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Streichzarte Kerrygold Butter bei Lidl
Streichzarte Kerrygold Butter bei Lidl
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Streichzarte Kerrygold Butter bei Lidl

Preis:Preis:Preis:1,11€
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Nun wird's richtig preiswert!

Ab Donnerstag den 11.9. gibt es bei LIDL die streichzarte Kerrygold Butter im Original oder
Kerrygold Butter mit Meersalz im Angebot.

Der Normalpreis liegt bei 1,79 €.
Im Angebot ging es schon mal auf 1,29 €.
Für 1,11 € gab es die Kerrygold Butter sehr selten.
38% zum Normalpreis gespart.

Seinen Vorrat kann man beruhigt einfrieren und bei Bedarf entnehmen, mache ich jedenfalls so.

Beste Kommentare

norinofu

Das mit dem Futter kann schon stimmen. Auch in DE dürfen die Kühe in manchen Regionen auf der Weide stehen. Es gibt deutsche Butter in blauer Packung die direkt aus dem Kühlschrank auch streichzart ist..



Naja am "Einfachsten" bekommt man Butter natürlich streichzart indem man Öl zusetzt, aber auch das Futter und die Herstellung können eine Butter streichzarter machen.
Grundsätzlich gibt es in der Fütterung mal ganz grob den Unterschied zwischen Silage und Weidefütterung (dazu müssen die Kühe nicht unbedingt auf auf der Weide stehen) bzw. Heu.

Bei der Silage mäht der Landwirt das Gras und kann es wenn es schnell gehen soll bereits am selben Tag einlagern. Vorher wird es noch gewendet bzw. aufgerührt, trocknet einige Stunden und wird dann zu Streifen zusammengetragen, damit es mittels Häcksler kleingehäckselt und verladen werden kann.

Bei Weidefütterung stehen die Kühe entweder auf der Weide (zum Melken kommen sie dann aber in den meisten Fällen zumindest hier in Deutschland in den Stall, da es die Sache einfacher gestaltet) oder der Landwirt mäht täglich so viel Gras wie von den Kühen auch gefressen wird und fährt es direkt in den Stall (das Ganze ist allerdings mehr Aufwand als es sich vielleicht anhört).

Um Heu zu bekommen muss das Gras mehrere Tage trocknen, dazu wird es mehrmals gewendet bzw. aufgerührt und abends dann immer wieder zu Streifen zusammengetragen (nachts wirds draußen vor allem im Spätsommer immer etwas feucht, deswegen dieser Arbeitsschritt). Am nächsten Morgen wird das Gras wieder aufgerührt und somit verteilt usw.
Das Ganze geht wie erwähnt mehrere Tage so, bevor das fertige Heu dann endgültig zusammengetragen wird und direkt so gelagert oder platzsparend zu Bündeln gepresst wird.
Hier ist der Aufwand natürlich relativ hoch, zudem braucht man auch mehrere Tage ohne Regen (ansonsten wird das Ganze ja wieder nass und muss von neuem trocknen, die Qualität des Heus sinkt damit zudem ein wenig, da ist also gute Planung angesagt). Somit steigen natürlich auch die "Produktionskosten" im Vergleich zur Silage.

Grundsätzlich gilt bei allen 3 Möglichkeiten natürlich je mehr Kühe, desto größere Flächen, desto größere Maschinen, desto effizientere und damit kostengünstigere Produktion. Zudem bekommen Landwirte mit mehr Kühen auch überdurchschnittliche finanzielle Förderungen. Vor allem Alm- und traditionelle Kleinbauern haben da echte Nachteile.

Desweiteren kann man z.B. den Ertrag steigern, wenn man die Wiesen düngt, was allerdings dazu führt, dass der Artenreichtum abnimmt (also Heublumen usw. da kann bzw. könnte einiges wachsen).

Um den Milchertrag weiter zu steigern kann man dann noch Kraftfutter zugeben, das Futter ist also oft eine ganze Mischung und nicht rein Gras bzw. Heu. Bestimmte Sachen wie zusätzliches Eiweiß werden sowieso zugegeben. Das Eiweiß könnte z.B. durch Klee (zumindest zum Teil) zugegeben werden, stammt aber meist aus Soja und das ist meist gentechnisch verändert (Hauptanbaugebiete wie Amerika, Kanada, Chile und so liefern zum mehr als 95% Gensoja, nicht gentechnisch verändertes Soja ist heute fast nur mehr aus Brasilien zu bekommen und teuer). Es gibt gar nicht mehr so viele Molkereien, die Gentechnik ausschließen bzw. ausschließen können(z.B. Berchtesgadener Land).


Lange Rede kurzer Sinn:
Weide- oder Heumilch hat meines Wissens einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure, auch Vitamin und Mineralstoffgehalt sind meines Wissens oft höher.
Somit dürfte dann auch wenn ich mich nicht irre der Gehalt an gesättigten Fettsäuren niedriger sein.
Weniger Artenreichtum auf den Wiesen durch intensive Düngung und Zugabe von Kraftfutter senken den Anteil an Omega-3 jedoch wieder.

Dieser höhere Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3 macht die Butter aber genau streichzarter.

Ich kauf zwar selbst keine irische Butter, weil ich es einfach nicht sinnvoll finde, dass die so weit durch die Gegend reist, aber genau hier dürfte die Butter einen Vorteil haben, da (meines Wissens) die Kühe (zumindest theoretisch) ganzjährig auf der Weide stehen können und genau das ist ein Teil der Lösung des Rätsels der streichzarteren Butter.

Es kommt jedoch auch auf die richtige Temperatur der Milch bei der Verarbeitung zur Butter an, eine Unterbrechung der Kühlkette (wenn die Butter z.B. ungekühlt im warmen Auto liegt) oder im Supermarkt nicht immer richtig gekühlt wurde machen den Effekt aber wieder zunichte.

In Deutschland ist es ja jetzt so, dass man im Winter gar kein Weidefutter verfüttern kann, hier kann man im Winter dann nur auf Heu zurückgreifen, was wiederum teurer ist und immer weniger gemacht wird, sich aber durchaus noch auf dem Markt findet und der Verbraucher hat da durchaus einen Einfluss, wenn er bereit ist höhere Preise zu bezahlen.

Die bereits angesprochene Molkerei Berchtesgadener Land z.B. bezieht ebenfalls überwiegend Weidemilch bzw. im Winter dann wohl auch einiges aus Heumilch (wobei ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen möchte). Im Sommer kommt bei denen auch Milch von Almen mit Bergkräutern usw., deswegen findet man bei denen im Kühlregal auch eine sogenannte "Sommerbutter" in den entsprechenden Monaten.
Teilweise sieht man unterschiedliche Fütterung Sommer/Winter auch an der Farbe der Butter, ob unterschiedliche Fütterung jetzt auch ein besseres Geschmackserlebnis bietet muss wohl jeder selber wissen.
In jedem Fall ist so eine Butter von Berchtesgadener Land z.B. nämlich wesentlich teurer, da bekommst du fast die doppelte Menge von der billigsten Butter.
Wobei das nicht rein Gewinn oder so ist, sondern eben zum Einen an der Fütterung liegt, zudem bekommen die Landwirte einen besseren Milchpreis (es sind auch oft kleinere Landwirte, die weniger Förderung über die EU bekommen), eine Abholung der Milch von Almen ist aufwendiger und teurer, vor allem eben wenn man zu mehr kleineren Landwirten muss, Soja ohne Gentechnik kostet wesentlich mehr usw.

Aber gute deutsche Butter gibts definitiv auch und natürlich auch von anderen Molkereien, meist ist die Butter aber halt auch hochpreisiger und dann auch selten bis gar nicht im Angebot.

Meine Güte liest man hier wieder Blödsinn (wie immer).
Butter von grasgefütterten Kühen weist ein komplett anderes Fettprofil auf, als eure billige deutsche Markenbutter und ist deswegen wesentlich gesünder. Bevor jetzt hier wieder ein Held kommt und mit "Werbeversprechen" oder sonstigem Quatsch daherkommt, das ist erwiesen, wen es interessiert einfach mal den Herr Google fragen ;-)

Zum Deal: Klares Hot!

Verfasser

Die haben es bei Kerrygold irgendwie hinbekommen, das man die Butter aus dem Kühlschrank nimmt und die ist dennoch streichzart.
Ein andere Butter ist nur dann so gut streichbar, wenn sie "drausen" steht.

Weiter schmeckt sie mir am besten.

Perfekt für den Bulletproof Kaffee

78 Kommentare

Verfasser

4397476-qfAdJ

Perfekt für den Bulletproof Kaffee

na ja, ich fand die 1,11€ immer günstig, so lange die "normale" Butter noch bei 99ct. lag.
nachdem aber der Preis für die "normale" Butter auf 85ct. gesunken ist, sollte für einen
"Bestpreis" auch Kerrygold noch etwas sinken ;-)

kein schlechter Preis, parallel auch momentan bei Rewe im Angebot für 1,29€... für alle, die keinen Lidl in der Nähe haben.

Top Deal. Habe zwar noch 4 Packungen vom Kaufland-Deal zu 1 Euro im Juli eingefroren, aber werde da nochmals zuschlagen.

Sehr guter Deal. Werde auch nochmals zuschlagen.

Apropos eingefroren: die Butter wird in Irland in großen Blocks schon einmal eingefroren. Hier aufgetaut und verpackt.
Set dem ich das weiß...

deutsche_markebutter_25kg.jpg

Verfasser

Dazu fällt mir nur das ein :

[Fehlendes Bild]

Sorry, aber ich habe noch nie eingesehen, warum ich Butter aus Irland kaufen sollte. Was unterscheidet irische von deutscher Butter, außer der lange Transport?

Verfasser

Die haben es bei Kerrygold irgendwie hinbekommen, das man die Butter aus dem Kühlschrank nimmt und die ist dennoch streichzart.
Ein andere Butter ist nur dann so gut streichbar, wenn sie "drausen" steht.

Weiter schmeckt sie mir am besten.

mmmmmh Butter

Tesanaut

Die haben es bei Kerrygold irgendwie hinbekommen, das man die Butter aus dem Kühlschrank nimmt und die ist dennoch streichzart. Ein andere Butter ist nur dann so gut streichbar, wenn sie "drausen" steht. Weiter schmeckt sie mir am besten.



Redest Du jetzt von den Streichfettbutterschalen?

Falls ja, das haben sie hinbekommen in dem man pflanzliche Fette oder in dem Fall "wertvolles" (X)) Rapsöl hinzufügt. Daher sind diese ganzen "Mischfett-Butter-Zubereitungen" auch nie 100% Butter. Da das "wertvolle Rapsöl" eh nochmals günstiger ist, machen die Firmen hier ein gutes Geschäft!
(Ich muss aber dazusagen ich kauf die Dinger auch! )

Wer also den besten (reinen) Butter-Deal machen will kauft auch nur 100% Butterblöcke!

Meine Güte liest man hier wieder Blödsinn (wie immer).
Butter von grasgefütterten Kühen weist ein komplett anderes Fettprofil auf, als eure billige deutsche Markenbutter und ist deswegen wesentlich gesünder. Bevor jetzt hier wieder ein Held kommt und mit "Werbeversprechen" oder sonstigem Quatsch daherkommt, das ist erwiesen, wen es interessiert einfach mal den Herr Google fragen ;-)

Zum Deal: Klares Hot!

Das mit dem Futter kann schon stimmen. Auch in DE dürfen die Kühe in manchen Regionen auf der Weide stehen. Es gibt deutsche Butter in blauer Packung die direkt aus dem Kühlschrank auch streichzart ist..

Verfasser

norinofu

Das mit dem Futter kann schon stimmen. Auch in DE dürfen die Kühe in manchen Regionen auf der Weide stehen. Es gibt deutsche Butter in blauer Packung die direkt aus dem Kühlschrank auch streichzart ist..

Gute Info - und was kosten die so?

norinofu

Das mit dem Futter kann schon stimmen. Auch in DE dürfen die Kühe in manchen Regionen auf der Weide stehen. Es gibt deutsche Butter in blauer Packung die direkt aus dem Kühlschrank auch streichzart ist..


Oder die deutsche Butter kommt von hier
1.bp.blogspot.com/-o_…jpg

Billige Butter dank Ukraine-Krise
:):(

bewegt sich auf dem Preisniveau von Kerry Gold und Landliebe, auch bei den Angebotspreisen. Letzte Woche bei Lidl für 1,29 EUR, Ich schlag meist bei 1,11 oder 1,19 EUR zu.

norinofu

Das mit dem Futter kann schon stimmen. Auch in DE dürfen die Kühe in manchen Regionen auf der Weide stehen. Es gibt deutsche Butter in blauer Packung die direkt aus dem Kühlschrank auch streichzart ist..



Ähm, was sagt dein Foto über das Futter oder wo die Kühe den Tag verbringen aus? Nichts! Nur wie sie gemolken werden.
Daraus könnte man natürlich ableiten, dass sie auch nicht draußen weiden dürfen.

ob ich hier wohl gesteinigt werde, wenn ich sage ich mag gesalzene Arla kaergarden mehr
ach so, und Rama! weder Butter noch gesund, aber ich mag auch Rama!

enderw

ob ich hier wohl gesteinigt werde, wenn ich sage ich mag gesalzene Arla kaergarden mehr


gesteinigt sicherlich nicht. mein dad mag die auch total gern, ich kann die gar nicht ab. geschmäcker sind halt verschieden

Bedingt durch die ganzen Russland-Embargos, sind die Butterpreise endlich wieder angepasst.
Kaffee ist wieder teurer geworden. Wer für 3,99 noch Kaffeeschnappis macht, hat wirklich ein Schnappi gemacht.

Apropos streichzarte Butter..es gibt doch dieses Messer mit den vielen kleinen Löchern in einer Reihe. Beim Aufnehmen geht die Butter durch die Löcher, wird quasi aufgelockert...was die Streichfähigkeit auf dünnen und weichen Brotscheiben enorm begünstigt.

"gibt es bei LIDL die streichzarte Kerrygold" Klingt ja fast wie Eigenwerbung.
Naja, dat Zeuch kommt auch nur bei de Kuh ausm Euter. Die "normale" tuts auch.

Schwallinsall1

"gibt es bei LIDL die streichzarte Kerrygold" Klingt ja fast wie Eigenwerbung. Naja, dat Zeuch kommt auch nur bei de Kuh ausm Euter. Die "normale" tuts auch.



Weiß du wie die vollbusige Bäuerin mit der Milch aus den Euter die gute cremige Butter macht?
Der fette Rahm wird aus der Milch geschöpft. Der Rahm kommt in das Butterfass, wo ein langer Stab rausragt. Die Bäuerin stellt das Teil zwischen Ihre Beine und umgreift mit beiden Händen fest den Stab. Dann macht sie feste auf und ab Bewegungen... sie schlägt quasi den Rahm damit.. dadurch wird die Sahne quasi flockig... die Klümpchen sind die Butterstückchen....also das Sahnehäubchen der ganzen Sache...ist ne schwitzige Angelegenheit das Ganze...

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GelöschterUser118397

[Fehlendes Bild]

Wenn ich die begeisterten Kommentaren zu billiger Butter sehe, könnte ich ehrlich gesagt kotzen. Denkt eigentlich mal jemand darüber nach, dass die Butter auch produziert werden muss und es Menschen gibt, die von dieser Produktion leben wollen.
Diese ganze Geiz-ist-Geil-Mentalität geht mir echt voll auf den Geist.
Kauft einfach Qualitätsware zu Preisen, die es den Menschen, die sie erzeugen, auch weiterhin möglich machen, dies zu tun.

Langdar

Wenn ich die begeisterten Kommentaren zu billiger Butter sehe, könnte ich ehrlich gesagt kotzen. Denkt eigentlich mal jemand darüber nach, dass die Butter auch produziert werden muss und es Menschen gibt, die von dieser Produktion leben wollen. Diese ganze Geiz-ist-Geil-Mentalität geht mir echt voll auf den Geist. Kauft einfach Qualitätsware zu Preisen, die es den Menschen, die sie erzeugen, auch weiterhin möglich machen, dies zu tun.


omg, kann sich der konzernchef sonst etwa die luxeriöse zweitjacht nicht mehr leisten?

Dein Sarkasmus mag witzig gemeint sein. Zeugt aber von deiner Ahnungslosigkeit. Der Konzernchef sitzt bei irgendeinem Handelsriesen (Metro, Aldi, etc.) und diktiert die (Niedrig-) Preise. Davon haben nur die Leute, die produzieren, nichts.

norinofu

Das mit dem Futter kann schon stimmen. Auch in DE dürfen die Kühe in manchen Regionen auf der Weide stehen. Es gibt deutsche Butter in blauer Packung die direkt aus dem Kühlschrank auch streichzart ist..



Naja am "Einfachsten" bekommt man Butter natürlich streichzart indem man Öl zusetzt, aber auch das Futter und die Herstellung können eine Butter streichzarter machen.
Grundsätzlich gibt es in der Fütterung mal ganz grob den Unterschied zwischen Silage und Weidefütterung (dazu müssen die Kühe nicht unbedingt auf auf der Weide stehen) bzw. Heu.

Bei der Silage mäht der Landwirt das Gras und kann es wenn es schnell gehen soll bereits am selben Tag einlagern. Vorher wird es noch gewendet bzw. aufgerührt, trocknet einige Stunden und wird dann zu Streifen zusammengetragen, damit es mittels Häcksler kleingehäckselt und verladen werden kann.

Bei Weidefütterung stehen die Kühe entweder auf der Weide (zum Melken kommen sie dann aber in den meisten Fällen zumindest hier in Deutschland in den Stall, da es die Sache einfacher gestaltet) oder der Landwirt mäht täglich so viel Gras wie von den Kühen auch gefressen wird und fährt es direkt in den Stall (das Ganze ist allerdings mehr Aufwand als es sich vielleicht anhört).

Um Heu zu bekommen muss das Gras mehrere Tage trocknen, dazu wird es mehrmals gewendet bzw. aufgerührt und abends dann immer wieder zu Streifen zusammengetragen (nachts wirds draußen vor allem im Spätsommer immer etwas feucht, deswegen dieser Arbeitsschritt). Am nächsten Morgen wird das Gras wieder aufgerührt und somit verteilt usw.
Das Ganze geht wie erwähnt mehrere Tage so, bevor das fertige Heu dann endgültig zusammengetragen wird und direkt so gelagert oder platzsparend zu Bündeln gepresst wird.
Hier ist der Aufwand natürlich relativ hoch, zudem braucht man auch mehrere Tage ohne Regen (ansonsten wird das Ganze ja wieder nass und muss von neuem trocknen, die Qualität des Heus sinkt damit zudem ein wenig, da ist also gute Planung angesagt). Somit steigen natürlich auch die "Produktionskosten" im Vergleich zur Silage.

Grundsätzlich gilt bei allen 3 Möglichkeiten natürlich je mehr Kühe, desto größere Flächen, desto größere Maschinen, desto effizientere und damit kostengünstigere Produktion. Zudem bekommen Landwirte mit mehr Kühen auch überdurchschnittliche finanzielle Förderungen. Vor allem Alm- und traditionelle Kleinbauern haben da echte Nachteile.

Desweiteren kann man z.B. den Ertrag steigern, wenn man die Wiesen düngt, was allerdings dazu führt, dass der Artenreichtum abnimmt (also Heublumen usw. da kann bzw. könnte einiges wachsen).

Um den Milchertrag weiter zu steigern kann man dann noch Kraftfutter zugeben, das Futter ist also oft eine ganze Mischung und nicht rein Gras bzw. Heu. Bestimmte Sachen wie zusätzliches Eiweiß werden sowieso zugegeben. Das Eiweiß könnte z.B. durch Klee (zumindest zum Teil) zugegeben werden, stammt aber meist aus Soja und das ist meist gentechnisch verändert (Hauptanbaugebiete wie Amerika, Kanada, Chile und so liefern zum mehr als 95% Gensoja, nicht gentechnisch verändertes Soja ist heute fast nur mehr aus Brasilien zu bekommen und teuer). Es gibt gar nicht mehr so viele Molkereien, die Gentechnik ausschließen bzw. ausschließen können(z.B. Berchtesgadener Land).


Lange Rede kurzer Sinn:
Weide- oder Heumilch hat meines Wissens einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure, auch Vitamin und Mineralstoffgehalt sind meines Wissens oft höher.
Somit dürfte dann auch wenn ich mich nicht irre der Gehalt an gesättigten Fettsäuren niedriger sein.
Weniger Artenreichtum auf den Wiesen durch intensive Düngung und Zugabe von Kraftfutter senken den Anteil an Omega-3 jedoch wieder.

Dieser höhere Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3 macht die Butter aber genau streichzarter.

Ich kauf zwar selbst keine irische Butter, weil ich es einfach nicht sinnvoll finde, dass die so weit durch die Gegend reist, aber genau hier dürfte die Butter einen Vorteil haben, da (meines Wissens) die Kühe (zumindest theoretisch) ganzjährig auf der Weide stehen können und genau das ist ein Teil der Lösung des Rätsels der streichzarteren Butter.

Es kommt jedoch auch auf die richtige Temperatur der Milch bei der Verarbeitung zur Butter an, eine Unterbrechung der Kühlkette (wenn die Butter z.B. ungekühlt im warmen Auto liegt) oder im Supermarkt nicht immer richtig gekühlt wurde machen den Effekt aber wieder zunichte.

In Deutschland ist es ja jetzt so, dass man im Winter gar kein Weidefutter verfüttern kann, hier kann man im Winter dann nur auf Heu zurückgreifen, was wiederum teurer ist und immer weniger gemacht wird, sich aber durchaus noch auf dem Markt findet und der Verbraucher hat da durchaus einen Einfluss, wenn er bereit ist höhere Preise zu bezahlen.

Die bereits angesprochene Molkerei Berchtesgadener Land z.B. bezieht ebenfalls überwiegend Weidemilch bzw. im Winter dann wohl auch einiges aus Heumilch (wobei ich mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen möchte). Im Sommer kommt bei denen auch Milch von Almen mit Bergkräutern usw., deswegen findet man bei denen im Kühlregal auch eine sogenannte "Sommerbutter" in den entsprechenden Monaten.
Teilweise sieht man unterschiedliche Fütterung Sommer/Winter auch an der Farbe der Butter, ob unterschiedliche Fütterung jetzt auch ein besseres Geschmackserlebnis bietet muss wohl jeder selber wissen.
In jedem Fall ist so eine Butter von Berchtesgadener Land z.B. nämlich wesentlich teurer, da bekommst du fast die doppelte Menge von der billigsten Butter.
Wobei das nicht rein Gewinn oder so ist, sondern eben zum Einen an der Fütterung liegt, zudem bekommen die Landwirte einen besseren Milchpreis (es sind auch oft kleinere Landwirte, die weniger Förderung über die EU bekommen), eine Abholung der Milch von Almen ist aufwendiger und teurer, vor allem eben wenn man zu mehr kleineren Landwirten muss, Soja ohne Gentechnik kostet wesentlich mehr usw.

Aber gute deutsche Butter gibts definitiv auch und natürlich auch von anderen Molkereien, meist ist die Butter aber halt auch hochpreisiger und dann auch selten bis gar nicht im Angebot.

kneppl

omg, kann sich der konzernchef sonst etwa die luxeriöse zweitjacht nicht mehr leisten?


Ne, aber die Bauern nachher nicht mal mehr ihren Hof.
Naja, bist halt Kapitalist und alles geil hier in der "freien" Marktwirtschaft von heute.

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GelöschterUser118397

dealzz_

https://www.youtube.com/watch?v=p072-kia2Qs



Genau daran hatte ich gedacht!

dealzz_

https://www.youtube.com/watch?v=p072-kia2Qs



Diesen Humor findest du heute im Fernsehen zu selten ;-)

Oliv3r

Meine Güte liest man hier wieder Blödsinn (wie immer). Butter von grasgefütterten Kühen weist ein komplett anderes Fettprofil auf, als eure billige deutsche Markenbutter und ist deswegen wesentlich gesünder. Bevor jetzt hier wieder ein Held kommt und mit "Werbeversprechen" oder sonstigem Quatsch daherkommt, das ist erwiesen, wen es interessiert einfach mal den Herr Google fragen


Vollkommen richtig, aber das ist bei so manchem Vollhorst hier leider Perlen vor die Säue geworfen, der will das eh nicht wahrhaben.

Der Deal ist leider angesichts der sonstigen Butterpreise eher lauwarm, Kerrygold sollte sich an die allgemein sinkenden Preise anpassen, haben sie ja früher schließlich auch gemacht.

0,99€ wäre der normale Werbepreis, wie früher auch schon.

jungs, wir sind hier bei mydealz. wer hier von fairen preisen redet hat die community nicht verstanden.

aber nur so als denkanstoss. selbst wenn die butter einen fairen preis-X kosten würde.... denkt ihr die bauern würden das bekommen? da verdienen doch zu viele zwischendrin dran.

Naruto

jungs, wir sind hier bei mydealz. wer hier von fairen preisen redet hat die community nicht verstanden. aber nur so als denkanstoss. selbst wenn die butter einen fairen preis-X kosten würde.... denkt ihr die bauern würden das bekommen? da verdienen doch zu viele zwischendrin dran.



Klar, gibt genug Beispiele wie und wo Bauern von höheren Milchpreisen profitieren können.

Am elften September gibt's immer Knaller!

wenn die eu nicht dauernd die butterberge Subventionieren würde..müssten wir nicht soviel fettfressen.

Das die Kühe n besseres Leben haben wenn sie auf der Weide leben dürfen und nicht 24/7 im Stall eingesperrt interessiert hier nicht?

Scheiß auf's streichzart... meine Butter liegt eh im Brotkasten.

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