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[download operadepot.com] Richard Wagner Parsifal Bayreuther Festspiele 1968/ Parsifal London 1971

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[download operadepot.com] Richard Wagner Parsifal Bayreuther Festspiele 1968/ Parsifal London 1971

Und wieder mal gibt es einen lohnenswerten Download von operadepot.com:
Und wieder dürfen sich die Wagner-Fans unter uns auf eine Aufnahme von Parsifal aus Bayreuth freuen.
Es steht zwar, dass es sich bei dem Gratisdownload um eine Parsifalaufzeichnung aus London von 1971 mit Reginald Goodall handeln soll, die Zip-Datei enthält aber tatsächlich eine Aufnahme von Parsifal aus dem Jahr 1968 aus dem Festspielhaus Bayreuth mit Pierre Boulez.
Pierre Boulez, der in den Jahren in Bayreuth für die Parsifal-Aufführungen zuständig war, stand für eine eher abgeklärte, zügige Version der eh schon sehr langen Oper. Dies wird besonders in der Einspielung von 1971 bei der Deutschen Grammophon deutlich. Hier ist er meiner Ansicht nach nicht ganz sooo schnell, aber doch etwas zügiger als Hans Knappertsbusch zuvor.
Das Orchester spielt jedenfalls wieder wunderbar.
Die Solisten der Hauptpartien sind Franz Crass als Gurnemanz. Diese riesige Partie meistert er mit wunderbar warmem väterlichen Bass, sehr schön strömend, dabei meist sehr wortdeutlich.
Parsifal ist der US-amerikanische Tenor Jean Cox, der seit den 50er Jahren an deutschen Bühnen engagiert war und durch seine recht helle Stimme sehr schön den Naturburschen Parsifal verkörpern konnte.
Interessant wird die Aufzeichnung durch die Beteiligung von Amy Shuard, die erste dramatische Sopranistin der Jahre am Londoner Covent Garden Opernhaus. Im selben Sommer hatte sie dort bereits einen großen Erfolg als Kundry einfahren können. Sie besaß einen ausdrucksstarken, durchschlagsicherern Sopran, genau richtig für die Partie der Kundry.
Intensiv ist auch der Sänger der Leidensrolle Amfortas, Thomas Stewart. Er hat diese Partie öfters mit großem Erfolg gesungen.
Die Partien Klingsor sind mit Donald McIntyre und Titurel mit dem jungen Karl Ridderbusch klangstark besetzt.
Insgesamt eine sehr homogen besetze Aufführung.
Der übliche Bayreuter Klang ist hervorragend eingefangen worden. An der ein oder anderen Stelle sind ein paar Nebengeräusche zu vernehmen, die wohl vom Band stammen.
Ein Hörtipp ist bei dieser Oper schwierig...aber das Vorspiel zum ersten Akt(CD 1, Track 1), das Finale des ersten Aktes, was allein etwa 30 Minuten dauert, ab CD 1 Track 9 und die komplette CD 2. Auch hörenswert ist das Finale des 3. Akts, beginnend ab CD 4 Track 8 bis zum Ende der Oper mit dem Erlösungsschluss.

Viel Freude beim Hören.

Die Download-Datei ist 407MB groß.

Mittlerweile hat operadepot seinen Fehler durch meinen Hinweis bemerkt.
Man kann die Datei aber weiterhin über den Direktlink herunterladen.
Den Parsifal mit dem Dirigenten Goodall findet ihr als Download-Link(175MB)im Kommentar.

Zu der neuen Datei:
Es handelt sich um eine Live-Aufnahme aus dem Londoner Opernhaus Covent Garden von 1971.
Der für seine Langsamkeit bekannte englische Wagnerdirigent Reginald Goodall steht am Pult.
Ereignis wird die Aufführung durch den über 65 jährigen Gottlob Frick in der riesen Partie des Gurnemanz.
Interessant auch die recht heldische Umsetzung der Titelpartie durch Jon Vickers.
Amy Shuard gibt als Kundry wieder alles.
Klanglich ist diese Aufnahme auch wieder sehr gut, es handelt sich eben um eine typische Bühnenaufführung.
Viel Spaß beim Hören und beim Vergleichen.

15 Kommentare

Kann man gerade noch als hot durchgehen lassen, obwohl für den Parsifal einen Tag zu spät

Paßt aber, nachdem ich mir gerade in Osteuropa zwei verschiedene Vorstellungen kurz nacheinander angeguckt habe und diese mir vorkamen wie zwei verschiedene Opern.

danke dass immer diese deals eingestellt werden!

Artemiis

danke dass immer diese deals eingestellt werden!


Und diese direkten Links sind unschlagbar. Zum Beispiel neulich, als ich im Zug meine neuen Noise-Reduction-Kopfhörer testen wollte und versäumt hatte, geeignete Musik aufs Handy zu laden.

Danke vielmals!

Mir fällt ein alter Spruch von Woody Allen ein: »Immer wenn ich Wagner höre, spüre ich den inneren Drang, in Polen einmarschieren zu müssen.«

Prima, Danke !

Vielen Dank! Insbesondere für deine profunde Beschreibung der Aufnahme. Frohe Ostern!

Erneut vielen Dank!
Laienfrage: Welche Aufnahme ist vorzuziehen?

LeLuc

Erneut vielen Dank! Laienfrage: Welche Aufnahme ist vorzuziehen?


Schwierig zu beantworten, da sie doch sehr verschieden sind.
Möchtest du lieber eine eher zügige Widergabe oder eher etwas behäbig, wo aber noch mehr Details herauskommen? Zügig wäre dann Boulez aus Bayreuth, Goodall ist eher langsam und intensiv.

Danke für deine Antwort! Ich werde dann mal mit Boulez einsteigen und mir zu späterer Stunde ggfs. noch Goodall zu Gemüte führen.

LeLuc

Erneut vielen Dank! Laienfrage: Welche Aufnahme ist vorzuziehen?


Keine

Ansonsten hilft, wenn man ganz orientierungslos ist, noch das Zauberwort Muzofon

LeLuc

Erneut vielen Dank! Laienfrage: Welche Aufnahme ist vorzuziehen?


Was soll das sein?

LeLuc

Erneut vielen Dank! Laienfrage: Welche Aufnahme ist vorzuziehen?


Eine russische Seite, bei der man (weitestgehend) legal Musik hören kann. Suche geht mit lateinischer Schrift. Download geht auch mit einem Werbe-Vorspann. Häng einfach .com ran.

Ich habe übrigens gerade vor paar Minuten Deinen Parsifal gestartet, und die technische Qualität ist um Klassen besser als der Ring von neulich. Allerdings bin ich inzwischen durch Deine Beschreibung so verwirrt, daß ich nicht weiß, welche Fassung ich eigentlich höre. Ich glaube, das ist Frick. Bin aber nicht sicher.

Hier verlinkt ist eine Datei mit Namen ParsifalFrick, da singt aber den Gurnemanz Franz Crass,
in einem meiner Kommentare ist der Link zur Datei ParsifalGoodall, da singt dann auch tatsächlich Gottlob Frick;)
Brauchst du noch weitere Infos?

Logisch, dass die Aufnahme klanglich besser ist, da sich die Aufnahmetechnik besonders in den 50/60er Jahren doch erheblich verbessert hat.

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