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Lelit PL41EM Siebträgermaschine, Händler aus Rom, Versand evtl. nach Deutschland teurer

Lelit PL41EM Siebträgermaschine, Händler aus Rom, Versand evtl. nach Deutschland teurer

Elektronik

Lelit PL41EM Siebträgermaschine, Händler aus Rom, Versand evtl. nach Deutschland teurer

Preis:Preis:Preis:321,91€
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Bin grad auf der Suche nach einer Einsteiger Siebträgermaschine. Hab mich jetzt für die Lelit PL41EM entschieden. Nachteile sind sicher, dass sie kein 58mm Sieb hat (Standardmaß, hilfreich wenn man andere Siebe nachkaufen will, bspw. das LM1), den kleinen Boiler (220ml statt 300ml), die Knöpfe nicht ganz so hochwertig aussehen wie bei teureren Maschinen, kein PID verbaut ist (Temperaturanzeige) und es ein Einkreiser ist, also Dampf und Brühwasser in einem Tank produziert wird. Außerdem ist die Dampflanze nicht so flexibel, eher einfach aufgebaut. Bei amazon bekommt sie 4.5 Sterne und wird auch in den Foren gelobt, bis auf die genannten Nachteile, die aber bei dem sehr günstigen Preis völlig ok sind.
Vorteil finde ich, dass sie für den Preis vermutlich einen annähernd gleich guten Espresso macht als weitaus teurere Maschinen, evtl. muss man ein bisschen probieren und rumspielen, da wie gesagt kein PID verbaut ist. Ich habe den Händler angeschrieben wieviel der Versand nach Deutschland kostet, das trage ich nach, sobald die Antwort kommt. Vergleichspreis bei idealo ist 368€.
Der Händler ist denke ich vertrauenswürdig, hat ein Geschäft in Rom (google und facebook), Garantie ist natürlich nicht so toll als wenn man in Deutschland bestellt, aber dafür spart man eben ca. 50€, kann jeder selbst entscheiden ob es ihm das wert ist. Da die Maschinen aber recht zuverlässig sind, sehe ich da kein Problem, bei ebay werden zum Teil 15 Jahre alte Maschinen verkauft.

22 Kommentare

Fairer Preis & geniale Maschine! War auch meine erste Einkreisermaschine und war immer sehr zufrieden mit! Da ich jetzt auf eine ECM umgestiegen (2 Kreiser, Rotationspumpe...) würde ich die Lelit (gekauft Aug 14) abgeben. Falls wer Interesse hat einfach ne PM

Lieber bei MaxiCoffee kaufen, kostet nur 309,- inkl. Versand maxicoffee.com/mac…tml

ekihd

Lieber bei MaxiCoffee kaufen, kostet nur 309,- inkl. Versand http://www.maxicoffee.com/machine-expresso-pl41e-lelit-p-2418.html



Würde ich nicht machen, da die Druckanzeige in meinen Augen sehr wichtig ist! Nur so gelingt einem besonders als Anfänger ein konstant guter Espresso bzw. Cappu !

ich habe die quickmill orione, die hat einen Thermoblock, der nicht so kompliziert mit der Temperatur..
kaffeezentrale.de/kaf…wcB

ekihd

Lieber bei MaxiCoffee kaufen, kostet nur 309,- inkl. Versand http://www.maxicoffee.com/machine-expresso-pl41e-lelit-p-2418.html



Anderes Modell ;-)

Standort ?
Preisvorstellung ?

Schick mal bitte eine PN !

Ich finde das keine so gute Idee, an einem Siebträger zu sparen. Ich kenne nicht wenige, die haben nur eine Basis-Einsteigermaschine gekauft und haben ein, zwei Monate herumexperimentiert, das hat dann nicht wirklich geklappt. Das Teil ging dann in die Bucht und machte jemand anderes unglücklich. Andere hatten keine Ahnung und haben gedacht, ihr saurer oder bitterer Espresso wäre toll; für Gäste war das eine einzige Zumutung.

Ich finde, Espresso machen ist eine Kunst. Das hängt bei der Mahlung der Bohnen an. Zu der oben genannten Maschine benötigt man eine Kaffeemühle. Vernünftige Mühlen mit Kegel- oder Scheibenmahlwerk (alles andere ist Unsinn) fangen mal mindestens bei etwa 250 EUR an. Wer sich das sparen möchte und gemahlenen Kaffee kaufen will, kann allerdings mit dem Siebträger auch keinen Fehler mehr machen. Da lässt sich nichts mehr retten.

Insgesamt glaube ich eh, dass besonders bei Siebträger und Kaffeemühlen der Grundsatz gilt: You'll get what you'll pay. Ob man tatsächlich eine ECM, Rocket oder Bezzera für über 2 K kaufen muss, lass ich dahingestellt sein. 1.000 EUR muss man aber schon löhnen, da bekommt man schon etwas vernünftiges.

Beim Siebträger sollte die Temperatur über einen PID kontrolliert werden. Die Temperatur sollte verstellbar sein, da man Arabica und Robusta mit anderer Temperatur brüht. Hier gibt es auch einen Unterschied zwischen mild und dunkel gerösteten Bohnen. Ein Grad Celsius macht da schon einen merkbaren Unterschied aus.

Die Maschine sollte sinnvoll den Druck halten und die Überwachung des Drucks ermöglichen. Die ersten ein, zwei Kilo Bohnen gehen drauf für trial and error; da ist man froh, wenn man einen Fehler ausschließen kann.

Außerdem würde ich auch auf die Vorwärmzeit achten. Wenn man 15 Minuten auf die erste Tasse warten muss, finde ich das nicht akzeptabel. Wenn man viel Cappuccino trinkt, dann macht es sinn über einen DualBoiler nachzudenken. Ansonsten muss man jedes Mal auf den ca. 30 Grad heißeren Dampf für das Milchaufschäumend warten.

Wenn die Arbeit mir einem Siebträger keine Kunst ist, dann ist es eine Wissenschaft. Ich plädiere jetzt nicht dafür, dass man sich eine Maschine mit Festwasseranschluss besorgt, wenn man das höchstwahrscheinlich nie braucht. Aber für kleines Geld gibt es da nicht wirklich eine vernünftige Lösung. Da muss man Geld in die Hand nehmen. Wenn man das Geld nicht hat, wartet man lieber noch.

Wenn jetzt jemand sagt: "Mein Billig-Siebträger macht guten Espresso; der schmeckt genau so gut wie in der Kaffee-Bar." dann sei gesagt: Das, was in Deutschland als Espresso verkauft wird, ist teilweise eine Unverschämtheit. Ich streite mich nicht selten mit einem "Barista" um 1,80 EUR, weil ich nicht bereit bin eine solche Plörre zu zahlen. Da bekommt man Espresso in nicht vorgeheizten Tassen oder durch eine überhitzte Brühgruppe, da wird Mahlgut von gestern verwendet oder Temperatur der Brühung ist nicht auf die Bohne angepasst. Da wird die Milch auf 80 Grad erhitzt, das Kaffeemehl falsch getempert und und. Man muss richtig suchen, zum Beispiel in einer kleinen Rösterei oder einer Inhabergeführten italienischen Eisdiele, bis man einen guten Espresso serviert bekommt. Auf diesen sollte man sich dann nach und nach zubewegen.


omnikompetent

Ich finde das keine so gute Idee, an einem Siebträger zu sparen. Ich kenne nicht wenige, die ...



Also ich hab jetzt wirklich sehr viel in den ganzen Kaffeeforen gelesen, wo sich ja wirklich schon die "freaks" rumtreiben, die Ahnung haben und es vermutlich manchmal sogar übertreiben. Aber selbst da findet sich keine so überzogene Darstellung von der Materialauswahl wie bei dir. Es gibt viele Leute die mit einer Gaggia, Lelit oder Rancilio für 200-500€ sehr guten Espresso hinbekommen, auch ohne PID. Und selbst mit PID gibt es wieder genügend Leute die sagen das funktioniert sehr ungenau. Also zu deinem "Ein Grad Celsius...", so eine Genauigkeit ist völlig utopisch, selbst wenn du es für die ersten Milliliter hinbekommst, eine Konstanz auf 1°C genau ist unmöglich und auch einfach alles nicht alltagstauglich. Außerdem gibt es genügend Geräte für mehr als 1000€ die kein PID haben, kann man mit denen keinen trinkbaren Espresso machen? Mühle ist wichtig, ja, aber auch da sind 250€ einfach übertrieben, gibt doch genügend Modelle für 120-150€. Und das ist nicht meine Meinung, sondern einstimmige Meinung auf kaffee-netz usw.!

Kommentar

omnikompetent

Ich finde das keine so gute Idee, an einem Siebträger zu sparen. Ich kenne nicht wenige, die haben nur eine Basis-Einsteigermaschine gekauft und haben ein, zwei Monate herumexperimentiert, das hat dann nicht wirklich geklappt. Das Teil ging dann in die Bucht und machte jemand anderes unglücklich. Andere hatten keine Ahnung und haben gedacht, ihr saurer oder bitterer Espresso wäre toll; für Gäste war das eine einzige Zumutung. Ich finde, Espresso machen ist eine Kunst. Das hängt bei der Mahlung der Bohnen an. Zu der oben genannten Maschine benötigt man eine Kaffeemühle. Vernünftige Mühlen mit Kegel- oder Scheibenmahlwerk (alles andere ist Unsinn) fangen mal mindestens bei etwa 250 EUR an. Wer sich das sparen möchte und gemahlenen Kaffee kaufen will, kann allerdings mit dem Siebträger auch keinen Fehler mehr machen. Da lässt sich nichts mehr retten. Insgesamt glaube ich eh, dass besonders bei Siebträger und Kaffeemühlen der Grundsatz gilt: You'll get what you'll pay. Ob man tatsächlich eine ECM, Rocket oder Bezzera für über 2 K kaufen muss, lass ich dahingestellt sein. 1.000 EUR muss man aber schon löhnen, da bekommt man schon etwas vernünftiges. Beim Siebträger sollte die Temperatur über einen PID kontrolliert werden. Die Temperatur sollte verstellbar sein, da man Arabica und Robusta mit anderer Temperatur brüht. Hier gibt es auch einen Unterschied zwischen mild und dunkel gerösteten Bohnen. Ein Grad Celsius macht da schon einen merkbaren Unterschied aus. Die Maschine sollte sinnvoll den Druck halten und die Überwachung des Drucks ermöglichen. Die ersten ein, zwei Kilo Bohnen gehen drauf für trial and error; da ist man froh, wenn man einen Fehler ausschließen kann. Außerdem würde ich auch auf die Vorwärmzeit achten. Wenn man 15 Minuten auf die erste Tasse warten muss, finde ich das nicht akzeptabel. Wenn man viel Cappuccino trinkt, dann macht es sinn über einen DualBoiler nachzudenken. Ansonsten muss man jedes Mal auf den ca. 30 Grad heißeren Dampf für das Milchaufschäumend warten. Wenn die Arbeit mir einem Siebträger keine Kunst ist, dann ist es eine Wissenschaft. Ich plädiere jetzt nicht dafür, dass man sich eine Maschine mit Festwasseranschluss besorgt, wenn man das höchstwahrscheinlich nie braucht. Aber für kleines Geld gibt es da nicht wirklich eine vernünftige Lösung. Da muss man Geld in die Hand nehmen. Wenn man das Geld nicht hat, wartet man lieber noch. Wenn jetzt jemand sagt: "Mein Billig-Siebträger macht guten Espresso; der schmeckt genau so gut wie in der Kaffee-Bar." dann sei gesagt: Das, was in Deutschland als Espresso verkauft wird, ist teilweise eine Unverschämtheit. Ich streite mich nicht selten mit einem "Barista" um 1,80 EUR, weil ich nicht bereit bin eine solche Plörre zu zahlen. Da bekommt man Espresso in nicht vorgeheizten Tassen oder durch eine überhitzte Brühgruppe, da wird Mahlgut von gestern verwendet oder Temperatur der Brühung ist nicht auf die Bohne angepasst. Da wird die Milch auf 80 Grad erhitzt, das Kaffeemehl falsch getempert und und. Man muss richtig suchen, zum Beispiel in einer kleinen Rösterei oder einer Inhabergeführten italienischen Eisdiele, bis man einen guten Espresso serviert bekommt. Auf diesen sollte man sich dann nach und nach zubewegen.


Hast Du eine Empfehlung für ne Maschine?

Vernünftigen Handgefilterten kann ich mittlerweile, würde mich langsam aber sicher an die Königsdisziplin wagen. Mühle entsprechend natürlich auch vorhanden.

Das Teil sollte aber auch häufiger für Cappucino herhalten können, wenn man schon so viel Geld für eine "Kaffeemaschine" (Oton Freundin) ausgibt, dann soll die Frauenwelt auch ihr Milchzeug bekommen.

Möchte natürlich so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig ausgeben.

omnikompetent

Ich finde das keine so gute Idee, an einem Siebträger zu sparen. Ich kenne nicht wenige, die haben nur eine Basis-Einsteigermaschine gekauft und haben ein, zwei Monate herumexperimentiert, das hat dann nicht wirklich geklappt. Das Teil ging dann in die Bucht und machte jemand anderes unglücklich. Andere hatten keine Ahnung und haben gedacht, ihr saurer oder bitterer Espresso wäre toll; für Gäste war das eine einzige Zumutung.



Jetzt erwischt Du mich auf dem falschen Fuß. Ich bin zwischenzeitlich eher in der teuren Rocket und ECM Fraktion.

Ein ganzes Stück würde ich es von Deiner Mühle abhängig machen. Das Mahlgut muss deutlich feiner sein als für den Filter. Außerdem muss man sich gewöhnlich mit trial and error an den optimalen Mahlgrad herantasten; daher muss die Mühle möglichst viele Mahlstufen zulassen.

Wenn die Mühle nicht passt, würde ich mal über die Gastroback 42620 oder die Quick Mill 3035 nachdenken. Sofern die Mühle OK ist, würde ich mir die Gastroback 42636 oder die Bezzera Unika PID mal anschauen.

Das Handfiltern musst Du Dir erhalten. Ein Siebträger kann ja nur Espresso und darauf basierende Getränke. Kaffee muss man weiterhin anders machen (wir nutzen die French Press).

Eine gute Maschine fängt bei 1000€ an. Kenner wissen warum :-) fertig Punkt. !

blase77

Eine gute Maschine fängt bei 1000€ an. Kenner wissen warum :-) fertig Punkt. !



Wer definiert "gut" und "Kenner"? Du? X) Es kommt doch allein schon mal drauf an, ob ich Single bin und zwei Espresso am Tag trinke, oder jeden Tag Besuch hab und sieben Cappuccinos in kurzer Zeit herstellen muss. Und ein guter Barista knallt dir auch mit ner kleinen Gaccia mit dementsprechender Mühle und Bohnen einen Espresso hin, da fühlst du dich wie ein kleiner Schulbub mit deiner 1000€ Maschine. Wer mit nem günstigen Siebträger übt und das Gerät kennenlernt, Mahlgrad irgendwann raus hat, Tamperdruck, Bezugszeitpunkt usw., der wird einen 1A Espresso hinbekommen, oder trinken alle die keine 1000€ Maschine daheim haben Mist!?

omnikompetent

Ich finde das keine so gute Idee, an einem Siebträger zu sparen. Ich kenne nicht wenige, die ...




Probieren geht über Studieren.

Ich bin Privatier und habe sehr viel Zeit. Für mich ist es völlig egal, wie viel Zeit und Geld für den perfekten Espresso draufgeht. Hauptsache das Ergebnis ist optimal.

Ob man PID braucht, hängt ganz klar vom eigenen Qualitätsanspruch ab. Man kann natürlich auch ohne PID Espresso herstellen. Wir sind uns aber gewiss einig, dass man durch die Brühtemperatur den Geschmack des Espresso nachhaltig beeinflussen kannst. PID ist nicht PID; bezüglich der Schwankungsbreite und Zuverlässigkeit gibt es Unterschiede, die sich auch im Preis der Maschine widerspiegeln.

Wenn jetzt jemand sagt, er brauche das nicht, bin ich geneigt, ihm zu glauben, wenn er Barista-Weltmeister ist. Oder wenn er offenbar keinen Durchblick hat. Ansonsten denke ich ist das eine Schutzbehauptung um nicht zugeben zu müssen, dass die Kohle nicht reicht.

Aber das Leben ist zu kurz, um schlechten Espresso zu trinken.

moinsen. hab seit nem Jahr die PL41em (danke Mydealz!!) und ne einfache Mühle (Graef cm8 oder so) und da kommt ein Klasse espresso/capu raus - gute und frische Bohnen vorausgesetzt. Natürlich geht besser und teurer, bloß ob man es als Anfänger schmeckt ist fraglich - man kann übrigens auch mit spitzen equipment schlechten Kaffee machen ;-) Nachteil an der Lelit: sie ist recht leicht, beim siebträger einspannen, muss man sie festhalten.

z3rberus

moinsen. hab seit nem Jahr die PL41em (danke Mydealz!!) und ne einfache Mühle (Graef cm8 oder so) und da kommt ein Klasse espresso/capu raus - gute und frische Bohnen vorausgesetzt. Natürlich geht besser und teurer, bloß ob man es als Anfänger schmeckt ist fraglich - man kann übrigens auch mit spitzen equipment schlechten Kaffee machen ;-) Nachteil an der Lelit: sie ist recht leicht, beim siebträger einspannen, muss man sie festhalten.



Die Graef CM800 ist tatsächlich eine vernünftige Mühle und gibt Kaffeemehl gleichbleibender Körnung aus. Zusätzlich hat Graef kürzlich ein Facelift spendiert; seither stehen 40 statt 25 Mahlgrade zur Verfügung, was die Sache wirklich interessant macht. Allerdings kann man keine Portionsmenge einstellen. Das heißt: Die Mühle mahlt so lange oder so kurz ich mit dem Siebträger einen Microschalter bediene.

Um eine bessere Reproduzierbarkeit des Geschmack zu gewährleisten, halte ich hier sehr viel von einer Zeitschaltung als Vorwahl. Als Anfänger habe ich die Kaffeemenge noch mit der Goldwaage abgewogen. Das spare ich mir heute. Die Vorwahl sorgt dafür, dass immer die gleiche Menge Kaffee im Siebträger landet (kleine Schwankungen aufgrund verschiedener Tageszeiten / Luftfeuchtigkeit / Temperatur vernachlässige ich).

Dafür brauche ich dann aber eine CM900 zum doppelten Preis. Dafür bekomme ich aber schon fast etwas solides.





Dieses Phänomen gibt es nicht nur bei Siebträgern: A fool with a tool is still a fool.

omnikompetent

....

Krasse Ansichten die du hier vertrittst Also sollte sich jeder Barista-Newbie 1500€ Equipment in die Küche stellen?!

Wichtigster Punkt beim Espresso ist und bleibt die Liebe!

omnikompetent

....



Ich kann mit Deiner Aussage ganz schwer umgehen.

Wüsste ich nicht genau, dass Du mich nicht provozieren willst, würde ich genau das unterstellen.

Mir ist klar, dass hier viele meine Einstellung nicht nachvollziehen können. In einen Forum für sparsame Menschen finden sich viele, denen das absolute Sparen wichtig ist.

Mir geht es aber niemals um das absolute Sparen, sondern um das relative Sparen. In aller erster Linie will ich Qualität zu einem tollen Preis. Für mehr Qualität bin ich auch bereit, mehr zu zahlen. Für Top-Qualität zahle ich auch einen hohen Preis, so lange dieser im Vergleich mit anderen Angeboten für die gleiche Sache günstiger ist.

Ich habe finanziell auch mal andere Zeiten erlebt. In dieser Zeit habe ich nicht selten Abstriche an der Qualität gemacht. Ich glaube aber, dass mit der Zeit praktisch jeder einsieht, dass es keine gute Idee ist, an der Qualität zu sparen.

Da gibt es einen, der macht sich die Knie kaputt, weil er Sportschuhe aus dem Schlussverkauf trägt, die ihm gar nicht richtig angepasst wurden. Oder jemand (männlich) kauft ständig neue Schuhe, anstatt sich vernünftige Rahmengenähte Schuhe aus einwandfreien Leder zu kaufen. Oder jemand Spart am Boden. Das Material ist so schlecht zu verlegen, dass es ewig dauert und nachher nur Ärger macht. Oder jemand spart so im Urlaub, dass der Urlaub schon keinen Spass mehr macht - vergeudete Urlaubstage. Mein Spruch ist: Ich bin zu arm, um billig zu kaufen.

Mit etwas Kompromissbereitschaft schmeckt das Brot aus der Fabrik und das Jungbullensteak aus der Mast dann doch irgendwie.

Auf diesem Niveau lässt sich dann auch mit einer Elektro-Mühle mit Edelstahl-Klinge Kaffee mahlen und mit einem Billig-Siebträger Espresso extrahieren.

Wenn dann jemand sagt, gegenüber dem Optimum sei er bei 70 % und spare dadurch 90 % der Kosten, gratuliere ich gerne. Ich für meinen Teil bin aber nicht mit 70 % Qualität zufrieden.

omnikompetent

....



Wer sich mit 70 % zufrieden gibt, soll sich aber nicht getrauen, für sich Liebe in Anspruch zu nehmen.

Kann er wirklich Liebe zum Espresso haben, wenn ihn ein Gebräu, dass bestenfalls durchschnittlich ist ausreicht.

Der hat Liebe, der 300 km zu einer Rösterei fährt, die einen sagenhaften Kaffee verkauft. Der ohne zu Murren 20 EUR für 250 g Bohnen ausgibt. Der stundenlang zehn verschiedene Sorten Milch aufschäumt, um herauszufinden, welcher Milchschaum in seiner Konsistenz der beste ist. Der Tabellen führt, welche Mahlgrade und welche Kaffeemenge am besten harmoniert haben.

omnikompetent

... Mir geht es aber niemals um das absolute Sparen, sondern um das relative Sparen. In aller erster Linie will ich Qualität zu einem tollen Preis. Für mehr Qualität bin ich auch bereit, mehr zu zahlen. Für Top-Qualität zahle ich auch einen hohen Preis, so lange dieser im Vergleich mit anderen Angeboten für die gleiche Sache günstiger ist. Ich habe finanziell auch mal andere Zeiten erlebt. In dieser Zeit habe ich nicht selten Abstriche an der Qualität gemacht. Ich glaube aber, dass mit der Zeit praktisch jeder einsieht, dass es keine gute Idee ist, an der Qualität zu sparen. Da gibt es einen, der macht sich die Knie kaputt, weil er Sportschuhe aus dem Schlussverkauf trägt, die ihm gar nicht richtig angepasst wurden. Oder jemand (männlich) kauft ständig neue Schuhe, anstatt sich vernünftige Rahmengenähte Schuhe aus einwandfreien Leder zu kaufen. Oder jemand Spart am Boden. Das Material ist so schlecht zu verlegen, dass es ewig dauert und nachher nur Ärger macht. Oder jemand spart so im Urlaub, dass der Urlaub schon keinen Spass mehr macht - vergeudete Urlaubstage. Mein Spruch ist: Ich bin zu arm, um billig zu kaufen.....



Das seh ich ähnlich! Es gibt auf diesem Portal ungute Tendenzen, die zum Einen gerade nicht zur Ersparnis auf lange Zeit führen, zum Anderen geht es zu Lasten der Umwelt, wenn jeder Mist bestellt wird und das "billig" oder sogar "gratis" zum Selbstzweck wird. Ich denke man zieht für sich selbst und auch wenn man das große Ganze im Blick behält das beste aus solchen Portalen, wenn man gute Produkte zu, relativ, günstigen Preisen bekommt. Natürlich darf man da nicht pauschal urteilen, da dies jeder nur innerhalb seines persönlichen finanziellen Spielraums betreiben kann. Ich tendiere nach weiterer Lektüre mittlerweile auch eher zu einer weit teureren Maschine, dennoch stellt die Lelit aus meinem Deal für manche eben das Limit dar und im Vergleich zu einer Kapselmaschine ist es ein riesen Upgrade an Qualität und, was für mich persönlich immer auch eine Rolle spielt, an Nachhaltigkeit, wenn man bedenkt wieviel Kapselmüll die Welt mittlerweile produziert. Und was das Thema "Liebe" anbelangt, wenn sich jemand reinhängt und eine gute Mühle mit so einer Maschine kombiniert, lassen sich da sehr gute Ergebnisse erzielen. Hier Menschen die sich einfach kein Equipment für 2000€ leisten können zu demotivieren, indem man Behauptungen aufstellt, alles drunter sei eh nur Plörre, finde ich fehl am Platz. Da Sie sich aber ja scheinbar gut mit der Materie auskennen, wäre ich für eine weitere Meinung dankbar, was meine (oder auch für andere die hier mitlesen) zukünftige Investition anbelangt. Ich habe mir zwischenzeitlich eine Thermoblock überlegt, Quickmill, oder vielleicht noch eine Schippe drauf, eine Bezzera BZ09/BZ10 in Kombination mit einer Demoka Mühle, die Schwächen bei der Verarbeitung und Handhabung hat, aber sehr homogene Ergebnisse erzielt. Da sind wir auf jeden Fall schon auf einem Niveau mit E61 Brühgruppe usw.! Bewege ich mich da schon weg von der "Plörre"?

Ja erst wird groß pauschalisiert und genörgelt. Aber ein wirklicher Tipp kommt nicht.
Welcher Kaffee ist dann denn für 20€ für 250gr. für den man 300km fährt?
Welche Maschine ist denn gut, und warum im vergleich zu dieser z.B.?

stallion1811

Ja erst wird groß pauschalisiert und genörgelt. Aber ein wirklicher Tipp kommt nicht. Welcher Kaffee ist dann denn für 20€ für 250gr. für den man 300km fährt? Welche Maschine ist denn gut, und warum im vergleich zu dieser z.B.?



Hab nachdem ich den Deal hier erstellt hab noch weiter in Kaffeeforen gelesen. Ein Nutzer, der auch mit einer Lelit PL41EM angefangen hat und mittlerweile sehr in dem Thema drin ist meinte dann mal auf meine Frage, wenn man Optik und komfortablere Handhabung außer Acht lässt ob die Lelit mit den "Großen" mithalten kann, dass die Reproduzierbarkeit schwieriger ist, aber mit Übung das eigentlich schon machbar sei und er nicht sagen könne, dass mit der neuen Maschine bessere Ergebnisse erzielt werden. Seit einer Woche habe ich nun meine Lelit in Kombination mit einer Demoka-203 Mühle und einem guten Espresso aus einer kleinen Rösterei. Ich hab nur den Vergleich zu Cafés die mit großen Maschinen arbeiten, aber da schmeckt mir sowohl Latte als auch Espresso besser als irgendwo sonst. Durch ein wenig Spielen mit dem Mahlgrad und dem Tamperdruck, pre-infusion, verschiedene Siebe kommt der Espresso wie aus dem Bilderbuch rausgelaufen. Karamellfarbene Crema, wenig Bitterstoffe, ziemlich lecker!

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