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Onleihe.net legal eBooks, eAudios, eVideos, ePapers, eMagazines und eMusic GRATIS ausleihen – mobil und rund um die Uhr.

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Moin,

da die Onleihe in meinen Bekanntenkreis unbekannt war, dachte ich das es hier vielleicht genauso ist.

Was ist die Onleihe?

Die Onleihe ist ein digitales Angebot verschiedener Stadtbibliotheken in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Ihre Onleihe ermöglicht Ihnen als Kunde einer Stadtbibliothek, über deren Homepage oder über die Onleihe-App ganz einfach digitale Medien wie E-Books, digitale Zeitungen und Zeitschriften, Musik, Hörbücher und Videos mit Ihrem Bibliotheksausweis auszuleihen.

Was kostet mich das Onleihen?

Sie können die Onleihe nutzen, wenn Sie Mitglied einer der Stadtbibliotheken sind, die eine „Onleihe“ haben, z.B. München, Würzburg, Hamburg oder Köln. Abgesehen von der Jahresgebühr Ihrer Bibliothek fallen keine weiteren Kosten an.

Zur Zeit sind insgesamt 2638 Bibliotheken dabei.


Hier die Seite http://www.onleihe.net/ für weitere Informationen.

Beliebteste Kommentare

Meine lokale Stadtbibliothek nimmt auch an der Onleihe teil und ich würde mir wünschen, dass sie das schleunigst wieder einstellt und das gesparte Geld lieber in den vor-Ort-Bestand investieren. Die Onleihe ist zwar in der Gebühr für den Endnutzer kostenlos enthalten, kostet die teilnehmenden Bibliotheken aber einen nicht unwesentlichen Teil ihres Etats. Und damit meine ich nicht den Preis eines E-Books, der - immerhin - einfach nur 1:1 weiter gereicht wird, sondern die laufende Teilnahmegebühr der Bibliothek an der Onleihe an sich.

Dazu kommt, dass der ganze Irrsinn an amoklaufendem Urheberrecht in der Onleihe mal wieder schön deutlich wird.

- DRM vom feinsten, d.h. keine Kindle Reader, kein Linux, aber immerhin iOS und Android

- Verlage diktieren, welche Bücher dort überhaupt gekauft werden können. D.h. nach meiner Beobachtung sehr sehr wenige Bücher, die mich interessieren und die zudem konstant ausgeliehen sind und ansonsten viel Schrott

- Ausleihfristen werden von Nutzern oft als zu kurz angesehen, z.T. nur 2-3 Wochen. Immerhin kann man seit Mitte 2015 die Bücher auch vorzeitig wieder zurückgeben - vorher waren sie immer für die gesamte Ausleihfrist geblockt - ob man es gelesen hat oder nicht.

- Deutsche E-Books sind vom Preisniveau - und das gilt nicht nur für die Onleihe, sondern generell - einfach zu teuer.

Beispiel: 5 Bände Game of Thrones kosten für den Kindle maximal 25 EUR. Diese fünf Bände wurden für den deutschen Markt in 10 Bände aufgesplittet, wobei jeder als E-Book knapp 13 EUR kostet. Insgesamt also 25 EUR englisch vs. 130 EUR deutsch. Noch Fragen? Dazu kommt die digitale Entrechtung der so von Privatpersonen gekauften Medien. Kein Verleihen, verschenken, vererben. Mein erworbener E-Book-Bestand ist nicht grundlos zu knapp 98 Prozent englisch.

- Es wird von Verlagsseite tatsächlich diskutiert, ob beim Kauf eines E-Books durch die Bibliothek nur eine begrenzte Zahl an Ausleihen inklusive sind. Danach ist das E-Book dann "kaputt" und muss zum entsprechend hohen Preis einfach nochmal gekauft werden. Weil: E-Books nicht wie "normale" Bücher auch mal kaputt gehen.

Man muß ganz klar sehen: Die Onleihe hat für öffentliche Bibliotheken derzeit ein quasi Monopol. Bibliotheken, die heutzutage immer ums Überleben kämpfen müssen, glauben dadurch von 0 auf 100 plötzliche "modern und zukunftsorientiert zu sein", und sehen keinen anderen Weg als die Teilnahme daran.

Insofern mein Fazit. Gesehen, gelacht, abgehakt und die Bibliotheken für die Kosten bemitleidet.

76 Kommentare

cald

Wie wäre es mit einer Liste von kostenlosen Bibliotheksausweisen?


Wäre eine coole Sache!

Super Sache aber Hörbücher und Filme lassen sich bei mir nicht auf Handy und Tablet abspielen

Kostenlos:

Bad Homburg / Hessen
Eschborn / Hessen

ich schaue mal ob ich eine Liste/Datenbank finde

Top!

Nicht auf Kindle möglich

wilduck

Nicht auf Kindle möglich



Leider nur mit Kindle Fire und Kindle Fire HD möglich, da Amazon mit dem Kindle ein geschlossenes System anbietet.

Kann man sich bei einigen Stadtbibliotheken auch online anmelden, oder muss man immer persönlich erscheinen?

Supersache und die Jahresgebühren sind für Vielleser sagen wir mal: GÜNSTIG!

chris23az

Kann man sich bei einigen Stadtbibliotheken auch online anmelden, oder muss man immer persönlich erscheinen?



Ich kann jetzt nur für meine Stadtbibliothek sprechen, dort kann man sich Online anmelden, aber man muss den Leseausweis persönlich abholen und den Personalausweis vorlegen.

Kann man da irgendwie in den "Gesamtkatalog" blicken oder ihn durchsuchen? Also ohne eine Anmeldung. Finde nix. Und die Suche selbst scheint nur onleihe alle zu durchsuchen (also die FAQ, Impressum, etc.)

Ich finde das Onleihe System relativ umständlich. Adobe DRM usw. und man kann längst nicht jedes Buch ausleihen. Kindle eReader sind auch außen vor.

Ducatisti

Kann man da irgendwie in den "Gesamtkatalog" blicken oder ihn durchsuchen?

du musst eine Bibliothek auswählen,da die Bibliotheken in kleinere Online-Verbände aufgeteilt sind.Dann kann man auch ohne Anmeldung durchsuchen.

Ducatisti

Kann man da irgendwie in den "Gesamtkatalog" blicken oder ihn durchsuchen? Also ohne eine Anmeldung. Finde nix. Und die Suche selbst scheint nur onleihe alle zu durchsuchen (also die FAQ, Impressum, etc.)



Schau mal bei der Bibliothek im OPAC nach - das ist die Suchmaschine für den örtlichen Bestand und filtere nach ebook. Hier zum Beispiel alle 15.441 Onleihe ebooks in Münster:

stadt-muenster.de/opa…%22

Ducatisti

Kann man da irgendwie in den "Gesamtkatalog" blicken oder ihn durchsuchen? Also ohne eine Anmeldung. Finde nix. Und die Suche selbst scheint nur onleihe alle zu durchsuchen (also die FAQ, Impressum, etc.)



Klick dein Bundesland an und dann deine Stadtbibliothek, danach kannst du den Katalog durchsuchen. Ich glaub einen "Gesamtkatalog" gibt es nicht.

Meine lokale Stadtbibliothek nimmt auch an der Onleihe teil und ich würde mir wünschen, dass sie das schleunigst wieder einstellt und das gesparte Geld lieber in den vor-Ort-Bestand investieren. Die Onleihe ist zwar in der Gebühr für den Endnutzer kostenlos enthalten, kostet die teilnehmenden Bibliotheken aber einen nicht unwesentlichen Teil ihres Etats. Und damit meine ich nicht den Preis eines E-Books, der - immerhin - einfach nur 1:1 weiter gereicht wird, sondern die laufende Teilnahmegebühr der Bibliothek an der Onleihe an sich.

Dazu kommt, dass der ganze Irrsinn an amoklaufendem Urheberrecht in der Onleihe mal wieder schön deutlich wird.

- DRM vom feinsten, d.h. keine Kindle Reader, kein Linux, aber immerhin iOS und Android

- Verlage diktieren, welche Bücher dort überhaupt gekauft werden können. D.h. nach meiner Beobachtung sehr sehr wenige Bücher, die mich interessieren und die zudem konstant ausgeliehen sind und ansonsten viel Schrott

- Ausleihfristen werden von Nutzern oft als zu kurz angesehen, z.T. nur 2-3 Wochen. Immerhin kann man seit Mitte 2015 die Bücher auch vorzeitig wieder zurückgeben - vorher waren sie immer für die gesamte Ausleihfrist geblockt - ob man es gelesen hat oder nicht.

- Deutsche E-Books sind vom Preisniveau - und das gilt nicht nur für die Onleihe, sondern generell - einfach zu teuer.

Beispiel: 5 Bände Game of Thrones kosten für den Kindle maximal 25 EUR. Diese fünf Bände wurden für den deutschen Markt in 10 Bände aufgesplittet, wobei jeder als E-Book knapp 13 EUR kostet. Insgesamt also 25 EUR englisch vs. 130 EUR deutsch. Noch Fragen? Dazu kommt die digitale Entrechtung der so von Privatpersonen gekauften Medien. Kein Verleihen, verschenken, vererben. Mein erworbener E-Book-Bestand ist nicht grundlos zu knapp 98 Prozent englisch.

- Es wird von Verlagsseite tatsächlich diskutiert, ob beim Kauf eines E-Books durch die Bibliothek nur eine begrenzte Zahl an Ausleihen inklusive sind. Danach ist das E-Book dann "kaputt" und muss zum entsprechend hohen Preis einfach nochmal gekauft werden. Weil: E-Books nicht wie "normale" Bücher auch mal kaputt gehen.

Man muß ganz klar sehen: Die Onleihe hat für öffentliche Bibliotheken derzeit ein quasi Monopol. Bibliotheken, die heutzutage immer ums Überleben kämpfen müssen, glauben dadurch von 0 auf 100 plötzliche "modern und zukunftsorientiert zu sein", und sehen keinen anderen Weg als die Teilnahme daran.

Insofern mein Fazit. Gesehen, gelacht, abgehakt und die Bibliotheken für die Kosten bemitleidet.

Ich fände es auch interessant, ob es irgendwo die Onleihe komplett kostenlos gibt. In Rheinland-Pfalz fielen auch bei den Büchereien Jahresgebühren für die Onleihe an, die den eigentlichen Ausweis für die Bibliothek kostenlos anbieten ... jetzt scheinen sowieso alle eine Jahresgebühr zu erheben. Da die Gebühren Ländersache sind, kann es sein, dass das in anderen Bundesländern anders ist.

Die Titel findet man (Überraschung!) über den Onlinekatalog der jeweiligen Bibliothek oder aber über die Onleihe-Seite des jeweiligen Bundeslandes.
Onleihe ist zwar ein Unternehmen, das deutschlandweit arbeitet, aber die ausleihbaren elektronischen Medien richten sich nach der Bücherei/dem Bundesland, bei der/dem man den Ausweis bzw. Zugang zur Onleihe hat.

Dass man die Bücher nicht auf dem Kindle lesen kann, liegt an Amazon und nicht an den Büchereien oder der Onleihe.

Gut, dass zumindest Videotheken nicht 1:1 auf diese weise digital nachgebildet wurden
Das System Onleihe hat für mich kein Zukunftspotential, es ist einfach zu benutzerunfreundlich. Klar - DRM muss fast sein (allerdings ist das Adobe-System der größte Müll), aber diese Nichtverfügbarkeit digitaler Artikel, wenn ein anderer Benutzer den Artikel bereits "ausgeliehen" hat,eliminiert die Vorteile, die eine vernünftige Implementierung eines digitalen Ausleihsystems hat.
Außerdem ist es nicht wirklich gratis - man muss ja immerhin einen (kostenpflichtigen) Bibliotheksausweis einer teilnehmenden Bücherei besitzen.

Super für Magazine, wenn mal wieder gezielt ein Artikel gesucht wird, z.B. Stiftung Warentest, c't bei Computerthemen usw

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