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13 Kommentare

hört sich nach Werbung für Penny Stocks an... naja wers braucht X)

ist es im endeffekt auch. niemand, der sein wirtschaftsstudium wirklich selbst ernst nimmt und versteht (!) tut sich diesen schwachsinn an.

abazc

ist es im endeffekt auch. niemand, der sein wirtschaftsstudium wirklich selbst ernst nimmt und versteht (!) tut sich diesen schwachsinn an.



Was wäre denn die sinnvolle Alternative, um nicht jedes Jahr aufs neue von der Inflation aufgefressen zu werden?

Seriöse Infos und Produkte vielleicht?

abazc

ist es im endeffekt auch. niemand, der sein wirtschaftsstudium wirklich selbst ernst nimmt und versteht (!) tut sich diesen schwachsinn an.



sehr sehr viel Eigeninitiative... sehr viele Infos... Verständnis der Materie... die notwendige Zeit...

oder man wird ein Jünger eines solchen Gurus... und wundert sich spätestens beim Totalverlust... wie schön die Inflation sein kann... X) X)

Naja, in dem Fall ist man ja vor der ach so bösen Inflation sicher

Sicher ist man bei nichts mehr (außer vielleicht bei Edelmetallen).

Fortunus

Sicher ist man bei nichts mehr (außer vielleicht bei Edelmetallen).



Was im Grunde auch eine populistische Aussage ohne Fachwissen ist. Nichts ist sicher, auch das geliebte Gold nicht, wäre auch nicht die erste Goldblase.

Eigentlich ist Gold sogar denkbar ungeeignet als Geldanlage, es kauft halt gerade jedes Schneiderlein weil es gerade "in" ist. Und genau darin liegt das Problem, irgendwann wirft das Gold nicht mehr genug "Rendite" im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten ab und die Wissenden werden sehr schnell umschichten, und das passiert in riesigen Mengen. Der Privatanleger schaut dann mal wieder in die Röhre, reagiert wenn es zu spät ist, bis er schließlich auch abstößt. Tjo, Satz mit X...

Ob und wann das passiert ist natürlich nicht klar und nur ein mögliches Szenario. Ich glaube ja, sobald der Dollar weg ist und die EU wieder stabil oder die Asiatischen Märkte endlich öffnen. Im Grunde kauft doch jeder Gold, um aus dem volatilen System auszubrechen, da keine wirkliche Alternative vorhanden ist. Die USA wird ihre Schulden nie in den Griff bekommen und sie werden einfach ins Nichts weginflationiert, Weltwirtschaft am Arsch, keiner vertraut den Märkten mehr, alles bricht ein... So, Menschen konsumieren aber trotzdem und die marrode Wirtschaft in den USA bietet attraktive Investvestitionsöglichkeiten und Stabilität. Kurz um werden die Leute wieder vor lauter Gier ihr Geld in die Märkte werfen, bis es wieder überhitzt... Am Ende zahlen immer nur die Leute die Zeche, die zu spät mitgehen...

Die Banken und Versicherer beklagen sich, dass die Hellas-Bonds den Bach runter gehen und müssen vor dem Ausfall geschützt werden? Wer hat all die Jahre damit Geld verdient? Ich spiele ein Spiel mit 98% Gewinnwahrscheinlichkeit und Sacke die Gewinne ein aber wenn die 2% eintreten spiele ich die beleidigte Leberwurst und jemand anderes soll die Zeche zahlen?...

@ antics :

ziemlich guter Beitrag, sehe ich auch so, durch die Schuldenfinanzierung der PIGs-Staaten wird das Währungs- und Finanzsystem einfach "künstlich" länger am Leben gehalten. Zu einer einer Währungsreform oder ähnlichem wird es aber trotzdem kommen.

Fortunus

Sicher ist man bei nichts mehr (außer vielleicht bei Edelmetallen).

Antics

Nichts ist sicher, auch das geliebte Gold nicht, wäre auch nicht die erste Goldblase.

Antics

Eigentlich ist Gold sogar denkbar ungeeignet als Geldanlage, es kauft halt gerade jedes Schneiderlein weil es gerade "in" ist. Und genau darin liegt das Problem, irgendwann wirft das Gold nicht mehr genug "Rendite" im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten ab und die Wissenden werden sehr schnell umschichten, und das passiert in riesigen Mengen. Der Privatanleger schaut dann mal wieder in die Röhre, reagiert wenn es zu spät ist, bis er schließlich auch abstößt. Tjo, Satz mit X...

Antics

Ob und wann das passiert ist natürlich nicht klar und nur ein mögliches Szenario. Ich glaube ja, sobald der Dollar weg ist und die EU wieder stabil oder die Asiatischen Märkte endlich öffnen.

Antics

Im Grunde kauft doch jeder Gold, um aus dem volatilen System auszubrechen, da keine wirkliche Alternative vorhanden ist.

Antics

Die USA wird ihre Schulden nie in den Griff bekommen und sie werden einfach ins Nichts weginflationiert, Weltwirtschaft am Arsch, keiner vertraut den Märkten mehr, alles bricht ein...

Antics

So, Menschen konsumieren aber trotzdem und die marrode Wirtschaft in den USA bietet attraktive Investvestitionsöglichkeiten und Stabilität. Kurz um werden die Leute wieder vor lauter Gier ihr Geld in die Märkte werfen, bis es wieder überhitzt... Am Ende zahlen immer nur die Leute die Zeche, die zu spät mitgehen...

Antics

Die Banken und Versicherer beklagen sich, dass die Hellas-Bonds den Bach runter gehen und müssen vor dem Ausfall geschützt werden? Wer hat all die Jahre damit Geld verdient? Ich spiele ein Spiel mit 98% Gewinnwahrscheinlichkeit und Sacke die Gewinne ein aber wenn die 2% eintreten spiele ich die beleidigte Leberwurst und jemand anderes soll die Zeche zahlen?...


Da muss ich dich enttäuschen. Ich gehöre nicht zur Masse der unwissenden Schafe.


Gold is seit mehreren Jahrtausenden stabil in der Kaufkraft, wenn man von krisenbedingten Schwankungen absieht.
Anders gesagt: Gold ist nicht einfach ein Edelmetall, sondern Geld.
Wieder anders gesagt: Der Goldpreis gibt nicht an, wieviel Gold kostet, sondern wieviel die jeweilige Währung aktuell noch wert ist.

Generall kann man aber sagen, dass weder USD noch Euro einen wirklichen Wert haben (sowie die anderen nicht goldgedeckten Währungen). Sie sind letztendlich wertloses Papier/Schuldscheine. Schuldscheine hinter denen kein reeller Wert mehr steht. Man kann die Schuldscheine nur zu einem Wert machen, indem man ein noch systemtreues Schaf findet, welches diesen gegen einen reelen Wert eintauscht (Lebensmittel, Leistungen, Konsumware, Edelmetalle etc.).


Gold ist alles andere als ungeeignet. Gold wird nicht gekauft, weil es "in" ist, sondern immer dann, wenn selbst die systemtreuen Schafe beginnen dem jeweils aktuellen (undurchdachten) Wirtschaftssystem zu misstrauen. Gold soll in dem Sinne keine Rendite abwerfen, sondern einen Werterhalt bieten.


Das Szenario halte ich für eher unwahrscheinlich. So lange wir keine goldgedeckten Währungen einführen werden die Zyklen der Währungsreformen zunehmend kürzer.
Der Euro wird unsinnigerweise mit riesen Finanzspritzen immer wieder für kürzer werdende Intervalle am Leben gehalten. Zu retten ist der Euro unmöglich. Er war von Anfang an eine Fehlkonstruktion. Aktuell haben wir im Euroraum schon Inflationsraten von deutlich über 10% und das gilt nicht nur für Griechenland (wie einige denken mögen), sondern auch für Deutschland.
Es geht nicht mehr um eine Währungsreform, die einzelne Währungen betrifft, sondern um eine Währungsreform, die zu weltweiten Umgestaltung des Währungssystems führt.


Absolut richtig. Allerdings widerspricht dies einigen deiner vorherigen Aussagen.


Ebenfalls vollkommen richtig. Allerdings trifft dies nicht nur auf die USA zu.


Das ist ein Zyklus, der einige Male so durchlaufen wird. Aber irgendwann lernen auch die systemtreuen Schafe dazu.


Ebenfalls absolut richtig. Die Banken wollen jedoch auch unter allen Umstanden das System am laufen halten, da sie die einzigen sind, die davon profitieren.

Für weitere Diskussionen stehe ich gerne zur Verfügung. Vielleicht allerdings nicht in einem Schnäppchen-Blog.

@fotunus netter Beitrag, aber ich bezweifle, dass die "systemtreuen Schafe" je ihrer Gier wiederstehen werden... egal wie viel und wie oft sie schon die Zeche gezahlt haben... ala Einstein.. Zwei Dinge sind unedndlich.... den Rest kennt ihr ja alle X)

Verfasser

Fortunus

Sicher ist man bei nichts mehr (außer vielleicht bei Edelmetallen).



Du beschreibst hier wunderschön und ausführlich Szenarien, die die Märkte in Wallung bringen und wehrst dich trotzdem gegen Hebelpapiere? Wer Ahnung von Optionen und der Börse hat und Geld übrig hat, auf das er nicht zwangsläufig angewiesen ist sollte sowas mMn ausprobieren!

Generall kann man aber sagen, dass weder USD noch Euro einen wirklichen Wert haben (sowie die anderen nicht goldgedeckten Währungen). Sie sind letztendlich wertloses Papier/Schuldscheine. Schuldscheine hinter denen kein reeller Wert mehr steht. Man kann die Schuldscheine nur zu einem Wert machen, indem man ein noch systemtreues Schaf findet, welches diesen gegen einen reelen Wert eintauscht (Lebensmittel, Leistungen, Konsumware, Edelmetalle etc.).



auch wenns schon älter ist, habe es leider nicht mehr gesehen
Was ist denn Gold? Ein blinkendes Edelmetall mit psychologischem/eingebildetem Wert. Genau wie die Dollars, Euros etc... Gold hat einen verschwindend geringen Wert für die Industrie, letztendlich ist es ein zugeschriebener und kein realer Wert, wie bei jeder Währung... Das verstehen viele Leute einfach nicht, Gold hat einen Wert, weil wir uns darauf geeinigt haben es hätte einen. Sowas kann vergehen und ich sehe das Problem bei Gold als Anlage eher bei der fehlenden Rendite und Blasengefahr, gab es alles schon...

Du beschreibst hier wunderschön und ausführlich Szenarien, die die Märkte in Wallung bringen und wehrst dich trotzdem gegen Hebelpapiere? Wer Ahnung von Optionen und der Börse hat und Geld übrig hat, auf das er nicht zwangsläufig angewiesen ist sollte sowas mMn ausprobieren!


Wo wehre ich mich denn gegen Hebelprodukte? Ich Hebel selbst, wie du schon richtig gesagt hast, mit Spielgeld. Kleiner Teil vom Portfolio just for fun...
Ahnung von Börse und Märkte... jaja, NIEMAND hat Ahnung davon. Wir reden hier von einem komplexen System, was von keinem einzelnen verstanden werden kann. Wer sind denn die Gewinner? Professionelle Trader? mmmh, machen zu 80-90% Verlust... Die beschäftigen sich jede freie Minute mit "Märkten und Börse"... Geld verdient man an der Börse auf 4 Wegen:
1. Manipulation der Märkte
2. Emmitent, Händler, Broker, Börsenplätze (Gebühren+Provision)
3. Insiderinfos
4. Glück

Sicher spielt auch Können+Wissen eine Rolle, diese widerrum heben aber nur die Wahrscheinlichkeit für eine gute Investition. Sicherer fährt man mit einer der obigen Varianten :P

Sicher ist das alles überspitzt aber ich kann diese Arroganz und den Übermut mancher "Marktteilnehmer", Politiker und sonstigen Mitmenschen langsam nicht mehr ertragen. Seht es mir bitte nach...

Der Mensch ist dümmer als er sich eingestehen mag und ich schließe mich damit nicht aus. Mit den Worten von Hayek (nicht Salma :P)

"The curious task of economics is to demonstrate to men how little they really know about what they imagine they can design."
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