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LuLu - Kostenlose Firewall für MacOS-X
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LuLu - Kostenlose Firewall für MacOS-X

40
eingestellt am 15. Aug 2018
Ich bin heute durch Zufall auf eine kostenlose Alternative zu Little Snitch gestoßen. Macht einen guten Eindruck und ich denke ist für manch einen hier ein interessanter Tipp. Open Source und Recht schlank.

Hier der Link zum Bericht:
macwelt.de/a/kritik-an-little-snitch-und-co-patrick-wardle-stellt-kostenlose-firewall-lulu-vor,3439490
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Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den konzeptionellen Einschränkungen einer Firewall, die auf dem zu schützenden Host läuft und den prinzipiellen Limitierungen von Firewalls für outgoing traffic (die der Tool-Autor sehr transparent korrekt auflistet) gibt es - zumindest aktuell - einen grossen Zonk: Die Firewall lässt sich aktuell nur auf dem Application-Level an- bzw. ausknipsen. Das bedeutet, ein Programm hat entweder Internetzugriff oder es hat keinen. Eine zielspezifische Filterung (die es z.B. dem Browser grundsätzilichen Internetzugriff erlaubt, nicht aber den Kontakt zu definierten Trackern oder sonstigen unerwünschten Seiten) scheint aktuell nicht möglich, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder einem Tool die Verbindung zum Updateserver erlauben, aber sonst keine Internetverbindung. Etc. etc. Das ist ein fetter Nachteil, der das Tool zumindest für mich nutzlos macht. Little Snitch kann das btw., schon von Tag eins an. Hat aber natürlich ebenfalls die konzeptbedingten Nachteile, die personal Firewalls halt so haben.

Unterm Strich wird auch dieses Tool vermutlich "nur" eine GUI für die in OS X dank der BSD-Basis des Betriebssystems unter der Oberfläche ohnehin vorhandenen Firewall sein (die aber ab Werk für "normale Menschen" nicht konfigurierbar ist. Davon gibt es einige. IdR gehen die auf den Network Layer, erlauben also zielspezifische Filterung, nicht jedoch auf Application-Level oder gar Packet Inspection. Um mit so was sinnvoll zu arbeiten ist einiges Netzwerkwissen nötig, das die wenigsten haben, daher wohl der Ansatz des Tool-Autors.

Was mir nicht ganz klar geworden ist: Scheinbar läuft das Tool aktuell im Userspace, also mit den Rechten des angemeldeten Users in dessen Userumgebung. Das gleiche tun Programme auch (egal ob gute oder böse). Im Prinzip könnten also böse Programme die Firewall einfach ausknipsen, da sie die gleichen Rechte haben wie der User (und eben dessen Firewall). Ob das wirklich so ist müsste man aber ausprobieren.

In dem verlinkten Artikel werden die aktuellen Limitierungen des Tools und deren Konsequenzen insbesondere gegenüber Little Snitch in meinen Augen nicht bzw. völlig unzureichend dargestellt. Könnte daran liegen, dass die Schreiber auf solchen Seiten idR ein freundlich gesagt sehr eingeschränktes technisches Verständnis ihres Berichtsobjekts haben.

Als Proof of Concept bzw. erster Schritt ist Lulu also durchaus interessant und erfreulich, der Nutzen ist aber aktuell wohl sehr limitiert. Mal gucken wie sich das entwickelt.
Er hat Lulu gesagt.. *hihihihi*
peng15.08.2018 20:27

Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den …Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den konzeptionellen Einschränkungen einer Firewall, die auf dem zu schützenden Host läuft und den prinzipiellen Limitierungen von Firewalls für outgoing traffic (die der Tool-Autor sehr transparent korrekt auflistet) gibt es - zumindest aktuell - einen grossen Zonk: Die Firewall lässt sich aktuell nur auf dem Application-Level an- bzw. ausknipsen. Das bedeutet, ein Programm hat entweder Internetzugriff oder es hat keinen. Eine zielspezifische Filterung (die es z.B. dem Browser grundsätzilichen Internetzugriff erlaubt, nicht aber den Kontakt zu definierten Trackern oder sonstigen unerwünschten Seiten) scheint aktuell nicht möglich, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder einem Tool die Verbindung zum Updateserver erlauben, aber sonst keine Internetverbindung. Etc. etc. Das ist ein fetter Nachteil, der das Tool zumindest für mich nutzlos macht. Little Snitch kann das btw., schon von Tag eins an. Hat aber natürlich ebenfalls die konzeptbedingten Nachteile, die personal Firewalls halt so haben. Unterm Strich wird auch dieses Tool vermutlich "nur" eine GUI für die in OS X dank der BSD-Basis des Betriebssystems unter der Oberfläche ohnehin vorhandenen Firewall sein (die aber ab Werk für "normale Menschen" nicht konfigurierbar ist. Davon gibt es einige. IdR gehen die auf den Network Layer, erlauben also zielspezifische Filterung, nicht jedoch auf Application-Level oder gar Packet Inspection. Um mit so was sinnvoll zu arbeiten ist einiges Netzwerkwissen nötig, das die wenigsten haben, daher wohl der Ansatz des Tool-Autors.Was mir nicht ganz klar geworden ist: Scheinbar läuft das Tool aktuell im Userspace, also mit den Rechten des angemeldeten Users in dessen Userumgebung. Das gleiche tun Programme auch (egal ob gute oder böse). Im Prinzip könnten also böse Programme die Firewall einfach ausknipsen, da sie die gleichen Rechte haben wie der User (und eben dessen Firewall). Ob das wirklich so ist müsste man aber ausprobieren.In dem verlinkten Artikel werden die aktuellen Limitierungen des Tools und deren Konsequenzen insbesondere gegenüber Little Snitch in meinen Augen nicht bzw. völlig unzureichend dargestellt. Könnte daran liegen, dass die Schreiber auf solchen Seiten idR ein freundlich gesagt sehr eingeschränktes technisches Verständnis ihres Berichtsobjekts haben.Als Proof of Concept bzw. erster Schritt ist Lulu also durchaus interessant und erfreulich, der Nutzen ist aber aktuell wohl sehr limitiert. Mal gucken wie sich das entwickelt.


Wow, ich glaube das war der versierteste Kommentar, den ich je auf Mydealz gelesen habe.
Sapharos15. Aug 2018

Ich denke für die Laie ist das Tool ganz interessant um sich mit der …Ich denke für die Laie ist das Tool ganz interessant um sich mit der Grundthematik auseinander zusetzen. Für ein tieferes Verständnis bzw. einer besseren Übersicht empfehle ich Wireshark.


Na ja - zum "auseinandersetzten" taugt das eher nix. Little Snitch spuckt da schon mehr aus, mit dem ein normaler Mensch irgendwas anfangen kann - für den Laien aber auch eher Verwirrendes (und macht das Surfen je nach Paranoialevel mindestens in der ersten Zeit mühsam). Wirklichen Schutz bietet es konzeptionsbedingt nicht, sieht halt hübsch bonbonbunt aus und flackert lustig - ein bisschen wie früher ein Equalizer an der Stereoanlage. Eigentlich kann man sich das also getrost sparen, zumal der Spass mit den regelmässig nötigen Updates auch nicht billig ist.

Wireshark hilft nur was, wenn schon ein halbwegs tiefes Verständnis über Netzwerkprotokolle vorhanden ist. Ist ausserdem ein Netzwerkdiagnosetool für den Problemfall, kein Sicherheitstool für dauerhaft. Von daher ist ein brauchbarer Einstieg für's Grundverständnis am ehesten immer noch ein sehr alter Link:

netzmafia.de/skr…ze/

Relevant hier insbesondere 1.2, 11 und 12. Bei Tools für PF (die eingebaute Firewall von OS X) wird man hier fündig: hanynet.com/app…tml Die aktuellste Variante "Murus" gibt es in diversen Geschmacksrichtungen hier murusfirewall.com/ - die umfangreicheren Varianten kosten Geld, es gibt aber auch eine Free/Lite-Version.

Das klassische Konzept einer Firewall, die auf Basis von (Ziel-)IP-Adressen und Protokollen filtert, ist heutzutage, wo jeder Blödsinn in irgendeiner Cloud bei cloudflare/aws/azure etc.gehostet ist und jede Popelwebseite 70 Domains abseits der eigentlich angesurften aufruft um entweder irgendwelchen Blödsinn, Tracker, Werbung oder aber essentielle Bestandteile nachzuladen ziemlich sinnlos geworden, zumindest auf personal Firewall-Ebene. Da kann man sich besser uMatrix im Browser installieren.

Nächstes Level firewallseitig ist Packet-Inspection. Gibt es auch schon seit einer halben Ewigkeit. Zuverlässige Packet-Inspection ist nicht trivial, hilft aber auch nur bedingt, Content inspection ist noch untrivialer und Otto Normaluser kann mit den Meldungen der Gerätschaft im einen wie im anderen Fall sowieso nichts anfangen und konfigurieren kann er den Kram schon gar nicht. Also völlig sinnlos auf dem heimischen Rechner.

So gesehen ist Lulu schon nicht verkehrt, am ehesten in Kombination mit anderen Tools und wenn man sich bewusst ist, was man tut. In den Fuss schiessen kann sich der Laie nämlich prima mit solchen Werkzeugen. Zunageln ausser für den Browser, das Mailprogramm etc. und im Browser mit uBlock Origin, uMatrix und ein paar weiteren versuchen die Herrschaft über den eigenen Rechner und die eigene Privatspähre zu behalten.

Problem ist halt, dass Programme, die nicht in's Internet dürfen auch nicht nach Updates gucken können und damit machst Du wieder ein neues Sicherheitsloch auf. Als wir noch in Höhlen wohnten war das Leben irgendwie einfacher.
Bearbeitet von: "peng" 16. Aug 2018
40 Kommentare
Cool! Wird probiert. Nur ist das leider kein Deal, da Freeware.
Der Name
Er hat Lulu gesagt.. *hihihihi*
JoeHilfigervor 1 m

Cool! Wird probiert. Nur ist das leider kein Deal, da Freeware.


OK. Deshalb dachte ich als freebee einstellen. Sollte auch eher ein Tipp sein. Gibt halt nicht viele kostenlose Alternativen.
Also besser wieder raus nehmen?
Von mir gibts ein Hot, kannte ich noch nicht!
nickik15.08.2018 19:03

Also besser wieder raus nehmen?


Lass ruhig noch drin, sieht man ja dann wie sich das entwickelt.
Wurde hier gepfurzt oder warum wird es nicht heiss? Ist doch nett der Hinweis
ppp44556615.08.2018 19:07

Lass ruhig noch drin, sieht man ja dann wie sich das entwickelt.


Okay. Vielleicht freut sich ja der Eine oder Andere drüber.
mal testen, danke!
nickikvor 2 m

Okay. Vielleicht freut sich ja der Eine oder Andere drüber.


Ich mich auf jeden Fall. Eine OS-Firewall für MacOS mit einem halbwegs ordentlichen GUI finde ich nicht verkehrt.
Na wenn das mal nicht in die Hose geht ...
Guter Tipp, Danke
Wieso haben Sie es nicht PiPi genannt?
Shared Source
Ich muss mal Lulu
Avatar
GelöschterUser55537
derRobvor 29 m

Wieso haben Sie es nicht PiPi genannt?


Weil es PiPi schon gibt
Little snitch, you little...
Nathanxmvor 2 m

Little snitch, you little...


Korrigiert. Schöne Grüsse von der Autokorrektur
Naja, ich weiß ja nicht wie zuverlässig das ganze ist. Die App wurde ja erst vor 6 Tagen released.
1.

18347178-0iKnM.jpg
Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den konzeptionellen Einschränkungen einer Firewall, die auf dem zu schützenden Host läuft und den prinzipiellen Limitierungen von Firewalls für outgoing traffic (die der Tool-Autor sehr transparent korrekt auflistet) gibt es - zumindest aktuell - einen grossen Zonk: Die Firewall lässt sich aktuell nur auf dem Application-Level an- bzw. ausknipsen. Das bedeutet, ein Programm hat entweder Internetzugriff oder es hat keinen. Eine zielspezifische Filterung (die es z.B. dem Browser grundsätzilichen Internetzugriff erlaubt, nicht aber den Kontakt zu definierten Trackern oder sonstigen unerwünschten Seiten) scheint aktuell nicht möglich, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder einem Tool die Verbindung zum Updateserver erlauben, aber sonst keine Internetverbindung. Etc. etc. Das ist ein fetter Nachteil, der das Tool zumindest für mich nutzlos macht. Little Snitch kann das btw., schon von Tag eins an. Hat aber natürlich ebenfalls die konzeptbedingten Nachteile, die personal Firewalls halt so haben.

Unterm Strich wird auch dieses Tool vermutlich "nur" eine GUI für die in OS X dank der BSD-Basis des Betriebssystems unter der Oberfläche ohnehin vorhandenen Firewall sein (die aber ab Werk für "normale Menschen" nicht konfigurierbar ist. Davon gibt es einige. IdR gehen die auf den Network Layer, erlauben also zielspezifische Filterung, nicht jedoch auf Application-Level oder gar Packet Inspection. Um mit so was sinnvoll zu arbeiten ist einiges Netzwerkwissen nötig, das die wenigsten haben, daher wohl der Ansatz des Tool-Autors.

Was mir nicht ganz klar geworden ist: Scheinbar läuft das Tool aktuell im Userspace, also mit den Rechten des angemeldeten Users in dessen Userumgebung. Das gleiche tun Programme auch (egal ob gute oder böse). Im Prinzip könnten also böse Programme die Firewall einfach ausknipsen, da sie die gleichen Rechte haben wie der User (und eben dessen Firewall). Ob das wirklich so ist müsste man aber ausprobieren.

In dem verlinkten Artikel werden die aktuellen Limitierungen des Tools und deren Konsequenzen insbesondere gegenüber Little Snitch in meinen Augen nicht bzw. völlig unzureichend dargestellt. Könnte daran liegen, dass die Schreiber auf solchen Seiten idR ein freundlich gesagt sehr eingeschränktes technisches Verständnis ihres Berichtsobjekts haben.

Als Proof of Concept bzw. erster Schritt ist Lulu also durchaus interessant und erfreulich, der Nutzen ist aber aktuell wohl sehr limitiert. Mal gucken wie sich das entwickelt.
dahoam15.08.2018 19:02

Er hat Lulu gesagt.. *hihihihi*


Für die anwesenden Kleinkinder:
Why is LuLu called LuLu?
In Hawaiian, the word 'LuLu' means protection, shield, or peace. As this tool aims to instill peace, by providing a protective shield, it seemed the fitting name. And as LuLu, (along with all of Objective-See's tools) are coded with aloha on the lovely island of Maui, it's the perfect name!
peng15.08.2018 20:27

Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den …Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den konzeptionellen Einschränkungen einer Firewall, die auf dem zu schützenden Host läuft und den prinzipiellen Limitierungen von Firewalls für outgoing traffic (die der Tool-Autor sehr transparent korrekt auflistet) gibt es - zumindest aktuell - einen grossen Zonk: Die Firewall lässt sich aktuell nur auf dem Application-Level an- bzw. ausknipsen. Das bedeutet, ein Programm hat entweder Internetzugriff oder es hat keinen. Eine zielspezifische Filterung (die es z.B. dem Browser grundsätzilichen Internetzugriff erlaubt, nicht aber den Kontakt zu definierten Trackern oder sonstigen unerwünschten Seiten) scheint aktuell nicht möglich, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder einem Tool die Verbindung zum Updateserver erlauben, aber sonst keine Internetverbindung. Etc. etc. Das ist ein fetter Nachteil, der das Tool zumindest für mich nutzlos macht. Little Snitch kann das btw., schon von Tag eins an. Hat aber natürlich ebenfalls die konzeptbedingten Nachteile, die personal Firewalls halt so haben. Unterm Strich wird auch dieses Tool vermutlich "nur" eine GUI für die in OS X dank der BSD-Basis des Betriebssystems unter der Oberfläche ohnehin vorhandenen Firewall sein (die aber ab Werk für "normale Menschen" nicht konfigurierbar ist. Davon gibt es einige. IdR gehen die auf den Network Layer, erlauben also zielspezifische Filterung, nicht jedoch auf Application-Level oder gar Packet Inspection. Um mit so was sinnvoll zu arbeiten ist einiges Netzwerkwissen nötig, das die wenigsten haben, daher wohl der Ansatz des Tool-Autors.Was mir nicht ganz klar geworden ist: Scheinbar läuft das Tool aktuell im Userspace, also mit den Rechten des angemeldeten Users in dessen Userumgebung. Das gleiche tun Programme auch (egal ob gute oder böse). Im Prinzip könnten also böse Programme die Firewall einfach ausknipsen, da sie die gleichen Rechte haben wie der User (und eben dessen Firewall). Ob das wirklich so ist müsste man aber ausprobieren.In dem verlinkten Artikel werden die aktuellen Limitierungen des Tools und deren Konsequenzen insbesondere gegenüber Little Snitch in meinen Augen nicht bzw. völlig unzureichend dargestellt. Könnte daran liegen, dass die Schreiber auf solchen Seiten idR ein freundlich gesagt sehr eingeschränktes technisches Verständnis ihres Berichtsobjekts haben.Als Proof of Concept bzw. erster Schritt ist Lulu also durchaus interessant und erfreulich, der Nutzen ist aber aktuell wohl sehr limitiert. Mal gucken wie sich das entwickelt.


Wow, ich glaube das war der versierteste Kommentar, den ich je auf Mydealz gelesen habe.
Katzenministervor 10 m

Wow, ich glaube das war der versierteste Kommentar, den ich je auf Mydealz …Wow, ich glaube das war der versierteste Kommentar, den ich je auf Mydealz gelesen habe.


So ging es mir auch beim Durchlesen. Da hat jemand auf jeden Fall Ahnung.
„Ein Hund im Büro?... EIN HUND IM BÜROHO???“

Wer kennts?
peng15.08.2018 20:27

Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den …Interessantes Ding, leider aktuell nur sehr begrenzt nützlich. Neben den konzeptionellen Einschränkungen einer Firewall, die auf dem zu schützenden Host läuft und den prinzipiellen Limitierungen von Firewalls für outgoing traffic (die der Tool-Autor sehr transparent korrekt auflistet) gibt es - zumindest aktuell - einen grossen Zonk: Die Firewall lässt sich aktuell nur auf dem Application-Level an- bzw. ausknipsen. Das bedeutet, ein Programm hat entweder Internetzugriff oder es hat keinen. Eine zielspezifische Filterung (die es z.B. dem Browser grundsätzilichen Internetzugriff erlaubt, nicht aber den Kontakt zu definierten Trackern oder sonstigen unerwünschten Seiten) scheint aktuell nicht möglich, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder einem Tool die Verbindung zum Updateserver erlauben, aber sonst keine Internetverbindung. Etc. etc. Das ist ein fetter Nachteil, der das Tool zumindest für mich nutzlos macht. Little Snitch kann das btw., schon von Tag eins an. Hat aber natürlich ebenfalls die konzeptbedingten Nachteile, die personal Firewalls halt so haben. Unterm Strich wird auch dieses Tool vermutlich "nur" eine GUI für die in OS X dank der BSD-Basis des Betriebssystems unter der Oberfläche ohnehin vorhandenen Firewall sein (die aber ab Werk für "normale Menschen" nicht konfigurierbar ist. Davon gibt es einige. IdR gehen die auf den Network Layer, erlauben also zielspezifische Filterung, nicht jedoch auf Application-Level oder gar Packet Inspection. Um mit so was sinnvoll zu arbeiten ist einiges Netzwerkwissen nötig, das die wenigsten haben, daher wohl der Ansatz des Tool-Autors.Was mir nicht ganz klar geworden ist: Scheinbar läuft das Tool aktuell im Userspace, also mit den Rechten des angemeldeten Users in dessen Userumgebung. Das gleiche tun Programme auch (egal ob gute oder böse). Im Prinzip könnten also böse Programme die Firewall einfach ausknipsen, da sie die gleichen Rechte haben wie der User (und eben dessen Firewall). Ob das wirklich so ist müsste man aber ausprobieren.In dem verlinkten Artikel werden die aktuellen Limitierungen des Tools und deren Konsequenzen insbesondere gegenüber Little Snitch in meinen Augen nicht bzw. völlig unzureichend dargestellt. Könnte daran liegen, dass die Schreiber auf solchen Seiten idR ein freundlich gesagt sehr eingeschränktes technisches Verständnis ihres Berichtsobjekts haben.Als Proof of Concept bzw. erster Schritt ist Lulu also durchaus interessant und erfreulich, der Nutzen ist aber aktuell wohl sehr limitiert. Mal gucken wie sich das entwickelt.


Ich denke für die Laie ist das Tool ganz interessant um sich mit der Grundthematik auseinander zusetzen. Für ein tieferes Verständnis bzw. einer besseren Übersicht empfehle ich Wireshark.
eau15.08.2018 21:54

„Ein Hund im Büro?... EIN HUND IM BÜROHO???“Wer kennts?



nickikvor 13 m

[Video]


Ich meinte eigentlich die Szene wo Stromberg Ernie anschreit, finde aber keinen Clip der nicht zum Remix verhundst wurde.
Ich muss auch LuLu machen .
Sapharos15. Aug 2018

Ich denke für die Laie ist das Tool ganz interessant um sich mit der …Ich denke für die Laie ist das Tool ganz interessant um sich mit der Grundthematik auseinander zusetzen. Für ein tieferes Verständnis bzw. einer besseren Übersicht empfehle ich Wireshark.


Na ja - zum "auseinandersetzten" taugt das eher nix. Little Snitch spuckt da schon mehr aus, mit dem ein normaler Mensch irgendwas anfangen kann - für den Laien aber auch eher Verwirrendes (und macht das Surfen je nach Paranoialevel mindestens in der ersten Zeit mühsam). Wirklichen Schutz bietet es konzeptionsbedingt nicht, sieht halt hübsch bonbonbunt aus und flackert lustig - ein bisschen wie früher ein Equalizer an der Stereoanlage. Eigentlich kann man sich das also getrost sparen, zumal der Spass mit den regelmässig nötigen Updates auch nicht billig ist.

Wireshark hilft nur was, wenn schon ein halbwegs tiefes Verständnis über Netzwerkprotokolle vorhanden ist. Ist ausserdem ein Netzwerkdiagnosetool für den Problemfall, kein Sicherheitstool für dauerhaft. Von daher ist ein brauchbarer Einstieg für's Grundverständnis am ehesten immer noch ein sehr alter Link:

netzmafia.de/skr…ze/

Relevant hier insbesondere 1.2, 11 und 12. Bei Tools für PF (die eingebaute Firewall von OS X) wird man hier fündig: hanynet.com/app…tml Die aktuellste Variante "Murus" gibt es in diversen Geschmacksrichtungen hier murusfirewall.com/ - die umfangreicheren Varianten kosten Geld, es gibt aber auch eine Free/Lite-Version.

Das klassische Konzept einer Firewall, die auf Basis von (Ziel-)IP-Adressen und Protokollen filtert, ist heutzutage, wo jeder Blödsinn in irgendeiner Cloud bei cloudflare/aws/azure etc.gehostet ist und jede Popelwebseite 70 Domains abseits der eigentlich angesurften aufruft um entweder irgendwelchen Blödsinn, Tracker, Werbung oder aber essentielle Bestandteile nachzuladen ziemlich sinnlos geworden, zumindest auf personal Firewall-Ebene. Da kann man sich besser uMatrix im Browser installieren.

Nächstes Level firewallseitig ist Packet-Inspection. Gibt es auch schon seit einer halben Ewigkeit. Zuverlässige Packet-Inspection ist nicht trivial, hilft aber auch nur bedingt, Content inspection ist noch untrivialer und Otto Normaluser kann mit den Meldungen der Gerätschaft im einen wie im anderen Fall sowieso nichts anfangen und konfigurieren kann er den Kram schon gar nicht. Also völlig sinnlos auf dem heimischen Rechner.

So gesehen ist Lulu schon nicht verkehrt, am ehesten in Kombination mit anderen Tools und wenn man sich bewusst ist, was man tut. In den Fuss schiessen kann sich der Laie nämlich prima mit solchen Werkzeugen. Zunageln ausser für den Browser, das Mailprogramm etc. und im Browser mit uBlock Origin, uMatrix und ein paar weiteren versuchen die Herrschaft über den eigenen Rechner und die eigene Privatspähre zu behalten.

Problem ist halt, dass Programme, die nicht in's Internet dürfen auch nicht nach Updates gucken können und damit machst Du wieder ein neues Sicherheitsloch auf. Als wir noch in Höhlen wohnten war das Leben irgendwie einfacher.
Bearbeitet von: "peng" 16. Aug 2018
pengvor 2 h, 50 m

Für die anwesenden Kleinkinder:Why is LuLu called LuLu?In Hawaiian, the …Für die anwesenden Kleinkinder:Why is LuLu called LuLu?In Hawaiian, the word 'LuLu' means protection, shield, or peace. As this tool aims to instill peace, by providing a protective shield, it seemed the fitting name. And as LuLu, (along with all of Objective-See's tools) are coded with aloha on the lovely island of Maui, it's the perfect name!


falsch!!! Lulu ist ein Hund und der hat nunmal nicht im Büro verloren!
Firewall für einen Mac? Ich dachte die Dinger sind so sicher, dass man keinen weiteren Schutz benötigt?
LuLu ?? Ich nutze nur noch KaKa !
LordReapervor 12 h, 53 m

Firewall für einen Mac? Ich dachte die Dinger sind so sicher, dass man …Firewall für einen Mac? Ich dachte die Dinger sind so sicher, dass man keinen weiteren Schutz benötigt?


im Prinzip hast Du Recht, aber wer dann doch gezielt etwas unterbinden will, und die völlige Kontrolle haben will, was dein MAC so macht, dem sein Little Snitch ans Herz gelegt.

wer aber eben den MAC für reine Office Geschichten benötigtm, und keine andere Software aus 3.Hand installiert hat kann mit der eingebauten FW beruhigt sein
Vielen Dank, wird ausprobiert.
Hab noch einen Little Snitch Gutschein 30 Prozent Rabatt. Hat jemand Interesse?
dealcrocodilevor 3 h, 11 m

Hab noch einen Little Snitch Gutschein 30 Prozent Rabatt. Hat jemand …Hab noch einen Little Snitch Gutschein 30 Prozent Rabatt. Hat jemand Interesse?


Gerne, falls ich den auch auf eine Upgrade-Lizenz anwenden kann.
Bearbeitet von: "Falko84" 30. Sep 2018
Wie läuft das Programm mittlerweile?
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