Organspendeausweis als Plastikkarte im Scheckkartenformat
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Organspendeausweis als Plastikkarte im Scheckkartenformat

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eingestellt am 26. Mai 2015heiß seit 26. Mai 2015
Ich habe bereits einen Organspenderausweis.

Wenn ihr euch auch dazu entschließen möchtet, Organspender zu werden, dann bietet euch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einen Organspendeausweis im praktischen Scheckkartenformat für eure Geldbörse an.


Vorabinformation:

Auch wenn ihr nicht spenden wollt, kann das auf der Karte vermerkt werden.


Weitere Informationen dazu:

Organspendeausweis als Plastikkarte im Scheckkartenformat (Versand aus datenschutzrechtlichen und organisatorischen Gründen nur blanko möglich)

Ihr findet auf organspende-info.de auch die Möglichkeit, einen Ausweis online auszufüllen und auszudrucken.


Beschreibung:

Der Organspendeausweis, den der spendebereite Bürger bei sich trägt, schafft Klarheit. Wenn er nicht vorliegt, müssen im Fall eines Unfalls oder einer plötzlichen schweren Erkrankung ansonsten die Angehörigen entscheiden; der Betroffene hätte dann keine Möglichkeit mehr, sein Persönlichkeitsrecht wahrzunehmen. Zudem entlastet der Ausweis die Angehörigen in einer bedrückenden Situation von einer schwerwiegenden Entscheidung. Im seit 1997 geänderten Organspendeausweis kann man das Einverständnis zur Organspende entweder generell erteilen, oder man kann es auf bestimmte Organe oder Gewebe einschränken oder einer Organspende widersprechen. In der Zeile "Anmerkungen /Besondere Hinweise" kann man eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll.

Das Ausfüllen dieser Erklärung ist ein völlig unbürokratischer Akt, der kaum Mühe erfordert. Es ist auch möglich, seine Erklärung einfach nur auf einem Bogen Papier formlos festzuhalten. Eine testamentarische Erklärung wäre jedoch nutzlos, da ein Testament zu einem Zeitpunkt eröffnet wird, an dem es für eine Organentnahme zu spät ist.

Dabei muss niemand fürchten, sich ein für allemal festzulegen. Wer seine Einstellung zur Organspende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann man seine geänderte Einstellung festhalten. Ausserdem ist es sinnvoll, die Angehörigen oder eine andere Vertrauensperson über den geänderten Entschluss zu informieren.

Der Organspendeausweis ist auch in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich, oder als PDF-Dokument auszudrucken und den Vordruck auszuschneiden und auszufüllen.

Es ist sinnvoll, den Organspendeausweis bei den Personalpapieren mit sich zu tragen, da in einer Unfallsituation hier als erstes nachgeschaut wird, um die Angehörigen verständigen zu können. Man kann den Ausweis aber auch bei Angehörigen oder einer nicht verwandten Vertrauensperson hinterlegen. Der Organspendeausweis wird an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt.

Maximal 1000 Stück bestellbar.

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  1. Freebies
Beste Kommentare

Vielleicht sollte man mal einen Mydealz-Organspendeausweis gestalten mit einem Titel ähnlich wie
"Mein letzter Deal: Nach meinem Tod sind folgende Organe nun Freebies:"

Ihr seid alle sehr mutig. Wenn man weiss, dass Chirug einer der Berufe mit den höchstem Anteil an hoch funktionalen, „erfolgreichen Psychopathen" ist und sich dazu die Skandale rund um Organspenden, die vermutlich nur die Spitze des Eisberges sind, ansieht, sollte man meiner Meinung nach skeptischer an die Sache rangehen. Ich Teile meine Wünsche lieber meinen Angehörigen mit und schreibe sie in einer Partienverfügung nieder. So wird mir erstmal geholfen und wenn ich dann wirklich am Ende bin, können meine Angehörigen immernoch meine Organe freigeben, wenn ich dies wollte. Und dazu:

3d3n

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.


Jao eine Datenbank. Am Besten mit Namen, Adresse, Blutgruppe und Spendewunsch. Dann weiss derjenige, der Geld hat und ein neues Organ brauch, wen er über den Haufen fahren lassen muss. Gebt doch bitte nicht freiwillig unsere letzten Rechte auf. Die werden sich noch früh genug all usere Daten holen.

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.

torgi

Ihr seid alle sehr mutig. Wenn man weiss, dass Chirug einer der Berufe mit den höchstem Anteil an hoch funktionalen, „erfolgreichen Psychopathen" ist und sich dazu die Skandale rund um Organspenden, die vermutlich nur die Spitze des Eisberges sind, ansieht, sollte man meiner Meinung nach skeptischer an die Sache rangehen. Ich Teile meine Wünsche lieber meinen Angehörigen mit und schreibe sie in einer Partienverfügung nieder. So wird mir erstmal geholfen und wenn ich dann wirklich am Ende bin, können meine Angehörigen immernoch meine Organe freigeben, wenn ich dies wollte.


Dein Beitrag zeigt nur, dass du dich nicht objektiv mit dem Thema beschäftigt hast, bzw. die Fakten nicht kennst. Und dann meinst du, dass du darüber urteilen solltest?

Die Hirntodfeststellung wird eben nicht in den meisten Fällen durch Chirurgen gemacht, sondern oft durch Neurologen oder Anästhesisten. Auch sind es immer zwei Ärzte.
Gerade nach den letzten Skandalen kann man sicher sein, dass es nicht nur Spitze des Eisberges war, sondern die einzigen Fälle. Jedes Krankenhaus, das transplantiert, ist danach komplett auf den Kopf gestellt worden. Außerdem bestand das Problem immer nur bei der Verteilung der Organe. Die Spender waren NIE in Gefahr.

"So wird mir erstmal geholfen und wenn ich dann wirklich am Ende bin, ..."
Weißt du eigentlich wie schwer es ist, einen potentiellen Spender so intensivmedizinisch zu betreuen, dass die Organe in einem perfekten Zustand bleiben? Also wenn du willst, dass sich optimal um dich gekümmert wird, dann ist eben genau "Ja" an zu kreuzen die beste Methode. Ja, natürlich wird sich auch so immer optimal um die Patienten gekümmert!

Zum Schluss noch einmal zu der in deinem letzten Beitrag erwähnte "Widerspruchsregelung". Diese gibt es z.B. in Luxemburg, Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Norwegen, Japan. Diese Länder stehen ja nun nicht gerade für die klassischen Diktaturen, im Gegenteil...
129 Kommentare

Verfasser

6010687-CFCuJ

Deal-Jäger

Kam glaub ich schon öfter dieser Deal, aber immer wieder gut, trage selbst auch einen mit mir rum.

Jep, gab es schon das ein oder andere mal den Hinweis, scheint jedoch schon über ein Jahr her zu sein, da die Suche diesbezüglich nichts ausspuckt.

Klick
Klick

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.

Nach Jahren habe ich mir jetzt auch mal ein paar Karten bestellt. Wir haben so viele Karten in unserem Geldbeutel, da spielt eine mehr auch keine Rolle. Und wer braucht nach seinem Tod seine Organe???

Ich habe auch schon seit Jahren eine solchen Ausweis im Geldbeutel, kann diesen Deal aber nur unterstützen. Jeder der sich davor drückt und keine eindeutige Aussage trifft sollte wissen, dass die Frage im Fall der Fälle immer im Raum steht. Nur ist dann die Verantwortung auf die Angehörigen abgewälzt, die unmittelbar nach der Todesnachricht auch noch eine solche Entscheidung treffen müssen. Was für eine Zumutung gegenüber Lebenspartner oder Familie! Allein deswegen gehört es sich einfach, einen Ausweis bei sich zu tragen. Und sei es mit dem Vermerk, keinerlei Organe spenden zu wollen.

Ihr seid alle sehr mutig. Wenn man weiss, dass Chirug einer der Berufe mit den höchstem Anteil an hoch funktionalen, „erfolgreichen Psychopathen" ist und sich dazu die Skandale rund um Organspenden, die vermutlich nur die Spitze des Eisberges sind, ansieht, sollte man meiner Meinung nach skeptischer an die Sache rangehen. Ich Teile meine Wünsche lieber meinen Angehörigen mit und schreibe sie in einer Partienverfügung nieder. So wird mir erstmal geholfen und wenn ich dann wirklich am Ende bin, können meine Angehörigen immernoch meine Organe freigeben, wenn ich dies wollte. Und dazu:

3d3n

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.


Jao eine Datenbank. Am Besten mit Namen, Adresse, Blutgruppe und Spendewunsch. Dann weiss derjenige, der Geld hat und ein neues Organ brauch, wen er über den Haufen fahren lassen muss. Gebt doch bitte nicht freiwillig unsere letzten Rechte auf. Die werden sich noch früh genug all usere Daten holen.

Vielleicht sollte man mal einen Mydealz-Organspendeausweis gestalten mit einem Titel ähnlich wie
"Mein letzter Deal: Nach meinem Tod sind folgende Organe nun Freebies:"

Hab schon 2 Teile von meiner Krankenkasse bekommen.
Auch einen bei meinen Karten. Ob da überhaupt einer rumwühlt?

torgi

Jao eine Datenbank. Am Besten mit Namen, Adresse, Blutgruppe und Spendewunsch. Dann weiss derjenige, der Geld hat und ein neues Organ brauch, wen er über den Haufen fahren lassen muss. Gebt doch bitte nicht freiwillig unsere letzten Rechte auf. Die werden sich noch früh genug all usere Daten holen.


In die Datenbank kommen die Leute rein die widersprechen und nicht die Leute die zustimmen.
Die Ösis machen es doch seit Jahren vor.

torgi

Jao eine Datenbank. Am Besten mit Namen, Adresse, Blutgruppe und Spendewunsch. Dann weiss derjenige, der Geld hat und ein neues Organ brauch, wen er über den Haufen fahren lassen muss. Gebt doch bitte nicht freiwillig unsere letzten Rechte auf. Die werden sich noch früh genug all usere Daten holen.


Das ist ja noch schlimmer. Jeder der nich über das System Bescheid weiss, oder sich nicht damit beschäftigen will, ist zwangsverpflichtet.Wieso wollt ihr eigelich alle so gern in einer Diktatur leben? Schafft doch lieber mal diesen ganzen Religonsquatsch und die ganzen Fundamentalisten ab. Steck das ganze dadurch gesparte Geld in die Forschung und in ein paar Monaten, vorallem ohne religöse Hindernisse, kommen Organe aus dem Labor.

torgi

Ihr seid alle sehr mutig. Wenn man weiss, dass Chirug einer der Berufe mit den höchstem Anteil an hoch funktionalen, „erfolgreichen Psychopathen" ist und sich dazu die Skandale rund um Organspenden, die vermutlich nur die Spitze des Eisberges sind, ansieht, sollte man meiner Meinung nach skeptischer an die Sache rangehen. Ich Teile meine Wünsche lieber meinen Angehörigen mit und schreibe sie in einer Partienverfügung nieder. So wird mir erstmal geholfen und wenn ich dann wirklich am Ende bin, können meine Angehörigen immernoch meine Organe freigeben, wenn ich dies wollte.


Dein Beitrag zeigt nur, dass du dich nicht objektiv mit dem Thema beschäftigt hast, bzw. die Fakten nicht kennst. Und dann meinst du, dass du darüber urteilen solltest?

Die Hirntodfeststellung wird eben nicht in den meisten Fällen durch Chirurgen gemacht, sondern oft durch Neurologen oder Anästhesisten. Auch sind es immer zwei Ärzte.
Gerade nach den letzten Skandalen kann man sicher sein, dass es nicht nur Spitze des Eisberges war, sondern die einzigen Fälle. Jedes Krankenhaus, das transplantiert, ist danach komplett auf den Kopf gestellt worden. Außerdem bestand das Problem immer nur bei der Verteilung der Organe. Die Spender waren NIE in Gefahr.

"So wird mir erstmal geholfen und wenn ich dann wirklich am Ende bin, ..."
Weißt du eigentlich wie schwer es ist, einen potentiellen Spender so intensivmedizinisch zu betreuen, dass die Organe in einem perfekten Zustand bleiben? Also wenn du willst, dass sich optimal um dich gekümmert wird, dann ist eben genau "Ja" an zu kreuzen die beste Methode. Ja, natürlich wird sich auch so immer optimal um die Patienten gekümmert!

Zum Schluss noch einmal zu der in deinem letzten Beitrag erwähnte "Widerspruchsregelung". Diese gibt es z.B. in Luxemburg, Österreich, Belgien, Finnland, Frankreich, Norwegen, Japan. Diese Länder stehen ja nun nicht gerade für die klassischen Diktaturen, im Gegenteil...

Geld ist schon toll. Würde mir auch so eine holen und alles verhindern lassen. Ich brauche nicht mal die Vermutung aufstellen... Schon mal von Prominenten gehört die vergeblich auf Organe gewartethaben? Jemand mal mitbekommen wie Firmenvorstände um kränkelnde Mitglieder bangen? Die stellen sich nicht an, wahrscheinlicher ist dort sogar dass die schon für den Fall zufällig auf einer Empfängerliste stehen. Es gibt keine zentrale Verteilung, keine kontrolierbare Institution die alle Organe verwalten würde. Und wenn sich hier sogar jeder hellhörig stellen würde, irgendwo auf der Welt bekommt man schon ein paar Menschengebrauchtteile her...

Insgesamt hat der Skandal mich aus dem System rausgeekelt. Man macht sich mit oder ohne Ausweis zu einem Teil dieser korrupten Schweinerei.

Devi

Schon mal von Prominenten gehört die vergeblich auf Organe gewartethaben? Jemand mal mitbekommen wie Firmenvorstände um kränkelnde Mitglieder bangen? Die stellen sich nicht an, wahrscheinlicher ist dort sogar dass die schon für den Fall zufällig auf einer Empfängerliste stehen.


Frank-Walter Steinmeier kennst du? Vermutlich eher nicht. Der hat sich sogar vor ein paar Jahren ein Organ entnehmen lassen, weil seine Frau keins bekommen hat.
Devi

Es gibt keine zentrale Verteilung, keine kontrolierbare Institution die alle Organe verwalten würde.


Eurotransplant!?
Ich sehe schon, du hast richtig Ahnung...


Aber kreuz einfach "Nein" an, dann belastest du deine Angehörigen jedenfalls nicht mit so einer Entscheidung.

Für ne Million Euro im Voraus können Sie meine Organe bekommen.

Kann man gewisse Organe ausschließen?
Von der Verwendung meiner Leber würde ich eher abraten ...

einen Ausweis sollte jeder haben, auch wenn nein angekreuzt wird.

demichve

Kann man gewisse Organe ausschließen? Von der Verwendung meiner Leber würde ich eher abraten ...

ja

Organspendeausweis haben leider viel zu wenig Leute weil es Vorurteile gibt die garnicht Stimmen oder man sich schlicht weg zu wenig Informiert. Ein solcher Ausweis hat einem Familienmitglied von mir das Leben gerettet und die Wartezeit auf ein solches Organ kann gut und gerne 1 Jahr oder mehr dauern. Die ganzen Skandale sind einfach nur... Nur reagiert leider nun mal Geld diese Welt... Also gebt euch nen Ruck und auf geht's Ausweis ausfüllen.

Organe kauft man heut zu Tage in Afrika.
Und zukünftig werden die im Reagenzglas gezüchtet, oder gedruckt.

Was ist mit dem Gerücht, dass die Organe auch an Forschungsinstitute gelangen?
Finde ich irgendwie makaber, wenn sie dann die gesamten Organe -> Bsp. Augen entnehmen für Forschungszwecke.

Oder wie beim Blutspenden gutes Blut / Organe geht ins Ausland und wir bekommen minderwertiges ( wie gesagt Gerüchte!)?

Außerdem würde mich interessieren, wie sich die Kosten zusammen setzten, welche bei der Krankenkasse des Empfängers anfallen, im Falle einer Transplantation.



sollte jeder haben um Stellung zu beziehen. Man kann dort auch Nein! ankreuzen.

Und wer "Nein" ankreuzt, sollte im eigenen Bedarfsfall selbstverständlich kein Spenderorgan erhalten.

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GelöschterUser57388

Black_Hawk

Was ist mit dem Gerücht, dass die Organe auch an Forschungsinstitute gelangen? Finde ich irgendwie makaber, wenn sie dann die gesamten Organe -> Bsp. Augen entnehmen für Forschungszwecke. Oder wie beim Blutspenden gutes Blut / Organe geht ins Ausland und wir bekommen minderwertiges ( wie gesagt Gerüchte!)? Außerdem würde mich interessieren, wie sich die Kosten zusammen setzten, welche bei der Krankenkasse des Empfängers anfallen, im Falle einer Transplantation.


Hah geil was die Leutz so zusammenspinnen. Schlechtes Blut für die Deutschen...

Black_Hawk

Was ist mit dem Gerücht, dass die Organe auch an Forschungsinstitute gelangen? Finde ich irgendwie makaber, wenn sie dann die gesamten Organe -> Bsp. Augen entnehmen für Forschungszwecke. Oder wie beim Blutspenden gutes Blut / Organe geht ins Ausland und wir bekommen minderwertiges ( wie gesagt Gerüchte!)? Außerdem würde mich interessieren, wie sich die Kosten zusammen setzten, welche bei der Krankenkasse des Empfängers anfallen, im Falle einer Transplantation.


Alter Schwede. Du glaubst doch auch ans Plutoniumimperium.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn man schnell erfährt ob die Person Spender ist oder nicht. Aber dafür noch ein Kärtchen zu produzieren finde ich blödsinn. Ich finde die ganzen Karten nehmen überhand. Plastikmüll produzieren aber Tüten verbieten - passt gar nicht zusammen. Man könnte es doch einfach auf dem Krankenkassenkärtchen oder dem Personalausweis machen.
Und meine Entscheidung bzw. Wünsche kennen meine Angehörigen. Das gilt aber nicht nur für das Thema Organspende.

Danke für den Deal.hatte bisher nur Papierformat, welches sich langsam auflöst im Geldbeutel.
Hot!

Soweit mir bekannt dürfen Krankenhäuser aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht in den Geldbeutel oder das Handy (Stichwort ICE...) des Patienten schauen. Das führt solche Kärtchen oder eben auch die ICE-Rufnummern ad absurdum.

Allerdings weiß ich nicht wie es aussieht wenn ein Patient verstirbt.

Quelle?
Ein lokaler Zeitungsbericht in dem es um einen verstorbenen Mann ging, bei dem die Verwandschaft nicht informiert wurde als der Mann im Krankenhaus lag (lag ein paar Tage im Koma vor dem versterben) weil diese nicht ausfindig gemacht werden konnten (Blick in den Geldbeutel durfte aus genannten Gründen nicht stattfinden und das Auffinden der Angehörigen ist Aufgabe der Polizei). Die Angehörigen waren sehr empört über das Krankenhaus deswegen..

3d3n

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.




Kennst du eigentlich Ärzte, die im Krankenhaus arbeiten? Die Skandale, die bisher mit Organspenden zu tun hatten, hatten nichts mit dem sterben lassen von Patienten zu tun.

Ich frag mich echt, ob du auch mal aus deinem dunklen Keller mal rauskommst und was von der realen Welt mitbekommst.

Niiice! Merken

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GelöschterUser63593

3d3n

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.



Opt-out? Also die Trägheit und Unwissenheit der breiten Massen an Sparkassenkunden und Niemalsstromwechsler ausnutzen?! Toll! Insbesondere nachdem mehrfach, auch in den Medien, kurz aufblitzte, wie korrupt doch das Spendensystem in Deutschland läuft. Der nächste Schritt wäre dann wohl die Massen zu priorisieren und ggf. ein paar Unwichtige auf Reisen zu schicken, sollte ein Wichtiger ein passendes Organ benötigen. Entsprechend ist Opt-out ein Thema, das ganz ganz weit nach der aktiven Sterbehilfe diskutiert werden sollte. Aber ich befürchte, allein wegen der Auslastung der maroden Krankenhäuser wird man es wohl aus "ethischen Gründen" aufgreifen und der Michel wird es gut finden, so wie die Bargeldabschaffung.
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GelöschterUser63593

DocHarder

Und wer "Nein" ankreuzt, sollte im eigenen Bedarfsfall selbstverständlich kein Spenderorgan erhalten.



... spricht Gott? Oder wer? bekommt dann auch keiner ein Organ, der niemals selbst in die Kasse eingezahlt hat und somit nichts erbracht hat um mehrere 10000 € für die Nachsorge zumindest mal anzuzahlen? Ich denke da an Ehefrauen, Kinder, Arbeitslose, Studenten...
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GelöschterUser63593

3d3n

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.



Aber man hat Geld genommen um auf Listen weiter hoch zu rutschen, so dass Leute herunter gerutscht und ggf. gestorben sind. Aber das ist nicht so schlimm, denn wo gehobelt wird, fallen Späne... Alles klar oder?!

SeeeD

Soweit mir bekannt dürfen Krankenhäuser aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht in den Geldbeutel oder das Handy (Stichwort ICE...) des Patienten schauen. Das führt solche Kärtchen oder eben auch die ICE-Rufnummern ad absurdum. Allerdings weiß ich nicht wie es aussieht wenn ein Patient verstirbt. Quelle? Ein lokaler Zeitungsbericht in dem es um einen verstorbenen Mann ging, bei dem die Verwandschaft nicht informiert wurde als der Mann im Krankenhaus lag (lag ein paar Tage im Koma vor dem versterben) weil diese nicht ausfindig gemacht werden konnten (Blick in den Geldbeutel durfte aus genannten Gründen nicht stattfinden und das Auffinden der Angehörigen ist Aufgabe der Polizei). Die Angehörigen waren sehr empört über das Krankenhaus deswegen..




nicht böse sein, aber ich kann das einfach nicht glauben. Warum sollte in Blick in den Personalausweis der in der Geldbörse liegt datenschutzrechtlich untersagt sein? und in der Krankenakte steht dann Max Mustermann als name?? eine von mir befragte Notaufnahme schwester verneinte dies übrigens ...

zum thema ICE nummer ... ist eh der größte bullshit, da gefühlt 80% der leute einen Sperrcode verwenden. und die anderen 20% keinen ICE hinterlegt haben ..
hier würde ich übrigens wirklich ein datenschutzrechtliches problem sehen, da hier wesentlich mehr persönliche daten, gespräche bilder usw eingesehen werden können.

Wäre auch dafür organspendepflicht für jeden der nicht explizit sich dagegen ausspricht!
Die meisten haben keinen aus Faulheit ...

SeeeD

Soweit mir bekannt dürfen Krankenhäuser aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht in den Geldbeutel oder das Handy (Stichwort ICE...) des Patienten schauen. Das führt solche Kärtchen oder eben auch die ICE-Rufnummern ad absurdum. Allerdings weiß ich nicht wie es aussieht wenn ein Patient verstirbt. Quelle? Ein lokaler Zeitungsbericht in dem es um einen verstorbenen Mann ging, bei dem die Verwandschaft nicht informiert wurde als der Mann im Krankenhaus lag (lag ein paar Tage im Koma vor dem versterben) weil diese nicht ausfindig gemacht werden konnten (Blick in den Geldbeutel durfte aus genannten Gründen nicht stattfinden und das Auffinden der Angehörigen ist Aufgabe der Polizei). Die Angehörigen waren sehr empört über das Krankenhaus deswegen..



Habe auch eine Bekannte die in der Notaufnahme als Schwester arbeitet. Hatte es mit ihr auch darüber und ihre Aussage war, dass das Feststellen der Identität die Aufgabe der Polizei ist und sich das Krankenhaus nicht darum kümmern soll bzw. kann.
Ob das mit dem Geldbeutel nun eine Ausrede war oder nicht kann ich nicht beurteilen.. Dem Krankenhaus wurde jedenfalls vorgeworfen zu wenig Initiaive gezeigt zu haben um den Mann zu identifizieren.

Wie dem auch sei, ich wollte das nur einbringen, dass unter Umständen keiner in den Geldbeutel schaut oder nach dem Kärtchen sucht.

Black_Hawk

Was ist mit dem Gerücht, dass die Organe auch an Forschungsinstitute gelangen? Finde ich irgendwie makaber, wenn sie dann die gesamten Organe -> Bsp. Augen entnehmen für Forschungszwecke. Oder wie beim Blutspenden gutes Blut / Organe geht ins Ausland und wir bekommen minderwertiges ( wie gesagt Gerüchte!)? Außerdem würde mich interessieren, wie sich die Kosten zusammen setzten, welche bei der Krankenkasse des Empfängers anfallen, im Falle einer Transplantation.


Ich glaube, ihr habt da eine falsche Vorstellung von Organspenden. Darunter fallen auch die ganzen normalen Gewebe im Körper, Haut, Knochen, Bindegewebe, Sehnen, Herzklappen und Blutgefäße. Die werden aufbereitet (z. B. zerkleinert, gereinigt etc.) und dann zu Ersatzstoffen und Medikamenten- oder Kosmetika(beimischungen) verarbeitet.

So bevor hier noch mehr Schrott gepostet wird und komische Lügengeschichten verbreitet werden einmal ne wirklich kurze Zusammenfassung der Tatsachen.

1. Der Chirug der transplantiert, darf nicht der gleiche sein, welcher die Hirn-Tod-Diagnose macht.
2. Die Hirntoddiagnose wird doppelt abgesichert (entweder 2x manuell und/oder Kontrolluntersuchung EEG etc); von der Ausführung (Die einzelnen Hirnnerven durchzutesten ist sehr einfach) kann und darf das theoretisch jeder Arzt machen.
3. Meistens (90% der Fälle) sind es keine Unfallopfer sondern Patienten, die schon auf der Intensivstation liegen; speziell in meinem Alter 25 (höchstens Motorradunfälle)
4. Es ist und bleibt ein Minusgeschäft für die Krankenhäuser; auch wenn die DSO finanziell unterstützend wirkt.
5. Für die Krankenhäuser ist es maximal ein Prestigegewinn

Jetzt noch einige Bonusinfos:
1. Man kann prinzipiell Organe ausschließen (P.s. Ich dachte meine Leber wäre auch ned zu gebrauchen; man täuscht sich ;))
2. Es wird nicht gegen den Willen der Angehörigen gespendet (heißt: auch wenn ich ja gesagt habe; sich meine Angehörigen aber auf einmal quer stellen; wird sich das Krankenhaus sicher nicht dagegegenstellen)
3. Die gesamten Organspendeskandale basieren nicht auf "TÖTUNG" von Patienten die eigentlich noch gelebt haben; sondern auf einer Fehlverteilung bzw einem BÜROKRATISCHEN Fehler in der Hirntoddiagnostik
--> letzter Skandal beim Apnoe Test wurde bereits bei 52mmHg CO2 abgebrochen anstatt bei 60 mmHg.
(Ps. Keine Bange, auch dass ist schon ein sicheres Zeichen; und war ein Schichtwechselfehler bei der DSO)

Wer weitere Informationen möchte; darf mich gerne anschreiben.
Auch wer meine Quellen hinterfragen möchte.
Es gibt auch zahlreiche Informationsquellen im Netz.
Organspendeaufklärung von Studenten der Medizin
Homepage der DSO

Persönlich möchte ich nur anmerken; dass es ein wichtiges Thema in Deutschland ist und wir weit hinterherhängen im Internationalen Vergleich mit unserem erweiterten Zustimmungsrecht.
Desweiteren ist es für Ärtze nie leicht auf Verwandte zuzugehen und sie auf potentielle Spendenbereitschaft anzusprechen wenn diese sich sowieso schon Sorgen machen.
Deswegen sich mit dem Thema beschäftigen und auch mit Familie mal durchsprechen.




Achja noch ein Funfakt:
Organe bleiben aufgrund der Halbwertszeiten meistens sogar "lokal".
Wer sich mit den Entnahmezeiten/Transplantzeiten mal beschäftigt hat wird feststellen, dass ein Transport nach "Russland" aus Deutschland nicht in der Zeit klappen wird.
Die gesamte Prozedur ist für alle Beteiligten eine Qual und extremst anstrengend.
Besonders weil der Empfänger bei Herz/Lunge (wird übrigens häufig als Kombination gespendet; wer wissen möchte wieso darf mich gerne anschreiben) eine Überlebenschance von 50% haben.

eine gesunde niere bringt mir 10.000 ocken warum verschenken ?

3d3n

Ich habe auch ein paar davon an wichtigen Stellen verteilt (Portemonnaie, Motorradkombi, Satteltrasche von Fahrrad, Handschuhfach). Es ist eine Schande, dass man sowas überhaupt braucht, da es bis heute keine Datenbank gibt und das einfach über die Krankenkasse läuft. Noch besser wäre Opt-out statt Opt-in.


Leider kenne ich genug von diesen und auch die Leitungen von Krankenhäusern(heute CEOs genannt). Und wenn man weis, dass die jährlich feiern wenn sie mehr Patienten und Ops hatten. Und dies sogar ganz öffentlich. Nennt sich Wachstum. Solange du ein privatwirtschaftliches und gewinnorientiertes Gesundheitswesen hast, musst du damit rechnen, dass es Leute gibt die dich übers Ohr hauen. Geh mal zu einem Mechaniker und sag ihm, dass er alles machen soll, was er für richtig/nötig hält. Und dann schau dir an wieviel Prozent die übers Ohr hauen. Und Mechaniker haben bei weitem noch nicht so viele psychologisch kalte Leute unter sich wie Ärzte. Zudem gehts bei Ihnen um Peanuts im Gegensatz zum Gesundheitssektor.

Dein zweiter Absatz zeigt nur wie bildungsfern und arm du bist. Ein bisschen mehr Respekt wäre angebracht, dafür dass Menschen wie ich bereit sind dich durch Sozialleistungen mitzuschleppen.
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