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Dokumentenscanner A4 ION Audio Air Copy E-Post Edition USB, WLAN 802.11 b/g/n

Technische Daten
Kategorie Dokumentenscanner
Scanfunktion Dokumente, Fotos, Visitenkarten
Interpolierte Auflösung 600 x 600 dpi
Scanfläche Breite (max.) 216 mm
Scanfläche Länge (max.) 356 mm
Papierformat (max.) A4
Kapazität (Vorlageneinzug) 1 Blatt
Sensortyp CIS
Besonderheiten WLAN, APP-fähig, Akku-/Batteriebetrieb möglich
Schnittstellen USB, WLAN 802.11 b/g/n
Duplexeinheit Nein
Durchlichteinheit Nein
Einzugeinheit Ja
Flachbetteinheit Nein

Highlights & Details

Drahtloses Scannen direkt auf ein Tablet, Smartphone oder einen Computer
Kompatibel mit iPad, iPhone, iPod touch, Kindle Fire HD, Android, Windows Phone, Mac OS X, Windows 8 und Windows 7.
Erstellt ein eigenes Drahtlosnetzwerk – eine Internetverbindung ist nicht erforderlich! Scannt Fotos, Visitenkarten oder Dokumente bis einschließlich DIN A4
Kostenlose App ermöglicht Vorschau in Echtzeit während des Scannens
Scans können als JPEG oder PDF Dateien gespeichert werden
Kompaktes Design, ideal für unterwegs Hochauflösender 600 DPI Scan
Integrierter Akku mit „Auto Aus“ Funktion
Beschreibung

ION Air Copy E-Post Edition Scanner - die folgenden Detailinformationen helfen Ihnen bei der Auswahl und beim Kaufen des richtigen Produktes für Ihre Belange im Conrad Online Shop:

ION Air Copy E-Post Edition Scanner - die folgenden Detailinformationen helfen Ihnen bei der Auswahl und beim Kaufen des richtigen Produktes für Ihre Belange im Conrad Online Shop:

Mit Air Copy von ION lassen sich Dokumente und Fotos direkt auf ein Tablet oder Smartphone scannen. Air Copy ist ein ungewöhnlich kompakter Scanner, der über eine Drahtlosverbindung alles bis zu einer DIN A4 Größe scannen kann. Air Copy ist perfekt für unterwegs, da es ohne Kabel auskommt und problemlos in eine Umhängetasche oder einen Rucksack passt. Dank einfachster Bedienung erstellt Air Copy in Sekundenschnelle einen hochauflösenden 600 DPI Scan. Mit der kostenlosen Air Copy App kann der Fortschritt des Scans in Echtzeit auf dem Tablet, Smartphone oder Computer verfolgt werden.Mit Air Copy ist auf Reisen immer ein Scanner zur Hand und auch zuhause wird das Scannen schneller und einfacher.

In Kombination mit der E-POST Scanner App sorgt dieser neue ION AirCopy E-POST Edition Scanner für mehr Platz auf Ihrem Schreibtisch. Egal ob Fotos, persönliche Erinnerungen auf Papier oder wichtige Dokumente – mit ihm wird das Digitalisieren Ihrer gesamten privaten Ablage spielend einfach. E-Post zeigt Ihnen den Weg zum Digitalen Büro.

Software für Smartphone und Tablets
ION „Air Copy“ App können Sie im Apple App Store oder Google Play Store gratis herunterladen.
Nutzer von iPhone oder iPad, sowie Android Anwender können ebenfalls die „E-Post Scanner“ App herunterladen und von zusätzlichen Funktionen wie mehrseitige PDFs oder speichern im E-Post Safe profitieren.

Software für PC
Die ION Air Copy Software für Windows 7 ist auf der ION Homepage zum Download verfügbar (siehe unten).

Eine Registrierung bei E-Post ist zum Scannen nicht erforderlich, sondern nur, wenn man weitere Möglichkeiten und Services von E-Post nutzen möchte. Mehr Infos über E-Post erhalten Sie auf der Homepage epost.de

E-Post Scanner App

Gratis im Apple App Store oder Google Play Store

Geeignet für Android ab 4.x, Apple iPhone und iPad ab iOS Version 6.x
Lieferumfang

ION Air Copy E-POST Edition
USB Ladekabel
Kalibrierungspapier
Reinigungspapier
Reinigungsstreifen
Foto-Schutzhülle
Kurzanleitung
Sicherheits- und Garantiehinweise.
Systemvoraussetzungen

Windows® 7
Windows® 8
Windows® 8 Pro
Windows® RT
Windows Phone® 8
Ab Mac OS X 10.7 - 10.8.2 (64 Bit)
iOS 5.0 - 6.1.2
Android OS 2.3.3 - 4.2.2.
Software Download Link für Windows:
ionaudio.com/pro…opy
Die Angaben zur Scan-Geschwindigkeit, soweit vorhanden, beziehen sich auf das Format DIN A4.

Beste Kommentare
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GelöschterUser99108

Kurzes Feedback - getestet am Mac (mehr siehe unten)
zu Windows und Smartphones kann ich nichts sagen, wird aber sehr ähnlich sein, da die Software überhaupt nicht Mac-like ist und daher auf allen Plattformen gleich sein wird

Als Vergleich dient hier ein Doxie Go, der aber mehr als das dreifache der 25 € kostet.

Der Scanner ist etwas breiter als der Doxie, paßt aber noch problemlos hinter eine Tastatur, neben das Notebook und vor allem ist er leicht genug zum Mitnehmen.
Aufgeladen wird er über eine Mini-USB Buchse. Das soll 4 Stunden dauern, habe ich nicht ausprobiert.

Am Scanner selber kann man gar nichts einstellen, nur ein- und ausschalten.
Man kann dort auch keinen Scan starten, das muß immer über das PC/Mac/Smartphoneprogramm angestoßen werden.

Dort wird auch zwischen normal 300 DPI und fein 600 DPI umgeschaltet.
Der Doxie arbeitet im Gegensatz dazu völlig autark ohne Mac/PC, scannt in seinen Speicher oder auf eingesteckte USB Sticks und SD Karten. WLAN gibt es allerdings nur gegen Aufpreis und den Umweg über eine Wi-Fi Card.

Die Verarbeitung des AirCopy ist O.K., allerdings ist bei mir die Power-Taste defekt, an einer Seite ist die Plastiklasche gebrochen – sicher kein Serienfehler und kann mal passieren.

Der AirCopy Scanner spannt sein eigenes WLAN auf, in das man sich einbuchen muß. Wer nur in einem Netz zur Zeit eingebucht sein kann, ist also solange Internet-los. Mein Mac hängt am LAN, daher wäre das nicht so wild.

Wie Eurotreiber schon richtig bemerkt, ist es ein Unding, daß alle Geräte das gleiche WLAN Passwort nutzen. Da man aber den Scan vom PC/Mac/Phone initiieren muß, werden die Daten zumindest nur an das eigene Gerät zurückgeschickt - es kann also niemand "lauschen".
Ein Angreifer könnte höchstens immer „Scan starten“ drücken und hoffen, das gerade ein Dokument zum Scannen eingelegt wurde. Unschön, aber nicht so schwerwiegend, daß man deshalb das Gerät nicht verwenden möchte.

Beim Scannen klingt der Papiertransport deutlich mechanischer als beim Doxie.

Die "Software" ist ein Witz. Als Freigeist stört mich schon der App-Store-Zwang. Selbst die Desktopversion gibt es nicht zum direkten Download. Wird aber sicher die meisten nicht stören. Ich mußte aber meinen AppleID Fakeaccount bemühen.

Außerdem bietet die Software kaum Funktionen, Auflösung wählen, Scan starten, als JPEG oder PDF abspeichern, das war’s.
Kein Beschneiden, kein Ausrichten, kein Kontrastkorrektur, kein OCR, kein Scans zu einem PDF zusammenfassen.
Da sind die oben erwähnten Smartphone Dokumenten-Cam-Programme deutlich weiter.

Bei 25 Euro kann man darüber hinwegsehen, somal WLAN alleine woanders schon teurer ist, aber für den alten Preis von 100 Euro und mehr, ist das deutlich zu wenig, somal durch die Trennung von Scanner und Software auch alte Geräte automatisch von neuer Software profitieren würden.

Mein Scanner geht morgen wieder zurück, zum einen wegen des Defekts und zum anderen, da das WLAN mir nicht genug Mehrwert zum Doxie bietet.

Wer aber den AirCopy Scanner besitzt und mit dem Mac arbeitet sollte sich Doxiemizer doxiemizer.tumblr.com/ installieren, dann kann er zumindest die JPGs aus dem AirCopy mit der Doxie Software (Übersicht und Demo) weiterverarbeiten. Die Doxie Software ist sehr gut, vor allem nicht featureüberladen und das was fehlt, bekommt man mit Doxiemizer (Übersicht).

Die direkten Links auf die Hauptbeiträge
Teil 1 Kurzes Feedback - getestet am Mac
Teil 2 Screenshots
Teil 3 Skizzierung eines Dokumentenworkflows

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen mit dem Feedback etwas Entscheidungshilfe geben.

Killefitz


Großes Kino! So hilfreiche und umfangreiche Beiträge liest man hier selten. Danke dafür!
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GelöschterUser99108

absolog

Ich arbeite mit Win7 und bin schon seit mind. 3 Jahren auf der Suche nach so einem Workflow...


Bei Windows muß ich passen, da ich nur zu den Dingen etwas sagen kann, die ich selber ausprobiert habe.

Grundsätzlich ist der Ablauf aber immer gleich und wahrscheinlich weißt Du bei einzelnen Stationen besser als ich, wo Du Windows spezifisch schauen mußt.

(Das ist nur der erste Teil, wenn Dir das wegen Banalität nichts bringt, einfach die Handheben, dann brauche ich das Thema nicht so tief und "vollumfänglich" aufzuarbeiten :-) Nur aus Erfahrung weiß ich, daß die Beschreibung des "Problems", häufig die Lösung schon automatisch aufzeigt)
Kurzform: Wenn ich es für Windows suchen müßte, würde ich auf lifehacker.com nach Stichworten wie Windows und Workflow suchen, die Amerikaner sind bei diesem Thema viel aktiver als wir


Zum Ablauf:

Was das Ziel? Ich beschreibe meines und nehme an, daß das auch Deines ist.
Man möchte möglichst wenig Arbeit mit fertigen Dokumenten haben. Die Dokumente sollen nach irgendwelchen Kriterien sortiert, abgelegt, wiederfindbar sein und vielleicht als Bonus, etwas soll automatisch aus den Dokumenten gezogen werden und woanders weiterverarbeitet werden.

D.h. Ausgangspunkt ist immer ein Dokument, das Du zugeschickt bekommst oder selbst erzeugst, sei es nun in Papierform oder als PDF / Grafikdatei.

Um mit den Dokumenten sinnvoll arbeiten zu können, müssen sie erstmal in eine gewisse Struktur gebracht werden. Denn um automatische Ordnungskriterien anwenden zu können, müssen wir der Automatik etwas geben, mit dem sie arbeiten kann.
Im schlimmsten Fall haben wir einfach ein Stück Papier.

Aufgabe 1) vom Papier zum elektronischen Dokument
da wir uns im Scannerthread befinden ist das schonmal ein Anfang. Also alles was physikalisch vorliegt muß per Scanner oder CamApp in etwas elektronisches gewandelt werden.
Meistens hat man die Wahl zwischen JPG oder PDF. Häufig ist das PDF aber eine Mogelpackung, wie bei diesem Scanner. Denn es ist nichts anderes als ein PDF mit eingebetteter Grafik die "zufällig" ein Bild eines Papierdokuments darstellt.
Das hilf uns nur etwas weiter, immerhin etwas, weil ich einem PDF Metadaten "Tags" mitgeben kann. Diese Tags kann ich dann später wieder suchen und so zusammengehörige Dokumente erkennen.

Das Problem ist, daß die Tags nicht vom Himmel fallen, ich muß also aktiv etwas tun und nur das was ich heute in Tags schreibe, kann ich auch morgen suchen.
Wenn ich nicht daran denke, das Stichwort "Absender" zu befüllen, werde ich nicht alle Dokumente eines Absenders finden. Außerdem sagen 10 Tags nicht immer alles notwendige über ein 10 seitiges PDF.

Um an diesem Punkt flexibler zu werden, sollten alle Dokumente, die man als PDF erzeugt idealerweise immer auch mit einer OCR Software behandelt werden, dann hat man den kompletten textuellen Inhalt des PDFs im Volltext in durchsuchbarer Form vorliegen.

Aufgabe 2) vom elektronischen Dokument zum durchsuchbaren Dokument
Jetzt haben wir also ein eingescanntes Dokument als Grafik oder als PDF mit Grafik, damit ist es identisch zu den oben genannten alternativen Anlieferungsformen, bei denen wir von extern ein Bild (z.B. aus der CamApp des Phones) oder ein PDF ohne OCR erhalten.
Somit bewegen wir uns ab hier vom Workflow her für alle Dokumente auf dem dem gleichen Pfad – nur so können wir den automatisieren.
Wir brauchen somit ein Programm, das uns PDFs und Bilder in PDFs mit OCRtem Text konvertiert.

--- erstmal die Kurzform, lange Variante mit Praxisbeispielen nur bei Bedarf ---
PDF mit JPG => PDF mit Text

Aufgabe 3) Arbeit mit dem durchsuchbaren Dokument
PDF mit Text => Volltextsuche nach Stichworten (z.B. Steuernummer, Name, Kundennummer, Jahreszahl, etc.)

Stichworte mit UND / ODER Logik betrachten

Ergebnis der Betrachtung verwenden, um Dokumente in Ordner zu sortieren, Tags zu schreiben, Dokumentennamen anzupassen

Aufgabe 4) Aufgabe 2 + 3 automatisieren

bestimmte Eingangsordner überwachen (z.B. Downloadfolder, Scan-Imagefolder, USB Sticks etc.)
dabei prüfen ob neue JPGs oder PDF drinliegen
falls JPG oder PDF ohne OCR => vorbehandeln (eventuell skalieren und/oder konvertieren) und OCR anstoßen

OCRte Dokumente in einen Workflow Startordner verschieben

Workflow Startordner überwachen
neue Dokumente anhand der Regeln aus Schritt 3 behandeln

Fertig!

Na ja fast, manuelle Arbeit: ab und zu im Workfloweingangsordner nachsehen, was dort liegen geblieben ist und warum es dort liegt.
Stimmen die Kriterien aus Schritt 3, muß man sie weiterfassen, muß man neue Workflowregeln hinzufügen oder ist das ein Einzelfall den man schnell mit der Hand verschiebt.


Für jeden Schritt muß man jetzt "nur" eine geeignete Lösung für sein Betriebssystem finden, Hauptpunkte sind dabei das Erstellen eines OCRten Dokuments, sowie die Software die Ordner überwachen kann und Texte aus PDFs lesen kann.

Am Mac habe ich den ersten Teil mit AppleScript und Folder Action Scripts gelöst und für das endgültige Einsortieren nehme ich aus Bequemlichkeit Hazel von Noodlesoft, weil ich nicht immer in meine Skripte greifen wollte, wenn sich Kriterien ändern.

Wenn ich z.B. auch zum Toom Baumarkt gehen würde :-)
Oben sieht man den Workfloweingangsordner, in der Mitte auf welche Begriffe hin die Dokumente durchsucht werden und unten werden sie richtig benamst und wegsortiert.
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Die direkten Links auf die Hauptbeiträge
Teil 1 Kurzes Feedback - getestet am Mac
Teil 2 Screenshots
Teil 3 Skizzierung eines Dokumentenworkflows

43 Kommentare

Verfasser

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Mit Gutscheincode "EAKL14B2C" -> 24,95€ (versandkostenfrei)

Verfasser

Spucha

Mit Gutscheincode "EAKL14B2C" -> 24,95€ (versandkostenfrei)



Werd ich mit Deiner Genehmigung so übernehmen. Ich warte.

Bitte übernehmen...

Verfasser

Spucha

Bitte übernehmen...



Herzlichsten Dank. Geht tatsächlich,habs ausprobiert.

Danke...für den Preis habe ich ihn mal bestellt !!!

Der Preis ist ja wohl nett - aber überlegt genau ob das Teil für euch das richtige ist.

Auflösung: 300dpi (600dpi nur interpoliert)
Geschwindigkeit: 36s für A4 bei "600dpi"
Einzugscanner: kein Scannen von Zeitungen, Büchern, Zeitschriften (zB in der Bücherei)

Aber zum Scannen von Rechnungen oder anderen Dokumenten bzw. als Fax-Ersatz oder Kopierer nicht schlecht, wenn man sich keinen Großen hinstellen will oder unterwegs.

Alternativen (teurer) wäre eine Scanner-Mouse bzw. die vielen portablen Scanner, die man von Hand über das Original führt.

Praktisch, HOT.

Automatischen Upload zu Dropbox, Google Drive usw kann der nicht oder?

Die Bewertungen bei MeinPaket sprechen eher gegen den Scanner...
Funktioniert nur mit den zugehörigen Apps, nicht TWAIN-kompatibel undnur in Verbindung mit einem e-Post Account nutzbar...
meinpaket.de/de/…659

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GelöschterUser99108

Dudi

Automatischen Upload zu Dropbox, Google Drive usw kann der nicht oder


Automatisch -ohne PC/Mac/Smartphone- wird der nichts können, außer einem JPG zu erzeugen, das er dann abspeichert bzw. per WLAN zu einem Gerät überträgt.

Ich werde mir nachher einen Scanner holen und schauen, ob ich die Doxie Software (nur die Mac Version) dafür anpassen kann. Wahrscheinlich sind nur geringe Anpassungen notwendig.
Damit könnte man den kompletten Doxie Workflow nutzen.
doxiemizer.tumblr.com/


> Funktioniert nur mit den zugehörigen Apps, nicht TWAIN-kompatibel
Wie gesagt, sehe ich mir an.

Aber auf jeden Fall darf man nicht vergessen, daß es primär ein Dokumentenscanner ist.
Ich habe z.B. zwischen Tastatur und Monitor einen Doxie Go stehen, mit dem ich erstmal alles scanne, was hier an Papierkram so aufschlägt, das wird dann als OCRtes PDF abgespeichert und anhand der OCR Informationen automatisch wegsortiert bzw. weiterverarbeitet.

Und wenn man mit Intelligenten Ordnern arbeitet, die sich aus dem Volltetxt nach Begriffen selber zusammenstellen, liegen alle Baumarktrechnungen zusammen in einem Ordner oder alle Arztrechnungen, ohne daß man damit Arbeit hat.

Preis gut, darum geht es ja hier. Aber was bringt der für einen Mehrwert? Ich nehme immer eine Scan App für diese Aufgabe. Die Qualität ist super, es geht sehr schnell, direkt nachbearbeitet und bspw. in die Dropbox geladen oder per Mail verschickt...
Da schleppt doch niemand ein Zusatzgerät herum mit vielen Einschränkungen?
Empfehlen kann ich übrigens Camscanner für Android.

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GelöschterUser99108

vipro

Empfehlen kann ich übrigens Camscanner für Android.


Für ein oder zwei Seiten vielleicht. Mir war es immer zuviel Fummelei, bis die Ausrichtung stimmt, die Ausleuchtung, die Fokussierung, die Perspektive, dann ist das Papier geknickt usw. usw.
Bei dem Scanner schiebe ich alles ohne großes Hinsehen einfach rein, und scanne so auch einen ganzen Stapel Visitenkarten mal so eben nebenbei.
Eine spezielle Kamera App habe ich dafür auch, aber die verwende ich nur sehr selten, z.B. wenn die Vorlage nicht in den Scanner paßt.

Aber wer mit einer App hinkommt, um so besser für ihn - billiger ist das allemal.

vipro

Empfehlen kann ich übrigens Camscanner für Android.


Habe auch so eine so eine Scanner-App und die gleichen Probleme. Daher erhoffe ich mit mit diesem Scanner eine erhebliche Erleichterung und bessere Qualität. Für umfangreiche Scannarbeiten von ist es wohl nicht geeignet, aber für den schnellen Scan zwischendurch sicher sehr gut.
Übrigens sind die Bewertungen bei "Meinpaket" mit 4 von 5 Sternen nicht sooo schlecht, dass es einen Versuch wert wäre...vor allem bei dem Preis.

PS: Das Gerät ist auch ohne E-Post Account nutzbar. Wer einen solchen Account besitzt kann damit aber ZUSÄTZLICHE Features nutzen

trashbin

Alternativen (teurer) wäre eine Scanner-Mouse bzw. die vielen portablen Scanner, die man von Hand über das Original führt.


kannst du einen günstigen Handscanner empfehlen??
ich würde gerne meine alten Fotoalben, wo die Fotos festgeklebt sind, per solch einem Handscanner ins digitale Zeitalter überführen.
muss auch nicht super quali sein!
danke!
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GelöschterUser146609

Killefitz

Ich habe z.B. zwischen Tastatur und Monitor einen Doxie Go stehen, mit dem ich erstmal alles scanne, was hier an Papierkram so aufschlägt, das wird dann als OCRtes PDF abgespeichert und anhand der OCR Informationen automatisch wegsortiert bzw. weiterverarbeitet.Und wenn man mit Intelligenten Ordnern arbeitet, die sich aus dem Volltetxt nach Begriffen selber zusammenstellen, liegen alle Baumarktrechnungen zusammen in einem Ordner oder alle Arztrechnungen, ohne daß man damit Arbeit hat.



Killefitz, ich nehme an, Du sprichst hier von einer Mac-Umgebung?!

Ich arbeite mit Win7 und bin schon seit mind. 3 Jahren auf der Suche nach so einem Workflow...

Wenn Du trotzdem nen heißen Tipp hättest, wäre ich Dir auf ewig dankbar!

Offensichtlich kennst Du Dich ja sehr gut aus...

DANKE!!

Eher Spielerei; wenn auch sehr günstig.
USB Anschluss kann nicht zur Datenübertragung verwendet werden.
Und Akku ist fest verbaut.
Also nur sinnvoll, für jemand der noch keinen Scanner besitzt,
oder eine mobile Alternative benötigt.

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GelöschterUser99108

Kurzes Feedback - getestet am Mac (mehr siehe unten)
zu Windows und Smartphones kann ich nichts sagen, wird aber sehr ähnlich sein, da die Software überhaupt nicht Mac-like ist und daher auf allen Plattformen gleich sein wird

Als Vergleich dient hier ein Doxie Go, der aber mehr als das dreifache der 25 € kostet.

Der Scanner ist etwas breiter als der Doxie, paßt aber noch problemlos hinter eine Tastatur, neben das Notebook und vor allem ist er leicht genug zum Mitnehmen.
Aufgeladen wird er über eine Mini-USB Buchse. Das soll 4 Stunden dauern, habe ich nicht ausprobiert.

Am Scanner selber kann man gar nichts einstellen, nur ein- und ausschalten.
Man kann dort auch keinen Scan starten, das muß immer über das PC/Mac/Smartphoneprogramm angestoßen werden.

Dort wird auch zwischen normal 300 DPI und fein 600 DPI umgeschaltet.
Der Doxie arbeitet im Gegensatz dazu völlig autark ohne Mac/PC, scannt in seinen Speicher oder auf eingesteckte USB Sticks und SD Karten. WLAN gibt es allerdings nur gegen Aufpreis und den Umweg über eine Wi-Fi Card.

Die Verarbeitung des AirCopy ist O.K., allerdings ist bei mir die Power-Taste defekt, an einer Seite ist die Plastiklasche gebrochen – sicher kein Serienfehler und kann mal passieren.

Der AirCopy Scanner spannt sein eigenes WLAN auf, in das man sich einbuchen muß. Wer nur in einem Netz zur Zeit eingebucht sein kann, ist also solange Internet-los. Mein Mac hängt am LAN, daher wäre das nicht so wild.

Wie Eurotreiber schon richtig bemerkt, ist es ein Unding, daß alle Geräte das gleiche WLAN Passwort nutzen. Da man aber den Scan vom PC/Mac/Phone initiieren muß, werden die Daten zumindest nur an das eigene Gerät zurückgeschickt - es kann also niemand "lauschen".
Ein Angreifer könnte höchstens immer „Scan starten“ drücken und hoffen, das gerade ein Dokument zum Scannen eingelegt wurde. Unschön, aber nicht so schwerwiegend, daß man deshalb das Gerät nicht verwenden möchte.

Beim Scannen klingt der Papiertransport deutlich mechanischer als beim Doxie.

Die "Software" ist ein Witz. Als Freigeist stört mich schon der App-Store-Zwang. Selbst die Desktopversion gibt es nicht zum direkten Download. Wird aber sicher die meisten nicht stören. Ich mußte aber meinen AppleID Fakeaccount bemühen.

Außerdem bietet die Software kaum Funktionen, Auflösung wählen, Scan starten, als JPEG oder PDF abspeichern, das war’s.
Kein Beschneiden, kein Ausrichten, kein Kontrastkorrektur, kein OCR, kein Scans zu einem PDF zusammenfassen.
Da sind die oben erwähnten Smartphone Dokumenten-Cam-Programme deutlich weiter.

Bei 25 Euro kann man darüber hinwegsehen, somal WLAN alleine woanders schon teurer ist, aber für den alten Preis von 100 Euro und mehr, ist das deutlich zu wenig, somal durch die Trennung von Scanner und Software auch alte Geräte automatisch von neuer Software profitieren würden.

Mein Scanner geht morgen wieder zurück, zum einen wegen des Defekts und zum anderen, da das WLAN mir nicht genug Mehrwert zum Doxie bietet.

Wer aber den AirCopy Scanner besitzt und mit dem Mac arbeitet sollte sich Doxiemizer doxiemizer.tumblr.com/ installieren, dann kann er zumindest die JPGs aus dem AirCopy mit der Doxie Software (Übersicht und Demo) weiterverarbeiten. Die Doxie Software ist sehr gut, vor allem nicht featureüberladen und das was fehlt, bekommt man mit Doxiemizer (Übersicht).

Die direkten Links auf die Hauptbeiträge
Teil 1 Kurzes Feedback - getestet am Mac
Teil 2 Screenshots
Teil 3 Skizzierung eines Dokumentenworkflows

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen mit dem Feedback etwas Entscheidungshilfe geben.

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GelöschterUser146609

Danke, Killefitz, für den umfangreichen und schnellen Bericht!

Verstehe ich das im letzten Teil richtig, dass man die Doxie-Software auch nutzen kann, wenn man keinen Doxie-Scanner besitzt? Oder geht das nur mit dem Doxiemizer, den es dann nur für Mac gibt?

LG

absolog.

@Killefitz:
Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht.
Da ich den Scanner überwiegend zum Scannen für Dokumente nutzen möchte, sollte das Gerät doch ausreichen, oder?
Ich habe zur Zeit noch einen "uralt Scanner" separat zu meinem neben meinem Drucker und muss ihn bisher immer aus dem Schrank räumen und über einen USB-Anschluss an den Laptop anschließen...immer ein Riesen-Akt. Daher erhoffe ich mir mit diesem kompakten Gerät eine komfortable und einfache Lösung für diesen Anwendungsbereich. Übrigens scanne ich maximal 1-2 pro Woche. Ich denke, dafür sollte er genügen.
Wenn ich die Dokumente erstmal als PDF/JPG eingescannt habe, kann ich sie doch auch mit anderen Programmen noch weiterverarbeiten (Farbe, Korrekturen, Zusammenfügen etc.), oder?

Danke !

PS: Habe ihn schon bestellt...sollte ich nicht richtig liegen: zu spät

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GelöschterUser99108

Ein paar Screenshots
Wenn man so ein Menü sieht, weiß man, daß der Programmierer sein erstes Mac Programm erstellt hat. Und es muß ein Profi sein, denn es ginge gegen die Hobbyisten-Ehre soetwas abzuliefern:
8J6Ifxs.png

Hier (der AGB Zettel von Conrad) sieht man, warum man eine Korrekturmöglichkeit in der Software braucht, wenn schon keine automatische, dann doch eine manuelle. Dokumentenscanner ohne Einzugsschacht, erfordern viel Fingerspitzengefühl beim Feeden. Meistens ist es egal, da wir keine Kunstdrucke reproduzieren wollen, sondern "nur" irgendwelche Belege archivieren, aber zumindest die Option sollte da sein.
Lag natürlich an mir, da ich einfach Scannen gedrückt habe und der Scanner im Eck beim Ladegerät stand. Mit den üblichen Tricks geht es viel besser s.u.
aecJWX9.png

Der Scanner kann auch anders, hier ein Kassenbeleg - wenn man den hätte zumindest um 90 Grad drehen können, gäbe es daran nichts auszusetzen (Zum Vergrößern klicken) - für die schlechte Software und das fehlende OCR kann die Hardware ja nichts. Was dabei dann doch positiv auffällt, ist daß er das Bild richtig beschnitten hat.
Ich habe es deshalb gedreht gescannt, weil ich aus Erfahrung weiß, daß das die besten Ergebnisse liefert, denn die Bons sind so schmal, daß die Walze sie leicht beim Durchziehen verschiebt - es gibt einen kleinen Plastikschieber, der das Papier führt, aber den immer wieder zu verschieben (mal A4, dann ein Bon, dann Visitenkarten), ist mir zu "aufwendig", wenn man es quer macht, passiert das nicht. (Dieser Praxistip war für euch kostenlos )
qOKG0GB.jpg

Die direkten Links auf die Hauptbeiträge
Teil 1 Kurzes Feedback - getestet am Mac
Teil 2 Screenshots
Teil 3 Skizzierung eines Dokumentenworkflows

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GelöschterUser99108

absolog

Danke, Killefitz, für den umfangreichen und schnellen Bericht! Verstehe ich das im letzten Teil richtig, dass man die Doxie-Software auch nutzen kann, wenn man keinen Doxie-Scanner besitzt? Oder geht das nur mit dem Doxiemizer, den es dann nur für Mac gibt?


Ja, so ist das. Das sind Mac-only Skripte, die das ganze automatisch machen. Wenn jemand das für Windows anpassen möchte, einfach melden, ich habe das für mich ja sowieso alles dokumentiert.
Der Doxie Scanner arbeitet autark und erzeugt erstmal nur JPGs, damit nicht jeder die Software (beim Go ist der Abby Finereader und beim Flip Autostich dabei) nutzt, erkennt die Software Scans vom Doxie anhand eingebetteter Metadaten und ein paar Randparametern. Wenn man irgendein anderes Bild z.B. vom Smartphone nimmt, die Metadaten passend biegt und etwas trickst, wird das Bild importiert und läßt sich wie vom original Scanner kommend verarbeiten.
Formaljuristische Betrachtungen mal außen vor gelassen ...

Deshalb auch der Disclaimer - aber gehen tut's und mache ich auch so

The software is provided „As Is“. You are only allowed to use the Doxie™ software within the boundaries of the license agreement between you and Apparent. You are not allowed to use this software, if you don’t own a Doxie Go/One/original for the OCR feature and/or a Doxie Flip for the stitching feature. If in doubt, don’t use it.


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GelöschterUser146609

Ah OK. Danke für die Erklärung.

Ich hatte mich schon gefreut, dass es ein nützliches Tool für meine Scans gibt. Ich nutze derzeit den Fujitsu ScanSnap S300 (im Jahr 2007 oder so gekauft). Die dazu gehörige Software ist aber nicht so der Bringer und ich würde gerne viel mehr automatisieren nach dem Einscannen.

Aber jedes Mal die Metadaten zu bearbeiten... ?! Nee, das ist mir glaub ich zu aufwendig und macht es nur noch komplizierter. :-)

Trotzdem herzlichen Dank für Deine Mühen hier und die ausführlichen Erklärungen und Erläuterungen. Macht Spaß, Deine Beiträge zu lesen...

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GelöschterUser99108

absolog

Aber jedes Mal die Metadaten zu bearbeiten... ?! Nee, das ist mir glaub ich zu aufwendig und macht es nur noch komplizierter. :-)


> Fujitsu ScanSnap S300
Aber der ist doch gut und die Software soll auch gut sein, gerade die Windows Version. Ging es da nicht sogar, daß Du auf der Vorlage etwas mit dem Stift markieren kannst, was dann hinterher automatisch als Tag in das PDF aufgenommen wird? Und OCR können die auch. Ich habe immer mit den großen Brüdern geliebäugelt, aber mehr weil ich das Thema Automatisierung/Makros/Skripting spannend finde und zig Ideen hatte, aber "leider" keinen wirklichen Bedarf. Der Doxie ist auch an der Grenze - eigentlich könnte ich auch ohne. Nur jetzt scanne ich alles, was hier an Papier rumfliegt. Deshalb ist das allerwichtigste einen automatischen Workflow zu haben in dem man so gut wie nie mehr reingreifen muß, denn sonst macht man es nicht länger als eine oder zwei Wochen. Aber das sprengt hier den Rahmen ...

Du hast wie ich es verstanden habe Windows, da fehlt mir leider der Überblick, aber beim Mac macht es mit den Skripten gar keine Arbeit mehr. Ich habe dort z.B. eine Anpassung für die IRIS Scanner drin, die werden vom Skript automatisch beim USB Einstecken erkannt und dann werden automatisch die Dateien vom Scanner kopiert und entsprechend angepaßt - dort merkst Du gar nicht mehr, daß der Scanner und die Software eigentlich nicht zusammengehören.

Ich bin mir sicher, daß das alles in Windows genauso geht, Eingangsordner überwachen, prüfen ob neue JPGs drinliegen, Metadaten kontrollieren, eventuell skalieren und/oder konvertieren, neue Metadaten schreiben und der Software weißmachen, daß jetzt ein "Doxiescanner" eingesteckt wurde.
Ich teile gerne meine Rechercheergebnisse, falls es jemand programmieren möchte. Das muß nur Freeware bleiben, sonst haben wir bald Post vom Hersteller.

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GelöschterUser99108

espresso1976

Da ich den Scanner überwiegend zum Scannen für Dokumente nutzen möchte, sollte das Gerät doch ausreichen, oder?


Nach meiner Meinung auf jeden Fall.
Ich halte das Gerät nicht für schlecht, sondern es ist nur eine Frage des Erwartungsmanagements.
25 Euro inklusive der Option auch das Tablet oder Phone nehmen zu können, finde ich mehr als fair und würde den Scanner sogar als Geschenk-tauglich ansehen.

Und bei dem Preis relativieren sich auch meine Anmerkungen. Anders, als wenn er über 100 Euro kostet würde wie ein Doxie oder über 300 Euro wie die größeren FUJITSU ScanSnaps, die dann aber auch mit beidseitigem Scanner, Papierfeeder und guter Software kommen.

Die Haupteinschränkung sagt bereits der Name, das sind Dokumentenscanner, alles was kein Blatt Papier ist, wird damit schwierig, also keine Bücher, keine dicken Pappen, keine gehefteten Vorlagen.

> Habe ihn schon bestellt...
Ich denke, Du wirst ihn behalten - in den Kommentaren steht meines Erachtens schon alles Negative und das Positive siehst Du dann selbst.

Deal Hot, wüsste damit aber nicht genug anzufangen. Scanne nur sporadisch, aber zum Teil halt auch Sachen aus Büchern/Zeitschriften/Gegenstände. Für unterwegs hab ich ne App, die mit der Handycam erstaunlich brauchbar scannt inkl. automatisch zurechtdrehen/schneiden.

espresso1976

Da ich den Scanner überwiegend zum Scannen für Dokumente nutzen möchte, sollte das Gerät doch ausreichen, oder?


Danke...ich denke auch für 25 Euro und meinen "Erwartungen/Ansprüche" ist das ein sehr guter Deal...100 Euro wäre mir das wohl nicht wert gewesen.
Wie gesagt, habe ich noch einen alten Flachbett-Scanner, denn ich je nach Bedarf immer aus meinem Schrank räumen musste, da er viel zu klobig ist und zu viel Platz wegnimmt. Dieser wandert dann auf den Müll und ich habe eine kompakte Variante, mit der ich meine Scanns unkompliziert und einfach erstellen kann.
Vielleicht scanne ich dann wieder mehr, denn es war immer eine große Überwindung, das "Riesenteil" aus dem Schrank zu holen. So ähnlich wie mit Küchengeräten...was im Schrank ist, nutzt man weniger als wenn es auf der "Arbeitsplatte" steht und sofort betriebsbereit ist

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GelöschterUser99108

absolog

Ich arbeite mit Win7 und bin schon seit mind. 3 Jahren auf der Suche nach so einem Workflow...


Bei Windows muß ich passen, da ich nur zu den Dingen etwas sagen kann, die ich selber ausprobiert habe.

Grundsätzlich ist der Ablauf aber immer gleich und wahrscheinlich weißt Du bei einzelnen Stationen besser als ich, wo Du Windows spezifisch schauen mußt.

(Das ist nur der erste Teil, wenn Dir das wegen Banalität nichts bringt, einfach die Handheben, dann brauche ich das Thema nicht so tief und "vollumfänglich" aufzuarbeiten :-) Nur aus Erfahrung weiß ich, daß die Beschreibung des "Problems", häufig die Lösung schon automatisch aufzeigt)
Kurzform: Wenn ich es für Windows suchen müßte, würde ich auf lifehacker.com nach Stichworten wie Windows und Workflow suchen, die Amerikaner sind bei diesem Thema viel aktiver als wir


Zum Ablauf:

Was das Ziel? Ich beschreibe meines und nehme an, daß das auch Deines ist.
Man möchte möglichst wenig Arbeit mit fertigen Dokumenten haben. Die Dokumente sollen nach irgendwelchen Kriterien sortiert, abgelegt, wiederfindbar sein und vielleicht als Bonus, etwas soll automatisch aus den Dokumenten gezogen werden und woanders weiterverarbeitet werden.

D.h. Ausgangspunkt ist immer ein Dokument, das Du zugeschickt bekommst oder selbst erzeugst, sei es nun in Papierform oder als PDF / Grafikdatei.

Um mit den Dokumenten sinnvoll arbeiten zu können, müssen sie erstmal in eine gewisse Struktur gebracht werden. Denn um automatische Ordnungskriterien anwenden zu können, müssen wir der Automatik etwas geben, mit dem sie arbeiten kann.
Im schlimmsten Fall haben wir einfach ein Stück Papier.

Aufgabe 1) vom Papier zum elektronischen Dokument
da wir uns im Scannerthread befinden ist das schonmal ein Anfang. Also alles was physikalisch vorliegt muß per Scanner oder CamApp in etwas elektronisches gewandelt werden.
Meistens hat man die Wahl zwischen JPG oder PDF. Häufig ist das PDF aber eine Mogelpackung, wie bei diesem Scanner. Denn es ist nichts anderes als ein PDF mit eingebetteter Grafik die "zufällig" ein Bild eines Papierdokuments darstellt.
Das hilf uns nur etwas weiter, immerhin etwas, weil ich einem PDF Metadaten "Tags" mitgeben kann. Diese Tags kann ich dann später wieder suchen und so zusammengehörige Dokumente erkennen.

Das Problem ist, daß die Tags nicht vom Himmel fallen, ich muß also aktiv etwas tun und nur das was ich heute in Tags schreibe, kann ich auch morgen suchen.
Wenn ich nicht daran denke, das Stichwort "Absender" zu befüllen, werde ich nicht alle Dokumente eines Absenders finden. Außerdem sagen 10 Tags nicht immer alles notwendige über ein 10 seitiges PDF.

Um an diesem Punkt flexibler zu werden, sollten alle Dokumente, die man als PDF erzeugt idealerweise immer auch mit einer OCR Software behandelt werden, dann hat man den kompletten textuellen Inhalt des PDFs im Volltext in durchsuchbarer Form vorliegen.

Aufgabe 2) vom elektronischen Dokument zum durchsuchbaren Dokument
Jetzt haben wir also ein eingescanntes Dokument als Grafik oder als PDF mit Grafik, damit ist es identisch zu den oben genannten alternativen Anlieferungsformen, bei denen wir von extern ein Bild (z.B. aus der CamApp des Phones) oder ein PDF ohne OCR erhalten.
Somit bewegen wir uns ab hier vom Workflow her für alle Dokumente auf dem dem gleichen Pfad – nur so können wir den automatisieren.
Wir brauchen somit ein Programm, das uns PDFs und Bilder in PDFs mit OCRtem Text konvertiert.

--- erstmal die Kurzform, lange Variante mit Praxisbeispielen nur bei Bedarf ---
PDF mit JPG => PDF mit Text

Aufgabe 3) Arbeit mit dem durchsuchbaren Dokument
PDF mit Text => Volltextsuche nach Stichworten (z.B. Steuernummer, Name, Kundennummer, Jahreszahl, etc.)

Stichworte mit UND / ODER Logik betrachten

Ergebnis der Betrachtung verwenden, um Dokumente in Ordner zu sortieren, Tags zu schreiben, Dokumentennamen anzupassen

Aufgabe 4) Aufgabe 2 + 3 automatisieren

bestimmte Eingangsordner überwachen (z.B. Downloadfolder, Scan-Imagefolder, USB Sticks etc.)
dabei prüfen ob neue JPGs oder PDF drinliegen
falls JPG oder PDF ohne OCR => vorbehandeln (eventuell skalieren und/oder konvertieren) und OCR anstoßen

OCRte Dokumente in einen Workflow Startordner verschieben

Workflow Startordner überwachen
neue Dokumente anhand der Regeln aus Schritt 3 behandeln

Fertig!

Na ja fast, manuelle Arbeit: ab und zu im Workfloweingangsordner nachsehen, was dort liegen geblieben ist und warum es dort liegt.
Stimmen die Kriterien aus Schritt 3, muß man sie weiterfassen, muß man neue Workflowregeln hinzufügen oder ist das ein Einzelfall den man schnell mit der Hand verschiebt.


Für jeden Schritt muß man jetzt "nur" eine geeignete Lösung für sein Betriebssystem finden, Hauptpunkte sind dabei das Erstellen eines OCRten Dokuments, sowie die Software die Ordner überwachen kann und Texte aus PDFs lesen kann.

Am Mac habe ich den ersten Teil mit AppleScript und Folder Action Scripts gelöst und für das endgültige Einsortieren nehme ich aus Bequemlichkeit Hazel von Noodlesoft, weil ich nicht immer in meine Skripte greifen wollte, wenn sich Kriterien ändern.

Wenn ich z.B. auch zum Toom Baumarkt gehen würde :-)
Oben sieht man den Workfloweingangsordner, in der Mitte auf welche Begriffe hin die Dokumente durchsucht werden und unten werden sie richtig benamst und wegsortiert.
QomlihB.png

Die direkten Links auf die Hauptbeiträge
Teil 1 Kurzes Feedback - getestet am Mac
Teil 2 Screenshots
Teil 3 Skizzierung eines Dokumentenworkflows

Killefitz


Großes Kino! So hilfreiche und umfangreiche Beiträge liest man hier selten. Danke dafür!
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GelöschterUser146609

Killefitz! Bravo!!! Was für tolle Informationen und super Tipps!! Vielen, vielen Dank!

Du hast sicher Recht, dass auch mit Windows einiges zu machen ist in dem Bereich. Ich bin vielleicht einfach nur noch zu schlecht informiert oder hatte die falschen Gedanken-Ansätze.

Ich müsste mich mal mit Konzentration und etwas Zeit der Sache widmen und ausprobieren, was so geht...

Ich bin absolut begeistert von Deinem Wissen und Deiner Mühe, die Du Dir hier gemacht hast mit Deinen Beiträgen.

Schade, dass ich noch nicht so viel dazu beitragen kann im Moment.

Großartig sind Deine Texte!

LG

absolog.

Ich habe das Teil da, teste es Gerade. Die Anleitung ist übelst schlecht. Die Software bietet keinerlei Einstellungsmöglichkeiten ausser Auflösung. Beim Scannern über Windows 8 muss eine App heruntergeladen werden, was zu einer zwingenden Registrierung bei Microsoft führen würde. Software für Win 7 vorhanden auf: ionaudio.com/pro…opy.

Umsetzung nur Scannen über Wifi und nicht auch noch über USB ist schlecht, weil die Internetverbindung am PC unterbrochen wird - man kann nur eins machen. Andernfalls hilft eventuell ein mini WLAN Stick für 5-10 EUR um eine Verbindung extra zum Scanner aufzubauen.
Geschwindigkeit bei 300 DPI ist ok.
Gut für Versicherungsmakler vor Ort, aber ein iPhone scannt da ehe besser.

Würde ich nur für 24 EUR empfehlen, wenn überhaupt.
Für 99 EUR wäre ein Android Telefon als Scanner sinnvoller.

In dem Zusammenhang möchte ich auf PDFpen Scan+ für iPad/iPhone hinweisen...

Dudi

Automatischen Upload zu Dropbox, Google Drive usw kann der nicht oder?


Auf jeden Fall Autoupload zu E-Post.

trashbin

Alternativen (teurer) wäre eine Scanner-Mouse bzw. die vielen portablen Scanner, die man von Hand über das Original führt.


Sorry, hab meinen letzten Handscanner 1995 gekauft (mit ansteckbarem Motor zum automatischen Überfahren der Dokumente), war gar nicht mal so schlecht.
Eigentlich hats mich total gejuckt dieses Teil hier zu kaufen, um unterwegs mal zu scannen, aber wies der Teufel will, habe ich gestern Nacht das 3TB-NAS von Notebooksbilliger bestellt und dabei zufällig eine B-Ware Scanner-Mouse (LG LSM-100 Maus) für 18,- gesehen (Einzelexemplar), mit der ich auch schon seit zwei Jahren liebäugele. Ist halt flexibler einzusetzen und noch mobiler (man scannt durch wilde Mausbewegungen über das Dokument).
Aber für deine Fotos würde ich lieber einen vernünftigen Flachbettscanner nehmen, notfalls ausleihen. Ich denke selbst All-in-One-Geräte reichen da, wenn du wie erwähnt keine höchsten Ansprüche hast.

Killefitz

Ich habe z.B. zwischen Tastatur und Monitor einen Doxie Go stehen, mit dem ich erstmal alles scanne, was hier an Papierkram so aufschlägt, das wird dann als OCRtes PDF abgespeichert und anhand der OCR Informationen automatisch wegsortiert bzw. weiterverarbeitet. Und wenn man mit Intelligenten Ordnern arbeitet, die sich aus dem Volltetxt nach Begriffen selber zusammenstellen, liegen alle Baumarktrechnungen zusammen in einem Ordner oder alle Arztrechnungen, ohne daß man damit Arbeit hat.


Also ich bin jetzt nicht so der Profi was Dokumentenmanagement angeht, aber ich hatte mal eine Windows-Software "Amagno" (a la Magnet), die genau das alles versprach (automatische Dokumentsortierung, OCR etc.).
Ich hatte die aus irgendeinem Weihnachtskalender oder giveawayoftheday.com o. ä., war eigentlich vielversprechend, habs nach Rechnerwechsel und mangels vieler Dokumente nicht weiterverfolgt (ist schon etwas Einarbeitung nötig).
Gibt auch ne Free-Version, mal googeln.
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GelöschterUser99108

trashbin

mangels vieler Dokumente nicht weiterverfolgt.


Das ist nach meiner Erfahrung schon eines der Hauptprobleme solcher Lösungen. Ich habe auch einiges ausprobiert, von Desktopprogrammen bis hin zu Cloud-gestützten Lösungen, aber immer wollen die Programme, daß ich etwas mache.
Wer im Herzen kein verkappter Beamter ist, findet nur wenig Gefallen daran, beim Import jedes einzelne Dokument sorgfältig mit Metadaten zu versehen. Da ist man ruck zuck wieder an dem Punkt, es eben sein zulassen oder überall Dummydaten einzutragen.

Deshalb scannt ja auch keiner auf Dauer Dokumente mit dem Flachbettscanner - Scanner an, Computer an, Klappe auf, Dokument einlegen, Klappe zu, Scannen drücken (Desktop Software startet i.d.R. automatisch), warten, Klappe auf, nächstes Dokument usw. usw.
Lauter Schritte bei denen man etwas tun muß und auch aufpassen muß: liegt es richtig rum, liegt es gerade, paßt der Scan, dann wieder auf die Hardware/Software warten, vielleicht irgendwelche Namen vergeben usw.
Da ist überhaupt keine Geschwindigkeit hinter, das macht niemand freiwillig dauerhaft.

Dokumentenverwaltungen machen es sogar noch lästiger.

Paperless auf dem Mac möchte z.B. daß ich das s.u. schön brav ausfülle, aber dazu habe ich ehrlich gesagt privat keine Lust, ist ja nicht mein Job, die Software soll mir gefälligst Arbeit abnehmen. Da setze ich mich lieber hin und bastle weiter an Bedingungen und Skripten, um das automatisch aus den Dokumenten zu ziehen - und was nicht geht, geht eben nicht.

MTpGc8y.png

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Das mag ich am Doxie, ein Druck und der Scanner ist sofort bereit, egal ob der Mac an ist oder noch, einfach das Papier durchschieben und "irgendwann" mal macht man den Import, mehrseitige Scans noch "zusammenklippen" damit sie zu einem PDF werden und dann alles blind in einen Ordner schieben und für den Rest greifen die Skripte für die Verarbeitung.

NACHTRAG
Es aber natürlich nicht alles Gold, woran ich z,B. noch rumdoktore ist das automatische Erkennen das Rechnungsbetrags, denn dann könnte ich einfach intelligente Ordner (unter Mac OS X sind intelligente Ordner quasi abgespeicherte Suchen die automatisch aktualisiert werden - gesucht werden kann dabei auch nach dem Inhalt des Dokuments und nach Metadaten) anlegen, die quasi als dritten Verarbeitungsschritt immer automatisch die Summe Ihres Inhalts anzeigen.

D.h. ich definiere den Ordner/die Suche "Alle Baumarkt Rechnungen" als
1) enthält OBI oder Hagebau oder XYZ
2) Erstellungsjahr des Dokuments ist 2014
und schon liegen die Dokumente bzw. die Referenzen auf die Dokumente darin und das Skript ändert den Namen des Ordners und hängt hinten die aktuelle Summe an. "Alle Baumarkt Rechnungen 123,54€"

Und da das ein völlig generischer Vorgang ist, kann man sich damit so gut wie alle Rechnungen aufaddieren lassen, wenn man nur die richtige Suche das formuliert bzw. zusammenklickt.


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GelöschterUser146609

trashbin

Gibt auch ne Free-Version, mal googeln.



Danke trashbin. Leider ist die Free-Version von Amagno cloud-basierend. Da kann man nix lokal speichern.
Und ich habe wenig Lust, meine Dokumente einem Fremden zu überlassen.

Mein Scanner ist heute angekommen.
Nach den ersten Tests bin ich mit der Qualität und dem Handling sehr zufrieden, zumal es sehr wenig Platz beansprucht.
Für meine Zwecke - "Gelegenheits-Scans" - daher vollkommen ausreichend und für den Deal-Preis ein absolutes "Schnäppchen".

Noch mal DANKE!

Also, auch wenn der Deal abgelaufen ist, gab es den Scanner jetzt noch zum angegebenen Preis inkl. Gutschein und Versandkostenfrei (Bankeinzug).

Kann ich den jetzt einfach an den Laptop oder ins WLAN hängen und farbige DIN A4 Seiten einscannen, oder muss ich mich noch mit irgendwelchen Apps rumschlagen? In den ersten Kommentaren war ja auch ein Link zu einer passenden Software, ist das nun das Richtige oder gibt's noch andere Ideen, den Scanner einfach zu verwenden?

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GelöschterUser99108

docly

Kann ich den jetzt einfach an den Laptop oder ins WLAN hängen und farbige DIN A4 Seiten einscannen, oder muss ich mich noch mit irgendwelchen Apps rumschlagen


* man kann ihn nicht direkt über USB anschließen, die USB Buchse ist nur zum Laden
* er wird nicht in ein bestehendes WLAN Netzwerk gehängt, sondern er öffnet sein eigenes Netz in das man sich vom Mac/PC/Smartphone einbuchen muß
* der Scanner ist "dumm", d. h. man braucht immer ein Mac/PC/Smartphone um den Scanvorgang zu starten
* auf dem Mac/PC/Smartphone muß das Scanprogramm installiert sein, um den Scanvorgang zu starten und das Scanergebnis zu speichern
* das von mir erwähnte Programm dient dazu am Mac die bereits gespeicherten JPG/PDF Dateien mit einem Scanprogramm eines anderen Scanners nachzubearbeiten
* es handelt sich um einen Dokumentenscanner, daher ist es zwar möglich auch farbig zu scannen, aber die von großen Scannern bekannten Möglichkeiten zur Kalibrierung etc. gibt es nicht, die Korrekturen mußt man dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm hinterher machen

Aber zu dem Preis ist das ein sehr gutes Gerät, man hat ein Kabel weniger auf dem Schreibtisch und kann den Scanner wg. der Handysoftware auch abseits vom PC nutzen. Wenn Du nur Dinge scannst, die durch den Scannerschlitz passen, machst Du nichts verkehrt und für den Rest nimmst Du ein Kamerascanprogramm.

Wenn Du die OCR Funktion benötigst, gibt es diverse Freeware oder Clouddienste, die das automatisch mit anbieten - weniger bequem als bei deutlich teureren Scannern, aber es geht
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