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[LOKAL/Köln] Premiere Dokumentarfilm "Meine Narbe"

[LOKAL/Köln] Premiere Dokumentarfilm "Meine Narbe"

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[LOKAL/Köln] Premiere Dokumentarfilm "Meine Narbe"

Die KatHO NRW in Köln zeigt am 23.März erstmals in Deutschland den Dokumentarfilm "Meine Narbe" mit anschließender Podiumsdiskussion.
Harte, aber bestimmt interessante Kost! Von einem Eintrittspreis steht dort nichts, weshalb es wohl umsonst ist!

Weitere Informationen von der Webseite:

"Jedes dritte Baby in Deutschland wird durch einen Kaiserschnitt zur Welt gebracht, Tendenz steigend. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich in der Spitzengruppe. Den Eingriff erleben die Mütter häufig als Trauma, das sie nur schwer verarbeiten können. Ein Tabu-Thema, das der Film „Meine Narbe“ ansprechen möchte. In sehr persönlichen Interviews schildern die Mütter ihr körperliches und seelisches Empfinden und erzählen von den Folgen der Geburt, die sie als traumatisierend erlebt haben.

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen zeigt den Dokumentarfilm erstmals in Deutschland und lädt im Anschluss zu einer Podiumsdiskussion mit Hebammen, Ärzten und Betroffenen ein:

Montag, 23. März 2015
15 Uhr
Audimax
Katholische Hochschule NRW
Wörthstr. 10, 50668 Köln

Die Idee zum Film hatte Judith Raunig, eine Klinische- und Gesundheitspsychologin aus Österreich, die in ihrer Praxis zunehmend Frauen betreut, die unter psychischen Belastungen einer Kaiserschnitt-Geburt leiden. In ihrer Arbeit habe sie immer wieder teils sehr schockierende Erzählungen gehört: „Frauen berichteten davon, überrumpelt und zum Kaiserschnitt gedrängt worden zu sein, von Androhungen schwerer Folgen für das Kind oder von eigenen Todesängsten“, so Raunig. „Irgendwann war für mich die Diskrepanz zwischen der Art, wie ein Kaiserschnitt in der Öffentlichkeit verkauft wird, nämlich als eine einfache, moderne, sichere und schmerzlose Art der Geburt, und der Wahrnehmung etlicher Frauen so absurd, dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, diese Sicht des Kaiserschnitts, die Sicht der Betroffenen, der Öffentlichkeit näher zu bringen.“ Mit dem Film will Raunig die Schattenseiten des Kaiserschnitts zeigen, wachrütteln und den Sprachlosen Mut machen, wie sie es formuliert. Mindestens ein Drittel der Frauen, schätzt die Psychologin, erleben den Kaiserschnitt als unzufrieden, belastend oder traumatisierend, und bezieht sich dabei auf eine Studie vom „Wiener Programm für Frauengesundheit“. In Deutschland wären das demnach rund 62.000 Frauen, die betroffen sein könnten, folgert Judith Raunig.

Professorin Dr. Sabine Dörpinghaus leitet den neuen Studiengang Hebammenkunde an der KatHO NRW und hat die Österreicherin eingeladen, den Film erstmals auch in Deutschland zu zeigen. Mit der Veranstaltung will die Hebammen-Professorin zum einen die derzeitigen Entwicklungen im Gesundheitssektor – hier im speziellen Fall die steigenden Kaiserschnittquoten – gesellschaftskritisch beleuchten, zum anderen die Perspektive der Betroffenen in den Blick nehmen. „Frauen befinden sich in der Geburtsphase in einer existentiell sehr bedeutsamen Situation. Aber ihre Perspektive gerät zugunsten einer analytisch-zergliedernden Betrachtungsweise häufig aus dem Blick“, sagt Professorin Dörpinghaus und kritisiert damit, dass eine einseitige Orientierung an Merkmalen, wie zum Beispiel der Muttermundsweite, vor dem ergreifenden und leiblich spürbarem Erleben und damit vor dem „Betroffen-sein“ der Frau selber stünden, wo durch „das Auge und die Beurteilung des Anderen“ (Fremdblick) Traumatisierungen auftreten können.

Obwohl mittel- und langfristige Effekte, wie die psychische Gesundheit der Frau, aber auch Probleme bei Neugeborenen bekannt seien, würde die Schwelle zur so genannten Schnittentbindung weiter gesenkt. „Die Gründe sind komplex“, sagt Dörpinghaus. „Medizinische Gründe, wie das Alter der Frauen, Mehrlingsschwangerschaften oder Kinder über 4.500g, aber auch organisatorische, finanzielle und haftungsrechtliche Gründe sind relevant.“

Dass Frauen, die einen Kaiserschnitt als traumatisch erlebt haben, bei der Verarbeitung ihrer Gefühle unterstützt werden, stelle eine Ausnahme dar. „Im Gesundheitssystem stehen Fragen im Vordergrund wie ‚Wie sieht die Wunde aus?‘ ‚Klappt das Stillen?‘ ‚Hat die Frau Temperatur?‘“, sagt Dörpinghaus. „Hebammen betreuen Frauen nach der Geburt in ihrem häuslichen Umfeld und natürlich bekommen sie hier mit, was mit den Frauen ist. Dass sie beispielsweise eine Schnittentbindung als Unzulänglichkeit ihrer Selbst, ihres Frauseins erleben können.“

Mit dem Hebammen-Studiengang will die KatHO NRW die Planungs- und Reflexionsfähigkeiten der Hebammen fördern, damit sie die hochkomplexe klinische und beraterische Betreuungssituationen in den Bereichen Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Überleitung vom Wochenbett in die Phase der Familiarität in angemessener Weise bewältigen können.

Ausschnitte zum Film finden Sie hier:

youtube.com/wat…Xqs
youtube.com/watch?v=u8B9jDJBDbs"
Quelle:

17 Kommentare

Super, danke für den Tipp !

Frei nach Monkey Island: "Willst du meine Narbe sehen?". "Kommt drauf an. Wenn die Story gut ist.".

Der Deal ist natürlich hot aber der Film ist doch wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Das Wort Not in Notkaiserschnitt ist wohl kaum aus der Luft gegriffen. Jede Mutter würde sofort und ohne zu überlegen das Wohl des Kindes über ihr eigenes stellen.... #justsaying

Katholische Hochschule


oO

moekeydontmonkey

Der Deal ist natürlich hot aber der Film ist doch wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Das Wort Not in Notkaiserschnitt ist wohl kaum aus der Luft gegriffen. Jede Mutter würde sofort und ohne zu überlegen das Wohl des Kindes über ihr eigenes stellen.... #justsaying


überhaupt gelesen? Wo steht da Not-Kaiserschnitt?

Frauen berichteten davon, überrumpelt und zum Kaiserschnitt gedrängt worden zu sein, von Androhungen schwerer Folgen für das Kind



Wenn die Kaiserschnittquote steigt, dann sicher nicht, weil es mehr NOT-Fälle gibt. Sondern weil es einträglicher ist.

Wenn man jemanden im Krankenhaus vertrauen sollte, dann wohl einem Arzt; und wenn der der Meinung ist es ist nötig dann ist es nötig (Hippokratischer Eid). focus.de/ges…tml

Ich halte hier auch nicht die Fahnen für den Kaiserschnitt hoch - eine natürliche Geburt ist für Mutter und Kind eindeutig das Beste - und schon gar nicht die wichtige Arbeit der Hebammen diskreditieren, ich zweifle aber stark diese Schwarz-Weiß-Malerei und Verteufelung von vernünftigen Eingriffen an.

moekeydontmonkey

Wenn man jemanden im Krankenhaus vertrauen sollte, dann wohl einem Arzt; und wenn der der Meinung ist es ist nötig dann ist es nötig (Hippokratischer Eid). http://www.focus.de/gesundheit/news/geburtshilfe-ideologinnen-im-kreisssaal_aid_215101.html Ich halte hier auch nicht die Fahnen für den Kaiserschnitt hoch - eine natürliche Geburt ist für Mutter und Kind eindeutig das Beste - und schon gar nicht die wichtige Arbeit der Hebammen diskreditieren, ich zweifle aber stark diese Schwarz-Weiß-Malerei und Verteufelung von vernünftigen Eingriffen an.



Hypokratischer Eid ist ja schön und gut, aber ein Krankenhaus und auch die Ärzte verdienen mehr an einem Kaiserschnitt. Nicht jeder Kaiserschnitt ist notwendig und so gibt es inzwischen auch Fälle wo mit der Angst der Mütter gespielt wird und diese vorschnell zu dieser OP gedrängt werden.

Alleine für solche Fragen wird die Podiumsdiskussion nach dem Film umso interessanter!




Es ist ein Unsinn zu schreiben dass eine bestimmte Methode die beste sei. Man muss sich eben ausgiebig mit den Vor- und Nachteilen beschäftigen um zu einem Urteil zu kommen. Auch bei der natürlichen Geburt kann es zu vielen Komplikationen kommen.

moekeydontmonkey

Wenn man jemanden im Krankenhaus vertrauen sollte, dann wohl einem Arzt; und wenn der der Meinung ist es ist nötig dann ist es nötig (Hippokratischer Eid).



soviel zur Theorie
willkommen in der Wirklichkeit


Demnach sind wir wohl das krankeste Volk der Welt

www1.wdr.de/fer…tml

In keinem Land der Welt werden so viele künstliche Knie- und Hüftgelenke eingesetzt und so viele Herzkranzgefäße aufgedehnt wie in Deutschland. Rückenoperationen werden hierzulande drei mal so häufig durchgeführt wie in England und doppelt so häufig wie in Frankreich. Rund 15 Millionen stationäre Eingriffe haben die Deutschen letztes Jahr hinter sich gebracht. Das tut weh. Den Patienten, aber auch den Krankenkassen, deren Ausgaben für Operationen jedes Jahr einen neuen Rekordwert erreichen. Dabei sind viele Eingriffe nicht nur teuer, sondern auch unnötig - und manche sogar schädlich. Operiert wird trotzdem, denn teure OPs bringen den Kliniken satte Gewinne. Die Ärzte werden immer häufiger zu Erfüllungsgehilfen der Finanzabteilung.



tagesspiegel.de/pol…tml

So stieg die Zahl der Bandscheiben-Operationen seit 2005 um mehr als 58 Prozent


moekeydontmonkey

Wenn man jemanden im Krankenhaus vertrauen sollte, dann wohl einem Arzt; und wenn der der Meinung ist es ist nötig dann ist es nötig (Hippokratischer Eid).



hahaha, selten so gelacht...made my day!

moekeydontmonkey

Wenn man jemanden im Krankenhaus vertrauen sollte, dann wohl einem Arzt; und wenn der der Meinung ist es ist nötig dann ist es nötig (Hippokratischer Eid).

Wahrscheinlich schon immer, ganz sicher aber heutzutage ein einfältiger Standpunkt. Teure Praxiseinrichtung, Gerätemedizin, Patiententräume und angewöhntes/angestrebtes Konsumniveau machen Ärzte zu kühlen Finanzrechnern und Krankenhäuser werden sowieso längst von ihren Finanzcontrollern regiert. Mit einem Kaiserschnitt sind über 1000 Euro mehr zu realisieren als mit einer Geburt. Länder wie Brasilien und Iran sind längst bei Kaiserschnittquoten von 50% angelangt, während der Vernunftkorridor zwischen kaiserschnittlicher Unter- und Überversorgung mit 10 bis 15 Prozent ziemlich schmal ist. Geburt ist ein evolutionär bewährtes, eingespieltes und erprobtes Prinzip. <-;<

...

Beim Thema Geburt, Schwangerschaft etc und “ katholisch“ klingen bei mir alle Alarmglocken, aber ganz schrill

moekeydontmonkey

Der Deal ist natürlich hot aber der Film ist doch wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Das Wort Not in Notkaiserschnitt ist wohl kaum aus der Luft gegriffen. Jede Mutter würde sofort und ohne zu überlegen das Wohl des Kindes über ihr eigenes stellen.... #justsaying


Ich bewundere deinen Glauben an das Gute im Menschen, jedoch sieht das eher nach Überschätzung und das nicht zu knapp aus.

Wirklich, deine Ansicht in allen Ehren, ich wünschte dies träfe auf die Ärzte und Mütter uneingeschränkt zu.

Es kam vor ein paar Monaten auch eine Doku im Fernsehen wo ein US Arzt sich darüber ausgelassen hatte das es in Deutschland soviele unnötige Operationen gibt. Da ging es auch darum das Krankenhäuser den Ärzten angeblich auferlegen eine bestimmte Anzahl an Operationen durchzuführen damit Geld reinkommt.

Ich selbst wurde letztes Jahr am Sprunggelenk operiert nach einem Bruch und weiß bis heute nicht ob es nötig war oder nicht. Der erste Arzt im Krankenhaus meinte ich soll es halt einfach machen lassen und fertig ohne mir überhaupt erklären zu wollen warum. Habe dann noch einen Arzt gefragt der aber ab und an im selben Krankenhaus operiert der meinte ich soll es auch machen und in einem anderen Krankenhaus hab ich mich dann doch dazu überreden lassen nachdem mir es wenigstens genauer erklärt wurde. Also am Bruch selber wurde nichts gemacht, war ein glatter Bruch ohne Splitter, Bänderriss hatte ich auch nicht. Es wurde nur wg. dem Syndesmoseband ein Metall reingemacht. Aber im Endeffekt meinten alle heilen tut es auch so aber ich könnte halt in ein paar Jahren Gelenkschwierigkeiten/Artritis bekommen aber ob es ohne die OP jemals dazu gekommen wäre werde ich nie erfahren...

Also Kurzum als Nichtexperte weiß man leider nie ob das was der Arzt behauptet wirklich nötig ist, egal in welchem Bereich...

Es gehört vl nicht ganz hier her - obwohl es eine sehr spannende Debatte ist und ich begeistert bin, dass hier konstruktive Argumente ausgetauscht werden - aber was soll man sonst machen als vertrauen? Ins Ausland reisen um sich dort behandeln zu lassen? Auf alternative (chinesische, homöopathische, etc.) Medizin setzen? Einfach in den Wald laufen und abwarten was passiert? Das gerade bei Rückenbeschwerden zu oft und zu früh das OP-Messer gewetzt wird, ist natürlich richtig, aber kann man "einfache" Rückenschmerzen mit einer Geburt vergleichen? Es geht schließlich um Menschenleben... Bei Krebs ist's im Übrigen die gleiche Geschichte. Wenn da der Arzt sagt: Bestrahlung, Chemo, OP, etc. kommt auch niemand auf die Idee zu sagen: Ich versuch's lieber mit Tee. Daher - um das mal einen Punkt zu bringen - bin ich der Meinung, wenn es um die bloße Lebensqualitätssteigerung geht (Rückenschmerzen, Gelenke, etc.) sollte man sich durchaus überlegen, ob man sich einer OP unterzieht oder nicht. Wenn es aber ganz eindeutig um Leben oder Tod geht, bleibt einem normalsterblichen nicht-Mediziner doch gar nichts anderes übrig als die Entscheidung abzunicken...so traurig das auch ist!

Ich sag dir was viel Schindluder oder Fehler vermeidet:
Selbst informieren und kritisch gegenhalten und mehrere Meinungen einholen.

Hilft nicht gegen alles, aber immerhin.

Und die Alternativmethoden sind nicht immer abwegig und häufig findest du für die irgendwen der Arzt ist und selbst dazu raten würde.

Vorsicht ist halt geboten und ja, hast du keine Anhaltspunkte gegen einen Eingriff, solltest du eher auf den Arzt hören als nicht.

moekeydontmonkey

Der Deal ist natürlich hot aber der Film ist doch wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Das Wort Not in Notkaiserschnitt ist wohl kaum aus der Luft gegriffen. Jede Mutter würde sofort und ohne zu überlegen das Wohl des Kindes über ihr eigenes stellen.... #justsaying

....genauso sehe ich das auch! ......WARUM müssen die meisten Frauen uber ALLES reden ......b.z.w. WARUM MÜSSEN einige Frauen alles "zerreden"
moekeydontmonkey

Der Deal ist natürlich hot aber der Film ist doch wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Das Wort Not in Notkaiserschnitt ist wohl kaum aus der Luft gegriffen. Jede Mutter würde sofort und ohne zu überlegen das Wohl des Kindes über ihr eigenes stellen.... #justsaying





GENAUSO sehe ich das auch? ......WARUM MÜSSEN die meisten Frauen über ALLES reden.....oder warum mussen viele Frauen alles zerreden??....furchtbar.

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