Flüge: Kuba [Januar] - Last-Minute - Hin- und Rückflug von München nach Havanna ab nur 375€ inkl. Gepäck
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Flüge: Kuba [Januar] - Last-Minute - Hin- und Rückflug von München nach Havanna ab nur 375€ inkl. Gepäck

275€375€-27%l'tur Angebote
32
aktualisiert 23. Jan (eingestellt 22. Jan)
Update 1
Price Drop! Hin- und Rückflug nach Havanna jetzt ab nur noch 275€ inkl. Gepäck.
Moin Moin,

mit Eurowings geht es zur Zeit ab nur 375€ inkl. Gepäck von München nach Havanna!

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Informationen zum Flug:

Beispiel Daten:

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München - Havanna - München



Informationen zur Airline:

Airline: Eurowings

Skytrax Bewertung:‌‌‌‌‌‌
5/10 Punkte (241 Reviews)

Reisemonat: Januar

Gepäckbestimmungen:


  • Personal Item: (40 x 30 x 10) - Kostenlos
  • Handgepäck: bis zu 8kg (57 x 54 x 15) - Kostenlos
  • Gepäckstück 1: bis 23kg - Kostenlos

Daten zum Routing:1. MUC - HAV | 2. HAV - MUC (durchgeführt von SunExpress)



Informationen zur Destination:

Ort: Havanna



Klima: in Havanna

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Einreisebestimmungen: in der Dominikanischen Republik


Habt ihr persönliche‌ Empfehlungen, Tipps‌ & Tricks oder Inspirationen zu Kuba? Dann ab damit in die Kommentare! Um auch über den Preis hinaus als Community zusammenzuarbeiten. Eine Übersicht über alle bisherigen Ratgeber weltweit findet ihr in der Von Mydealzern für Mydealzer - Übersicht, Tipps & Tricks zum Thema Reisen in einer Sammlung.

Gute Reise!

der_seebaer
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Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, aber einige Dinge vor Ort können den Touristen, der sich nicht darauf einlässt, sehr verstimmen.

Hotels (Stand Mitte 2018 )bieten ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer also nicht in die teuersten Hotels überhaupt geht - wo die Preis-Seite der Rechnung keine Rolle mehr spielt - wird enttäuscht sein. Casa Particulares, Privatunterkünfte, sind der way to go. Diese sind generell sehr günstig 20-35 CUC (was fast genau dem US-Dollar entspricht) pro Nacht für ein ganzes Doppelzimmer mit Bad. Viele kann man auf Hostelworld bereits mieten, sich am Tag der Anreise im jeweiligen Ort umzuschauen war jedoch nie ein Problem. Die Casas haben bei gleichem Preis große Unterschiede, also am besten genauer umschauen, bevor man bezahlt.

Noch vor etwa 15 Jahren gab es Tourismus im großen Stil dort nicht. Inzwischen reisen in das Land Millionen von Touristen; das ist jedoch noch weit davon entfernt, überfüllt zu sein - sieht man von Hotspots wie der Altstadt von Havanna einmal ab. Dementsprechend kann das Erlebnis je nach Zeitraum und eigenen Wegen vor Ort deutlich variieren.

Es gibt auf Kuba keine Infrastruktur für Restaurantbesitzer, keine Großmärkte; bei den meisten Lebensmittel sowieso außerhalb von staatlichen Hotels keinen so großen Überschuss, dass sie an die tausenden Touristen pro Tag verfüttert werden können. Das meiste läuft unter der Hand und vom Angebot abhängig. Dementsprechend ist es üblich, in den Paladaren (Privatrestaurants) oft nur aus der Hälfte der sowieso schon schlanken Speisekarte auszuwählen. Dazu kommt kaum Erfahrung im Service, unfreundliche Bedienung ist leider oft üblich. Die Preise liegen - am durchschnittlichen kubanischen Monatseinkommen gemessen unglaublich - oft bei denen in Deutschland, oder nur leicht darunter. Immerhin bieten einige Restaurants wirklich gute kreolische oder internationale Speisen. Man muss nur so eines finden.

Einkaufen als Backpacker ist gar nicht so einfach, vor allem da es keine Supermärkte gibt und Leitungswasser europäischen Mägen übel zusetzen kann. Der Cuba Libre wird hier mit viel Rum serviert, dieser ist quasi günstiger als Cola. Die nationalen Cola/Fanta/Sprite-Alternativen sind übrigens sehr süß - aber super lecker! Die meisten Unterkünfte bieten Frühstück (gegen Aufpreis) an, leider kann man sich da oft nicht an die Tropenregel (kochen oder selber schälen) halten.

Transport über Land erfolgt gewöhnlich über das Busunternehmen für Touristen, Viazul, oder Colectivos, wobei es sich um Gemeinschaftstaxis handelt. Zusammen mit 5-7 anderen Touristen landet man in sehr alten Straßenkreuzern, das Gepäck kommt aufs Dach, und los geht es. Das ist nicht nur flexibler als Viazul, sondern liegt preislich auf dem gleichen Niveau. Man ist nicht angeschnallt, aber fährt man tollen alten Autos, und trifft nette, andere Reisende. Colectivos findet man meistens vor dem Viazul-Terminal, noch einfacher ist es jedoch, bei seiner Unterkunft nachzufragen. Fast jeder Kubaner kennt jemanden, den er empfehlen kann (und wo er vielleicht selbst ein paar CUC des Preises abzwacken kann). Lange Strecken (Trinidad-Santiago) sind für eine Nachtfahrt mit Viazul super geeignet (warme Kleidung nicht vergessen), kurze Strecken (Havanna-Trinidad; Havanna-Viñales) sind super für Colectivos.

Wir haben uns auf Kuba jedes Mal sicher gefühlt. Nachts als Europäer mit Kamera und Rucksack durch das sehr heruntergekommene Centro Habana laufen? Das ist hier, im Gegensatz zum Rest Lateinamerikas, kein Problem. Zwar nehmen mit steigender Touristenzahl auch Taschendiebstähle zu, aber das ist das gleiche Spiel in Deutschland oder auf den Kanaren. Raub kommt hier meines Wissens fast nie vor. Dafür wird man häufig nach Geld angebettelt. Auch bietet sich nachts manchmal jemand selbst an, für kleinen Preis... Besonders in weniger stark frequentierten Gebieten scheint die Bevölkerung stets das Gefühl zu haben, da laufe ein wandelnder Geldbeutel herum. Vielleicht versteht man die Hintergründe, aber nervig kann es trotzdem sein.

Die Reisezeit Januar-März ist eigentlich klasse. Zwar braucht man abends manchmal eine Windjacke, besonders an der Küste, aber nie haben wir uns tagsüber gewünscht, es würde noch heißer. Es ist Trockenzeit, also muss man keine Angst um Regen oder Hurrikans haben. Dafür ist die Vegetation oftmals etwas brauner, trockener.

So, jetzt wo hin auf Kuba?
•Havanna ist wirklich eine tolle Stadt, denn während hier in der Altstadt viele Touristen flanieren, gibt es vielerorts das „echte“ Kuba zu sehen. Extrem heruntergekommene Kolonialvillen, herzliche Menschen, amerikanische Autos aus den 50ern. Man kann sich gut 3-4 Tage aufhalten, danach möchte man nach grüneren Orten, mit weniger Abgas- und Abfallgerüchen.
•Valle de Viñales. Der Ort Viñales ist nicht sehenswert und recht voll, aber das umgebende Flachland mit den Tabakplantagen und den hunderte Meter hohen Karstbergen ist legendär. Auch gibt es hier spektakuläre Höhlen.
•50km südlich, etwas hinter Pínar del Rio, gibt es weniger spektakuläre Landschaft, dafür aber einige Tabakbauern, die Gäste aufnehmen und an ihrem Alltag teilhaben lassen. Überhaupt keine Touristen, soweit man schaut.
•Trinidad hingegen ist eine der Touristenstädte. Die Kleinstadt, wo damals Zuckerbarone residierten, ist auch sehr süß. Toll ist der Strand 5km südlich der Stadt, und ein Muss die Sierre del Escambray mit dem Nationalpark Topes de Collantes 20km westlich. Herrliche Wanderausflüge durch den Bergdschungel zu tosenden Wasserfällen.
•Nördlich von Kuba liegen viele Cayos, kleine (Halb-)Inseln mit Traumstränden. Hier findet man jedoch selten eine Privatunterkunft, Luxusresorts oder teure mietbare Bungalows sind die Regel. Dafür hat man oft den Strand für sich.
•Die Alternative bietet die Landzunge Varadero. Gegen Ende dieser reihen sich teure, aber oft enttäuschende, Hotels aneinander. In der Ortschaft selbst gibt es viele Privatunterkünfte, zur aktuellen Zeit sind diese sogar ziemlich günstig. Wer außerhalb der Saison kommt findet keinen überlaufenen Touristenort vor, sondern nur einen Touristenort. Kuba ist das nicht. Mehr als zehn Kilometer feinster Strand, an dem man viel Platz für sich hat, schon.
•Santa Clara im Zentrum der Insel ist typisch kubanisch. Kaum Touristen kommen her, dafür schlagen sich die Einheimischen darum, die wenigen beherbergen zu dürfen. Es gibt eine typisch kubanische Musik- und Barszene, außerdem Grab und Denkmal des Che Guevara.
•Santiago del Cuba im Osten der Insel ist ein toller Gegenentwurf zu Havanna. Das Lebensgefühl ist ein anderes. Es gibt ein paar Museen und einen tollen Rum, den man in vielen Kneipen abends in großzügigen Portionen probieren kann.
•In der Nähe Santiagos oder Bayamos liegt in der Sierra Maestra die Comandancia de la Plata, das Versteck der Revolutionäre. Eine mehrtägige Wanderung mit Besteigung Kubas höchsten Berges, wenigstens aber ein Tagesausflug sollte mitgenommen werden!
•Holguín, Baracoa, Cienfuegos etc. Alles tolle Orte, die man, hat man viel Zeit, sehen sollte. Bei einer kurzen Reise jedoch doppelt sich irgendwann recht viel, weshalb sie nicht unbedingt notwendig sind.

Sorry, die kurze Meinung ist inzwischen zu einem kleinen Reiseführer geworden
20516002-Zrrlr.jpg
Bearbeitet von: "Skarpi" 22. Jan
chapsaaivor 4 m

überall dreck, Toiletten in jedem Zimmer mit Urin und kot flecken, Teller …überall dreck, Toiletten in jedem Zimmer mit Urin und kot flecken, Teller nie sauber,


lol du musst das zimmer nach mir bekommen haben tut mir leid
Skarpivor 24 m

Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, …Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, aber einige Dinge vor Ort können den Touristen, der sich nicht darauf einlässt, sehr verstimmen. Hotels (Stand Mitte 2018 )bieten ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer also nicht in die teuersten Hotels überhaupt geht - wo die Preis-Seite der Rechnung keine Rolle mehr spielt - wird enttäuscht sein. Casa Particulares, Privatunterkünfte, sind der way to go. Diese sind generell sehr günstig 20-35 CUC (was fast genau dem US-Dollar entspricht) pro Nacht für ein ganzes Doppelzimmer mit Bad. Viele kann man auf Hostelworld bereits mieten, sich am Tag der Anreise im jeweiligen Ort umzuschauen war jedoch nie ein Problem. Die Casas haben bei gleichem Preis große Unterschiede, also am besten genauer umschauen, bevor man bezahlt. Noch vor etwa 15 Jahren gab es Tourismus im großen Stil dort nicht. Inzwischen reisen in das Land Millionen von Touristen; das ist jedoch noch weit davon entfernt, überfüllt zu sein - sieht man von Hotspots wie der Altstadt von Havanna einmal ab. Dementsprechend kann das Erlebnis je nach Zeitraum und eigenen Wegen vor Ort deutlich variieren. Es gibt auf Kuba keine Infrastruktur für Restaurantbesitzer, keine Großmärkte; bei den meisten Lebensmittel sowieso außerhalb von staatlichen Hotels keinen so großen Überschuss, dass sie an die tausenden Touristen pro Tag verfüttert werden können. Das meiste läuft unter der Hand und vom Angebot abhängig. Dementsprechend ist es üblich, in den Paladaren (Privatrestaurants) oft nur aus der Hälfte der sowieso schon schlanken Speisekarte auszuwählen. Dazu kommt kaum Erfahrung im Service, unfreundliche Bedienung ist leider oft üblich. Die Preise liegen - am durchschnittlichen kubanischen Monatseinkommen gemessen unglaublich - oft bei denen in Deutschland, oder nur leicht darunter. Immerhin bieten einige Restaurants wirklich gute kreolische oder internationale Speisen. Man muss nur so eines finden. Einkaufen als Backpacker ist gar nicht so einfach, vor allem da es keine Supermärkte gibt und Leitungswasser europäischen Mägen übel zusetzen kann. Der Cuba Libre wird hier mit viel Rum serviert, dieser ist quasi günstiger als Cola. Die nationalen Cola/Fanta/Sprite-Alternativen sind übrigens sehr süß - aber super lecker! Die meisten Unterkünfte bieten Frühstück (gegen Aufpreis) an, leider kann man sich da oft nicht an die Tropenregel (kochen oder selber schälen) halten. Transport über Land erfolgt gewöhnlich über das Busunternehmen für Touristen, Viazul, oder Colectivos, wobei es sich um Gemeinschaftstaxis handelt. Zusammen mit 5-7 anderen Touristen landet man in sehr alten Straßenkreuzern, das Gepäck kommt aufs Dach, und los geht es. Das ist nicht nur flexibler als Viazul, sondern liegt preislich auf dem gleichen Niveau. Man ist nicht angeschnallt, aber fährt man tollen alten Autos, und trifft nette, andere Reisende. Colectivos findet man meistens vor dem Viazul-Terminal, noch einfacher ist es jedoch, bei seiner Unterkunft nachzufragen. Fast jeder Kubaner kennt jemanden, den er empfehlen kann (und wo er vielleicht selbst ein paar CUC des Preises abzwacken kann). Lange Strecken (Trinidad-Santiago) sind für eine Nachtfahrt mit Viazul super geeignet (warme Kleidung nicht vergessen), kurze Strecken (Havanna-Trinidad; Havanna-Viñales) sind super für Colectivos. Wir haben uns auf Kuba jedes Mal sicher gefühlt. Nachts als Europäer mit Kamera und Rucksack durch das sehr heruntergekommene Centro Habana laufen? Das ist hier, im Gegensatz zum Rest Lateinamerikas, kein Problem. Zwar nehmen mit steigender Touristenzahl auch Taschendiebstähle zu, aber das ist das gleiche Spiel in Deutschland oder auf den Kanaren. Raub kommt hier meines Wissens fast nie vor. Dafür wird man häufig nach Geld angebettelt. Auch bietet sich nachts manchmal jemand selbst an, für kleinen Preis... Besonders in weniger stark frequentierten Gebieten scheint die Bevölkerung stets das Gefühl zu haben, da laufe ein wandelnder Geldbeutel herum. Vielleicht versteht man die Hintergründe, aber nervig kann es trotzdem sein. Die Reisezeit Januar-März ist eigentlich klasse. Zwar braucht man abends manchmal eine Windjacke, besonders an der Küste, aber nie haben wir uns tagsüber gewünscht, es würde noch heißer. Es ist Trockenzeit, also muss man keine Angst um Regen oder Hurrikans haben. Dafür ist die Vegetation oftmals etwas brauner, trockener. So, jetzt wo hin auf Kuba? •Havanna ist wirklich eine tolle Stadt, denn während hier in der Altstadt viele Touristen flanieren, gibt es vielerorts das „echte“ Kuba zu sehen. Extrem heruntergekommene Kolonialvillen, herzliche Menschen, amerikanische Autos aus den 50ern. Man kann sich gut 3-4 Tage aufhalten, danach möchte man nach grüneren Orten, mit weniger Abgas- und Abfallgerüchen. •Valle de Viñales. Der Ort Viñales ist nicht sehenswert und recht voll, aber das umgebende Flachland mit den Tabakplantagen und den hunderte Meter hohen Karstbergen ist legendär. Auch gibt es hier spektakuläre Höhlen. •50km südlich, etwas hinter Pínar del Rio, gibt es weniger spektakuläre Landschaft, dafür aber einige Tabakbauern, die Gäste aufnehmen und an ihrem Alltag teilhaben lassen. Überhaupt keine Touristen, soweit man schaut. •Trinidad hingegen ist eine der Touristenstädte. Die Kleinstadt, wo damals Zuckerbarone residierten, ist auch sehr süß. Toll ist der Strand 5km südlich der Stadt, und ein Muss die Sierre del Escambray mit dem Nationalpark Topes de Collantes 20km westlich. Herrliche Wanderausflüge durch den Bergdschungel zu tosenden Wasserfällen.•Nördlich von Kuba liegen viele Cayos, kleine (Halb-)Inseln mit Traumstränden. Hier findet man jedoch selten eine Privatunterkunft, Luxusresorts oder teure mietbare Bungalows sind die Regel. Dafür hat man oft den Strand für sich. •Die Alternative bietet die Landzunge Varadero. Gegen Ende dieser reihen sich teure, aber oft enttäuschende, Hotels aneinander. In der Ortschaft selbst gibt es viele Privatunterkünfte, zur aktuellen Zeit sind diese sogar ziemlich günstig. Wer außerhalb der Saison kommt findet keinen überlaufenen Touristenort vor, sondern nur einen Touristenort. Kuba ist das nicht. Mehr als zehn Kilometer feinster Strand, an dem man viel Platz für sich hat, schon. •Santa Clara im Zentrum der Insel ist typisch kubanisch. Kaum Touristen kommen her, dafür schlagen sich die Einheimischen darum, die wenigen beherbergen zu dürfen. Es gibt eine typisch kubanische Musik- und Barszene, außerdem Grab und Denkmal des Che Guevara.•Santiago del Cuba im Osten der Insel ist ein toller Gegenentwurf zu Havanna. Das Lebensgefühl ist ein anderes. Es gibt ein paar Museen und einen tollen Rum, den man in vielen Kneipen abends in großzügigen Portionen probieren kann. •In der Nähe Santiagos oder Bayamos liegt in der Sierra Maestra die Comandancia de la Plata, das Versteck der Revolutionäre. Eine mehrtägige Wanderung mit Besteigung Kubas höchsten Berges, wenigstens aber ein Tagesausflug sollte mitgenommen werden! •Holguín, Baracoa, Cienfuegos etc. Alles tolle Orte, die man, hat man viel Zeit, sehen sollte. Bei einer kurzen Reise jedoch doppelt sich irgendwann recht viel, weshalb sie nicht unbedingt notwendig sind.Sorry, die kurze Meinung ist inzwischen zu einem kleinen Reiseführer geworden [Bild]


Der Beitrag hat auf jeden Fall einen Platz in der Von Mydealzern für Mydealzer - Übersicht, Tipps & Tricks zum Thema Reisen in einer Sammlung verdient.

Vielen Dank für deine Mühe!
Bearbeitet von: "der_Seebaer" 22. Jan
Könntet ihr bitte immer den kompletten Text zitieren und keinen einzigen Buchstaben auslassen?

Ich übe gerade scrollen.
32 Kommentare
Coole Stadt, cooles Land, cooler Preis, cooler Deal
Mit Gepäck! Hot!
Auch wenn ich die Begeisterung für Kuba nicht teilen kann. Da haben mir andere lateiamerikanische Länder besser gefallen.
uncle4toolvor 1 m

Coole Stadt, cooles Land, cooler Preis, cooler Deal


Das heißt du hast cold gedrückt?
.
.
Bearbeitet von: "gerd.froebe" 22. Jan
Ich war 2005 dort. Das war einer der schönsten Urlaube überhaupt, 1 Woche Rundreise durch das Land, 1 Woche Hotel AI.
schlimmster Urlaub dennoch je hatte. wenn dann nur casa paticulares oder das teuerste 5 sterne all in Hotel dass man finden kann.
wir waren per deal im labranda auf varadero. überall dreck, Toiletten in jedem Zimmer mit Urin und kot flecken, Teller nie sauber, essen wie Mensa, zudem ist da jetzt Winter mit unter 18° nachts. leihwagen sag teuer, Roller darf man nur 20km weit fahren, preise wiw in de. never again
uncle4toolvor 23 m

Coole Stadt, cooles Land, cooler Preis, cooler Deal


...aber airline Cold
chapsaaivor 4 m

überall dreck, Toiletten in jedem Zimmer mit Urin und kot flecken, Teller …überall dreck, Toiletten in jedem Zimmer mit Urin und kot flecken, Teller nie sauber,


lol du musst das zimmer nach mir bekommen haben tut mir leid
BigPimpSugarDaddyvor 1 m

lol du musst das zimmer nach mir bekommen haben tut mir leid



.
BigPimpSugarDaddyvor 7 m

lol du musst das zimmer nach mir bekommen haben tut mir leid


wir waren in 3 Zimmern...überall das... halt Stopp du sau!
es gab ein Zimmer das sauber war, da könnte man sich nach checkout frisch machen...
Also ich hab mir das Land 15 Tage damals im Deal für 260 Euro mit Condor gegeben. Muss man erlebt haben aber reicht einmal im Jahr. Hatte gefühlt 5 Heiratsanträge von Frauen, quer durchs Land mit den Viazul Bus gereist und es war schwerer Wasser und gesundes Essen zu kaufen als Rum und Cola... Muss ich nicht nochmal haben. Dieses Jahr ist Russland und USA dran
Tolles Land, die Lebensfreude der Menschen dort sucht ihresgleichen. Mit Airbnb Unterkünften und den Viazul Bussen auch durchaus günstig. Sehr sehenswert sind Trinidad, Vinales und natürlich Havanna.

Erstaunt war ich, dass viele Kubaner durchaus die Bundesliga verfolgen.

Schockiert war ich, dass sich tatsächlich einige „Mia san mia“ tätowiert hatten.
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Aber gut, jeder macht mal Fehler.
Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, aber einige Dinge vor Ort können den Touristen, der sich nicht darauf einlässt, sehr verstimmen.

Hotels (Stand Mitte 2018 )bieten ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer also nicht in die teuersten Hotels überhaupt geht - wo die Preis-Seite der Rechnung keine Rolle mehr spielt - wird enttäuscht sein. Casa Particulares, Privatunterkünfte, sind der way to go. Diese sind generell sehr günstig 20-35 CUC (was fast genau dem US-Dollar entspricht) pro Nacht für ein ganzes Doppelzimmer mit Bad. Viele kann man auf Hostelworld bereits mieten, sich am Tag der Anreise im jeweiligen Ort umzuschauen war jedoch nie ein Problem. Die Casas haben bei gleichem Preis große Unterschiede, also am besten genauer umschauen, bevor man bezahlt.

Noch vor etwa 15 Jahren gab es Tourismus im großen Stil dort nicht. Inzwischen reisen in das Land Millionen von Touristen; das ist jedoch noch weit davon entfernt, überfüllt zu sein - sieht man von Hotspots wie der Altstadt von Havanna einmal ab. Dementsprechend kann das Erlebnis je nach Zeitraum und eigenen Wegen vor Ort deutlich variieren.

Es gibt auf Kuba keine Infrastruktur für Restaurantbesitzer, keine Großmärkte; bei den meisten Lebensmittel sowieso außerhalb von staatlichen Hotels keinen so großen Überschuss, dass sie an die tausenden Touristen pro Tag verfüttert werden können. Das meiste läuft unter der Hand und vom Angebot abhängig. Dementsprechend ist es üblich, in den Paladaren (Privatrestaurants) oft nur aus der Hälfte der sowieso schon schlanken Speisekarte auszuwählen. Dazu kommt kaum Erfahrung im Service, unfreundliche Bedienung ist leider oft üblich. Die Preise liegen - am durchschnittlichen kubanischen Monatseinkommen gemessen unglaublich - oft bei denen in Deutschland, oder nur leicht darunter. Immerhin bieten einige Restaurants wirklich gute kreolische oder internationale Speisen. Man muss nur so eines finden.

Einkaufen als Backpacker ist gar nicht so einfach, vor allem da es keine Supermärkte gibt und Leitungswasser europäischen Mägen übel zusetzen kann. Der Cuba Libre wird hier mit viel Rum serviert, dieser ist quasi günstiger als Cola. Die nationalen Cola/Fanta/Sprite-Alternativen sind übrigens sehr süß - aber super lecker! Die meisten Unterkünfte bieten Frühstück (gegen Aufpreis) an, leider kann man sich da oft nicht an die Tropenregel (kochen oder selber schälen) halten.

Transport über Land erfolgt gewöhnlich über das Busunternehmen für Touristen, Viazul, oder Colectivos, wobei es sich um Gemeinschaftstaxis handelt. Zusammen mit 5-7 anderen Touristen landet man in sehr alten Straßenkreuzern, das Gepäck kommt aufs Dach, und los geht es. Das ist nicht nur flexibler als Viazul, sondern liegt preislich auf dem gleichen Niveau. Man ist nicht angeschnallt, aber fährt man tollen alten Autos, und trifft nette, andere Reisende. Colectivos findet man meistens vor dem Viazul-Terminal, noch einfacher ist es jedoch, bei seiner Unterkunft nachzufragen. Fast jeder Kubaner kennt jemanden, den er empfehlen kann (und wo er vielleicht selbst ein paar CUC des Preises abzwacken kann). Lange Strecken (Trinidad-Santiago) sind für eine Nachtfahrt mit Viazul super geeignet (warme Kleidung nicht vergessen), kurze Strecken (Havanna-Trinidad; Havanna-Viñales) sind super für Colectivos.

Wir haben uns auf Kuba jedes Mal sicher gefühlt. Nachts als Europäer mit Kamera und Rucksack durch das sehr heruntergekommene Centro Habana laufen? Das ist hier, im Gegensatz zum Rest Lateinamerikas, kein Problem. Zwar nehmen mit steigender Touristenzahl auch Taschendiebstähle zu, aber das ist das gleiche Spiel in Deutschland oder auf den Kanaren. Raub kommt hier meines Wissens fast nie vor. Dafür wird man häufig nach Geld angebettelt. Auch bietet sich nachts manchmal jemand selbst an, für kleinen Preis... Besonders in weniger stark frequentierten Gebieten scheint die Bevölkerung stets das Gefühl zu haben, da laufe ein wandelnder Geldbeutel herum. Vielleicht versteht man die Hintergründe, aber nervig kann es trotzdem sein.

Die Reisezeit Januar-März ist eigentlich klasse. Zwar braucht man abends manchmal eine Windjacke, besonders an der Küste, aber nie haben wir uns tagsüber gewünscht, es würde noch heißer. Es ist Trockenzeit, also muss man keine Angst um Regen oder Hurrikans haben. Dafür ist die Vegetation oftmals etwas brauner, trockener.

So, jetzt wo hin auf Kuba?
•Havanna ist wirklich eine tolle Stadt, denn während hier in der Altstadt viele Touristen flanieren, gibt es vielerorts das „echte“ Kuba zu sehen. Extrem heruntergekommene Kolonialvillen, herzliche Menschen, amerikanische Autos aus den 50ern. Man kann sich gut 3-4 Tage aufhalten, danach möchte man nach grüneren Orten, mit weniger Abgas- und Abfallgerüchen.
•Valle de Viñales. Der Ort Viñales ist nicht sehenswert und recht voll, aber das umgebende Flachland mit den Tabakplantagen und den hunderte Meter hohen Karstbergen ist legendär. Auch gibt es hier spektakuläre Höhlen.
•50km südlich, etwas hinter Pínar del Rio, gibt es weniger spektakuläre Landschaft, dafür aber einige Tabakbauern, die Gäste aufnehmen und an ihrem Alltag teilhaben lassen. Überhaupt keine Touristen, soweit man schaut.
•Trinidad hingegen ist eine der Touristenstädte. Die Kleinstadt, wo damals Zuckerbarone residierten, ist auch sehr süß. Toll ist der Strand 5km südlich der Stadt, und ein Muss die Sierre del Escambray mit dem Nationalpark Topes de Collantes 20km westlich. Herrliche Wanderausflüge durch den Bergdschungel zu tosenden Wasserfällen.
•Nördlich von Kuba liegen viele Cayos, kleine (Halb-)Inseln mit Traumstränden. Hier findet man jedoch selten eine Privatunterkunft, Luxusresorts oder teure mietbare Bungalows sind die Regel. Dafür hat man oft den Strand für sich.
•Die Alternative bietet die Landzunge Varadero. Gegen Ende dieser reihen sich teure, aber oft enttäuschende, Hotels aneinander. In der Ortschaft selbst gibt es viele Privatunterkünfte, zur aktuellen Zeit sind diese sogar ziemlich günstig. Wer außerhalb der Saison kommt findet keinen überlaufenen Touristenort vor, sondern nur einen Touristenort. Kuba ist das nicht. Mehr als zehn Kilometer feinster Strand, an dem man viel Platz für sich hat, schon.
•Santa Clara im Zentrum der Insel ist typisch kubanisch. Kaum Touristen kommen her, dafür schlagen sich die Einheimischen darum, die wenigen beherbergen zu dürfen. Es gibt eine typisch kubanische Musik- und Barszene, außerdem Grab und Denkmal des Che Guevara.
•Santiago del Cuba im Osten der Insel ist ein toller Gegenentwurf zu Havanna. Das Lebensgefühl ist ein anderes. Es gibt ein paar Museen und einen tollen Rum, den man in vielen Kneipen abends in großzügigen Portionen probieren kann.
•In der Nähe Santiagos oder Bayamos liegt in der Sierra Maestra die Comandancia de la Plata, das Versteck der Revolutionäre. Eine mehrtägige Wanderung mit Besteigung Kubas höchsten Berges, wenigstens aber ein Tagesausflug sollte mitgenommen werden!
•Holguín, Baracoa, Cienfuegos etc. Alles tolle Orte, die man, hat man viel Zeit, sehen sollte. Bei einer kurzen Reise jedoch doppelt sich irgendwann recht viel, weshalb sie nicht unbedingt notwendig sind.

Sorry, die kurze Meinung ist inzwischen zu einem kleinen Reiseführer geworden
20516002-Zrrlr.jpg
Bearbeitet von: "Skarpi" 22. Jan
Skarpivor 24 m

Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, …Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, aber einige Dinge vor Ort können den Touristen, der sich nicht darauf einlässt, sehr verstimmen. Hotels (Stand Mitte 2018 )bieten ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer also nicht in die teuersten Hotels überhaupt geht - wo die Preis-Seite der Rechnung keine Rolle mehr spielt - wird enttäuscht sein. Casa Particulares, Privatunterkünfte, sind der way to go. Diese sind generell sehr günstig 20-35 CUC (was fast genau dem US-Dollar entspricht) pro Nacht für ein ganzes Doppelzimmer mit Bad. Viele kann man auf Hostelworld bereits mieten, sich am Tag der Anreise im jeweiligen Ort umzuschauen war jedoch nie ein Problem. Die Casas haben bei gleichem Preis große Unterschiede, also am besten genauer umschauen, bevor man bezahlt. Noch vor etwa 15 Jahren gab es Tourismus im großen Stil dort nicht. Inzwischen reisen in das Land Millionen von Touristen; das ist jedoch noch weit davon entfernt, überfüllt zu sein - sieht man von Hotspots wie der Altstadt von Havanna einmal ab. Dementsprechend kann das Erlebnis je nach Zeitraum und eigenen Wegen vor Ort deutlich variieren. Es gibt auf Kuba keine Infrastruktur für Restaurantbesitzer, keine Großmärkte; bei den meisten Lebensmittel sowieso außerhalb von staatlichen Hotels keinen so großen Überschuss, dass sie an die tausenden Touristen pro Tag verfüttert werden können. Das meiste läuft unter der Hand und vom Angebot abhängig. Dementsprechend ist es üblich, in den Paladaren (Privatrestaurants) oft nur aus der Hälfte der sowieso schon schlanken Speisekarte auszuwählen. Dazu kommt kaum Erfahrung im Service, unfreundliche Bedienung ist leider oft üblich. Die Preise liegen - am durchschnittlichen kubanischen Monatseinkommen gemessen unglaublich - oft bei denen in Deutschland, oder nur leicht darunter. Immerhin bieten einige Restaurants wirklich gute kreolische oder internationale Speisen. Man muss nur so eines finden. Einkaufen als Backpacker ist gar nicht so einfach, vor allem da es keine Supermärkte gibt und Leitungswasser europäischen Mägen übel zusetzen kann. Der Cuba Libre wird hier mit viel Rum serviert, dieser ist quasi günstiger als Cola. Die nationalen Cola/Fanta/Sprite-Alternativen sind übrigens sehr süß - aber super lecker! Die meisten Unterkünfte bieten Frühstück (gegen Aufpreis) an, leider kann man sich da oft nicht an die Tropenregel (kochen oder selber schälen) halten. Transport über Land erfolgt gewöhnlich über das Busunternehmen für Touristen, Viazul, oder Colectivos, wobei es sich um Gemeinschaftstaxis handelt. Zusammen mit 5-7 anderen Touristen landet man in sehr alten Straßenkreuzern, das Gepäck kommt aufs Dach, und los geht es. Das ist nicht nur flexibler als Viazul, sondern liegt preislich auf dem gleichen Niveau. Man ist nicht angeschnallt, aber fährt man tollen alten Autos, und trifft nette, andere Reisende. Colectivos findet man meistens vor dem Viazul-Terminal, noch einfacher ist es jedoch, bei seiner Unterkunft nachzufragen. Fast jeder Kubaner kennt jemanden, den er empfehlen kann (und wo er vielleicht selbst ein paar CUC des Preises abzwacken kann). Lange Strecken (Trinidad-Santiago) sind für eine Nachtfahrt mit Viazul super geeignet (warme Kleidung nicht vergessen), kurze Strecken (Havanna-Trinidad; Havanna-Viñales) sind super für Colectivos. Wir haben uns auf Kuba jedes Mal sicher gefühlt. Nachts als Europäer mit Kamera und Rucksack durch das sehr heruntergekommene Centro Habana laufen? Das ist hier, im Gegensatz zum Rest Lateinamerikas, kein Problem. Zwar nehmen mit steigender Touristenzahl auch Taschendiebstähle zu, aber das ist das gleiche Spiel in Deutschland oder auf den Kanaren. Raub kommt hier meines Wissens fast nie vor. Dafür wird man häufig nach Geld angebettelt. Auch bietet sich nachts manchmal jemand selbst an, für kleinen Preis... Besonders in weniger stark frequentierten Gebieten scheint die Bevölkerung stets das Gefühl zu haben, da laufe ein wandelnder Geldbeutel herum. Vielleicht versteht man die Hintergründe, aber nervig kann es trotzdem sein. Die Reisezeit Januar-März ist eigentlich klasse. Zwar braucht man abends manchmal eine Windjacke, besonders an der Küste, aber nie haben wir uns tagsüber gewünscht, es würde noch heißer. Es ist Trockenzeit, also muss man keine Angst um Regen oder Hurrikans haben. Dafür ist die Vegetation oftmals etwas brauner, trockener. So, jetzt wo hin auf Kuba? •Havanna ist wirklich eine tolle Stadt, denn während hier in der Altstadt viele Touristen flanieren, gibt es vielerorts das „echte“ Kuba zu sehen. Extrem heruntergekommene Kolonialvillen, herzliche Menschen, amerikanische Autos aus den 50ern. Man kann sich gut 3-4 Tage aufhalten, danach möchte man nach grüneren Orten, mit weniger Abgas- und Abfallgerüchen. •Valle de Viñales. Der Ort Viñales ist nicht sehenswert und recht voll, aber das umgebende Flachland mit den Tabakplantagen und den hunderte Meter hohen Karstbergen ist legendär. Auch gibt es hier spektakuläre Höhlen. •50km südlich, etwas hinter Pínar del Rio, gibt es weniger spektakuläre Landschaft, dafür aber einige Tabakbauern, die Gäste aufnehmen und an ihrem Alltag teilhaben lassen. Überhaupt keine Touristen, soweit man schaut. •Trinidad hingegen ist eine der Touristenstädte. Die Kleinstadt, wo damals Zuckerbarone residierten, ist auch sehr süß. Toll ist der Strand 5km südlich der Stadt, und ein Muss die Sierre del Escambray mit dem Nationalpark Topes de Collantes 20km westlich. Herrliche Wanderausflüge durch den Bergdschungel zu tosenden Wasserfällen.•Nördlich von Kuba liegen viele Cayos, kleine (Halb-)Inseln mit Traumstränden. Hier findet man jedoch selten eine Privatunterkunft, Luxusresorts oder teure mietbare Bungalows sind die Regel. Dafür hat man oft den Strand für sich. •Die Alternative bietet die Landzunge Varadero. Gegen Ende dieser reihen sich teure, aber oft enttäuschende, Hotels aneinander. In der Ortschaft selbst gibt es viele Privatunterkünfte, zur aktuellen Zeit sind diese sogar ziemlich günstig. Wer außerhalb der Saison kommt findet keinen überlaufenen Touristenort vor, sondern nur einen Touristenort. Kuba ist das nicht. Mehr als zehn Kilometer feinster Strand, an dem man viel Platz für sich hat, schon. •Santa Clara im Zentrum der Insel ist typisch kubanisch. Kaum Touristen kommen her, dafür schlagen sich die Einheimischen darum, die wenigen beherbergen zu dürfen. Es gibt eine typisch kubanische Musik- und Barszene, außerdem Grab und Denkmal des Che Guevara.•Santiago del Cuba im Osten der Insel ist ein toller Gegenentwurf zu Havanna. Das Lebensgefühl ist ein anderes. Es gibt ein paar Museen und einen tollen Rum, den man in vielen Kneipen abends in großzügigen Portionen probieren kann. •In der Nähe Santiagos oder Bayamos liegt in der Sierra Maestra die Comandancia de la Plata, das Versteck der Revolutionäre. Eine mehrtägige Wanderung mit Besteigung Kubas höchsten Berges, wenigstens aber ein Tagesausflug sollte mitgenommen werden! •Holguín, Baracoa, Cienfuegos etc. Alles tolle Orte, die man, hat man viel Zeit, sehen sollte. Bei einer kurzen Reise jedoch doppelt sich irgendwann recht viel, weshalb sie nicht unbedingt notwendig sind.Sorry, die kurze Meinung ist inzwischen zu einem kleinen Reiseführer geworden [Bild]


Der Beitrag hat auf jeden Fall einen Platz in der Von Mydealzern für Mydealzer - Übersicht, Tipps & Tricks zum Thema Reisen in einer Sammlung verdient.

Vielen Dank für deine Mühe!
Bearbeitet von: "der_Seebaer" 22. Jan
Skarpivor 26 m

Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, …Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, aber einige Dinge vor Ort können den Touristen, der sich nicht darauf einlässt, sehr verstimmen. Hotels (Stand Mitte 2018 )bieten ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer also nicht in die teuersten Hotels überhaupt geht - wo die Preis-Seite der Rechnung keine Rolle mehr spielt - wird enttäuscht sein. Casa Particulares, Privatunterkünfte, sind der way to go. Diese sind generell sehr günstig 20-35 CUC (was fast genau dem US-Dollar entspricht) pro Nacht für ein ganzes Doppelzimmer mit Bad. Viele kann man auf Hostelworld bereits mieten, sich am Tag der Anreise im jeweiligen Ort umzuschauen war jedoch nie ein Problem. Die Casas haben bei gleichem Preis große Unterschiede, also am besten genauer umschauen, bevor man bezahlt. Noch vor etwa 15 Jahren gab es Tourismus im großen Stil dort nicht. Inzwischen reisen in das Land Millionen von Touristen; das ist jedoch noch weit davon entfernt, überfüllt zu sein - sieht man von Hotspots wie der Altstadt von Havanna einmal ab. Dementsprechend kann das Erlebnis je nach Zeitraum und eigenen Wegen vor Ort deutlich variieren. Es gibt auf Kuba keine Infrastruktur für Restaurantbesitzer, keine Großmärkte; bei den meisten Lebensmittel sowieso außerhalb von staatlichen Hotels keinen so großen Überschuss, dass sie an die tausenden Touristen pro Tag verfüttert werden können. Das meiste läuft unter der Hand und vom Angebot abhängig. Dementsprechend ist es üblich, in den Paladaren (Privatrestaurants) oft nur aus der Hälfte der sowieso schon schlanken Speisekarte auszuwählen. Dazu kommt kaum Erfahrung im Service, unfreundliche Bedienung ist leider oft üblich. Die Preise liegen - am durchschnittlichen kubanischen Monatseinkommen gemessen unglaublich - oft bei denen in Deutschland, oder nur leicht darunter. Immerhin bieten einige Restaurants wirklich gute kreolische oder internationale Speisen. Man muss nur so eines finden. Einkaufen als Backpacker ist gar nicht so einfach, vor allem da es keine Supermärkte gibt und Leitungswasser europäischen Mägen übel zusetzen kann. Der Cuba Libre wird hier mit viel Rum serviert, dieser ist quasi günstiger als Cola. Die nationalen Cola/Fanta/Sprite-Alternativen sind übrigens sehr süß - aber super lecker! Die meisten Unterkünfte bieten Frühstück (gegen Aufpreis) an, leider kann man sich da oft nicht an die Tropenregel (kochen oder selber schälen) halten. Transport über Land erfolgt gewöhnlich über das Busunternehmen für Touristen, Viazul, oder Colectivos, wobei es sich um Gemeinschaftstaxis handelt. Zusammen mit 5-7 anderen Touristen landet man in sehr alten Straßenkreuzern, das Gepäck kommt aufs Dach, und los geht es. Das ist nicht nur flexibler als Viazul, sondern liegt preislich auf dem gleichen Niveau. Man ist nicht angeschnallt, aber fährt man tollen alten Autos, und trifft nette, andere Reisende. Colectivos findet man meistens vor dem Viazul-Terminal, noch einfacher ist es jedoch, bei seiner Unterkunft nachzufragen. Fast jeder Kubaner kennt jemanden, den er empfehlen kann (und wo er vielleicht selbst ein paar CUC des Preises abzwacken kann). Lange Strecken (Trinidad-Santiago) sind für eine Nachtfahrt mit Viazul super geeignet (warme Kleidung nicht vergessen), kurze Strecken (Havanna-Trinidad; Havanna-Viñales) sind super für Colectivos. Wir haben uns auf Kuba jedes Mal sicher gefühlt. Nachts als Europäer mit Kamera und Rucksack durch das sehr heruntergekommene Centro Habana laufen? Das ist hier, im Gegensatz zum Rest Lateinamerikas, kein Problem. Zwar nehmen mit steigender Touristenzahl auch Taschendiebstähle zu, aber das ist das gleiche Spiel in Deutschland oder auf den Kanaren. Raub kommt hier meines Wissens fast nie vor. Dafür wird man häufig nach Geld angebettelt. Auch bietet sich nachts manchmal jemand selbst an, für kleinen Preis... Besonders in weniger stark frequentierten Gebieten scheint die Bevölkerung stets das Gefühl zu haben, da laufe ein wandelnder Geldbeutel herum. Vielleicht versteht man die Hintergründe, aber nervig kann es trotzdem sein. Die Reisezeit Januar-März ist eigentlich klasse. Zwar braucht man abends manchmal eine Windjacke, besonders an der Küste, aber nie haben wir uns tagsüber gewünscht, es würde noch heißer. Es ist Trockenzeit, also muss man keine Angst um Regen oder Hurrikans haben. Dafür ist die Vegetation oftmals etwas brauner, trockener. So, jetzt wo hin auf Kuba? •Havanna ist wirklich eine tolle Stadt, denn während hier in der Altstadt viele Touristen flanieren, gibt es vielerorts das „echte“ Kuba zu sehen. Extrem heruntergekommene Kolonialvillen, herzliche Menschen, amerikanische Autos aus den 50ern. Man kann sich gut 3-4 Tage aufhalten, danach möchte man nach grüneren Orten, mit weniger Abgas- und Abfallgerüchen. •Valle de Viñales. Der Ort Viñales ist nicht sehenswert und recht voll, aber das umgebende Flachland mit den Tabakplantagen und den hunderte Meter hohen Karstbergen ist legendär. Auch gibt es hier spektakuläre Höhlen. •50km südlich, etwas hinter Pínar del Rio, gibt es weniger spektakuläre Landschaft, dafür aber einige Tabakbauern, die Gäste aufnehmen und an ihrem Alltag teilhaben lassen. Überhaupt keine Touristen, soweit man schaut. •Trinidad hingegen ist eine der Touristenstädte. Die Kleinstadt, wo damals Zuckerbarone residierten, ist auch sehr süß. Toll ist der Strand 5km südlich der Stadt, und ein Muss die Sierre del Escambray mit dem Nationalpark Topes de Collantes 20km westlich. Herrliche Wanderausflüge durch den Bergdschungel zu tosenden Wasserfällen.•Nördlich von Kuba liegen viele Cayos, kleine (Halb-)Inseln mit Traumstränden. Hier findet man jedoch selten eine Privatunterkunft, Luxusresorts oder teure mietbare Bungalows sind die Regel. Dafür hat man oft den Strand für sich. •Die Alternative bietet die Landzunge Varadero. Gegen Ende dieser reihen sich teure, aber oft enttäuschende, Hotels aneinander. In der Ortschaft selbst gibt es viele Privatunterkünfte, zur aktuellen Zeit sind diese sogar ziemlich günstig. Wer außerhalb der Saison kommt findet keinen überlaufenen Touristenort vor, sondern nur einen Touristenort. Kuba ist das nicht. Mehr als zehn Kilometer feinster Strand, an dem man viel Platz für sich hat, schon. •Santa Clara im Zentrum der Insel ist typisch kubanisch. Kaum Touristen kommen her, dafür schlagen sich die Einheimischen darum, die wenigen beherbergen zu dürfen. Es gibt eine typisch kubanische Musik- und Barszene, außerdem Grab und Denkmal des Che Guevara.•Santiago del Cuba im Osten der Insel ist ein toller Gegenentwurf zu Havanna. Das Lebensgefühl ist ein anderes. Es gibt ein paar Museen und einen tollen Rum, den man in vielen Kneipen abends in großzügigen Portionen probieren kann. •In der Nähe Santiagos oder Bayamos liegt in der Sierra Maestra die Comandancia de la Plata, das Versteck der Revolutionäre. Eine mehrtägige Wanderung mit Besteigung Kubas höchsten Berges, wenigstens aber ein Tagesausflug sollte mitgenommen werden! •Holguín, Baracoa, Cienfuegos etc. Alles tolle Orte, die man, hat man viel Zeit, sehen sollte. Bei einer kurzen Reise jedoch doppelt sich irgendwann recht viel, weshalb sie nicht unbedingt notwendig sind.Sorry, die kurze Meinung ist inzwischen zu einem kleinen Reiseführer geworden [Bild]



der post wurde von einer app verschickt
irgendwas stimmt hier nicht
Könntet ihr bitte immer den kompletten Text zitieren und keinen einzigen Buchstaben auslassen?

Ich übe gerade scrollen.
supersuperheldvor 2 m

Könntet ihr bitte immer den kompletten Text zitieren und keinen einzigen …Könntet ihr bitte immer den kompletten Text zitieren und keinen einzigen Buchstaben auslassen? Ich übe gerade scrollen.


giphy.com/gif…ile
Auf jeden Fall mehrere "Zweitbrieftaschen" mitnehmen, dann kann man die immer rausgeben wenn man ausgeraubt wird ^^
der_Seebaervor 9 h, 59 m

Der Beitrag hat auf jeden Fall einen Platz in der Von Mydealzern für …Der Beitrag hat auf jeden Fall einen Platz in der Von Mydealzern für Mydealzer - Übersicht, Tipps & Tricks zum Thema Reisen in einer Sammlung verdient. Vielen Dank für deine Mühe!


Gern Und vielen Dank.
Skarpivor 12 h, 7 m

Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, …Mit Kuba verbindet mich eine Hassliebe. Es ist ein sehr tolles Reiseziel, aber einige Dinge vor Ort können den Touristen, der sich nicht darauf einlässt, sehr verstimmen. Hotels (Stand Mitte 2018 )bieten ein sehr schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer also nicht in die teuersten Hotels überhaupt geht - wo die Preis-Seite der Rechnung keine Rolle mehr spielt - wird enttäuscht sein. Casa Particulares, Privatunterkünfte, sind der way to go. Diese sind generell sehr günstig 20-35 CUC (was fast genau dem US-Dollar entspricht) pro Nacht für ein ganzes Doppelzimmer mit Bad. Viele kann man auf Hostelworld bereits mieten, sich am Tag der Anreise im jeweiligen Ort umzuschauen war jedoch nie ein Problem. Die Casas haben bei gleichem Preis große Unterschiede, also am besten genauer umschauen, bevor man bezahlt. Noch vor etwa 15 Jahren gab es Tourismus im großen Stil dort nicht. Inzwischen reisen in das Land Millionen von Touristen; das ist jedoch noch weit davon entfernt, überfüllt zu sein - sieht man von Hotspots wie der Altstadt von Havanna einmal ab. Dementsprechend kann das Erlebnis je nach Zeitraum und eigenen Wegen vor Ort deutlich variieren. Es gibt auf Kuba keine Infrastruktur für Restaurantbesitzer, keine Großmärkte; bei den meisten Lebensmittel sowieso außerhalb von staatlichen Hotels keinen so großen Überschuss, dass sie an die tausenden Touristen pro Tag verfüttert werden können. Das meiste läuft unter der Hand und vom Angebot abhängig. Dementsprechend ist es üblich, in den Paladaren (Privatrestaurants) oft nur aus der Hälfte der sowieso schon schlanken Speisekarte auszuwählen. Dazu kommt kaum Erfahrung im Service, unfreundliche Bedienung ist leider oft üblich. Die Preise liegen - am durchschnittlichen kubanischen Monatseinkommen gemessen unglaublich - oft bei denen in Deutschland, oder nur leicht darunter. Immerhin bieten einige Restaurants wirklich gute kreolische oder internationale Speisen. Man muss nur so eines finden. Einkaufen als Backpacker ist gar nicht so einfach, vor allem da es keine Supermärkte gibt und Leitungswasser europäischen Mägen übel zusetzen kann. Der Cuba Libre wird hier mit viel Rum serviert, dieser ist quasi günstiger als Cola. Die nationalen Cola/Fanta/Sprite-Alternativen sind übrigens sehr süß - aber super lecker! Die meisten Unterkünfte bieten Frühstück (gegen Aufpreis) an, leider kann man sich da oft nicht an die Tropenregel (kochen oder selber schälen) halten. Transport über Land erfolgt gewöhnlich über das Busunternehmen für Touristen, Viazul, oder Colectivos, wobei es sich um Gemeinschaftstaxis handelt. Zusammen mit 5-7 anderen Touristen landet man in sehr alten Straßenkreuzern, das Gepäck kommt aufs Dach, und los geht es. Das ist nicht nur flexibler als Viazul, sondern liegt preislich auf dem gleichen Niveau. Man ist nicht angeschnallt, aber fährt man tollen alten Autos, und trifft nette, andere Reisende. Colectivos findet man meistens vor dem Viazul-Terminal, noch einfacher ist es jedoch, bei seiner Unterkunft nachzufragen. Fast jeder Kubaner kennt jemanden, den er empfehlen kann (und wo er vielleicht selbst ein paar CUC des Preises abzwacken kann). Lange Strecken (Trinidad-Santiago) sind für eine Nachtfahrt mit Viazul super geeignet (warme Kleidung nicht vergessen), kurze Strecken (Havanna-Trinidad; Havanna-Viñales) sind super für Colectivos. Wir haben uns auf Kuba jedes Mal sicher gefühlt. Nachts als Europäer mit Kamera und Rucksack durch das sehr heruntergekommene Centro Habana laufen? Das ist hier, im Gegensatz zum Rest Lateinamerikas, kein Problem. Zwar nehmen mit steigender Touristenzahl auch Taschendiebstähle zu, aber das ist das gleiche Spiel in Deutschland oder auf den Kanaren. Raub kommt hier meines Wissens fast nie vor. Dafür wird man häufig nach Geld angebettelt. Auch bietet sich nachts manchmal jemand selbst an, für kleinen Preis... Besonders in weniger stark frequentierten Gebieten scheint die Bevölkerung stets das Gefühl zu haben, da laufe ein wandelnder Geldbeutel herum. Vielleicht versteht man die Hintergründe, aber nervig kann es trotzdem sein. Die Reisezeit Januar-März ist eigentlich klasse. Zwar braucht man abends manchmal eine Windjacke, besonders an der Küste, aber nie haben wir uns tagsüber gewünscht, es würde noch heißer. Es ist Trockenzeit, also muss man keine Angst um Regen oder Hurrikans haben. Dafür ist die Vegetation oftmals etwas brauner, trockener. So, jetzt wo hin auf Kuba? •Havanna ist wirklich eine tolle Stadt, denn während hier in der Altstadt viele Touristen flanieren, gibt es vielerorts das „echte“ Kuba zu sehen. Extrem heruntergekommene Kolonialvillen, herzliche Menschen, amerikanische Autos aus den 50ern. Man kann sich gut 3-4 Tage aufhalten, danach möchte man nach grüneren Orten, mit weniger Abgas- und Abfallgerüchen. •Valle de Viñales. Der Ort Viñales ist nicht sehenswert und recht voll, aber das umgebende Flachland mit den Tabakplantagen und den hunderte Meter hohen Karstbergen ist legendär. Auch gibt es hier spektakuläre Höhlen. •50km südlich, etwas hinter Pínar del Rio, gibt es weniger spektakuläre Landschaft, dafür aber einige Tabakbauern, die Gäste aufnehmen und an ihrem Alltag teilhaben lassen. Überhaupt keine Touristen, soweit man schaut. •Trinidad hingegen ist eine der Touristenstädte. Die Kleinstadt, wo damals Zuckerbarone residierten, ist auch sehr süß. Toll ist der Strand 5km südlich der Stadt, und ein Muss die Sierre del Escambray mit dem Nationalpark Topes de Collantes 20km westlich. Herrliche Wanderausflüge durch den Bergdschungel zu tosenden Wasserfällen.•Nördlich von Kuba liegen viele Cayos, kleine (Halb-)Inseln mit Traumstränden. Hier findet man jedoch selten eine Privatunterkunft, Luxusresorts oder teure mietbare Bungalows sind die Regel. Dafür hat man oft den Strand für sich. •Die Alternative bietet die Landzunge Varadero. Gegen Ende dieser reihen sich teure, aber oft enttäuschende, Hotels aneinander. In der Ortschaft selbst gibt es viele Privatunterkünfte, zur aktuellen Zeit sind diese sogar ziemlich günstig. Wer außerhalb der Saison kommt findet keinen überlaufenen Touristenort vor, sondern nur einen Touristenort. Kuba ist das nicht. Mehr als zehn Kilometer feinster Strand, an dem man viel Platz für sich hat, schon. •Santa Clara im Zentrum der Insel ist typisch kubanisch. Kaum Touristen kommen her, dafür schlagen sich die Einheimischen darum, die wenigen beherbergen zu dürfen. Es gibt eine typisch kubanische Musik- und Barszene, außerdem Grab und Denkmal des Che Guevara.•Santiago del Cuba im Osten der Insel ist ein toller Gegenentwurf zu Havanna. Das Lebensgefühl ist ein anderes. Es gibt ein paar Museen und einen tollen Rum, den man in vielen Kneipen abends in großzügigen Portionen probieren kann. •In der Nähe Santiagos oder Bayamos liegt in der Sierra Maestra die Comandancia de la Plata, das Versteck der Revolutionäre. Eine mehrtägige Wanderung mit Besteigung Kubas höchsten Berges, wenigstens aber ein Tagesausflug sollte mitgenommen werden! •Holguín, Baracoa, Cienfuegos etc. Alles tolle Orte, die man, hat man viel Zeit, sehen sollte. Bei einer kurzen Reise jedoch doppelt sich irgendwann recht viel, weshalb sie nicht unbedingt notwendig sind.Sorry, die kurze Meinung ist inzwischen zu einem kleinen Reiseführer geworden [Bild]


Wow super Beitrag! Ich kann alle Punkte nur unterschreiben (war im Herbst 2016 für 5 Wochen dort). Hast du mal daran gedacht solche Reviews auch für andere Länder zu erstellen?
Waren letzte Woche in Kuba - Wetter & Strand sind echt entspannt grad

Hotel war echt so lala - 1. Zimmer war absolut alt, Waschbecken war defekt, Klospülung auch. Und das 3. Bett war eine Pritsche.

Danach gab's aber ein neues Zimmer, was im "renovierten" Bereich des Hotels war. das ging dann. Kellergeruch war aber überall wahrzunehmen. Mal sehen, ob es das Geld von der ersten Nacht zurückgibt.

Die Touren waren ganz cool, für 40-80€ kann man recht viel Erleben am Tag.

Was uns nervte, dass ÜBERALL Menschen stehen und CUCs wollen. Auch nur, wenn du auf dem verkeimten Klo deine Notdurft verbracht hast.

Ansonsten kann ich nur empfehlen am Strand mit Mojito zu liegen, und sich die Wiki Artikel der Kuba Krise, Che Guevara, und der Castros durch zu lesen - das hat Spaß gemacht!


Wenn nochmal Kuba, dann auf eigene Faust, ohne Hotel - Ging dieses mal leider nicht, weil Omma dabei war...
Bearbeitet von: "Coxynator" 23. Jan
Dran denken, ist heftiges Zika Virusgebiet!! Hat uns das letzte mal fast ein Storno gekostet, habs in letzter Minute gesehen....
Das nenne ich mal einen guten Pricedrop
Schade, ne Woche später wäre es gegangen
Man müsste kubanischer Restaurantbesitzer für Turis oder Transfer-Taxifahrer sein, die verdienen besser als die meisten Deutschen und bezahlen aber kubanische Preise in Peso Cubano, besser geht nicht.
Da kann man schon neidisch werden. Das Monatsgehalt ist dort 10-12€ und im Restaurant kostet das Essen je nachdem wo ein bißchen weniger.
Oder man kennt jemanden dort, dann kommt man extrem billiger weg :-)

Der Flugpreis ist unschlagbar! Das billigste was ich geflogen bin, war 500€.
cold da schon vorbei
Bitte beachten Sie: Der Preis für das von Ihnen gewählte Angebot hat sich um 210 EUR erhöht!

Mein Flug
Artikel
Einzelpreis
Anzahl
Preis
Flug

8 Tage, Havanna, Kuba




485 €
1 Reisender
485 €
Gesamtpreis inkl. Steuern
485 €

der andere Termin geht noch mit 335 €
Bearbeitet von: "Srkn.Hlvci" 23. Jan
geiler Preis, bei zweifelhafter Airline. Einzig andere Option nach Kuba ist Condor und dort liegt man meist bei 600-700€.

Kurz zur Diskussion um Sauberkeit und zum Essen: Wer in Kuba ein Hotelzimmer bucht ist selber schuld. Sauberkeit, meist auch Ausstattung aber vor allen das Essen sind in Privatunterkünften viel besser für einen Bruchteil des Preises.
Mueller_Petervor 2 h, 26 m

Man müsste kubanischer Restaurantbesitzer für Turis oder T …Man müsste kubanischer Restaurantbesitzer für Turis oder Transfer-Taxifahrer sein, die verdienen besser als die meisten Deutschen und bezahlen aber kubanische Preise in Peso Cubano, besser geht nicht.Da kann man schon neidisch werden. Das Monatsgehalt ist dort 10-12€ und im Restaurant kostet das Essen je nachdem wo ein bißchen weniger. Oder man kennt jemanden dort, dann kommt man extrem billiger weg :-)Der Flugpreis ist unschlagbar! Das billigste was ich geflogen bin, war 500€.


Ist ja alles nicht ganz richtig. Der Durchschnittsverdienst liegt offiziell bei etwa 20 - 40 €, inofiziell kommt aber noch Schwarzarbeit und oft Unterstützung aus dem Ausland dazu.

Bezüglich der Taxifahrer und Restaurantbesitzer: Du vergisst dabei, dass der Sprit sehr teuer ist und die alten Kisten auch ordetlich schlucken - da bleibt nicht viel hängen. Ebenso sieht es bei den Restaurantbesitzern aus, zumal sich der Kubanische Staat da noch gut was vom Gewinn abzwackt.

Wir waren letztes Jahr auch in Kuba und wir waren auch in einer Pizzeria für Einheimische - wirklich billig, aber das Zeug würdest du hier kaum loskriegen. Und sobald es dann an qualitativ hochwertige Lebensmittel geht bist du fast bei deutschen Preisen, wenn nicht mehr.

Einzig die Cafeteria war echt Bombe - superlecker und spotbillig.

Unterm Strich würde ich nicht mit den Kubanern tauschen wollen, wobei es für die geistige Gesundheit sicher von Vorteil wäre - kein Vergleich mit der Hektik und dem allgegenwärtigen Konsumdenken hier.
Lebt denn eigentlich der alte Geigenkasten noch ? (Fidel Castor)
Nein er lebt nicht mehr.
Bearbeitet von: "Eurotreiber" 23. Jan
ToNKeYvor 3 h, 28 m

Ist ja alles nicht ganz richtig. Der Durchschnittsverdienst liegt …Ist ja alles nicht ganz richtig. Der Durchschnittsverdienst liegt offiziell bei etwa 20 - 40 €, inofiziell kommt aber noch Schwarzarbeit und oft Unterstützung aus dem Ausland dazu.Bezüglich der Taxifahrer und Restaurantbesitzer: Du vergisst dabei, dass der Sprit sehr teuer ist und die alten Kisten auch ordetlich schlucken - da bleibt nicht viel hängen. Ebenso sieht es bei den Restaurantbesitzern aus, zumal sich der Kubanische Staat da noch gut was vom Gewinn abzwackt.Wir waren letztes Jahr auch in Kuba und wir waren auch in einer Pizzeria für Einheimische - wirklich billig, aber das Zeug würdest du hier kaum loskriegen. Und sobald es dann an qualitativ hochwertige Lebensmittel geht bist du fast bei deutschen Preisen, wenn nicht mehr.Einzig die Cafeteria war echt Bombe - superlecker und spotbillig.Unterm Strich würde ich nicht mit den Kubanern tauschen wollen, wobei es für die geistige Gesundheit sicher von Vorteil wäre - kein Vergleich mit der Hektik und dem allgegenwärtigen Konsumdenken hier.


Gut, Havanna und Varadero sind am teuersten, da war ich aber nicht, mag sein, dass dort das Gehalt höher ist.
Meine Infos sind vom Stand 2013. Also Pizza in Kuba essen, naja, ich habe die auch gegessen, spotbillig und mehr fett als sonst was darin. Wenn dann nur kubanische Gerichte, das heißt meistens Reis mit Bohnen und Hühnchenfleisch :D. Also in den Turi Restaurants kommen auch Kubaner essen, die zahlen aber auch einen anderen Preis, deswegen gibts ja auch eine Speisekarte für Turis und ein andere für Einheimische.
Ich war auch dort wo nur Kubaner essen und das Essen fand ich gut. Man muss halt eine gewisse Zeit dort verbringen und sich unters Volk mischen, dann weiß man am Ende auch wo was wie gut ist.
Ich habe mal eine Taxifahrer in Varadero Aeropuerto gefragt, wieviel eine Taxifahrt bis nach Cienfuegos (ca. 200km) kostet und der wollte 200 CUC oder sowas.
Zum Glück kannte ich jemanden dort und musste nur 40 CUC bezahlen, ist schon ein Unterschied, wenn man jemanden kennt.
Ich denke nicht, dass der kubanische Taxifahrer jede Fahrt dem Staat angibt und da kommen täglich Turis an.
Was kostet denn ein Transfer von Varadero Flughafen bis nach Havanna, ohne dass man jetzt in DE ein Paket mit Hotel, Flug und Transfer gebucht hat?
Mueller_Petervor 1 h, 30 m

Gut, Havanna und Varadero sind am teuersten, da war ich aber nicht, mag …Gut, Havanna und Varadero sind am teuersten, da war ich aber nicht, mag sein, dass dort das Gehalt höher ist.Meine Infos sind vom Stand 2013. Also Pizza in Kuba essen, naja, ich habe die auch gegessen, spotbillig und mehr fett als sonst was darin. Wenn dann nur kubanische Gerichte, das heißt meistens Reis mit Bohnen und Hühnchenfleisch :D. Also in den Turi Restaurants kommen auch Kubaner essen, die zahlen aber auch einen anderen Preis, deswegen gibts ja auch eine Speisekarte für Turis und ein andere für Einheimische.Ich war auch dort wo nur Kubaner essen und das Essen fand ich gut. Man muss halt eine gewisse Zeit dort verbringen und sich unters Volk mischen, dann weiß man am Ende auch wo was wie gut ist.Ich habe mal eine Taxifahrer in Varadero Aeropuerto gefragt, wieviel eine Taxifahrt bis nach Cienfuegos (ca. 200km) kostet und der wollte 200 CUC oder sowas.Zum Glück kannte ich jemanden dort und musste nur 40 CUC bezahlen, ist schon ein Unterschied, wenn man jemanden kennt.Ich denke nicht, dass der kubanische Taxifahrer jede Fahrt dem Staat angibt und da kommen täglich Turis an.Was kostet denn ein Transfer von Varadero Flughafen bis nach Havanna, ohne dass man jetzt in DE ein Paket mit Hotel, Flug und Transfer gebucht hat?


Wir haben auch nicht viel ausprobiert. Waren nur ne Woche da und haben bei Verwandten gewohnt, die auch super lecker typisch kubanische gekocht haben. Für ein Privattaxi haben wir von Havanna zu einem Dorf Nähe Fomento 120€ gezahlt. Bei angenommenen 16 l / 100 km und 1,22$ Spritkosten sind das 128 $ - wie gesagt, da bleibt nicht viel hängen. Aber wahrscheinlich nehmen die Touristen-Taxis auch wesentlich mehr, wie dein Beispiel mit den 200 CUC zeigt. Wie sich aber 40 CUC auf 200 km rechnen sollen verstehe ich nicht - das kann sich nur lohnen, wenn er auch für die Rückfahrt Ben Fahrgast hat.

Die sogenannte Pizza fand ich gar nicht so schlimm, aber allzu oft muss ich das nicht haben - das traditionelle kubanische Essen ist mir da deutlich lieber.

Aber wie gesagt, Essen ist schon derb teuer, sobald es nichts einheimisches wie reis, Bohnen oder Obst (Bananen, Mangos, Mamei, ...) ist. Fleisch geht, aber jeden Tag können sich unsere Verwandten das auch nicht leisten.

Wir waren fernab der Touristengebiete und wenn man da Mal im Laden für Einheimische schaut, was Nudeln oder Öl kosten, da fragt man sich schon - das würde hier zu diesem Preis niemand kaufen.
ToNKeYvor 16 h, 33 m

Wir haben auch nicht viel ausprobiert. Waren nur ne Woche da und haben bei …Wir haben auch nicht viel ausprobiert. Waren nur ne Woche da und haben bei Verwandten gewohnt, die auch super lecker typisch kubanische gekocht haben. Für ein Privattaxi haben wir von Havanna zu einem Dorf Nähe Fomento 120€ gezahlt. Bei angenommenen 16 l / 100 km und 1,22$ Spritkosten sind das 128 $ - wie gesagt, da bleibt nicht viel hängen. Aber wahrscheinlich nehmen die Touristen-Taxis auch wesentlich mehr, wie dein Beispiel mit den 200 CUC zeigt. Wie sich aber 40 CUC auf 200 km rechnen sollen verstehe ich nicht - das kann sich nur lohnen, wenn er auch für die Rückfahrt Ben Fahrgast hat.Die sogenannte Pizza fand ich gar nicht so schlimm, aber allzu oft muss ich das nicht haben - das traditionelle kubanische Essen ist mir da deutlich lieber.Aber wie gesagt, Essen ist schon derb teuer, sobald es nichts einheimisches wie reis, Bohnen oder Obst (Bananen, Mangos, Mamei, ...) ist. Fleisch geht, aber jeden Tag können sich unsere Verwandten das auch nicht leisten.Wir waren fernab der Touristengebiete und wenn man da Mal im Laden für Einheimische schaut, was Nudeln oder Öl kosten, da fragt man sich schon - das würde hier zu diesem Preis niemand kaufen.


Nicht gelogen, ich habe 40 CUC bezahlt.
Ich denke aber, dass die den Sprit irgendwo abgezwackt haben oder auf etwas anderem "Sprit" fahren, keine Ahnung was die da eingefüllt haben. Wenn der reguläre Sprit 1,22 kostet, dann wäre das ne Minusfahrt gewesen. Denke aber, dass der Sprit eher gestohlen war oder die was anderes benutzen...Frittenöl vielleicht, soll ja auch gehen
Deine Verwandten wissen das bestimmt.

Was ich auch erstaunlich fand, dass im mercado das Fleisch einfach so ohne Kühlung bei ca. 30 Grad über Stunden so auf der Theke liegt. Den Fliegen gefällts
Also ich habs gegessen, muss man wahrscheinlich gut durchbraten, dann geht alles
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