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Lidl, Ehrmann Almighurt, 29ct/150g Becher
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Joghurt
Joghurt (gelegentlich Jogurt; türkisch.: yoğurt) ist durch Milchsäurebakterien verdickte Milch und ein Nahrungsmittel. Joghurt wird als Naturjoghurt ohne Zusätze und in verschiedenen Geschmacksrichtungen vermarktet. Naturjoghurt hat einen säuerlichen Geschmack.

Das Wort Joghurt ist dem türkischen Wort yoğurt entlehnt, das gegorene Milch [1][2] bedeutet und auf die Art der Herstellung verweist. Laut Duden tritt das Wort im Deutschen als Maskulinum oder, besonders in Österreich und der Schweiz, als Neutrum, in Österreich aber auch als Femininum auf.[3] Wie bei anderen Bezeichnungen von Nahrungsstoffen (Fleisch oder Milch) wird das Wort meist im Singular gebraucht. Als Bezeichnung für „Joghurt-Sorten“, „Portionen Joghurt“ oder „Becher mit Joghurt“ wird jedoch auch der Plural in den Formen die Joghurte oder die Joghurts verwendet.

Geschichte des Joghurts[Bearbeiten]
Sauermilchprodukte gehören zu den ältesten Milchprodukten überhaupt, denn Menschen bemerkten früh, dass fermentierte Milch länger haltbar ist als frische. Zudem wird bei der Fermentation der Milchzucker, die Lactose, zu einem gewissen Anteil abgebaut, wodurch Joghurt von laktoseintoleranten Menschen (d. h. weltweit gesehen von der Mehrheit der Menschheit) besser vertragen wird als frische Milch. Wann und von wem Joghurt zuerst hergestellt wurde, ist allerdings unklar. Einerseits werden die nomadischen Turkvölker Zentralasiens als „Erfinder“ des Joghurts gehandelt, zum anderen wird der Ursprung im Südosten der Balkanhalbinsel, bei den Thrakern, vermutet.[4][5] Möglich ist auch, dass Joghurt mehrfach unabhängig von verschiedenen Völkern in unterschiedlichen Gegenden Eurasiens „erfunden“ wurde.[6] Belegt ist, dass bereits im 7. Jh. n. Chr., mehr als 700 Jahre vor der Eroberung Konstantinopels durch die Türken, eine dem Joghurt vergleichbare fermentierte Schafsmilch von den turksprachigen Protobulgaren auf dem Balkan hergestellt wurde. Diese Form des Joghurts wird in ländlichen Gegenden Bulgariens heute noch bereitet und Katuk genannt. Identische oder ähnliche Milchprodukte finden sich unter der Bezeichnung Katik in Baschkortostan, Tatarstan und Usbekistan, was nahelegt, dass die Joghurtherstellung bei den Turkvölkern bereits allgemein bekannt war, bevor sich die Protobulgaren auf dem Balkan ansiedelten.[5]

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatten die Menschen in der westlichen Hälfte Europas nur sporadisch Kontakt mit Joghurt. So soll beispielsweise ein türkischer Arzt im 16. Jh. die quälenden Magenprobleme des französischen Königs Franz I. mit einem Joghurt geheilt haben.

1905 isolierte der bulgarische Natur- und Medizinwissenschaftler Stamen Grigorow aus Joghurt ein bisher unbekanntes Bakterium, das er für die Fermentation der Milch verantwortlich machte[7][8] und das später „Bacillus bulgaricus“ genannt wurde. Der russische Bakteriologe Ilja Metschnikow brachte damals ein epidemiologisches Wissen um die hohe Lebenserwartung bulgarischer Bauern mit deren Alltagskost, speziell mit dem Konsum von Joghurt bzw. der Aufnahme der darin enthaltenen Bakterien, in Zusammenhang.[9] Öffentlichkeit und Wissenschaft nahmen diese Aussichten enthusiastisch auf, und so verbreitete sich Joghurt schließlich rasch nach Mittel- und Westeuropa sowie nach Nordamerika.

1906 berichtete die Zeitschrift Kosmos in ihrer Rubrik Medizin-hygienische Umschau über die „auffällige Langlebigkeit“ der Joghurt-Konsumenten und beschrieb das Milchprodukt so:

„Die genaue wissenschaftliche Untersuchung des Yoghurt ergab, daß er das Produkt eines besonderen Gärungserregers ist, den man mit der Bezeichnung bulgarische Maya belegt hat. Er bringt die Milch nicht nur zum Gerinnen, sondern entwickelt im Gegensatz zur sauren Milchgärung unserer Landstriche sehr wenig Milchsäure, bewirkt dabei vielmehr eine Spaltung und Auflösung der Milchbestandteile, wie sie durch unseren Magensaft bei der Verdauung erzeugt wird. Der durch die bulgarische Maya aus der Milch erzeugte Yoghurt ist also eine Sauermilch besonderer Art, welche für die Verdauung vorbereitet ist, deshalb selbst vom schwächsten menschlichen Magen gut ertragen wird und in außerordentlich großen Mengen, ohne Beschwerden zu erzeugen, gegessen werden kann. Da ein Liter davon nur etwa 2 g Milchsäure enthält, während unsere einheimische Sauermilch deren 6 bis 8 g aufweist, reizen auch größere Mengen von ihr den Darm absolut nicht und wirken in keiner Weise abführend, wodurch sonst die vollständige Ausnutzung dieses Nahrungsmittels in Frage gestellt würde. Ohne die geringste Beschwerde sieht man Bulgaren und Türken 2 bis 3 Liter dieser gestockten Milch, die eine jede Haushaltung für sich bereitet, im Tage verzehren.“[10]
Im Deutschen Reich wurde Joghurt seit 1907 unter der Bezeichnung Joghurt in städtischen Molkereien produziert und auch in Form von Trockenfermenten über spezielle Versandgeschäfte und Reformhäuser angeboten. Die damals eingeschränkten Kühlmöglichkeiten in den Läden und Haushalten begrenzten den Absatz. Zudem wollten US-amerikanische Forscher 1918 nachweisen, dass der „Bacillus bulgaricus“ die Darmflora nicht verbessere, da er zuvor von der Magensäure zerstört werde. Dies hat sich jedoch als falsch herausgestellt. Geringe Anteile des „Bacillus bulgaricus“ gelangen trotz seiner Empfindlichkeit auf Magensäure immer in den Darm, wo sich diese Reste wieder vermehren und so positiv auf die Darmflora auswirken können (siehe Abschnitt Bakterienkulturen). In den 1920er Jahren wurde die „Acidophilus-Milch“ neu entwickelt, deren Bakterienkultur die Magenpassage nahezu unbeschadet überlebt und deshalb die Zusammensetzung der Darmflora schneller und stärker beeinflusst. Der Verbrauch von Joghurt stieg in Deutschland insbesondere in den 1930er und den 1940er Jahren stark an. Seine Nutzung als „Diätspeise“ erfolgt erst seit den späten 1960er Jahren. In dieser Zeit wurde der geläufige Fruchtjoghurt üblich.

Für die kommerzielle Herstellung von Sauermilcharten wurden verschiedene Milchsäurebakterien selektiert. Produkte aus südeuropäischen Ländern wurden traditionell mit Hilfe von thermophilen (wärmeliebenden) Milchsäurebakterien hergestellt, während man für die aus dem Norden stammenden Sauermilcharten mesophile (mittlere Temperaturen liebende) Milchsäurebakterien eingesetzt hat. Beim heutigen Stand der Technik (Kühlhäuser, Temperiermöglichkeiten) spielt der durch klimatische Gegebenheiten bedingte Einsatz bestimmter Kulturen keine Rolle mehr.

Herstellung[Bearbeiten]

Gerät, um Joghurt selbst herzustellen
Ursprünglich entstand Joghurt aus der zufälligen Säuerung und Dicklegung von Milch. Im Laufe der Entwicklung der Lebensmittelherstellung wurden die verursachenden Mikroorganismen isoliert, identifiziert und nach ihrer Leistung selektiert. Bei geeigneten Temperaturen (bei thermophilen Kulturen 42 °C bis 45 °C, bei mesophilen Kulturen 22 °C bis 30 °C) kann mit Joghurtkulturen geimpfte Milch in Joghurt umgewandelt werden. Zu diesem Zweck gibt es Joghurt-Zubereitungsautomaten. Es reicht auch aus, Milch auf 40 °C bis 50 °C erwärmt mit etwas Joghurt als Impfmaterial (etwa 2 Löffel Joghurt auf einen Liter Milch) zu mischen und in einer Thermoskanne (oder einem mit einer Decke isolierten, aber nicht hundertprozentig luftdichten Gefäß) mindestens sechs Stunden ruhen zu lassen. Ein stichfester Joghurt unterscheidet sich in der Herstellung dadurch, dass er im Becher reift und nach dem Dickwerden nicht mehr gerührt wird. Dieses Verfahren wird hauptsächlich für Joghurt mit unterlegter Frucht (Frucht unter Joghurtmasse nicht eingerührt) verwendet.

Joghurt und Sauermilch sind sich sehr ähnlich. Der Hauptunterschied liegt bei der Auswahl der Milchsäurebakterien: Bei der Herstellung von Joghurt sollen grundsätzlich Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus eingesetzt werden. Milde Joghurts werden statt mit L. bulgaricus mit anderen Laktobazillen (z. B. L. acidophilus, L. casei) hergestellt. Für Sauermilch beschränken sich die Vorgaben bezüglich der verwendeten Mikroorganismen auf „mesophile Milchsäurebakterienkulturen“.[11] Im Gegensatz zu gewöhnlicher Sauermilch darf gemäß Lebensmittelgesetz in der Schweiz nur ein Produkt mit einem Mindestgehalt von Mikroorganismen als „Joghurt“ bezeichnet werden. Laut Art. 56 Joghurt, Abs. 2: „[Im Endprodukt müssen] insgesamt mindestens 10 Millionen koloniebildende Einheiten der Mikroorganismen je Gramm vorhanden sein“. Wenn dieser Mindestwert nicht erreicht wird, darf das Produkt nur „Sauermilch“ heißen.[12]

Naturjoghurts aus dem südlichen Balkan bestehen ausschließlich aus Milch und werden durch Lactobacillus bulgaricus ohne weitere Zusätze dickgelegt. Naturjoghurt dieser Art wird dort auch im offenen Verkauf vertrieben. In industriell hergestellten Joghurts werden der Milch meist noch zusätzlich Magermilchpulver zur Erhöhung der Trockenmasse zugesetzt. Weitere mögliche Zutaten, insbesondere in Fruchtjoghurts, können Verdickungsmittel, Emulgatoren, Farbstoffe sowie Aromen und Zucker sein.

Der in der türkischen Küche verwendete Süzme Yoğurt wird traditionell durch das „Abtropfenlassen“ normalen Joghurts in einem Sieb (türkisch süzgeç) oder einem Baumwolltuch hergestellt. Der auf diese Weise entwässerte Joghurt ist fester und cremiger; mit einem Fettanteil von 10 Prozent entspricht er einem Sahnejoghurt. Er wird ausdrücklich ohne Zusatz von Gelatine verkauft.

Fermentation[Bearbeiten]
Die Herstellung von Joghurt durch Milchsäurebakterien ist eine Fermentation. Milchsäurebakterien wie Lactobacillus bulgaricus können Milchzucker (Lactose) in Milchsäure (Lactat) umwandeln, wobei zugleich der charakteristische Geschmack und das Aroma entstehen.

Die Milchsäure führt zu einer pH-Absenkung. Ab einem bestimmten pH-Wert können sich die Caseinmicellen (die Hauptproteinfraktion der Milch) nicht mehr in Lösung halten und koagulieren unter Bildung eines Netzwerkes. Dieser Vorgang wird oft als Dicklegung bezeichnet. In den Zwischenräumen werden das in der Milch

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Joghurt
Joghurt (gelegentlich Jogurt; türkisch.: yoğurt) ist durch Milchsäurebakterien verdickte Milch und ein Nahrungsmittel. Joghurt wird als Naturjoghurt ohne Zusätze und in verschiedenen Geschmacksrichtungen vermarktet. Naturjoghurt hat einen säuerlichen Geschmack.

Das Wort Joghurt ist dem türkischen Wort yoğurt entlehnt, das gegorene Milch [1][2] bedeutet und auf die Art der Herstellung verweist. Laut Duden tritt das Wort im Deutschen als Maskulinum oder, besonders in Österreich und der Schweiz, als Neutrum, in Österreich aber auch als Femininum auf.[3] Wie bei anderen Bezeichnungen von Nahrungsstoffen (Fleisch oder Milch) wird das Wort meist im Singular gebraucht. Als Bezeichnung für „Joghurt-Sorten“, „Portionen Joghurt“ oder „Becher mit Joghurt“ wird jedoch auch der Plural in den Formen die Joghurte oder die Joghurts verwendet.

Geschichte des Joghurts[Bearbeiten]
Sauermilchprodukte gehören zu den ältesten Milchprodukten überhaupt, denn Menschen bemerkten früh, dass fermentierte Milch länger haltbar ist als frische. Zudem wird bei der Fermentation der Milchzucker, die Lactose, zu einem gewissen Anteil abgebaut, wodurch Joghurt von laktoseintoleranten Menschen (d. h. weltweit gesehen von der Mehrheit der Menschheit) besser vertragen wird als frische Milch. Wann und von wem Joghurt zuerst hergestellt wurde, ist allerdings unklar. Einerseits werden die nomadischen Turkvölker Zentralasiens als „Erfinder“ des Joghurts gehandelt, zum anderen wird der Ursprung im Südosten der Balkanhalbinsel, bei den Thrakern, vermutet.[4][5] Möglich ist auch, dass Joghurt mehrfach unabhängig von verschiedenen Völkern in unterschiedlichen Gegenden Eurasiens „erfunden“ wurde.[6] Belegt ist, dass bereits im 7. Jh. n. Chr., mehr als 700 Jahre vor der Eroberung Konstantinopels durch die Türken, eine dem Joghurt vergleichbare fermentierte Schafsmilch von den turksprachigen Protobulgaren auf dem Balkan hergestellt wurde. Diese Form des Joghurts wird in ländlichen Gegenden Bulgariens heute noch bereitet und Katuk genannt. Identische oder ähnliche Milchprodukte finden sich unter der Bezeichnung Katik in Baschkortostan, Tatarstan und Usbekistan, was nahelegt, dass die Joghurtherstellung bei den Turkvölkern bereits allgemein bekannt war, bevor sich die Protobulgaren auf dem Balkan ansiedelten.[5]

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatten die Menschen in der westlichen Hälfte Europas nur sporadisch Kontakt mit Joghurt. So soll beispielsweise ein türkischer Arzt im 16. Jh. die quälenden Magenprobleme des französischen Königs Franz I. mit einem Joghurt geheilt haben.

1905 isolierte der bulgarische Natur- und Medizinwissenschaftler Stamen Grigorow aus Joghurt ein bisher unbekanntes Bakterium, das er für die Fermentation der Milch verantwortlich machte[7][8] und das später „Bacillus bulgaricus“ genannt wurde. Der russische Bakteriologe Ilja Metschnikow brachte damals ein epidemiologisches Wissen um die hohe Lebenserwartung bulgarischer Bauern mit deren Alltagskost, speziell mit dem Konsum von Joghurt bzw. der Aufnahme der darin enthaltenen Bakterien, in Zusammenhang.[9] Öffentlichkeit und Wissenschaft nahmen diese Aussichten enthusiastisch auf, und so verbreitete sich Joghurt schließlich rasch nach Mittel- und Westeuropa sowie nach Nordamerika.

1906 berichtete die Zeitschrift Kosmos in ihrer Rubrik Medizin-hygienische Umschau über die „auffällige Langlebigkeit“ der Joghurt-Konsumenten und beschrieb das Milchprodukt so:

„Die genaue wissenschaftliche Untersuchung des Yoghurt ergab, daß er das Produkt eines besonderen Gärungserregers ist, den man mit der Bezeichnung bulgarische Maya belegt hat. Er bringt die Milch nicht nur zum Gerinnen, sondern entwickelt im Gegensatz zur sauren Milchgärung unserer Landstriche sehr wenig Milchsäure, bewirkt dabei vielmehr eine Spaltung und Auflösung der Milchbestandteile, wie sie durch unseren Magensaft bei der Verdauung erzeugt wird. Der durch die bulgarische Maya aus der Milch erzeugte Yoghurt ist also eine Sauermilch besonderer Art, welche für die Verdauung vorbereitet ist, deshalb selbst vom schwächsten menschlichen Magen gut ertragen wird und in außerordentlich großen Mengen, ohne Beschwerden zu erzeugen, gegessen werden kann. Da ein Liter davon nur etwa 2 g Milchsäure enthält, während unsere einheimische Sauermilch deren 6 bis 8 g aufweist, reizen auch größere Mengen von ihr den Darm absolut nicht und wirken in keiner Weise abführend, wodurch sonst die vollständige Ausnutzung dieses Nahrungsmittels in Frage gestellt würde. Ohne die geringste Beschwerde sieht man Bulgaren und Türken 2 bis 3 Liter dieser gestockten Milch, die eine jede Haushaltung für sich bereitet, im Tage verzehren.“[10]
Im Deutschen Reich wurde Joghurt seit 1907 unter der Bezeichnung Joghurt in städtischen Molkereien produziert und auch in Form von Trockenfermenten über spezielle Versandgeschäfte und Reformhäuser angeboten. Die damals eingeschränkten Kühlmöglichkeiten in den Läden und Haushalten begrenzten den Absatz. Zudem wollten US-amerikanische Forscher 1918 nachweisen, dass der „Bacillus bulgaricus“ die Darmflora nicht verbessere, da er zuvor von der Magensäure zerstört werde. Dies hat sich jedoch als falsch herausgestellt. Geringe Anteile des „Bacillus bulgaricus“ gelangen trotz seiner Empfindlichkeit auf Magensäure immer in den Darm, wo sich diese Reste wieder vermehren und so positiv auf die Darmflora auswirken können (siehe Abschnitt Bakterienkulturen). In den 1920er Jahren wurde die „Acidophilus-Milch“ neu entwickelt, deren Bakterienkultur die Magenpassage nahezu unbeschadet überlebt und deshalb die Zusammensetzung der Darmflora schneller und stärker beeinflusst. Der Verbrauch von Joghurt stieg in Deutschland insbesondere in den 1930er und den 1940er Jahren stark an. Seine Nutzung als „Diätspeise“ erfolgt erst seit den späten 1960er Jahren. In dieser Zeit wurde der geläufige Fruchtjoghurt üblich.

Für die kommerzielle Herstellung von Sauermilcharten wurden verschiedene Milchsäurebakterien selektiert. Produkte aus südeuropäischen Ländern wurden traditionell mit Hilfe von thermophilen (wärmeliebenden) Milchsäurebakterien hergestellt, während man für die aus dem Norden stammenden Sauermilcharten mesophile (mittlere Temperaturen liebende) Milchsäurebakterien eingesetzt hat. Beim heutigen Stand der Technik (Kühlhäuser, Temperiermöglichkeiten) spielt der durch klimatische Gegebenheiten bedingte Einsatz bestimmter Kulturen keine Rolle mehr.

Herstellung[Bearbeiten]

Gerät, um Joghurt selbst herzustellen
Ursprünglich entstand Joghurt aus der zufälligen Säuerung und Dicklegung von Milch. Im Laufe der Entwicklung der Lebensmittelherstellung wurden die verursachenden Mikroorganismen isoliert, identifiziert und nach ihrer Leistung selektiert. Bei geeigneten Temperaturen (bei thermophilen Kulturen 42 °C bis 45 °C, bei mesophilen Kulturen 22 °C bis 30 °C) kann mit Joghurtkulturen geimpfte Milch in Joghurt umgewandelt werden. Zu diesem Zweck gibt es Joghurt-Zubereitungsautomaten. Es reicht auch aus, Milch auf 40 °C bis 50 °C erwärmt mit etwas Joghurt als Impfmaterial (etwa 2 Löffel Joghurt auf einen Liter Milch) zu mischen und in einer Thermoskanne (oder einem mit einer Decke isolierten, aber nicht hundertprozentig luftdichten Gefäß) mindestens sechs Stunden ruhen zu lassen. Ein stichfester Joghurt unterscheidet sich in der Herstellung dadurch, dass er im Becher reift und nach dem Dickwerden nicht mehr gerührt wird. Dieses Verfahren wird hauptsächlich für Joghurt mit unterlegter Frucht (Frucht unter Joghurtmasse nicht eingerührt) verwendet.

Joghurt und Sauermilch sind sich sehr ähnlich. Der Hauptunterschied liegt bei der Auswahl der Milchsäurebakterien: Bei der Herstellung von Joghurt sollen grundsätzlich Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus eingesetzt werden. Milde Joghurts werden statt mit L. bulgaricus mit anderen Laktobazillen (z. B. L. acidophilus, L. casei) hergestellt. Für Sauermilch beschränken sich die Vorgaben bezüglich der verwendeten Mikroorganismen auf „mesophile Milchsäurebakterienkulturen“.[11] Im Gegensatz zu gewöhnlicher Sauermilch darf gemäß Lebensmittelgesetz in der Schweiz nur ein Produkt mit einem Mindestgehalt von Mikroorganismen als „Joghurt“ bezeichnet werden. Laut Art. 56 Joghurt, Abs. 2: „[Im Endprodukt müssen] insgesamt mindestens 10 Millionen koloniebildende Einheiten der Mikroorganismen je Gramm vorhanden sein“. Wenn dieser Mindestwert nicht erreicht wird, darf das Produkt nur „Sauermilch“ heißen.[12]

Naturjoghurts aus dem südlichen Balkan bestehen ausschließlich aus Milch und werden durch Lactobacillus bulgaricus ohne weitere Zusätze dickgelegt. Naturjoghurt dieser Art wird dort auch im offenen Verkauf vertrieben. In industriell hergestellten Joghurts werden der Milch meist noch zusätzlich Magermilchpulver zur Erhöhung der Trockenmasse zugesetzt. Weitere mögliche Zutaten, insbesondere in Fruchtjoghurts, können Verdickungsmittel, Emulgatoren, Farbstoffe sowie Aromen und Zucker sein.

Der in der türkischen Küche verwendete Süzme Yoğurt wird traditionell durch das „Abtropfenlassen“ normalen Joghurts in einem Sieb (türkisch süzgeç) oder einem Baumwolltuch hergestellt. Der auf diese Weise entwässerte Joghurt ist fester und cremiger; mit einem Fettanteil von 10 Prozent entspricht er einem Sahnejoghurt. Er wird ausdrücklich ohne Zusatz von Gelatine verkauft.

Fermentation[Bearbeiten]
Die Herstellung von Joghurt durch Milchsäurebakterien ist eine Fermentation. Milchsäurebakterien wie Lactobacillus bulgaricus können Milchzucker (Lactose) in Milchsäure (Lactat) umwandeln, wobei zugleich der charakteristische Geschmack und das Aroma entstehen.

Die Milchsäure führt zu einer pH-Absenkung. Ab einem bestimmten pH-Wert können sich die Caseinmicellen (die Hauptproteinfraktion der Milch) nicht mehr in Lösung halten und koagulieren unter Bildung eines Netzwerkes. Dieser Vorgang wird oft als Dicklegung bezeichnet. In den Zwischenräumen werden das in der Milch

Bei dieser lieblosen Dealbeschreibung wird der Joghurt doch sofort schlecht, da hilft auch kein MHD

Schnaepplet

na gut, Joghurt Joghurt (gelegentlich Jogurt; türkisch.: yoğurt)...



Quelle?

cold,letzte Woche bei uns im kaufland für 10cent geschossen.das war ein Schnapper

Ist bei dem Preis überhaupt noch Milch drin?

Auch Cold, da ständig zu diesem Preis bzw hier vor Ort diese Woche für 24 Cent woanders.

Penny auch für 0,29 €

betzger

Quelle?



mein Post wurde einfach abgeschnitte, pööö
Quelle: wikipedia.de (_;)

ksb

Bei dieser lieblosen Dealbeschreibung [...]


ich bevorzuge den Begriff pragmatisch

Emkay999

cold,letzte Woche bei uns im kaufland für 10cent geschossen.das war ein Schnapper


Lass moch raten: berlin?

Schnaepplet

na gut, Joghurt Joghurt (gelegentlich Jogurt; türkisch.: yoğurt) ...



Gut gekontert, trotzdem Schmock um mal ein richtig schön antikes, altbewährtes Retrowort zu verwenden... Variante Nr.2 in Charakterisierung und Etymologie. Ein typischer Hipster oder Web x.0 Twitterkind also...

Cold für fehlendes Datum, ab wann, wie lang, ganze Woche oder nur FR/SA Aktion, Preisvergleich bei Nahrung unüblich aber Regulärpreisangabe üblich, nicht nur Deallink (wo die wichtigsten Datumsinfo immer noch fehlen) sondern im Dealtext...

Aber was red ich mir hier den Mund fusselig, so einer liest auch keine 3 ganze Wörter am Stück...
WTF STFU SCNR ROFL
X)

Emkay999

cold,letzte Woche bei uns im kaufland für 10cent geschossen.das war ein Schnapper



Nee Paderborn

Emkay999

cold,letzte Woche bei uns im kaufland für 10cent geschossen.das war ein Schnapper



Bei uns ist bei max 29cent Schluss... 10cent ist mal ne Hausnummer!

Ja das war echt Zufall,keine Ahnung ob es im Prospekt war,jedenfalls waren alle kleinen 150gBecher auf zehn Cent reduziert. Also wurden die leckersten mitgenommen und der Kühlschrank gefüllt

jurislaw

Cold für fehlendes Datum, ab wann, wie lang, ganze Woche oder nur FR/SA Aktion, Preisvergleich bei Nahrung unüblich aber Regulärpreisangabe üblich, nicht nur Deallink (wo die wichtigsten Datumsinfo immer noch fehlen) sondern im Dealtext... X)



tja Denksportaufgabe. Deal einstellt am So. Abend, Deal gültig bis zum kommenden Sa.
Von wann bis wann ist der Deal gültig?

Wenn man (online) Kindern die realexestierende Welt erklären muss... immerhin schafft es auch 3++ Wörter/Sätze am Stück, dann lohnt sich ja auch der Aufwand/Aufmerksamkeitspanne und vll. lernt es dabei tatsächlich noch was und bleibt hängen.

jurislaw

Cold für fehlendes Datum, ab wann, wie lang, ganze Woche oder nur FR/SA Aktion, Preisvergleich bei Nahrung unüblich aber Regulärpreisangabe üblich, nicht nur Deallink (wo die wichtigsten Datumsinfo immer noch fehlen) sondern im Dealtext... X)

Schmock Schmock (jidd. ‏שמאָק‎ shmok) ist ein aus dem Jiddischen stammendes Wort, das... ... Spöttische Bezeichnung für einen extravertierten Menschen, der einerseits sich in der Gesellschaft gut zurechtfindet, andererseits durch ein entweder rechthaberisches, belehrendes oder durch ein opportunistisches Verhalten negativ auffällt. Der Schmock ist häufig eitel oder auch arrogant, ist gleichzeitig aber weder besonders intelligent, gutaussehend noch geistreich. Sein Äußeres ist häufig übertrieben modisch, dabei allerdings unpassend. Der Schmock ist verwandt mit dem Stereotyp des Snobs oder eines Neureichen. ...



Es gibt noch Papier oO
Daraus Werbeprospekte
Die kommen schon Donnerstag aus dem Druck
Lidl hat wöchentlich sogar 2 Stück, ein dickes Prospekt und ein dünnes
Das dicke enthält nur Nonfood (Messer, Schere, Gabel, Licht...) und Food ist darin nur Aktionsware, Asia-Themenwoche oä.
Nur das dünnere enthält Ontopicfood aus dem Dauersortiment
Das dünne Prospekt ist aber auch unterteilt in Tagesgültigkeiten...
Erste Seiten Montag - Samstag
Mittlerer Teil Mittwoch - Samstag
Letzte Seite _nur_ am Samstag

BTW machen das so _alle_ wichtigsten Händler und Ketten, nur die Tagesgültigkeiten sind uU. anders. Kaufland hat MO-SA, dann DO-SA usw. Darum ist es so wichtig für den hukd/Food Poster die Angebotsgültigkeit mit anzugeben. Besonders in diesem Fall, wenn sogar die Webpräsentation des Händlers selbst darin versagt.

Und weil du immer noch nicht einfach nur den Edit-Knopf gedrückt hast um im schlimmsten Fall einzutippen
2 Buchstaben, Bindestrich, 2 Buchstaben
Gibt es dafür eine Definition...



... die noch zutreffender garnicht mehr sein könnte X)

jurislaw

... die noch zutreffender garnicht mehr sein könnte X)



deshalb verstehen wir uns so gut - wir sind dann wohl beide Smoker

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