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Köln: gratis Kino: Eine Insel namens Udo - Filmforum im Museum Ludwig am 9.10 um 19 Uhr

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Köln: gratis Kino: Eine Insel namens Udo - Filmforum im Museum Ludwig am 9.10 um 19 Uhr

Eine Insel namens Udo

Deutschland 2011
80 Minuten
Regie: Markus Sehr

Darstellerin und Darsteller: Fritzi Haberlandt und Kurt Krömer

Anschließend Gespräch mit Daniela Knapp und Markus Sehr über ihre Arbeit, moderiert von Bildgestalter und ifs-Dozent Hajo Schomerus

So lange er denken kann, leidet Udo (Kurt Krömer in seiner ersten Kinohauptrolle) unter "Schwersichtbarkeit". Nur wenn er andere direkt anspricht oder sie berührt, wird er von ihnen wahrgenommen. In seinem Leben als sozialer Sonderfall hat sich Udo bestens eingerichtet. Der Kaufhausdetektiv wohnt unbehelligt in der Sportwarenabteilung seiner Arbeitsstelle in einem Zelt, seiner "Insel". Bis Jasmin auftaucht: Die ehrgeizige Hotelfachfrau ist der erste Mensch, der Udo sofort wahrnimmt - und sein Herz erobert. Doch bereits die erste gemeinsame Nacht hat ungeahnte Auswirkungen: Udo ist nun plötzlich für alle sichtbar - eine völlig neue Erfahrung, die reichlich Konfliktstoff birgt. Denn in Sachen Konversation und Umgangsformen ist er nicht gerade ein Experte. So stolpert er von einer Peinlichkeit zur nächsten und stellt damit die junge Beziehung auf die Probe. Mit "Eine Insel namens Udo" ist Markus Sehr, der an der ifs Filmregie studiert hat, ein überaus unterhaltsames Debüt über die Annäherung zweier Menschen gelungen, die sich oft selbst im Weg stehen.

Die charmanten visuellen Ideen des Films hat die Bildgestalterin Daniela Knapp mit ihrer Kamera in Szene gesetzt - bei ihrem ersten Ausflug in das Genre der Romantischen Komödie. Nach einem Studium an der Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und Neue Medien, Bozen und einem anschließendem Kamerastudium an der Filmakademie Baden-Württemberg stand Daniela Knapp 2001 bei "Mein Bruder der Vampir" (Regie: Sven Taddicken) erstmals als verantwortliche Bildgestalterin eines Kinofilms hinter der Kamera und wurde dafür unter anderem mit dem Preis Best Cinematography auf dem Filmfestival Brooklyn ausgezeichnet. Auch die nächste Zusammenarbeit mit Regisseur Taddicken war von Erfolg gekrönt: Für ihre Arbeit an "Emmas Glück" (2006) war sie für den Deutschen Kamerapreis nominiert. Es folgten zahlreiche weitere Arbeiten fürs Kino, darunter der Schweizer Bollywood-Film "Tandoori Love" (2006, Regie: Oliver Paulus) und das Jugenddrama "Was am Ende zählt" (2007, Regie: Julia von Heinz). Besonders überzeugen konnte Daniela Knapp 2010 mit ihrer Bildgestaltung des historischen Dramas "Poll", die ihr beim Deutschen Filmpreis eine Lola für die Beste Kamera einbrachte sowie den Preis der deutschen Filmkritik.

An der ifs internationale filmschule köln betreut Daniela Knapp einige der aktuellen Abschlussfilmprojekte.

Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln

Veranstaltungsort
Filmforum NRW e. V. / Kino im Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln - Altstadt/Nord

11 Kommentare

Der Film ist echt total süß. Empfehlung von mir.

Schöner Film....der unsichtbare Udo. Kann man sehen!!

Würde ich gerne hingehen, gibts da Karten für oder schaut man einfach vorbei?

Kritiken lesen sich da etwas anders - aber hier geht es vermutlich eh um das Gesamterlebnis

Also ich habe den Film in der halbfertigen Version vor ca. 1 Jahr gesehen und fand ihn katastrophal!
Kann mir nicht vorstellen, dass man daraus noch einen sehenswerten Streifen machen konnte

Helga

Also ich habe den Film in der halbfertigen Version vor ca. 1 Jahr gesehen und fand ihn katastrophal! Kann mir nicht vorstellen, dass man daraus noch einen sehenswerten Streifen machen konnte

Vor 'nem Jahr halbfertig? Der ist doch von 2011, Fritz Haberland hat 2012 einen Preis dafür gewonne und vor einigen Monaten lief der auch schonmal im Fernsehen. Hab' ich gesehen, kann man ansehen, kein Knaller, aber auch nicht schlecht, nette Idee, Kurt Krömer wird wohl eher keine große Schauspielkarriere machen, macht ja auch nichts.

Turaluraluralu

Vor 'nem Jahr halbfertig? Der ist doch von 2011, Fritz Haberland hat 2012 einen Preis dafür gewonne und vor einigen Monaten lief der auch schonmal im Fernsehen. Hab' ich gesehen, kann man ansehen, kein Knaller, aber auch nicht schlecht, nette Idee, Kurt Krömer wird wohl eher keine große Schauspielkarriere machen, macht ja auch nichts.


Ist dann wohl schon länger her, ich habe ein sehr schlechtes Zeitgefühl Wundert mich dass es für diesen Film sogar einen Preis gab. Aber die Geschmäcker sind - Gott sei Dank - verschieden.

Nicht der Film hat einen Preis bekommen, das wäre auch zuviel der Ehre. Die Schauspielerin bekam einen für die Darstellung ihrer Rolle. Und dem kann man durchaus zustimmen. (-:=

Den Film selbst müsste ich nicht unbedingt nochmal sehen - die allermeisten anderen, auch ausdrücklich guten übrigens auch nicht - aber mit der anschließenden Befragung von Regisseur und Kamerafrau wäre das auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nette, leichte Unterhaltung. 4Free, warum nicht.

spinpoint

Nette, leichte Unterhaltung. 4Free, warum nicht.



So sehe ich das auch :-)

Morgen ist die Veranstaltung !

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