Teac A-R650 MKII Stereo-Vollverstärker (2x 120 Watt, 7 Audioeingänge, Phono, Mikrofoneingang, A/B, Tape-2 Monitor, Direktmodus, Kopfhörerausgang) schwarz für 285,10 € @Amazon.de
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Teac A-R650 MKII Stereo-Vollverstärker (2x 120 Watt, 7 Audioeingänge, Phono, Mikrofoneingang, A/B, Tape-2 Monitor, Direktmodus, Kopfhörerausgang) schwarz für 285,10 € @Amazon.de

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eingestellt am 11. Jan 2016
Idealo: 335,00 €.

Bei Amazon ist der Preis für den Teac A-R650 MK2 Stereo-Vollverstärker heute auf 285,10 € gefallen.

Hauptmerkmale:

- 120 W + 120 W Ausgangsleistung an 4 Ω
- Dreistufige, komplementäre Differenzverstärkerschaltung mit diskretem Aufbau und FET
- 7 Audioeingänge inkl. Phonoeingang
- Integrierter Phonoverstärker (MM)
- Mikrofoneingang mit Mischfunktion
- Zwei auswählbare Lautsprecherkanäle (Lautsprecher A und B)
- TAPE2-Monitor-Funktion
- Balanceregler, Klangregler (Bass, Höhen), Loudness
- Direktmodus für Quellen
- Kopfhörerausgang

Technische Daten:

- Nennausgangsleistung:
120 W + 120 W (4 Ohm, 1 kHz, Klirrfaktor 0,5 %),
90 W + 90 W (8 Ohm, 1 kHz, Klirrfaktor 0,5 %)
- Gesamte harmonische Verzerrung: 0,02 % (8 Ω, 1 kHz, 45 W)
- Unterstützte Lautsprecherimpedanz :
Lautsprecher A oder B: 4–16 Ω
Lautsprecher A und B: 8–16 Ω
- Frequenzgang:
Gesamt: 10 Hz bis 65 kHz
Phono: 20 Hz bis 20 kHz (±1 dB RIAA)
Line: 5 Hz bis 80 kHz (Direktmodus für Quellen, 1 W)
- Rauschabstand (am Eingang):
Phono: 65 dB
Line: 90 dB
- Klangregler:
Bass: ±10 dB (100 Hz)
Höhen: ±10 dB (10 kHz)
- Stummschaltung -20 dB
- Audioeingänge Line × 6 (Cinch, vergoldet)
Eingangspegel: 180 mV
Impedanz: 47 kΩ
- Audioeingänge: Phono × 1 (Cinch, vergoldet)
Eingangspegel: 2,8 mV
Impedanz: 47 kΩ
- Audioausgänge:
Line × 2 (Cinch, vergoldet)
Ausgangspegel (Kassette/CD-R) 150 mV
Impedanz (Kassette/CD-R) 3,3 kΩ
- Mikrofoneingang 6,3-mm-Monobuchse
- Kopfhörerausgang 6,3-mm-Stereobuchse
- Lautsprecheranschlüsse: A, B (Polklemme)
- Zusätzlicher Netzanschluss: Eurostecker (max. 100 W)
- Stromversorgung: 230 V AC, 50 Hz (Europa/Großbritannien)
- Leistungsaufnahme: 300 W (0,5 W im Standby-Modus)
- Gesamtabmessungen (B × H × T): 435 × 142 × 355 mm
- Nettogewicht 9,2 kg
- Lieferumfang : Fernbedienung (UR-1314), 2 AAA-Batterien
Benutzerhandbuch (inkl. Garantiekarte)

Beste Kommentare

Stereo rulez

31 Kommentare

Schöner Vollverstärker. Aber wenn ich jetzt einen suchen würde, nähme ich einen mit bluetooth und oder wlan. Trotzdem ist das ein ordentlicher Amp. Dieser ganze surround Mist wäre mir keinen Cent wert!

Stereo rulez

Tonim

Dieser ganze surround Mist wäre mir keinen Cent wert!



Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Zum Fernsehgucken taugen die was, aber zum Musikhören muss man richtig tief in die Tasche greifen. Allerdings würde ich aber lieber zu einem Röhrenverstärker greifen, obwohl die nicht gerade billig sind...

Genau , weil diese EUR 300 Bolide ja auch jeden Receiver der 1,5 k Klasse in Grund und Boden spielt. Deshalb ja auch die Loudness Taste.
Ist schon schlecht wenn so ein Teil anscheinend noch nicht im Direktvergleich gehört hat.

Redaktion

Schön, wieder einen Deal von Dir zu lesen.

Röhrenverstärker sind nicht generell gut, habe schon relativ schlechte gehört.

MeinHV

Genau , weil diese EUR 300 Bolide ja auch jeden Receiver der 1,5 k Klasse in Grund und Boden spielt. Deshalb ja auch die Loudness Taste. Ist schon schlecht wenn so ein Teil anscheinend noch nicht im Direktvergleich gehört hat.


-Die meisten Käufer die sich einen 1,5k boliden kaufen, können bei Zimmerlautstärke kaum sagen ob ein 13€ Lepai 2020 Verstärker oder 1,5k Bolide "besser" klingen.
-So mancher sehr hochwertiger und teurer Verstärker hat übrigens auch Bass, Treble, Loudness Regler - Solche Features generell als Billigware-Markenzeichen anzusehen ist imho ziemlich dämlich, das hat ja nichts zu sagen wie gut diese technisch umgesetzt sind. Ist genau wie AirPlay, Bluetooth, DSPs usw., schaden tun die auch nicht, für die meisten die sowas kaufen wollen, hat das aber nichts im Gerät verloren und deswegen gibt's sowas seltener bei Stereo-Verstärkern in den oberen Preisklassen.
-Manche ~500€ 5.1-Surround-AVRs würden messtechnisch 1,5k€-Stereo-Boliden wegen den modernen DSP-Einmessfunktionen (Sichwort "Raummoden") im Stereo-Betrieb in den Schatten stellen. Warum die Stereo-Verstärker nie Einmessfunktionen eingebaut haben erklär mir mal bitte einer aus technischer Sicht. Ist wahrscheinlich wie bei Analog-Fotografie-Fans.
-Ganz zu schweigen davon, dass man um einen 1,5k Bolidgen halbwegs aus messtechnischer Sicht halbwegs auszureizen (Bringt ja nichts wenn der Verstärker 0,002% THD hat, aber die Boxen vielfach mehr) man mehr als 10k€ in Lautsprecher investieren muss.


Bautechnisch ist in den 1,5k€-Boliden meist auch nicht mehr sinnvolles drin als in den 400€ Verstärker mit Blechgehäuse und Plastikblende von Japanischen Herstellern.
Selber bauen macht eh am meisten Spaß

Kommentar

MeinHV

Genau , weil diese EUR 300 Bolide ja auch jeden Receiver der 1,5 k Klasse in Grund und Boden spielt. Deshalb ja auch die Loudness Taste.Ist schon schlecht wenn so ein Teil anscheinend noch nicht im Direktvergleich gehört hat.



Weil man für ein bisschen Verstärkerschaltung auch 1500 Euro ausgeben muss. Was kann der deiner Meinung nach denn dann klanglich mehr?

In Silber sähe er aus wie ein Klassiker.

MeinHV

Genau , weil diese EUR 300 Bolide ja auch jeden Receiver der 1,5 k Klasse in Grund und Boden spielt. Deshalb ja auch die Loudness Taste.Ist schon schlecht wenn so ein Teil anscheinend noch nicht im Direktvergleich gehört hat.



Stimme ich voll und ganz zu. Sehr viel entscheidender sind die Lautsprecher! Lieber einen soliden, preiswerten Verstärker (woe diesen hier) und anständige Boxen als nen teuren Verstärker und billig Boxen.

Teure Verstärker klingen nicht unbedingt besser. Der Preis kommt dann meist durch die Marke, durch die verbauten Anschlüsse oder Standards (HDMI, Bluetooth, wifi usw. kosten meist Lizenzgebühren; diese erklären auch die meisten Preisunterschiede innerhalb einer Marke) und durch die Verarbeitung/Materialien/Optik (Metall oder Kunststoff) zustande. Ein klanglicher Unterschied ist bei bei normalen Lautstärken kaum wahrnehmbar. Fehlende Standards (Bluetooth, Wifi) kann man gut mit Zusatzgeräten ala Cormecast for Audio ausgleichen.

Bei Röhrenverstärkern sind die Unterschiede allerdings viel größer, da diese in der Konstruktion fehleranfälliger sind.

Was das einmessen mit AVRs betrifft gebe ich sorenfexx zwar theoretisch recht, allerdings finde ich das es das ganze bei Stereo nur unnötig verkompliziert da die Aufstellung hier garnicht so komplex ist. Zudem ist diese für stereohören perfekte Aufstellung im Alltag nicht unbedingt perfekt. Man erhält dann nämlich einen "Sweetspot" an dem man echten Stereoklang hat, der allerdings eben nur an einer Position super ist. Schon bei kleinen Bewegungen verschwindet dann dieser Stereoklang.

MK II ??? Dachte hier gibts nen golf -.- pffffuuuuiiii :DDDD

Hot für stereo!

MeinHV

Genau , weil diese EUR 300 Bolide ja auch jeden Receiver der 1,5 k Klasse in Grund und Boden spielt. Deshalb ja auch die Loudness Taste. Ist schon schlecht wenn so ein Teil anscheinend noch nicht im Direktvergleich gehört hat.



Ja klar, je mehr Features ein AVR mitbringt, desto teurerer wird es. Man muss sich nur selbst Fragen ob man die ganzen Funktionalitäten wirklich braucht.

Röhre ist definitiv ein spezieller Fall. Man darf auch nicht vergessen, dass Röhren u.U. nicht ewig halten und ggf. getauscht werden müssen. Darüber hinaus hat die Röhre noch andere elektronische Nachteile (Ausgangsleistung, Klirrfaktor etc.).

Klanglich ist das ganze (wie in der Hifi-Welt ganz oft) eine höchst subjektive Geschichte. Du wirst immer einige finden, die sagen, dass es viel "lebhafter", "natürlicher" und "dynamischer" klingt. Ob sich das in einem seriösen Hörversuch so reproduzieren ließe, naja...ich persönlich glaube nicht daran.

Auch mit den Lautsprechern hast du recht. Ein guter LS ist in der ganzen Übertragungskette (aus meiner Sicht) mit die entscheidendste Komponente. Ein guter, linearer LS ist aber für kleines Geld eigentlich nicht zu finden. Da viele Menschen hier sowieso, bewusst lieber Badewanne kaufen (Höhen und (besonders) Tiefen angehoben) muss man das alles ebenfalls etwas relativieren.

Das was aber am aller wichtigsten ist - und das vergessen viele Freunde der HiFi-Kunst - man kann sich viele teure Komponenten ins Wohnzimmer stellen, wenn der Raum aber akustisch nichts hergibt (und das tun sie ohne Modifikation leider sehr oft nicht), reicht auch eine 300 Euro Kompaktanlage.

Hier kommen wiederum die Einmesssysteme der AVRs ins Spiel. Ich weiß nicht wie leistungsfähig diese Systeme mittlerweile sind, aber prinzipiell könnte man hier die mangelhafte Akustik eines Raumes zumindest etwas ausgleichen. Die durch das Anregungssignal (i.d.R ein Sweep) erhaltene Raumantwort, enthält ja faktisch alle wichtigen Informationen. Mit ein paar cleveren Filtern (z.B. einem EQ) kann man akustischen Effekten wie Raummoden, also vereinfacht gesagt Frequenzen, die durch Reflexionen im Raum ungewollt im Pegel angehoben oder abgesenkt werden, entgegenwirken. Die Frage ist nur wie gut die entsprechenden Automatismen hier funktionieren. Habe selbst leider kein AVR um das mal testen/messen zu können.

Warum wird hier versucht, AVR schlecht zu reden? Viele sind trotz Surround immer noch unter Stereo oftmals am besten...

Was die Features angeht, sind diese dennoch nicht zu verachten oder gar kleinzureden... Hier ist immer soviel wischiwaschi... Muss doch nicht sein...

LosMundos

Klanglich ist das ganze (wie in der Hifi-Welt ganz oft) eine höchst subjektive Geschichte. Du wirst immer einige finden, die sagen, dass es viel "lebhafter", "natürlicher" und "dynamischer" klingt. Ob sich das in einem seriösen Hörversuch so reproduzieren ließe, naja...ich persönlich glaube nicht daran.


Wenn man das "lebhafter", "natürlicher" und "dynamischer" hätte haben wollen, hätte man das ja auch gleich so abmischen können Meiner Meinung nach ist das auch alles Krampf.

LosMundos

Das was aber am aller wichtigsten ist - und das vergessen viele Freunde der HiFi-Kunst - man kann sich viele teure Komponenten ins Wohnzimmer stellen, wenn der Raum aber akustisch nichts hergibt (und das tun sie ohne Modifikation leider sehr oft nicht), reicht auch eine 300 Euro Kompaktanlage.


Da bin ich anderer Meinung. Natürlich ist die Raumakustik wichtig, trotzdem kann auch in einem durchschnittlichen Wohnzimmer eine 300 € Kompaktanlage nie und nimmer mit einer anständigen Stereoanlage mit guten Boxen mithalten.

hot für teac, was mir nur spanisch vorkommt sind die angaben lt teac
120w an 4 ohm und 90w an 8 ohm.
eher 60w an 8 ohm
90w an 8 ohm kosten richtig geld

auch hat der kleine hinten einen lüfter

sicherlich baut teac besseres, aber nicht zu 300€ mit den features

wbLL

hot für teac, was mir nur spanisch vorkommt sind die angaben lt teac 120w an 4 ohm und 90w an 8 ohm.

Was soll daran komisch sein?

90W an 8 Ohm sind überhaupt kein Problem, auch nicht zu dem Preis.

wbLL

hot für teac, was mir nur spanisch vorkommt sind die angaben lt teac 120w an 4 ohm und 90w an 8 ohm.




dann rechne mal um lt ohmschen gesetz

wbLL

hot für teac, was mir nur spanisch vorkommt sind die angaben lt teac 120w an 4 ohm und 90w an 8 ohm. eher 60w an 8 ohm 90w an 8 ohm kosten richtig geld



Musst halt richtig lesen:
90 W + 90 W (8 Ohm, 1 kHz, Klirrfaktor 0,5 %)
- Gesamte harmonische Verzerrung: 0,02 % (8 Ω, 1 kHz, 45 W)

Sind halt einfach nur irgendwelche Angaben bei irgendwelchen Klirrfaktoren. Und 0,5% ist da schon recht viel. Allerdings sind 0,02 % bei einer Leistungsangabe schon wieder ziemlich wenig. Das Dürfte dann wirklich so auf 2x 60 W bei 0,1 % Klirrfaktor rauslaufen
Dazu gibt es sicherlich auch Normen, die halt im Marketing niemand interessieren.

wbLL

hot für teac, was mir nur spanisch vorkommt sind die angaben lt teac 120w an 4 ohm und 90w an 8 ohm. eher 60w an 8 ohm 90w an 8 ohm kosten richtig geld



ja besser ist das mit dem richtig lesen.

ich überfliege das und weiß das es nicht stimmt
grob gerechnet ist es ca die hälfte von 4 ohm
100w 4 ohm sind ca 50w 8 ohm.

trotzdem sind die 90 w an 8 ohm sowas von trügerrisch und wir oder besser Du haben das nun richtig gestellt.

wbLL

dann rechne mal um lt ohmschen gesetz

Wieso sollte ich rechnen? Strombegrenzung und Spannungsbegrenzung.

Bierfranken

Sind halt einfach nur irgendwelche Angaben bei irgendwelchen Klirrfaktoren. Und 0,5% ist da schon recht viel.

Preisfrage: Wie laut ist ein üblicher Lautsprecher bei dieser Leistung und wie hoch ist dessen Klirrfaktor?
Beim Verstärker handelt es sich wohl auch eher um die THD.

Bierfranken

Dazu gibt es sicherlich auch Normen, die halt im Marketing niemand interessieren.

Nein gibt es nicht.

Bierfranken

Sind halt einfach nur irgendwelche Angaben bei irgendwelchen Klirrfaktoren. Und 0,5% ist da schon recht viel.


Beim Lautsprecher ist der natürlich höher. Aber der Witz an der Sache ist doch, dass die Leistungsangabe immer nur mit Angabe des THD irgendeine Aussage hat und auch nur bei gleichem THD vergleichbar ist. Denn schließlich steigt der THD mit zunehmender Ausgangsleistung an.
Schreibt der eine Hersteller 70 W an 8 Ohm bei 0,1 % THD, kommt der nächste und schreibt 90 W an 8 Ohm bei 0,5 % THD. Nun könnte ja wieder der erste Hersteller ankommen und 95 W an 8 Ohm bei 1 % THD angeben...
Das alles bei Verstärkern, die mehr oder weniger die gleiche Leistung bringen.

Bierfranken

Dazu gibt es sicherlich auch Normen, die halt im Marketing niemand interessieren.


Nach diesem Link (ohne Gewähr) wird die zulässige THD und auch der zu prüfende Frequenzbereich in DIN 45573, bzw. in einer IHF-Norm festgelegt: hifi-studio.de/hif…htm
Zudem dürfte die DIN ziemlich veraltet sein.

.

Bierfranken

Sind halt einfach nur irgendwelche Angaben bei irgendwelchen Klirrfaktoren. Und 0,5% ist da schon recht viel.



Genau deshalb sollte man nicht unbedingt viel auf die Leistungsangaben laut Hersteller geben. Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Wert im Datenblatt der am ehesten auf die tatsächliche Leistung eines Verstärkers schließen lässt das Produktgewicht ist, da Bauteile die für die hohe Leistung relevant sind schwer sind und hier auch nichts schöngerechnet wird. Ganz zu voll sollte man das natürlich auch nicht nehmen.

Bierfranken

Beim Lautsprecher ist der natürlich höher. Aber der Witz an der Sache ist doch, dass die Leistungsangabe immer nur mit Angabe des THD irgendeine Aussage hat und auch nur bei gleichem THD vergleichbar ist.

Vergleichbare THD Angabe bedeuten nicht viel, siehe spektrale Verteilung und Ordnung. Die THD ist eine Krücke, aber immer noch besser als garnichts.
0,5 % sind meistens kein Wert bei dem man sich Gedanken machen müsste.

Bierfranken

Zudem dürfte die DIN ziemlich veraltet sein.

Ist sie und die Werte dort sind auch mehr oder weniger wahlos festgelegt.

kri

Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Wert im Datenblatt der am ehesten auf die tatsächliche Leistung eines Verstärkers schließen lässt das Produktgewicht ist, da Bauteile die für die hohe Leistung relevant sind schwer sind und hier auch nichts schöngerechnet wird. Ganz zu voll sollte man das natürlich auch nicht nehmen.

Vergiss diese Aussage am besten ganz schnell wieder.

soth

Vergleichbare THD Angabe bedeuten nicht viel, siehe spektrale Verteilung und Ordnung.


Das kommt natürlich noch dazu, aber irgendwas will man ja hinschreiben, statt Seitenweise Diagramme abzubilden

soth

Die THD ist eine Krücke, aber immer noch besser als garnichts.


Eben.

soth

0,5 % sind meistens kein Wert bei dem man sich Gedanken machen müsste.


Nö, muss man nicht und wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen. Die Leistungsangaben an sich sind eh auch völlig überbewertet.

kri

Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Wert im Datenblatt der am ehesten auf die tatsächliche Leistung eines Verstärkers schließen lässt das Produktgewicht ist, da Bauteile die für die hohe Leistung relevant sind schwer sind


Dann schau dir mal Class-D Verstärker mit Schaltnetzteil an

kri

Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Wert im Datenblatt der am ehesten auf die tatsächliche Leistung eines Verstärkers schließen lässt das Produktgewicht ist, da Bauteile die für die hohe Leistung relevant sind schwer sind


Stimmt 100% - Ein 2x75W Stereo Class D Verstärker passt in eine Streichholzzschachtel und kann mit einem Schaltnetzteil (wie z.B. Laptop-Netzteil) betrieben werden. Gebridgte Class-Ds bringen entsprechend mehr Leistung usw.. - am Ende könnte man 2x500W Leistung in das Gehäuse eines Slimline-DVD-Player mit 2 kg Gesamtgewicht quetschen. Bauen tun sowas (obwohl sogar günstiger) aber nur Hersteller von professionellen PA-Anlagen, nicht Denon und co., weil die meisten privaten Konsumenten denken, dass kompakter schlechter bedeuten muss.

Class A und Class A/B haben oft sehr schwere Ringkerntrafos und fette Elkos als Netzteil (gerade Class A/B ist empfindlich auf Netzteile) - daher kommt das Gerücht, ABER das Gehäuse-Gewicht hat genauso erheblichen Einfluss auf das Gesamtgewicht. Bei einem neumodischen Denon- oder Yamaha Blechkasten wiegt das Gehäuse nurnoch ein paar hundert Gramm, mein alter Verstärker aus dem 80ern hat ein Gehäuse aus massiven Aluminium und wiegt das doppelte, obwohl er weniger Leistung hat.
-->Am ehesten sagt noch was die maximal Stromaufnahme was über die tatsächliche Leisung aus, gerade bei Mehrkanal-Verstärkern, oft mit ihren 7x180W und sowas angeben, aber nur ein 500W Netzteil drin haben, wovon auch noch 70W durch sonstige Elektronik gefressen wird und die Endstufen+Rundherum nur ca. 50% Effizenz haben, kommt man auf ca. 7x30Watt maximale Ausgangsleistung RMS im Mehrkanalbetrieb
In der Praxis kann es noch ein bisschen mehr Watt sein, weil man ja kein Rauschen abspielt, sondern Musik zwischen den Bässen ja auch Pausen hat, wo kein Strom gebraucht wird und der überflüssige Strom in Elkos zwischengepuffert wird, sodass beim kurzfirstig wie für einen Bass mehr als 500W zur Verfügung stehen.

Aber die Leistung hat eh nichts über den Klang auszusagen. Und die Leistung ist sowieso unwichtig bzw. wird überschätzt!!!
Die meisten HiFi Boxen schaffen mit nur 1W so ca. 86dB@1m Entfernung zur Box
(86dB sind Zimmerlautsärke)
. Für jede Verdopplung der gehörten Lautstärke (+9db) braucht man ca. das 8fache an Strom!
Damit es die Nachbarn die Polizei anrufen reichen aus eigender Erfahrung 10W, für Disco-Lautstärke auf 1m Entfernung (~104db) braucht man 80W und um dann nochmal zu verdoppeln bräucht man schon 640W, was solche Boxen sowieso niemals mitmachen würden!
Ob ein Verstärker nun also 75W oder 120W oder 180W hat, spielt in der Praxis kaum eine Rolle, doppelt so viel Leistung beutet nicht doppelt so laut, sondern 8 mal so viel Leistung bedeutet vom Gehör her doppelt so laut

Die Effizienz der Boxen ist viel wichtiger als die Leistung des Verstärkers.
Es gibt große Lautsprecher für den Außeneinsatz die schon mit 1 Watt Leistung(!) 108dB auf 1m (mehr als in der Disco erlaubt) schaffen.

kri

Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Wert im Datenblatt der am ehesten auf die tatsächliche Leistung eines Verstärkers schließen lässt das Produktgewicht ist, da Bauteile die für die hohe Leistung relevant sind schwer sind



mir war schon klar dass das keine ganz ernst zu nehmende Regel ist. Viel mehr wollte ich die Nichtigkeit der Datenblätter unterstreichen. Eure Erklärung warum das so einfach nicht geht stimme ich voll zu.

kri

Viel mehr wollte ich die Nichtigkeit der Datenblätter unterstreichen.

Viele Datenblätter sind vollkommen in Ordnung, zumindest solange man sich nicht im Billigsegment bewegt.

sorenfexx

Bauen tun sowas (obwohl sogar günstiger) aber nur Hersteller von professionellen PA-Anlagen, nicht Denon und co., weil die meisten privaten Konsumenten denken, dass kompakter schlechter bedeuten muss.

Es gibt auch im Hifibereich einige Hersteller die Class-D Schaltungen verwenden.

sorenfexx

-->Am ehesten sagt noch was die maximal Stromaufnahme was über die tatsächliche Leisung aus, gerade bei Mehrkanal-Verstärkern, oft mit ihren 7x180W und sowas angeben, aber nur ein 500W Netzteil drin haben, wovon auch noch 70W durch sonstige Elektronik gefressen wird und die Endstufen+Rundherum nur ca. 50% Effizenz haben, kommt man auf ca. 7x30Watt maximale Ausgangsleistung RMS im Mehrkanalbetrieb In der Praxis kann es noch ein bisschen mehr Watt sein, weil man ja kein Rauschen abspielt, sondern Musik zwischen den Bässen ja auch Pausen hat, wo kein Strom gebraucht wird und der überflüssige Strom in Elkos zwischengepuffert wird, sodass beim kurzfirstig wie für einen Bass mehr als 500W zur Verfügung stehen.

Mit Rauschen testet man die Leistungsabgabe bei Musikmatrial, das funktioniert auch problemlos.
Tests zur Strombegrenzung und Begrenzung der Leistungsaufnahme -wie du sie vorher beschreibst- testet man mit Sinussignalen.

Die aufgedruckten Angaben sagen nicht zwangsweise viel aus. Der Aufdruck auf einer Endstufe sagt 1400 W, was misst man bei musiknahen Signalen?

soth

Es gibt auch im Hifibereich einige Hersteller die Class-D Schaltungen verwenden.


Kenne ich im oberen und mittleren Preissegment für Consumer-Wohnzimmergeräte praktisch aber nur von Pioneer (z.B. https://www.hifi-schluderbacher.de/de/pioneer-sc-lx-78-13855.html). Die großen Hersteller wie Denon, Yamaha, Sony, Marantz, Harman Kardon, Onkyo und co haben alles sowas garnicht im Angebot.
Im Profi-Bereich oder im Car-HiFi-Bereich ist es dagegen ist es sehr weit verbreitet.
Oder gibt's da mehr als ich denke?

sorenfexx

Oder gibt's da mehr als ich denke?

Neben Pioneer gäbe es da beispielsweise TEAC, NAD, devialet, T+A und Rotel. Auch harman/kardon und Sony bieten Geräte mit Class-D Verstärkern an.
Natürlich muss man dann noch aktive Lautsprecher dazunehmen, da wären beispielsweise B&O, Kii Audio, Grimm Audio, aber auch Genelec und Adam mit ihren Heimlautsprecherserien.
Bei beiden Aufzählungen fehlen sicherlich noch einige ...

Ich verstehe sowieso nicht, warum immer so scharf zwischen den Bereichen unterschieden/getrennt wird. Ich verwende bei meiner Schreibtischbeschallung zum Beispiel eine alte PA-Endstufe, davon kann mich niemand abhalten und es gibt auch keinen Grund das nicht zu tun.
Wieso sollte ich daheim keine Studiotechnik oder gar PA-Technik nutzen wenn es die Anforderungen erfüllt?
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