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Photovoltaikanlage mit Akku 30% staatlich gefördert
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Photovoltaikanlage mit Akku 30% staatlich gefördert

Ab 01.05.2013 werden alle PV Anlagen 30% durch den Staat gefördert. Ich denke das ist für jeden der heute eine PV Anlage plant sehr effektiv.
Plus günstigen KFW Kredit.

Hier der Link :

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Förderprodukte/Erneuerbare-Energien-–-Speicher-(275)/

Mein PV Berater meint nur es ist noch nicht so definiert was zu einen "Akkusatz" gehört.

12 Kommentare

--> Diverses, zumal die Konditionen noch unklar sind

Zumal der Zuschuss nur für das Batteriesystem gezahlt wird.

Streiche "Alle", setze "Anlagennachrüstung für Bestandsimmobilien". Die Leute die neu bauen sind mal wieder gekniffen...

Verfasser

Antics: Für Privatpersonen ist das Akkusystem eine gute Lösung. Gerade wenn man tagsüber nicht zu Hause ist.
Die Konditionen werden sicher schnell geklärt werden, weil der 01.05. Bald ist.

Und ich denke 30% zu sparen ist da nicht gerade unerheblich.

Ich habe eine Anlage auf dem Dach und würde gerne den Speicher nachrüsten. Da steht nur was von Anlagen, die nach dem 31.12.2012 ans Netz gegangen sind. Gilt das auch für den Rabatt?

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GelöschterUser89586

Dist2k10

Streiche "Alle", setze "Anlagennachrüstung für Bestandsimmobilien". Die Leute die neu bauen sind mal wieder gekniffen...


Das stimmt leider nicht.. Gilt nur für Neuinstallation oder bestehende Anlagen die erst nach dem 31.12.2012 in Betrieb gegangen sind..
Leider... Hatte mich schon gefreut endlich auch nachts meinen Strom selbst nutzen zu können..:(

Ich würde keine Anlage einbauen lassen, wenn ich sie auf Pump abzahlen müsste. Wenn man das Geld über hat, sicher eine halbwegs gute Sache. Und das Thema Speicher, ich weis nicht, kann ja derzeit nur über irgendeine Art Akku betrieben werden und ob das auf Dauer so das optimale ist, ich weis nicht!

chrisor123

Antics: Für Privatpersonen ist das Akkusystem eine gute Lösung. Gerade wenn man tagsüber nicht zu Hause ist. Die Konditionen werden sicher schnell geklärt werden, weil der 01.05. Bald ist. Und ich denke 30% zu sparen ist da nicht gerade unerheblich.



Problem ist nur, dass sich das selbst mit 30% nicht lohnt. Die aktuellen Akkusysteme sind einfach viel zu teuer!

Ich glaube nicht, dass es ein Schnäppchen ist. Das öffentliche Netz ist derzeit ein günstigerer "Speicher". Denn man hat beim Speichern der Energie Verluste, d.h. Man bekommt nicht die kWh aus dem Speicher zurück, die man reinsteckt. Zudem beträgt die Differenz zwischen Einspeisevergütung und meinem Bezugspreis nur 8ct, was die Wirtschaftlichkeit des Speichersystems in weite Ferne rücken lässt. In Zahlen(bei mir): ich könnte durch einen Speicher maximal 150 €/a einsparen. Ein Speichersystem kostet etwa 10000 € und soll eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren laut Hersteller haben. Das macht also Kosten von 500 €/a. Selbst gefördert sind es noch 350 €/a. Also speist meine Anlage weiterhin den zusätzlichen Strom ins Netz.

BradPit

Ich glaube nicht, dass es ein Schnäppchen ist. Das öffentliche Netz ist derzeit ein günstigerer "Speicher". Denn man hat beim Speichern der Energie Verluste, d.h. Man bekommt nicht die kWh aus dem Speicher zurück, die man reinsteckt. Zudem beträgt die Differenz zwischen Einspeisevergütung und meinem Bezugspreis nur 8ct, was die Wirtschaftlichkeit des Speichersystems in weite Ferne rücken lässt. In Zahlen(bei mir): ich könnte durch einen Speicher maximal 150 €/a einsparen. Ein Speichersystem kostet etwa 10000 € und soll eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren laut Hersteller haben. Das macht also Kosten von 500 €/a. Selbst gefördert sind es noch 350 €/a. Also speist meine Anlage weiterhin den zusätzlichen Strom ins Netz.



Eigentlich ist es so, dass unser Stromnetz heillos überfordert ist. Die regenerativen Energien die tagsüber massenhaft ins Netz eingespeist werden über das Netz durch den Leitungswiderstand und deren Erwärmung "Abgefackelt" (entsprechende Routen und Zirkulation) damit das Netz nicht überlastet wird. Gerade an der Speicherung mangelt es uns. Alle Pumpwasserspeicherwerke sind komplett ausgelastet. Also wohin mit der überschüssigen Energie, die stoßweise und nicht, wenn sie gebraucht wird, ins Netz gespeist wird, wo der Netzbetreiber eine Abnahmepflicht hat...? (Antwort siehe oben)

Also aus wirtschaftlicher Sicht vielleicht eine Option, aber auch nur durch den Abnahmezwang. Wer eine Solaranlage hat, hat diese eigentlich der Nachhaltigkeit wegen und Selbstversorger zu sein. Und die derzeit einzige Lösung ist ein dezentrales intelligentes Speichernetz, wo jeder seinen Teil beiträgt. Wäre viel stabiler...

Was ich damit sagen will, dass die staatliche Förderung ala Zwangsabnahme sich selbst behindert, als das sie ihrem Nachhaltigkeitsziel näher kommt.

BradPit

Ich glaube nicht, dass es ein Schnäppchen ist. Das öffentliche Netz ist derzeit ein günstigerer "Speicher". Denn man hat beim Speichern der Energie Verluste, d.h. Man bekommt nicht die kWh aus dem Speicher zurück, die man reinsteckt. Zudem beträgt die Differenz zwischen Einspeisevergütung und meinem Bezugspreis nur 8ct, was die Wirtschaftlichkeit des Speichersystems in weite Ferne rücken lässt. In Zahlen(bei mir): ich könnte durch einen Speicher maximal 150 €/a einsparen. Ein Speichersystem kostet etwa 10000 € und soll eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren laut Hersteller haben. Das macht also Kosten von 500 €/a. Selbst gefördert sind es noch 350 €/a. Also speist meine Anlage weiterhin den zusätzlichen Strom ins Netz.



Ich würde sagen, dass 99 % derer, die eine PV Anlage haben, diese nicht aus ökologischen sondenr aus ökonomischen Gründen betreiben.

Die Akkulösung ist ein Tropfen auf den heißen Stein, so lange es keine besseren Speicherlösungen gibt - uach über einen längeren Zeitraum wie Tag / Nacht, z. B. Sommer / Winter. Deinen Ausführung bzgl. Netzstabilität stimme ich zu

Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass diese Regierung etwas fördert, wo die Bevölkerung einen Nutzen davon hätte.

Übrigens wird schon tagsüber die meiste Energie verbraucht. zB Industrie (Lichtbogenöfen der Stahlwerke), Nah-/Fernverkehr etc.
Deswegen ist der Strom über Tag i.d.R. teurer als nachts --> sogenannter Peakload 8 bis 18 Uhr gegenüber dem Baseload 24 h.

Die Industrie als Hauptabnehmer ist aber auch weitgehend EEG befreit, weswegen sie auch keinen Ökostrom abnehmen muss. Da jetzt auch wegen der günstigen CO2-Zertifikate die alten Kohleschleudern wieder rentabel sind haben wir derzeit ein Überangebot an Energie verbunden mit einem Engpass an Leitungswegen.

Das bezahlen wir sowieso schon (Netzbetreibergebühren) überproportional. Von daher kann sich diese Anschaffung für den Einzelnen individuell lohnen insgesamt kann es aber rentabler sein, alles ins Netz zu speisen und dafür die höhere EEG-Zulage zu kassieren.

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