[Immobilienscout24] Vermieterfibel gratis
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[Immobilienscout24] Vermieterfibel gratis

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eingestellt am 25. Feb 2014
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Beste Kommentare

Wenn man sich an viele Regeln hält, dann kann man schon das Risiko verarscht zu werden stark minimieren.
Ganz wichtig: Nicht an Leute vermieten die ein Einkommen unter der Pfändungsgrenze haben. Und leider leben in Deutschland sehr viele mit einem zu geringen Einkommen. Unter dieser Gruppe gibt es nämlich sehr viele, die wissen dass man bei ihnen nichts holen kann und sich dementsprechend skrupellos verhalten.
Und wenn es nicht möglich ist, sollte man auf jeden Fall so viele Leute finden, die für diese Person(en) bürgen, wie möglich. Vater, Mutter etc. ...

Beispiel: Ein Mieter kommt zu mir und meint, er würde nächsten Monat ausziehen. Ich sage, dass es eine 3-Monats-Kündungsfrist gibt. Er so: Ich ziehe nächsten Monat aus, versucht mich doch dran zu hindern. Die letzte Monatsmiete hatte er nicht bezahlt und die Kaution ging dann für die Nebenkostennachzahlung weg. Er ist Sozialhilfeempfänger mit einer Frau und zwei Kindern.
Mich hat diese ganze Sache wieder eine Menge Geld gekostet, da die Wohnung einen Monat leer stehen musste, Beträge offen waren und er die Wohnung in einem schlimmen Zustand hinterlassen hatte.

Und auf die schnelle gute und anständige Mieter finden ist auch nicht einfach. Habe dann zwei junge Beamte gefunden. Bin sehr zufrieden.

Mieter dürfen sich bei dem ganzen Mist auch nicht wundern, dass so viele Ihre Wohnung dann Marktlern zum Vermieten in Auftrag geben. Bei der Wohnungsbesichtigung kommen sogar Leute betrunken und führen sich auf, als wären sie Könige.

Vermieten ist heikel - aber das war's schon immer. Was da schon alles passiert ist, ich kann euch erzählen.

@Pussy: Du fällst in diesem Forum sehr negativ auf - scheinst mit deinem Leben nicht zufrieden zu sein? Kritik und Ratschläge sind immer willkommen, ich bin dankbar dafür, aber nicht in dieser Art!

Verfasser

Pussy

am besten erst gar nicht vermieten soll das elende Mieterpack doch irgendwo unter ner Brücke hausen, da können sie auch nix kaputt machen



Ich liebe diese qualitativ hochwertigen Kommentare.

am besten erst gar nicht vermieten

soll das elende Mieterpack doch irgendwo unter ner Brücke hausen, da können sie auch nix kaputt machen

49 Kommentare

am besten erst gar nicht vermieten

soll das elende Mieterpack doch irgendwo unter ner Brücke hausen, da können sie auch nix kaputt machen

Verfasser

Pussy

am besten erst gar nicht vermieten soll das elende Mieterpack doch irgendwo unter ner Brücke hausen, da können sie auch nix kaputt machen



Ich liebe diese qualitativ hochwertigen Kommentare.

ich hab doch recht...der Tipp ist mehr wert als in jeder Fibel stehen kann

Pussy

am besten erst gar nicht vermieten soll das elende Mieterpack doch irgendwo unter ner Brücke hausen, da können sie auch nix kaputt machen


Prima, und deine Bude lässte dann leerstehen, oder was?

joa, das wäre ne Option.
oder verkaufen
auf jeden Fall nix kaufen um es vermieten zu wollen

Paar mehr Informationen zur "Fibel" wären nett, aber ich geb mal ein HOT.
Ist übrigens vom Thema her natürlich auch für Mieter interessant, was der Vermieter so alles darf und nicht

Pussy

am besten erst gar nicht vermieten soll das elende Mieterpack doch irgendwo unter ner Brücke hausen, da können sie auch nix kaputt machen



Pauschaler Bockmist!
Klar gibt es solche Fälle, aber die Regel sind sie nicht!

Also Vermieten kann schon eine sichere Angelegenheit sein.
Mann muss ja nicht unbedingt Wohnraum vermieten. Ein Stellplatz oder Garage z.B. in der Münchner City würde mir vollkommen reichen.
Da hat man keine Probleme den Mieter schnell wieder los zu werden, keine Nebenkosten und solange der Mieter kein Kettenfahrzeug dort abstellt auch ein überschaubares Risiko von Mietschäden.

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GelöschterUser246027

in soner Fiebel steht eh nur drin, was der Vermieter nicht darf... Heutzutage ist der Mieter König, egal was er macht solange er mit der Miete nicht zuweit im Verzug ist, ist er eh unkündbar.

Vermieten ist heikel - aber das war's schon immer. Was da schon alles passiert ist, ich kann euch erzählen.

@Pussy: Du fällst in diesem Forum sehr negativ auf - scheinst mit deinem Leben nicht zufrieden zu sein? Kritik und Ratschläge sind immer willkommen, ich bin dankbar dafür, aber nicht in dieser Art!

Verfasser

deletedUser246027

in soner Fiebel steht eh nur drin, was der Vermieter nicht darf... Heutzutage ist der Mieter König, egal was er macht solange er mit der Miete nicht zuweit im Verzug ist, ist er eh unkündbar.



Vermieten ist doch meistens ein "Deal" - wenn ich daran denke, dass jede nach Wohnung oder Haus aussehende Baumarkt-Quittung in der Steuererklärung landet, gehts mir gut

Verfasser

ragnarock

Paar mehr Informationen zur "Fibel" wären nett, aber ich geb mal ein HOT. Ist übrigens vom Thema her natürlich auch für Mieter interessant, was der Vermieter so alles darf und nicht



Hast ja recht - sie ist aber noch nicht bei mir angekommen. Sonst hätte ich Sie gern eingescannt und dem Forum zur Verfügung gestellt.

geil, gratis.

Ich geb mal hot, auch wenn ich selber mit meiner Arbeit sehr zufrieden bin.

Verfasser

PeterPan556

Ich geb mal hot, auch wenn ich selber mit meiner Arbeit sehr zufrieden bin.



Kooperierst du im Vermietbereich mit "Russisch-Inkasso"?


Danke dem Tippgeber !

Wenn man sich an viele Regeln hält, dann kann man schon das Risiko verarscht zu werden stark minimieren.
Ganz wichtig: Nicht an Leute vermieten die ein Einkommen unter der Pfändungsgrenze haben. Und leider leben in Deutschland sehr viele mit einem zu geringen Einkommen. Unter dieser Gruppe gibt es nämlich sehr viele, die wissen dass man bei ihnen nichts holen kann und sich dementsprechend skrupellos verhalten.
Und wenn es nicht möglich ist, sollte man auf jeden Fall so viele Leute finden, die für diese Person(en) bürgen, wie möglich. Vater, Mutter etc. ...

Beispiel: Ein Mieter kommt zu mir und meint, er würde nächsten Monat ausziehen. Ich sage, dass es eine 3-Monats-Kündungsfrist gibt. Er so: Ich ziehe nächsten Monat aus, versucht mich doch dran zu hindern. Die letzte Monatsmiete hatte er nicht bezahlt und die Kaution ging dann für die Nebenkostennachzahlung weg. Er ist Sozialhilfeempfänger mit einer Frau und zwei Kindern.
Mich hat diese ganze Sache wieder eine Menge Geld gekostet, da die Wohnung einen Monat leer stehen musste, Beträge offen waren und er die Wohnung in einem schlimmen Zustand hinterlassen hatte.

Und auf die schnelle gute und anständige Mieter finden ist auch nicht einfach. Habe dann zwei junge Beamte gefunden. Bin sehr zufrieden.

Mieter dürfen sich bei dem ganzen Mist auch nicht wundern, dass so viele Ihre Wohnung dann Marktlern zum Vermieten in Auftrag geben. Bei der Wohnungsbesichtigung kommen sogar Leute betrunken und führen sich auf, als wären sie Könige.

Einsiedlerkrebs

Beispiel: Ein Mieter kommt zu mir und meint, er würde nächsten Monat ausziehen. Ich sage, dass es eine 3-Monats-Kündungsfrist gibt. Er so: Ich ziehe nächsten Monat aus, versucht mich doch dran zu hindern. Die letzte Monatsmiete hatte er nicht bezahlt und die Kaution ging dann für die Nebenkostennachzahlung weg. Er ist Sozialhilfeempfänger mit einer Frau und zwei Kindern. [...]Mich hat diese ganze Sache wieder eine Menge Geld gekostet, da die Wohnung einen Monat leer stehen musste, Beträge offen waren und er die Wohnung in einem schlimmen Zustand hinterlassen hatte.



Mir kommen die Tränen.

*DAS* ist das normale Vermietergeschäft -- auf der einen Seite. Denn dieses Geschäft birgt (wie jedes Geschäft) Risiken. Wenn Du (außer Deinem anderen noch recht "frischen" Beispiel) jetzt auch noch die andere Seite darstellen würdest: Mieter lebt 5-10 Jahre in einer Wohnung und alles läuft 'normal', dann kommen wir langsam auf ein realistisches Abbild.

Aber ein Vermieter wird es natürlich tunlichst vermeiden, auch diese andere Seite zu beschreiben. Es wird (wie immer im Leben) immer nur gemeckert und nie gelobt. Ist wie bei Bauern. Das Wetter ist immer schlecht aber das Ergebnis passt am Ende trotzdem (fast) immer. X)

PeterPan556

Ich geb mal hot, auch wenn ich selber mit meiner Arbeit sehr zufrieden bin.



Moskau Inkasso

Abgesehen von den genannten Risiken ist die Rendite bei Vermietung meistens (Ausnahmen gibt es natürlich immer) nicht besonders hoch. D.h. die Rendite des Aktienmarkts (langfristig ca. 8 bis 10 Prozent p.a. bei einem Investment in einen guten Index) wird eher unterschritten - und das bei drastisch höherem Aufwand.


Einsiedlerkrebs

Mieter dürfen sich bei dem ganzen Mist auch nicht wundern, dass so viele Ihre Wohnung dann Marktlern zum Vermieten in Auftrag geben. Bei der Wohnungsbesichtigung kommen sogar Leute betrunken und führen sich auf, als wären sie Könige.



Hier liegt ja genau das Problem. Anstatt sich selbst die Mühe zu machen, einen Eindruck von den Bewerbern zu gewinnen, wird die "Arbeit" auf den Makler abgedrückt, Provision zahlt ja sowieso der Mieter. Und den Makler interessiert es einen Feuchten, ob die Leute einen brauchbaren Hintergrund haben, hauptsache Vertragsabschluss.

Prozentual gesehen gibt es mit Sicherheit genauso viele schwarze Schafe unter Vermietern wie unter Mietern.
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GelöschterUser63593

Horst Schlaemmer

Abgesehen von den genannten Risiken ist die Rendite bei Vermietung meistens (Ausnahmen gibt es natürlich immer) nicht besonders hoch. D.h. die Rendite des Aktienmarkts (langfristig ca. 8 bis 10 Prozent p.a.) wird eher unterschritten.



Jein. Betreibt man es professionell und erwirbt aus Sondersituationen wie Scheidung oder Insolvenz, sind Renditen deutlich über 10 % drin.

Deutschland ist leider Mieterland in dem die Leute lieber ihr Geld verkonsumieren als es zu investieren. Aber andererseits ist das z.B. für mich ganz gut so. Nur richtet sich eben das Rechtssystem stark nach der Mehrheit und man ist als Haus- und Wohnungseigentümer zumindest bereichsweise regelrecht entrechtet und kann nicht bzw. nur sehr sehr eingeschränkt über sein Eigentum verfügen.

Das Verträge einzuhalten sind, interessiert im Ernstfall leider gerade bei Mietverträgen immer weniger, was obige Posts z.T. bestätigen. Derartiges verfolge ich aber allein schon wegen der Abschreckung konsequent und habe auch gegen Sozialhilfeempfänger schon Titel erwirkt und durchgesetzt. Das Alles kann man aber umgehen, in dem man vom potentiellen Mieter vom Vorvermieter eine Erklärung zur Mietzahlung und Vertragstreue abverlangt. Dann trennen sich Spreu und Weizen und die Spreu geht leer aus.

Trotz einigen eigenen Wohnungen halte ich persönlich nichts von Maklern. Die erhöhen nur die Kosten im System. Ich denke eher langfristig und auch im Sinne der Mieter, denn was nützt mir eine Fluktuation von 10 % p.a. Besser doch die Leute bleiben langfristig und fühlen sich wohl. Dann gehen sie mit der Mietsache auch ordentlich um.

Horst Schlaemmer

Abgesehen von den genannten Risiken ist die Rendite bei Vermietung meistens (Ausnahmen gibt es natürlich immer) nicht besonders hoch. D.h. die Rendite des Aktienmarkts (langfristig ca. 8 bis 10 Prozent p.a. bei einem Investment in einen guten Index) wird eher unterschritten - und das bei drastisch höherem Aufwand.



Daraus ergeben sich zwangsläufig mehrere Einwände:

a) Immobilien sind i. d. R. sicherer als Investments mit der von Dir genannten Rendite.
b) Auf langfristige Investments von Immobilien zahlt man keine Kapitalertragssteuer.

kingstoen

Daraus ergeben sich zwangsläufig mehrere Einwände:a) Immobilien sind i. d. R. sicherer als Investments mit der von Dir genannten Rendite. b) Auf langfristige Investments von Immobilien zahlt man keine Kapitalertragssteuer.



und die Mieteinnahmen landen auf nem Schweizer Nummernkonto, oder wie ?
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GelöschterUser63593

kingstoen

Daraus ergeben sich zwangsläufig mehrere Einwände: b) Auf langfristige Investments von Immobilien zahlt man keine Kapitalertragssteuer.



Richtig. Auf Mieteinkünfte zahlt man zusätzlich noch keine Schaumwein-, Tabak-, Mineralölsteuer. ABER man zahlt Einkommenssteuer. Schon mal was davon gehört, dass es in der Steuererklärung einen separaten Anhang zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung gibt? Sicher nicht, denn Besitzlose und offenbar auch recht Geistarme laben sich am Neid und hassen die, die es anders machen.

kingstoen

Daraus ergeben sich zwangsläufig mehrere Einwände: b) Auf langfristige Investments von Immobilien zahlt man keine Kapitalertragssteuer.



Die Einkommenssteuer ist eine andere Baustelle, Du HELD! Die Einkommenssteuer kann durch Aufwendungen am Mieteigentum gemindert werden, wenn ich sie entsprechend geltend mache.

Dazu kommt: Ich bin weder besitzlos (im Gegenteil) noch neidisch. Du solltest noch mal in Dich gehen und überlegen, ob Du überhaupt befähigt bist, kausal-logische Schlüsse zu ziehen. Ich hätte da - nach dem was ich von Dir so lese - meine Zweifel. Was ich schrieb war (Kurzform): Jede Medaille hat zwei Seiten. Gemeckert wird viel. Zufrieden ist keiner.

Das Vermieter sich beschweren ist doch ein schlechter Scherz.
Einen geeigneten Mieter zu finden war noch nie so einfach.

Ich bin jetzt seit einem halben Jahr in Hamburg auf der suche nach einer Wohnung. Habe einen festen Job und verdiene weit mehr als der Durchschnitt. Habe nun über 40 Besichtigungen hinter mir und bis jetzt nur absagen bekommen. Wobei die Vermieter sich nichtmal die Mühe machen und sich einfach gerne mal garnicht melden.

In der Regel stellen Vermieter einen Makler ein, der dann kurz die Tür aufschliesst und im Prinzip null Fragen über die Wohnungen beantworten kann. Kostet den Mieter ja nichts. Zudem werden noch gerne mal 30+ Leute eingeladen, so dass man sich seine Zeit hätte auch sparen können.

Sorry fürs Offtopic, aber ich wollte mein Frust einfach mal loswerden

Horst Schlaemmer

Abgesehen von den genannten Risiken ist die Rendite bei Vermietung meistens (Ausnahmen gibt es natürlich immer) nicht besonders hoch. D.h. die Rendite des Aktienmarkts (langfristig ca. 8 bis 10 Prozent p.a. bei einem Investment in einen guten Index) wird eher unterschritten - und das bei drastisch höherem Aufwand.



b) trifft zwar zu, dafür zahlt man aber normale Einkommensteuer, und die fällt wiederum bei Kapitalerträgen nicht an, sondern die immer(!) niedrigere bzw. maximal gleich hoch Abgeltungssteuer, da es hier eine Günstigerprüfung gibt. Sprich: Dass auf Mieteinnahmen keine Abgeltungssteuer fällig wird, ist kein Vorteil, sondern höchstens ein Nachteil...

Und hinter a) setze ich auf Sicht von 15 Jahren ein großes Fragezeichen, sofern man nicht in wenige Einzelaktien investiert, sondern möglichst in einen breit gefassten Index. Denn die Mietrisiken sind m.E. nicht zu unterschätzen, zum einen das Objekt selbst betreffend, zum anderen die Mieter betreffend. Der m.E. einzige Vorteil ist, dass man, sofern die o.g. Risiken nicht eintreten, davon ausgehen kann, jährlich etwa gleichbleibende Einnahmen zu erzielen.

Tja, die Zeiten haben sich geändert...

Noch vor einigen Jahren konnte ich in Hamburg jegliche Mieterhöhung von meinem Vermieter mit dem Hinweis "Das kommt mir zu teuer, da muss ich dann leider ausziehen." konsequent abblocken. Die haben sich viele Jahre auf das Spiel eingelassen, auch Vermieter wissen sehr wohl, was sie an einem Mieter haben, der pünklich zahlt, kein Quälgeist ist und auch mal selber anzupacken weiß. Außerdem wußte jeder Vermieter, dass einige Monate Leerstande teuer kommen.

Diese Zeiten sind nun leider vorbei, wenn ich heute oben gemachte Aussage tätige ruft das nur ein mildes Lächeln hervor. Gerade in den Großstädten ist es extrem hart geworden, anständigen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen zu finden, den Vermietern wird hier in Hamburg die Türe eingerannt. Ich muss nicht unbedingt ausziehen, mich drängt nichts heraus, die aktuelle Miete kann mich mehr mehr als gut leisten, aber ich habe mal an drei Wohnungsbesichtigungen zwecks Orientierung teilgenommen. Übelst, übelst. Hab mich dann mal als Interessent ausgegeben um zu schauen ob ich Chancen hätte (auch wenn ich nicht die Absicht hatte dort einzuziehen). Tja, keine Chance obwohl meine Unterlagen mehr als solide sind.

dateitausch

Also Vermieten kann schon eine sichere Angelegenheit sein.Mann muss ja nicht unbedingt Wohnraum vermieten. Ein Stellplatz oder Garage z.B. in der Münchner City würde mir vollkommen reichen.Da hat man keine Probleme den Mieter schnell wieder los zu werden, keine Nebenkosten und solange der Mieter kein Kettenfahrzeug dort abstellt auch ein überschaubares Risiko von Mietschäden.



Naja ein Fahrrad erhöht das Risiko nicht wirklich ungemein

Gedealzt

Einen geeigneten Mieter zu finden war noch nie so einfach.



Du willst sagen: In einer Großstadt. Deine Beobachtung wird nämlich von einem Vermieter an der Oder bzw. an der Neiße nicht geteilt werden.

Aber auch in Hamburg gibt es Stadtteile, die noch Leerstand haben. Im Ghetto will natürlich keiner wohnen außer denen, die dort hin "abgeschoben" wurden.

mal einfach eine Frage....von Mietnomaden mal abgesehen.....
wieviele Mieter gibt es wohl, die Beschädigungen an der Mietsache vertragsgemäß melden und auch wiederherstellen (lassen) ?
Aus Erfahrungswerten geschätzt: 10-20%, und auch nur dann, wenn es sich nicht verbergen lässt.

Gerade in Bezug auf die Mietwohnung, wollen die meisten ja nicht mal ihre Privathaftpflichtversicherung in Anspruch nehmen, weshalb auch immmer. Dümmstenfalls, weils ja nicht ihr Eigentum ist und sie befürchten, dass die Versicherung ihnen kündigt.

abstrahiert von den o.g. 10-20%, verbleiben somit 80% der Mieter, die entweder dumm oder unwissend sind, oder eben einen recht miesen Charakter ihr eigen nennen.
Für ausgeprägte Philanthropie und Vermieterromantik bleit da leider ein nur sehr begrenzter Spielraum übrig

Pussy

mal einfach eine Frage....von Mietnomaden mal abgesehen.....wieviele Mieter gibt es wohl, die Beschädigungen an der Mietsache vertragsgemäß melden und auch wiederherstellen (lassen) ?Aus Erfahrungswerten geschätzt: 10-20%, und auch nur dann, wenn es sich nicht verbergen lässt.



Hört sich an wie jemand, der nen Aufriß macht, weil nach 10 Jahren Mietdauer der Duschkopf verkalkt ist und nicht gemeldet wurde.

Verschleiß ist mit der Miete abgegolten. Und einen "SChaden" an der Mietsache sollte ein Vermieter ja wohl bemerken.

Pussy

mal einfach eine Frage....von Mietnomaden mal abgesehen.....wieviele Mieter gibt es wohl, die Beschädigungen an der Mietsache vertragsgemäß melden und auch wiederherstellen (lassen) ?Aus Erfahrungswerten geschätzt: 10-20%, und auch nur dann, wenn es sich nicht verbergen lässt.



natürlich meine ich keine gewöhnliche Abnutzung sondern ausschliesslich Beschädigungen.

Einsiedlerkrebs

Beispiel: Ein Mieter kommt zu mir und meint, er würde nächsten Monat ausziehen. Ich sage, dass es eine 3-Monats-Kündungsfrist gibt. Er so: Ich ziehe nächsten Monat aus, versucht mich doch dran zu hindern. Die letzte Monatsmiete hatte er nicht bezahlt und die Kaution ging dann für die Nebenkostennachzahlung weg. Er ist Sozialhilfeempfänger mit einer Frau und zwei Kindern. Mich hat diese ganze Sache wieder eine Menge Geld gekostet, da die Wohnung einen Monat leer stehen musste, Beträge offen waren und er die Wohnung in einem schlimmen Zustand hinterlassen hatte.



Verstehe das Problem nicht so ganz. Wenn der Mieter Sozialhilfeempfänger ist, dürfte die Wohnung doch überwiegend vom Amt gezahlt werden. Wie kann es denn da zu Rückständen kommen?

sozialgesetzbuch.de/ges…200

Sofern der Mieter die Unterkunftskosten nicht weitergegeben, sondern selbst vereinnahmt hätte, wäre das doch eine Art "Veruntreuung" von Sozialhilfe.

robbiewel

Verstehe das Problem nicht so ganz. Wenn der Mieter Sozialhilfeempfänger ist, dürfte die Wohnung doch überwiegend vom Amt gezahlt werden. Wie kann es denn da zu Rückständen kommen? Sofern der Mieter die Unterkunftskosten nicht weitergegeben sondern selbst vereinnahmt hätte, wäre das doch eine Art "Veruntreuung" von Unterkunftskosten.



egal ob Mietschulden, Nebenkostennachzahlung, Schadenerstzansprüche.....wer nix hat, der kann nix zahlen und man kann bei ihm auch nix pfänden lassen.
Man kann dann auf seine Kosten ein Mahnverfahren starten oder vor Gericht einen Titel erwirken und anschliessend einen Gerichtsvollzieher beauftragen, aber da kommen dann nur weitere Kosten zusammen aber kein Geldeingang.

Mein letzter Vermieter hat mir nur Probleme gemacht, nachdem ich gekündigt habe. Davor war immer alles in Ordnung, man war ja brav und hat sich an die Regeln gehalten.

Aber kaum war die Kündigung da, hat er mit allen Mitteln versucht, die Kaution zu drücken. Ende vom Lied war, dass ich sie komplett ausbezahlt bekam, weil seine ganzen möchtegern Argumente haltlos waren.

Der Typ hatte Haare auf den Zähnen und ich bin mehr als glücklich, dass ich jetzt einen Vermieter habe, mit dem man reden kann. Der hat seine Werkstatt gleich gegenüber und nur das eine Haus mit 4 Parteien. Bei zwei Auszügen von Nachbarn hat er keinen Schiss gemacht und alles lief super.

Will sagen: Vermieter gibts solche und solche, Mieter gibts solche und solche. Da kann man doch keine Seite gut oder schlecht reden

Einsiedlerkrebs

Beispiel: Ein Mieter kommt zu mir und meint, er würde nächsten Monat ausziehen. Ich sage, dass es eine 3-Monats-Kündungsfrist gibt. Er so: Ich ziehe nächsten Monat aus, versucht mich doch dran zu hindern. Die letzte Monatsmiete hatte er nicht bezahlt und die Kaution ging dann für die Nebenkostennachzahlung weg. Er ist Sozialhilfeempfänger mit einer Frau und zwei Kindern. Mich hat diese ganze Sache wieder eine Menge Geld gekostet, da die Wohnung einen Monat leer stehen musste, Beträge offen waren und er die Wohnung in einem schlimmen Zustand hinterlassen hatte.



Ich kenne mich mit den ganzen Dingen beim Sozialamt nicht aus. Die Mieten wurden zuerst vom Amt direkt überwiesen, aber nach einigen Monaten dann verspätet vom Mieter. Er scheint die Wohngelder vom Amt direkt auf sich umleiten zu können. Nach Beschwerden beim Amt kam das Geld wieder direkt vom Amt, aber dann nochmals ein halbes Jahr später vom Mieter, aber mit ständigen Verspätungen.

Die beim Sozialamt waren auch unfreundlich.

Und Nebenkostennachzahlungen lagen auch bei weit über 600 Euro.

Ne Wohnung in München downtown als freebie wäre mir deutlich lieber als ein Werbe-Büchlein....

Verfasser

Mabuse

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Vielleicht kannst du mit Hilfe des Büchleins ja lernen, an eine Wohnung in München zu kommen...
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