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Ray Detect - Gamma- und Röntgen-Strahlendetektor €0.99 statt €2.99

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Wir werden im Rahmen des US Feiertages "Memorial Day" 67% Rabatt auf unsere App haben!

Appbeschreibung:
"Entdecken und überrascht sein! "Ray Detect" ist die schnelle und einfache Möglichkeit Strahlung zu erfassen. Ganz gleich, ob Sie fliegen und Ihr Gepäck geröntgt wird, ob Sie glasierte Keramik und andere radioaktive Objekten besitzen oder Angst vor nuklearen Unfällen und/oder Terrorismus haben, jetzt können Sie unerwartete Strahlung testen.

"Ray Detect" wurde professionell unter strengen wissenschaftlichen Laborbedingungen getestet. Das App erfordert keine Kalibrierung und funktioniert auch offline. Kontoeinrichtung oder externe Geräte sind nicht erforderlich.

• Zuverlässige, genaue Messung innerhalb von Sekunden. Einfach die Handy-Kamera abdecken um Lichteinfluss zu reduzieren und Sie sind bereit für die Messung.

• Einfach zu handhabender Kalender und Kartenansichten für alle Ihre Messprotokolle, ohne Begrenzung

• Hervorragende Darstellungen Ihrer aktuellen und früheren Mess-Ergebnisse. Ihre Freunde und Familie können diese einsehen und verstehen ohne in Panik zu geraten.

"Ray Detect" verwendet den Kamera-Sensor, um das Vorhandensein von Gamma-Strahlung und Röntgenstrahlung zu messen welche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. "Ray Detect" ist gedacht für vorläufige Datengewinnung und Frühwarnung, falls dafür bestimmte Erfassungseinrichtungen außerhalb der Reichweite sind. "Ray Detect" ist kein Ersatz für offizielle Strahlungsmessungseinrichtungen.
"Ray Detect" wurde für relativ geringe Strahlungswerte von bis zu 20 & mgr; Sv / h oder 2500 ausgelegt, CPM entwickelt."

Beliebteste Kommentare

Lol, warum erinnert mich das blos an den Jamba Nacktscanner, oder wie das Ding damals bei der Viva Werbung immer hieß
Unabhängig davon, ob sowas nun funktioniert oder nicht :-)

Danke, jetzt kann ich endlich den Aluhut wieder absetzen...

12 Kommentare

Die handy Kameras sind für diesen Wellenlängen bereich garnicht ausgelegt... die detektieren mit sicherheit NICHTS.

Hot, genau die richtige App für die nächste Reise nach Tschernobyl

Danke, jetzt kann ich endlich den Aluhut wieder absetzen...

Wtf. Cold. Keine 10 Cent wert. Dann schon lieber das Handy-Solarium von Jamba.

m_joe

Die handy Kameras sind für diesen Wellenlängen bereich garnicht ausgelegt... die detektieren mit sicherheit NICHTS.



Das stimmt so nicht ganz. Die App ersetzt keinen Dosimeter und es gibt auch Fake-Apps aber gebräuchliche Nuklide können tatsächlich mit dem Fotochip gemessen werden. Reicht evtl. für Hobby-Geologen oder Pilzesammler aus.

Nächstes Mal vor aufstellen einer Behauptung einfach kurz informieren z.B. unter pro-Physik.de oder so.

m_joe

Die handy Kameras sind für diesen Wellenlängen bereich garnicht ausgelegt... die detektieren mit sicherheit NICHTS.


...oder ich messe die Strahlungsstärke über die Menge an Bitflips im RAM des Smartphones, geht auch theoretisch.

Lol, warum erinnert mich das blos an den Jamba Nacktscanner, oder wie das Ding damals bei der Viva Werbung immer hieß
Unabhängig davon, ob sowas nun funktioniert oder nicht :-)


Und das ist Unsinn. Gamma-Strahlung wird problemlos detektiert, Alpha und Beta dagegen natürlich nicht, das bleibt schon an der Kamera-Linse hängen.

Kuck mal hier, dort geht es zwar um eine andere App, die aber auf genau dem gleichen Prinzip beruht ... und die wurde von so "unerfahrerenen" Leuten wie dem Helmholtz-Zentrum München entwickelt und von der TU Dresden untersucht ... glaub, die haben dann doch bischen Ahnung

Und wenn mich nicht alles täuscht was es das Forschungszentrum Jülich, die mit ihrem Forschungsreaktor auch paar Grundkenntnisse in Radio-Chemie/Physik haben, mal eine ganze Reihe Kalibierkurven für gängige Handymodelle erstellt haben.


Wenn man keine Ahnung hat ... Handy-Solarium, Nackt-Scanner, Hand-Röntgen-App und dergleichen ist natürlich Blödsinn .... diese App hier funktioniert dagegen wirklich und wird/wurde von seriösen Forschungseinrichtungen mitentwickelt.


m_joe

Die handy Kameras sind für diesen Wellenlängen bereich garnicht ausgelegt... die detektieren mit sicherheit NICHTS.

svenjamin

Wtf. Cold. Keine 10 Cent wert. Dann schon lieber das Handy-Solarium von Jamba.

m_joe

Die handy Kameras sind für diesen Wellenlängen bereich garnicht ausgelegt... die detektieren mit sicherheit NICHTS.


Richtig. Wobei die Nuklearmedizin der TU Dresden durchaus schon Versuche gemacht hat, die normalen Personen-Dosimeter durch solche Apps zu ersetzen, das Hauptproblem ist aber mehr die Anfälligkeit durch die Akkulaufzeiten ... ein klassisches Dosimeter ist da unabhängiger und damit zuverlässiger.

m_joe

Die handy Kameras sind für diesen Wellenlängen bereich garnicht ausgelegt... die detektieren mit sicherheit NICHTS.


Gebräuchliche Nuklide? Ich sehe schon, da spricht ein hobby physiker.... Deiner aussage nach sind "photochips" alle völlig gleich ausgelegt und jeder könne das. Das ist sicher NICHT so und wenn sie das detektieren können, ist das völliger blödsin und vergeudete Ressource. Ein "photochip" (ps völlig falsche bezeichnung) ist in handys nicht verbaut, ich nehme an du meinst den ccd chip, diese findest du nicht in smartphone kameras, sondern cmos bildsensoren. Und dass die Röntgen detektieren ist mir völlig neu... wenn ich hier falsch liege, dann tuts mir leid.

m_joe

Deiner aussage nach sind "photochips" alle völlig gleich ausgelegt und jeder könne das. Das ist sicher NICHT so und wenn sie das detektieren können, ist das völliger blödsin und vergeudete Ressource. Ein "photochip" (ps völlig falsche bezeichnung) ist in handys nicht verbaut, ich nehme an du meinst den ccd chip, diese findest du nicht in smartphone kameras, sondern cmos bildsensoren. Und dass die Röntgen detektieren ist mir völlig neu... wenn ich hier falsch liege, dann tuts mir leid.



Hmm, was soll "vergeudete Ressource" bedeuten?
Das sie es können ist eher unerwünschter Nebeneffekt, jede ionisierende Strahlung kann erstmal eine Ladungstrennung erzeugen, gleich ob in CMOS bzw. APS oder CCD, wobei letztere im Smartphone wirklich immer weiter ersetzt werden. Daher ist auch ein CMOS Sensor grade für Röntgenstrahlung im Bereich bis 10keV recht empfindlich. Bei Gammastrahlung ab 100keV sinkt die Detektionswahrscheinlichkeit dagegen schon wieder merklich. Aber das ist dann eben Teil des Algorithmuses, der dahinter steckt, das zu kompensieren. Wie gesagt, die Idee ist ja alles andere als neu und unerforscht.

Dass ionisierende Strahlung auf gängige CCD und CMOS Sensoren Einflüsse hat sieht man ja schon bei Kameras in stark strahlenden Bereichen, wo eben diese nach Stunden/Minuten ausfallen bzw. "rauschen".

Dass eine Smartphone CCD bzw. CMOS Sensor natürlich für den sichtbaren Bereich optimiert ist und dass es zur Detektion von ionisierender Strahlung besser wäre, alle Optik zwischen Probe und Chip zu entfernen, die in dem Fall nur stören, weil lediglich absorbieren ist klar. Dennoch reicht es, um eine grobe Abschätzung der vorliegenden ionisierenden Strahlung zu treffen. Und mit einer Kalibrierung des jeweiligen Handymodells, besser noch mit einer Kalibrierung des genauen Handys, kann die Intensität sogar mit absoluten Werten recht gut korrelliert werden. Wie oben schon geschrieben hat sich das Forschungszentrum Jülich meine ich vor ein paar Jahren genau damit beschäftigt ... und bei aller Liebe, die würde ich jetzt nicht grade als "Hobby Physiker" einstufen

Von der oben zitieren TU Dresden (Nuklearmedizin) hier mal der Abstract des dazugehörigen Papers:

Das Interesse am Nachweis von radioaktiven Stoffen hat nach dem jüngsten Unfall im Kernkraftwerk Fukushima stark zugenommen und zu einem Engpass bei entsprechenden Messgeräten geführt. Für den Einsatz des Kamerasystems von Smartphones zum Strahlungsnachweis existiert eine kommerzielle Software, welche die Nutzung als Dosisleistungsmessgerät unter Verwendung gerätespezifischer Kalibrierdaten erlaubt. Ziel: Wir untersuchten, ob die Anwendung für in der Nuklearmedizin übliche Nuklide und Radioaktivitätsmengen möglich ist. Methodik: Für die Nuklide 99mTc (10–1000 MBq), 131I (3,7–1800 MBq, Therapiekapsel) und 68Ga (50–600 MBq) wurden Messungen in definierter Geometrie in verschiedenen Abständen durchgeführt. Die Smartphones Milestone Droid 1 (Motorola) und HTC Desire (HTC Corporation) wurden mit den Messgeräten AD6 (automess) und DoseGUARD (AEA Technology) verglichen. Ergebnisse: Die Messwerte der Smartphones und der anderen Geräte sind gut miteinander vergleichbar: linearer Signalanstieg bei zunehmender Aktivität und Dosisleistung. Langzeitmessungen (131I, 729 MBq, 0,5 m, 60 min) ergaben bei Smartphones Werte, die um 20% schwankten im Vergleich zu AD6. Smartphones haben im Bereich niedriger Dosisleistung (< 1 µGy/h) deutliche Empfindlichkeitsverluste. Messungen im Bereich der natürlichen Radioaktivität ergaben keine validen Anzeigewerte. Die individuelle Kalibrierung der Empfindlichkeit auf den Smartphonetyp übt großen Einfluss auf die Messwertanzeige aus wegen der unterschiedlichen Kameramodule. Schlussfolgerungen: Mit Hilfe kommerzieller Software lässt sich das Kameramodul eines Smartphones zum Radioaktivitätsnachweis nutzen. Typische Nuklide der Nuklearmedizin können in relevanten Aktivitätsmengen (z. B. Entlassungdosis nach Radioiodtherapie) sicher nachgewiesen werden. Das Signal korreliert mit den Messwerten klassischer Strahlungsdetektionsgeräte in hohem Maße.



Wen es interessiert und wer Zugriff zum entsprechenden Journal hat, hier der DOI des Papers.

Und wer noch mehr Lesen möchte:
Beerten K, Reekmans F, Schroeyers W et al. Dose reconstruction using mobile phones. Radiat Prot Dosimetry2011; 144: 580–583.

Beerten K, Vanhavere F. The use of a portable electronic device in accident dosimetry. Radiat Prot Dosimetry2008; 131: 509–512.

Müllges K. Diagnose beim Spazierengehen. Deutsches Ärzteblatt1997; 94: A-2842.

J. Kuhn et al.: IRadioactivity — Possibilities and Limitations for Using Smartphones and Tablet PCs as Radioactive Counters, The Physics Teacher, 52. Jg. (2014), 6, S. 351–356.

Also ganz so "Blödsinn" scheint es nicht zu sein, oder?

Für kosmische Strahlung funktioniert es auch ... Publikation von diesem Jahr:
J. Vandenbroucke et al.: Detecting particles with cell phones: the distributed electronic cosmic-ray observatory, Astrophysics, 2016, 1-8

Und für die Detektion von radioaktiver Strahlung im Havarie-Fall:
D. Ekendahl et al.:Comparative measurements of external radiation exposure using mobile phones, dental ceramic, household salt and conventional personal dosemeters, Radiation Measurements, 2015, 72, 60-65.

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