-202°
ABGELAUFEN
Freihandelszone EU-USA

Freihandelszone EU-USA

Dies & Das

Freihandelszone EU-USA

Für die Schnäppchenjäger, die gerne die günstigeren Preise in den USA nutzen: Durchschnittlich 4 Prozent Einfuhrzoll sparen. Außerdem sollen technische Standards angepasst werden. Besonders interessant für Autos, Consumer Electronics und Bekleidung. Man kann davon ausgehen, dass Anbieter in den USA in Zukunft auch europäische Kunden direkt ansprechen werden, z. B. durch angebotenen Versand nach Europa.

Beste Kommentare

Hmm, wo ist der Deal. Das ist nur eine Absichtserklärung, das bedeutet soviel wie ein feuchter Fur..
Abgesehen mal davon fortschrittliche amerikanische Autos brauchen wir unbedingt mehr von in Europa. Irgendwer muss ja den Müll den sie dort produzier abnehmen, die Amis selber tun es anscheinend nicht mehr.
Consumer Electronic, mir fällt jetzt kein amerikanischer Hersteller außer Apple ein und das Zeug kommt direkt aus China.
Was die rüber schicken könnten wären die Lebensmittel, wir haben eindeutig zuwenig Fette hier, mit Nutella alleine geht es nicht mehr.
Zu Bekleidung muss man noch weniger schreiben.

Hab schon mal 'nen Dreamliner bestellt. gibt's z.Zt. drüben sehr günstig

37 Kommentare

Hmm, wo ist der Deal. Das ist nur eine Absichtserklärung, das bedeutet soviel wie ein feuchter Fur..
Abgesehen mal davon fortschrittliche amerikanische Autos brauchen wir unbedingt mehr von in Europa. Irgendwer muss ja den Müll den sie dort produzier abnehmen, die Amis selber tun es anscheinend nicht mehr.
Consumer Electronic, mir fällt jetzt kein amerikanischer Hersteller außer Apple ein und das Zeug kommt direkt aus China.
Was die rüber schicken könnten wären die Lebensmittel, wir haben eindeutig zuwenig Fette hier, mit Nutella alleine geht es nicht mehr.
Zu Bekleidung muss man noch weniger schreiben.

So ein Unsinn. Wenn das kommt, ist das eine Katastrophe für die Mehrheit in ökologischer und sozialer Hinsicht. Wie man nur so kurzfristig und beschränkt denken?

Im Sommer sollen erste Gespräche aufgenommen werden..
Vor 2016 zudem extrem unwahrscheinlich aufgrund der Probleme mit den Agrarwirtschaftschaftlichen Hintergründen und den unterschiedlichen Normen

Hab schon mal 'nen Dreamliner bestellt. gibt's z.Zt. drüben sehr günstig

samba

So ein Unsinn. Wenn das kommt, ist das eine Katastrophe für die Mehrheit in ökologischer und sozialer Hinsicht. Wie man nur so kurzfristig und beschränkt denken?

was soll es in ökologischer und vor allem sozialer hinsicht denn für eine katastrophe geben? Wenn das abkommen tatsächlich ohne harte fallstricke für die eu kommt wird das für die europäische wirtschaft ein segen, wir exportieren eh schon viel dorthin, dann fallen zusätzlich noch die "schutzzölle" weg...am ende hat europa sehr viel von der geschichte.

wenn europäer so wie waldmann meint die ami schlitten kaufen sind sie selbst schuld, konsumgüter wie kleidung, elektronik u.ä. könnte sich amerikanischen verhältnissen anpassen...für den mydealzer nur von vorteil

waldmann

Hmm, wo ist der Deal. Das ist nur eine Absichtserklärung, das bedeutet soviel wie ein feuchter Fur..Abgesehen mal davon fortschrittliche amerikanische Autos brauchen wir unbedingt mehr von in Europa. Irgendwer muss ja den Müll den sie dort produzier abnehmen, die Amis selber tun es anscheinend nicht mehr.Consumer Electronic, mir fällt jetzt kein amerikanischer Hersteller außer Apple ein und das Zeug kommt direkt aus China.Was die rüber schicken könnten wären die Lebensmittel, wir haben eindeutig zuwenig Fette hier, mit Nutella alleine geht es nicht mehr.Zu Bekleidung muss man noch weniger schreiben.



Du glaubst doch nicht im ernst das Apple aus den USA kommt?
Das kommt wie alles andere auch aus Asien

samba

So ein Unsinn. Wenn das kommt, ist das eine Katastrophe für die Mehrheit in ökologischer und sozialer Hinsicht. Wie man nur so kurzfristig und beschränkt denken?


Nun die Katastrophe besteht darin, dass mit einem Freihandelsabkommen niedrige ökologische und soziale Standards mit exportiert werden. Ökologische und soziale Standards verursachen Kosten. In den USA sind diese niedrig bis nicht existent. Wenn es ein Freihandelsabkommen gibt, heißt das, dass diverse Unternehmen dementsprechend unter Druck geraten darauf zu verzichten oder ihr Unternehmen eben in die USA verlegen, weil sie dort "billiger"(auf Kosten von Umwelt und Gesellschaft) produzieren können. In der EU ist das ja auch schon ein Problem. So würde ein Freihandelsabkommen (wie es üblich ist) bedeuten, dass die EU nix mehr gegen den ganzen Gentechnikscheiß in Lebensmitteln machen kann. Auch die ganzen Medikamente, die in den USA in Fleischprodukten stecken, würden auch bei uns auf den Markt kommen. Schon jetzt ist der Druck der USA in solchen Bereichen groß. Ein Freihandelsabkommen würde sämtlich Diskussionen erledigen, die dürften das einfach.

Aufgrund des wechselnden Dollarkurse auf jeden Fall hot. Ich hoffe, dass dann mal endlich Klamotten günstiger werden. Kann eigentlich nicht sein, dass die Sachen von Lauren und Hilfiger günstiger sind, als in Deutschland bei C & A. Was aber wirklich dann wirklich interessant wird, sind Re-Importe deutscher Autos. Die sind besser ausgestattet und dann in der Regel noch wesentlich günstiger.

Freddi61

Hab schon mal 'nen Dreamliner bestellt. gibt's z.Zt. drüben sehr günstig



Kann man dann zollfrei gegen eine A380 tauschen... Der ist auch viel besser.
Musste neulich drei Stunden wegen defekter Bremsen warten.

Auf den Großteil der von mir importierten Sachen fällt gar kein Zoll an. Und wenn, sind es meist um die 5%. Da stören mich die 19% Einfuhrumsatzsteuer viel mehr.

Das Freihandelsabkommen wird aber wenn dann wohl eher für gewerbliche Zwecke gelten - ähnlich wie das Abkommen zwischen der EU und der Türkei. Privatleute die sich dort was bestellen dürfen trotzdem Zölle zahlen - das wird es dann wohl auch bei dem Freihandelsabkommen mit der USA geben.

Ausserdem gilt immer noch alles unter 150 € ist zollfrei und bis zu 700 bzw 745 € kann pauschaliert werden - falls von privat an privat. Pauschaliert wird dann zu einem Gesamtsatz von 17,5 %. Für den einen oder anderen rechnet sich das bei den nötigen Kontakten.

waldmann

Hmm, wo ist der Deal. Das ist nur eine Absichtserklärung, das bedeutet soviel wie ein feuchter Fur..Abgesehen mal davon fortschrittliche amerikanische Autos brauchen wir unbedingt mehr von in Europa. Irgendwer muss ja den Müll den sie dort produzier abnehmen, die Amis selber tun es anscheinend nicht mehr.Consumer Electronic, mir fällt jetzt kein amerikanischer Hersteller außer Apple ein und das Zeug kommt direkt aus China.Was die rüber schicken könnten wären die Lebensmittel, wir haben eindeutig zuwenig Fette hier, mit Nutella alleine geht es nicht mehr.Zu Bekleidung muss man noch weniger schreiben.



In den USA sind viele Produkte deutlich günstiger als hier in Deutschland. Dazu gehört unteranderem, aber nicht ausschließlich Fashion, Kosmetika und eben auch Autos.
Ob das gut oder schlecht für unsere Wirtschaft ist, sei mal dahin gestellt. VW verkauft in den USA z.b. den VW Passat CC für um die US $23.000 ... das ist meilenweit von den Preisen in Deutschland.

freewilly

Du glaubst doch nicht im ernst das Apple aus den USA kommt?Das kommt wie alles andere auch aus Asien



Es werden bereits einige Geräte von Apple wieder in den USA zusammengebaut, dieses Jahr soll min. eine Reihe kompletter Macs dort hergestellt werden.

immer wieder beängstigend wie arrogant Deutsche über US Produkte reden und schreiben.
Kleines Beispiel: Der größte Markt für Öko Produkte ist? Na? Genau! Die USA!
Noch eins! Die neue Corvette fährt real mit durchschnittlich 10-11 Liter Super und das mit 450PS. Da muss du bei Porsche aber echt zärtlich sein.
Und wer immer noch denkt seine deutschen Autos kommen aus Deutschland dem empfehle ich nur kurz den Artikel hier:
rundschau-online.de/hom…tml

TheBreeze

Die neue Corvette fährt real mit durchschnittlich 10-11 Liter Super und das mit 450PS. Da muss du bei Porsche aber echt zärtlich sein.


LOL!

samba

Nun die Katastrophe besteht darin, dass mit einem Freihandelsabkommen niedrige ökologische und soziale Standards mit exportiert werden. Ökologische und soziale Standards verursachen Kosten. In den USA sind diese niedrig bis nicht existent. Wenn es ein Freihandelsabkommen gibt, heißt das, dass diverse Unternehmen dementsprechend unter Druck geraten darauf zu verzichten oder ihr Unternehmen eben in die USA verlegen, weil sie dort "billiger"(auf Kosten von Umwelt und Gesellschaft) produzieren können. In der EU ist das ja auch schon ein Problem. So würde ein Freihandelsabkommen (wie es üblich ist) bedeuten, dass die EU nix mehr gegen den ganzen Gentechnikscheiß in Lebensmitteln machen kann. Auch die ganzen Medikamente, die in den USA in Fleischprodukten stecken, würden auch bei uns auf den Markt kommen. Schon jetzt ist der Druck der USA in solchen Bereichen groß. Ein Freihandelsabkommen würde sämtlich Diskussionen erledigen, die dürften das einfach.



Völliger Quatsch.
Ein Freihandelsabkommen bedeutet doch nicht, dass mit einem Mal das komplette EU-Recht umgangen werden kann. Und wieso soll das in der EU ein Problem sein? EU-Recht > nationale Gesetzgebung. Die angeblich sinkenden ökologischen und sozialen Standards halte ich auch für ein Märchen. Die EU ist die größte Wirtschaftsmacht weltweit, es steht also nicht zu befürchten, dass wir so einen Prozess nur als Juniorpartner durchlaufen und uns komplett anpassen werden. Zumindest in Europa sind Stakeholder Value und Corporate Social Responsibility feste Größen in der Unternehmensführung. Ich denke hier darf man eher positive Effekte auf Unternehmen aus den USA erwarten, als umgekehrt.

Die Befürchtung, dass plötzlich viele Unternehmen auswandern werden, ist m.M. nach völlig übertrieben. Dieses Schreckgespenst hat man in der Vergangenheit immer wieder hervorgeholt (China, Indien) um unbequeme Entscheidungen seitens Politik und Wirtschaft zu rechtfertigen. Fakt ist aber, dass Deutschland in den vergangenen Jahren immer Leistungsbilanzüberschüsse hatte. Bedeutet: Bei uns wird nach wie vor sehr viel selber produziert und nicht nur im Ausland produzieren lassen und dann in D zusammengebaut. Insbesondere Deutschland als Exportnation kann von so einem Abkommen profitieren.

Wie es letztendlich kommt, wissen wir leider alle nicht. Nur in Panik ausbrechen müssen wir denke ich nicht

Avatar

GelöschterUser713

Wir brauchen dringend mehr Medikamente in Fleischprodukten und mehr Gentechnik in unserer Nahrung.
Absolut Super diese Geschichte.....

TheBreeze

immer wieder beängstigend wie arrogant Deutsche über US Produkte reden und schreiben.Kleines Beispiel: Der größte Markt für Öko Produkte ist? Na? Genau! Die USA!


Nun, es geht nicht um die Ökoprodukte, sondern um die Grundstandards und Produktionsbedingungen. und die sind in der Regel in den USA niedriger. Siehe Gentechnik, Medikamente in Lebensmitteln, Klimaschutz.

sLeepY9887

Völliger Quatsch.Ein Freihandelsabkommen bedeutet doch nicht, dass mit einem Mal das komplette EU-Recht umgangen werden kann. Und wieso soll das in der EU ein Problem sein? EU-Recht > nationale Gesetzgebung. Die angeblich sinkenden ökologischen und sozialen Standards halte ich auch für ein Märchen. Die EU ist die größte Wirtschaftsmacht weltweit, es steht also nicht zu befürchten, dass wir so einen Prozess nur als Juniorpartner durchlaufen und uns komplett anpassen werden.


Selber Quatsch. Natürlich geht es den USA darum EU-Standards unterlaufen zu dürfen. Auch die EU wird Vorteile davon haben. Daher wird sie nicht darunter leiden. Genauer: Große Unternehmen, nicht aber die Menschen und die Umwelt. Die werden beiderseits des Atlantiks drunter leiden.

sLeepY9887

[...] Die angeblich sinkenden ökologischen und sozialen Standards halte ich auch für ein Märchen.


Genau die sind allerdings praktisch ohnehin das Ziel in der EU. Wir erleben doch gerade im Rahmen der stattfindenden Liberalisierung i. V. mit der Krise, wie genau diese Standards faktisch abgebaut werden, weil der Druck in den Krisenländern den Druck auch bei uns erhöht. Gerade im Zuge der Liberalisierung von Dienstleistungen (und auch das würde von einem Freihandelsabkommen betroffen sein) oder der kommunalen Daseinsvorsorge wird es dann eine von Marktradikalen natürlich befürwortete Anpassung nach unten geben.

sLeepY9887

[...]Die EU ist die größte Wirtschaftsmacht weltweit, es steht also nicht zu befürchten, dass wir so einen Prozess nur als Juniorpartner durchlaufen und uns komplett anpassen werden.


Die Gefahr bei einer Bindung an die USA ist, dass wir den Zug im asiatischen und mittelamerikanischen Raum verpassen. In diesen Schwellenländern geht in Zukunft die Post ab und nicht auf unseren übersättigten Märkten. Die USA sind insofern die falsche Adresse.


sLeepY9887

[...]Zumindest in Europa sind Stakeholder Value und Corporate Social Responsibility feste Größen in der Unternehmensführung.

Das ist naiv. Das steht auf dem Papier. Unternehmen nutzen die Möglichkeiten, die man ihnen gibt. Wie die Realität aussieht, konntest du z. B. gestern in einer Reportage über die Arbeit europäischer Wanderarbeiter bei Amazon in Deutschland bewundern, das war vergleichsweise schockierend. Das deutsche Prinzip des Niedriglohnsektors i. V. mit "Zwangs-" und Leiharbeit werden Merkel und Cameron in Europa durchdrücken, faktisch wird so ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung vergeleichsweise rechtlos gemacht. Gerade hier rollt derzeit eine Katastrophe auf uns zu und das offensichtlich gewollt, vor allem vom Großteil der deutschen Politik.

sLeepY9887

[...] Fakt ist aber, dass Deutschland in den vergangenen Jahren immer Leistungsbilanzüberschüsse hatte. Bedeutet: Bei uns wird nach wie vor sehr viel selber produziert und nicht nur im Ausland produzieren lassen und dann in D zusammengebaut. Insbesondere Deutschland als Exportnation kann von so einem Abkommen profitieren.


Das Prinzip, ein Wirtschaftsmodell dauerhaft auf den Export auszurichten, kann nicht funktionieren (für alle schon gar nicht), weil unsere Überschüsse immer die Schulden der anderen sind (und in einer Währungsunion geht das schon mal doppelt gar nicht). Letztlich exportieren wir Wohlstand, Wohlstand, auf den wir hier verzichten (seit weit über 10 Jahren lahmende Binnenkonjunktur, u. a. wg. Agendapolitik, Niedriglohnsektor, Steuererleichterungen). Und wie fantastisch das funktioniert mit der Schuldentilgung des Auslandes, das erleben wir gerade. Dauerhafte Exportmodelle sind Schmarotzermodelle und ander Nationen können sich das sicher auf Dauer nicht leisten und werden das auch nicht. Die Folgen sind ja genau das, was wir derzeit erleben.

sLeepY9887

[...]Wie es letztendlich kommt, wissen wir leider alle nicht. Nur in Panik ausbrechen müssen wir denke ich nicht


Erzähle das mal den Spaniern, Italienern, Griechen ...


samba

Selber Quatsch. Natürlich geht es den USA darum EU-Standards unterlaufen zu dürfen. Auch die EU wird Vorteile davon haben. Daher wird sie nicht darunter leiden. Genauer: Große Unternehmen, nicht aber die Menschen und die Umwelt. Die werden beiderseits des Atlantiks drunter leiden.



Kannst du überhaupt irgendeine deiner Behauptungen begründen oder belegen?

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text