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Scheppach Profi Rüttelplatte HP2200S
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Scheppach Profi Rüttelplatte HP2200S

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Beste Kommentare
grobiballon28.06.2020 22:17

Ja, nen Bagger hab ich. 500kg Platte würde ich mir auch nicht kaufen. …Ja, nen Bagger hab ich. 500kg Platte würde ich mir auch nicht kaufen. Aber knapp 200kg lassen sich auch ohne Bagger noch zu zweit bewegen. Wichtig ist bei Rüttelplatten immer den die Zentrifugalkraft ("Verdichtungsdruck") in kN im Vergleich zu den Abmaßen der Bodenplatte zu vergleichen. Berücksichtigt man beides wird man zu dem Schluss kommen, dass eine z.B. eine Weber CR3 das doppelte in die Erde bringt als diese hier.Und klaro ist es gut lagenweise zu verdichten. Habe ich bei meinen 30cm RCL Unterbau auch gemacht - trotz 800kg Platte. Das Wichtigste ist sorgfältig zu arbeiten und auch Dinge die in der Erde sind (Unterbau) möglichst genau zu machen. Oft wird da gepfuscht, weil man es auf anhieb ja nicht sieht.Ich habe bei mir die Pflasterbettung möglichst dünn gemacht -> nach nu 2 Jahren kann man da eine Richtlatte drauflegen und man wird (fast) keine Fahrspur finden.Wenn hier einer eine gebrauchte Rüttelplatte kaufen will, versucht die Historie der Platte nachzuvollziehen und achtet auf die Seriennummern.


Das größte Problem sehe ich darin, dass der Laie halt keine Ahnung hat. Der denkt dann nämlich: Verdichten bedeutet ne Rüttelplatte drüber zu schieben und wenn die Platte noch richtig schwer ist, ist es gut. Das geht dann so weit, dass verdichtete Flächen wieder lockergerüttelt werden. Dann wird auch der Wasser- und Feinkorngehalt ignoriert und Vergleiche angestellt. Schon kommt der „Experte“ zu seiner Einschätzung was gut ist und was nicht.
Fakt ist, man kann mit leichten Platten genauso stark verdichten, wie mit schweren. Es braucht dann nur mehrere Übergänge und dünnere Lagen. Das mag man nicht glauben, kann man aber messen. Wer jemanden aus einer Tiefbaufirma kennt, kann ja mal fragen, ob der mal mit ner Fallplatte auf ein Bier rumkommen kann. Man bekommt RC und andere Tragschichten selbst mit nem Betonstampfer (schwere Metallplatten am Gestänge mit Griff) auf 99% Proctor-Dichte gestampft. Tut aber in den Handgelenken weh. 😄
Übrigens „sagt“ einem die Platte, ob fertig gerüttelt ist. Wenn sie nämlich auf der Fläche anfängt zu hopsen und nicht mehr richtig vorwärts läuft reicht es. Danach rüttelt man den verdichteten Block wieder locker, weil er im ganzen anfängt zu schwingen.
Perfekt für Kranplätze
36 Kommentare
Ist das Modell gut? Oder hat jemand andere Empfehlungen? Habe in den nächsten Jahren einigen Bedarf, und wollte deshalb bis etwa 500€ was kaufen.
100kg...:(
Finshu28.06.2020 08:23

Ist das Modell gut? Oder hat jemand andere Empfehlungen? Habe in den …Ist das Modell gut? Oder hat jemand andere Empfehlungen? Habe in den nächsten Jahren einigen Bedarf, und wollte deshalb bis etwa 500€ was kaufen.


Je nachdem, was du vor hast, bist du mit einem schwereren, gebrauchten Gerät besser bedient.
Für Terrasse und Gehwege reicht dieser hier aber vollkommen aus, sofern man vernünftig in Lagen verdichtet.
Mit der kann man Pflastersteine einrütteln, mehr aber auch nicht. Viel zu leicht...
sonny_crockett28.06.2020 09:04

Mit der kann man Pflastersteine einrütteln, mehr aber auch nicht. Viel zu …Mit der kann man Pflastersteine einrütteln, mehr aber auch nicht. Viel zu leicht...


Mit so einer Platte kann man , wenn man in mehreren Lagen arbeitet, sogar sehr gut Recycling rütteln.
Ich hab eine vergleichbare von bauMax, ärgere mich lediglich das ich nicht 250 Bucks mehr ausgegeben habe für eine reversierbare Platte.
Olli-HH28.06.2020 09:04

Je nachdem, was du vor hast, bist du mit einem schwereren, gebrauchten …Je nachdem, was du vor hast, bist du mit einem schwereren, gebrauchten Gerät besser bedient.


Hast Du einen Tipp wo man da vernünftig suchen kann?
Bei eBay Kleinanzeigen hätte ich da eher ein schlechtes Bauchgefühl
Profi
Finshu28.06.2020 10:00

Hast Du einen Tipp wo man da vernünftig suchen kann?Bei eBay Kleinanzeigen …Hast Du einen Tipp wo man da vernünftig suchen kann?Bei eBay Kleinanzeigen hätte ich da eher ein schlechtes Bauchgefühl


Ist schwierig, aber ich wüsste auch nur Ebay KA. Sorry.
Ist die eigentlich Baugleich mit der Denqbar DQ-0139?
LaVoSt7328.06.2020 09:23

Mit so einer Platte kann man , wenn man in mehreren Lagen arbeitet, sogar …Mit so einer Platte kann man , wenn man in mehreren Lagen arbeitet, sogar sehr gut Recycling rütteln.Ich hab eine vergleichbare von bauMax, ärgere mich lediglich das ich nicht 250 Bucks mehr ausgegeben habe für eine reversierbare Platte.


Und wie dick dürfen die Lagen dann sein? 2cm?

Ich hatte meine Hofeinfahrt mit 60cm Beton-RC auffüllen lassen und mit einer 800kg Rüttelplatte lagenweise verdichtet. Dann Feinplanie mit Minibagger teilweise abgekratzt und teilweise 5cm aufgefüllt. Dann mit einer Wacker-100kg Platte nichmal drüber. Nun ja, richtig fest - sow wie bei der 800kg Platte wurde das nicht... Eher so, als wenn ich überall ein paarmal draufgehüpft wäre.
Bearbeitet von: "sonny_crockett" 28. Jun
LaVoSt7328.06.2020 09:23

Mit so einer Platte kann man , wenn man in mehreren Lagen arbeitet, sogar …Mit so einer Platte kann man , wenn man in mehreren Lagen arbeitet, sogar sehr gut Recycling rütteln.Ich hab eine vergleichbare von bauMax, ärgere mich lediglich das ich nicht 250 Bucks mehr ausgegeben habe für eine reversierbare Platte.


MEinst sowas lohnt sich als Heimwerker?
Wollte auch eine >100kg, jedoch auch nichts gebrauchtes bis 500€ gefunden.
Habe dann mit einer 100kg in zwei Lagen 30cm KFT verichtet, das ist jetzt für Terasse und Weg dennoch, mit ordentlich Wassereinsatz, sehr gut fest geworden!
sonny_crockett28.06.2020 11:12

Und wie dick dürfen die Lagen dann sein? 2cm?Ich hatte meine Hofeinfahrt …Und wie dick dürfen die Lagen dann sein? 2cm?Ich hatte meine Hofeinfahrt mit 60cm Beton-RC auffüllen lassen und mit einer 800kg Rüttelplatte lagenweise verdichtet. Dann Feinplanie mit Minibagger teilweise abgekratzt und teilweise 5cm aufgefüllt. Dann mit einer Wacker-100kg Platte nichmal drüber. Nun ja, richtig fest - sow wie bei der 800kg Platte wurde das nicht... Eher so, als wenn ich überall ein paarmal draufgehüpft wäre.


Nun ja, 60 cm Recycling ist, finde ich, schon arg viel und über der DIN Norm.
Was soll da drüber fahren......zwei Leos , Raketenwerfer und so weiter....
Eine 100kg / 120 kg Platte und ein lageweises verdichten alle 10 cm um einen Aufbau von 30 cm dürfte wunderbar funktionieren.
Meine BauMaxx verdichtet bis 30 cm. Das reicht für normalen Wegebau.
Bearbeitet von: "LaVoSt73" 28. Jun
Perfekt für Kranplätze
Stivikivi28.06.2020 11:28

MEinst sowas lohnt sich als Heimwerker?


Die B-Max RVP27/40 hat ein Gewicht von 130 und eine Kraft von knapp 30 KN.
Reversierbar und kostet 800 NEU. Ich denke das reicht für den Heimbedarf.
Ich glaube, so eine zu erwerben und anschließend evtl zu verkaufen macht mehr Sinn als pro Tag ausleihen 30-60 Eur zu zahlen.
Als Berufstätiger ackerst du ja nicht mal eben drei drei/vier Tage durch ( bei mir geht das jedenfalls nicht ) ausser man hat Urlaub, welcher oft nicht genügt.
LaVoSt7328.06.2020 11:47

Die B-Max RVP27/40 hat ein Gewicht von 130 und eine Kraft von knapp 30 …Die B-Max RVP27/40 hat ein Gewicht von 130 und eine Kraft von knapp 30 KN.Reversierbar und kostet 800 NEU. Ich denke das reicht für den Heimbedarf.Ich glaube, so eine zu erwerben und anschließend evtl zu verkaufen macht mehr Sinn als pro Tag ausleihen 30-60 Eur zu zahlen.Als Berufstätiger ackerst du ja nicht mal eben drei drei/vier Tage durch ( bei mir geht das jedenfalls nicht ) ausser man hat Urlaub, welcher oft nicht genügt.


DAnke die werde ich mir mal anschauen. Ist halt die Frage ob die 1ieder jemand kauft.

Würde einmal den garten umgraben und die Einfahrt neu Pflastern und verdichten. Das wars dann eigentlich.
Stivikivi28.06.2020 11:52

DAnke die werde ich mir mal anschauen. Ist halt die Frage ob die 1ieder …DAnke die werde ich mir mal anschauen. Ist halt die Frage ob die 1ieder jemand kauft.Würde einmal den garten umgraben und die Einfahrt neu Pflastern und verdichten. Das wars dann eigentlich.


Na gut, das wäre dann wohl bissl wenig um so eine zu kaufen.
Ich hab bei mir noch weit mehr zu erledigen....
Kranführer Ronny würd euch was erzählen ...
Aus meiner Sicht ist das rausgeschmissenes Geld. Geht nix über eine vernünftige reversierbare 200-300kg Platte. Kauft Euch so ein Dingen gebraucht und verbimmelt das Teil einfach wieder wenn ihr fertig seid. Muss man zwar ein wenig mehr investieren, aber hat vernünftigen Krams. Hab das auch so gemacht und mir die mit Kollegen zusammen gekauft - nur das verkaufen haben wir vergessen. Genau so mit meinem Minibagger... Haben ist halt doch besser als brauchen...

Oder man guckt mal ein wenig rum und schaut wo Bauarbeiter unterwegs sind. Damit habe ich mich ein Jahr "durchziehen" können bevor ich die Platte gekauft hatte. Zum Beispiel 800kg Platte incl. Lieferung für nen Wochenende gegen ne Kiste Bier...
Bei so Rüttelplattendeals kommen immer irgendwelche daher, die meinen man bräuchte eine 0.5t Platte und alles andere wäre Quatsch.

Frage an den Heimwerker: Wie wollt ihr so eine 0.5t Rüttelplatte denn bewegen? Habt ihr daheim auch einen Bagger rum stehen, mit dem ihr die Platte bewegen könnt? Nein? Schon mal 0.5t angehoben? Mit den Rädern kommt ihr nicht weit, eine Steigung könnt ihr 0.5t auch nicht hochschieben, über eine Erhebung heben wird auch etwas schwer.

Unsere Einfahrt wurde mit 30cm KFT aufgefüllt und mit einer schweren Rüttelplatte eingerüttelt. Dennoch hat man nach ein paar Wochen Vertiefungen durch die geparkten Autos gesehen. Die Ausleger der Betonpumpe haben sich dennoch rein gedrückt.

Für unseren Bau habe ich mir selbst ein 120kg schwere Rüttelplatte gekauft und rüttel damit alles ab. Aber die kann ich auch ohne Bagger überall hin bewegen. Mit ihr kann ich auch schwierige Gefälle rütteln ohne Sorge haben zu müssen, dass sie mir irgendwohin abstürzt. Ich habe Zeit, also laufe ich halt ein paar mal damit drüber, mach halt dünnere Schichten, nicht 30cm auf einmal, sondern halt auf zwei Durchgänge.

Einzige Überlegung: Habt ihr vor Gefälle zu machen und schwierige Kanten? Dann lohnt sich der Aufpreis für eine reversierbare Rüttelplatte, da, wie schon gesagt, auch 100kg schwer anzuheben sind. Ohne Rückwärtsgang ist es mühsam Ecken zu Rütteln.
Habe mir letztes Jahr auch eine "BAUMAX RÜTTELPLATTE RVP30/50 163 KG 30 kN REVERSIERBAR INKL. DEUTSCHE PU-MATTE" für knapp 900€ gekauft. Stand vor der Überlegung ob was kleineres reicht, oder sogar was größeres oder zu leihen. Aber da ich immer nur phasenweise Zeit hatte ist leihen für mich keine Option mehr gewesen. Ein Kollege hatte die Scheppach geholt um nach Tiefbau arbeiten für Kabelwege alles einmal abzurütteln.Für sowas ist die auch gut genug aber ich habe bei mir mittlerweile 100m2 Parkplatz erstellt, 42m2 Terrasse und für Gartenhütte 24m2 plus zwei Wege. Bin froh das ich mich für die Baumax entschieden habe trotz des höheren Preises.
Niels_S.28.06.2020 19:17

Habe mir letztes Jahr auch eine "BAUMAX RÜTTELPLATTE RVP30/50 163 KG 30 kN …Habe mir letztes Jahr auch eine "BAUMAX RÜTTELPLATTE RVP30/50 163 KG 30 kN REVERSIERBAR INKL. DEUTSCHE PU-MATTE" für knapp 900€ gekauft. Stand vor der Überlegung ob was kleineres reicht, oder sogar was größeres oder zu leihen. Aber da ich immer nur phasenweise Zeit hatte ist leihen für mich keine Option mehr gewesen. Ein Kollege hatte die Scheppach geholt um nach Tiefbau arbeiten für Kabelwege alles einmal abzurütteln.Für sowas ist die auch gut genug aber ich habe bei mir mittlerweile 100m2 Parkplatz erstellt, 42m2 Terrasse und für Gartenhütte 24m2 plus zwei Wege. Bin froh das ich mich für die Baumax entschieden habe trotz des höheren Preises.



wie ist das den größeren Modellen - können die quasi nur on oder off, oder ist die Rüttelintensität auch irgendwie einstellbar?
Frage mich was dann los ist, wenn ich mit so nem Ding über "Stock und Stein" rödel und dann 30/40cm drunter Rohre verlaufen
johnny8028.06.2020 19:50

wie ist das den größeren Modellen - können die quasi nur on oder off, oder …wie ist das den größeren Modellen - können die quasi nur on oder off, oder ist die Rüttelintensität auch irgendwie einstellbar? Frage mich was dann los ist, wenn ich mit so nem Ding über "Stock und Stein" rödel und dann 30/40cm drunter Rohre verlaufen


Du kannst Geschwindigkeit einstellen wobei eigentlich immer auf Vollgas läuft. Bei noch teureren Varianten z.b. mit Hydraulik System kann man nicht nur vorwärts/rückwärts (wie bei meiner) sondern auch punktuell rütteln. Wenn ich punktuell rütteln will fahr ich halt immer vorwärts rückwärts über die gleiche Stelle die Rohre musst natürlich einsanden bevor Schotter drauf kommt da der Sand sich nicht stärker verdichtet bzw den Druck auf die Rohre leitet wie z.b. normale Erde.
Traktor mit Frontlader. Wenn ich eine Hofeinfahrt habe, wo nur Mal ein Kleinwagen parkt, dann brauch ich sicher nicht mehr als 30cm Beton-RC. Wenn ich aber auch Mal mit einem Traktor, der alleine schon 5to wiegt drauf fahre, um z.b. Brennholz in die Garage zu fahren, oder auch ein kleiner LKW abladen können soll, dann sollte man schon etwas mehr in den Unterbau investierten.
Finshu28.06.2020 10:00

Hast Du einen Tipp wo man da vernünftig suchen kann?Bei eBay Kleinanzeigen …Hast Du einen Tipp wo man da vernünftig suchen kann?Bei eBay Kleinanzeigen hätte ich da eher ein schlechtes Bauchgefühl


Wenn du mit "in den nächsten Jahren" nicht unbedingt dieses Jahr meinst, dann warte bis Herbst/Winter. Das Angebot an gebrauchten ist meist breiter.
UpSpin28.06.2020 12:51

Frage an den Heimwerker: Wie wollt ihr so eine 0.5t Rüttelplatte denn …Frage an den Heimwerker: Wie wollt ihr so eine 0.5t Rüttelplatte denn bewegen? Habt ihr daheim auch einen Bagger rum stehen, mit dem ihr die Platte bewegen könnt? Nein? Schon mal 0.5t angehoben? Mit den Rädern kommt ihr nicht weit, eine Steigung könnt ihr 0.5t auch nicht hochschieben, über eine Erhebung heben wird auch etwas schwer.


Ja, nen Bagger hab ich.
500kg Platte würde ich mir auch nicht kaufen. Aber knapp 200kg lassen sich auch ohne Bagger noch zu zweit bewegen. Wichtig ist bei Rüttelplatten immer den die Zentrifugalkraft ("Verdichtungsdruck") in kN im Vergleich zu den Abmaßen der Bodenplatte zu vergleichen. Berücksichtigt man beides wird man zu dem Schluss kommen, dass eine z.B. eine Weber CR3 das doppelte in die Erde bringt als diese hier.
Und klaro ist es gut lagenweise zu verdichten. Habe ich bei meinen 30cm RCL Unterbau auch gemacht - trotz 800kg Platte.

Das Wichtigste ist sorgfältig zu arbeiten und auch Dinge die in der Erde sind (Unterbau) möglichst genau zu machen. Oft wird da gepfuscht, weil man es auf anhieb ja nicht sieht.

Ich habe bei mir die Pflasterbettung möglichst dünn gemacht -> nach nu 2 Jahren kann man da eine Richtlatte drauflegen und man wird (fast) keine Fahrspur finden.

Wenn hier einer eine gebrauchte Rüttelplatte kaufen will, versucht die Historie der Platte nachzuvollziehen und achtet auf die Seriennummern.
grobiballon28.06.2020 22:17

, dass eine z.B. eine Weber CR3 das doppelte in die Erde bringt als diese …, dass eine z.B. eine Weber CR3 das doppelte in die Erde bringt als diese hier.


Mit 3000€ auch sehr gut vergleichbar
UpSpin29.06.2020 00:07

Mit 3000€ auch sehr gut vergleichbar


Wie ich oben schon geschrieben hatte. Lieber was vernünftiges gebraucht als die hier neu. Aber das ist nur meine Meinung...
grobiballon28.06.2020 22:17

Ja, nen Bagger hab ich. 500kg Platte würde ich mir auch nicht kaufen. …Ja, nen Bagger hab ich. 500kg Platte würde ich mir auch nicht kaufen. Aber knapp 200kg lassen sich auch ohne Bagger noch zu zweit bewegen. Wichtig ist bei Rüttelplatten immer den die Zentrifugalkraft ("Verdichtungsdruck") in kN im Vergleich zu den Abmaßen der Bodenplatte zu vergleichen. Berücksichtigt man beides wird man zu dem Schluss kommen, dass eine z.B. eine Weber CR3 das doppelte in die Erde bringt als diese hier.Und klaro ist es gut lagenweise zu verdichten. Habe ich bei meinen 30cm RCL Unterbau auch gemacht - trotz 800kg Platte. Das Wichtigste ist sorgfältig zu arbeiten und auch Dinge die in der Erde sind (Unterbau) möglichst genau zu machen. Oft wird da gepfuscht, weil man es auf anhieb ja nicht sieht.Ich habe bei mir die Pflasterbettung möglichst dünn gemacht -> nach nu 2 Jahren kann man da eine Richtlatte drauflegen und man wird (fast) keine Fahrspur finden.Wenn hier einer eine gebrauchte Rüttelplatte kaufen will, versucht die Historie der Platte nachzuvollziehen und achtet auf die Seriennummern.


Das größte Problem sehe ich darin, dass der Laie halt keine Ahnung hat. Der denkt dann nämlich: Verdichten bedeutet ne Rüttelplatte drüber zu schieben und wenn die Platte noch richtig schwer ist, ist es gut. Das geht dann so weit, dass verdichtete Flächen wieder lockergerüttelt werden. Dann wird auch der Wasser- und Feinkorngehalt ignoriert und Vergleiche angestellt. Schon kommt der „Experte“ zu seiner Einschätzung was gut ist und was nicht.
Fakt ist, man kann mit leichten Platten genauso stark verdichten, wie mit schweren. Es braucht dann nur mehrere Übergänge und dünnere Lagen. Das mag man nicht glauben, kann man aber messen. Wer jemanden aus einer Tiefbaufirma kennt, kann ja mal fragen, ob der mal mit ner Fallplatte auf ein Bier rumkommen kann. Man bekommt RC und andere Tragschichten selbst mit nem Betonstampfer (schwere Metallplatten am Gestänge mit Griff) auf 99% Proctor-Dichte gestampft. Tut aber in den Handgelenken weh. 😄
Übrigens „sagt“ einem die Platte, ob fertig gerüttelt ist. Wenn sie nämlich auf der Fläche anfängt zu hopsen und nicht mehr richtig vorwärts läuft reicht es. Danach rüttelt man den verdichteten Block wieder locker, weil er im ganzen anfängt zu schwingen.
Johnyyy29.06.2020 20:57

Das größte Problem sehe ich darin, dass der Laie halt keine Ahnung hat. D …Das größte Problem sehe ich darin, dass der Laie halt keine Ahnung hat. Der denkt dann nämlich: Verdichten bedeutet ne Rüttelplatte drüber zu schieben und wenn die Platte noch richtig schwer ist, ist es gut. Das geht dann so weit, dass verdichtete Flächen wieder lockergerüttelt werden. Dann wird auch der Wasser- und Feinkorngehalt ignoriert und Vergleiche angestellt. Schon kommt der „Experte“ zu seiner Einschätzung was gut ist und was nicht. Fakt ist, man kann mit leichten Platten genauso stark verdichten, wie mit schweren. Es braucht dann nur mehrere Übergänge und dünnere Lagen. Das mag man nicht glauben, kann man aber messen. Wer jemanden aus einer Tiefbaufirma kennt, kann ja mal fragen, ob der mal mit ner Fallplatte auf ein Bier rumkommen kann. Man bekommt RC und andere Tragschichten selbst mit nem Betonstampfer (schwere Metallplatten am Gestänge mit Griff) auf 99% Proctor-Dichte gestampft. Tut aber in den Handgelenken weh. 😄Übrigens „sagt“ einem die Platte, ob fertig gerüttelt ist. Wenn sie nämlich auf der Fläche anfängt zu hopsen und nicht mehr richtig vorwärts läuft reicht es. Danach rüttelt man den verdichteten Block wieder locker, weil er im ganzen anfängt zu schwingen.


Sehr gute Erklärung! Danke.
Johnyyy29.06.2020 20:57

Das größte Problem sehe ich darin, dass der Laie halt keine Ahnung hat. D …Das größte Problem sehe ich darin, dass der Laie halt keine Ahnung hat. Der denkt dann nämlich: Verdichten bedeutet ne Rüttelplatte drüber zu schieben und wenn die Platte noch richtig schwer ist, ist es gut. Das geht dann so weit, dass verdichtete Flächen wieder lockergerüttelt werden. Dann wird auch der Wasser- und Feinkorngehalt ignoriert und Vergleiche angestellt. Schon kommt der „Experte“ zu seiner Einschätzung was gut ist und was nicht. Fakt ist, man kann mit leichten Platten genauso stark verdichten, wie mit schweren. Es braucht dann nur mehrere Übergänge und dünnere Lagen. Das mag man nicht glauben, kann man aber messen. Wer jemanden aus einer Tiefbaufirma kennt, kann ja mal fragen, ob der mal mit ner Fallplatte auf ein Bier rumkommen kann. Man bekommt RC und andere Tragschichten selbst mit nem Betonstampfer (schwere Metallplatten am Gestänge mit Griff) auf 99% Proctor-Dichte gestampft. Tut aber in den Handgelenken weh. 😄Übrigens „sagt“ einem die Platte, ob fertig gerüttelt ist. Wenn sie nämlich auf der Fläche anfängt zu hopsen und nicht mehr richtig vorwärts läuft reicht es. Danach rüttelt man den verdichteten Block wieder locker, weil er im ganzen anfängt zu schwingen.


Welche Materialzusammensetzung (Schotter) sollte genutzt werden im privaten Bereich für einfahrt, Wege und Terrasse - 0/45 , 0/25 ,?

Und welcher Splitt und welche splitt-Höhe ist möglichst anzustreben?

Danke
So ganz pauschal für Betonpflaster im Privatgebrauch: runter auf gewachsenen Boden, dann 0/45 oder 0/32 RC mit 30 cm im verdichteten Zustand. Der Vorteil von 0/32 RC, den gibt es als zertifiziertes Frostschutzmaterial. Darauf wäre aber nur bei frostgefährdeten Böden Wert zu legen.
Als Bettung wird Split 2/5 empfohlen. Man sollte beim Einbau auf irgendwas zwischen 3-5 cm kommen. Wichtig ist, dass die Tragschicht einer Fläche halbwegs plan ist, damit die Bettung auch eine gleichbleibende Stärke hat. Denn eine 3 cm Splitschicht sackt beim Einrütteln der Steine weniger stark zusammen, als eine 5 cm Schicht.
Das Pflaster dann mit Brechsand 0/3 einfegen und erst nach dem Einfegen abrütteln.
Wer rankommt, nimmt Brechsand ohne 0 Anteile, dann wird weniger Fugenmaterial in die Bettung eingespült (Filterstabilität). Bei uns ist das aber kaum zu bekommen.

Beim Verdichten der Tragschicht vorher und dabei etwas wässern, aber nicht fluten. Staubt weniger und die maximal mögliche Verdichtung steigt mit dem Wassergehalt (sinkt dann aber auch wieder, wenn man es übertreibt).

Bei schwierigen Böden (Lehm) und/oder hohen Ansprüchen an die Fläche (mit LKW zu befahren) gilt aber: wer lange etwas von haben will, holt sich jemanden mit Sachverstand, der die Bedingungen prüft. Muss ja nicht gleich ein Baugrundgutachten sein, aber ne einfache Bodenansprache mit Blick auf Tragfähigkeit und Frostempfindlichkeit.
Johnyyy30.06.2020 08:29

So ganz pauschal für Betonpflaster im Privatgebrauch: runter auf …So ganz pauschal für Betonpflaster im Privatgebrauch: runter auf gewachsenen Boden, dann 0/45 oder 0/32 RC mit 30 cm im verdichteten Zustand. Der Vorteil von 0/32 RC, den gibt es als zertifiziertes Frostschutzmaterial. Darauf wäre aber nur bei frostgefährdeten Böden Wert zu legen. Als Bettung wird Split 2/5 empfohlen. Man sollte beim Einbau auf irgendwas zwischen 3-5 cm kommen. Wichtig ist, dass die Tragschicht einer Fläche halbwegs plan ist, damit die Bettung auch eine gleichbleibende Stärke hat. Denn eine 3 cm Splitschicht sackt beim Einrütteln der Steine weniger stark zusammen, als eine 5 cm Schicht. Das Pflaster dann mit Brechsand 0/3 einfegen und erst nach dem Einfegen abrütteln. Wer rankommt, nimmt Brechsand ohne 0 Anteile, dann wird weniger Fugenmaterial in die Bettung eingespült (Filterstabilität). Bei uns ist das aber kaum zu bekommen. Beim Verdichten der Tragschicht vorher und dabei etwas wässern, aber nicht fluten. Staubt weniger und die maximal mögliche Verdichtung steigt mit dem Wassergehalt (sinkt dann aber auch wieder, wenn man es übertreibt). Bei schwierigen Böden (Lehm) und/oder hohen Ansprüchen an die Fläche (mit LKW zu befahren) gilt aber: wer lange etwas von haben will, holt sich jemanden mit Sachverstand, der die Bedingungen prüft. Muss ja nicht gleich ein Baugrundgutachten sein, aber ne einfache Bodenansprache mit Blick auf Tragfähigkeit und Frostempfindlichkeit.


Vielen Dank!

Eignet sich demnach 0/25 nicht? - wäre ja besser zu schaufeln..

Ist eine 3cm bettung einer 5er vorzuziehen, aufgrund der Stabilität?

Kann man für Randsteine/Tiefborde auch den 2/5er Splitt mit Zement nehmen oder besser nur 0/8er Sandkörnung mit Zement?
0/25 kenn ich so als Material nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, frag deinen Baustoffhändler, wofür das Material freigegeben ist, bzw. wofür es üblicherweise verwendet wird. Neben dem Kleinst- und Größtkorn ist vor allem die Verteilung dazwischen wichtig. Baustoffhändler verkaufen ja auch an die Industrie wissen deshalb, wofür ihr Material freigegeben ist. Sollte aber ein Schotter und kein Kies sein. Kies ist nicht so tragfähig. Auf der Schippe ist alles gleich schwer. Solang es locker auf dem Haufen liegt, bekommst du auch 0/45 auf die Schaufel.

Ob 3 oder 5 cm Split ist im Hinblick auf die Stabilität egal. Die Stabilität der Bettung kommt durch die Tragschicht und die Randeinfassung. Split ist aber ziemlich teuer. Deswegen schau, was du zum abziehen nimmst, also wie dick dein Stahlrohr ist und plane die Bettung maximal 1cm stärker.

Aufgrund des Preises würde ich auch keinen Split für den Beton nehmen, sondern ein 0/8 er Kies oder sowas.
Johnyyy30.06.2020 12:45

0/25 kenn ich so als Material nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, frag …0/25 kenn ich so als Material nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, frag deinen Baustoffhändler, wofür das Material freigegeben ist, bzw. wofür es üblicherweise verwendet wird. Neben dem Kleinst- und Größtkorn ist vor allem die Verteilung dazwischen wichtig. Baustoffhändler verkaufen ja auch an die Industrie wissen deshalb, wofür ihr Material freigegeben ist. Sollte aber ein Schotter und kein Kies sein. Kies ist nicht so tragfähig. Auf der Schippe ist alles gleich schwer. Solang es locker auf dem Haufen liegt, bekommst du auch 0/45 auf die Schaufel. Ob 3 oder 5 cm Split ist im Hinblick auf die Stabilität egal. Die Stabilität der Bettung kommt durch die Tragschicht und die Randeinfassung. Split ist aber ziemlich teuer. Deswegen schau, was du zum abziehen nimmst, also wie dick dein Stahlrohr ist und plane die Bettung maximal 1cm stärker. Aufgrund des Preises würde ich auch keinen Split für den Beton nehmen, sondern ein 0/8 er Kies oder sowas.


Allerbesten Dank

Haben Schotterwerke direkt vor der Tür.
Daher habe ich gefragt.

Allerdings Kalkstein und das geht ja als splitt leider nicht für die Bettung des Pflastersteines.
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