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Kostenlose Greenpeace Ratgeber z.b. Essen ohne Pestizide u.A.

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Beliebteste Kommentare

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt


Was soll Gentechnik denn bringen? An der Hohenheimer Uni haben sie schon nachgewiesen, dass sogar auf höheren Ertrag gezüchtete Getreidesorten ohne Pestizide weniger Ertrag erbringen als Urformen.
Mit den genmanipulierten Pflanzen sieht es nicht anders aus, was meinst du wieso die Selbstmordrate in den Entwicklungsländern hoch gegangen sind seit dem Monsanto dort ihren Mist verkauft?
Die Kleinbauern haben sich das Saatgut auf Kredit gekauft im Vertrauen darauf, auf Pestizide verzichten zu können.
Da sie dann doch jedes Jahr immer mehr Pestizide einsetzen mussten und der Ertrag dennoch nicht reichte um die Kredite abzuzahlen haben die sich von Jahr zu Jahr immer weiter verschuldet und am Ende trinken sie die Pestizide von deutschen Chemieriesen, die in der EU wegen Krebsgefahr verboten sind und dort weiter vertrieben werden, und lassen ihre Familie ohne Ernährer und Schulden zurück.
Die Genmanipulation hat vorrangig den Zweck, dass die Frucht der Pflanze nicht genutzt werden kann um eine weitere Aussaat zu machen.
Die Bauern müssen für jede Saat neues Saat gut kaufen.

Und Nahrungsmangel haben wir auch nicht auf der Welt. Schau die mal "We feed the World" an.
Das Brot was in Wien weggeschmissen wird, würde ausreichen die zweit größte Stadt Österreichs mit Brot zu versorgen.
Wir exportieren so viele Tomaten und verschmähtes Hühnerfleisch (Hühnerflügel...) nach Afrika, durch Exportsubventionen werden die hiesigen Produzenten aus dem Markt gefegt und dann jammern die Politiker, wenn die arbeitslosen Bauern versuchen in die EU zu gelangen.
Mit den Fischern ist es dasselbe, große Traulerflotten aus den Industrieländern die alles abfischen und wir schmeißen das Essen in den Biomüll.

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt



Waeren sie dann nicht eher konsequent? Interessante Logik!

27 Kommentare

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt



Waeren sie dann nicht eher konsequent? Interessante Logik!

Ich esse gerne Pestizide. Irgendwann stirbt man eh..

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt


Was soll Gentechnik denn bringen? An der Hohenheimer Uni haben sie schon nachgewiesen, dass sogar auf höheren Ertrag gezüchtete Getreidesorten ohne Pestizide weniger Ertrag erbringen als Urformen.
Mit den genmanipulierten Pflanzen sieht es nicht anders aus, was meinst du wieso die Selbstmordrate in den Entwicklungsländern hoch gegangen sind seit dem Monsanto dort ihren Mist verkauft?
Die Kleinbauern haben sich das Saatgut auf Kredit gekauft im Vertrauen darauf, auf Pestizide verzichten zu können.
Da sie dann doch jedes Jahr immer mehr Pestizide einsetzen mussten und der Ertrag dennoch nicht reichte um die Kredite abzuzahlen haben die sich von Jahr zu Jahr immer weiter verschuldet und am Ende trinken sie die Pestizide von deutschen Chemieriesen, die in der EU wegen Krebsgefahr verboten sind und dort weiter vertrieben werden, und lassen ihre Familie ohne Ernährer und Schulden zurück.
Die Genmanipulation hat vorrangig den Zweck, dass die Frucht der Pflanze nicht genutzt werden kann um eine weitere Aussaat zu machen.
Die Bauern müssen für jede Saat neues Saat gut kaufen.

Und Nahrungsmangel haben wir auch nicht auf der Welt. Schau die mal "We feed the World" an.
Das Brot was in Wien weggeschmissen wird, würde ausreichen die zweit größte Stadt Österreichs mit Brot zu versorgen.
Wir exportieren so viele Tomaten und verschmähtes Hühnerfleisch (Hühnerflügel...) nach Afrika, durch Exportsubventionen werden die hiesigen Produzenten aus dem Markt gefegt und dann jammern die Politiker, wenn die arbeitslosen Bauern versuchen in die EU zu gelangen.
Mit den Fischern ist es dasselbe, große Traulerflotten aus den Industrieländern die alles abfischen und wir schmeißen das Essen in den Biomüll.

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt



Cold.

Freue mich schon auf Maltes Beitrag.

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt



Ich finde es immer erstaunlich, dass Gentechnik generell verdammt wird "nur" (und das soll nicht bedeuten, dass ich den Konzern positiv sehe) weil Industrieriesen Gentechnik zu ihrem Nutzen gebrauchen.
Fakt ist (und ich hoffe wir sind da auf einer Linie), die Gentechnik ist mit das mächtigste Werkzeug, dass die Menschheit besitzt. z.B. extrem viele Reagenzien, die in der Forschung benutzt werden, um z.B. Pathomechanismen aufzuklären sind nur herzustellen, weil es Gentechnik gibt. Ganz abgesehen von Arzneimitteln, die nur durch GVOs dermaßen billig, "tierlieb" etc. zu produzieren sind. Und noch zig andere Beispiele.
Klar, das hat nichts mit den Nahrungsmitteln zu tun, aber in den richtigen Händen bietet diese Technik ein enormes Potential. Von resistenteren Pflanzen (nicht nur gegenüber Pestiziden, sondern auch Umweltschwankungen), über haltbarere Lebensmittel, bis hin zu ertragsmaximierten Sorten, nichts ist unmöglich.
Was spricht gegen Gentechnik? Weil böse Firmen die für sich benutzen um den Gewinn zu maximieren? Das ist nicht der Fehler der Methode, sondern der Politik.
Zu den häufigsten Gegenargumenten:
Horizontale Übertragung auf den Menschen:
DNA ist zwar relativ stabil, aber nach der Verdauung im Magen ist nichts mehr davon übrig. Selbst wenn was übrig wäre, würden auch jetzt schon Fremdgene in unser Genom "wandern". Niemand wird auf einmal rote Haut kriegen, weil er eine genetisch veränderte Tomate isst. Niemand.

Verdrängung anderer Arten:
Im natürlichen Lebensraum haben genmanipulierte Pflanzen, im Sinne von eingebrachten Genen, einen Selektionsnachteil (was bringt dem Mais die Pestizidresistenz, wenn in dem Bereich nicht gesprüht wird? Nichts! Ein größeres Genom bedeutet aber einen Selektionsnachteil, da das "unnütze" Gen bei der Zellteilung immer mitgeteilt werden muss.)

Ausnutzung von Bauern:
Ja, da gibt es definitiv große Probleme, aber da ist weniger die Methode Schuld, als die Politik.

Ich respektiere Menschen, die keine gentechnisch veränderten Lebensmittel essen wollen, wenn sie vernünftige Argumente haben. Aber leider ist es in Deutschland so, dass sobald das Wort "Gen" auftaucht, ein Großteil rot sieht und sofort dagegen ist, ohne genau zu wissen um was es geht (nicht unbedingt auf dich bezogen, aber ich hatte schon viele Diskussionen).
Abgesehen davon finde ich es extrem egoistisch, wenn die Forschung an einem Gebiet (aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen) behindert wird, dass das Potential hat, den Welthunger zumindest einzudämmen.
Klar, wir reden leicht davon so etwas zu verdammen, wenn wir einen gut gefüllten Kühlschrank haben. Aber frag mal (und jetzt kommt ein 08/15 Vergleich) das Kind in Afrika mit Fliegen in den Augen, ob es eine Tomate mit Gen XY essen würde, oder nicht.

P.S. Nein, ich arbeite für keine Firma, die in der Branche tätig ist und ich arbeite auch in keiner Forschungsgruppe, die sich damit beschäftigt. Ich bin in der klinischen Forschung unterwegs...

Don90

Verdrängung anderer Arten:Im natürlichen Lebensraum haben genmanipulierte Pflanzen, im Sinne von eingebrachten Genen, einen Selektionsnachteil (was bringt dem Mais die Pestizidresistenz, wenn in dem Bereich nicht gesprüht wird? Nichts! Ein größeres Genom bedeutet aber einen Selektionsnachteil, da das "unnütze" Gen bei der Zellteilung immer mitgeteilt werden muss.)



Ich kann jetzt zwar nicht zu allem was sagen, aber zumindest dieser Abschnitt ist völliger Unsinn. Die Mechanismen die hinter Resistenzen sind das Interessante. Bestimmte Stoffe werden evtl. nicht aufgenommen, nicht eingelagert oder abgebaut, was das für Auswirkungen in natürlichen Ökosystemen hat ist völlig individuell und nicht vorhersehbar.

Don90

Abgesehen davon finde ich es extrem egoistisch, wenn die Forschung an einem Gebiet (aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen) behindert wird, dass das Potential hat, den Welthunger zumindest einzudämmen.



Ja, für die nächsten 20 Jahre vielleicht... Am Ende ist es doch einer der berühmten Teufelskreise: Mehr Nahrung, mehr Menschen und am Ende ist man wieder am Anfang, da sehe ich nicht viel Potential. Du hast mehrmals die Politik angesprochen, die könnte hier mehr helfen als veränderte Nahrungsmittel.

User5001, willst du damit sagen, dass es dir lieber wäre, wenn die Leute alle verhungern, die man ganz einfach mit "Genpflanzen" ernähren könnte?

Menschen manipulieren Pflanzen (und Tiere) schon seit tausenden Jahren. Hätten wir heute noch das Getreide von vor 2000 Jahre, würden wir alle verhungern. Also hat man sukzessive durch Züchtung neue, verbesserte Sorten geschaffen.

Genmanipulation ist nichts anderes. Also genau das, was wir bereits ewig machen. Da wir aber nicht mehr im Mittelalter sind, stehen uns heute andere Werkzeuge zur Verfügung.

Und da können sich die Leute noch so darüber aufregen, wir werden auch die nächsten tausend Jahre Pflanzen zu unserem Gunsten manipulieren. Ohne Fortschritt wären wir nicht da, wo wir heute stehen.

Vergleichspreis? Gibt es diese Dinger nicht immer kostenlos?

40yapar

Vergleichspreis? Gibt es diese Dinger nicht immer kostenlos?



Was willst bei 0 Euro vergleichen? :O

40yapar

Vergleichspreis? Gibt es diese Dinger nicht immer kostenlos?



Vielleicht ne Leserprämie auf ein VW/Audi Girobankkonto :-D verknüpft mit WM Titel Bonus ?! Haha.

Das ist wieder ein geiles Thema um Tagelang zu diskutieren.
Ich vertrete die Meinung: Ich versuche nur "natürliche" Lebensmittel zu essen, also alles was ohne menschliches Eingreifen wächst.
Mir ist es egal ob mein Apfel 10cm oder 7cm Durchmesser hat. Wenn mein Schnitzel nur die Hälfte wiegt weil keine Chemie drin ist, dann verkrafte ich das auch locker.
Ich finde man sollte alles natürlich anbauen, so wie es vor 100 Jahren noch wahr. Wenn das Essen nicht reicht, dann gibt es eben eine Kindergrenze wie in China und wenn das immernoch nicht reicht, dann lassen wir alle RTL-Zuschauer kastrieren, weil das sind die Menschen die mehr Kinder in die Welt werfen als man brauch.
Wenn ich mir sowas wie die Wollnys (keine Ahnung wie man sie schreibt) anschaue: 10 kinder, alle gehen zur Schule, nicht einer beherrscht die deutsche Rechtschreibung ANSATZWEISE. ALle ungepflegt, Aussprache unter aller Sau usw usw. Und genau solch eine Sendung spiegelt den deutschen Durchschnitt wieder.
Vor 10 Jahren hätte sich niemand getraut sowas zu schauen, aber wir werden immer mehr herangezüchtet wie die Amis.
Aber um wieder zum Thema zurück zu kommen:
Ich finde es schon traurig genug dass es VIEL günstiger ist ungesund zu Essen. Für 60 Cent krieg ich ne Pizza die zu 90% nur aus Chemie besteht, vielleicht sogar noch mehr... Was kostet mich denn Bio Gemüse? Es ist schon traurig dass ich BIO kaufen muss um weniger als 5%? oder 10%? Pestizide in meinem Essen zu haben. Besser angebaut ist es dadurch aber immernoch nicht. BIO Fleisch - der größte Schwachsinn überhaupt.
Das heisst ich zahle geschätzt 10mal so viel wie jeder andere um mich 5% besser zu ernähren und zu fühlen...
So sieht unsere Welt aus

Was manche Leute für einen Unsinn wieder hier schreiben. Wieso sollte Gentechnik den Hunger auf der Welt beseitigen? Überlegt mal wie viele Lebensmittel allein in Deutschland jeden Tag weggeworfen werden. Hunger ist immer das Resultat falscher Verteilung.
Greenpeace sind zum großen Teil linke Heuchler, aber Umweltschutz ist im Interesse alle.

Mentolo

Cold weil Greenpeace meistens selber heuchler sind^^ Die würden lieber noch jeden auf der Erde verhungern lassen bevor man Gentechnik oder so einsetzt

User5000

User5001, willst du damit sagen, dass es dir lieber wäre, wenn die Leute alle verhungern, die man ganz einfach mit "Genpflanzen" ernähren könnte?

cpa

Menschen manipulieren Pflanzen (und Tiere) schon seit tausenden Jahren. Hätten wir heute noch das Getreide von vor 2000 Jahre, würden wir alle verhungern. Also hat man sukzessive durch Züchtung neue, verbesserte Sorten geschaffen. Genmanipulation ist nichts anderes. Also genau das, was wir bereits ewig machen. Da wir aber nicht mehr im Mittelalter sind, stehen uns heute andere Werkzeuge zur Verfügung. Und da können sich die Leute noch so darüber aufregen, wir werden auch die nächsten tausend Jahre Pflanzen zu unserem Gunsten manipulieren. Ohne Fortschritt wären wir nicht da, wo wir heute stehen.





Wie ich und malte89 schon sagten, es werden so viele Lebensmittel schon von den Supermärkten weggeschmissen, damit könnte man schon viel Leid mindern. Aber was nützt es wenn die Bauern noch mehr produzieren, Frag mal einen Bauern wie viel seiner Ernte er aussortiert, weil ihm die Händler die "unförmigen" Fürchte nicht abnehmen.
Und blinder Nahrungsmittelexport hilft auch nicht, wenn die Leute kein Geld haben und die Infrastruktur desolat ist, dann hungern Menschen in einem Land, dass Lebensmittel exportiert.
Wieso werden so viele Blumen aus Afrika Importiert, wenn dort Menschen verhungern? Die Flächen/Gewächshäuser könnten auch zur Lebensmittelproduktion genutzt werden.
Oder Fisch den wir aus Afrika beziehen, was soll denn das?
Ganz einfach, wer kein Geld hat kann kein Essen kaufen, wenn er zudem nichts Anbauen kann, weil irgendwelche Großbauern aus China/Indien, die sich aus Profitgründen in Afrika ansiedeln, das ganze Wasser verbrauchen und der Staat zu sieht weil sie gut geschmiert wurden oder denken mit den Steuereinnahmen irgend etwas bewirken zu können.
Wieso braucht man genmanipulierte Pflanzen, wenn bereits jetzt der größten Teil wieder unter gepflügt wird, ein weiterer Teil Landet hinterm Supermarkt direkt in den Müll, einen weiteren Teil schmeißen die Verbraucher weg.
Und Biosprit aus dafür extra gepflanzter Biomasse wäre so gesehen auch furchtbarer Sarkasmus, wenn wir doch so dringend Nahrung für Menschen, aber durch die scheinbare Reduktion der Nahrungsmittelproduktion erzeugt man einen Grund die Verbraucherpreise hoch zu treiben, als würde nicht genug vernichtet werden.
Googelt mal den Begriff "Darwin’s Nightmare" und was haben Arzneimittel Hersteller schon an Mist gebaut. Hormone die durch das Abwasser die Tiere beeinflusst haben; Schlafmittel die schreckliche folgen für die ungeborenen hatten; unmenschliche Tests an Menschen umd die Wirkung zu untersuchen; ... da muss man nicht mit Gentechnik herum spielen, wenn man nicht weiß was dabei raus kommt.
Es gibt sehr wohl schon Kreuzungen, Maismutanten Mexiko wo die Mutant die Biodiversität bedrohen.
Die Politik tut nichts weil die Konzerne Lobbyarbeit betreiben.

User5001

Ich kann jetzt zwar nicht zu allem was sagen, aber zumindest dieser Abschnitt ist völliger Unsinn. Die Mechanismen die hinter Resistenzen sind das Interessante. Bestimmte Stoffe werden evtl. nicht aufgenommen, nicht eingelagert oder abgebaut, was das für Auswirkungen in natürlichen Ökosystemen hat ist völlig individuell und nicht vorhersehbar.


Ok, gebe ich dir Recht, da war ich etwas vorschnell. Die Auswirkungen auf Ökosysteme sind noch nicht richtig abzuschätzen, trotzdem sollte man weiter in diese Richtung forschen, alleine schon um eventuell irgendwann eine bessere Aussagekraft hat.
Mein Argument mit dem Selektionsnachteil steht allerdings immer noch (so gehört auf einem Seminar über GVOs an der Uni)

Ja, für die nächsten 20 Jahre vielleicht... Am Ende ist es doch einer der berühmten Teufelskreise: Mehr Nahrung, mehr Menschen und am Ende ist man wieder am Anfang, da sehe ich nicht viel Potential. Du hast mehrmals die Politik angesprochen, die könnte hier mehr helfen als veränderte Nahrungsmittel.


Wenn ich mir unsere Politiker so ansehe glaube ich schon, dass Gentechnik ein höheres Potential als die Politiker haben...

Zu Whizzkiddy:
Herzlichen Glückwunsch, dann darfst du ungefähr nichts mehr essen. Der Mensch hat genetisch fast überall seine Finger mit drin, oder glaubst du die zig tausend Apfelsorten waren von Anfang an da? Kreuzungen, Züchtungen etc. Und ja, auch Bio-Sachen sind Produkte von gezielter Zucht. Was der Apfelbauer auf dem Feld macht, machen Forscher im Labor, nur in kleinerem Maßstab. Nichts anderes ist die böse Gentechnik.
Zu den Kommentaren a la "Naja, wenn wir zu wenig Nahrungsmittel haben sollen die halt sterben" => Herzlichen Glückwunsch zum Fehlern jeglicher Empathie gegenüber unbekannten Menschen. Lässt sich leicht sagen so was, wenn man in einem Land wie Deutschland sitzt.
Ich gebe dir Brief und Siegel, wenn die komplette Landwirtschaft wieder auf den Standard von vor 100 Jahren umgebaut wird, rasten die MyDealzer wahrscheinlich als Erste aus, weil das Glas Nutella auf einmal 5€ kostet. Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, ich finde die Sichtweise ziemlich weltfremd und zu einem gewissen Teil auch asozial.

Malte89: Natürlich hat Gentechnik das Potential den Welthunger (zumindest vorübergehend) einzudämmen. Selbst wenn es zeitlich begrenzt ist, gibt uns das immerhin eine Zeitspanne um an anderen Lösungen zu arbeiten.
Was bringt es dem Kind in Afrika, wenn in Deutschland die halbe Packung Salami weggeworfen wird? Soll man weggeworfene Lebensmittel sammeln und nach Afrika (oder sonstwohin) schiffen? Ich finde es wäre viel naheliegender in den Ländern z.B. Getreide anzubauen, der ertragreich, robust und an Orten angebaut werden kann, wo das normalerweise eher schwer ist.
Ja, es ist eine extrem schlechte Umverteilung, aber wenn man das Problem lösen könnte und dazu noch GVOs... das wäre meiner Meinung nach die beste Lösung. Und ich glaube ehrlich gesagt eine realistischere Lösung sind eben genetisch modifizierte Pflanzen, weil wir Westler unseren Lebensstandard haben und behalten wollen und das für möglichst wenig Geld. Solange da kein Umdenken stattfindet wird es auch keine Änderung der Umverteilung geben, so ist unsere Welt nun einmal.

Slashhammer: Aus dem Grund tanke ich kein E10
Wie du schon gesagt hast, unkontrollierter Lebensmittelexport ist keine Lösung, den Anbau in solchen Ländern gewährleisten, das ist die Lösung. Die Politik und der Lobbyismus werden sich auf die Dauer nicht ändern, es wird immer raffgierige Unternehmen geben. Ich verstehe nicht, warum man nicht den nächsten (in meinen Augen) logischen Schritt macht, wenn man Konzernpolitik nicht ändern "kann" (=will) zumindest und versucht zumindest die beste Ernte aus schlechtem Boden, Wassermangel etc. zu machen. Und das geht relativ schnell mit Gentechnik.
Was deine Beispiele der Pharmaindustrie mit Gentechnik zu tun hat verstehe ich nicht wirklich. Contergan z.B. hatte nichts mit Gentechnik zu tun .
Abgesehen davon wird Gentechnik im pharmazeutischen Bereich schon lange und erfolgreich eingesetzt (bestes Beispiel: Insulin hergestellt von Mikroorganismen).
Natürlich sollte man den Anbau von solchen Sorten nicht überstürzen und noch besser erforschen, was die Sorten mit dem Ökosystem machen. Kategorisch ablehnen halte ich für falsch.
P.S. Hast du eine Quelle von der Mais-Mutante in Mexiko?

haaangover

Ich esse gerne Pestizide. Irgendwann stirbt man eh..



Gesund sterben hat auch keine Vorteile...

User5000

User5001, willst du damit sagen, dass es dir lieber wäre, wenn die Leute alle verhungern, die man ganz einfach mit "Genpflanzen" ernähren könnte?


Nein, auch bei Genmanipulierten Früchten würde es zu keinem Stillstand des Welthungers kommen, da noch immer bedingt durch die Politik keinen Wandel geben würde.

User5001

Ich kann jetzt zwar nicht zu allem was sagen, aber zumindest dieser Abschnitt ist völliger Unsinn. Die Mechanismen die hinter Resistenzen sind das Interessante. Bestimmte Stoffe werden evtl. nicht aufgenommen, nicht eingelagert oder abgebaut, was das für Auswirkungen in natürlichen Ökosystemen hat ist völlig individuell und nicht vorhersehbar.

Ja, für die nächsten 20 Jahre vielleicht... Am Ende ist es doch einer der berühmten Teufelskreise: Mehr Nahrung, mehr Menschen und am Ende ist man wieder am Anfang, da sehe ich nicht viel Potential. Du hast mehrmals die Politik angesprochen, die könnte hier mehr helfen als veränderte Nahrungsmittel.



Zu deinem Apfel-Vergleich: ähm... Ne züchten und Genmaniulation sind zwei paar Schuhe. Beim Züchten wird nicht an einzelnen Gensträngen manipuliert, sondern schon bestehende formen bekreuzt, so wie es die Bienen auch machen würden und doch es gab schon damals einige Apfeltorten, nur konntest du nicht alle bekommen, da damals der Handel zB mit Argentinien noch nicht so etabliert war.

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