Füllfederhalter "Classic BAOER 388 Stainless Steel Fountain Pen Silver Golden Trim M Nib"
173°

Füllfederhalter "Classic BAOER 388 Stainless Steel Fountain Pen Silver Golden Trim M Nib"

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eingestellt am 15. Nov
Hier ein günstiger Füllfederhalter. Die Baoer Füller sind ganz ordentlicher Geräte, ich habe vor einiger Zeit zwei gekauft. Für den Preis, kann man es mal ausprobieren ;-)
Preis inkl. Versand (verstehe bis heute nicht, wie das für den Preis geht..).

Beste Kommentare

Ich war am Anfang auch sehr heiß auf die Chinafüller. Also habe ich mir wie wild Jinhaos bestellt. Leider ist das ein reines Glücksspiel. Qualitätskontrolle ist nicht vorhanden und man muss leider teilweise sagen - you get what you pay for.

Ich hatte eine Lamy Safari Kopie (Jinhao 599).
15346349-COZRy.jpgDieser Füller hat mich, inklusive Versand aus China, unter einem Euro gekostet. Er hat ungefähr zwei Wochen gehalten. Als ich im Meeting gedankenverloren den Füller in der Hand gehalten habe und mit dem Daumen dagegengedrückt habe, ist er am Gewinde durchgebrochen. Ich hatte tatsächlich zwei Teile in der Hand. Auch kam immer wieder ordentlich Tinte in die Kappe, von dort aufs Griffstück und beim nächsten Öffnen hatte ich wieder die Tinte auf den Fingern.

Der Jinhao 159, welcher an einen Montblanc Meisterstück 149 angelehnt ist, ist mein teuerster Jinhao. Wenn ich mich recht erinnere knapp 3,50 Euro.
15346349-mkXiM.jpgAm Ende war er mir doch zu schwer und der Griff zu dick, um damit bequem lange Texte zu schreiben. Um dick einen auf Unterschriften zu machen, ist er wunderbar, dafür wurde er konzipiert. Leider lief mir die Tinte aus. Beim Schreiben hatte ich total oft ganz plötzlich einen Riesenklecks Tinte auf dem Blatt. Auch sonst schrieb die Feder SEHR feucht. Eine Füllung hat niemals einen ganzen Tag überstanden. Und natürlich... hatte ich ständig Tinte an den Fingern.

Von den Jinhaos x750 habe ich mir gleich zwei Stück geholt.
15346349-w7WtQ.jpgDie eine Feder war unglaublich kratzig und der Füller leckte. Die andere Feder war nur ok. Alles in allem ok, aber nicht mein Favorit.

Mein Favorit unter den Jinhaos war dafür der x450.
15346349-2mJ89.jpgZuerst habe ich mir nur zwei Stück geholt, um mir dann anschließend noch drei für meinen Vater und zwei weitere für mich zu holen. Am besten gefallen hat mir hier das Griffstück. Das besteht aus Alu und hat Rippen mit vorgefertigen Griffmulden. Es zwingt einen ein wenig in eine bestimmte Griffposition. Ich mag das. Ich mochte auch früher meinen Lamy Safari in der Schule. Leider war die Verarbeitung der Federn nur ok bis hin zu grottig. Diese Füller leckten ständig, so dass man immer wieder Tinte auf die Finger bekam.

Ganz gut war auch der Jinhao 126.
15346349-bDdjQ.jpgEr hat einen hooded nib und der nib (Feder) schreibt tatsächlich sehr fein. Aber leider auch SEHR feucht. Ständig hat man verschmierten Text, weil die Tinte noch nicht getrocknet ist. Auch hier wieder die Tinte auf den Fingern. Was auch gestört hat, war das Design. Durch den hooded nib sieht man nicht, wie die Feder ausgerichtet ist. So kam es oft vor, dass man schnell eine Notiz nehmen wollte, die Füllerkappe abzieht, mit der Feder aufs Papier aufsetzt und feststellt, dass der Füller nicht schreibt, weil man im Winkel verschoben ist und seitlich mit der Feder zu schreiben versucht. Auch war das Griffstück SEHR dünn. Das muss man mögen. Durch die glatte Oberfläche war das in Kombi mit der Dicke (eher Dünne) weniger angenehm zum Halten. Dies ist auch mein einziger Jinhao mit einer Nr. 5 Feder. Die anderen Jinaos haben größere Federn: Nr. 6.

Allgemein kann man zu Jinhaos sagen, die Verarbeitung der Gehäuse ist gut. Wertige Alugehäuse, die sich schwer, stabil und gut anfühlen. Ordentlich verarbeitete Gewinde und Konverter sind bereits beigelegt. Wie die das für den Preis machen können, ist mir schleierhaft.
Der große Vorteil an den Jinhaos ist, dass die meisten Federn die Standardgröße 6 haben. Es lassen sich also, nibs, feeds und meist auch converter untereinander tauschen - und auch wesentlich bessere Fremdfedern z.B. von Jowo oder Bock installieren. Man kann also aus vielen Bananenfüllern einen ordentlichen machen.
Die schlechte Nachricht: Das muss man auch. Ich hatte nicht einen Füller, der out-of-the-box gut war. Entweder die Feder kratzte, dann mussten die Federspitzen ausgerichtet werden. Oder er hatte trotz Ausrichtung noch zu viel Feedback auf dem Papier, dann musste er auf Fingernagelfeilen (gaaaaanz feine) gesmootht werden. Oft war der Füller auch gerne zu feucht oder das Gegenteil war der Fall, dass er schlecht anfing zu schreiben oder der Tintenfluss unterbrach während des Schreibens ständig - vor allem, wenn man schneller schrieb. Die Versuche, das zu korrigieren, versauten mir meist das Ausrichten und Smoothen.
Kurzum, keiner der vielen Jinhaos hat mich nachhaltig zufriedengestellt. Vor allem konnte ich mich aber nicht erinnern in meiner Schulzeit mit meinem Lamy Safari je solche Probleme gehabt zu haben.

Die Moral von der Geschicht' ist, dass ich einmal "richtig" Geld ausgegeben habe und mir Markenfüller geholt habe. Einen Pilot Metropolitan kann ich jedem nur empfehlen. Ein F ist richtig Fine. Die japanischen Federn sind noch dünner als europäische. Und die Feder schreibt ohne Korrekturen toll.
15346349-Pyy6h.jpgMit Versand bekommt man ihn für etwa 15 bis 17 Euro. Dafür ist aber schon ein Konverter dabei. Und der Füller hat alles. Schreibt sehr glatt mit wenig Feedback. Sehr feine Schrift. Das mag ich, weil ich klein schreibe und meine e's bei zu dicker Feder keinen Mittelteil haben. Trotz der feinen Feder schreibt er immer sofort an, hat noch nie Aussetzer gehabt und vor allem habe ich noch nie Probleme mit Tinte an den Fingern gehabt. Ordentich verarbeitet mit Alugehäuse. Er macht was er soll: Schreiben.

Dann habe ich mir, in wehmütiger Erinnerung an meine Schulzeit, wieder einen Lamy geholt. Das Design wie ein Safari (Plastik), nur stattdessen zum Großteil in Alu - der heißt dann Al-Star. Wo es den Safari schon für irgendwo um die 15-17 Euro inkl. Versand gibt, kostet ein Al-Star um die 18-19 Euro aufwärts.
15346349-NEy7F.jpgDie mitgelieferte F Feder schrieb mir zu dick. Also habe ich mir eine EF Feder nachgekauft. Diese schreibt genauso dick. Gefühlt schreiben F und EF wie eine M bei Jinhao. Qualitätskontrolle bei Lamy ist wohl auch eher nicht vorhanden. Beide Federn schreiben mit deutlichem Feedback. Das ist auch nicht so meins. Aber immerhin keine Tinte auf den Fingern, nicht zu feucht, nicht zu trocken. Er schreibt einfach. Den Konverter gab es nicht dazu. Der kostet auch nochmal locker 5 Euro. Insgesamt ist der Pilot Metropolitan nicht nur besser, er ist auch günstiger.

Und weil mich nach den zwei Füllern, bei denen man keine Tintenfinger bekommt, wieder der Mut gepackt hat, habe ich mir für 36 Euro noch einen dritten Einsteigerfüller geleistet, einen chinesischen TWSBI Eco.
15346349-qcNjv.jpgDas ist ein Kolbenfüller mit einer etwa zwei- bis dreifachen Tintenkapazität eines Jinhao-Konverters. Weiterhin ist es ein Demonstrator-Pen. Man sieht also die Tinte sowohl im Kolben, als auch im Feed. Und die Feder kommt von einem deutschen Qualitätshersteller, Jowo. Meine Meinung kann ich dazu aber noch nicht äußern. Der Füller ist erst auf dem Versandweg.

Fazit: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Danke für die Aufmerksamkeit und gute Nacht!
Bearbeitet von: "scheichxodox" 16. Nov
20 Kommentare

Was für ein Typ Tintenpatronen benutzt man?

Also für 1,50 würde ich ja zuschlagen

Popeyevor 22 m

Was für ein Typ Tintenpatronen benutzt man?



Keinen. Die Tinte wird über Drehmechanik (aus dem Tintenfass) eingesaugt.
Alternativ kann eine Patrone verwendet werden. Der Typ ist nicht benannt:

"Converter: Removable ink converter( may be replaced with international standard size ink cartridge. Also, you may use bottled ink.)"


15336888-GNoMO.jpg
Bearbeitet von: "Der_Feiste" 15. Nov

falls jemand genaueres weiss - bzw n link zur Patrone....thx

15337058-6IPwk.jpgsieht nach den ganz normalen (Pelikan) Tintenpatronen aus. Also nicht die teureren Lamy

Wenn du schreibst 'ganz ordentlich' ... Welche Füller ziehst du da zum Vergleich heran? Ich weiß das Teil ist super hinterhergeworfen, aber naja..

BertFreckvor 20 m

Wenn du schreibst 'ganz ordentlich' ... Welche Füller ziehst du da zum …Wenn du schreibst 'ganz ordentlich' ... Welche Füller ziehst du da zum Vergleich heran? Ich weiß das Teil ist super hinterhergeworfen, aber naja..


Der Füller ist nicht ganz unbekannt. Es gibt eine Menge Rezensionen dazu.
Hier zum Beispiel: kencrooker.com/bao…88/

Die ganzen China-Füller sind echt ganz ordentlich. Bei der Feder ist es etwas hit or miss, lässt sich in der Regel aber schnell beheben, wenn sie nicht gut schreibt. Ob das für den Ottonormal-nicht-Füllernerd aber praktikabel ist - ich weiß es nicht. Für den Preis kann man außer die Umwelt wenig kaputt machen.

Die BAOER oder JINHAO Füller sind für den Preis einfach nur unverschämt günstig und qualitativ tatsächlich ausgesprochen gut.

Wieso kann ich den denn nicht mit Paypal zahlen?

Gibt ja viele Billigfueller bei Aliexpress. Kann jemand einen empfehlen in der $2 Preisrange...oder ist da der BAOER 388 der Beste?

Hab 3 Jinhao Füller die sind alle klasse. Da passen die ganz normalen langen (oder kurzen) Lamy Patronen rein. Hier das selbe, denn die werden auch mit der selben "Aufziehpatrone" geliefert (also ist innen gleich viel Platz). Das einzig schwierige ist ein design zu finden dass gefällt, die meisten haben irgendein Detail dass ich mir anders gewünscht hätte. Aber ich bin auch kein Kenner und Geschmack ist bei jedem auch anders.

TheLittleOnevor 56 m

Gibt ja viele Billigfueller bei Aliexpress. Kann jemand einen empfehlen in …Gibt ja viele Billigfueller bei Aliexpress. Kann jemand einen empfehlen in der $2 Preisrange...oder ist da der BAOER 388 der Beste?


Jinhao 250 in silber
Schreibt extrem gut, makellos verarbeitet. Ich checke nicht wie das für 2€ geht, selbst wenn man den Versand (s.o.) außen vor lässt...

Danke für eure Antworten
Ist an diesem hier denn was bedonders? Die haben ja eine Riesenauswahl.
Oder anders gefragt: Haben die für 3€ mehr ein Luxusmodell für das sich der Aufpreis irgendwie lohnen würde?
Habe schon Pelikan (Gold und Edelstahlfeder), Montblanc (Goldfeder) und Elysee (auch Goldfeder) und würde
den LuxusChinesen dann mal als Alltagsschreiber testen wollen (die Pelikan Edelstahlfeder ist ok aber auch nicht mehr)
Danke!

Danke, direkt 3 Stück bestellt bin Mal gespannt was ich dann in 30-50 Tagen erhalte

Ich war am Anfang auch sehr heiß auf die Chinafüller. Also habe ich mir wie wild Jinhaos bestellt. Leider ist das ein reines Glücksspiel. Qualitätskontrolle ist nicht vorhanden und man muss leider teilweise sagen - you get what you pay for.

Ich hatte eine Lamy Safari Kopie (Jinhao 599).
15346349-COZRy.jpgDieser Füller hat mich, inklusive Versand aus China, unter einem Euro gekostet. Er hat ungefähr zwei Wochen gehalten. Als ich im Meeting gedankenverloren den Füller in der Hand gehalten habe und mit dem Daumen dagegengedrückt habe, ist er am Gewinde durchgebrochen. Ich hatte tatsächlich zwei Teile in der Hand. Auch kam immer wieder ordentlich Tinte in die Kappe, von dort aufs Griffstück und beim nächsten Öffnen hatte ich wieder die Tinte auf den Fingern.

Der Jinhao 159, welcher an einen Montblanc Meisterstück 149 angelehnt ist, ist mein teuerster Jinhao. Wenn ich mich recht erinnere knapp 3,50 Euro.
15346349-mkXiM.jpgAm Ende war er mir doch zu schwer und der Griff zu dick, um damit bequem lange Texte zu schreiben. Um dick einen auf Unterschriften zu machen, ist er wunderbar, dafür wurde er konzipiert. Leider lief mir die Tinte aus. Beim Schreiben hatte ich total oft ganz plötzlich einen Riesenklecks Tinte auf dem Blatt. Auch sonst schrieb die Feder SEHR feucht. Eine Füllung hat niemals einen ganzen Tag überstanden. Und natürlich... hatte ich ständig Tinte an den Fingern.

Von den Jinhaos x750 habe ich mir gleich zwei Stück geholt.
15346349-w7WtQ.jpgDie eine Feder war unglaublich kratzig und der Füller leckte. Die andere Feder war nur ok. Alles in allem ok, aber nicht mein Favorit.

Mein Favorit unter den Jinhaos war dafür der x450.
15346349-2mJ89.jpgZuerst habe ich mir nur zwei Stück geholt, um mir dann anschließend noch drei für meinen Vater und zwei weitere für mich zu holen. Am besten gefallen hat mir hier das Griffstück. Das besteht aus Alu und hat Rippen mit vorgefertigen Griffmulden. Es zwingt einen ein wenig in eine bestimmte Griffposition. Ich mag das. Ich mochte auch früher meinen Lamy Safari in der Schule. Leider war die Verarbeitung der Federn nur ok bis hin zu grottig. Diese Füller leckten ständig, so dass man immer wieder Tinte auf die Finger bekam.

Ganz gut war auch der Jinhao 126.
15346349-bDdjQ.jpgEr hat einen hooded nib und der nib (Feder) schreibt tatsächlich sehr fein. Aber leider auch SEHR feucht. Ständig hat man verschmierten Text, weil die Tinte noch nicht getrocknet ist. Auch hier wieder die Tinte auf den Fingern. Was auch gestört hat, war das Design. Durch den hooded nib sieht man nicht, wie die Feder ausgerichtet ist. So kam es oft vor, dass man schnell eine Notiz nehmen wollte, die Füllerkappe abzieht, mit der Feder aufs Papier aufsetzt und feststellt, dass der Füller nicht schreibt, weil man im Winkel verschoben ist und seitlich mit der Feder zu schreiben versucht. Auch war das Griffstück SEHR dünn. Das muss man mögen. Durch die glatte Oberfläche war das in Kombi mit der Dicke (eher Dünne) weniger angenehm zum Halten. Dies ist auch mein einziger Jinhao mit einer Nr. 5 Feder. Die anderen Jinaos haben größere Federn: Nr. 6.

Allgemein kann man zu Jinhaos sagen, die Verarbeitung der Gehäuse ist gut. Wertige Alugehäuse, die sich schwer, stabil und gut anfühlen. Ordentlich verarbeitete Gewinde und Konverter sind bereits beigelegt. Wie die das für den Preis machen können, ist mir schleierhaft.
Der große Vorteil an den Jinhaos ist, dass die meisten Federn die Standardgröße 6 haben. Es lassen sich also, nibs, feeds und meist auch converter untereinander tauschen - und auch wesentlich bessere Fremdfedern z.B. von Jowo oder Bock installieren. Man kann also aus vielen Bananenfüllern einen ordentlichen machen.
Die schlechte Nachricht: Das muss man auch. Ich hatte nicht einen Füller, der out-of-the-box gut war. Entweder die Feder kratzte, dann mussten die Federspitzen ausgerichtet werden. Oder er hatte trotz Ausrichtung noch zu viel Feedback auf dem Papier, dann musste er auf Fingernagelfeilen (gaaaaanz feine) gesmootht werden. Oft war der Füller auch gerne zu feucht oder das Gegenteil war der Fall, dass er schlecht anfing zu schreiben oder der Tintenfluss unterbrach während des Schreibens ständig - vor allem, wenn man schneller schrieb. Die Versuche, das zu korrigieren, versauten mir meist das Ausrichten und Smoothen.
Kurzum, keiner der vielen Jinhaos hat mich nachhaltig zufriedengestellt. Vor allem konnte ich mich aber nicht erinnern in meiner Schulzeit mit meinem Lamy Safari je solche Probleme gehabt zu haben.

Die Moral von der Geschicht' ist, dass ich einmal "richtig" Geld ausgegeben habe und mir Markenfüller geholt habe. Einen Pilot Metropolitan kann ich jedem nur empfehlen. Ein F ist richtig Fine. Die japanischen Federn sind noch dünner als europäische. Und die Feder schreibt ohne Korrekturen toll.
15346349-Pyy6h.jpgMit Versand bekommt man ihn für etwa 15 bis 17 Euro. Dafür ist aber schon ein Konverter dabei. Und der Füller hat alles. Schreibt sehr glatt mit wenig Feedback. Sehr feine Schrift. Das mag ich, weil ich klein schreibe und meine e's bei zu dicker Feder keinen Mittelteil haben. Trotz der feinen Feder schreibt er immer sofort an, hat noch nie Aussetzer gehabt und vor allem habe ich noch nie Probleme mit Tinte an den Fingern gehabt. Ordentich verarbeitet mit Alugehäuse. Er macht was er soll: Schreiben.

Dann habe ich mir, in wehmütiger Erinnerung an meine Schulzeit, wieder einen Lamy geholt. Das Design wie ein Safari (Plastik), nur stattdessen zum Großteil in Alu - der heißt dann Al-Star. Wo es den Safari schon für irgendwo um die 15-17 Euro inkl. Versand gibt, kostet ein Al-Star um die 18-19 Euro aufwärts.
15346349-NEy7F.jpgDie mitgelieferte F Feder schrieb mir zu dick. Also habe ich mir eine EF Feder nachgekauft. Diese schreibt genauso dick. Gefühlt schreiben F und EF wie eine M bei Jinhao. Qualitätskontrolle bei Lamy ist wohl auch eher nicht vorhanden. Beide Federn schreiben mit deutlichem Feedback. Das ist auch nicht so meins. Aber immerhin keine Tinte auf den Fingern, nicht zu feucht, nicht zu trocken. Er schreibt einfach. Den Konverter gab es nicht dazu. Der kostet auch nochmal locker 5 Euro. Insgesamt ist der Pilot Metropolitan nicht nur besser, er ist auch günstiger.

Und weil mich nach den zwei Füllern, bei denen man keine Tintenfinger bekommt, wieder der Mut gepackt hat, habe ich mir für 36 Euro noch einen dritten Einsteigerfüller geleistet, einen chinesischen TWSBI Eco.
15346349-qcNjv.jpgDas ist ein Kolbenfüller mit einer etwa zwei- bis dreifachen Tintenkapazität eines Jinhao-Konverters. Weiterhin ist es ein Demonstrator-Pen. Man sieht also die Tinte sowohl im Kolben, als auch im Feed. Und die Feder kommt von einem deutschen Qualitätshersteller, Jowo. Meine Meinung kann ich dazu aber noch nicht äußern. Der Füller ist erst auf dem Versandweg.

Fazit: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Danke für die Aufmerksamkeit und gute Nacht!
Bearbeitet von: "scheichxodox" 16. Nov

Puh, hätte nicht gedacht, dass ich um 3 morgens mit ehrlichem Interesse ein Review über chinesische Füller lese. Das kam unerwartet.
Bearbeitet von: "sKnTheBest" 16. Nov

ich bin vor kurzem in einer Wired auf den Platinum Preppy aufmerksam geworden. Ein günstiger Füller aus Japan.
Den gibt's bei Amazon im Marketplace für 3,1 €.
amazon.de/gp/…ils
Die Feder ist fein (gibt's auch als Extra-Fein (Breite 02), kostet dann aber eher 6 €) und da die Japaner feine Schriftzeichen haben, ist die Feder schon recht dünn.
Ein Review mit Schreibprobe gibt's unter penaddict.com/blo…tml
Ein Nachteil besteht in den Patronen, die ein eigenes Format haben. Hier könnte man die Patrone mit einer Spritze auffüllen oder das komplette Hinterteil mit Tinte füllen (Eyedropper), dafür sollte man den Füller am Gewinde abdichten.
Ich hab den Füller seit 2 Wochen und bin bisher zufrieden (warte aber noch auf einen Extra-Feinen).
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