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Sparer-Pauschbetrag bzw. Aktualisierung der Freistellungsaufträge
Sparer-Pauschbetrag bzw. Aktualisierung der Freistellungsaufträge

Sparer-Pauschbetrag bzw. Aktualisierung der Freistellungsaufträge

Da viele User hier das ein oder andere kostenlose Girokonto bzw. Tagesgeldkonto abgschlossen haben und manch einer das Konto auch behalten hat, nun der Tipp seine aktuellen Freistellungsaufträge bei den jeweiligen Banken anzupassen, um den maximalen persönlichen Freibetrag auch komplett auszunutzen.

Nachfolgende einige wichtige Facts:

- Freibeträge: max. 801 Euro für Alleinstehende / 1.602 Euro für Verheiratete

- Sparerpauschbetrag kann auf mehrere Banken aufgeteilt werden

- Einrichtung und Änderung von Freistellungsaufträgen ist stets kostenlos (meist bequem über Online-Banking mit TAN)

- Stichtag für die Änderung ist meistens der letzte Bankarbeitstag, üblicherweise also der 28. Dezember

- "Ab 2011 können Freistellungsaufträge nur noch mit der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer eingereicht und geändert werden. Bereits gestellte Freistellungsaufträge sind allerdings auch ohne Steuer-ID noch bis Ende 2014 gültig."

- "Durch die Angabe der Steuer-ID kann das BZSt dann jederzeit elektronisch prüfen, ob die Summe der gestellten Freistellungsaufträge die gesetzliche Grenze überschreitet. Es wird also noch wichtiger, seine gestellten Freistellungsaufträge im Überblick zu haben."

--- BITTE IN DEN KOMMENTAREN WEITER ERGÄNZEN ---

17 Kommentare

Die NIBC hatte als Stichtag für den Freistellungsauftrag den 15.12.2010 gesetzt!

Bis auf den Stichtag sollte alles jedem bekannt sein!

"Ab 2011 können Freistellungsaufträge nur noch mit der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer eingereicht und geändert werden.
Bereits gestellte Freistellungsaufträge sind allerdings auch ohne Steuer-ID noch bis Ende 2014 gültig."

"Durch die Angabe der Steuer-ID kann das BZSt dann jederzeit elektronisch prüfen, ob die Summe der gestellten Freistellungsaufträge die gesetzliche Grenze überschreitet. Es wird also noch wichtiger, seine gestellten Freistellungsaufträge im Überblick zu haben."

Verfasser

Ralf

Die NIBC hatte als Stichtag für den Freistellungsauftrag den 15.12.2010 gesetzt!



Stimmt. Vielen Banken akzeptieren aber auch noch einen späteren Abgabezeitpunkt. Veruschen kann und sollte man es schließlich noch.

Kein Freebie.
Hätte zu Diverses gepasst!

comdirect sagt:

"Online ist die letztmalige Änderung des Freistellungsauftrages nur bis zum 23.12. des laufenden Jahres möglich."

Wo wir grade beim Thema sind: Wie sieht es mit der Neuerteilung von Freistellungsaufträgen aus? Kann ich die noch nächstes Jahr machen oder geht das auch nur fürs kommende Jahr?

quellcode

Wo wir grade beim Thema sind: Wie sieht es mit der Neuerteilung von Freistellungsaufträgen aus? Kann ich die noch nächstes Jahr machen oder geht das auch nur fürs kommende Jahr?



Wie meinst du das?
nächstes Jahr und kommendes Jahr meinen doch das selbe oder was meinst du?

Du hast recht, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich meinte damit, ob der Freistellungsuaftrag nur jeweils zum 1.1. neu beauftragt werden kann?

Z.B. ich eröffne im Januar ein Konto und möchte dann für dieses Konto ab sofort einen Freistellungsauftrag erteilen - geht das, oder muss ich ein Jahr lang Steuern zahlen und dann ab dem 1.1. des folgendes Jahres einen Freistellungsauftrag erteilen.

Wem das mit den Freistellungsauftrag zu umständlich ist kann auch einfach das Geld am Ende des Jahres mit der Steuererklärung zurückholen. Gerade bei vielen Bankkonten oder wechselnden Tagesgeldkonten erspart dies viel Arbeit. Allerdings verliert man den Zinsenszins und das Geld steht erst später zur Verfügung.

"Durch die Angabe der Steuer-ID kann das BZSt dann jederzeit elektronisch prüfen, ob die Summe der gestellten Freistellungsaufträge die gesetzliche Grenze überschreitet. Es wird also noch wichtiger, seine gestellten Freistellungsaufträge im Überblick zu haben."



War es nicht bisher so, dass es egal war, wie hoch die Freistellungsaufträge gestellt sind und dass nur die tatsächlich freigestellte Summe entscheidend war? (Sprich man konnte für jedes Konto den max. Betrag freistellen, solange man im gesamten Jahr tatsächlich weniger als 801,- an Zinsen bekam)

@advo: Meines Wissens nach war es früher so, dass die Freistellungsaufträge an sich gegolten haben, es mit der Änderung der Besteuerung aber tatsächlich dahingehend geändert wurde, dass nur die tatsächlich in Anspruch genommene Summe ausschlaggebend ist.

Dafür bitte keine Gewähr! ;-)

Verfasser

Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, dann wäre das ja ziemlich sinnlos.

Dann würde ja jede Bank für seinen Kunden den maximalen Freibetrag einrichten und am Ende darf das Finanzamt dann prüfen was bei welcher Bank rumgekommen ist?!

Simon

Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, dann wäre das ja ziemlich sinnlos.Dann würde ja jede Bank für seinen Kunden den maximalen Freibetrag einrichten und am Ende darf das Finanzamt dann prüfen was bei welcher Bank rumgekommen ist?!



Die Bank richtet das ein, was der Kunde beantragt.
Und soweit ich weiß, gab es ein Gesetz / Anweisung o.ä., wonach die Banken nur die tatsächlich freigestellten Beträge ans Bundesamt übermitteln müssen. Demnach konnte man es sich als Kunde einfach machen, und immer den maximalen Betrag eintragen, solange am Ende weniger als die 801,- € blieben.

Die Frage, inwiefern sich das ganze ändert, bleibt weiterhin bestehen.

Simon

Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, dann wäre das ja ziemlich sinnlos.Dann würde ja jede Bank für seinen Kunden den maximalen Freibetrag einrichten und am Ende darf das Finanzamt dann prüfen was bei welcher Bank rumgekommen ist?!



Sorry, aber ein wenig viel Halbwissen. Du musstest schon immer darauf achten, dass alle deine Freistellungsaufträge die Grenzwerte nicht überschreiten. Steht immer ganz zum Schluß der Erklärung und das wird auch unterschrieben. Welchen Sinn würden ansonsten dann Freistellungsaufträge machen. Sollte das Finanzamt merken, dass die Freistellungsaufträge nicht passen, könnte man Vorsatz unterstellen.

Und richtig ist, die Bank stellt die Zinsen bis zu dem Betrag frei, den der Kunde angegeben hat.

Ab nächstes Jahr ist zudem immer die Steuer-ID anzugeben. Alte Freistellungsaufträge bleiben bis maximal 2014 (hoffe es richtig im Kopf zu haben) gültig. Danach sollte ein neuer, mit Steuer-ID, Freistellungsauftrag abgegeben werden.

Ich habe doch nie bestritten, dass man nicht mehr als 801,- € angeben darf.
Trotzdem war es aber so, dass der Bafin nur die tatsächlich freigestellten Beträge mitgeteilt wurden. Das ist ja im Ergebnis auch das einzige, was die interessiert. Und solange man nicht mehr als 801,- € an Zinsen kassierte, machte man sich natürlich auch nicht strafbar. Das ganze hatte eben den Vorteil, dass man die Freistellungsaufträge bei versch. Banken immer auf den vollen Betrag ausfüllen konnte, solange klar, dass man nicht mehr als 801,- erzielen würde. Somit ersparte man sich die Rumrechnereien.

advo

Ich habe doch nie bestritten, dass man nicht mehr als 801,- € angeben darf.Trotzdem war es aber so, dass der Bafin nur die tatsächlich freigestellten Beträge mitgeteilt wurden. Das ist ja im Ergebnis auch das einzige, was die interessiert. Und solange man nicht mehr als 801,- € an Zinsen kassierte, machte man sich natürlich auch nicht strafbar. Das ganze hatte eben den Vorteil, dass man die Freistellungsaufträge bei versch. Banken immer auf den vollen Betrag ausfüllen konnte, solange klar, dass man nicht mehr als 801,- erzielen würde. Somit ersparte man sich die Rumrechnereien.



Was meinst du mit "Freistellungsaufträge bei versch. Banken immer auf den vollen Betrag ausfüllen konnte"?
Liest sich für mich wie: vier Banken, also fülle ich viermal bis zum Höchstbetrag aus. Wenn du das meinst, liegst du falsch.
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