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[Cyberport] G-Technology G-DRIVE Mobile Festplatte 1TB - USB-C - 2,5zoll - 7200rpm - spacegrau
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aktualisiert 8. Aug (eingestellt 10. Mai)
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Um abschätzen zu können, ob eine Platte bereits ab Werk/durch den Transport beschädigt oder gar defekt ist, befolge ich immer folgendes Protokoll:

1.Vorbereitung
Platte entweder direkt per SATA oder USB in ein Linux System einbinden. Unter Windows/OS X können die nachfolgenden Schritte entsprechend adaptiert werden.

Falls die Platte über USB angeschlossen wird, wird uas beispielsweise bei Ubuntu Versionen >=14.04 und allgemein bei fast allen Distros mit nem Linux Kernel >=3.15 das arbeiten mit smartctl erschweren. Windows/Mac OS X haben diese Probleme soweit ich weiß nicht, bei Linux muss allerdings, zumindest temporär, über modprobe, uas und usb-storage uas für das betreffende Laufwerk deaktiviert werden. Falls hier jemand Probleme bzw. Interesse hat, kann ich diesen Schritt auch noch gerne näher erläutern.Falls noch nicht vorhanden, nun die smartmontools per apt oder sonstiger verwendeter Paketverwaltung installieren.

SMART Tests werden von der Platte nach Anstoßen der Funktion selbstständig ausgeführt, solange selbige nicht anderweitig benutzt wird. Diese Tests kann und sollte man regelmäßig laufen lassen, um möglichst frühzeitig über Probleme mit der Platte Bescheid zu wissen.

Teil des Burn-ins ist jedoch, jeden Block mit allen möglichen Bitkombinationen zu überschreiben und selbige auch zu lesen, um sämtliche Fehlerquellen aufdecken zu können. Dies ist nötig, da SMART nur passiv arbeitet; es wird ein Fehler also erst protokolliert, sobald selbiger bereits aufgetreten ist.

Diese mehrfache Überschreibung von Daten zerstört alle vorhandenen Daten! Es gibt zwar eine nicht-zerstörerische Option, allerdings ist diese um einiges langsamer und nicht 100%ig zuverlässig.

Ergo: Keine Daten auf die Platte schreiben, bevor sie nicht getestet wurde.


2.Der Eigentliche Burn-in
Erst einen kurzen Selbsttest über die Platte laufen lassen per smartctl -t short /dev/sXX, wobei sXX hier und nachfolgend für den respektiven Laufwerkspunkt steht. Falls die Platte per USB angeschlossen ist und uas deaktiviert wurde, muss hier und bei allen nachfolgenden smartctl Befehlen noch unter Umständen eine vom Festplattengehäuse abhängige Flag -d angefügt werden.
Dann noch einen Conceyance Test hinterher mit smartctl -t conveyance /dev/sXX und zu guter Letzt ein ausführlicher Test mittels smartctl -t long /dev/sXX.
Diese Tests laufen im Hintergrund und der Fortschritt kann jederzeit über den Befehl smartctl -a /dev/sXX eingesehen werden.

Nun kommt der wahrlich zeitaufwendige Teil: Das wiederholte Beschreiben/Lesen jedes einzelnen Blocks.
Dazu führen wir den Befehl badblocks -b 4096 -ws /dev/sXX aus, wobei die Flag w für den zerstörerischen & effizienten Test steht und die Flag s für einen kontinuierlichen Output in die Konsole sorgt.
Theoretisch können wir hier statt der Flag w auch die Flag n setzen um vorhandene Daten zu erhalten, aber wie gesagt: Darauf verlassen würde ich mich nicht.
Es gibt verschiedene Wege, um die immense Laufzeit von badblocks zu beschleunigen. Allerdings sollte man sich dafür entsprechend in der Materie auskennen und dazu braucht man dann auch meine kleine Zusammenfassung hier nicht.
Mit dem oben genannten Befehl ist man bei modernen Platten auf der sicheren Seite.

Nun laufen insgesamt 4 Durchläufe mit verschiedenen Bitmustern (0xaa, 0x55, 0xff und 0x00) durch. Jeder einzelne Durchlauf beschreibt jeden Block mit dem angegebenen Muster und verifiziert diesen anschließend. Und das dauert sehr, sehr lange.

Als Erfahrungswert brauchen 6TB Platten etwa 2-3 Tage.

3. Verifizieren

Sobald badblocks fertig ist, führen wir noch einen ausführlichen Smart Test aus, um eventuelle Fehler aufzudecken. Also nochmal smartctl -t long /dev/sXX.


Zu guter Letzt prüfen wir nun das Resultat des SMART Tests per smartctl -a /dev/sXX.
Hier interessiert uns nun vor allem der Inhalt der Tabelle, insbesondere die Werte Reallocated_Sector_Ct, Current_Pending_Sector, und Offline_Uncorrectable. Wenn auch nur ein RAW_VALUE dieser Felder >= 0 ist, würde ich persönlich die Platte sofort zurückschicken. Ansonsten landet sie in meiner bestehenden Infrastruktur!

4. Festplatte möglichst lange am Leben halten

Hier gibt es verschiedene Philosophien. Ich verfolge folgende, welche sich über die letzten Jahre bewährt hat:

Festplatten werden bei Spin-ups/-downs am höchsten physisch belastet.
Statistiken zeigen, dass die meisten physikalischen HDD Ausfälle in diesen Phasen auftreten. Entsprechend sollte die Standby Zeit, also das Intervall, nach dem eine Festplatte ohne Read/Write Zugriffe herunterfährt, weise und vom Festplattentyp und dem Anwendungsfall abhängig gemacht werden.
Server-grade Festplatten wie z.B. WD Reds sind dafür ausgelegt und optimiert, 24/7 zu laufen. Das frisst natürlich etwas Strom, hält die Platten aber ein einem konstanten Zustand, welcher die Platte physisch schont. Die meisten Consumer-grade Platten dürften zwar theoretisch ebenfalls wenige Probleme mit einem 24/7 Betrieb haben, für die typischen Heimanwender macht dies allerdings in den meisten Fällen wenig Sinn. Es gilt also, einen gesunden Ausgleich zwischen möglichst wenigen Spin-ups/-downs und insgesamter Laufzeit der Platten zu finden. Ich persönlich greife z.B. auf die meisten meiner Netzwerkplatten nur wenige Male am Tag zu, meine HDD Standby-Zeiten habe ich bei 1-2 Stunden gesetzt.

Festplatten vertragen keine starken Temperaturschwankungen.
Wenn Festplatten zu schnell heruntergekühlt bzw. erwärmt werden, steigt die physikalische Belastung erheblich und dementsprechend kürzer fällt die zu erwartende Lebenszeit aus. Neben einer wohltemperierten Umgebung und im besten Fall auch eine aktiven Belüftung sollte also darauf geachtet werden, die Temperatur möglichst statisch zu halten. So ist es z.B. in vielen Fällen fatal, einen Server in der nichtbeheizten Garage aufzustellen. Solange die Platten laufen, halten sie sich selber warm. Sobald aber der Server z.B. im Winter hochgefahren wird, werden sie in sehr kurzer Zeit von teilweise Minusgraden auf 30-50 Grad erwärmt. Metall dehnt sich bei Erwärmung aus, das geht auf Dauer nicht gut.
Ebenso sollte z.B. kein Lüfter einfach auf eine Seite des Gehäuses/der Festplatte geklatscht werden. Dadurch entsteht ein Temperaturgradient zwischen den beiden Seiten, welcher einen ähnlichen zerstörerischen Effekt hat wie ein Betrieb in der nichtbeheizten Garage.

Selbstverständlich ist auch trotz eines Burn-ins und regelmäßige SMART-Tests das Risiko vorhanden, dass die Platte ohne Vorwarnung abschmiert. Entsprechend sollte man immer Backups anlegen bzw. parity protection z.B. durch ein entsprechendes RAID-Konstrukt.

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen Leuten bei dieser und weiteren Festplattenbestellungen helfen. Bei Fragen führe ich das entsprechende Gebiet gerne weiter aus
Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann
naja 45€ für 1tb - einzig usb-c ist ein vorteil
Bearbeitet von: "thaliya" 10. Mai
59 Kommentare
naja 45€ für 1tb - einzig usb-c ist ein vorteil
Bearbeitet von: "thaliya" 10. Mai
Krokotastisch 🏼
Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann
Was ist da wohl genau drin verbaut?
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GelöschterUser228766
Gekauft, passt gut zum mac. Qualitativ nicht mit billigen externen Gehäusen vergleichbar. Schön auch das USB Adapter für die normalen Anschlüsse dabei sind. Wenn ich das richtig auf der website interpretier ist die Platte für macOS formatiert.
jonas311210.05.2019 09:07

Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und …Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann


Das wäre schön.
Man könnte dann auch viele Geräte ohne Netzteil herstellen und verkaufen und über ein externes USB-C-PD-Steckernetzteil mit Strom versorgen.
Evtl. bräuchte man aber noch verschieden dicke Kabel je nach Stromaufnahme.
GelöschterUser22876610.05.2019 09:19

Gekauft, passt gut zum mac. Qualitativ nicht mit billigen externen …Gekauft, passt gut zum mac. Qualitativ nicht mit billigen externen Gehäusen vergleichbar. Schön auch das USB Adapter für die normalen Anschlüsse dabei sind. Wenn ich das richtig auf der website interpretier ist die Platte für macOS formatiert.



Allein wegen der Farbe sehr dezent am Mac und super um seinen Mac komplett zu sichern.
Kahlheinz10.05.2019 10:01

Das wäre schön. Man könnte dann auch viele Geräte ohne Netzteil her …Das wäre schön. Man könnte dann auch viele Geräte ohne Netzteil herstellen und verkaufen und über ein externes USB-C-PD-Steckernetzteil mit Strom versorgen.Evtl. bräuchte man aber noch verschieden dicke Kabel je nach Stromaufnahme.


Das ist dann noch der Nachteil.
Dann passt alles aber das Kabel ist zu dünn. Branchenweite Standards und deren korrekte Umsetzung sind wichtig.
USB PD am Laptop bringt ja nicht viel, wenn ich ihn nur mit 20V/3A laden kann und deswegen trotzdem das beigelegte Netzteil brauche. Apple macht es da besser
Erfahrungen mit der Festplatte (vor allem Performance)??? Merci
jonas311210.05.2019 09:07

Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und …Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann


In ca 2-3 Jahren dann wohl
jacekkowalski9212310.05.2019 10:56

Erfahrungen mit der Festplatte (vor allem Performance)??? Merci



Erfahrungen jetzt mit dieser direkt nicht, aber die hat USB 3.0. Wenn dein PC das auch unterstüzt ist das sehr schnell.

Plug-And-Play USB 3.0 Die G-DRIVE mobile Festplatte wartet mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 130 MB/s* und einem USB 3.0-Anschluss auf und ermöglicht Ihnen somit Videos, Fotos und Dokumente flott zu sichern und zu übertragen.
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GelöschterUser228766
Sveja123410.05.2019 10:14

Allein wegen der Farbe sehr dezent am Mac und super um seinen Mac komplett …Allein wegen der Farbe sehr dezent am Mac und super um seinen Mac komplett zu sichern.


Zum sichern nutze ich Timemachine per Qnap NAS. Entspannter gehts nicht. Die Platte eignet sich für mich perfekt als Datengrab nebenher.
Laut Cyberport schon im Versand, DHL.
jonas311210.05.2019 09:07

Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und …Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann


Also mein Handy und mein Mac laufen beide über USB-C. Ich würde mich aber nie trauen mein Handy an ein MacBook Ladegerät zu hängen. Sollte ja Probleme mit dem Netzteil geben. :/ Aber immer noch besser als der USB-Wahn der letzten Jahre. USB, Mini-USB, Micro-USB, USB-C. Dazu Apple mit Lightning + 30 Pol.
Ich hab ne Kabelsammlung die ist nicht mehr feierlich.
GelöschterUser22876610.05.2019 19:24

Zum sichern nutze ich Timemachine per Qnap NAS. Entspannter gehts nicht. …Zum sichern nutze ich Timemachine per Qnap NAS. Entspannter gehts nicht. Die Platte eignet sich für mich perfekt als Datengrab nebenher.Laut Cyberport schon im Versand, DHL.



Gibt es Timemachineanalog auch für Windows?
G-Tech gehört zu WD. Es werden immer die Business Modelle der Platten verbaut. Kann man beruhigt zugreifen bei dem Preis. Habe das Modell mit SSD zweimal im Einsatz.
Moin, weis einer ob ich die Festplatte auch ausbauen kann? brauche eine 1TB HDD intern. Wen es zu WD gehört wahrscheinlich nicht oder? Die verlöten ja in der regel den USB Controller.
@DerOli Cashback auf den Brutto-Preis?
sda7708.08.2019 09:47

@DerOli Cashback auf den Brutto-Preis?



Dann wären es ja 60 Cent, gibt aber nur auf den Netto-Preis, daher 50 Cent
Jetzt für 56.90€ :/
Kann man das Gehäuse öffnen und dann wiederverwenden oder ist es dann hinüber?
Im Zweifel ne blöde Frage, aber hierbei handelt es sich um eine normale externe Festplatte und hat nichts mit Goole Drive "G-Drive" zu tun oder?
Luppo08.08.2019 08:44

Gibt es Timemachineanalog auch für Windows?


vielleicht gefällt dir das kostenlose veeam
Axwell9108.08.2019 18:40

Im Zweifel ne blöde Frage, aber hierbei handelt es sich um eine normale …Im Zweifel ne blöde Frage, aber hierbei handelt es sich um eine normale externe Festplatte und hat nichts mit Goole Drive "G-Drive" zu tun oder?


Sind nur Ähnlichkeiten im Namen, sind komplett unterschiedliche Sachen.
Um abschätzen zu können, ob eine Platte bereits ab Werk/durch den Transport beschädigt oder gar defekt ist, befolge ich immer folgendes Protokoll:

1.Vorbereitung
Platte entweder direkt per SATA oder USB in ein Linux System einbinden. Unter Windows/OS X können die nachfolgenden Schritte entsprechend adaptiert werden.

Falls die Platte über USB angeschlossen wird, wird uas beispielsweise bei Ubuntu Versionen >=14.04 und allgemein bei fast allen Distros mit nem Linux Kernel >=3.15 das arbeiten mit smartctl erschweren. Windows/Mac OS X haben diese Probleme soweit ich weiß nicht, bei Linux muss allerdings, zumindest temporär, über modprobe, uas und usb-storage uas für das betreffende Laufwerk deaktiviert werden. Falls hier jemand Probleme bzw. Interesse hat, kann ich diesen Schritt auch noch gerne näher erläutern.Falls noch nicht vorhanden, nun die smartmontools per apt oder sonstiger verwendeter Paketverwaltung installieren.

SMART Tests werden von der Platte nach Anstoßen der Funktion selbstständig ausgeführt, solange selbige nicht anderweitig benutzt wird. Diese Tests kann und sollte man regelmäßig laufen lassen, um möglichst frühzeitig über Probleme mit der Platte Bescheid zu wissen.

Teil des Burn-ins ist jedoch, jeden Block mit allen möglichen Bitkombinationen zu überschreiben und selbige auch zu lesen, um sämtliche Fehlerquellen aufdecken zu können. Dies ist nötig, da SMART nur passiv arbeitet; es wird ein Fehler also erst protokolliert, sobald selbiger bereits aufgetreten ist.

Diese mehrfache Überschreibung von Daten zerstört alle vorhandenen Daten! Es gibt zwar eine nicht-zerstörerische Option, allerdings ist diese um einiges langsamer und nicht 100%ig zuverlässig.

Ergo: Keine Daten auf die Platte schreiben, bevor sie nicht getestet wurde.


2.Der Eigentliche Burn-in
Erst einen kurzen Selbsttest über die Platte laufen lassen per smartctl -t short /dev/sXX, wobei sXX hier und nachfolgend für den respektiven Laufwerkspunkt steht. Falls die Platte per USB angeschlossen ist und uas deaktiviert wurde, muss hier und bei allen nachfolgenden smartctl Befehlen noch unter Umständen eine vom Festplattengehäuse abhängige Flag -d angefügt werden.
Dann noch einen Conceyance Test hinterher mit smartctl -t conveyance /dev/sXX und zu guter Letzt ein ausführlicher Test mittels smartctl -t long /dev/sXX.
Diese Tests laufen im Hintergrund und der Fortschritt kann jederzeit über den Befehl smartctl -a /dev/sXX eingesehen werden.

Nun kommt der wahrlich zeitaufwendige Teil: Das wiederholte Beschreiben/Lesen jedes einzelnen Blocks.
Dazu führen wir den Befehl badblocks -b 4096 -ws /dev/sXX aus, wobei die Flag w für den zerstörerischen & effizienten Test steht und die Flag s für einen kontinuierlichen Output in die Konsole sorgt.
Theoretisch können wir hier statt der Flag w auch die Flag n setzen um vorhandene Daten zu erhalten, aber wie gesagt: Darauf verlassen würde ich mich nicht.
Es gibt verschiedene Wege, um die immense Laufzeit von badblocks zu beschleunigen. Allerdings sollte man sich dafür entsprechend in der Materie auskennen und dazu braucht man dann auch meine kleine Zusammenfassung hier nicht.
Mit dem oben genannten Befehl ist man bei modernen Platten auf der sicheren Seite.

Nun laufen insgesamt 4 Durchläufe mit verschiedenen Bitmustern (0xaa, 0x55, 0xff und 0x00) durch. Jeder einzelne Durchlauf beschreibt jeden Block mit dem angegebenen Muster und verifiziert diesen anschließend. Und das dauert sehr, sehr lange.

Als Erfahrungswert brauchen 6TB Platten etwa 2-3 Tage.

3. Verifizieren

Sobald badblocks fertig ist, führen wir noch einen ausführlichen Smart Test aus, um eventuelle Fehler aufzudecken. Also nochmal smartctl -t long /dev/sXX.


Zu guter Letzt prüfen wir nun das Resultat des SMART Tests per smartctl -a /dev/sXX.
Hier interessiert uns nun vor allem der Inhalt der Tabelle, insbesondere die Werte Reallocated_Sector_Ct, Current_Pending_Sector, und Offline_Uncorrectable. Wenn auch nur ein RAW_VALUE dieser Felder >= 0 ist, würde ich persönlich die Platte sofort zurückschicken. Ansonsten landet sie in meiner bestehenden Infrastruktur!

4. Festplatte möglichst lange am Leben halten

Hier gibt es verschiedene Philosophien. Ich verfolge folgende, welche sich über die letzten Jahre bewährt hat:

Festplatten werden bei Spin-ups/-downs am höchsten physisch belastet.
Statistiken zeigen, dass die meisten physikalischen HDD Ausfälle in diesen Phasen auftreten. Entsprechend sollte die Standby Zeit, also das Intervall, nach dem eine Festplatte ohne Read/Write Zugriffe herunterfährt, weise und vom Festplattentyp und dem Anwendungsfall abhängig gemacht werden.
Server-grade Festplatten wie z.B. WD Reds sind dafür ausgelegt und optimiert, 24/7 zu laufen. Das frisst natürlich etwas Strom, hält die Platten aber ein einem konstanten Zustand, welcher die Platte physisch schont. Die meisten Consumer-grade Platten dürften zwar theoretisch ebenfalls wenige Probleme mit einem 24/7 Betrieb haben, für die typischen Heimanwender macht dies allerdings in den meisten Fällen wenig Sinn. Es gilt also, einen gesunden Ausgleich zwischen möglichst wenigen Spin-ups/-downs und insgesamter Laufzeit der Platten zu finden. Ich persönlich greife z.B. auf die meisten meiner Netzwerkplatten nur wenige Male am Tag zu, meine HDD Standby-Zeiten habe ich bei 1-2 Stunden gesetzt.

Festplatten vertragen keine starken Temperaturschwankungen.
Wenn Festplatten zu schnell heruntergekühlt bzw. erwärmt werden, steigt die physikalische Belastung erheblich und dementsprechend kürzer fällt die zu erwartende Lebenszeit aus. Neben einer wohltemperierten Umgebung und im besten Fall auch eine aktiven Belüftung sollte also darauf geachtet werden, die Temperatur möglichst statisch zu halten. So ist es z.B. in vielen Fällen fatal, einen Server in der nichtbeheizten Garage aufzustellen. Solange die Platten laufen, halten sie sich selber warm. Sobald aber der Server z.B. im Winter hochgefahren wird, werden sie in sehr kurzer Zeit von teilweise Minusgraden auf 30-50 Grad erwärmt. Metall dehnt sich bei Erwärmung aus, das geht auf Dauer nicht gut.
Ebenso sollte z.B. kein Lüfter einfach auf eine Seite des Gehäuses/der Festplatte geklatscht werden. Dadurch entsteht ein Temperaturgradient zwischen den beiden Seiten, welcher einen ähnlichen zerstörerischen Effekt hat wie ein Betrieb in der nichtbeheizten Garage.

Selbstverständlich ist auch trotz eines Burn-ins und regelmäßige SMART-Tests das Risiko vorhanden, dass die Platte ohne Vorwarnung abschmiert. Entsprechend sollte man immer Backups anlegen bzw. parity protection z.B. durch ein entsprechendes RAID-Konstrukt.

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen Leuten bei dieser und weiteren Festplattenbestellungen helfen. Bei Fragen führe ich das entsprechende Gebiet gerne weiter aus
Sehr sehr Hot
Bearbeitet von: "MiCu" 8. Aug
Der größte Link der Welt
afrika10.05.2019 09:14

Was ist da wohl genau drin verbaut?


1 TB HDD Speicher mit 7200rpm
Luppo08.08.2019 08:44

Gibt es Timemachineanalog auch für Windows?


Bringt Windows schon mit.
Finde den G-DRIVE
jonas311210.05.2019 09:07

Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und …Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann


Bis das soweit ist gibt es einen nachfolge Standard :/
danny11508.08.2019 21:56

Bringt Windows schon mit.


Du kennst Apple "Time Machine" nicht.
TabulaRazor08.08.2019 19:07

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen Leuten bei dieser und weiteren …Ich hoffe, ich kann hiermit einigen Leuten bei dieser und weiteren Festplattenbestellungen helfen. Bei Fragen führe ich das entsprechende Gebiet gerne weiter aus


Ehrlich gesagt: leider nein.
Hab kurz mal quer gelesen und direkt beschlossen, lieber bei meinen bisherigen Hobbys zu bleiben, als diese komplett aufzugeben um genug Zeit für einen derartigen HD-Test- und Datensicherheitswahn frei zu schaufeln ...
Frage zum Artikel:
Ist die Variante Spacegrau schon aus, oder hat Anbieter bzw. Dealersteller Tomaten auf den Augen?
Laut der Abbildungen kommt die HDD jedenfalls in Brechreiz erregendem rosegold
Mobile Festplatten haben einen eigenen Akku mit eingebaut. Da lese ich hier nix. Also nur bei Steckdose in Kabellänge... Jede Festplatte erst mal testen. Werden Fehler gefunden nix wie zurück an hersteller. Viele Fehler werden durch reservierte Sektoren abgedeckt und simuliert... Somit sollten keine Fehler gemeldet werden. Wenn der Schreib Schädel zu oft hin und her läuft dann muss die Reserve verwendet werden... Viele defekte... schlechte Video Performance bei head bangers. Zurück mit dem Schrott trotz 0 Fehler. Zu viele reserve Sektoren... Halt ne Salat Schleuder mit Daten Feldern...
jonas311210.05.2019 09:07

Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und …Ich kann es kaum erwarten, dass USB C sich durch alle Bereiche zieht und man das selbe Kabel zum Aufladen seines Laptops auch zum Laden seines Handys und dem Betrieb der externen Festplatte nutzen kann



Hm, USB -A Rechnerseits wird noch lange bleiben.
Opferlamm09.08.2019 01:33

Mobile Festplatten haben einen eigenen Akku mit eingebaut. Da lese ich …Mobile Festplatten haben einen eigenen Akku mit eingebaut. Da lese ich hier nix. Also nur bei Steckdose in Kabellänge... Jede Festplatte erst mal testen. Werden Fehler gefunden nix wie zurück an hersteller. Viele Fehler werden durch reservierte Sektoren abgedeckt und simuliert... Somit sollten keine Fehler gemeldet werden. Wenn der Schreib Schädel zu oft hin und her läuft dann muss die Reserve verwendet werden... Viele defekte... schlechte Video Performance bei head bangers. Zurück mit dem Schrott trotz 0 Fehler. Zu viele reserve Sektoren... Halt ne Salat Schleuder mit Daten Feldern...


nix für ungut, aber was hast du denn bitte geraucht?
Die Seite ist übrigens tot. Bekomme nur 'access denied', selbst auf der Hauptseite
Aschi208.08.2019 23:53

Du kennst Apple "Time Machine" nicht.



Wenn Du es vergleichen kannst: mit was vergleichst Du es auf Windows-Seite?
danny11508.08.2019 21:56

Bringt Windows schon mit.



Wie heißt die Komponente?
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