kann. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch 3D-Filme nach Sonnenuntergang zu gucken, da man so dem Auge nicht unnötig Schwierigkeiten bereitet und das Bild ausreichend hell ist.


Ihr braucht natürlich ein geeignetes Abspielgerät für eure Blu-rays in 3D: die meisten haben noch eine Playstation 3, die auch 3D Blu-rays unterstützt. Ansonsten tut es auch ein einfacher 3D-Blu-ray Player.


Ich bin von 3D Filmen per Beamer im Wohnzimmer begeistert und habe mir die 3D Brille von DasGut (NX-30) bestellt. Ich sehe kein Flimmern, das 3D Bild ist echt super, einzig die Form und die damit verbundene Passform ist nicht so angenehm zu tragen. 2 Filme würde ich damit nicht am Stück gucken wollen, ich habe aber auch eine große Nase, die stört bei diesen Hartplastikbrillen.


Leider ist die Auswahl an 3D Filmen noch recht mau. Besonders wer sich (wie ich) auf seine Videothek um die Ecke verlassen will, merkt nach 2 Wochen, das die Auswahl immer geringer wird und nach einem Monat wartet man dann immer sehnsüchtig auf Neuerscheinungen.


7. Auf welche Anschlüsse muss ich achten? 


Die Anschlüsse sind beim Beamerkauf besonders zu beachten, denn ihr müsst ja neben dem Bild auch den Ton eurer Quelle wiedergeben können. Habt ihr also eine Anlage? Das ist beim Beamer-Heimkino Pflicht, denn der Ton kann nicht über den Fernseher ausgegeben werden und der meist eingebaute 2 Watt Lautsprecher ist maximal für Klickgeräusche in Menüs geeignet. Das heißt im Klartext, dass ihr den Ton vom Abspielgerät zur Anlage und das Bild zum Beamer bringen müsst (2 Kabel: HDMI oder DVI und Chinch oder Digital). Was ist aber, wenn ihr mehrere Quellen habt (Amazon Fire TV, Apple TV, PS 3/4, Xbox, Blu-ray Player etc)? Wollt ihr von jeder Quelle ein Kabel zur Anlage legen? Hat der Beamer einen Audio Ausgang? Wieviele HDMI Kabel kann man an den Beamer anschließen? etc. pp.


Beispiel meiner Konfiguration:


Ich habe ein Apple TV, Fire TV, PS 3 und die Sky Box. Leider habe ich keinen AV-Receiver, sondern ein Creative Planworks DTT3500 Lautsprechersystem von 2001 mit Digital-Encoder.


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Problem hier – ich kann maximal zwischen 2 Quellen hin und her schalten – Chinch oder optischem Kabel. Nun habe ich mir noch ein weiteres Bein gestellt und den Acer H6510BD als Amazon-Deal gekauft. Dieser hat aber nur die nötigsten Anschlüsse:


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Da der Beamer keinen Audio-Out Ausgang hat, musste ich mir also etwas überlegen, wie ich den Ton schon bevor er in den Beamer per HDMI Kabel geschickt wird, an die Creative Anlage bekomme. Eine Lösung wäre ein AV-Receiver. Da ich diesen nirgendwo unter bekomme und auch nicht so viel Geld dafür ausgeben will, habe ich einen HDMI Switch mit Audio-Out (optisch) gekauft. Dieser hat nochmal fast 50€ gekostet, schluckt aber nun alle HDMI Kabel von allen Quellen und hat einen HDMI Ausgang für den Beamer und einen Ausgang für das optischen Kabel zum Decoder. Die Lösung ist zwar einfach, jedoch sollte man vor der Anschaffung eines Beamers bedenken, dass es mit “500€” allein für den Beamer nicht getan ist, sondern noch das HDMI Kabel + z.B. so ein Splitter dazu kommt. Dann ist man schnell bei 600€. Danach kommt aber noch Punkt 9 auf euch zu


8. Wie lange hält eine Lampe durch?


Je nach Beamer hält die Lampe entweder länger oder kürzer, aber ihr werdet in der Regel immer die vom Beamer im Normalmodus und Eco-Modus angegebene Lampenlebensdauer erreichen. Bei meinem Beamer sind es 4000 Stunden im Normal- und 6000 Stunden im Eco-Modus. Guckt man im Durchschnitt 3 Stunden am Tag über den Beamer, sind das 2000 Tage, also über 5 Jahre. Warum rechne ich im Eco-Modus? Weil der Normalmodus mit angegebenen 33 dBA mit dem Beamer über mir an der Decke einfach zu laut ist. Die 27 dBA im Eco-Modus sind deutlich angenehmer und seit ich den Beamer besitze habe ich nie den Normalmodus eingeschaltet, sondern lieber eine Gardine vors Fenster gezogen, statt mir den lauten Lüfter anzutun. Eine Lampe kostet bis maximal 200€, also deutlich weniger als ein neuer Beamer. Ob wir in 5 Jahren jedoch noch FullHD Material gucken und nicht schon längst auf 4K umgestiegen sind, bleibt abzuwarten – immerhin kostet eine neue Lampe nicht mehr so viel wie früher und eine Austauschlampe würde sich eher lohnen, als direkt einen neuen Beamer zu kaufen.


9. Reicht eine weiße Wand oder muss ich eine Leinwand kaufen?


Mindestens genauso wichtig, wie der Kauf des passenden Beamers, ist die Wahl der Leinwand oder Wandfarbe (z.B. Screen Goo). Bevor ihr euch um den Kauf der Leinwand machen könnt, müsst ihr abmessen, wie groß das Bild ist, das euer Beamer an die Wand wirft bzw werfen soll. Je nachdem wie groß der Abstand zur Wand ist, kosten normale Rollo-Leinwände bis 120 Zoll nicht mehr als 50-120€. Teurer wird es dann erst bei elektrischen Leinwänden, die man dann platzsparend an der Decke verstauen kann. Wer genug Platz hat, kann auch eine Rahmenleinwand anbringen, die dann dauerhaft zu sehen ist.


Eine weitere Möglichkeit birgt Wandfarbe. Diese ist jedoch meist viel teurer und bringt noch weitere Probleme mit sich, denn die Farbe muss perfekt aufgetragen werden. An einer senkrechten Wand ist das meist als ungeübte Person kaum möglich, denn Farbnasen entstehen schnell und überall gleichmäßig und deckend aufzutragen ist auch meist sehr schwer. Wer einen Malermeister in seinem Umfeld kennt, könnte ihn diesbezüglich mal fragen, ansonsten ist wohl eine Leinwand die einfachere Wahl, da diese meist auch kostengünstiger ist.


Möchte man es auf die Palme treiben, sollten alle Wände im Raum dann noch mit spezieller Farbe gestrichen werden (Diskussionen dazu findet man im Hifi-Forum) und die Fenster sollten komplett abdunkelbar sein. Das ist jedoch in einem normalen Wohnzimmer kaum möglich, wer möchte schon dauerhaft in einem schwarzen Zimmer sitzen oder hinter schwarzen Vorhängen leben. Hat man ein Zimmer zu viel, kann man ja sein Heimkino verwirklichen.


Ich persönlich projiziere an eine ganz normale weiße Wand. Eine Leinwand ist in Planung, jedoch muss ich zugeben, dass ich mit dem Bild schon so sehr zufrieden bin. Natürlich ist das nicht die optimale Lösung, aber für Otto-Normalo reicht das auch aus.


10. Kurzdistanzbeamer


Wenn ihr ein sehr schmales Zimmer besitzt oder ein extrem großes Bild haben wollt, ohne den Beamer auf die andere Straßenseite zu stellen, sind Kurzdistanzbeamer genau das Richtige für euch. So kann man z.B. ein 100 Zoll Bild mit nur 1,5 Meter Abstand des Beamers zur Wand zaubern.


Einen Kalkulator gibt es bei Projectorcentral (mit Acer Kurzdistanzbeamer voreingestellt). So bekommt man mit dem Acer H6517ST bereits bei einer Entfernung von 120cm eine Diagonale von 109″ hin. Bei 2 Metern Entfernung sind es schon 181″. Ein häufiger Nachteil ist, dass der Rand des Bildes unscharf werden kann (wenn man ihn aber perfekt Ein- und Aufstellt, kann man das aber fast komplett reduzieren) und das Bild ist in der Mitte ggf. etwas heller als am Rand, also nicht ganz so homogen, wie bei einem Langdistanzbeamer.


Beispiele für Kurzdistanzbeamer:


Der Beamer wird bei Amazon leider mit seinen Brüdern, dem H6510BD und dem H6517BD (mein Beamer) in den Rezensionen zusammengewürfelt. So kann man die 4,5 Sterne auch überhaupt nicht dem Kurzdistanzbruder zuschreiben, da ausschließlich der H6510BD beschrieben wird. Was kann man aber sagen? Der Beamer hat 3D mit 144Hz Unterstützung, ein Flimmern sollte also nicht festzustellen sein.


Immerhin lässt sich ein ziemlich umfangreicher Test von Projektor Central finden. Der Beamer wird als Einsteigerbeamer beschrieben. Die Werkseinstellungen sind verbesserungswürdig, liefern jedoch erstmal ein gutes Bild. An den Rändern verliert das Bild etwas an Schärfe und insgesamt ist die Ausleuchtung nicht ganz so homogen, wie bei normalen Beamern. Abgesehen davon werden kaum Nachteile im Test aufgezeigt. Die Linse besitzt keinen Zoom (ihr müsst also einen sehr guten Aufstellort finden, denn die Entfernung hat direkten Einfluss auf die Größe des Bildes). Die Auflösung ist mit FullHD auf der Höhe der Zeit und die Helligkeit ist auch ausreichend (auch wenn die Werksangabe nie wirklich stimmen, aber dazu kommen wir gleich).


Die Lampenlebensdauer wird mit 4000 Stunden im Normal- und 6000 Stunden im Eco-Modus angegeben. Ersatzlampen gibt es auch, mit unter 130€ sind diese auch recht kostengünstig zu bekommen. Der Lüfter ist wohl sehr leise, sogar im Normalmodus soll es nicht mehr als ein flüsterleises Geräusch sein, was eher an einen Windzug erinnern soll, als an ein Lüftergeräusch. Ich kann zumindest vom 3200 Lumen Standard-Bruder sagen, dass der Lüfter schon wahrnehmbar ist und nur durch guten Klang so wirklich “abgestellt” wird. Es kann aber auch sein, dass für den Kurzdistanzbeamer ein anderer Lüfter verbaut ist, leider kann ich dazu nichts berichten. Im Test wird er als nicht wahrnehmbar (im Eco-Modus) beschrieben.


Angegeben ist der Beamer mit 3000 Lumen. Im Test erreichte er 2636 Lumen im “Bright-mode”, der jedoch nur auf Helligkeit abzielt und Farben verzerrt und auf definierte Schatten verzichtet, um das Bild einfach sehr hell darzustellen. Der Normal-, Sport und Kinomodus reicht von 1400 bis fast 1900 Lumen. Lasst euch nicht von den Zahlen täuschen, das ist wirklich alles sehr hell. Im Eco-Modus wird die Helligkeit nochmal um rund 20% reduziert. Dann ist das Bild aber immer noch sehr hell (der Beamer steht ja auch nicht weit weg von der Wand). Schaltet man BrilliantColor im Menü aus, bleiben noch 600 Lumen übrig.


Die Schwarzwerte sind wie bei den meisten <1000€ Beamern “gut genug”. Da die meisten Käufer aus dieser Kategorie eh kein komplett dunkles Zimmer haben, versuchen die Hersteller bei ihren Einsteigerbeamern gar keinen perfekte Schwarzwert zu erreichen. So auch hier. Der Beamer ist konzipiert, um bei Restlicht zu arbeiten, da fällt es nicht auf, dass dunkelschwarz nicht dunkelschwarz ist.


Hauptproblem der Kurzdistanzbeamer ist die Ausrichtung zur Wand. Der Beamer muss perfekt ausgerichtet sein, das bedeutet, dass jeder Millimeter Abweichung dazu führt, dass das Bild an den Ecken etwas unscharf wird. Aber nicht unscharf im negativen Sinne, sondern eher etwas “weicher”. Schafft man es, den Beamer perfekt auszurichten, ist das Problem hinfällig – man sollte es aber auf jeden Fall bedenken.


Der Beamer ist ideal für Gamer. 33 Millisekunden Input Lag sind sehr gut. Egal in welchem Modus ihr guckt – die 33 ms werden erreicht (je nach Modus werden nur die Farben verändert). Besser (in Bezug auf Input Lag) bzw gleich gut, ist hier nur der Optima GT1080, der mit seinen 685€ etwas teurer ist, jedoch kein so schönes Bild darstellt. Daher keine wirkliche Alternative.


Wer sehr anfällig ist für den Regenbogeneffekt sollte auch hier einen Bogen um den Beamer machen. Alle anderen, die den Effekt noch nie gesehen haben, sollte gegebenenfalls auf schwarz/weiß Filme verzichten – da fällt das nochmal etwas stärker auf.


Noch ein Hinweis: Das Bild strahlt nach oben ab – man muss den Beamer also nicht in die Mitte der Leinwand aufstellen Entweder auf einen Tisch vor die Leinwand oder oben an die Decke (dann wird das Bild gedreht und es strahlt nach unten ab) – falls jemand jetzt schon über ein Aufstellort-Szenario nachdenkt.


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Technische Daten (Herstellerhomepage):


DLP • Chips: 1x 0.65″ • Auflösung (nativ): Full HD (1920×1080) • Helligkeit: 3000/2400 ANSI Lumen (Standard/Eco) • Kontrast: 10000:1 • Bildverhältnis: 16:9 nativ/4:3 kompatibel • Bilddiagonale: 1.15-7.62m • Projektionsabstand: 0.50-3.30m • Projektionsverhältnis: 0.50:1 • Lampenlebensdauer: 4000/6000/8000 Stunden (Standard/Eco/ExtremeEco) • Geräuschentwicklung: 33/27dB(A) (Standard/Eco) • Lens-Shift: ohne • Anschlüsse: 1x VGA In, 2x HDMI 1.4a (1x MHL-kompatibel), 1x Composite Video (RCA), 1x Klinke Audio In, 1x USB 2.0 • Stromverbrauch: 260W • Abmessungen (BxHxT): 314x93x223mm • Gewicht: 2.50kg • Besonderheiten: 3D-Ready (aktiv), integrierte Lautsprecher (1x 2W) • Herstellergarantie: zwei Jahre


BenQ W1080ST+: Der BenQ bekommt aus 3 Testberichten die Note 2,5. Sein Hauptproblem ist wohl ein lauter Lüfter und Streulicht aus dem Gehäuse. Dafür sind der Schwarzwert sehr gut und die Bildqualität nahezu perfekt. Bei Amazon bekommt der Beamer 4,5 Sterne. Leider ist der Beamer recht teuer und derzeit nicht im Angebot. So fällt er im Moment mit 867€ zu Buche.


11. Gaming auf dem Beamer


Wenn ihr auf dem Beamer spiele zocken wollt, solltet ihr darauf achten, dass die Reaktionszeit besonders gering ist. Irgendwas zwischen 20-50ms sind erforderlich, damit ihr auch bei richtigen Hardcore-Schlachten nicht in Hintertreffen geratet.


Leider kann man sich – wenn überhaupt vorhanden – nicht immer auf die Herstellerangaben verlassen. Daher muss man die Testberichte genau lesen und auf den Test des Input Lags achten.


HDTVTest hat z.B. einige Tests angestellt und auch ProjektorCentral führt den Input Lag in seinen Tests an. Hier die beiden häufigsten Vertreter:


  • BenQ W1070: 33ms24ms bei ProjectorCentral
  • Acer H6510BD: 18ms

Ihr solltet euch einen Beamer suchen, der unter 40ms Input Lag liegt. Mit der Verkabelung, der Konsole oder dem PC kommt ihr dann auf einen Wert, der auch gutes Gaming ermöglicht, denn nichts ist nerviger als einen zu spät reagierenden Alter Ego auf der Leinwand


Dann solltet ihr darauf achten, dass ihr den Beamer nicht unnötigem Stress aussetzt, das bedeutet, dass ihr den Beamer direkt mit der Konsole oder dem PC verbindet. Jeder Umweg, z.B. über einen AV-Receiver kostet euch Millisekunden!
Dann solltet ihr darauf achten, dass der Beamer die gleiche Auflösung wie die Konsole wiedergibt. Das heißt, wenn die Konsole HD-ready ausgibt, sollte der Beamer lieber das Bild 1:1 anzeigen, anstatt zu versuchen die Leinwand auszufüllen.
Bildverbesserer, wie z.B. Kinomodus mit besonderen Farbeinstellungen etc pp – könnt ihr direkt deaktivieren. Einige Beamer haben einen Spielemodus, da werden bei manchen Beamern die Helferlein komplett deaktiviert. wenn nicht:
Deaktiviert alle Zusatzoptionen, wie automatische Helligkeit, BrilliantColor etc, damit der Beamer nicht extra nachberechnen muss oder mit unnötigen Aufgaben zu tun hat. So sollte der Beamer unter den 40ms liegen.

12. Beispiele Beamerkauf gerade im Angebot


Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, dann stellt sich natürlich noch die Frage nach eurem Budget. Ich wollte nicht mehr als 500€ ausgeben. In der Preisklasse sind viele gute FullHD Beamer öfter mal im Angebot. Vertreter aus der Reihe sind:


Der Epson ist mit rund 600€ sehr preisstabil, rückt jedoch durch das Cashback in attraktive Preisregionen Bei Amazon gibt es 4 Sterne von den Käufern. Der Epson benutzt einen 3LCD Chip, der im Vergleich zu 1Chip-DLP Beamern weniger Energie verbraucht und kein Farbrad besitzt wodurch das Bild entsteht. Hier sind 3 Chips am Werke, um das Bild zu erzeugen, das führt zu sehr guten Bildern mit hoher Farbhelligkeit. Leider ist der Beamer einigen Käufern zu laut (37 dB im Normal und 29 dB im Eco-Modus). Die Lampenlebensdauer wird mit 5000 bzw. 6000 Stunden angeben. Epson gibt 24 Monate bzw. 3000 Lampenstunden Garantie. Hauptkritikpunkt ist hier sicher die Lautstärke, jedoch ist das Bild super. Auch 3D sieht wohl sehr gut aus. Der Beamer hat angegebene 2000 Lumen im Normalmodus und 1400 Lumen im Eco-Modus. Da sollte man schon auf einen gut abgedunkelten Raum achten oder nur Abends gucken. Der Stromverbrauch sollte eigentlich geringer als bei DLP Beamern sein, ist aber 287 Watt (217 Watt bei Eco) recht hoch. Aus 12 Testberichten gibt es die Note 2,3.


Achtung: Wer mit dem Beamer zocken will, muss den “Fast” Modus einstellen (40ms Input Lag) und die Auflösung wird auf 1280×720 Pixel reduziert. Für Filme reicht der “Fine” Modus bei FullHD Auflösung, dann jedoch mit 200ms Input Lag.


Specs: Typ: LCD • Chips: 3x 0.61″ • Auflösung (nativ): Full HD (1920×1080) • Helligkeit: 2000 ANSI Lumen • Kontrast: 15000:1 • Bildverhältnis: 16:9 nativ/4:3 kompatibel • Bilddiagonale: 0.90-10.80m • Lampenlebensdauer: 5000/6000 Stunden (Standard/Eco) • Geräuschentwicklung: 29dB(A) • Lens-Shift: ohne • Anschlüsse: 1x VGA In, 2x HDMI (MHL-kompatibel), 1x Composite Video (RCA), 1x S-Video, 1x Stereo Line In (RCA), 1x Klinke Audio Out, 2x USB 2.0, 1x RS-232, WLAN (optional) • Stromverbrauch: 287W • Abmessungen (BxHxT): 297x147x247mm • Gewicht: 2.80kg • Herstellergarantie: drei Jahre


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Der Acer ist der 3000 Lumen-Bruder von meinem H6520BD mit 3200 Lumen. Bei Amazon gibt es 4,5 Sterne von über 160 Bewerten. Aus 11 Testberichten gibt es die Note 2,3. Notebookcheck hat auch einen Test veröffentlicht und liefert weitere Informationen. So sind sich Amazon-Käufer und Tester einig: Der Beamer ist recht laut. Wer über eine Deckenmontage (also gedreht) nachdenkt, muss nochmal mit einem Anstieg der Geräuschkulisse rechnen: 31,8 dB im Eco Modus (26 dB Werksangabe), wenn das Bild gespiegelt wird (an der Decke) sind es 34,3 dB. Im Normalmodus sind es 36,3 dB (32 dB angegeben) und gespiegelt 37,8 dB. Im Normalmodus ist das schon deutlich hörbar und je nach Lautstärke eurer Anlage auch nervig. Im Eco-Modus (wenn er nicht an der Decke hängt) ist es aber in Ordnung und genauso laut wie alle anderen in seiner Klasse. Dafür ist das Bild sehr hell und es stehen im Eco-Modus noch 2400 Lumen zur Verfügung. Im 3D Betrieb unterstützt er nur 120Hz (der H6520 unterstützt 144Hz), war jedoch im Test ruckelfrei ohne Geisterbilder. Der Stromverbrauch ist im Vergleich zum Epson deutlich geringer. Im Eco Modus verbraucht der Beamer 190Watt, im normalen Modus sind es 246 Watt. Wer nicht viel Geld ausgeben möchte und für Nebengeräusche (den Lüfter) nicht anfällig ist oder generell bei Filmen den Sound aufdreht, der sollte hier glücklich werden.


Specs: Typ: DLP • Chips: 1x 0.65″ • Auflösung (nativ): Full HD (1920×1080) • Helligkeit: 3000/2400 ANSI Lumen (Standard/Eco) • Kontrast: 10000:1 • Bildverhältnis: 16:9 nativ/4:3 kompatibel • Bilddiagonale: 1.15-7.62m • Projektionsabstand: 1.50-7.60m • Lampenlebensdauer: 4000/7000 (Standard/Eco) • Geräuschentwicklung: 32/26dB(A) (Standard/Eco) • Lens-Shift: ohne • Anschlüsse: 1x VGA In, 1x VGA Out, 2x HDMI, 1x Composite Video (RCA), 1x S-Video, 1x Komponenten (3x RCA), 1x Klinke Audio In, 1x Klinke Audio Out, 1x USB 2.0, 1x RS-232 • Stromverbrauch: 290W • Abmessungen (BxHxT): 264x78x220mm • Gewicht: 2.20kg • Besonderheiten: 3D-Ready (aktiv), interner Lautsprecher (1x 2W) • Herstellergarantie: zwei Jahre


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Bei Amazon bekommt der TH681 im Durchschnitt 4 Sterne von über 250 Käufern. Aus 10 Testberichten gibt es die Note 1,7. Der BenQ ist wohl von den 3 Beamern die beste Wahl. Er ist enorm Leuchtstark, vergleichsweise leise und liefert ein sehr gutes Bild. Im Vergleich zum BenQ W1070 liefert dieser 1000 Lumen mehr Leuchtkraft, was aber auch zu einem deutlicheren Regenbogeneffekt fühlt. Wer dafür nicht anfällig ist, bekommt hier unter den 3 Beamern das Meiste für sein Geld. Auch hier gibt es keinen optischen Lens Shift, das bekommt man dann erst beim W1070, der jedoch gerade nicht im Angebot ist. Wenn dieser mal wieder im Angebot ist, sollte man statt zu diesem eher zum W1070 greifen, der ist dann aber aufgrund der Leuchtkraft eher etwas für abgedunkelte Räume. Die Bildeinstellungen ab Werk sind etwas kühl, daher muss man wohl noch etwas nachjustieren, jedoch liefert der BenQ das beste und hellste Bild bei der geringsten Lautstärke im Eco-Modus. Leider gibt BenQ nur ein Jahr oder 2000 Lampenstunden Garantie. Eine Ersatzlampe kostet aber nicht mehr als 150€..


Specs: Typ: DLP • Auflösung (nativ): Full HD (1920×1080) • Helligkeit: 3000 ANSI Lumen • Kontrast: 10000:1 • Bildverhältnis: 16:9 nativ/4:3 kompatibel • Lampenlebensdauer: 4000/6500 Stunden (Standard/Smart Eco) • Geräuschentwicklung: 32/28dB(A) (Standard/Eco) • Lens-Shift: ohne • Anschlüsse: 2x VGA In, 1x VGA Out, 1x HDMI, 1x S-Video, 1x Klinke Audio In, 1x USB 2.0, 1x RS-232 • Gewicht: 2.60kg • Besonderheiten: 3D-Ready (aktiv), integrierte Lautsprecher (1x 10W) • Herstellergarantie: zwei Jahre


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139 Kommentare

Cool

Redaktion



Lyx:
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Nach so viel Worten im Text eindeutig der beste Kommentar

Sehr guter Artikel. HOT!

gerne mehr solcher Artikel



Lyx:
Cool

K


ist ok auch wenn lcd in deinem text schlecht weg kommt und dlp klar dein Favorit ist

ich habe hier noch einen z4 - wo du kein raster erkennst erst 20cm entfernung und darunter. zusätzlich hab ich seit ca 6 jahren(geschätzt) kein bissle staubprobleme.

aber ich warte auch so langsam auf den lampenkollaps

das wichtigste hast du übrigens vergessen

Wann lohnt sich ein Beamer:
wenn er mind. nach dem einschalten eine Stunde läuft. Sonst wird die lampe extrem beansprucht und geht deutlich schneller kaputt.
gut: lange laufen lassen (serien, filme)
schlecht:mal kurz nachrichten schauen und wieder aus.

Ich fand den Artikel sehr erhellend. Sehr pragmatsich und ohne riesiges Technikgeschwafel.

Dankeschön

Ich liebäugle allerdings mit so einem mobilen Beamerchen. Mal gucken ...

Sehr gute Kaufberatung. Allerdings hätte ich mir noch einen Hinweis auf Kurzdistanzbeamer sowie Beamer mit Leaserlichtquelle gewünscht, die Dinger haben üblicherweise eine Laufzeit von 20000 Stunden und können problemlos auch für kurzen Fernsehgenuss ein und ausgeschaktet werden. Klar das bekommt man dann nicht mehr für 500 Euro, aber ist im Altagsgebrauch viel praktischer.
Mein aktueller Favorit Sony LSPX-W1, das Ding hat 4K, Laserlicht, Ultra Short Throw und sieht dazu noch ziemlich geil aus....leider nicht bezahlbar.

Der gute Sony kostet leider noch 50k, ansonsten ganz nett.
Aber eine wichtige Info fehlt in dem Artikel: welchen Beamer nehme ich, wenn lange Zockerrunden anstehen mit Destiny, Tekken und Forza ?

Man sollte auch bedenken, dass der Genuss nur richtig zur Geltung kommt, wenn es wirklich richtig dunkel ist. Als TV Ersatz m.M. nach ungeeignet. Lautstärke, Lichtempfindlickeit etc.

Diese separaten RGB-Bilder bei DLP finde ich total irritierend. Ich bemerk die nicht nur bei schnellen Bildwechseln, sondern auch bei jedem Blinzeln oder jedes mal, wenn ich die Augen bewege.

ich habe den w1070.... als leise im eco mode würde ich ihn nicht bezeichnen, ebenfalls hat er (ohne +) nur einen passiven usb anschluss (amazon stick braucht somit an der decke einen strom anschluss). Firmware updates waren Pflicht, und leider nicht von Haus aus drauf und als Zuspieler sollte man zwischen 50hz und 60hz wechseln können (sonst gibt es Brummgeräuche (jedenfalls bei mir) - die nur so weg gehen - bei jedem start neu durchführen). FB ist beleuchtet und funktional.

Ich würde mir nur noch den 1070+ oder ein (teureres) anderes Gerät (leiser, bessere lens shift) kaufen. just my 2 cents

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Anonymer Benutzer

Wow, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht!
Ich schaue schon seit einer Weile nach Beamern und werde wohl bald mal zuschlagen...
:-)

Bearbeitet von: "" 23. August

sehr guter kommentar! vielen dank!

Redaktion

Danke für die Info Leute! Ich werde den Artikel Anfang der Woche mal um Kurzdistanzbeamer und Gaming ergänzen.

@sparvar - da ich selbst nur einen DLP habe konnte ich mich nur auf Tests und Meinungen verlassen. Aber meine 1. Kaufempfehlung ist ja ein LCD. Bzgl unter einer Stunde gucken - ich habe das mal beim "Heimkino" angenommen, dass man mindestens einen Film guckt

Wir haben jetzt seit Dezember knapp 1000 Lampenstunden beim Acer

@chilloutandy - also ich nutze den Beamer immer - egal ob tagsüber oder Nacht. Meist sind die Vorhänge auch nicht zugezogen, es strahlt aber auch keine Sonne direkt ins Zimmer, jedoch ist das Bild natürlich Abends bzw mit Vorhängen deutlich besser. Jedoch wirken solche Aussagen "lohnt sich nur komplett bei Dunkelheit" auf Nicht-Beamer-Besitzer recht schnell abschreckend. So schlimm ist es jedoch nicht. Tagsüber ist das Bild okay, nachts überragend.

@makrom - dann zählst du leider zu den empfindlicheren Menschen ein nicht ganz so heller Beamer wie den W1070 hast du aber noch nicht probiert?

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Anonymer Benutzer

Cooler Artikel. Ein wichtiger Aspekt ist noch der Zoom.

Hatte nen Epson 3200, dessen Lampe sich verabschiedete. Statt neuer Lampe dachte ich daran gleich nen neuen Beamer zu kaufen.

Meiner steht aber 5m von meiner a Leinwand weg. Die meisten Beamer bekommen das Bild nicht klein genug.

Ob es bei euch passt, könnt ihr mit nem Abstandsrechner feststellen, bspw. bei Beamershop24

Bearbeitet von: "" 23. August

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Anonymer Benutzer

Wer hat diesen Artikel verfasst?

Bearbeitet von: "" 23. August

Liebäugele gerade mit dem Optoma hd26. Der scheint auch recht gut zu sein.

Ich finde die Beratung für den ersten Einstieg auch ok. Allerdings sind auch ein paar Fehler drin (z.B. Staubanfälligkeit DLP, Helligkeit in Abhängigkeit der Bildgröße, Vertrauen in Herstellerangaben ;-), ...) und an einigen Dingen fehlt es auch. Wenn man z.B. den RBE anspricht, sollte man auch die Geschwindigkeit des Farbrades ins Spiel bringen. Oder dass helle Beamer gerade in dunklen Räumen eher nachteilig sind für Kontrast und Farben.

Am Ende könnte man als Referenz auch einen guten Beamer nennen, der dann preislich über 500€ liegt.

Top Artikel, hier mal meine Erfahrung mit meinem Beamer..

Ich habe den Benq W1070 bei dem MeinPaket.de Prozente-Deal gekauft. Anfangs ist es sicher toll so ein großes Bild zu haben, zusammen mit der 3D-Funktion. Leider kann ich nach ein paar Monaten keine Kaufempfehlung aussprechen, da ich einfach zu viele Negativpunkte bei dem (oder GENERELL alle Beamer) sehe:
1. Viel zu Laut, wer da nicht extra eine Dämmbox kauft/ bastelt wird da auf lange Zeit nicht viel Freunde mit haben (klar, man gewöhnt sich an das Geräusch, aber es fällt doch immer wieder auf, gerade bei leisen Passagen in einem Film).
2. Die Farben sind sind viel zu blass, gerade wenn es hell im Zimmer ist, im Dunkel geht es noch aber nichts im Vergleich zu einem Monitor (macht sich vor allem bemerkbar wenn ich einen Film vom Beamer auf meinen QHD Monitor ziehe -> Augasmus!)

Das waren nur die größten Punkte, dazu kommen dann noch die fehlen/ schlechten Lautsprecher, Geld für Lampen (klar, auf >5 Jahre ist das nicht viel, ist aber trotzdem Geld) und in diesem Fall die schlechte/ teure 3D Brillen die man dazu kaufen muss (wenn man es braucht/ will)... die günstigen haben dafür Akkus die nach 9.Monaten kaputt gehen, super -.-

Der einzige große Vorteil ist (und war) bei dem Beamer der Anschaffungspreis, mehr Fläche bekommt man zu dem Preis (noch) nicht. Wer mit den Negativpunkten leben kann wird seine Freude haben.

Abschließend kann der Beamer bei mir keinen Monitor ersetzen, für gelegentliche Filme werde ich ihn dann noch einsetzen und warten bis endlich gute UHD/ 4K Monitore mit guter Ausstattung zu einem guten Preis erscheinen :).

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