"Das Schwarzbuch 2009" vom Bund der Steuerzahler kostenlos
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"Das Schwarzbuch 2009" vom Bund der Steuerzahler kostenlos

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eingestellt am 30. Okt 2010
Das Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler zeigt auf, wo an welchen öffentlichen Stellen Geld verschwendet wurde. Man kann sich eine Print-Ausgabe kostenlos bestellen oder als PDF herunterladen. Es handelt sich zwar um die Ausgabe 2009, aber interessant dürfte es trotzdem sein zu erfahren was wer wie wo verschwendet hat.
Zusätzliche Info
13 Kommentare

Sicherlich nicht uninteressant, aber wieso muss man bei einem PDF-Download seine Adressdaten angeben ?
MIr ist schon klar dass man die faken kann, aber was wollen die damit ? :>

Email Adresse reicht doch

Vorsicht bei dieser Lektüre. Dieser Verein sollte nicht unterschätzt werden:
"Dem Steuerzahlerbund geht es aber nicht um Steuergerechtigkeit, sonst müsste er den Anstieg des Anteils der Einkommensteuer am gesamten Steueraufkommen von 1950 von 18,5% auf über 30% (BMF) schon längst als „Marsch in den Lohnsteuerstaat“ kritisiert haben. Und er dürfte vor allem nicht gleichzeitig wohlwollend hinnehmen, dass der Anteil der Gewinn- und Vermögenssteuern von 1977 auf 2002 von 29% auf 14% gefallen ist (WSI-Info Nr. 3/2004).

Der BdSt will vor allem den „schlanken“, um nicht zu sagen den ausgehungerten Staat, er will Privatisieren und ihm wäre am liebsten, wenn statt (sozial gestaffelter) Steuern gleiche Gebühren für die verbliebenen Leistungen der Daseinsvorsorge bezahlt werden müssten.

Vor allem aber geht es dem Steuerzahlerbund um die Senkung oder besser gleich Abschaffung der Sozialabgaben, die privat finanziert werden sollen und am besten mit einer für alle gleich hohen Kopfpauschale."

Dieser Text stammt von 2007, ist aber aktueller denn je...
Quelle: nachdenkseiten.de/?p=…475

oder ein aktueller kommentar der nachdenkseiten zum bund der steuerzahler (ähnelt dem von sparjet)

"In dem sich selbst als Interessenvertretung der Steuerzahler aufschwingenden Bund kommen die Steuerzahler zu 60 bis 70 Prozent aus Unternehmen und gewerblichen Mittelstand. Kein Wunder also, dass dieser Bund ständig den „schlanken“, um nicht zu sagen den ausgehungerten Staat propagiert. Dem Steuerzahlerbund geht es auch nicht um Steuergerechtigkeit, so war er immer mit dabei, wenn es um die Senkung von Gewinn- und Vermögenssteuern ging. Er kämpft für Privatisierung und danach statt für (sozial gestaffelte) Steuern für gleiche Gebühren für die privatisierten Leistungen der Daseinsvorsorge. Vor allem aber geht es dem Steuerzahlerbund um die Senkung oder besser gleich Abschaffung der Sozialabgaben, die privat finanziert werden sollen und am besten mit einer für alle gleich hohen Kopfpauschale. Er gehört zu den sozialstaatsfeindlichen Lobbygruppen."

na und, dann hat der BdSt halt ne Agenda?! Die millionenteuren Verschwendungen, die er (wirksam) anprangert, sind trotzdem ne Sauerei.

Verfasser

Danke quaduz, dass du das erwähnst. Ich hatte ursprünglich nur die 2009er Version auf der HP entdeckt.

sparjet

Vorsicht bei dieser Lektüre. Dieser Verein sollte nicht unterschätzt werden:"Dem Steuerzahlerbund geht es aber nicht um Steuergerechtigkeit, sonst müsste er den Anstieg des Anteils der Einkommensteuer am gesamten Steueraufkommen von 1950 von 18,5% auf über 30% (BMF) schon längst als „Marsch in den Lohnsteuerstaat“ kritisiert haben. Und er dürfte vor allem nicht gleichzeitig wohlwollend hinnehmen, dass der Anteil der Gewinn- und Vermögenssteuern von 1977 auf 2002 von 29% auf 14% gefallen ist (WSI-Info Nr. 3/2004).Der BdSt will vor allem den „schlanken“, um nicht zu sagen den ausgehungerten Staat, er will Privatisieren und ihm wäre am liebsten, wenn statt (sozial gestaffelter) Steuern gleiche Gebühren für die verbliebenen Leistungen der Daseinsvorsorge bezahlt werden müssten.Vor allem aber geht es dem Steuerzahlerbund um die Senkung oder besser gleich Abschaffung der Sozialabgaben, die privat finanziert werden sollen und am besten mit einer für alle gleich hohen Kopfpauschale."Dieser Text stammt von 2007, ist aber aktueller denn je...Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=2475



Wenn man schon solche Sachen postet, sollte man wenigstens gucken, wer dahintersteckt. Und nachdem ich gerade auf "Wer steckt dahinter" geschaut habe (nachdenkseiten.de/?pa…d=5 , konnte man ziemlich einfach erkennen, dass die beiden Initiatoren der Seite beide für bzw. in der SPD tätig waren, also politisch links orientiert sind.
Unter diesem Hintergrund sollte man das von dir Zitierte noch einmal überdenken und man sollte man solche Dinge nicht einfach sofort glauben ohne sie kritisch zu hinterfragen....

@D. Donut: Ja, die Steuerverschwendung bleibt natürlich bestehen und das Werk verschafft einen erschreckenden Überblick über die Maßlosigkeit der Entscheider.

@kerbo: Es war dir also möglich innerhalb von 2 Klicks herauszufinden, wer hinter dem Blog steckt: Glückwunsch, denn so sieht Transparenz aus.

Hier gibt es auch paar Infos zu dem Thema:
bit.ly/9uinLj

Also informiere dich besser.
Wenn du natürlich in einem "think tank" sitzt und pro Wort bezahlt wirst, dann sei kreativer X)

Oh Mann! Ich glaub', ich möchte das gar nicht alles wissen, was da drin steht...

Nicht dieser PR-Verein ... "Bund der Steuerzahler" - schon der verfälschende Name sagt doch alles.

@kerbo - Richtig: Man muss die Dinge hinterfragen. Würdest du das tun, könntest du ganz schnell erkennen, dass die Kritik an diesem Verein auch objektiv berechtigt ist (selbst wenn sie von ihhhh, bähhhh, pfuiiii, links kommt) Dieser Verein manipuliert Zahlen bis zum Erbrechen und zieht daraus Schlussfolgerungen, die in seinem Interesse (bzw. im Interesse seiner Mitglieder ... und das sind nicht "die Steuerzahler" i. A.) sind. Ich mag da nicht näher drauf eingehen, weise aber mal als Anregung auf folgendes hin:

Der Spiegel ist ja nicht gerade verdächtig als linke Postille. Aber auch er kritisiert zunehmende diese Veranstaltung: Die haben sich unglaubwürdig gemacht

Wikipedia bietet ebenso einen Einstieg in das Thema: Wikipedia - Bund der Steuerzahler

Sehr erhellend auch eine Studieder Hans-Böckler Stiftung (eine gewerkschaftsnahe und gemeinnützige Stiftung und Organisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Sitz in Düsseldorf).

Man sollte also auf die PR-Veranstaltung dieses immer kleiner werdenden Vereins des Mittelstands nicht hereinfallen.

gebannt

kann immer noch bestellt werden!

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