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SAMSUNG UE65NU7090, 65" 4K Ultra HD Smart TV
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SAMSUNG UE65NU7090, 65" 4K Ultra HD Smart TV

749€829€-10%0815 Angebote
22
eingestellt am 22. Nov 2018
Bilder, wie sie gesehen werden wollen.
Genießen Sie präzise, klare Bilder mit 4K UHD TV und 4x mehr Pixeln als Full HD. Jetzt können Sie selbst die kleinsten Details in jeder Szene sehen.

Sehen Sie die Details.
Sehen Sie HDR Inhalte mit großer Klarheit und detaillierter Farbintensität. Samsung UHD TV-Geräte sorgen für akkurate Details in den hellsten sowie dunkelsten Szenen.

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Erleben Sie glasklare Bilder.
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Schlankes Design
Das raffiniert minimalistische Design sorgt für einen eleganten Look in Ihrem Wohnraum.

Die intelligente Art, den TV zu nutzen.
Entertainment auf die schnelle, einfache und intelligente Art und Weise: Ein persönlicher Assistent, der für Sie sorgt, und einen intuitiven Hub, um alle kompatiblen Geräte zu steuern. Verbringen Sie keine Zeit mit Suchen, sondern genießen Sie einfach.


Details:

Diagonale 65“/​165cm
Auflösung 3840x2160
Panel LCD, LED (Edge-lit, Dimming)
HDR ja, HDR10+, HLG
Bildwiederholfrequenz 1300Hz (interpoliert)
3D nein
Tuner 1x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.265)
Video-Anschlüsse 2x HDMI
Audio-Anschlüsse Digital Audio Out (1x optisch)
Weitere Anschlüsse 1x USB 2.0, LAN (Wake On LAN), 1x CI+ 1.4
Wireless WLAN
Prozessor Quad-Core
Wiedergabe DivX, MKV, AVI
Audio-Decoder Dolby Digital Plus
Audio-Gesamtleistung 20W (2x 10W)
Energieeffizienzklasse A+
Jahresverbrauch 164kWh
Leistungsaufnahme 118W (typisch), 0.5W (Standby)
Farbe schwarz
VESA 400x400
Besonderheiten Webbrowser, Webservices, DLNA-Client
Abmessungen mit Standfuß 145.8x88.7x31.7cm
Abmessungen ohne Standfuß 145.8x83.7x6cm
Gewicht mit Standfuß 25.30kg
Gewicht ohne Standfuß 25.00kg
Herstellergarantie zwei Jahre
Zusätzliche Info
0815 Angebote

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Beste Kommentare
Flo_Go22.11.2018 17:39

Die 7er Serie ist günstiger als die 6er?



Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie von 2018. Die NU7xxx sind nicht der Nachfolger der MU7xxx, sondern der MU6xxx-Modelle. Die NU7xxx sind daher die 2018er UHD-Einstiegsmodelle (NU6xxx gibt es nicht). Nur 50 Hz-Panel, für HDR quasi untaugliche Spitzenhelligkeit, kein Local Dimming, können keinen erweiterten Farbraum anzeigen, nur Single-Tuner, herkömmliche Fernbedienung, nur 3x HDMI (davon nur einer HDMI 2.0 mit HDCP 2.2), und so weiter. Der NU7409 ist in einigen Belangen etwas besser, aber richtig los geht der Spaß 2018 für UHD/HDR-Inhalte erst mit einem NU8009 oder besser noch eins der QLED-Modelle.

Denn ab Q6FN kann man von einer voll auf UHD/HDR-Inhalte ausgelegten Reihe sprechen. Der Q6FN ist ein Zwischending aus den NU8xxx-Modellen und der höheren Q-Serie. Er hat ein mit QLED-Technik aufgewertetes 100 Hz-Panel (außer bei 49" -> immer 50 Hz-Panel) mit einem großen Farbraum und guter Spitzenhelligkeit (beides nur wenig schlechter als die höheren Q-Modelle), muss aber bei einigen Features zurückstecken. So fehlt ihm z.B. die Ultra-Black-Paneloberfläche, somit liegen die Spiegelungen auf dem Niveau der NU-Modelle. Die höheren QLED-Modelle haben sehr wenig Spiegelungen bei Lichtquellen im Raum. Auch gibt es beim Q6FN keine One Connect Box mit "Invisible Cable" (ein sehr dünnes Kabel zum TV, für alles inklusive Strom), sondern die Kabel gehen alle hinten zum TV, wie bei den NU-Modellen.

Ab Q7FN mit nochmal besserer Abdeckung des Kinofarbraums DCI-P3, der auch z.B. auf UHD Blu-rays genutzt wird, nochmals erhöhter Spitzenhelligkeit für HDR, sowie "Ultra Black"-Panelbeschichtung. Zudem ist ab dort die Signalelektronik in die One Connect Box ausgelagert (bei Wandaufhängung nett). Q9FN fährt dann alles auf, was die LCD-Technik bei Samsung heute hergibt, inklusive FALD (Local Dimming in kleinen Zonen statt 8-12 Spalten bei den Edge-LEDs).

Übrigens, wenn man kein oder kaum UHD+HDR-Material schaut, braucht man das Meiste davon gar nicht. Für konventionelles Material bis Full HD stagniert die Darstellungsqualität schon seit mehreren Jahren. Da könnte man nur schauen, dass man ein Modell mit 100 Hz-Panel nimmt, und Local Dimming ist eigentlich auch immer gut. Die UHD-Einstiegsmodelle aller Hersteller haben immer nur ein 50 Hz-Panel, was die Bewegtbildschärfe verringert. Das Standbild ist knackscharf, aber sobald Bewegungen oder Kameraschwenks vorkommen, hat sich das mit der Detailschärfe. Da man bei 50 Hz-Panels keine "Unschärfeminderung" bei der Zwischenbildberechnung verfügbar hat, kann man nichts dagegen ausrichten. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Vor allem, wenn man keinen Vergleich hat oder es nicht anders kennt. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen möchte, sollte auf 100 Hz Wert legen. Und wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute HDR-Effekte sehen will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen.

Hier übrigens noch die Bildeinstellungen erklärt: hifi-forum.de/vie…tml
Bearbeitet von: "Mike500" 22. Nov 2018
Anton_Antovovic22.11.2018 19:34

Du scheinst ziemlich fit auf dem Gebiet zu sein, mich würden daher sehr …Du scheinst ziemlich fit auf dem Gebiet zu sein, mich würden daher sehr die Unterschiede Qled und Oled interessieren und welche Technologie denn Schlussendlich besser ist und auch mehr Sinn für den jetzigen Stand der Technik bietet?


QLED und OLED sind nur vom Namen her ähnlich. QLED ist immer noch eine (aufgewertete) LCD-Technik, mit den bekannten Limitierungen: Das Panel wird durch eine Hintergrundbeleuchtung (HGB) erhellt, davor schalten die Flüssigkristalle. Wie ein Röntgenbild vor ein Licht geklemmt. Durch diese Art der Beleuchtung kann man ohne ein Local Dimming, also eine irgendwie geartete Segmentierung der HGB, die schwarzen Bildbereiche nicht vollständig schwarz bekommen. Mehr noch, das Licht der HGB-LEDs wird u.A. durch Lichtleiterfolien möglichst gleichmäßig über die Panelfläche verteilt, dies ist aber besonders bei größeren Diagonalen ziemlich schwierig. Daher gibt es bauartbedingt bestimmte Effekte, die auftreten können, wie Clouding (wolkenförmig aufgehellte Bereiche im eigentlich schwarzen Bildinhalt), Banding oder DSE.

Mit Local Dimming kann man gleichzeitig helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes abdunkeln. Wie gut dies gelingt, steht und fällt mit der Komplexität des Local Dimmings und wie der LD-Algorithmus ausgelegt ist. Aus Kostengründen wird nur bei den Topmodellen ein fein segmentiertes LD eingesetzt, das Full Array Local Dimming mit vielen LEDs, die über die Panelfläche verteilt sind. In allen kleineren LD-fähigen Modellen wird ein Zeilen- oder Spaltendimming per seitlichen LEDs verwendet (Edge-LED-LD), bei Samsung mittlerweile Spaltendimming. Dies kann dazu führen, dass helle Objekte bis in die schwarzen Kinobalken reinleuchten, oder dass Bereiche zu sehr gedimmt werden, weil in der Spalte viel dunkler Bildinhalt ist.

Vorteil bei LCD-TVs, diese Art der HGB kann relativ problemlos auf sehr hohe Spitzenhelligkeiten für HDR-Effekte ausgelegt werden, und kann auch allgemein gut gegen eine helle Umgebung im Zimmer anleuchten. Zudem sind keinerlei Einbrenneffekte zu befürchten, auch nicht bei stundenlangen Gaming-Sessions mit starren Logos im Bild und dergleichen mehr.

Kommen wir zu OLEDs: Großer Vorteil, selbstleuchtende Pixel, also pixelgenaues Dimming. Ein Pixel, das Schwarz anzeigt, ist quasi ausgeschaltet. Die Ausleuchtung ist dadurch meist nah an der Perfektion, der Schwarzwert ist immer perfekt, und zudem sind OLEDs auch nicht blickwinkelabhängig. Man kann schräg von der Seite, wo sich bei LCD-TVs alles aufhellt, noch genauso gut schauen wie von vorne. OLEDs sind durch die Schwarzdarstellung perfekt geeignet für den Filmabend im relativ dunklen Zimmer (etwas Restbeleuchtung sollte man immer haben, am Besten hinter dem TV, das ist angenehmer für die Augen).

OLEDs können nicht so gut gegen ein sonnendurchflutetes Zimmer anleuchten. Auch sind sie eher nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt, da sie sowohl kurz- als auch langzeitige Abnutzungseffekte zeigen können, wie Geisterbilder oder Einbrenneffekte. Gerade bei statischen Bildelementen reagieren sie etwas allergisch. Man sollte sie auch nicht vom Strom trennen, da des Nachts eine Panelregeneration läuft, die langfristige Abnutzungseffekte verhindern soll. Nicht zuletzt gehören OLEDs eigentlich meist zu den teureren Geräten.

Bei Einsatzzweck tagsüber, Gaming, bzw. viel laufender TV, hellere Umgebung, wäre ein LCD-TV vorzuziehen. Speziell Samsung ist für Spiele gut aufgestellt mit niedrigem Input Lag und Freesync-ähnlichen Features.

Für den Cineasten Abends auf dem Sofa, der den Film in bester Qualität gucken will und dann ist gut, wäre ein OLED vom Prinzip her besser.
22 Kommentare
Kenn mich ned genau aus, aber tendenziell dann lieber den hier: mydealz.de/dea…910
Die 7er Serie ist günstiger als die 6er?
Lieber LG mit Bluetooth und USB Recording
Flo_Go22.11.2018 17:39

Die 7er Serie ist günstiger als die 6er?



Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie von 2018. Die NU7xxx sind nicht der Nachfolger der MU7xxx, sondern der MU6xxx-Modelle. Die NU7xxx sind daher die 2018er UHD-Einstiegsmodelle (NU6xxx gibt es nicht). Nur 50 Hz-Panel, für HDR quasi untaugliche Spitzenhelligkeit, kein Local Dimming, können keinen erweiterten Farbraum anzeigen, nur Single-Tuner, herkömmliche Fernbedienung, nur 3x HDMI (davon nur einer HDMI 2.0 mit HDCP 2.2), und so weiter. Der NU7409 ist in einigen Belangen etwas besser, aber richtig los geht der Spaß 2018 für UHD/HDR-Inhalte erst mit einem NU8009 oder besser noch eins der QLED-Modelle.

Denn ab Q6FN kann man von einer voll auf UHD/HDR-Inhalte ausgelegten Reihe sprechen. Der Q6FN ist ein Zwischending aus den NU8xxx-Modellen und der höheren Q-Serie. Er hat ein mit QLED-Technik aufgewertetes 100 Hz-Panel (außer bei 49" -> immer 50 Hz-Panel) mit einem großen Farbraum und guter Spitzenhelligkeit (beides nur wenig schlechter als die höheren Q-Modelle), muss aber bei einigen Features zurückstecken. So fehlt ihm z.B. die Ultra-Black-Paneloberfläche, somit liegen die Spiegelungen auf dem Niveau der NU-Modelle. Die höheren QLED-Modelle haben sehr wenig Spiegelungen bei Lichtquellen im Raum. Auch gibt es beim Q6FN keine One Connect Box mit "Invisible Cable" (ein sehr dünnes Kabel zum TV, für alles inklusive Strom), sondern die Kabel gehen alle hinten zum TV, wie bei den NU-Modellen.

Ab Q7FN mit nochmal besserer Abdeckung des Kinofarbraums DCI-P3, der auch z.B. auf UHD Blu-rays genutzt wird, nochmals erhöhter Spitzenhelligkeit für HDR, sowie "Ultra Black"-Panelbeschichtung. Zudem ist ab dort die Signalelektronik in die One Connect Box ausgelagert (bei Wandaufhängung nett). Q9FN fährt dann alles auf, was die LCD-Technik bei Samsung heute hergibt, inklusive FALD (Local Dimming in kleinen Zonen statt 8-12 Spalten bei den Edge-LEDs).

Übrigens, wenn man kein oder kaum UHD+HDR-Material schaut, braucht man das Meiste davon gar nicht. Für konventionelles Material bis Full HD stagniert die Darstellungsqualität schon seit mehreren Jahren. Da könnte man nur schauen, dass man ein Modell mit 100 Hz-Panel nimmt, und Local Dimming ist eigentlich auch immer gut. Die UHD-Einstiegsmodelle aller Hersteller haben immer nur ein 50 Hz-Panel, was die Bewegtbildschärfe verringert. Das Standbild ist knackscharf, aber sobald Bewegungen oder Kameraschwenks vorkommen, hat sich das mit der Detailschärfe. Da man bei 50 Hz-Panels keine "Unschärfeminderung" bei der Zwischenbildberechnung verfügbar hat, kann man nichts dagegen ausrichten. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Vor allem, wenn man keinen Vergleich hat oder es nicht anders kennt. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen möchte, sollte auf 100 Hz Wert legen. Und wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute HDR-Effekte sehen will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen.

Hier übrigens noch die Bildeinstellungen erklärt: hifi-forum.de/vie…tml
Bearbeitet von: "Mike500" 22. Nov 2018
JimPanse49vor 26 m

Lieber LG mit Bluetooth und USB Recording



Dafür gibts dann bei LG aber kein echtes 4K sondern nur RGBW.....
Mike500vor 52 m

Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie …Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie von 2018. Die NU7xxx sind nicht der Nachfolger der MU7xxx, sondern der MU6xxx-Modelle. Die NU7xxx sind daher die 2018er UHD-Einstiegsmodelle (NU6xxx gibt es nicht). Nur 50 Hz-Panel, für HDR quasi untaugliche Spitzenhelligkeit, kein Local Dimming, können keinen erweiterten Farbraum anzeigen, nur Single-Tuner, herkömmliche Fernbedienung, nur 3x HDMI (davon nur einer HDMI 2.0 mit HDCP 2.2), und so weiter. Der NU7409 ist in einigen Belangen etwas besser, aber richtig los geht der Spaß 2018 für UHD/HDR-Inhalte erst mit einem NU8009 oder besser noch eins der QLED-Modelle.Denn ab Q6FN kann man von einer voll auf UHD/HDR-Inhalte ausgelegten Reihe sprechen. Der Q6FN ist ein Zwischending aus den NU8xxx-Modellen und der höheren Q-Serie. Er hat ein mit QLED-Technik aufgewertetes 100 Hz-Panel (außer bei 49" -> immer 50 Hz-Panel) mit einem großen Farbraum und guter Spitzenhelligkeit (beides nur wenig schlechter als die höheren Q-Modelle), muss aber bei einigen Features zurückstecken. So fehlt ihm z.B. die Ultra-Black-Paneloberfläche, somit liegen die Spiegelungen auf dem Niveau der NU-Modelle. Die höheren QLED-Modelle haben sehr wenig Spiegelungen bei Lichtquellen im Raum. Auch gibt es beim Q6FN keine One Connect Box mit "Invisible Cable" (ein sehr dünnes Kabel zum TV, für alles inklusive Strom), sondern die Kabel gehen alle hinten zum TV, wie bei den NU-Modellen.Ab Q7FN mit nochmal besserer Abdeckung des Kinofarbraums DCI-P3, der auch z.B. auf UHD Blu-rays genutzt wird, nochmals erhöhter Spitzenhelligkeit für HDR, sowie "Ultra Black"-Panelbeschichtung. Zudem ist ab dort die Signalelektronik in die One Connect Box ausgelagert (bei Wandaufhängung nett). Q9FN fährt dann alles auf, was die LCD-Technik bei Samsung heute hergibt, inklusive FALD (Local Dimming in kleinen Zonen statt 8-12 Spalten bei den Edge-LEDs).Übrigens, wenn man kein oder kaum UHD+HDR-Material schaut, braucht man das Meiste davon gar nicht. Für konventionelles Material bis Full HD stagniert die Darstellungsqualität schon seit mehreren Jahren. Da könnte man nur schauen, dass man ein Modell mit 100 Hz-Panel nimmt, und Local Dimming ist eigentlich auch immer gut. Die UHD-Einstiegsmodelle aller Hersteller haben immer nur ein 50 Hz-Panel, was die Bewegtbildschärfe verringert. Das Standbild ist knackscharf, aber sobald Bewegungen oder Kameraschwenks vorkommen, hat sich das mit der Detailschärfe. Da man bei 50 Hz-Panels keine "Unschärfeminderung" bei der Zwischenbildberechnung verfügbar hat, kann man nichts dagegen ausrichten. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Vor allem, wenn man keinen Vergleich hat oder es nicht anders kennt. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen möchte, sollte auf 100 Hz Wert legen. Und wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute HDR-Effekte sehen will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen.Hier übrigens noch die Bildeinstellungen erklärt: http://www.hifi-forum.de/viewthread-151-28898.html


Danke für den Hinweis. Habe den UE65KU64XX und habe mich schon gewundert, warum die 7er mittlerweile so "günstig" sind.

Das mit der Bildeinstellung habe ich schon hinter mir, dennoch danke für deinen ausführlichen Beitrag
Mike50022.11.2018 18:25

Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie …Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie von 2018. Die NU7xxx sind nicht der Nachfolger der MU7xxx, sondern der MU6xxx-Modelle. Die NU7xxx sind daher die 2018er UHD-Einstiegsmodelle (NU6xxx gibt es nicht). Nur 50 Hz-Panel, für HDR quasi untaugliche Spitzenhelligkeit, kein Local Dimming, können keinen erweiterten Farbraum anzeigen, nur Single-Tuner, herkömmliche Fernbedienung, nur 3x HDMI (davon nur einer HDMI 2.0 mit HDCP 2.2), und so weiter. Der NU7409 ist in einigen Belangen etwas besser, aber richtig los geht der Spaß 2018 für UHD/HDR-Inhalte erst mit einem NU8009 oder besser noch eins der QLED-Modelle.Denn ab Q6FN kann man von einer voll auf UHD/HDR-Inhalte ausgelegten Reihe sprechen. Der Q6FN ist ein Zwischending aus den NU8xxx-Modellen und der höheren Q-Serie. Er hat ein mit QLED-Technik aufgewertetes 100 Hz-Panel (außer bei 49" -> immer 50 Hz-Panel) mit einem großen Farbraum und guter Spitzenhelligkeit (beides nur wenig schlechter als die höheren Q-Modelle), muss aber bei einigen Features zurückstecken. So fehlt ihm z.B. die Ultra-Black-Paneloberfläche, somit liegen die Spiegelungen auf dem Niveau der NU-Modelle. Die höheren QLED-Modelle haben sehr wenig Spiegelungen bei Lichtquellen im Raum. Auch gibt es beim Q6FN keine One Connect Box mit "Invisible Cable" (ein sehr dünnes Kabel zum TV, für alles inklusive Strom), sondern die Kabel gehen alle hinten zum TV, wie bei den NU-Modellen.Ab Q7FN mit nochmal besserer Abdeckung des Kinofarbraums DCI-P3, der auch z.B. auf UHD Blu-rays genutzt wird, nochmals erhöhter Spitzenhelligkeit für HDR, sowie "Ultra Black"-Panelbeschichtung. Zudem ist ab dort die Signalelektronik in die One Connect Box ausgelagert (bei Wandaufhängung nett). Q9FN fährt dann alles auf, was die LCD-Technik bei Samsung heute hergibt, inklusive FALD (Local Dimming in kleinen Zonen statt 8-12 Spalten bei den Edge-LEDs).Übrigens, wenn man kein oder kaum UHD+HDR-Material schaut, braucht man das Meiste davon gar nicht. Für konventionelles Material bis Full HD stagniert die Darstellungsqualität schon seit mehreren Jahren. Da könnte man nur schauen, dass man ein Modell mit 100 Hz-Panel nimmt, und Local Dimming ist eigentlich auch immer gut. Die UHD-Einstiegsmodelle aller Hersteller haben immer nur ein 50 Hz-Panel, was die Bewegtbildschärfe verringert. Das Standbild ist knackscharf, aber sobald Bewegungen oder Kameraschwenks vorkommen, hat sich das mit der Detailschärfe. Da man bei 50 Hz-Panels keine "Unschärfeminderung" bei der Zwischenbildberechnung verfügbar hat, kann man nichts dagegen ausrichten. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Vor allem, wenn man keinen Vergleich hat oder es nicht anders kennt. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen möchte, sollte auf 100 Hz Wert legen. Und wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute HDR-Effekte sehen will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen.Hier übrigens noch die Bildeinstellungen erklärt: http://www.hifi-forum.de/viewthread-151-28898.html


Du scheinst ziemlich fit auf dem Gebiet zu sein, mich würden daher sehr die Unterschiede Qled und Oled interessieren und welche Technologie denn Schlussendlich besser ist und auch mehr Sinn für den jetzigen Stand der Technik bietet?
Mike50022.11.2018 18:25

Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie …Du musst die Modelljahre beachten. Die M-Serie ist von 2017, die N-Serie von 2018. Die NU7xxx sind nicht der Nachfolger der MU7xxx, sondern der MU6xxx-Modelle. Die NU7xxx sind daher die 2018er UHD-Einstiegsmodelle (NU6xxx gibt es nicht). Nur 50 Hz-Panel, für HDR quasi untaugliche Spitzenhelligkeit, kein Local Dimming, können keinen erweiterten Farbraum anzeigen, nur Single-Tuner, herkömmliche Fernbedienung, nur 3x HDMI (davon nur einer HDMI 2.0 mit HDCP 2.2), und so weiter. Der NU7409 ist in einigen Belangen etwas besser, aber richtig los geht der Spaß 2018 für UHD/HDR-Inhalte erst mit einem NU8009 oder besser noch eins der QLED-Modelle.Denn ab Q6FN kann man von einer voll auf UHD/HDR-Inhalte ausgelegten Reihe sprechen. Der Q6FN ist ein Zwischending aus den NU8xxx-Modellen und der höheren Q-Serie. Er hat ein mit QLED-Technik aufgewertetes 100 Hz-Panel (außer bei 49" -> immer 50 Hz-Panel) mit einem großen Farbraum und guter Spitzenhelligkeit (beides nur wenig schlechter als die höheren Q-Modelle), muss aber bei einigen Features zurückstecken. So fehlt ihm z.B. die Ultra-Black-Paneloberfläche, somit liegen die Spiegelungen auf dem Niveau der NU-Modelle. Die höheren QLED-Modelle haben sehr wenig Spiegelungen bei Lichtquellen im Raum. Auch gibt es beim Q6FN keine One Connect Box mit "Invisible Cable" (ein sehr dünnes Kabel zum TV, für alles inklusive Strom), sondern die Kabel gehen alle hinten zum TV, wie bei den NU-Modellen.Ab Q7FN mit nochmal besserer Abdeckung des Kinofarbraums DCI-P3, der auch z.B. auf UHD Blu-rays genutzt wird, nochmals erhöhter Spitzenhelligkeit für HDR, sowie "Ultra Black"-Panelbeschichtung. Zudem ist ab dort die Signalelektronik in die One Connect Box ausgelagert (bei Wandaufhängung nett). Q9FN fährt dann alles auf, was die LCD-Technik bei Samsung heute hergibt, inklusive FALD (Local Dimming in kleinen Zonen statt 8-12 Spalten bei den Edge-LEDs).Übrigens, wenn man kein oder kaum UHD+HDR-Material schaut, braucht man das Meiste davon gar nicht. Für konventionelles Material bis Full HD stagniert die Darstellungsqualität schon seit mehreren Jahren. Da könnte man nur schauen, dass man ein Modell mit 100 Hz-Panel nimmt, und Local Dimming ist eigentlich auch immer gut. Die UHD-Einstiegsmodelle aller Hersteller haben immer nur ein 50 Hz-Panel, was die Bewegtbildschärfe verringert. Das Standbild ist knackscharf, aber sobald Bewegungen oder Kameraschwenks vorkommen, hat sich das mit der Detailschärfe. Da man bei 50 Hz-Panels keine "Unschärfeminderung" bei der Zwischenbildberechnung verfügbar hat, kann man nichts dagegen ausrichten. Weniger penible Naturen können sich auch mit der 50-Hz-Darstellung anfreunden. Vor allem, wenn man keinen Vergleich hat oder es nicht anders kennt. Wer aber ein Auge für sowas hat und das maximal scharfe Bild bei Bewegungen möchte, sollte auf 100 Hz Wert legen. Und wie gesagt, wenn man HDR aktiv nutzen will und gute HDR-Effekte sehen will, muss man generell mindestens eine oder zwei Serien über den kleinsten UHD-Modellen einsteigen.Hier übrigens noch die Bildeinstellungen erklärt: http://www.hifi-forum.de/viewthread-151-28898.html


Großartig erklärt!
Anton_Antovovic22.11.2018 19:34

Du scheinst ziemlich fit auf dem Gebiet zu sein, mich würden daher sehr …Du scheinst ziemlich fit auf dem Gebiet zu sein, mich würden daher sehr die Unterschiede Qled und Oled interessieren und welche Technologie denn Schlussendlich besser ist und auch mehr Sinn für den jetzigen Stand der Technik bietet?


QLED und OLED sind nur vom Namen her ähnlich. QLED ist immer noch eine (aufgewertete) LCD-Technik, mit den bekannten Limitierungen: Das Panel wird durch eine Hintergrundbeleuchtung (HGB) erhellt, davor schalten die Flüssigkristalle. Wie ein Röntgenbild vor ein Licht geklemmt. Durch diese Art der Beleuchtung kann man ohne ein Local Dimming, also eine irgendwie geartete Segmentierung der HGB, die schwarzen Bildbereiche nicht vollständig schwarz bekommen. Mehr noch, das Licht der HGB-LEDs wird u.A. durch Lichtleiterfolien möglichst gleichmäßig über die Panelfläche verteilt, dies ist aber besonders bei größeren Diagonalen ziemlich schwierig. Daher gibt es bauartbedingt bestimmte Effekte, die auftreten können, wie Clouding (wolkenförmig aufgehellte Bereiche im eigentlich schwarzen Bildinhalt), Banding oder DSE.

Mit Local Dimming kann man gleichzeitig helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes abdunkeln. Wie gut dies gelingt, steht und fällt mit der Komplexität des Local Dimmings und wie der LD-Algorithmus ausgelegt ist. Aus Kostengründen wird nur bei den Topmodellen ein fein segmentiertes LD eingesetzt, das Full Array Local Dimming mit vielen LEDs, die über die Panelfläche verteilt sind. In allen kleineren LD-fähigen Modellen wird ein Zeilen- oder Spaltendimming per seitlichen LEDs verwendet (Edge-LED-LD), bei Samsung mittlerweile Spaltendimming. Dies kann dazu führen, dass helle Objekte bis in die schwarzen Kinobalken reinleuchten, oder dass Bereiche zu sehr gedimmt werden, weil in der Spalte viel dunkler Bildinhalt ist.

Vorteil bei LCD-TVs, diese Art der HGB kann relativ problemlos auf sehr hohe Spitzenhelligkeiten für HDR-Effekte ausgelegt werden, und kann auch allgemein gut gegen eine helle Umgebung im Zimmer anleuchten. Zudem sind keinerlei Einbrenneffekte zu befürchten, auch nicht bei stundenlangen Gaming-Sessions mit starren Logos im Bild und dergleichen mehr.

Kommen wir zu OLEDs: Großer Vorteil, selbstleuchtende Pixel, also pixelgenaues Dimming. Ein Pixel, das Schwarz anzeigt, ist quasi ausgeschaltet. Die Ausleuchtung ist dadurch meist nah an der Perfektion, der Schwarzwert ist immer perfekt, und zudem sind OLEDs auch nicht blickwinkelabhängig. Man kann schräg von der Seite, wo sich bei LCD-TVs alles aufhellt, noch genauso gut schauen wie von vorne. OLEDs sind durch die Schwarzdarstellung perfekt geeignet für den Filmabend im relativ dunklen Zimmer (etwas Restbeleuchtung sollte man immer haben, am Besten hinter dem TV, das ist angenehmer für die Augen).

OLEDs können nicht so gut gegen ein sonnendurchflutetes Zimmer anleuchten. Auch sind sie eher nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt, da sie sowohl kurz- als auch langzeitige Abnutzungseffekte zeigen können, wie Geisterbilder oder Einbrenneffekte. Gerade bei statischen Bildelementen reagieren sie etwas allergisch. Man sollte sie auch nicht vom Strom trennen, da des Nachts eine Panelregeneration läuft, die langfristige Abnutzungseffekte verhindern soll. Nicht zuletzt gehören OLEDs eigentlich meist zu den teureren Geräten.

Bei Einsatzzweck tagsüber, Gaming, bzw. viel laufender TV, hellere Umgebung, wäre ein LCD-TV vorzuziehen. Speziell Samsung ist für Spiele gut aufgestellt mit niedrigem Input Lag und Freesync-ähnlichen Features.

Für den Cineasten Abends auf dem Sofa, der den Film in bester Qualität gucken will und dann ist gut, wäre ein OLED vom Prinzip her besser.
Mike50022.11.2018 21:34

QLED und OLED sind nur vom Namen her ähnlich. QLED ist immer noch eine …QLED und OLED sind nur vom Namen her ähnlich. QLED ist immer noch eine (aufgewertete) LCD-Technik, mit den bekannten Limitierungen: Das Panel wird durch eine Hintergrundbeleuchtung (HGB) erhellt, davor schalten die Flüssigkristalle. Wie ein Röntgenbild vor ein Licht geklemmt. Durch diese Art der Beleuchtung kann man ohne ein Local Dimming, also eine irgendwie geartete Segmentierung der HGB, die schwarzen Bildbereiche nicht vollständig schwarz bekommen. Mehr noch, das Licht der HGB-LEDs wird u.A. durch Lichtleiterfolien möglichst gleichmäßig über die Panelfläche verteilt, dies ist aber besonders bei größeren Diagonalen ziemlich schwierig. Daher gibt es bauartbedingt bestimmte Effekte, die auftreten können, wie Clouding (wolkenförmig aufgehellte Bereiche im eigentlich schwarzen Bildinhalt), Banding oder DSE.Mit Local Dimming kann man gleichzeitig helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes abdunkeln. Wie gut dies gelingt, steht und fällt mit der Komplexität des Local Dimmings und wie der LD-Algorithmus ausgelegt ist. Aus Kostengründen wird nur bei den Topmodellen ein fein segmentiertes LD eingesetzt, das Full Array Local Dimming mit vielen LEDs, die über die Panelfläche verteilt sind. In allen kleineren LD-fähigen Modellen wird ein Zeilen- oder Spaltendimming per seitlichen LEDs verwendet (Edge-LED-LD), bei Samsung mittlerweile Spaltendimming. Dies kann dazu führen, dass helle Objekte bis in die schwarzen Kinobalken reinleuchten, oder dass Bereiche zu sehr gedimmt werden, weil in der Spalte viel dunkler Bildinhalt ist.Vorteil bei LCD-TVs, diese Art der HGB kann relativ problemlos auf sehr hohe Spitzenhelligkeiten für HDR-Effekte ausgelegt werden, und kann auch allgemein gut gegen eine helle Umgebung im Zimmer anleuchten. Zudem sind keinerlei Einbrenneffekte zu befürchten, auch nicht bei stundenlangen Gaming-Sessions mit starren Logos im Bild und dergleichen mehr.Kommen wir zu OLEDs: Großer Vorteil, selbstleuchtende Pixel, also pixelgenaues Dimming. Ein Pixel, das Schwarz anzeigt, ist quasi ausgeschaltet. Die Ausleuchtung ist dadurch meist nah an der Perfektion, der Schwarzwert ist immer perfekt, und zudem sind OLEDs auch nicht blickwinkelabhängig. Man kann schräg von der Seite, wo sich bei LCD-TVs alles aufhellt, noch genauso gut schauen wie von vorne. OLEDs sind durch die Schwarzdarstellung perfekt geeignet für den Filmabend im relativ dunklen Zimmer (etwas Restbeleuchtung sollte man immer haben, am Besten hinter dem TV, das ist angenehmer für die Augen).OLEDs können nicht so gut gegen ein sonnendurchflutetes Zimmer anleuchten. Auch sind sie eher nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt, da sie sowohl kurz- als auch langzeitige Abnutzungseffekte zeigen können, wie Geisterbilder oder Einbrenneffekte. Gerade bei statischen Bildelementen reagieren sie etwas allergisch. Man sollte sie auch nicht vom Strom trennen, da des Nachts eine Panelregeneration läuft, die langfristige Abnutzungseffekte verhindern soll. Nicht zuletzt gehören OLEDs eigentlich meist zu den teureren Geräten.Bei Einsatzzweck tagsüber, Gaming, bzw. viel laufender TV, hellere Umgebung, wäre ein LCD-TV vorzuziehen. Speziell Samsung ist für Spiele gut aufgestellt mit niedrigem Input Lag und Freesync-ähnlichen Features.Für den Cineasten Abends auf dem Sofa, der den Film in bester Qualität gucken will und dann ist gut, wäre ein OLED vom Prinzip her besser.


Tausend Dank für diese ausführliche Erklärung
Mike50022.11.2018 22:49

Gern geschehen, ich helfe immer gerne, wenn ich kann.


Hey Mike500,
Wow solche Menschen sie dich braucht das Land!
Kannst du denn eine Kaufempfehlung aussprechen für einen Tv? Bin mir absolut unsicher was ich nun kaufen soll
Ich würd ganz gerne eine 65“ großes Gerät haben und nicht zu viel Geld in die Hand nehmen ... Student
Bearbeitet von: "The_Halk" 23. Nov 2018
Mike500vor 10 h, 6 m

QLED und OLED sind nur vom Namen her ähnlich. QLED ist immer noch eine …QLED und OLED sind nur vom Namen her ähnlich. QLED ist immer noch eine (aufgewertete) LCD-Technik, mit den bekannten Limitierungen: Das Panel wird durch eine Hintergrundbeleuchtung (HGB) erhellt, davor schalten die Flüssigkristalle. Wie ein Röntgenbild vor ein Licht geklemmt. Durch diese Art der Beleuchtung kann man ohne ein Local Dimming, also eine irgendwie geartete Segmentierung der HGB, die schwarzen Bildbereiche nicht vollständig schwarz bekommen. Mehr noch, das Licht der HGB-LEDs wird u.A. durch Lichtleiterfolien möglichst gleichmäßig über die Panelfläche verteilt, dies ist aber besonders bei größeren Diagonalen ziemlich schwierig. Daher gibt es bauartbedingt bestimmte Effekte, die auftreten können, wie Clouding (wolkenförmig aufgehellte Bereiche im eigentlich schwarzen Bildinhalt), Banding oder DSE.Mit Local Dimming kann man gleichzeitig helle Objekte darstellen und dunkle Stellen im Rest des Bildes abdunkeln. Wie gut dies gelingt, steht und fällt mit der Komplexität des Local Dimmings und wie der LD-Algorithmus ausgelegt ist. Aus Kostengründen wird nur bei den Topmodellen ein fein segmentiertes LD eingesetzt, das Full Array Local Dimming mit vielen LEDs, die über die Panelfläche verteilt sind. In allen kleineren LD-fähigen Modellen wird ein Zeilen- oder Spaltendimming per seitlichen LEDs verwendet (Edge-LED-LD), bei Samsung mittlerweile Spaltendimming. Dies kann dazu führen, dass helle Objekte bis in die schwarzen Kinobalken reinleuchten, oder dass Bereiche zu sehr gedimmt werden, weil in der Spalte viel dunkler Bildinhalt ist.Vorteil bei LCD-TVs, diese Art der HGB kann relativ problemlos auf sehr hohe Spitzenhelligkeiten für HDR-Effekte ausgelegt werden, und kann auch allgemein gut gegen eine helle Umgebung im Zimmer anleuchten. Zudem sind keinerlei Einbrenneffekte zu befürchten, auch nicht bei stundenlangen Gaming-Sessions mit starren Logos im Bild und dergleichen mehr.Kommen wir zu OLEDs: Großer Vorteil, selbstleuchtende Pixel, also pixelgenaues Dimming. Ein Pixel, das Schwarz anzeigt, ist quasi ausgeschaltet. Die Ausleuchtung ist dadurch meist nah an der Perfektion, der Schwarzwert ist immer perfekt, und zudem sind OLEDs auch nicht blickwinkelabhängig. Man kann schräg von der Seite, wo sich bei LCD-TVs alles aufhellt, noch genauso gut schauen wie von vorne. OLEDs sind durch die Schwarzdarstellung perfekt geeignet für den Filmabend im relativ dunklen Zimmer (etwas Restbeleuchtung sollte man immer haben, am Besten hinter dem TV, das ist angenehmer für die Augen).OLEDs können nicht so gut gegen ein sonnendurchflutetes Zimmer anleuchten. Auch sind sie eher nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt, da sie sowohl kurz- als auch langzeitige Abnutzungseffekte zeigen können, wie Geisterbilder oder Einbrenneffekte. Gerade bei statischen Bildelementen reagieren sie etwas allergisch. Man sollte sie auch nicht vom Strom trennen, da des Nachts eine Panelregeneration läuft, die langfristige Abnutzungseffekte verhindern soll. Nicht zuletzt gehören OLEDs eigentlich meist zu den teureren Geräten.Bei Einsatzzweck tagsüber, Gaming, bzw. viel laufender TV, hellere Umgebung, wäre ein LCD-TV vorzuziehen. Speziell Samsung ist für Spiele gut aufgestellt mit niedrigem Input Lag und Freesync-ähnlichen Features.Für den Cineasten Abends auf dem Sofa, der den Film in bester Qualität gucken will und dann ist gut, wäre ein OLED vom Prinzip her besser.


Top Erklärung! Endlich blickt man bei dem Modelljungel einigermaßen durch!
The_Halk23.11.2018 02:36

Hey Mike500,Wow solche Menschen sie dich braucht das Land! Kannst du …Hey Mike500,Wow solche Menschen sie dich braucht das Land! Kannst du denn eine Kaufempfehlung aussprechen für einen Tv? Bin mir absolut unsicher was ich nun kaufen soll Ich würd ganz gerne eine 65“ großes Gerät haben und nicht zu viel Geld in die Hand nehmen ... Student



Kommt auf die Nutzung und das Budget an. Hat man keine großen Ansprüche, und schaut man nur ab und zu UHD-Inhalte, spielt man Konsolenspiele, ohne dort auf HDR Wert zu legen? Dann käme eventuell ein UHD-Einstiegsmodell wie dieses hier in Frage.

Aber, will man voll mit UHD+HDR einsteigen? Will man UHD Blu-rays schauen? Will man UHD-Streaming nutzen und bei all dem voll von HDR profitieren, sowie einen erweiterten Farbraum sehen? Dann muss es die UHD-Mittel- bzw. Oberklasse sein, mit einem UHD-Einstiegsmodell gewinnt man keinen Blumentopf. In diesem Fall würde ich, wenn es ins Budget passt, auf den Q6FN hochgehen.
Mike50023.11.2018 12:49

Kommt auf die Nutzung und das Budget an. Hat man keine großen Ansprüche, u …Kommt auf die Nutzung und das Budget an. Hat man keine großen Ansprüche, und schaut man nur ab und zu UHD-Inhalte, spielt man Konsolenspiele, ohne dort auf HDR Wert zu legen? Dann käme eventuell ein UHD-Einstiegsmodell wie dieses hier in Frage.Aber, will man voll mit UHD+HDR einsteigen? Will man UHD Blu-rays schauen? Will man UHD-Streaming nutzen und bei all dem voll von HDR profitieren, sowie einen erweiterten Farbraum sehen? Dann muss es die UHD-Mittel- bzw. Oberklasse sein, mit einem UHD-Einstiegsmodell gewinnt man keinen Blumentopf. In diesem Fall würde ich, wenn es ins Budget passt, auf den Q6FN hochgehen.


Naja ich besitze keine Konsolen, wollte mir evtl. Demnächst mal eine Switch holen. Ich besitze aber ein NVIDIA Shield (Montag gekauft), theoretisch wäre es Budget technisch drinnen... aber ich hatte eher an 600-700€ gedacht. Wobei ich jetzt auf NBB den LG 65 UK 6300 LLB gesehen habe, ist er vergleichbar mit dem von dir genannten? Ich schaue Netflix, Sky Q und Amazon Prime.

notebooksbilliger.de/lg+…her
The_Halk23.11.2018 13:08

Naja ich besitze keine Konsolen, wollte mir evtl. Demnächst mal eine …Naja ich besitze keine Konsolen, wollte mir evtl. Demnächst mal eine Switch holen. Ich besitze aber ein NVIDIA Shield (Montag gekauft), theoretisch wäre es Budget technisch drinnen... aber ich hatte eher an 600-700€ gedacht. Wobei ich jetzt auf NBB den LG 65 UK 6300 LLB gesehen habe, ist er vergleichbar mit dem von dir genannten? Ich schaue Netflix, Sky Q und Amazon Prime.https://www.notebooksbilliger.de/lg+65+uk+6300+llb+164+cm+65+zoll+fernseher



600-700 ist sehr mager für 65", da passt nur ein UHD-Einstiegsmodell, was die erwähnten Einschränkungen hat.

Aufpassen bei LG. Die verwenden IPS-Panels statt VA-Panels wie bei Samsung. Unterschiede: digitalfernsehen.de/LCD…tml

IPS-Panels erlauben einen größeren Blickwinkel, bei dem das Bild noch "stabil" bleibt, aber dafür haben sie keinen guten nativen Schwarzwert und damit auch Kontrastwert.

Hier der Test vom UK6300, wo genau das bemängelt wird: rtings.com/tv/…300

Hier ein NU7xxx: rtings.com/tv/…100

Hier der Direktvergleich: rtings.com/tv/…602

Beide taugen natürlich noch nicht für gute HDR-Darstellung, ersichtlich an der für HDR jämmerlich niedrigen Spitzenhelligkeit.
Mike500vor 2 m

600-700 ist sehr mager für 65", da passt nur ein UHD-Einstiegsmodell, was …600-700 ist sehr mager für 65", da passt nur ein UHD-Einstiegsmodell, was die erwähnten Einschränkungen hat.Aufpassen bei LG. Die verwenden IPS-Panels statt VA-Panels wie bei Samsung. Unterschiede: http://www.digitalfernsehen.de/LCD-Technik-IPS-vs-VA-Teil-3.97987.0.htmlIPS-Panels erlauben einen größeren Blickwinkel, bei dem das Bild noch "stabil" bleibt, aber dafür haben sie keinen guten nativen Schwarzwert und damit auch Kontrastwert.Hier der Test vom UK6300, wo genau das bemängelt wird: https://www.rtings.com/tv/reviews/lg/uk6300Hier ein NU7xxx: https://www.rtings.com/tv/reviews/samsung/nu7100Hier der Direktvergleich: https://www.rtings.com/tv/tools/compare/samsung-nu7100-vs-lg-uk6300/596/602Beide taugen natürlich noch nicht für gute HDR-Darstellung, ersichtlich an der für HDR jämmerlich niedrigen Spitzenhelligkeit.


Also geht die Kaufempfehlung eher Richtung kleinerer TV ansonsten Samsung > LG? Kaufempfehlung also für den hier genannten?
Tut mir wahnsinnig leid dich hier zu nerven
Mit konkreten Empfehlungen tue ich mich schwer, wenn dann jemand nicht zufrieden ist, fällt das womöglich auf mich zurück. Zwischen Samsung und LG, und bei dem beschränkten Budget, würde ich eher einen Samsung wie diesen hier nehmen. Man muss sich den Einschränkungen bewusst sein und dann nicht zuviel erwarten.

65" ist schon ok, es geht vor allem bei UHD-Inhalten nichts über eine große Diagonale, sonst kannst du von der besseren Auflösung je nach Sitzabstand ja gar nicht profitieren. Würdest du jetzt viel TV in SD schauen, und recht nah dransitzen, hättest du Matsch im Großformat. Wie ist denn dein Sitzabstand und wirst du auch die UHD-Versionen der Inhalte schauen?
Mike500vor 37 m

Mit konkreten Empfehlungen tue ich mich schwer, wenn dann jemand nicht …Mit konkreten Empfehlungen tue ich mich schwer, wenn dann jemand nicht zufrieden ist, fällt das womöglich auf mich zurück. Zwischen Samsung und LG, und bei dem beschränkten Budget, würde ich eher einen Samsung wie diesen hier nehmen. Man muss sich den Einschränkungen bewusst sein und dann nicht zuviel erwarten.65" ist schon ok, es geht vor allem bei UHD-Inhalten nichts über eine große Diagonale, sonst kannst du von der besseren Auflösung je nach Sitzabstand ja gar nicht profitieren. Würdest du jetzt viel TV in SD schauen, und recht nah dransitzen, hättest du Matsch im Großformat. Wie ist denn dein Sitzabstand und wirst du auch die UHD-Versionen der Inhalte schauen?


Ja ich kann dich da vollkommen verstehen, ich bin eigentlich eher der Mensch der sich selber gerne mit der Materie auseinander setzt um eine Entscheidung zu treffen. Leider fehlt mir die Zeit mich in der Tiefe mit TV Geräten zu beschäftigen. Ich war da bisher auch immer eher der Anspruchslose Konsument. Ich sitze aktuell an einem 10-15 Jahre alten Plasma Panasonic TV und einem 5-10 Jahre alten LG 3D TV (Ich glaube es war der 42LM620S). Ich denke der Sprung wäre in beiden fällen riesig!

ich hadere halt aktuell nur noch wegen des Geldes, bin mir nicht sicher ob der "Deal" so gut ist oder ob die da versuchen mit nem geringen Rabatt, wie bei der Switch und Mediamarkt, abzuspeisen.
Mike50023.11.2018 13:44

Mit konkreten Empfehlungen tue ich mich schwer, wenn dann jemand nicht …Mit konkreten Empfehlungen tue ich mich schwer, wenn dann jemand nicht zufrieden ist, fällt das womöglich auf mich zurück. Zwischen Samsung und LG, und bei dem beschränkten Budget, würde ich eher einen Samsung wie diesen hier nehmen. Man muss sich den Einschränkungen bewusst sein und dann nicht zuviel erwarten.65" ist schon ok, es geht vor allem bei UHD-Inhalten nichts über eine große Diagonale, sonst kannst du von der besseren Auflösung je nach Sitzabstand ja gar nicht profitieren. Würdest du jetzt viel TV in SD schauen, und recht nah dransitzen, hättest du Matsch im Großformat. Wie ist denn dein Sitzabstand und wirst du auch die UHD-Versionen der Inhalte schauen?



Noch ein letztes mal nerven
Ist das Angebot vergleichbar mit folgendem oder ist der andere besser?
Es scheint eine neuere/größere Version zu sein oder?
mydealz.de/dea…910
The_Halk23.11.2018 17:15

Noch ein letztes mal nerven Ist das Angebot vergleichbar mit …Noch ein letztes mal nerven Ist das Angebot vergleichbar mit folgendem oder ist der andere besser?Es scheint eine neuere/größere Version zu sein oder?https://www.mydealz.de/deals/media-markt-red-friday-samsung-ue65nu7099u-led-tv-flat-65-zoll-uhd-4k-smart-tv-1275910



Nee, ist das gleiche Teil. Alle NU70xx/71xx unterscheiden sich höchstens im Design oder Standfuß.
Mike500vor 55 s

Nee, ist das gleiche Teil. Alle NU70xx/71xx unterscheiden sich höchstens …Nee, ist das gleiche Teil. Alle NU70xx/71xx unterscheiden sich höchstens im Design oder Standfuß.


Top Danke dir!
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