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Schwarzbuch 2014 vom "Bund der Steuerzahler"
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bebikater

Lobbyismus ist gut und nötig. Nicht jeder Abgeordnete hat Ahnung von allem - warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen (Ackermann, Finanzkrise als Stichwort). Und natürlich richten sich Interessenlobbys nach den Mitgliedern, tritt also ein, wenn du Gehör oder etwas anderes möchtest. So lange Abgeordnete auf welcher Ebene auch immer korrekt mit dem Lobbyismus umgehen ist er abseits den negativ bewandelten Themen wie Einflussnahme durch Bestechung absolut notwendig.



Naja, ein bisschen kritischer sehe ich das schon.
Im Prinzip kann man Lobbyisten vielleicht mit Verkäufern gleichsetzen: ob ich in einen Handyladen gehe oder in eine Sparkasse - die dortigen "Berater" suggerieren nur Fachwissen, haben aber ihre eigenen Ziele, nämlich den Verkauf.

Wenn ich mich nicht selber gut informiert habe, kaufe ich auf Grund verfälschter Informationen, und das ist im Zweifelsfall immer unglaublich teuer.

Lobbyismus ist gut und nötig. Nicht jeder Abgeordnete hat Ahnung von allem - warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen (Ackermann, Finanzkrise als Stichwort). Und natürlich richten sich Interessenlobbys nach den Mitgliedern, tritt also ein, wenn du Gehör oder etwas anderes möchtest.

So lange Abgeordnete auf welcher Ebene auch immer korrekt mit dem Lobbyismus umgehen ist er abseits den negativ bewandelten Themen wie Einflussnahme durch Bestechung absolut notwendig.

58 Kommentare

Lobbyismus ist gut und nötig. Nicht jeder Abgeordnete hat Ahnung von allem - warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen (Ackermann, Finanzkrise als Stichwort). Und natürlich richten sich Interessenlobbys nach den Mitgliedern, tritt also ein, wenn du Gehör oder etwas anderes möchtest.

So lange Abgeordnete auf welcher Ebene auch immer korrekt mit dem Lobbyismus umgehen ist er abseits den negativ bewandelten Themen wie Einflussnahme durch Bestechung absolut notwendig.

bebikater

Lobbyismus ist gut und nötig. Nicht jeder Abgeordnete hat Ahnung von allem - warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen (Ackermann, Finanzkrise als Stichwort). Und natürlich richten sich Interessenlobbys nach den Mitgliedern, tritt also ein, wenn du Gehör oder etwas anderes möchtest. So lange Abgeordnete auf welcher Ebene auch immer korrekt mit dem Lobbyismus umgehen ist er abseits den negativ bewandelten Themen wie Einflussnahme durch Bestechung absolut notwendig.



Naja, ein bisschen kritischer sehe ich das schon.
Im Prinzip kann man Lobbyisten vielleicht mit Verkäufern gleichsetzen: ob ich in einen Handyladen gehe oder in eine Sparkasse - die dortigen "Berater" suggerieren nur Fachwissen, haben aber ihre eigenen Ziele, nämlich den Verkauf.

Wenn ich mich nicht selber gut informiert habe, kaufe ich auf Grund verfälschter Informationen, und das ist im Zweifelsfall immer unglaublich teuer.

bebikater

warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen (Ackermann, Finanzkrise als Stichwort.



Ha... der war wirklich gut X) Jetzt hast du dich mit guten Einwänden sofort wieder selbst disqualifiziert!

Ich trete doch ein und gegen einen vernünftigen Lobbyismus habe ich auch gar nichts

morality

Drecks Lobbyisten Verein, der getarnt als Gutmenschen oder Vetreter des kleinen Mannes neoliberale Propaganda unters Volk bringen wollen. http://www.lobbycontrol.de/2008/07/fur-wen-spricht-der-bund-der-steuerzahler/ http://www.nachdenkseiten.de/?p=8073



Sicher nicht ganz falsch... Andererseits: Die Untersuchung wurde

im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung der Gewerkschaften

vorgenommen... Auch diese sind politisch sicher nicht als ganz neutral anzusehen.

warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen


Warum dann nicht direkt eine Technokratie? Und wer glaubt, die "Profis" hätten immer den Durchblick, geschweige denn, dass sie (selbst wenn sie ihn haben) nicht trotzdem immer nur im Sinne ihrer eigenen Interessen argumentieren, der ist in meinen Augen naiv.

Und natürlich richten sich Interessenlobbys nach den Mitgliedern, tritt also ein, wenn du Gehör oder etwas anderes möchtest.



Oder, wenn du eben nicht zufällig super reich und mächtig bist, mach es wie 95% der restlichen Bevölkerung, geh wählen und engagiere dich politisch, wenn du etwas verändern möchtest. Aber Mist, solche Bemühungen werden ja leider doch vom guten und nützlichen Lobbyismus untergraben... Ist doch purer Unsinn, was du erzählst.

So genug ausgekotzt für einen Morgen. Ich schau mir das Dokument lieber nicht an, sonst geht's direkkt wieder los.

Und als Tipp - klare Worte vom politiker über Politiker:
http://http://www.amazon.de/Vermächtnis-Die-Kohl-Protokolle-Heribert-Schwan/dp/3453200772/
X)

Find ich super, wollte schon länger mal dort reinschauen!

bebikater

warum also nicht die Profis Vorschläge machen lassen (Ackermann, Finanzkrise als Stichwort.



X) Immerhin kam der Ackermann-Fail-Bezug an

im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung der Gewerkschaften


Neutral gibt es nicht. Aber transparent und nicht transparent gibt es. Es ist transparent, dass die Studie zur Arbeit des Bundes der Steuerzahler von der Hans-Böckler-Stiftung der Gewerkschaften finanziert wird. Wenn der Bund der Steuerzahler der Anwalt des kleinen Mannes wäre, wie er suggeriert, dann würde das ja gut zusammen passen. Nicht transparent ist offensichtlich das der Bund der Steuerzahler andere Interessen vertritt als er suggeriert.

morality

Drecks Lobbyisten Verein, der getarnt als Gutmenschen oder Vetreter des kleinen Mannes neoliberale Propaganda unters Volk bringen wollen. http://www.lobbycontrol.de/2008/07/fur-wen-spricht-der-bund-der-steuerzahler/ http://www.nachdenkseiten.de/?p=8073


Über die Wortwahl lässt sich ja bekanntlich streiten.... die fremdverwendung von neoliberal stört mich allerdings schon. vielleicht erstmal hinterfragen was manche Wörter bedeuten und dann benutzen?

Bitte die elektronische Version nutzen, um die Papierverschwendung nicht zu unterstützen.

Schnucki... ich weiß sehr wohl was neoliberal bedeuted. Fremdverwendung? Wo?

Achso Wortwahl... war schon so gewollt

was ist denn am BdS neoliberal? Bloss dass die gegen unnütze Staatsausgaben und Verschwendung sind? Wenn das so ist, bin ich spontan auch neoliberal.

morality

Drecks Lobbyisten Verein, der getarnt als Gutmenschen oder Vetreter des kleinen Mannes neoliberale Propaganda unters Volk bringen wollen. http://www.lobbycontrol.de/2008/07/fur-wen-spricht-der-bund-der-steuerzahler/ http://www.nachdenkseiten.de/?p=8073



Was ein Humbug. Es kann jeder Mitglied beim Bund der Steuerzahler werden, d.h. wenn die Organisation nicht repräsentativ für die Bevölkerung ist, liegt das weniger an der Organisation, sondern an der Bevölkerung.
Von der Verquickung mit der Hamburg-Mannheimer habe ich noch nichts gehört. Die Mitgliederwerbung ist prinzipiell, wie bei den meisten anderen Firmen auch, ausgegliedert in Callcenter. Das ist aber soweit ich weiß Sache der Landesverbände. Inzwischen gibt es auch welche, die zur Mitgliederwerbung eigene Angestellte haben.

Mit einer Studie aus dem Jahre 2008, durchgeführt durch die "objektive" Hans Böckler Stiftung, unreflektiert gegen den "Drecks Verein" zu wettern sagt schon einiges aus.
Selber nachdenken hilft.

Ich bin gespannt auf das neue Schwarzbuch, liefert es doch wieder die ein oder andere Anekdote aus dem Politikeralltag zum Schmunzeln (eigentlich ärgern, aber ändern kann man ja sowieso nichts). Übrigens noch ein Grund mehr für die, vom Bund der Steuerzahler geforderten, schlanken Staatsstrukturen.

Warum soll ich mir das ELEND dieser Republik vor Augen führen?
Die Politiker versuchen uns ja für unsere Dummheit zu bestrafen! Wer so BLÖD ist und diese alteingesessene Parteien immer wieder wählt, der muß auch dafür bestraft werden! Und genau dies tun die Politiker jeden Tag durch Unfähigkeit..

Das kann man in diesem Buch nachlesen...quasi die Spitze des Eisberges...

st3in

Was ein Humbug. Es kann jeder Mitglied beim Bund der Steuerzahler werden, d.h. wenn die Organisation nicht repräsentativ für die Bevölkerung ist, liegt das weniger an der Organisation, sondern an der Bevölkerung.


Es ging auch nie darum wer dort wie Mitglied werden kann, natürlich kann das jeder, was sollten die dagegen haben, im Gegenteil.

st3in

Mit einer Studie aus dem Jahre 2008, durchgeführt durch die "objektive" Hans Böckler Stiftung, unreflektiert gegen den "Drecks Verein" zu wettern sagt schon einiges aus. Selber nachdenken hilft.


Das war aber auch nicht die einzige Quelle (falls du mal richtig geschaut hast) und unreflektiert angeführt habe ich die schon gar nicht. Vielmehr habe ich bewusst diese Quellen gewählt, um auf einen reflektierten Umgang mit dem Bund der Steuerzahler hinzuweisen. Und im Gegensatz zum Bund der Steuerzahler ist die Hans-Böckler-Stiftung transparent in ihrer Ausrichtung und ihren Zielen.

noqipu

was ist denn am BdS neoliberal? Bloss dass die gegen unnütze Staatsausgaben und Verschwendung sind? Wenn das so ist, bin ich spontan auch neoliberal.


nee, aber Stichwort Staatsquote, Privatisierung und Steuersenkungen für Unternehmen

Ich habe um 11:34 bestellt und in der Bestätigung steht trotzdem das von 2014

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