-60°
ABGELAUFEN
Inversion [Steam]

Inversion [Steam]

EntertainmentGreen Man Gaming Angebote

Inversion [Steam]

Preis:Preis:Preis:9,99€
Zum DealZum DealZum Deal
Heute bei greenmangaming um 75% reduziert!, es handelt sich um die Eu-Version. Verleichs-preise liegen bei etwa 20€.

Metascore: 59/100

Userscore: 73/100

______________________________________________________________
4Players Test:

Abgefahren, aber interessant

Inversion macht erzählerisch zu Beginn neugierig. Die Zivilcops Davis und Leo möchten vor Beginn ihrer Schicht Davis' Tochter einen Besuch abstatten, um ein Geburtstagsgeschenk zu überbringen. Doch auf dem Weg dorthin bricht die Hölle in der Metropole Vanguard City los: Die Erde bebt, die Schwerkraft wird punktuell aufgehoben und zu allem Überfluss fallen auch noch die so genannten Lutadore, muskelbepackte sowie schwerbewaffnete Nomaden, über die Stadt her. Wer oder was dahinter steckt, wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Dialoge und Charakterzeichnung lassen Schauspieler wie Steven Seagal, Jean Claude Van Damme oder Chuck Norris wie Mitglieder der Royal Shakespeare Company aussehen. Dennoch birgt das B- bzw. C-Film-Niveau auch einige amüsante Szenen, die mich neugierig gemacht haben, wie es weiter geht.

Allerdings verliert sich die Handlung irgendwann: Die Suche von Davis nach seiner Tochter ist eigentlich ein starker erzählerischer Motivator, wird aber schließlich abstrus konstruierten sowie schlecht inszenierten SciFi-Theorien geopfert. Titel wie die Gears of War-Serie oder Bulletstorm haben auch nicht gerade mit Oscar-reifen Drehbüchern und
Charakterzeichnungen überzeugt. Doch gegen das, was hier gegen Ende vom Stapel gelassen wird, ist Marcus Fenix in etwa so tiefschürfend wie Hamlet.

Generische Action-Kopie

Geschichte? Figuren? Erzählstruktur? Geht’s noch? Das ist Action, da braucht man so etwas nicht! Bis zu einem gewissen Grad könnte ich diesen Einwand nachvollziehen - oder würde ihn vielleicht sogar selbst anführen. Vor allem, wenn die Action über alle Zweifel erhaben wäre. Doch da dies nicht der Fall ist, hätte die Geschichte in manchen Momenten Wunder wirken können, um von dem Standard-Geballer abzulenken, das sich zu einem Großteil an bekannten Größen orientiert.

Die Perspektive, die Waffenauswahl, das Deckungssystem und die stark verwackelte Kamera beim Laufen kennt man woher? Richtig: Gears of War! Doch dies ist nicht der einzige Shooter, an dem sich Inversion zu orientieren versucht und dabei mal mehr, mal weniger erfolgreich ist.

Trotz der Möglichkeit, Gravitation zu verändern, bietet Inversion größtenteils nur Deckungs-Ballereien von der Stange.
Beim Gegner- und Weltdesign (vor allem in der Anfangsphase) lassen sich Einflüsse von id Softwares Rage spüren. Bei den Dialogen, dem (in der Theorie möglichen) Online-Koop sowie einigen Team-Aktion wiederum ist die Inspiration von EAs Army of Two deutlich zu sehen.

Allerdings hat Saber Interactive mit Titeln wie Will Rock oder TimeShift eine nicht von der Hand zu weisende Baller-Kompetenz vorzuweisen. Und diese wird in den Gefechten (vor allem in den Bosskämpfen) konsequent ausgespielt. Sprich: Die Action per se ist solide, leistet sich abseits tumber KI kaum Schnitzer, reißt einen aber auch wahrlich nicht vom Hocker und bietet einige nervende Trial&Error-Sequenzen. Damit meine ich nicht einmal die gegen Ende herben Bosse, bei denen man leider zu sehr auf das Wiederkäuen (und das Multiplizieren) bereits besiegter Feinde setzt.

1 Kommentar

Hört sich gut an, gekauft!

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text