Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray]  @ Thalia
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Prometheus - Dunkle Zeichen [Blu-ray] @ Thalia

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eingestellt am 1. Jun
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Vergleichspreis 6,99 Euro


Das Jahr 2089. Verstreut über die gesamte Welt entdeckt die
Forscherin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) mysteriöse Zeichen, die alle
auf dasselbe Ziel im Weltraum deuten. In Begleitung des Androiden David 8
(Michael Fassbender), zwei Vertretern von Weyland Industries (Charlize
Theron und Guy Pearce) und dem restlichen Team der „Prometheus“ folgt
sie den Hinweisen zu den Ursprüngen des menschlichen Lebens. Ihre
gefährliche Expedition führt sie in eine der dunkelsten Ecken des
Universums, wo sie sich einem Kampf stellen müssen, der über die Zukunft
der Menschheit entscheiden wird.

Mit Prometheus – Dunkle Zeichen kehrt Regisseur Ridley Scott zu dem Genre zurück, das er mit der Sci-Fi Saga Alien und dem revolutionären Kultfilm Blade Runner geprägt hat.













Movieman.de



REVIEW: Ridley Scott kehrt nach 30 Jahren, nach Alien und
Blade Runner, wieder ins SciFi-Business zurück. Die Trailer zu
Prometheus waren fantastisch und die gesamte Marketingkampagne genial.
Die Erwartungen waren also riesig und es war schwer, ihnen gerecht zu
werden. Und so ist Prometheus dann leider auch nicht ganz der große
Knaller geworden, den man sich erhofft hat.Keine Frage: Prometheus hat
ein paar wirklich coole Ideen, bietet atemberaubende 3D-Bilder, visuell
erstklassige Effekte, einige gelungene Schreck- und Ekelmomente,
großartige Kamerafahrten und einen erneut absolut brillant spielenden
Michael Fassbender als David dafür lohnt sich der Trip ins Kino auf
jeden Fall! Vielleicht sogar ein zweites Mal!Doch davon abgesehen
erweist sich aber vor allem das Drehbuch als großes Problem. Die
Schwächen und Logiklöcher sind nicht zu übersehen, dabei war dies schon
die bessere Skriptfassung als die erste B-Movie-Variante von Jon
Spaihts, die Lost-Autor Damon Lindelof erst noch einmal von Grund auf
überarbeitete.Vieles in der Handlung wird einfach mal so ohne Sinn
erwähnt und einiges passiert nur, weil die Autoren wohl dachten, das
wäre cool, aber zu faul waren, Begründungen und Erklärungen zu liefern.
Sicherlich wird nicht alles im Sequel oder den Sequels erklärt werden.
Auch wurde das große Potential der Story, nämlich die alles
entscheidende Frage Woher kommen wir? nicht so ausführlich behandelt,
wie es zuvor groß angeteast wurde.Und man muss auch einfach zugeben,
dass fast alle Charaktere nicht gut ausgearbeitet sind. Vor allem
Fifield, Holloway und Millburn tun Dinge, die niemand tun würde, wenn er
noch bei klarem Menschenverstand ist schon gar nicht, wenn man auf
einem anderen Planeten ist und unbekannten außerirdischen Lebensformen
begegnet. Da muss man sich schon fragen, ob man sich tatsächlich einem
Alienstängel, der wie ein Penis aussieht, so nähern sollte, als hätte
man es mit einem knuddeligen Hundebaby zu tun? Das passt eher zu einem
Film, in dem dumpfnasige Teenies total planlos herumrennen, als weltweit
anerkannte Top-Wissenschaftsexperten.So ein fremder Planet ist eben
kein IKEA-Spieleparadies und man sollte nicht alles gleich berühren, was
in Reichweite ist, und auch eher nicht den Helm absetzen. Hallo?
Bakterien, Viren, Mikroben, ätzende Säuren, unbekannte, giftige Gase
wäre ja wohl nicht so ungewöhnlich, oder? Haben die am Ende des 21.
Jahrhunderts keine Filme gesehen, in denen so etwas jemals vorgekommen
ist?Und es ist schon sehr amateurhaft und ärgerlich, in solch einem Film
eine Szene ins Drehbuch zu schreiben, in der jemand vor einem riesigen
rollenden Objekt davonrennt und nicht einfach kurz zur Seite springt, um
ihm auszuweichen, obwohl da genügend Platz ist wir sind hier
schließlich nicht in einer Slapstick-Komödie. Und dies sind nur einige
von vielen Beispielen für das mangelhafte Skript.Wegen des nicht
besonders mitreißenden Drehbuchs, der sehr mageren Figurenzeichnung und
der teils schlechten Dialoge können auch die Schauspieler ihren Part nur
mit dem füllen, was das Skript ihnen zur Verfügung stellt.
Erwähnenswert sind deshalb eigentlich nur zwei Schauspieler. Zum einen
Noomi Rapace, die ihrer Elizabeth Shaw große Stärke und gleichzeitig
eine Zerbrechlichkeit verleiht, was sich beides in ihrem Gesicht
widerspiegelt und dem man sich einfach nicht entziehen kann.Doch der
eigentliche Star des Films ist, wie eigentlich bereits in den Trailern
und im Spot Happy Birthday, David zu sehen war, Michael Fassbender als
David. Er spielt den Weltraum-Butler als nicht zu durchschauende Figur,
bei der man hinter der höflichen Fassade die dunklen Abgründe bereits
erahnen kann. Ruhig, ergeben und folgsam, aber gleichzeitig unheimlich
und unberechenbar, erwachsen und zugleich erfüllt von einer fast
kindlichen Freude und Neugier. Er ist der körperliche HAL 9000 aus 2001,
der immer mehr weiß, als jeder andere an Bord. Jede Sekunde, die
Fassbender auf der Leinwand zu sehen ist, nimmt den Zuschauer gefangen,
und wenn er mit anderen zusammen spielt, reißt er das Geschehen an sich,
auch wenn das gar nicht seine Absicht ist.Man kann einfach nicht
anders, als sein Spiel genau zu beobachten. Die Art, wie er spricht, wie
ersich bewegt, die sorgsam gesetzten Schritte, keine überflüssige
Bewegungen, alles ganz effizient, ist faszinierend; ebenso die
reduzierte Mimik, die er David verleiht: ein kleines kühles Lächeln, ein
knappes Zucken des Mundwinkels, ein Schieflegen des Kopfes. Das alles
macht Prometheus ganz zu Davids Film, ob das Ridley Scott nun ins
Konzept passt oder nicht & und dass David auch alles anfasst, obwohl
er das doch nicht tun soll, ist der Running Gag von Prometheus und
wurde im Internet bereits unzählige Male parodiert. Fazit: Nicht DER
große Wurf, der einem das Hirn vor Staunen wegbläst, aber ein guter
Film, den man im Hinblick auf zumindest ein geplantes Sequel mit Davids
Worten zusammen fassen kann: Big things have small beginnings.
Undallenverneinenden Aussagen von Ridley Scott zum Trotz: Doch,
PROMETHEUS ist ein Alien-Prequel! Alles andere ist Augenwischerei.

Moviemans Kommentar zur DVD:
Das Science-Fiction-Abenteuer zeichnet sich durch sehr klare Bilder
aus, die dem Zuschauer das Gefühl vermitteln, live dabei zu sein. Die
Sequenzen im Weltall weisen sehr satte Farbebenen auf, die natürlich
erscheinen. Vor allem die Farbe Gelb hebt sich gut von den
grau-schwarzen Kulissen des Weltalls und der Kleidung ab (0:13:03).
Störende Rauschelemente oder Mattscheibeneffekte können nur in seltenen
Ausnahmen ausgemacht werden, wenn die Lichtverhältnisse gering sind. Im
Raumschiff, im Weltall sowie auf dem fremden Planeten sind die Kontraste
gut gewählt. Die Figuren heben sich trotz ihrer dunklen Kleidung von
den wechselnden Hintergründen ab. Dadurch kann der Zuschauer problemlos
ihren Handlungen folgen (0:30:54). Die Bildstärke hebt wichtige Details
hervor. So kann auch die Hautstruktur der außerirdischen Lebensform
genauestens erkannt werden (0:37:15).Die Forschungsreisen auf dem
Planeten (0:39:33), die Wetterveränderungen (0:46:50) und die
Untersuchungen auf dem Raumschiff (0:48:46) sorgen für einen sehr vollen
Raumeindruck, der sich stimmig den Bildern anpasst. Die Stimmen der
einzelnen Figuren klingen natürlich. Die Originalversion klingt
gegenüber der deutschen Synchronisation jedoch etwas authentischer.
Dennoch können in beiden Tonspuren die Dialoge klar und deutlich
verstanden werden. Die Geschehnisse auf dem Raumschiff werden durch
stimmige Effekte hervorgehoben. Auch die Veränderungen des Planeten
werden durch Effekte, die den gesamten Hörbereich einnehmen, spannend
inszeniert (1:43:10).Als Extras enthält die DVD entfernte sowie
alternative Szenen. Diese dienen zwar dem zusätzlichen Filmspaß, bieten
jedoch wenig Informationswert. Hier wären Einblicke in die Produktion
oder Interviews mit Cast und Crew wünschenswert gewesen, doch dafür muss
man sich die Blu-ray zulegen. Schade. movieman.de

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.












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6 Kommentare

Schönster Schrottfilm ever....

Millsvor 34 m

Schönster Schrottfilm ever....

Hast wohl Covenant noch nicht gesehen!?

muppet12345vor 2 h, 1 m

Hast wohl Covenant noch nicht gesehen!?


Knüpft der wenigstens an Prometheus an? Hab Ihn noch nicht gesehen.
Möchte keine Spoiler, wollte nur mal wissen ob es richtig fortgesetzt wird.

Mir hat Prometheus übrigens gefallen.

Ja, knüpft an Prometheus an. Es wird für meinen Geschmack eigentlich zu viel aufgelöst.
Ne, so schlecht sind beide nicht.

muppet12345vor 3 h, 31 m

Hast wohl Covenant noch nicht gesehen!?


Sollten verglichen mit Prometheus da echt noch Steigerungen möglich sein in Sachen Logik Löcher, und strunzdumm-unrealistischem Verhalten der Akteure?

Letzter Punkt wird ganz klar getoppt!
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