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(PDF) Winterschlaf hilft gegen Alzheimer
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(PDF) Winterschlaf hilft gegen Alzheimer

... und andere Absurditäten aus der Tierversuchsforschung



Der angebliche Nutzen von Tierversuchen ist nur vorgeschoben. Diese Broschüre zeigt anhand von 81 Beispielen, worum es in der tierexperimentellen Forschung tatsächlich geht: um Befriedigung der Neugier auf Kosten von fühlenden Lebewesen, um Forschungsgelder und um die Bestätigung von längst bekanntem Wissen.

Reich illustrierte Broschüre, DIN A 4, 32 Seiten


Gedruckte, bestellbare Version gibt's für 3,50€

Direktlink zur PDF:
aerzte-gegen-tierversuche.de/ima…pdf

Beste Kommentare

Ja wehe der Lippenstift wurd nicht vorher nem Kaninchen ins Auge gedrückt und ätzt der nächsten Frau die Lippen weg.
Dann ist das Geschrei groß.

edit:
"Mäuse werden einen Monat lang einmal täglich abwechselnd
drei verschiedenen Stressoren ausgesetzt: Eine Maus wird in ei-
ner kleinen, löchrigen Plastikbox 15 Stunden lang in den Käfig
einer Ratte gesetzt. Sie wird 2 Stunden lang in eine enge Plastik-
röhre gesteckt und 6 Minuten lang am Schwanz aufgehängt."

"Eine Maus muss in einem Laufrad bis zur völligen Erschöpfung
laufen. Wenn sie nicht mehr kann, fällt sie nach hinten auf ein
Metallgitter, wo sie einen elektrischen Schlag erhält. So wird
sie gezwungen weiterzulaufen. Die völlige Erschöpfung wird
angenommen, wenn eine Maus länger als 15 Sekunden auf
dem Elektroschockgitter sitzen bleibt oder mehr als 15 mal pro
Minute darauf fällt."

Im Namen der Wissenschaft!
Versuche die doch direkt an den Wissenschaftlern vorgenommen werden sollten um fundierte auf Menschen bezogene Daten zu erhalten.

Man muss ja echt ganz schön abgebrüht und verroht sein als Tierversuchsler.

17 Kommentare

Es wäre natürlich moralisch und ethisch viel besser alles an Menschen zu testen, damit keine Tiere sterben.

Ja wehe der Lippenstift wurd nicht vorher nem Kaninchen ins Auge gedrückt und ätzt der nächsten Frau die Lippen weg.
Dann ist das Geschrei groß.

edit:
"Mäuse werden einen Monat lang einmal täglich abwechselnd
drei verschiedenen Stressoren ausgesetzt: Eine Maus wird in ei-
ner kleinen, löchrigen Plastikbox 15 Stunden lang in den Käfig
einer Ratte gesetzt. Sie wird 2 Stunden lang in eine enge Plastik-
röhre gesteckt und 6 Minuten lang am Schwanz aufgehängt."

"Eine Maus muss in einem Laufrad bis zur völligen Erschöpfung
laufen. Wenn sie nicht mehr kann, fällt sie nach hinten auf ein
Metallgitter, wo sie einen elektrischen Schlag erhält. So wird
sie gezwungen weiterzulaufen. Die völlige Erschöpfung wird
angenommen, wenn eine Maus länger als 15 Sekunden auf
dem Elektroschockgitter sitzen bleibt oder mehr als 15 mal pro
Minute darauf fällt."

Im Namen der Wissenschaft!
Versuche die doch direkt an den Wissenschaftlern vorgenommen werden sollten um fundierte auf Menschen bezogene Daten zu erhalten.

Man muss ja echt ganz schön abgebrüht und verroht sein als Tierversuchsler.

Sehr gut, danke! HOT!

pdf / Broschüre mit 32 Seiten ? Vom Thema ganz unabhängig ist das kein Freebie, sondern gehört in Diverses. Sonst wird es hier mit diversen Pamphleten, Broschüren, Abhandlungen etc. ganz, ganz voll.

Gut gemachte Broschüre, der Humor der putzigen Cartoons ist teils bitterschwarz.
Und ein Holocaust-Vergleich versteckt sich auch im Heft.
Da übertreibens die Tierrechtler dann wieder.

Stoppt Tierversuche!
Nehmt Opelfahrer!

Nehmt Beate Zschäpe X)

Meine Haustiere haben mehr Rechte als meine Kinder. Die Kinder müssen um acht ins Bett. Die Tiere dürfen so lange aufbleiben wie sie wollen.

Ich sehe, dass es sicherlich auch sinnlose Versuche an Tieren gibt, so wie es die Broschüre zu erklären versucht. Und auch hin und wieder mit so Sätzen wie "nicht alle Versuche kann man mit Zellkulturen [etc.] durchführen", was ja keine gänzliche Ablehnung zeigt.
Dennoch ist es wieder so halbgarer Brei. Es wird oft ins lächerliche gestellt, da die Methoden nicht nur grausam, sondern die Ergebnisse auch nicht brauchbar und die Fragestellungen komplett am Thema vorbei seien.
Die Methoden sind ethisch fragwürdig, doch anhand eines 10-Zeilers mag ich nicht urteilen, wie sinnig die ganze Geschichte war.
Dementsprechend schwierig ist es zu sagen, was nun wirklich nicht sein muss und was doch seinen Nutzen bringt.

Die Story, die dem ganzen seinen Namen gibt:

"
Dokument 53:
Eine Forschergruppe aus Leipzig zwingt Hamster durch Verkürzung der Lichtperiode in den Winterschlaf.
Im Alter von 11 Monaten werden die Tiere getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen. Das Ergebnis:
Winterschlaf schützt das Nervengewebe z. B. vor Alzheimer. Eine tolle Erkenntnis, dass Hamster kein Alzheimer bekommen, weil sich ihr Hirngewebe im Winterschlaf regeneriert.
Müssen wir uns jetzt jeden Winter ein paar Monate eingraben oder in den Keller legen, um vor Alzheimer geschützt zu sein? "

Und was ist, wenn man in vielen weiteren Schritten entschlüsselt, wie sich das Gehirn- bzw. Nervengewebe regenerieren kann? Wenn es spezielle Transmitter/Proteine/etc. gibt, die uns dann nutzen könnten? Viele für Tiere einzigartige Prozesse haben wir uns schon zu Nutze gemacht. Dass wir dabei Tiere nehmen, sie teils quälen und töten, ist natürlich die Kehrseite. Ohne Frage ein kontroverses Thema. Aber zu komplex um es einfach ins lächerliche zu schieben.

chabadoo

Meine Haustiere haben mehr Rechte als meine Kinder. Die Kinder müssen um acht ins Bett. Die Tiere dürfen so lange aufbleiben wie sie wollen.


Haustier müsste man sein...

Schwarzer Humor hot - Unnötige (es gibt auch notwendige) Tierversuche cold

chabadoo

Meine Haustiere haben mehr Rechte als meine Kinder. Die Kinder müssen um acht ins Bett. Die Tiere dürfen so lange aufbleiben wie sie wollen.



Ja, aber nur bei den entsprechenden Tierhaltern. Die Wahrscheinlichkeit an ein paar Vollidioten zu geraten ist enorm hoch.

in ein hamstersteak beiß

khaalos

(es gibt auch notwendige)



Ansichtssache...

Es gibt auch noch andere Broschüren auf der Seite zum Download, falls sich jemand für das Thema interessiert. Und im Shop kann man ein gratis Infopaket mitbestellen. ^^
Finde Ärzte gegen Tierversuche eine gute Sache. Das kann man ruhig unterstützen

khaalos

(es gibt auch notwendige)


Das ist es mit Sicherheit. Die Frage ist eben was realisierbare sinnvolle Alternativen in bestimmten Fällen sind, z.B. bei Entwicklung und Testen neuer Medikamente und Wirkstoff bzw im Rahmen der entsprechenden Zulassung.

Man kann und will einiges einfach nicht glauben, was in dem Buch an perversen und unnötigen Quälereien ohne wirklichen wissenschaftlichen Nutzen aufgezeigt wird. Einfach nur beschämend!

Das Ding ist ja vielleicht nett gemeint, aber bitte mit großer Vorsicht zu "genießen"!
Ein paar Dinge, die mir schon nach den ersten paar Zeilen sauer aufstoßen:

- „Offiziellen Angaben zufolge wurden 2012 in Deutschland über 3 Millionen Tiere in Tierversuchen zu Tode gequält“ (Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft,
www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Tierversuchszahlen2012Gesamt.htm). Dort steht sicherlich nicht, dass diese Anzahl Tiere „zu Tode gequält“ wurde, weshalb ich den Satz mit dieser Quelle schon mal nicht richtig finde. Klingt sofort nach Hetze.

- „Hauptverursacher ist die Gentechnik. Im Erbgut von Mäusen und anderen Tieren werden einzelne Gene an- oder abgeschaltet, um deren Funktion zu ergründen. Das Resultat sind oft missgebildete und verkrüppelte Tiere.“ Hier wird doch einfach nur auf den zum Großteil (wegen völliger Unwissenheit) unbegründeten Gentechnik-Hasszug aufgesprungen. Ist halt leider gerade in, anscheinend. Das man gezielt homologe/ähnliche Gene in Modellorganismen ausschalten kann, von denen man bestimmte Funktionen im Menschen vermutet, ist ein Segen. Meist geschieht dies auch erst in Drosophila (Tau-/Fruchtfliege) o. ä., bevor die Maus, bei vielversprechenden Ergebnissen, zum Einsatz kommt. Diese Techniken könnte man sonst NIE anwenden, da es am Menschen natürlich völlig undenkbar ist.

Ich bin selber Biologe und auch wenn ich bisher noch nie auch nur annähernd in der Richtung Tierversuche gelandet bin, habe ich zumindest schon mit Leuten aus der Pharma-Forschung usw. darüber gesprochen. Es gibt definitiv Tierversuche, die nötig und nützlich sind. Die Modelle, mit denen Medikamente getestet werden, werden immer besser und haben viele Tierversuche unnötig gemacht. Trotzdem ist es schon schwer genug, z. B. die Aufnahme von irgendwelchen Stoffen über die Magenschleimhaut zu simulieren. Das ist ein sooo komplexes System... Und dann haben wir noch lange nicht den Organismus als Ganzes betrachtet, sprich die (in-) direkten Folgen für und Auswirkungen auf weitere Organe usw. Außerdem gibt es, gerade hier in Deutschland, dermaßen strenge Auflagen für Tierversuche… Natürlich muss man sich daran halten, aber so ist es eben immer mit Gesetzen: Es gibt überall schwarze Schafe, sicherlich auch im Bereich der Tierversuche.

Natürlich gibt es allgemein gesehen eine Problematik. Alleine schon, dass ein erheblicher Teil der Tierversuche in der Kosmetik stattfinden, finde ich unmöglich, unfassbar und ethisch nicht mal annähernd vertretbar. Dass in der biologischen Grundlagenforschung teilweise auch mal kein direkter Nutzen für den Menschen herausspringt, ist Standard, dafür können durch sog. Knock-Out-Mutanten zum teil Erkenntnisse erlangt werden, zu denen man sonst niemals Zugang gehabt hätte. Ob hier das Leid der Tiere mit dem Nutzen aufzuwiegen ist, muss immer konkret und Fall-spezifisch entschieden werden.

Es ist schön, dass diese Initiative anscheinend das Bewusstsein für die Thematik schärfen will, aber solange wir riesige Anzahlen an Tieren mit komplexem Schmerzempfinden (nein, keine Fruchtfliegen) in der Massentierhaltung quälen, nur um sie dann zu essen (dies hat überhaupt keinen höheren Nutzen!), sollten viele Leute das Maul vielleicht nicht zu weit aufreißen!

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