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[METRO] Moet & Chandon Imperial Champagner für 30,93€ (25,99€)

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[METRO] Moet & Chandon Imperial Champagner für 30,93€ (25,99€)

Preis:Preis:Preis:30,93€
Metro bietet jetzt wieder für eine Woche Champagner zum guten Preis an:

Moet & Chandon für 30,93€
(Vergleichspreis: 35,50€ bei Idealo incl. Versand)

Aktionspreis gilt vom 17.09.2015 - 23.09.2015

7 Kommentare

Preis ist gut, fand den Veuve letztens für 33 inkl. (allerdings ab 6 Flaschen) noch besser.

Dass Moët & Chandon Impérial nicht der Weisheit letzter Schluss ist sollte klar sein. Ich würde ihn als solide, aber zum Normalpreis etwas teuer einstufen. Aber er ist halt der 0815-Champagner. Den kennt jeder.

Veuve Clicquot ist schon etwas eigenständiger, kostet aber auch gleich eher gut 40 als gut 30€ regulär.

Die meisten günstigen Champagner der großen Marken sind aus Sicht eines Champagnerliebhabers aber generell etwas langweilig. Im Schnitt vor allem oft zu süß.

Meine Empfehlungen für günstigen Champagner wären daher:

1. Von Heidsieck & Co der Rosé Top Brut - das ist ein typischer Frauenchampagner, aber hat wirklich tolle Geschmacksnoten. Unglaublich fruchtig im Abgang, dabei aber nicht so belastend süß wie viele andere Vertreter dieser Kategorie.

2. An zweiter Stelle stand bei mit lange Zeit der Silver Top, ebenfalls von Heidsieck & Co. Der wurde schon vor über einem Jahr aus dem Programm genommen. Mitunter wird er noch abverkauft, man kann ihn gut kaufen. Er hat ebenfalls relativ wenig Süße und gilt als sehr ausbalanciert und sehr erwachsen für sein Geld. Er hat viele Auszeichnungen eingeheimst und ist sehr geschätzt, auch bei echten Feinschmeckern. Gerüchten zur Folge war das dann auch der Grund warum er nicht mehr hergestellt wird (Heidsieck gehört zu Vranken Monopole, die kein Interesse daran haben dass der günstige Champagner ihren teureren Marken den Rang abläuft).

3. An dritter Stelle empfehle ich den Laurent Perrier Brut. Es ist ein Champagner der nicht jedem schmecken wird, denn er ist sehr eigenständig. Er wird als der Champagner für Männer angesehen und ich finde er hat diesen Ruf zurecht. Ich habe schon viele Whisk(ey)trinker-Freunde die sonst eher nichts mit Champagner anfangen können damit ein paar anerkennende Worte entlocken können.

Doch nun zurück zum Deal: ~31€ sind ein sehr guter Preis für den Moët & Chandon Impérial. Hot.

Was macht mehr Sinn, 30,- Euro für einen guten Sekt ausgeben, oder 30,- Euro für einen billigen Champagner?

In der 30€ Klasse würde ich eher nen Cava empfehlen, Sumarocca z.B.

Ah, endlich Profi Schampus Trinker!

Dann bring ich mein Anliegen mal an: vor rund 5 Jahren war ich auf einer Weihnachtsfeier auf der es zum "Vorglühen" im Büro Champagner ( ziemlich sicher ) gab, der ein stark hefiges Aroma hatte. Ein bisschen wie guter Federweißer, aber eben nicht so traubensaftmäßig wie Federweißer. Nun streife ich seit nunmehr rund 5 Jahren durch die verschiedenen Weinfachhandlungen, trage dort mein Anliegen vor und hole mir regelmäßig den Kommentar: "Kennen wir, gibts hier aber gerade nicht, weil: ist gerade nicht in Mode" ab. Super, dass heißt für mich, sowas gibts grundsätzlich - aber nicht da wo ich suche. Nun habe ich aber keine Lust, noch mehr teueren (billigen) Schampus oder Cremant zu probieren um dann festzustellen, dass auch dieser Test nicht mal annähernd an das gesuchte Hefearoma heranreicht.

Nun meine Frage: Versteht jemand, was ich meine und hat einen Tipp für einen Champagner oder Cremant mit dem angesprochenen recht starken Hefearoma? Vielen Dank schon mal.





@hostage4: Ich habe darüber nochmal intensiv nachgedacht aber ich kann mit keinem konkreten Namen dienen. Trotzdem mal meine Überlegungen, gefolgt von einigen Empfehlungen:

Vorüberlegung: Da Champagner ja durch echte Flaschengärung ("méthode champenoise") entsteht, also nicht nochmal umgefüllt ist ist der Hefegeschmack bei vielen Sorten stärker ausgeprägt als bei anderen Schaumweinen.

Verunsichert bin ich durch Deinen Vergleich mit Federweißem. Federweißen verbinde ich zwar auch mit Hefegeschmack, aber eben primär mit dieser Süße. Süße bei Champagner weist auf eine Dosage mit hohem Restzuckeranteil hin (= Sec oder Demi Sec). Dabei sinkt ab einem gewissen Süßegrad (meist schon ab Extra Sec) zwangsläufig der Anteil des zweifach gegärten Anteils.

Insofern widerspricht sich beides etwas. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe dass du primär den Hefegeschmack willst ergibt sich folgendes:

Ein derart starkes Hefearoma wie Du es beschreibst deutet auf eine lange Reifezeit "Vieillissement sur lattes" hin (also die Lagerung nach dem Gärvorgang, aber vor der Entfernung der Hefe).
Das ist kein so tolles Kriterium, denn fast alle besseren Charakter-Sorten lagern länger als vorgeschrieben (vorgeschrieben sind 1,5 Jahre und 3 Jahre für Jahrgangschampagner).

Allerdings lässt das Hefearoma auch vermuten, dass es sich um einen Jahrgangschampagner handelt. Bekannt dafür lange zu lagern ist insbesondere Krug. Allerdings gehören die zur gehobenen Preisklasse.
Im unteren bis mittleren Segment ist Jacquesson. Genau da würde ich meine Suche an deiner Stelle fortsetzen.
Allerdings kann es gut sein dass der Champagner den du getrunken hast gar nicht mehr verkauft wird und es sich bei dem starken Hefegeschmack um ein Spezifikum einer einzelnen Abfüllung handelte. Vielleicht sogar um ein Versehen. Um das herauszufinden müsste man die Jahrgangsliteratur bemühen oder viele Flaschen Champagner trinken.

Im unteren Preissegment könnte noch Cuvée Roger Gabriel von Gabriel Pagin Fils einen Blick wert sein.

Es tut mir leid, dass ich nicht konkret weiterhelfen konnte. Ich würde versuchen mich über die Süße heranzutasten.

Besten Dank! Damit lässt sich schonmal arbeiten.

Ich gehe ehrlich gesagt auch davon aus, dass es sich damals um Jahrgangschampagner handelte. Soweit ich mich erinnere wurde damals in dem Laden intensiv bei verschiedenen Weinhäusern geordert. Daher halte ich es für fast ausgeschlossen DIESE Sorte wiederzufinden. Andererseits hatte ich mich damals über einen sehr deutsch klingenden Namen gewundert - es könnte daher auch Krug Champagner gewesen sein. Sowas zum Vorglühen anzuschleppen traue ich denen auch zu. Ich hätte allerdings schon gedacht, dass sich jedenfalls Vergleichbares einfacher auffinden lässt.

Der Vergleich mit Federweißer hinkt tatsächlich. Es ist auch mehr das Aroma, das ich vergleichen wollte, nicht die Süße.

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