vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber nutzen: sichere Anlage mit bis zu 3,3% Verzinsung p.a.
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vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber nutzen: sichere Anlage mit bis zu 3,3% Verzinsung p.a.

162
eingestellt am 3. Jan 2015
Viele Arbeitgeber zahlen auf Antrag ihren Mitarbeitern vermögenswirksame Leistungen. Für alle Angestellten des öffentlichen Dienstes und Beamte gibt es z.B. monatlich 6,65 Euro. Angestellte der Sparkassen erhalten sogar bis zu 40 Euro. Fragt also einfach mal bei Euer Personalabteilung nach.

Die Bedingungen für die Auszahlung von vermögenswirksamen Leistungen sind im 5. Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer genau beschrieben (http://www.gesetze-im-internet.de/vermbg_2/).

Damit ihr die Leistungen bekommen könnt, müsst ihr ein entsprechendes förderfähiges Finanzprodukt besitzen und eine entsprechende Haltefrist von 7 Jahren einhalten. Viele schließen dafür einen Bausparplan ab. Leider fallen dabei i.d.R. Abschlussgebühren ab (meist 1% der Bausparsumme). Alternativ kann man aber auch einen Banksparplan verwenden.

Die Degussa Bank bietet einen solchen VL-Sparplan an. Die Verzinsung ist sehr mickrig (nur 0,05% p.a.). Dafür gibt es aber einmalig am Ende der Laufzeit (nach 7 Jahren) eine Prämie i.H.v. 14% auf die gesamten Spareinlagen. Monatlich sind maximal 100 Euro einzahlbar. Wenn Euer Chef z.B. nur 20 Euro vermögenswirksame Leistungen zahlt, könntet ihr noch mit 80 Euro aufstocken. Die 100 Euro werden in diesem Fall direkt auf das VL-Konto überwiesen (macht der Arbeitgeber).

Was ist nun so interessant an dem Angebot der Degussa Bank:

1. Keine Abschlusskosten
2. Keine laufenden Kosten (z.B. Kontoführungsgebühren oder Verwaltungskosten)
3. Durch die Prämie von 14% am Ende der Laufzeit ergibt sich eine durchschnittliche Verzinsung von 3,30 % p.a..
4. Die Degussa Bank ist Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V. Nach aktueller Berechnung sind daher die Kundeneinlagen bis zu einer Höhe ca. 50 Mio. Euro je Kunde gegen eine Insolvenz der Bank abgesichert.

Es ist zu beachten, dass die Bank den Zinssatz von 0,05% jederzeit anpassen kann. Im schlimmsten Fall wird er auf 0% gesenkt. Selbst dann würde sich eine durchschnittliche Verzinsung von 3,26 % p.a. ergeben. Die vorzeitige Rückzahlung kostet laut Preisverzeichnis 10 Euro (https://banking.degussa-bank.de/de/service/agb/PreisLeistungsverzeichnis_20140725.pdf).

Beispielrechung bei einer monatlichen Einzahlung von 100 Euro (und einem Zinssatz von 0,05% p.a. über die gesamte Laufzeit):
- eingezahltes Kapital: 7.200,00 Euro (im besten Fall hat davon 2.880 Euro der Chef beigesteuert)
- Endkapital: 8.222,56 Euro
- Gewinn: 1.022,56 Euro

Für alle Zweifler: ich habe mal alle Daten in einen Zinsrechner eingeben. Hier kann man sich das Ergebnis ansehen: zinsen-berechnen.de/bon…5f0

In einigen Kommentaren wurde darauf hingewiesen, dass die Bonuszahlung im 7. Jahr möglicherweise dazu führen kann, dass Kapitalertragssteuer abgeführt wird. Dies ist dann der Fall, wenn die Zinseinkünfte (aller Konten) zusammen den Betrag von 801 Euro (Single) bzw. 1602 Euro (Paare) überschreiten.

Wer die Gefahr sieht, diesen Betrag zu überschreiten, für den ist u.U. ein Angebot mit jährlicher Zinszahlung ohne Endbonus attraktiver.
Hier bietet die VTB Direktbank aus Österreich mit dem Produkt "VL-Sparplan" aktuell die besten Konditionen. Der Zinssatz beträgt 2,5% p.a. und ist über die gesamte Laufzeit garantiert. Einzelheiten unter vtbdirekt.de/de/…an/
Möglicherweise kann im Rahmen der Eröffnung auch das Kunden-werben-Kunden-Programm genutzt werden: vtbdirekt.de/de/…en/

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Beste Kommentare

Toll! Ganz toll!

Ich habe dank dieses Deals folgendes gelernt:
1. Es gibt eine Bank, bei der es am Ende der Laufzeit der VL einen einmaligen Bonus gibt. Danke dafür für den Dealersteller!
2. Egal was man generell abschließt, man macht es wohl falsch.denn:
a) Riester ist beschiss,
b) BAV ist beschiss,
c) die normale staatliche Rente ist pleite, bevor ich was von ihr habe
d) wenn ich als "Normalverdiener" etwas abschließe hilft das später nur dem Sozialamt, weil der Aufstockungsbetrag geringer wird, den ich später vom Amt bekomme.
3. Die Leute die sich aus(zu)kennen (scheinen), sind geteilter Meinung
4. Der Mensch von der Sparkasse rät zum Beratungsgespräch, wo ich denke: Wenn ich in diesem Raum bin, komme ich NIE WIEDER RAUS, bevor ich etwas abgeschlossen habe.
5. Gehe ich zu einem "unabhängigen" Berater kann ich mir sicher sein, dass die Beratung genau so unabhängig ausfällt, wie dessen Provision
6. Mein Fazit: Ich lebe heute und schei*e auf später - ich schließe also nichts ab.
7. Ach ne, ich bin Mydealzer also:
Wer kann mir die risikoreichste (aber evtl. Gewinnintensivste) Fond-Geschichten-VL anbieten, bei der ich nur die 6,65 des Arbeitgebers (TVöD) einzahlen kann. Gerne per PN.
Vorher müsste ich allerdings noch wissen, wie viel ich maximal verdienen darf und woher ich mein zu versteuerndes Einkommen herausfinde.

qnibert

Wie hoch sind die Abschlusskosten bei diesem Produkt? Sind diese gezillmert? Wenn ja, sollte man sich vor dem Abschluss eines solchen Produkts besser intensiver mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Abschlusskosten auseinandersetzen. Aus meiner Sicht ist das i.d.R. legaler Betrug. EDIT: zumindest bei der BAV... http://de.wikipedia.org/wiki/Zillmerung#Bedeutung_der_Zillmerung_f.C3.BCr_den_Versicherungsnehmer



Wer Dir heute angeblich Tausende Euros schenkt, wird Dir bei Auszahlung sowas von in die Tasche greifen. Sag mir konkret, wie hoch die Netto-Auszahlung aus dem Riester-Kram sein wird? Das kannst du nicht sagen, also kannst du auch keine verlässliche Rendite abschätzen.

Man muß nur genug in die Riester-Falle treiben, um am Ende den Steuersatz der nachgelagerten Besteuerung anzupassen. Damit könnte man dann z.B. die ganzen Renten zahlen, wenn es nicht mehr genug Beitragszahler gibt.

Die einzigen sicheren Profiteure sind die Banken/Versicherungen, die bei solchen Produkten irre Gebühren berechnen.

Riester & BAV sind mit Vorsicht zu genießen.

Die obige Rechnung stimmt wahrschinlich nicht ganz.

auf die 1022,56 € Einkünfte abzüglich Sparerpauschbetrag möchte Väterchen Staat noch 25 % KapEst und darauf 5,5 % Soli haben. Was da für jeden bei rum kommt, entscheidet sich darüber, inwiefern der Pauschbetrag bereits aufgebraucht wurde. Also bei einem Sparfuchs werden dann

1022,56 €
./. 255,64
./. 14,06
= 752,86 €

auf das Konto überwiesen. Das ist natürlich wesentlich besser als bei einem Bausparvertrag, wo man derzeit aufpassen muss, nicht noch Miese zu machen.

LG

162 Kommentare

1. was ist ein Finanzprodukt?
2. Auch als Hartz IV nutzbar?

An sich guter Deal , nur es gibt von der Sparkasse auch sehr interessante Angebote ! Ich weiß nur von der Kreissparkasse Köln, dass diese gute Spar VL Anlagen bietet !

... ist die 14% Prämie denn überhaupt sicher?

Verfasser

zahnpasta

1. was ist ein Finanzprodukt? 2. Auch als Hartz IV nutzbar?


Laut Wikipedia gibt es drei Durchführungswege um vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber erhalten zu können: Siehe entsprechender Wikipedia-Artikel

Ich wollte mich schon längst mit dem Thema beschäftigen, danke für den Hinweis!
Bei der Edeka-Bank gibt es eine feste Grundverzinsung von 0,25 % p.a., ansonsten, wie mir scheint, gleiche Konditionen:
edekabank.de/
Hier kann die Grundverzinsung nicht geändert werden.

Finanzprodukt ist der Überbegriff für verschiedenen Möglichkeiten der Kapitalanlage.

Darunter fallen Sparpläne, Bausparverträge etc. etc. Das muss ich aber alles nicht interessieren, weil du es im Zweifel nicht verstehen kannst. Das ist Bankenchinesisch und alles sehr abstrakt ausgedrückt. In der Regel kennzeichnen Banken ihr VL fähigen Produkte, wie hier auch.

Was bei 2. steht, kann ich nicht entziffern, aber grundsätzlich ist das Ganze völlig 0815 und entsprechend legal.

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GelöschterUser179597

dann lieber die VL in eine betriebliche altersvorsorge fließen lassen...

Verfasser

VIIMCMXCVI

An sich guter Deal , nur es gibt von der Sparkasse auch sehr interessante Angebote ! Ich weiß nur von der Kreissparkasse Köln, dass diese gute Spar VL Anlagen bietet !


Nur zur Info: die Kreissparkasse Köln bietet keinen Endbonus, sondern aktuell eine variable Verzinsung von 0,74 % p.a. (Stand: 22.01.2014). Ist also deutlich schlechter.

Die obige Rechnung stimmt wahrschinlich nicht ganz.

auf die 1022,56 € Einkünfte abzüglich Sparerpauschbetrag möchte Väterchen Staat noch 25 % KapEst und darauf 5,5 % Soli haben. Was da für jeden bei rum kommt, entscheidet sich darüber, inwiefern der Pauschbetrag bereits aufgebraucht wurde. Also bei einem Sparfuchs werden dann

1022,56 €
./. 255,64
./. 14,06
= 752,86 €

auf das Konto überwiesen. Das ist natürlich wesentlich besser als bei einem Bausparvertrag, wo man derzeit aufpassen muss, nicht noch Miese zu machen.

LG

Die ist Bestandteil deines Vertrages nur darfst du hier nicht vergessen bei deinen schönen 3,3% Zinsen das Schlusbonus immer den Nachteil haben das auf einen Schlag eine große Summe an Einnahmen im letzten Jahr fliesen und du öft über die Freibetragsgrenze von 801 bzw. für Verheiratete 1602€ pro Jahr auf alle Kapitaleinkünpfte (Zinsen,Dividente u.s.w) kommst und somit der Fiskus 25% Kapitalertragssteuer verlangt. Aus dem Grund sind Verträge die über die Laufzeit Verteilt Bonus oder höhere Zinsen zahlen besser.

Es gibt auch Fondsparpläne. Die finde ich persönlich interessanter.

Verfasser

tiida

Ich wollte mich schon längst mit dem Thema beschäftigen, danke für den Hinweis! Bei der Edeka-Bank gibt es eine feste Grundverzinsung von 0,25 % p.a., ansonsten, wie mir scheint, gleiche Konditionen: https://www.edekabank.de/ Hier kann die Grundverzinsung nicht geändert werden.


Das VL-Produkt der Edekabank hat den Nachteil, dass man dort nur 480 Euro im Jahr einzahlen kann (bei Degussa sind bis zu 1200 Euro möglich). Laut Preisverzeichnis kostet eine vorzeitige Vertragsauflösung des EDEKA-VL-Sparplan 12,50 Euro. Man sollte also sicher sein, dass man die 7 Jahre durchhalten kann.

Tip: Nur, und wirklich NUR die vom Arbeitgeber ganz allein gezahlten vermögenswirksamen Leistungen irgendwo einzahlen/ansparen/anlegen. Also je nachdem 6,65 oder 40 EUR monatlich. Möchten die 'Institute' natürlich überhaupt nicht, denn dann ist die Sparsumme sehr gering, entsprechend gering sind auch die Provisionen. Also, nicht bequatschen lassen!
Dieses Geld sollte man nicht NICHT in Anspruch nehmen, ist schliesslich geschenkt.

Aber in der heutigen Zeit noch irgendwo irgendwas erarbeitetes anlegen/sparen, ist blanker Wahnsinn.
Denn: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"!
Wird aber sicherlich bald ersetzt durch: "Die Spareinlagen sind sicher".

Verfasser

Liteon

Die ist Bestandteil deines Vertrages nur darfst du hier nicht vergessen bei deinen schönen 3,3% Zinsen das Schlusbonus immer den Nachteil haben das auf einen Schlag eine große Summe an Einnahmen im letzten Jahr fliesen und du öft über die Freibetragsgrenze von 801 bzw. für Verheiratete 1602€ pro Jahr auf alle Kapitaleinkünpfte (Zinsen,Dividente u.s.w) kommst und somit der Fiskus 25% Kapitalertragssteuer verlangt. Aus dem Grund sind Verträge die über die Laufzeit Verteilt Bonus oder höhere Zinsen zahlen besser.


Deine Rechnung stimmt aber auch nur dann, wenn Du nicht noch einen Verlustvortrag z.B. aus Aktienverkäufen hast.

wenn ich im ÖD wäre, dann würde ich mein Geld bei der VBL anlegen

Außerdem sind diese 3,3% p.a. auch Schwachsinn, da du bei diesem Angebot nicht vom Zinses-Zins-Effekt profitierst.

Schöne Eigenwerbung oder für mich Spam!

Verfasser

kirsi

Außerdem sind diese 3,3% p.a. auch Schwachsinn, da du bei diesem Angebot nicht vom Zinses-Zins-Effekt profitierst.


Das musst Du mal erklären. Die 3,3% p.a. sind die durchschnittliche Verzinsung. D.h. stell Dir vor, dass die Bank jedes Jahr auf deine Einlagen 3,3% Zinsen an dich ausgezahlt hätte. Diese Zinsen hättest Du aber nicht wieder anlegen können.

Liteon

Die ist Bestandteil deines Vertrages nur darfst du hier nicht vergessen bei deinen schönen 3,3% Zinsen das Schlusbonus immer den Nachteil haben das auf einen Schlag eine große Summe an Einnahmen im letzten Jahr fliesen und du öft über die Freibetragsgrenze von 801 bzw. für Verheiratete 1602€ pro Jahr auf alle Kapitaleinkünpfte (Zinsen,Dividente u.s.w) kommst und somit der Fiskus 25% Kapitalertragssteuer verlangt. Aus dem Grund sind Verträge die über die Laufzeit Verteilt Bonus oder höhere Zinsen zahlen besser.



Warum? Der ist doch gar nicht mit laufenden Kapitaleinkünften verrechenbar?

Verfasser

Ich denke, dass der Deal für alle interessant ist, die bisher noch gar keine vermögenswirksamen Leistungen trotz Anspruch bezogen haben und auch keine Lust auf einen Bausparplan haben. So kommen sie in den Genuss des Geschenks vom Chef und haben gleichzeitig noch eine attraktive Verzinsung.

Einlagensicherung.... LOL

kirsi

Außerdem sind diese 3,3% p.a. auch Schwachsinn, da du bei diesem Angebot nicht vom Zinses-Zins-Effekt profitierst.



Ja, was muss ich da erklären? Das tust du schon selber. Die durchschnittliche Verzinsung ist 0,05% p.a. und nicht 3,3% p.a.

Verfasser

Liteon

Die ist Bestandteil deines Vertrages nur darfst du hier nicht vergessen bei deinen schönen 3,3% Zinsen das Schlusbonus immer den Nachteil haben das auf einen Schlag eine große Summe an Einnahmen im letzten Jahr fliesen und du öft über die Freibetragsgrenze von 801 bzw. für Verheiratete 1602€ pro Jahr auf alle Kapitaleinkünpfte (Zinsen,Dividente u.s.w) kommst und somit der Fiskus 25% Kapitalertragssteuer verlangt. Aus dem Grund sind Verträge die über die Laufzeit Verteilt Bonus oder höhere Zinsen zahlen besser.


Doch, wenn deine Verluste aus Veräußerungen vor 2009 liegen. 2007 haben sich doch viele die Finger an der Börse verbrannt. Im Zweifel hilft ein Gespräch mit dem Steuerberater.
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GelöschterUser179597

kirsi

Außerdem sind diese 3,3% p.a. auch Schwachsinn, da du bei diesem Angebot nicht vom Zinses-Zins-Effekt profitierst.



weder noch.. und jetzt nochmal rechnen

Sparrate: 100,00 €
Endkapital: 8.414,89 €
Bonus 14% 1.178,08 €
Auszahlung: 9.592,97 €

entspr. Nominaler Zinssatz : 3,74%

skog15

Das VL-Produkt der Edekabank hat den Nachteil, dass man dort nur 480 Euro im Jahr einzahlen kann (bei Degussa sind bis zu 1200 Euro möglich). Laut Preisverzeichnis kostet eine vorzeitige Vertragsauflösung des EDEKA-VL-Sparplan 12,50 Euro. Man sollte also sicher sein, dass man die 7 Jahre durchhalten kann.


Das mit den 480 € / Jahr stimmt - kommt halt drauf an, ob man etwas zuzahlen möchte oder nicht.
Die vorzeitige Rückzahlung kostet bei Degussa immerhin auch zehn Euro.

Verfasser

tiida

Die vorzeitige Rückzahlung kostet bei Degussa immerhin auch zehn Euro.



Danke, dass hatte ich übersehen. Werde die Dealbeschreibung ergänzen.

Haut mich nicht vom Hocker. Das beste ist eigentlich ne gute BAV

Verfasser

PeterPan

Haut mich nicht vom Hocker. Das beste ist eigentlich ne gute BAV


Ja, kannst Du machen. Die VL kannst Du aber zusätzlich nutzen, sofern sie dein Arbeitgeber gewährt. Ich bekomme sowohl einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge als auch vermögenswirksame Leistungen.
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GelöschterUser179597

PeterPan

Haut mich nicht vom Hocker. Das beste ist eigentlich ne gute BAV


Oder einfach die VL mit reinfließen lassen... das Geld vom Chef ist nirgendwo auch nur halbsogut aufgehoben als in der BAV. Wie Du die VL investierst, liegt immerhin bei Dir...

@skog: darf man erfragen, was du beruflich machst?^^

Ich finde solche Angebote hier sehr interessant, nicht jeder, vielleicht auch etwas jüngere Mensch, achtet beim Abschluss auf alle Details und Tücken eines Vertrages (z.B.Abschlusskosten, Kontoführungsgebühren...) und wird durch so einen Deal beim nächsten mal aufmerksamer.

Von mir gibts ein Hot.

dealder

dann lieber die VL in eine betriebliche altersvorsorge fließen lassen...




Kannst du das genau erklären, ich bin z.B. über den Betrieb bei den Rhenischen Versorgungskassen

kirsi

Außerdem sind diese 3,3% p.a. auch Schwachsinn, da du bei diesem Angebot nicht vom Zinses-Zins-Effekt profitierst.



Stimmt ebenfalls nicht, denn zumindest meine Vl werden auf das Brutto aufgeschlagen und entsprechend habe ich höhere Abzüge. Das dürfte sich durchaus auf die Rendite auswirken

Ich Habs mir einfach gemacht.. 2% bei der ING DiBa waren damals gut.. Jetzt hab ich grad eh keine Wahl mehr..

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GelöschterUser179597

dealder

dann lieber die VL in eine betriebliche altersvorsorge fließen lassen...


naja, viel zu erklären gibt es da ansich nicht. jeder arbeitgeber muss die möglichkeit der betrieblichen altersvorsorge anbieten, muss aber nichts zuzahlen, kann aber. oft werden hierfür die VL verwendet oder auch eine extra Zuzahlung. Theoretisch lohnt es sich für den Arbeitgeber immer, einen gewissen Anteil (in der Regel mind. die Höhe seiner Sozialversicherungsersparnis durch den Vertrag) zuzuschießen, so dass er am Ende durch den Vertrag nicht noch Gewinn macht

Bekommst Du schon einen Zuschuss vom Arbeitgeber? Ist dieser als Vermögenswirksame Leistung deklariert? Frag mal nach ob Du extra VL bekommen würdest. Diese kannst Du theoretisch auch mit in den Vertrag fließen lassen.
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GelöschterUser179597

kirsi

Außerdem sind diese 3,3% p.a. auch Schwachsinn, da du bei diesem Angebot nicht vom Zinses-Zins-Effekt profitierst.



wir reden von der vertragsrendite. ob und wie hoch die vl sind und was davon übrig bleibt, ist ein ganz anderes spiel. aber deshalb sage ich auch, vl in die betriebliche altersvorsorge, dann wird (jetzt) nichts abgezogen.

Es Werden 6 Jahre und nicht 7 angespart. Das letzte Jahr ist nur die Sperrfrist.

Verfasser

Die 3,3% durchschnittliche Verzinsung haben auch die Kollegen von der Zeitschrift Finanztest für das Angebot der Degussa berechnet.

Bei VWl ist doch die Mindesteinlage 40€ - wie kommst du da auf 6€ irgendwas? Gesetzlich festgelegt muss der Arbeitgeber meines wissens so um die 14€ dazu beisteuern

Liteon

Die ist Bestandteil deines Vertrages nur darfst du hier nicht vergessen bei deinen schönen 3,3% Zinsen das Schlusbonus immer den Nachteil haben das auf einen Schlag eine große Summe an Einnahmen im letzten Jahr fliesen und du öft über die Freibetragsgrenze von 801 bzw. für Verheiratete 1602€ pro Jahr auf alle Kapitaleinkünpfte (Zinsen,Dividente u.s.w) kommst und somit der Fiskus 25% Kapitalertragssteuer verlangt. Aus dem Grund sind Verträge die über die Laufzeit Verteilt Bonus oder höhere Zinsen zahlen besser.


Du kannst keine Aktien Verluste mit Zinsen gegenrechnen.Geht nur mit Aktiengewinnen..

steuernetz.de/aav…ome
Ihre per Verlustvortrag ins Jahr 2009 übernommenen oder erst im Jahr 2009 innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist realisierten Verluste aus privaten Spekulationsgeschäften gemäß § 23 EStG a.F. (Altverluste) dürfen Sie mit neu entstandenen Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien, Anleihen, Fondsanteilen, Zertifikaten, Finanzinnovationen, vermieteten Immobilien, anderen Wirtschaftsgütern (wie z.B. Edelmetalle) und Gewinnen aus Termingeschäften ausgleichen (also mit den bisherigen Spekulationsgewinnen gemäß § 23 EStG a.F.). Nicht möglich ist eine Verrechnung von Altverlusten mit Zinsen und Dividenden, denn das war bis Ende 2008 auch nicht zulässig. Einen Verlustrücktrag für im Jahr 2009 entstandene Altverluste sieht § 23 Abs. 3 Satz 10 EStG 2009 nicht vor.
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