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Admin

Update 1
In der Vergangenheit haben wir bereits einen Artikel mit allgemeinen Informationen zur Rechtslage bei Preisfehlern auf Mydealz veröffentlicht, auf den ich in diesem Update kurz hinweisen möchte und aus dem ich ein paar Stellen nachfolgend zitiere:

Invitatio ad offerendum
Wie ist der Kaufvertrag zustande gekommen? Ein Vertrag kommt grundsätzlich nur durch die Abgabe zweier übereinstimmender Willenserklärungen zustande. Angebot und Annahme - Logisch wäre, dass der Onlineshop, z.B. Amazon, durch das Anbieten der Ware ein Angebot abgibt, dass Ihr als Kunde nur annehmen müsst. Dann wäre die Sache klar: Der Onlineshop hat die Ware zu einem bestimmten Preis angeboten, Ihr habt das Angebot angenommen und somit also einen Anspruch auf Lieferung. Das Dumme ist nur: So einfach ist es nicht. In der Regel stellen die „Angebote“ in den Onlineshops nur eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ dar. Also nicht der Onlinehändler gibt das Angebot ab, sondern bittet Euch als Kunden das zu tun. Diese Konstruktion wird „invitatio ad offerendum“ genannt. So funktioniert das, rein rechtlich, übrigens auch im Supermarkt. Ihr geht mit der Ware zur Kasse und gebt dort das Angebot ab, die Packung Gummibärchen für 1,39 Euro zu kaufen. Theoretisch entscheidet dann die Kassiererin, ob sie Euer Angebot annimmt und Euch die Ware verkaufen will oder nicht. Bestellt man z.B. einen Lautsprecher in einem Onlineshop für 0€ gibt man hierzu ein Angebot über einen Lautsprecherkauf zu 0€ ab.

Bei Bestellungen im Internet gibt also der Kunde das Angebot ab, der Händler nimmt es an – oder eben auch nicht. Die Annahme durch den Händler erfolgt in der Regel erst durch den Versand der Ware. Verschickt der Händler also den Lautsprecher nimmt er das Angebot zu 0€ an. Es könnte jedoch auch in der Rechtssprechung davon ausgegangen werden, dass der Händler wohl kaum ein Angebot zu 0€ annehmen möchte und dass die Annahme (bzw. das Versenden) lediglich ein automatisierter Prozess und im weitesten Sinne daher ein Computerfehler ist. Hat man bei der Bestellung zu 0€ also Kenntnisse darüber dass man einen Fehler "ausnutzt" könnte das Vorgehen als Computerbetrug gewertet werden und die Kaufverträge könnten ggf. nicht zu Stande gekommen sein. In diesem Fall hat der Händler einen Herausgabeanspruch der Ware.

Nimmt man an, dass man keine Kenntnis hatte dann wäre ggf. ein Kaufvertrag zu Stande gekommen. Der Onlinehändler hat auch dann unter bestimmten Voraussetzungen noch die Möglichkeit, den geschlossenen Kaufvertrag anzufechten. Das ermöglicht § 119 BGB.

Hat sich der Händler zum Beispiel verschrieben, vertippt oder der falsche Preis ist durch eine fehlerhafte Software entstanden, kann er den mit Euch geschlossenen Vertrag wegen eines „Erklärungsirrtums“ anfechten.

Eine Anfechtung muss jedoch „unverzüglich“ und ohne „schuldhaftes Zögern“ erfolgen. Hier kommt dann das Juristendeutsch zum Tragen: Was nämlich unter „unverzüglich“ zu verstehen ist, kommt auf den Einzelfall an und kann nicht generell gesagt werden. Ein Anfechtung drei Wochen nach Vertragsschluss dürfte aber nicht mehr unverzüglich sein – entschieden wird das aber jedes Mal in einem eigenen Verfahren. Es gab - unten gibt es dazu die entsprechenden Links auch schon Verfahren bei denen 2 Wochen als ausreichend anerkannt werden.

Angenommen der Händler ist mit seiner Vertragsanfechtung erfolgreich, trifft ihn trotzdem eine Schadensersatzpflicht. Es wird davon ausgegangen, dass Ihr auf den Vertrag vertraut habt. Der Händler hat Euer Vertrauen zerstört und muss dafür gerade stehen. Juristisch nennt sich das „Vertrauensschaden“. Müsst Ihr also das Produkt bei einem anderen Händler zum teureren Preis kaufen, haftet der Anfechtende Händler für die Differenz zum falsch ausgezeichneten Preis.

Aber auch hier wieder ein wichtiger Zusatz: Wenn Ihr als Kunde den Grund der Anfechtbarkeit kanntet oder fahrlässig nicht kanntet, gibt’s auch keinen Schadenersatz. Auf Deutsch heißt das: wenn der Preis ganz offensichtlich zu niedrig ist, wie zum Beispiel ein 47″ Flachbildfernseher für 200€, habt Ihr auch keinen Anspruch darauf. Wie immer kommt es aber auch hier auf den jeweiligen Einzelfall an. Für Einzelfälle bzw. auch dieses Topic darf Euch allerdings nur ein Rechtsanwalt beraten.
UPDATE 1

In der Vergangenheit haben wir bereits einen Artikel mit allgemeinen Informationen zur Rechtslage bei Preisfehlern auf Mydealz veröffentlicht, auf den ich in diesem Update kurz hinweisen möchte und aus dem ich ein paar Stellen nachfolgend zitiere:

Invitatio ad offerendum
Wie ist der Kaufvertrag zustande gekommen? Ein Vertrag kommt grundsätzlich nur durch die Abgabe zweier übereinstimmender Willenserklärungen zustande. Angebot und Annahme - Logisch wäre, dass der Onlineshop, z.B. Amazon, durch das Anbieten der Ware ein Angebot abgibt, dass Ihr als Kunde nur annehmen müsst. Dann wäre die Sache klar: Der Onlineshop hat die Ware zu einem bestimmten Preis angeboten, Ihr habt das Angebot angenommen und somit also einen Anspruch auf Lieferung. Das Dumme ist nur: So einfach ist es nicht. In der Regel stellen die „Angebote“ in den Onlineshops nur eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ dar. Also nicht der Onlinehändler gibt das Angebot ab, sondern bittet Euch als Kunden das zu tun. Diese Konstruktion wird „invitatio ad offerendum“ genannt. So funktioniert das, rein rechtlich, übrigens auch im Supermarkt. Ihr geht mit der Ware zur Kasse und gebt dort das Angebot ab, die Packung Gummibärchen für 1,39 Euro zu kaufen. Theoretisch entscheidet dann die Kassiererin, ob sie Euer Angebot annimmt und Euch die Ware verkaufen will oder nicht. Bestellt man z.B. einen Lautsprecher in einem Onlineshop für 0€ gibt man hierzu ein Angebot über einen Lautsprecherkauf zu 0€ ab.

Bei Bestellungen im Internet gibt also der Kunde das Angebot ab, der Händler nimmt es an – oder eben auch nicht. Die Annahme durch den Händler erfolgt in der Regel erst durch den Versand der Ware. Verschickt der Händler also den Lautsprecher nimmt er das Angebot zu 0€ an. Es könnte jedoch auch in der Rechtssprechung davon ausgegangen werden, dass der Händler wohl kaum ein Angebot zu 0€ annehmen möchte und dass die Annahme (bzw. das Versenden) lediglich ein automatisierter Prozess und im weitesten Sinne daher ein Computerfehler ist. Hat man bei der Bestellung zu 0€ also Kenntnisse darüber dass man einen Fehler "ausnutzt" könnte das Vorgehen als Computerbetrug gewertet werden und die Kaufverträge könnten ggf. nicht zu Stande gekommen sein. In diesem Fall hat der Händler einen Herausgabeanspruch der Ware.

Nimmt man an, dass man keine Kenntnis hatte dann wäre ggf. ein Kaufvertrag zu Stande gekommen. Der Onlinehändler hat auch dann unter bestimmten Voraussetzungen noch die Möglichkeit, den geschlossenen Kaufvertrag anzufechten. Das ermöglicht § 119 BGB.

Hat sich der Händler zum Beispiel verschrieben, vertippt oder der falsche Preis ist durch eine fehlerhafte Software entstanden, kann er den mit Euch geschlossenen Vertrag wegen eines „Erklärungsirrtums“ anfechten.

Eine Anfechtung muss jedoch „unverzüglich“ und ohne „schuldhaftes Zögern“ erfolgen. Hier kommt dann das Juristendeutsch zum Tragen: Was nämlich unter „unverzüglich“ zu verstehen ist, kommt auf den Einzelfall an und kann nicht generell gesagt werden. Ein Anfechtung drei Wochen nach Vertragsschluss dürfte aber nicht mehr unverzüglich sein – entschieden wird das aber jedes Mal in einem eigenen Verfahren. Es gab - unten gibt es dazu die entsprechenden Links auch schon Verfahren bei denen 2 Wochen als ausreichend anerkannt werden.

Angenommen der Händler ist mit seiner Vertragsanfechtung erfolgreich, trifft ihn trotzdem eine Schadensersatzpflicht. Es wird davon ausgegangen, dass Ihr auf den Vertrag vertraut habt. Der Händler hat Euer Vertrauen zerstört und muss dafür gerade stehen. Juristisch nennt sich das „Vertrauensschaden“. Müsst Ihr also das Produkt bei einem anderen Händler zum teureren Preis kaufen, haftet der Anfechtende Händler für die Differenz zum falsch ausgezeichneten Preis.

Aber auch hier wieder ein wichtiger Zusatz: Wenn Ihr als Kunde den Grund der Anfechtbarkeit kanntet oder fahrlässig nicht kanntet, gibt’s auch keinen Schadenersatz. Auf Deutsch heißt das: wenn der Preis ganz offensichtlich zu niedrig ist, wie zum Beispiel ein 47″ Flachbildfernseher für 200€, habt Ihr auch keinen Anspruch darauf. Wie immer kommt es aber auch hier auf den jeweiligen Einzelfall an. Für Einzelfälle bzw. auch dieses Topic darf Euch allerdings nur ein Rechtsanwalt beraten.

UPDATE 1

In der Vergangenheit haben wir bereits einen Artikel mit allgemeinen Informationen zur Rechtslage bei Preisfehlern auf Mydealz veröffentlicht, auf den ich in diesem Update kurz hinweisen möchte und aus dem ich ein paar Stellen nachfolgend zitiere:

Invitatio ad offerendum
Wie ist der Kaufvertrag zustande gekommen? Ein Vertrag kommt grundsätzlich nur durch die Abgabe zweier übereinstimmender Willenserklärungen zustande. Angebot und Annahme - Logisch wäre, dass der Onlineshop, z.B. Amazon, durch das Anbieten der Ware ein Angebot abgibt, dass Ihr als Kunde nur annehmen müsst. Dann wäre die Sache klar: Der Onlineshop hat die Ware zu einem bestimmten Preis angeboten, Ihr habt das Angebot angenommen und somit also einen Anspruch auf Lieferung. Das Dumme ist nur: So einfach ist es nicht. In der Regel stellen die „Angebote“ in den Onlineshops nur eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ dar. Also nicht der Onlinehändler gibt das Angebot ab, sondern bittet Euch als Kunden das zu tun. Diese Konstruktion wird „invitatio ad offerendum“ genannt. So funktioniert das, rein rechtlich, übrigens auch im Supermarkt. Ihr geht mit der Ware zur Kasse und gebt dort das Angebot ab, die Packung Gummibärchen für 1,39 Euro zu kaufen. Theoretisch entscheidet dann die Kassiererin, ob sie Euer Angebot annimmt und Euch die Ware verkaufen will oder nicht. Bestellt man z.B. einen Lautsprecher in einem Onlineshop für 0€ gibt man hierzu ein Angebot über einen Lautsprecherkauf zu 0€ ab.

Bei Bestellungen im Internet gibt also der Kunde das Angebot ab, der Händler nimmt es an – oder eben auch nicht. Die Annahme durch den Händler erfolgt in der Regel erst durch den Versand der Ware. Verschickt der Händler also den Lautsprecher nimmt er das Angebot zu 0€ an. Es könnte jedoch auch in der Rechtssprechung davon ausgegangen werden, dass der Händler wohl kaum ein Angebot zu 0€ annehmen möchte und dass die Annahme (bzw. das Versenden) lediglich ein automatisierter Prozess und im weitesten Sinne daher ein Computerfehler ist. Hat man bei der Bestellung zu 0€ also Kenntnisse darüber dass man einen Fehler "ausnutzt" könnte das Vorgehen als Computerbetrug gewertet werden und die Kaufverträge könnten ggf. nicht zu Stande gekommen sein. In diesem Fall hat der Händler einen Herausgabeanspruch der Ware.

Nimmt man an, dass man keine Kenntnis hatte dann wäre ggf. ein Kaufvertrag zu Stande gekommen. Der Onlinehändler hat auch dann unter bestimmten Voraussetzungen noch die Möglichkeit, den geschlossenen Kaufvertrag anzufechten. Das ermöglicht § 119 BGB.

Hat sich der Händler zum Beispiel verschrieben, vertippt oder der falsche Preis ist durch eine fehlerhafte Software entstanden, kann er den mit Euch geschlossenen Vertrag wegen eines „Erklärungsirrtums“ anfechten.

Eine Anfechtung muss jedoch „unverzüglich“ und ohne „schuldhaftes Zögern“ erfolgen. Hier kommt dann das Juristendeutsch zum Tragen: Was nämlich unter „unverzüglich“ zu verstehen ist, kommt auf den Einzelfall an und kann nicht generell gesagt werden. Ein Anfechtung drei Wochen nach Vertragsschluss dürfte aber nicht mehr unverzüglich sein – entschieden wird das aber jedes Mal in einem eigenen Verfahren. Es gab - unten gibt es dazu die entsprechenden Links auch schon Verfahren bei denen 2 Wochen als ausreichend anerkannt werden.

Angenommen der Händler ist mit seiner Vertragsanfechtung erfolgreich, trifft ihn trotzdem eine Schadensersatzpflicht. Es wird davon ausgegangen, dass Ihr auf den Vertrag vertraut habt. Der Händler hat Euer Vertrauen zerstört und muss dafür gerade stehen. Juristisch nennt sich das „Vertrauensschaden“. Müsst Ihr also das Produkt bei einem anderen Händler zum teureren Preis kaufen, haftet der Anfechtende Händler für die Differenz zum falsch ausgezeichneten Preis.

Aber auch hier wieder ein wichtiger Zusatz: Wenn Ihr als Kunde den Grund der Anfechtbarkeit kanntet oder fahrlässig nicht kanntet, gibt’s auch keinen Schadenersatz. Auf Deutsch heißt das: wenn der Preis ganz offensichtlich zu niedrig ist, wie zum Beispiel ein 47″ Flachbildfernseher für 200€, habt Ihr auch keinen Anspruch darauf. Wie immer kommt es aber auch hier auf den jeweiligen Einzelfall an. Für Einzelfälle bzw. auch dieses Topic darf Euch allerdings nur ein Rechtsanwalt beraten.

UPDATE 1

In der Vergangenheit haben wir bereits einen Artikel mit allgemeinen Informationen zur Rechtslage bei Preisfehlern auf Mydealz veröffentlicht, auf den ich in diesem Update kurz hinweisen möchte und aus dem ich ein paar Stellen nachfolgend zitiere:

Invitatio ad offerendum
Wie ist der Kaufvertrag zustande gekommen? Ein Vertrag kommt grundsätzlich nur durch die Abgabe zweier übereinstimmender Willenserklärungen zustande. Angebot und Annahme - Logisch wäre, dass der Onlineshop, z.B. Amazon, durch das Anbieten der Ware ein Angebot abgibt, dass Ihr als Kunde nur annehmen müsst. Dann wäre die Sache klar: Der Onlineshop hat die Ware zu einem bestimmten Preis angeboten, Ihr habt das Angebot angenommen und somit also einen Anspruch auf Lieferung. Das Dumme ist nur: So einfach ist es nicht. In der Regel stellen die „Angebote“ in den Onlineshops nur eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ dar. Also nicht der Onlinehändler gibt das Angebot ab, sondern bittet Euch als Kunden das zu tun. Diese Konstruktion wird „invitatio ad offerendum“ genannt. So funktioniert das, rein rechtlich, übrigens auch im Supermarkt. Ihr geht mit der Ware zur Kasse und gebt dort das Angebot ab, die Packung Gummibärchen für 1,39 Euro zu kaufen. Theoretisch entscheidet dann die Kassiererin, ob sie Euer Angebot annimmt und Euch die Ware verkaufen will oder nicht. Bestellt man z.B. einen Lautsprecher in einem Onlineshop für 0€ gibt man hierzu ein Angebot über einen Lautsprecherkauf zu 0€ ab.

Bei Bestellungen im Internet gibt also der Kunde das Angebot ab, der Händler nimmt es an – oder eben auch nicht. Die Annahme durch den Händler erfolgt in der Regel erst durch den Versand der Ware. Verschickt der Händler also den Lautsprecher nimmt er das Angebot zu 0€ an. Es könnte jedoch auch in der Rechtssprechung davon ausgegangen werden, dass der Händler wohl kaum ein Angebot zu 0€ annehmen möchte und dass die Annahme (bzw. das Versenden) lediglich ein automatisierter Prozess und im weitesten Sinne daher ein Computerfehler ist. Hat man bei der Bestellung zu 0€ also Kenntnisse darüber dass man einen Fehler "ausnutzt" könnte das Vorgehen als Computerbetrug gewertet werden und die Kaufverträge könnten ggf. nicht zu Stande gekommen sein. In diesem Fall hat der Händler einen Herausgabeanspruch der Ware.

Nimmt man an, dass man keine Kenntnis hatte dann wäre ggf. ein Kaufvertrag zu Stande gekommen. Der Onlinehändler hat auch dann unter bestimmten Voraussetzungen noch die Möglichkeit, den geschlossenen Kaufvertrag anzufechten. Das ermöglicht § 119 BGB.

Hat sich der Händler zum Beispiel verschrieben, vertippt oder der falsche Preis ist durch eine fehlerhafte Software entstanden, kann er den mit Euch geschlossenen Vertrag wegen eines „Erklärungsirrtums“ anfechten.

Eine Anfechtung muss jedoch „unverzüglich“ und ohne „schuldhaftes Zögern“ erfolgen. Hier kommt dann das Juristendeutsch zum Tragen: Was nämlich unter „unverzüglich“ zu verstehen ist, kommt auf den Einzelfall an und kann nicht generell gesagt werden. Ein Anfechtung drei Wochen nach Vertragsschluss dürfte aber nicht mehr unverzüglich sein – entschieden wird das aber jedes Mal in einem eigenen Verfahren. Es gab - unten gibt es dazu die entsprechenden Links auch schon Verfahren bei denen 2 Wochen als ausreichend anerkannt werden.

Angenommen der Händler ist mit seiner Vertragsanfechtung erfolgreich, trifft ihn trotzdem eine Schadensersatzpflicht. Es wird davon ausgegangen, dass Ihr auf den Vertrag vertraut habt. Der Händler hat Euer Vertrauen zerstört und muss dafür gerade stehen. Juristisch nennt sich das „Vertrauensschaden“. Müsst Ihr also das Produkt bei einem anderen Händler zum teureren Preis kaufen, haftet der Anfechtende Händler für die Differenz zum falsch ausgezeichneten Preis.

Aber auch hier wieder ein wichtiger Zusatz: Wenn Ihr als Kunde den Grund der Anfechtbarkeit kanntet oder fahrlässig nicht kanntet, gibt’s auch keinen Schadenersatz. Auf Deutsch heißt das: wenn der Preis ganz offensichtlich zu niedrig ist, wie zum Beispiel ein 47″ Flachbildfernseher für 200€, habt Ihr auch keinen Anspruch darauf. Wie immer kommt es aber auch hier auf den jeweiligen Einzelfall an. Für Einzelfälle bzw. auch dieses Topic darf Euch allerdings nur ein Rechtsanwalt beraten.

//// Ursprünglicher Beitrag:

Update: Der gesamte Shop ist derzeit auf 0 € reduziert. Einfach in den Warenkorb packen, es wird automatisch an der Kasse abgezogen. Deallink ist angepasst.

***

Habe durch einen Kollegen auf Amazon diesen Freebie entdeckt.

Einfach in den Warenkorb tun und bestellen, es werden Automatisch Gutscheine eingelöst und der Preis beträgt 0,- €.

Da ich dies zum ersten mal mache weiß ich nicht genau was sonst in die Beschreibung muss.

***


//// Ende des ursprünglichen Beitrags

E-Mails von ****:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Mein Name ist Patrick *** und vertrete die Firma ****. Zum Wochenende des 05.08.2016 gab es leider einen weitreichenden Systemfehler, welche einige unserer Produkte der Marke „****“ kostenlos verrechnet hat. Der Systemfehler wurde bereits behoben, hat jedoch zu weitreichenden wirtschaftlichen Schäden unseres Unternehmens geführt. Zusätzlich wurde dieser Fehler noch auf zahlreichen Webseiten publiziert. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass ein großer Verlust wie dieser ultimativ den Verlust von Arbeitsplätzen und die Insolvenz des Unternehmens bedeutet.

In diesem Sinne möchten wir, die Firma ****, unsere verehrten Kunden dazu auffordern die erstandenen Produkte wieder an Amazon (oder unser Warenhaus) zu retournieren, oder die Hälfte des tatsächlichen Preises an uns zu erstatten.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis ob unserer Situation und bauen auf die Fairness Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen,


-----------------------------------------------







Sehr geehrter Kunde,

bezüglich Ihrer Bestellung von der Marke **** auf dem Marktplatz amazon.de vom vergangenen Wochenende teilen wir Ihnen Folgendes mit:

Der Vertrag Ihrer Bestellung(en) im Zeitraum vom 05.08.2016 um 17:11 Uhr bis 07.08.2016 um 23:59 Uhr ist nicht rechtsgültig. Ebenso ist das Schreiben von Herrn **** aus Gründen der Nicht-Autorisierung als gegenstandslos zu betrachten.

Sie sind angehalten, die Produkte, die Sie für einen Bestellwert von 0,00 EUR erworben haben, sicher zu verwahren. Da Sie die gesetzliche Verantwortung für die erhaltene Ware haben, ist ein Verkauf oder eine Beschädigung der Produkte nicht gestattet und wird in einem solchen Falle rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Wir werden Sie zeitnah über das weitere Vorgehen einer Retouresendung oder die Zahlungsmodalität informieren. Diese Rücksendung wird durch Amazon durchgeführt.


Mit freundlichen Grüßen

Kundendienstleiter Sebastian ***





Sehr geehrter Käufer, Kunde und Nutzer,
da ich natürlich während meiner Urlaubszeit bis zum 15. August 2016 nicht anwesend bin, wird sich der Herr **** von Shenzhen aus Ihres Problems oder Anliegens annehmen.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen




*****

Sehr geehrter Kunde,

die Gründe unseres Schreibens sind Folgende: Sie haben am Wochenende vom 05.08.2016 um 17:11 Uhr bis 07.08.2016 um 23:59 Uhr über den Marktplatz Amazon.de Produkte unseres Unternehmens und unserer Marke Intradreck erstanden.

Durch einen technischen Fehler wurde der Warenkorb ab einem Bestellwert von 20,00 EUR auf 0,00 EUR gesetzt.

Unser Unternehmen wollte niemals ein solches Angebot abgeben. Sie können sicherlich verstehen, dass es nicht im Interesse eines Unternehmens sein kann, Produkte mit einem Warenwert von über 20,00 EUR für 0,00 EUR anzubieten. Aus diesem Grund fechten wir den Kaufvertrag an.


Sofern Sie bereits eine E-Mail im Zeitraum vom bis von Herrn Peter Umbauer erhalten haben, betrachten Sie diese aus Gründen der Nicht-Autorisierung als gegenstandslos

Da der Marke **** aufgrund des Systemfehlers ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

Bitte senden Sie uns die erhaltenen Produkte über das Amazon-Rücksendezentrum innerhalb von 10 Tagen zurück. Wenn Sie die Ware behalten möchten oder Sie Fragen zum Ablauf oder zur Retoure selbst haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Amazon-Kundenservice auf.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten sehr und hoffen, dass Sie zukünftig auch auf **** vertrauen und weiterhin bei uns einkaufen. Ebenso danken wir Ihnen vorab für Ihr Verständnis und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Ihr ****-Team


Information von Amazon zu Ihrer Bestellung beim Verkäufer ****

Wie wir erfahren haben, hat der Verkäufer **** Sie möglicherweise hinsichtlich einer Anfechtung des Kaufvertrags für diese Bestellung kontaktiert.


Diese Vorgehensweise war weder mit Amazon abgesprochen, noch kann Amazon eine Aussage zur Rechtslage oder zum Sachverhalt machen: zwar wird die Ware von Amazon verschickt, jedoch ist Amazon hierbei nicht in den Kaufvertrag involviert. Bei Fragen dazu bitten wir Sie daher, sich direkt an den Verkäufer **** zu wenden.




Falls Sie Artikel zurückgeben möchten, steht Ihnen dazu wie üblich unser Online Rücksendezentrum zur Verfügung.



Neue Email von lnateck


Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihre Nachricht und den Informationen zu Ihrer Bestellung.

In dem aktuellen Fall bieten wir Ihnen zwei Lösungswege an:

1. Sie wollen die Ware behalten:

Sie bestellen die betroffenen Artikel erneut über Amazon, wählen aber den Versand durch ****. Diese Option finden Sie in den meisten Fällen auf der rechten Seite unterhalb des Preises. Dort klicken Sie auf "Andere Verkäufer a Amazon" und stellen Sie sicher, dass Sie nicht noch einmal über Amazon versenden lassen, sondern über **** direkt. Im Anschluss bekommen wir Ihre Bestellung, unser Lager wird diese Ware aber nicht versenden, da Sie diese ja bereits erhalten haben. Sie können sich anschließend zu der neuen Bestellung auch die korrekte Rechnung ausdrucken.


2. Sie wollen die Ware zurücksenden:

Sollten Sie die Ware doch zurücksenden wollen, dann beantragen Sie einen Amazon-Rücksendeschein und wählen als Grund aus: "Nicht autorisierter Kauf". In diesem Fall geht die Rücksendung nicht in Ihre Rücksendequote ein und Sie bezahlen ebenfalls keine Versandkosten für die Rücksendung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an unseren Support wenden.

Vielen Dank für Ihre Kooperationsbereitschaft & Viele Grüße aus Leipzig



Hier mal ein paar Links zu möglichen Rechtssprechnungen:

gesetze-im-internet.de/bgb…tml

juris.bundesgerichtshof.de/cgi…nz=

juraindividuell.de/pru…ng/

uni-trier.de/fil…pdf

jura.uni-augsburg.de/leh…pdf


Informationen zur Rechtssituation bei Preisfehlern von Christian Solmecke:

wbs-law.de/e-c…91/


Test
- fteekay


Um das Rätsel zu lösen wo leckerpopecker herkommt:
(irgendwo zwischen Seite 130 und 170:
http://fs5.directupload.net/images/160810/njcoho9f.png
- SirSam


Wer das liest ist doof LOL
- SirSam

Beliebteste Kommentare

Niemand hat die Absicht, Kunden nach ihrer Rücksendequote zu beurteilen!

Sowas auffe Startseite zu tun ist schon grenzwürdig m.M. nach...

S4sch4

also bei mir kostet nix 0€



Du mußt den Code XMASPAPA eingeben, dann wird am Ende alles auf 0€ gestellt.

12315 Kommentare

Hätte noch eine Frage dazu, darf Amazon später noch Geld abziehen falls dies ein Fehler ist?
Was ist wenn ich mehrere bestelle?

sauber! ich danke dir!

mal gucken was kommt^^

Danke,hoffentlich klappts.

Qualifizierte Angebote: Promotion Applied Promotion Applied Promotion Applied Promotion Applied Promotion Applied Promotion Applied Promotion Applied Promotion Applied



Bin mal gespannt; wenn jetzt viele bestellen ist ein Storno wahrscheinlich.

Sogar mit Gratis Same Day

da bin ich mal gespannt

Danke. Aber hohe storno gefahr

Heisenberg_3011

Danke. Aber hohe storno gefahr

Ne, oder? Wie kommst du denn da drauf?

mal gucken

Sehr geil! Hoffen wir mal, dass es keinen Idioten gibt der gleich 20 Stück bestellt, dann wird das nämlich für alle nix....

Danke, mal zwei Stück bestellt. (Und nein, die werden verschenkt, nicht weiterverkauft.)

Mario

Danke, mal zwei Stück bestellt. (Und nein, die werden verschenkt, nicht weiterverkauft.)

Langweiler... Hättest du einfach 70Stück geschrieben und das nicht auch noch gerechtfertigt, hätte man hier gleich viel mehr Spaß.

BayerCL

Sehr geil! Hoffen wir mal, dass es keinen Idioten gibt der gleich 20 Stück bestellt, dann wird das nämlich für alle nix....



Mist, waren 71. Soooorry.

abgelaufen

mal einen bestellt, weil EINER ja genug wäre

Danke.

Bedankt!

Abwarten, wahrscheinlich Storno, aber wat solls bei einem LS.

Bearbeitet von: "pasteur" 7. August

Mario

Danke, mal zwei Stück bestellt. (Und nein, die werden verschenkt, nicht weiterverkauft.)



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