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[Öko-Test] Gesichtspeelings im Test: Mikroplastik ist noch immer ein Problem Jetzt kostenlos Testergebnisse zu 26 Produkten abrufen
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[Öko-Test] Gesichtspeelings im Test: Mikroplastik ist noch immer ein Problem Jetzt kostenlos Testergebnisse zu 26 Produkten abrufen

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[Öko-Test] Gesichtspeelings im Test: Mikroplastik ist noch immer ein Problem Jetzt kostenlos Testergebnisse zu 26 Produkten abrufen
eingestellt am 27. Aug
Die ÖKO-TEST-Einkäufer waren unterwegs in Drogerien, Discountern, Bio- und Supermärkten und haben 26 Peelings eingekauft. Vor allem solche, die für normale, Misch- und unreine Haut ausgelobt sind. Die Peelings sollen die Haut reinigen, verfeinern und klären und Hautunreinheiten vorbeugen.

In verschiedenen Labors haben wir die Inhalte der Tuben und Fläschchen auf Problemstoffe untersuchen lassen: Sind hautreizende Konservierungsstoffe oder Duftstoffe, die Allergien auslösen können, verarbeitet? Sind die Peelings, die Aktiv- oder Pflanzenkohle enthalten, mit krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK, verunreinigt? Sind mit den enthaltenen Erdölderivaten auch problematische Bestandteile in die Produkte gelangt? Die Verpackungen ließen wir auf chlorierte Verbindungen überprüfen. Zudem haben wir geschaut, welche Peelingkörper zum Einsatz kommen.

Bewertungslegende

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: Butylphenyl Methylpropional (Lilial). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) PEG/PEG-Derivate; b) BHT.

Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: weitere synthetische Polymere als weitere Kunststoffverbindungen (hier: Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Acrylates Copolymer, Acrylates Crosspolymer-4, Polylactic Acid, Polyquaternium-4, Polyquaternium-39, Sodium Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Umkarton, der kein Glas schützt; b) fehlende Angabe "nano" bei Titandioxid in der Liste der Inhaltsstoffe gemäß EU-Kosmetik-Verordnung 1223/2009 und der Empfehlung 2011/696 der EU-Kommission zur Definition von Nanomaterial, wenn das in den Produkten enthaltene Titandioxid zu mehr als 50 Prozent nanoförmig vorliegt.

Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die (vom Hersteller versprochenen) Wirkungen der Produkte nicht überprüft haben.

Testmethoden

Testmethoden (je nach Zusammensetzung der Produkte): Deklarationspflichtige Duftstoffe/Diethylphthalat/Moschusverbindungen: Extraktion mit TBME, GC-MS. Halogenorganische Verbindungen: a) Heißwasser­extraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Fotometrie. Nanomaterial (falls mineralische Pigmente deklariert): Screening per Röntgenfluoreszenz; ggf. Untersuchung auf Titandioxid- bzw. Eisenoxid-Partikel mittels Single-Particle-ICP/MS. Ermittlung der mittleren Partikelgröße als Median nach Anwendung der Gaußschen Verteilung und des Anteils der Partikel bis 100 nm. Probenvorbereitung: Herstellung einer wässrigen Dispersion durch Behandlung mit Ultraschall VialTweeter. Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH): LC-GC/FID. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Einkauf der Testprodukte: Mai bis Juli 2020
Zusätzliche Info
ÖKO-TEST Angebote
Beste Kommentare
Hier wäre ein staatliches Verbot viel wichtiger, als bei Plastikgeschirr.
Gesichtspeelings gibt es inzwischen auch plastikfrei. Wir erklären kurz und knackig, was statt der Plastikkügelchen drin stecken kann:

  • Sand und seine Verwandten, etwa Kieselsäure und Glimmer, finden sich in der Liste der deklarierten Inhaltsstoffe unter Begriffen wie "Silica", "Quartz" und "Mica".

Plastikfrei, aber wird in Indien von kleinen Kindern abgebaut, die regelmäßig dabei ums Leben kommen. Wenn schon Öko, dann wenigstens richtig -.-
Just gonna leave this here:
zdf.de/nac…tml
9 Kommentare
Das gilt leider nicht nur für Peelings...
Hier wäre ein staatliches Verbot viel wichtiger, als bei Plastikgeschirr.
Peeling funktioniert nur so. Oder mit Ako Pads
Gesichtspeelings gibt es inzwischen auch plastikfrei. Wir erklären kurz und knackig, was statt der Plastikkügelchen drin stecken kann:

  • Sand und seine Verwandten, etwa Kieselsäure und Glimmer, finden sich in der Liste der deklarierten Inhaltsstoffe unter Begriffen wie "Silica", "Quartz" und "Mica".

Plastikfrei, aber wird in Indien von kleinen Kindern abgebaut, die regelmäßig dabei ums Leben kommen. Wenn schon Öko, dann wenigstens richtig -.-
Just gonna leave this here:
zdf.de/nac…tml
Kaffeesatz komplett trocknen lassen, mit nem halben Teelöffel Honig und ein bisschen Olivenöl vermischen
Mache es kurz warm, so dass das Olivenöl sich gut verteilt
Fertig ist das peeling
Und PERFEKT
Nutze ich zwar nicht aber ein kurzer Plausch mit Onkel Google, und er verriet mir viele natürliche Alternativen. Hier z.B.:
praxisvita.de/ges…tml
mal abgesehen davon, dass physikalische Peelings in den meisten Fällen der Haut eher schaden und man sie sowieso nur selten bis nie verwenden sollte, kann man den selben Effekt auch mit Kaffesatz etc erreichen, wobei das dann nicht unbedingt was fürs Gesicht is.
claus27.08.2020 08:25

Peeling funktioniert nur so. Oder mit Ako Pads



Quatsch. Nutze seit 20 Jahren Seesandpeeling von AOK...
Dodgerone27.08.2020 10:46

Quatsch. Nutze seit 20 Jahren Seesandpeeling von AOK...


Die gute alte Seesand Mandelkleie. Im Beutel bekommt man es leider kaum noch.
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