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Uuni Pro Pizzaofen
325° Abgelaufen

Uuni Pro Pizzaofen

434,35€490,90€-12%eBay Angebote
15
eingestellt am 17. Dez 2018
Ich habe diesen Deal gerade über eBay gefunden. Suche so einen kompakten Pizzaofen schon länger und habe nun zugeschlagen. Den Rezensionen in unterschiedlichen Foren nach, eines der besten kompakten Piazzaöfen. Nächster Idealo Preis 490€

Uuni Pro

Schnell: heize deinen Pro in weniger als 30 Minuten auf 500ºC auf.
Vielseitig: backt Pizzen mit einem Durchmesser von 40cm, brät Fleisch und backt Brot.
Flexibel: verbrenne Holz, Holzkohle, Pellets oder Gas*. (nicht im Lieferumfang enthalten)
Transportabel: Bring deinen Pro dorthin, wo die Party steigt!
Technische Daten:

Boxmaße: 57 x 32,5 x 78cm
Aus rostfreiem Edelstahl
Keramikfaser isoliert
Doppelte Luftstromsteuerung
Sicherheitsschlaufe zur Befestigung an Gartenmöbeln
15mm Cordieritstein für hohe Wärmespeicherung
Kochfläche: 450mm x 450mm
Abmessungen: 740mm (L), 490mm (W), 790mm (H)
Lieferumfang:

Ooni Pro Ofen

Backstein (4 Teile)

Tür mit Thermometer

Pizzatür

Holz-und Holzkohlebrenner

Schutzhandschuhe

Ooni Pro Handbuch

Inbusschlüssel
Zusätzliche Info
EBay AngeboteEBay Gutscheine

Gruppen

Beste Kommentare
hot für "Rezessionen". Dann gibts Pizza aus Brotresten und Feuerholz aus dem Stadtpark.
Vorab: Vergesst alles, was ihr über das Pizzabacken zuhause kennt.. eine ordentliche Pizza Margherita ist eine extrem schwere Herausforderung und erfordert viel (!) Zeit und Skill. Ich bin selber noch lange nicht am Ziel, möchte aber gerne ein paar kurze Hinweise geben, die anderen Interessierten evtl. den Einstieg erleichtern wird:


Hab selber (viel zu) viel Zeit in den Vergleich zwischen Roccbox und Uuni Pro reingesteckt und bin letztlich beim Uuni Pro gelandet.


Argumente:

- Größerer Backraum = größere Pizza möglich; Casserole (Braten, Steaks, Brot) ebenfalls möglich -> größerer Backraum also mehr Versatility
- Einsteigerfreundlicher weil mehr Platz bis zur Flamme = mehr Pizzen gelingen
- Wegen größerem Backraum und vorhandener Tür auch zum Backen von Brot geeignet (mit Gasbrenner.. Holzfeuer wird zu heiss und lässt sich nicht so einfach kontrollieren; bei Brot braucht man keine 500 Grad sondern eine konstante geringere Temperatur, da bin ich aber noch nicht im Thema)
- Der Holzbrenner bei der Roccbox soll zwar funktionieren aber zu klein sein. Beim Uuni Pro hab ich keine einzige negative Bemerkung zum Holzbrenner gefunden. Im Gegenteil: Man kann dort ganze Holzscheite reinlegen.
- Pizzatür -> weniger Hitze geht verloren



Für die Roccbox sprach für mich:

- subjektiv schöneres Design
- ordentliche perforierte Pizzaschaufel dabei


Im Endeffekt ist die Roccbox das Appleprodukt unter den Pizzaöfen und der Uuni Pro die Androidfassung. Auch wenn ich bei den Smartphones Richtung Apple tendiere, gehe ich bei den Pizzaöfen mit „Android“

Die Öfen werden sehr schnell sehr dreckig und sehen nicht mehr schön aus.. da trauert man bei einer Roccbox dann eh nur hinterher. Außerdem ist die Roccbox tatsächlich „nur“ ein sehr guter Pizzaofen. Da war es mir dann doch zuviel Geld für. Im nächsten Sommer will ich mich ins Brotbacken reinnerden


Bezüglich Rezept für eine Pizza.. auch hier ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen:

Es gibt einfach so unglaublich viel zu beachten .. ihr werdet nicht drumherum kommen euch da ordentlich einzulesen.. aber DAS ist ja auch gerade der großer Spaßfaktor, neben der Tatsache, dass man seine Experimente essen kann

Hier jetzt eine kleine Übersicht für eine neapolitanische Pizza (welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit erhebt ;)):


Teig:
Ihr braucht ein ordentliches Mehl. Davon hängt nahezu alles ab. Lest euch mal in das Thema Mehlstärke („W“) ein. Ihr brauch zwischen 250W und 270W. Ich habe mehrfach Caputo Classic (220W) getestet (als ich mich selber noch nicht reingelesen hatte) und musste feststellen, dass die geringe Mehlstärke schnell zum reißen der Pizza beim stretchen geführt hat. Nächstes Mehl war das „Divella Pizza“-Mehl mit einer Stärke von W270. Viel besser. Viele deutsche Pizzanerds schwören auf Caputo Cuoco, welches mit W320 aber eigentlich eine zu hohe Stärke hat. Folge: Knuspriger aber auch leichter zu stretchen. Der Grund für die Beliebtheit des Cuoco liegt aber vermutlich auch darin, dass es in Deutschland noch relativ leicht in vernünftigen Portionen zu kaufen ist.


Das Nonplusultra ist nämlich wohl das „Caputo Pizzeria“. Nachteil: Das gibt es nur im 25kg Sack. Ich hab es mir gestern bestellt. 😁 Über die Weihnachtsfeiertage gibt es Pizza für die Familie.. Bin auf die Ergebnisse gespannt. Jeder Gast bekommt noch 1 KG Mehl geschenkt haha


Weitere Stichworte, wenn ihr euch wirklich reinnerden wollt:

  • cold fermentation (ordentlicher Teig reift zwischen 3 und 5 Tagen. Wie (ob „bulk“ oder bereits als Ball und wie lange bei Raumtemperatur und wie lange bei kontrollierter Temperatur sind alles Fragen des Geschmacks und Inhalt von Mythen und Legenden)
  • Pizzagärbox (erforderlich und nicht wirklich teuer -> Größe: 40x60cm, da Kühlschranktauglich)
  • Teigspachtel (nehmt einen aus Kunststoff, sonst kratzt ihr euch die Teigboxen kaputt und habt Plastikspäne im Teig; Marke z.B.: Gi Metal)
  • Beste Teigmaschine für Pizzateig, mit der locker 12 Pizzen in einem Rutsch hergestellt werden können: Bosch Mum 6n21 (es gibt keine bessere Maschine in diesem Preissegment für Pizza- und Brotteig. Das Gerät ist der Platzhirsch für schwere Teige. Besser als die höherpreisigen Kitchenaids und was es alles gibt; Nachteil: Nicht so versatil wie andere Küchenmaschinen. Das Teil ist ein Teigmonster… viel mehr aber auch nicht. Dafür aber auch „nur“ 220 Euro und nicht 400-1000 Euro. Es gibt aber keine wirkliche Alternative, wenn man mehr als ca. 5 Pizzen in einem Rutsch herstellen möchte, was quasi immer der Fall ist, wenn man Freunde einlädt.
  • Pizza Turning Peel (damit man die Pizza zum drehen nicht aus dem Ofen holen muss.. dadurch geht zuviel Hitze verloren. Hier gibts teure (Gi Metal) und billigere. Ich hab selber zu einem Peel von Bekethal (oder so) gegriffen. Wichtig: Kauft über deren Website, da es dort nur 15 Euro kostet und der Versand gratis ist. Bei Amazon kostet es 25).
  • Feinwaage (ihr braucht eine Feinwaage für die geringen Mengen an Hefe.. wegen der langen Fermentation über mehre Tage, muss man z.B. 0,39 gr Hefe beifügen können.
  • Niemals ausrollen sondern mit einer speziellen Technik ausdrücken (Youtube). Sonst drückt man sich die mühsam durch die lange Fermentation produzierten Luftblasen aus dem Teig.
  • Teig muss zum Zeitpunkt des Backens Raumtemperatur haben, sonst verbrennt er zu schnell und lässt sich nicht ordentlich ausbreiten.
  • Perforierte Pizzaschaufel (braucht ihr, damit kein Mehl auf dem Pizzastein landet, welcher sonst bei den hohen Temperaturen verbrennt und zu einem bitteren Geschmack führt, der jede Pizza versaut)

Sauce:
Ihr „braucht“ San Marzano Tomaten. Auf den Dosen stehen „Lot Nummern“, welche für den Tag im Jahr stehen, an welchem die Tomaten geerntet worden sind. Diese Nummer muss zwischen 190 und 250 liegen. Nur dann habt ihr eine perfekte sonnengereifte Tomate. Gibts im italienischen Großmarkt. Letztens selber noch 2 Paletten 242er erwischt

Sauce nicht kochen und Doseninhalt nicht abgießen. Die Tomaten liegen nicht in Wasser sondern in Tomatensauce.


Belag:
Weniger ist mehr. Das dürfte die wichtigste Regel sein

Alles muss Raumtemperatur haben und darf nicht zu nass sein (Thunfisch und Mozzarella). Mozzarella z.B. mit Küchentuch trocknen. Grund: Zu nass - Pizza wird matschig; Zu kalt: Verhältnis Oberseite und Unterseite der Pizza wird nicht stimmen.


Ladet euch die App: Pizzapp+ runter. Dort ist ein super Teigrechner drin, bei welchem ihr die Mehlstärke, Fermentierdauer bei verschiedenen Temperaturzonen, Hydration, Salzanteil sowie die gewünschte Portion ausrechnen könnt.


Gutes Forum: Pizzamaking.com


Fazit: Kauft den Uuni Pro und holt euch den Gasbrenner dazu, wenn ihr auch noch mehr als Pizza machen wollt. Ansonsten Roccbox.

Wichtig: Registriert den Uuni Pro auf der US Website des Herstellers, dann bekommt ihr ein weiteres Jahr Garantie gratis
Bearbeitet von: "noreason4" 18. Dez 2018
15 Kommentare
hot für "Rezessionen". Dann gibts Pizza aus Brotresten und Feuerholz aus dem Stadtpark.
wurzelseppvor 5 m

hot für "Rezessionen". Dann gibts Pizza aus Brotresten und Feuerholz aus …hot für "Rezessionen". Dann gibts Pizza aus Brotresten und Feuerholz aus dem Stadtpark.


Lieber die Roccbox, kostet fast das gleiche.
Hab den kleinen Uuni.
Wenn man erstmal den Dreh raus hat und sich an die Teigrezepte hält: geilste Pizza.
Wow bald gibt's für jedes Gericht ein extra gerät. Sandwichtoaster. Toaster Steak Grill, Reis kocher...
Da passt aber nur eine Pizza rein? Gibt es sowas für das Geld auch eine Nummer grösser? Ich finde das schon ein wenig teuer
lottittolvor 1 h, 22 m

Lieber die Roccbox, kostet fast das gleiche.


Scheint ja nicht besser zu sein, nachdem du keine Argumente für deine These nennen kannst
Sieht aus, als hätte der nen Micro-USB-Anschluss ...
jan000schvor 30 m

Sieht aus, als hätte der nen Micro-USB-Anschluss ...


Das ist ein USB zu HdMi Wandler
Wann wird das '*' aufgelöst? Bezüglich Gas? brauche ich da einen Brenner noch zu oder wie? Jemand das Ding mal mit Gas in Betrieb gehabt?
janmarrekvor 16 m

Wann wird das '*' aufgelöst? Bezüglich Gas? brauche ich da einen B …Wann wird das '*' aufgelöst? Bezüglich Gas? brauche ich da einen Brenner noch zu oder wie? Jemand das Ding mal mit Gas in Betrieb gehabt?


Habe den normalen Uuni 3 und betreibe ihn deutlich lieber mit Gas als mit Pellets! Pellets ist schon eher stressig, Gas lässt man halt einfach durchlaufen bis die letzte Pizza durch ist...
dermaunvor 3 h, 24 m

Hab den kleinen Uuni.Wenn man erstmal den Dreh raus hat und sich an die …Hab den kleinen Uuni.Wenn man erstmal den Dreh raus hat und sich an die Teigrezepte hält: geilste Pizza.


....dann lass uns doch bitte zu den Feiertagen mal dein Rezept wissen, danke
Vorab: Vergesst alles, was ihr über das Pizzabacken zuhause kennt.. eine ordentliche Pizza Margherita ist eine extrem schwere Herausforderung und erfordert viel (!) Zeit und Skill. Ich bin selber noch lange nicht am Ziel, möchte aber gerne ein paar kurze Hinweise geben, die anderen Interessierten evtl. den Einstieg erleichtern wird:


Hab selber (viel zu) viel Zeit in den Vergleich zwischen Roccbox und Uuni Pro reingesteckt und bin letztlich beim Uuni Pro gelandet.


Argumente:

- Größerer Backraum = größere Pizza möglich; Casserole (Braten, Steaks, Brot) ebenfalls möglich -> größerer Backraum also mehr Versatility
- Einsteigerfreundlicher weil mehr Platz bis zur Flamme = mehr Pizzen gelingen
- Wegen größerem Backraum und vorhandener Tür auch zum Backen von Brot geeignet (mit Gasbrenner.. Holzfeuer wird zu heiss und lässt sich nicht so einfach kontrollieren; bei Brot braucht man keine 500 Grad sondern eine konstante geringere Temperatur, da bin ich aber noch nicht im Thema)
- Der Holzbrenner bei der Roccbox soll zwar funktionieren aber zu klein sein. Beim Uuni Pro hab ich keine einzige negative Bemerkung zum Holzbrenner gefunden. Im Gegenteil: Man kann dort ganze Holzscheite reinlegen.
- Pizzatür -> weniger Hitze geht verloren



Für die Roccbox sprach für mich:

- subjektiv schöneres Design
- ordentliche perforierte Pizzaschaufel dabei


Im Endeffekt ist die Roccbox das Appleprodukt unter den Pizzaöfen und der Uuni Pro die Androidfassung. Auch wenn ich bei den Smartphones Richtung Apple tendiere, gehe ich bei den Pizzaöfen mit „Android“

Die Öfen werden sehr schnell sehr dreckig und sehen nicht mehr schön aus.. da trauert man bei einer Roccbox dann eh nur hinterher. Außerdem ist die Roccbox tatsächlich „nur“ ein sehr guter Pizzaofen. Da war es mir dann doch zuviel Geld für. Im nächsten Sommer will ich mich ins Brotbacken reinnerden


Bezüglich Rezept für eine Pizza.. auch hier ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen:

Es gibt einfach so unglaublich viel zu beachten .. ihr werdet nicht drumherum kommen euch da ordentlich einzulesen.. aber DAS ist ja auch gerade der großer Spaßfaktor, neben der Tatsache, dass man seine Experimente essen kann

Hier jetzt eine kleine Übersicht für eine neapolitanische Pizza (welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit erhebt ;)):


Teig:
Ihr braucht ein ordentliches Mehl. Davon hängt nahezu alles ab. Lest euch mal in das Thema Mehlstärke („W“) ein. Ihr brauch zwischen 250W und 270W. Ich habe mehrfach Caputo Classic (220W) getestet (als ich mich selber noch nicht reingelesen hatte) und musste feststellen, dass die geringe Mehlstärke schnell zum reißen der Pizza beim stretchen geführt hat. Nächstes Mehl war das „Divella Pizza“-Mehl mit einer Stärke von W270. Viel besser. Viele deutsche Pizzanerds schwören auf Caputo Cuoco, welches mit W320 aber eigentlich eine zu hohe Stärke hat. Folge: Knuspriger aber auch leichter zu stretchen. Der Grund für die Beliebtheit des Cuoco liegt aber vermutlich auch darin, dass es in Deutschland noch relativ leicht in vernünftigen Portionen zu kaufen ist.


Das Nonplusultra ist nämlich wohl das „Caputo Pizzeria“. Nachteil: Das gibt es nur im 25kg Sack. Ich hab es mir gestern bestellt. 😁 Über die Weihnachtsfeiertage gibt es Pizza für die Familie.. Bin auf die Ergebnisse gespannt. Jeder Gast bekommt noch 1 KG Mehl geschenkt haha


Weitere Stichworte, wenn ihr euch wirklich reinnerden wollt:

  • cold fermentation (ordentlicher Teig reift zwischen 3 und 5 Tagen. Wie (ob „bulk“ oder bereits als Ball und wie lange bei Raumtemperatur und wie lange bei kontrollierter Temperatur sind alles Fragen des Geschmacks und Inhalt von Mythen und Legenden)
  • Pizzagärbox (erforderlich und nicht wirklich teuer -> Größe: 40x60cm, da Kühlschranktauglich)
  • Teigspachtel (nehmt einen aus Kunststoff, sonst kratzt ihr euch die Teigboxen kaputt und habt Plastikspäne im Teig; Marke z.B.: Gi Metal)
  • Beste Teigmaschine für Pizzateig, mit der locker 12 Pizzen in einem Rutsch hergestellt werden können: Bosch Mum 6n21 (es gibt keine bessere Maschine in diesem Preissegment für Pizza- und Brotteig. Das Gerät ist der Platzhirsch für schwere Teige. Besser als die höherpreisigen Kitchenaids und was es alles gibt; Nachteil: Nicht so versatil wie andere Küchenmaschinen. Das Teil ist ein Teigmonster… viel mehr aber auch nicht. Dafür aber auch „nur“ 220 Euro und nicht 400-1000 Euro. Es gibt aber keine wirkliche Alternative, wenn man mehr als ca. 5 Pizzen in einem Rutsch herstellen möchte, was quasi immer der Fall ist, wenn man Freunde einlädt.
  • Pizza Turning Peel (damit man die Pizza zum drehen nicht aus dem Ofen holen muss.. dadurch geht zuviel Hitze verloren. Hier gibts teure (Gi Metal) und billigere. Ich hab selber zu einem Peel von Bekethal (oder so) gegriffen. Wichtig: Kauft über deren Website, da es dort nur 15 Euro kostet und der Versand gratis ist. Bei Amazon kostet es 25).
  • Feinwaage (ihr braucht eine Feinwaage für die geringen Mengen an Hefe.. wegen der langen Fermentation über mehre Tage, muss man z.B. 0,39 gr Hefe beifügen können.
  • Niemals ausrollen sondern mit einer speziellen Technik ausdrücken (Youtube). Sonst drückt man sich die mühsam durch die lange Fermentation produzierten Luftblasen aus dem Teig.
  • Teig muss zum Zeitpunkt des Backens Raumtemperatur haben, sonst verbrennt er zu schnell und lässt sich nicht ordentlich ausbreiten.
  • Perforierte Pizzaschaufel (braucht ihr, damit kein Mehl auf dem Pizzastein landet, welcher sonst bei den hohen Temperaturen verbrennt und zu einem bitteren Geschmack führt, der jede Pizza versaut)

Sauce:
Ihr „braucht“ San Marzano Tomaten. Auf den Dosen stehen „Lot Nummern“, welche für den Tag im Jahr stehen, an welchem die Tomaten geerntet worden sind. Diese Nummer muss zwischen 190 und 250 liegen. Nur dann habt ihr eine perfekte sonnengereifte Tomate. Gibts im italienischen Großmarkt. Letztens selber noch 2 Paletten 242er erwischt

Sauce nicht kochen und Doseninhalt nicht abgießen. Die Tomaten liegen nicht in Wasser sondern in Tomatensauce.


Belag:
Weniger ist mehr. Das dürfte die wichtigste Regel sein

Alles muss Raumtemperatur haben und darf nicht zu nass sein (Thunfisch und Mozzarella). Mozzarella z.B. mit Küchentuch trocknen. Grund: Zu nass - Pizza wird matschig; Zu kalt: Verhältnis Oberseite und Unterseite der Pizza wird nicht stimmen.


Ladet euch die App: Pizzapp+ runter. Dort ist ein super Teigrechner drin, bei welchem ihr die Mehlstärke, Fermentierdauer bei verschiedenen Temperaturzonen, Hydration, Salzanteil sowie die gewünschte Portion ausrechnen könnt.


Gutes Forum: Pizzamaking.com


Fazit: Kauft den Uuni Pro und holt euch den Gasbrenner dazu, wenn ihr auch noch mehr als Pizza machen wollt. Ansonsten Roccbox.

Wichtig: Registriert den Uuni Pro auf der US Website des Herstellers, dann bekommt ihr ein weiteres Jahr Garantie gratis
Bearbeitet von: "noreason4" 18. Dez 2018
Sieht aus wie ein Krematorium für alles zwischen Hamster und Katze.
noreason418. Dez 2018

Vorab: Vergesst alles, was ihr über das Pizzabacken zuhause kennt.. eine …Vorab: Vergesst alles, was ihr über das Pizzabacken zuhause kennt.. eine ordentliche Pizza Margherita ist eine extrem schwere Herausforderung und erfordert viel (!) Zeit und Skill. Ich bin selber noch lange nicht am Ziel, möchte aber gerne ein paar kurze Hinweise geben, die anderen Interessierten evtl. den Einstieg erleichtern wird: Hab selber (viel zu) viel Zeit in den Vergleich zwischen Roccbox und Uuni Pro reingesteckt und bin letztlich beim Uuni Pro gelandet. Argumente:- Größerer Backraum = größere Pizza möglich; Casserole (Braten, Steaks, Brot) ebenfalls möglich -> größerer Backraum also mehr Versatility- Einsteigerfreundlicher weil mehr Platz bis zur Flamme = mehr Pizzen gelingen- Wegen größerem Backraum und vorhandener Tür auch zum Backen von Brot geeignet (mit Gasbrenner.. Holzfeuer wird zu heiss und lässt sich nicht so einfach kontrollieren; bei Brot braucht man keine 500 Grad sondern eine konstante geringere Temperatur, da bin ich aber noch nicht im Thema)- Der Holzbrenner bei der Roccbox soll zwar funktionieren aber zu klein sein. Beim Uuni Pro hab ich keine einzige negative Bemerkung zum Holzbrenner gefunden. Im Gegenteil: Man kann dort ganze Holzscheite reinlegen.- Pizzatür -> weniger Hitze geht verloren Für die Roccbox sprach für mich:- subjektiv schöneres Design- ordentliche perforierte Pizzaschaufel dabei Im Endeffekt ist die Roccbox das Appleprodukt unter den Pizzaöfen und der Uuni Pro die Androidfassung. Auch wenn ich bei den Smartphones Richtung Apple tendiere, gehe ich bei den Pizzaöfen mit „Android“ Die Öfen werden sehr schnell sehr dreckig und sehen nicht mehr schön aus.. da trauert man bei einer Roccbox dann eh nur hinterher. Außerdem ist die Roccbox tatsächlich „nur“ ein sehr guter Pizzaofen. Da war es mir dann doch zuviel Geld für. Im nächsten Sommer will ich mich ins Brotbacken reinnerden Bezüglich Rezept für eine Pizza.. auch hier ist viel Wasser den Rhein runtergeflossen:Es gibt einfach so unglaublich viel zu beachten .. ihr werdet nicht drumherum kommen euch da ordentlich einzulesen.. aber DAS ist ja auch gerade der großer Spaßfaktor, neben der Tatsache, dass man seine Experimente essen kann Hier jetzt eine kleine Übersicht für eine neapolitanische Pizza (welche keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit erhebt ;)): Teig: Ihr braucht ein ordentliches Mehl. Davon hängt nahezu alles ab. Lest euch mal in das Thema Mehlstärke („W“) ein. Ihr brauch zwischen 250W und 270W. Ich habe mehrfach Caputo Classic (220W) getestet (als ich mich selber noch nicht reingelesen hatte) und musste feststellen, dass die geringe Mehlstärke schnell zum reißen der Pizza beim stretchen geführt hat. Nächstes Mehl war das „Divella Pizza“-Mehl mit einer Stärke von W270. Viel besser. Viele deutsche Pizzanerds schwören auf Caputo Cuoco, welches mit W320 aber eigentlich eine zu hohe Stärke hat. Folge: Knuspriger aber auch leichter zu stretchen. Der Grund für die Beliebtheit des Cuoco liegt aber vermutlich auch darin, dass es in Deutschland noch relativ leicht in vernünftigen Portionen zu kaufen ist. Das Nonplusultra ist nämlich wohl das „Caputo Pizzeria“. Nachteil: Das gibt es nur im 25kg Sack. Ich hab es mir gestern bestellt. 😁 Über die Weihnachtsfeiertage gibt es Pizza für die Familie.. Bin auf die Ergebnisse gespannt. Jeder Gast bekommt noch 1 KG Mehl geschenkt haha Weitere Stichworte, wenn ihr euch wirklich reinnerden wollt:cold fermentation (ordentlicher Teig reift zwischen 3 und 5 Tagen. Wie (ob „bulk“ oder bereits als Ball und wie lange bei Raumtemperatur und wie lange bei kontrollierter Temperatur sind alles Fragen des Geschmacks und Inhalt von Mythen und Legenden) Pizzagärbox (erforderlich und nicht wirklich teuer -> Größe: 40x60cm, da Kühlschranktauglich) Teigspachtel (nehmt einen aus Kunststoff, sonst kratzt ihr euch die Teigboxen kaputt und habt Plastikspäne im Teig; Marke z.B.: Gi Metal) Beste Teigmaschine für Pizzateig, mit der locker 12 Pizzen in einem Rutsch hergestellt werden können: Bosch Mum 6n21 (es gibt keine bessere Maschine in diesem Preissegment für Pizza- und Brotteig. Das Gerät ist der Platzhirsch für schwere Teige. Besser als die höherpreisigen Kitchenaids und was es alles gibt; Nachteil: Nicht so versatil wie andere Küchenmaschinen. Das Teil ist ein Teigmonster… viel mehr aber auch nicht. Dafür aber auch „nur“ 220 Euro und nicht 400-1000 Euro. Es gibt aber keine wirkliche Alternative, wenn man mehr als ca. 5 Pizzen in einem Rutsch herstellen möchte, was quasi immer der Fall ist, wenn man Freunde einlädt. Pizza Turning Peel (damit man die Pizza zum drehen nicht aus dem Ofen holen muss.. dadurch geht zuviel Hitze verloren. Hier gibts teure (Gi Metal) und billigere. Ich hab selber zu einem Peel von Bekethal (oder so) gegriffen. Wichtig: Kauft über deren Website, da es dort nur 15 Euro kostet und der Versand gratis ist. Bei Amazon kostet es 25). Feinwaage (ihr braucht eine Feinwaage für die geringen Mengen an Hefe.. wegen der langen Fermentation über mehre Tage, muss man z.B. 0,39 gr Hefe beifügen können. Niemals ausrollen sondern mit einer speziellen Technik ausdrücken (Youtube). Sonst drückt man sich die mühsam durch die lange Fermentation produzierten Luftblasen aus dem Teig. Teig muss zum Zeitpunkt des Backens Raumtemperatur haben, sonst verbrennt er zu schnell und lässt sich nicht ordentlich ausbreiten. Perforierte Pizzaschaufel (braucht ihr, damit kein Mehl auf dem Pizzastein landet, welcher sonst bei den hohen Temperaturen verbrennt und zu einem bitteren Geschmack führt, der jede Pizza versaut) Sauce:Ihr „braucht“ San Marzano Tomaten. Auf den Dosen stehen „Lot Nummern“, welche für den Tag im Jahr stehen, an welchem die Tomaten geerntet worden sind. Diese Nummer muss zwischen 190 und 250 liegen. Nur dann habt ihr eine perfekte sonnengereifte Tomate. Gibts im italienischen Großmarkt. Letztens selber noch 2 Paletten 242er erwischt Sauce nicht kochen und Doseninhalt nicht abgießen. Die Tomaten liegen nicht in Wasser sondern in Tomatensauce. Belag:Weniger ist mehr. Das dürfte die wichtigste Regel sein Alles muss Raumtemperatur haben und darf nicht zu nass sein (Thunfisch und Mozzarella). Mozzarella z.B. mit Küchentuch trocknen. Grund: Zu nass - Pizza wird matschig; Zu kalt: Verhältnis Oberseite und Unterseite der Pizza wird nicht stimmen. Ladet euch die App: Pizzapp+ runter. Dort ist ein super Teigrechner drin, bei welchem ihr die Mehlstärke, Fermentierdauer bei verschiedenen Temperaturzonen, Hydration, Salzanteil sowie die gewünschte Portion ausrechnen könnt. Gutes Forum: Pizzamaking.com Fazit: Kauft den Uuni Pro und holt euch den Gasbrenner dazu, wenn ihr auch noch mehr als Pizza machen wollt. Ansonsten Roccbox.Wichtig: Registriert den Uuni Pro auf der US Website des Herstellers, dann bekommt ihr ein weiteres Jahr Garantie gratis


Auch wenn es schon eine Zeit lang her ist, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Schade dass dieser keine "Gefällt mir" bekommen hat. Gutes gelingen! Ich warte noch bis der Uuni 3 wieder im Angebot ist.
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