Leider ist dieser Deal mittlerweile abgelaufen
WD Elements Portable 2TB externe 2,5" Festplatte (USB 3.0 Micro-B)
934° Abgelaufen

WD Elements Portable 2TB externe 2,5" Festplatte (USB 3.0 Micro-B)

59€68,13€-13%Media Markt Angebote
27
eingestellt am 3. Aug

Dieser Deal ist leider abgelaufen. Hier sind ein paar andere Optionen für Dich:

Bei Media Markt bekommt ihr die WD Elements Portable 2,5" 2TB externe Festplatte für 59€ inkl. kostenfreiem Versand. Nächster Preis liegt aktuell bei 68,13€.

Viel gibt es nicht zur Festplatte zu sagen. Sie wird über USB 3.0 Micro-B mit dem gewünschten Gerät verbunden hat die Maße 111x82x15mm und wiegt insgesamt 234g.

1415605.jpg
Zusätzliche Info

Gruppen

Beste Kommentare
Um abschätzen zu können, ob eine Platte bereits quasi oder faktisch DOA ist, befolge ich immer folgendes Protokoll:

1.Vorbereitung
Platte entweder ausgebaut direkt per SATA oder im Werkszustand USB in ein Linux System einbinden. Unter Windows/OS X können die nachfolgenden Schritte entsprechend adaptiert werden.

Falls die Platte direkt über USB angeschlossen wird, wird uas beispielsweise bei Ubuntu Versionen >=14.04 und allgemein bei fast allen Distros mit nem Linux Kernel >=3.15 das arbeiten mit smartctl erschweren. Windows/Mac OS X haben diese Probleme soweit ich weiß nicht, bei Linux muss allerdings, zumindest temporär, über modprobe, uas und usb-storage uas für das betreffende Laufwerk deaktiviert werden. Falls hier jemand Probleme bzw. Interesse hat, kann ich diesen Schritt auch noch gerne näher erläutern.Falls noch nicht vorhanden, nun die smartmontools per apt oder sonstiger verwendeter Paketverwaltung installieren.

SMART Tests werden von der Platte nach Anstoßen der Funktion selbstständig ausgeführt, solange selbige nicht anderweitig benutzt wird. Diese Tests kann und sollte man regelmäßig laufen lassen, um möglichst frühzeitig über Probleme mit der Platte Bescheid zu wissen.

Teil des Burn-ins ist jedoch, jeden Block mit allen möglichen Bitkombinationen zu überschreiben und selbige auch zu lesen, um sämtliche Fehlerquellen aufdecken zu können. Dies ist nötig, da SMART nur passiv arbeitet; es wird ein Fehler also erst protokolliert, sobald selbiger bereits aufgetreten ist.

Diese mehrfache Überschreibung von Daten zerstört alle vorhandenen Daten! Es gibt zwar eine nicht-zerstörerische Option, allerdings ist diese um einiges langsamer und nicht 100%ig zuverlässig.

Ergo: Keine Daten auf die Platte schreiben, bevor sie nicht getestet wurde.


2.Der Eigentliche Burn-in
Erst einen kurzen Selbsttest über die Platte laufen lassen per smartctl -t short /dev/sXX, wobei sXX hier und nachfolgend für den respektiven Laufwerkspunkt steht. Falls die Platte per USB angeschlossen ist und uas deaktiviert wurde, muss hier und bei allen nachfolgenden smartctl Befehlen noch unter Umständen eine vom Festplattengehäuse abhängige Flag -d angefügt werden.
Dann noch einen Conceyance Test hinterher mit smartctl -t conveyance /dev/sXX und zu guter Letzt ein ausführlicher Test mittels smartctl -t long /dev/sXX.
Diese Tests laufen im Hintergrund und der Fortschritt kann jederzeit über den Befehl smartctl -a /dev/sXX eingesehen werden.

Nun kommt der wahrlich zeitaufwendige Teil: Das wiederholte Beschreiben/Lesen jedes einzelnen Blocks.
Dazu führen wir den Befehl badblocks -b 4096 -ws /dev/sXX aus, wobei die Flag w für den zerstörerischen & effizienten Test steht und die Flag s für einen kontinuierlichen Output in die Konsole sorgt.
Theoretisch können wir hier statt der Flag w auch die Flag n setzen um theoretisch vorhandene Daten zu erhalten, aber wie gesagt: Darauf verlassen würde ich mich nicht.
Es gibt verschiedene Wege, um die immense Laufzeit von badblocks zu beschleunigen. Allerdings sollte man sich dafür entsprechend in der Materie auskennen und dazu braucht man dann auch meine kleine Zusammenfassung hier nicht.
Mit dem oben genannten Befehl ist man bei modernen Platten auf der sicheren Seite.

Nun laufen insgesamt 4 Durchläufe mit verschiedenen Bitmustern (0xaa, 0x55, 0xff und 0x00) durch. Jeder einzelne Durchlauf beschreibt jeden Block mit dem angegebenen Muster und verifiziert diesen anschließend. Und das dauert sehr, sehr lange. Beispielsweise stehe ich aktuell nach knapp einer Stunde im ersten Muster bei gerade mal 10%, erfahrungsgemäß verlangsamt sich der Fortschritt jedoch immens, je weiter der Schreibvorgang voranschreitet.

Am besten also über Nacht laufen lassen, kann gut sein, dass badblocks bei 2 TB 1-2 Tage braucht.

3. Verifizieren

Sobald badblocks fertig ist, führen wir noch einen ausführlichen Smart Test aus, um eventuelle Fehler aufzudecken. Also nochmal smartctl -t long /dev/sXX.


Zu guter Letzt prüfen wir nun das Resultat des SMART Tests per smartctl -a /dev/sXX.
Hier interessiert uns nun vor allem der Inhalt der Tabelle, insbesondere die Werte Reallocated_Sector_Ct, Current_Pending_Sector, und Offline_Uncorrectable. Wenn auch nur ein RAW_VALUE dieser Felder >= 0 ist, würde ich persönlich die Platte sofort zurückschicken. Ansonsten landet sie in meiner bestehenden Infrastruktur!

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen Leuten bei dieser und weiteren Festplattenbestellungen helfen. Bei Fragen führe ich das entsprechende Gebiet gerne weiter aus
Omg was sich hier mal wieder für möchtegern Labor-Profis tummeln
27 Kommentare
USB Controller aufgelötet?
dealr03.08.2019 19:40

USB Controller aufgelötet?


Ja wie immer bei WD.
Noch nie Micro-B gesehen
eyedexe03.08.2019 19:56

Ja wie immer bei WD.


Nicht bei der WD my Passport und beim Gamedrive
Danke für den Deal, hoffentlich kommt bald wieder ein gutes Angebot für 4tb.
eyedexe03.08.2019 19:56

Ja wie immer bei WD.


Bei den „alten“ My Books auch nicht.
htcmobil03.08.2019 20:57

Nicht bei der WD my Passport und beim Gamedrive

Falsch! Bei den 3,5 Zoll Laufwerken kann man die platte meistens ausbauen einfach mal bei YouTube gucken. Bei den 2.5 Zoll Laufwerk geht das leider nicht...
Danke für den Deal, perfektes Timing für mich
Ich brauche eine doppelt so groß.
Taugt die Was? Bräuchte 2TB
xGantz03.08.2019 23:15

Taugt die Was? Bräuchte 2TB


Habe sie hier, läuft schnell und zuverlässig.
Ich bin auf der Suche nach einer sicheren Backup Platte und hier noch am schwanken.
Die Rezensionen - gerade für die 2TB Variante - lesen sich gerade in Sachen Zuverlässigkeit ziemlich mies
Sowas mit USB C wäre mal toll
Um abschätzen zu können, ob eine Platte bereits quasi oder faktisch DOA ist, befolge ich immer folgendes Protokoll:

1.Vorbereitung
Platte entweder ausgebaut direkt per SATA oder im Werkszustand USB in ein Linux System einbinden. Unter Windows/OS X können die nachfolgenden Schritte entsprechend adaptiert werden.

Falls die Platte direkt über USB angeschlossen wird, wird uas beispielsweise bei Ubuntu Versionen >=14.04 und allgemein bei fast allen Distros mit nem Linux Kernel >=3.15 das arbeiten mit smartctl erschweren. Windows/Mac OS X haben diese Probleme soweit ich weiß nicht, bei Linux muss allerdings, zumindest temporär, über modprobe, uas und usb-storage uas für das betreffende Laufwerk deaktiviert werden. Falls hier jemand Probleme bzw. Interesse hat, kann ich diesen Schritt auch noch gerne näher erläutern.Falls noch nicht vorhanden, nun die smartmontools per apt oder sonstiger verwendeter Paketverwaltung installieren.

SMART Tests werden von der Platte nach Anstoßen der Funktion selbstständig ausgeführt, solange selbige nicht anderweitig benutzt wird. Diese Tests kann und sollte man regelmäßig laufen lassen, um möglichst frühzeitig über Probleme mit der Platte Bescheid zu wissen.

Teil des Burn-ins ist jedoch, jeden Block mit allen möglichen Bitkombinationen zu überschreiben und selbige auch zu lesen, um sämtliche Fehlerquellen aufdecken zu können. Dies ist nötig, da SMART nur passiv arbeitet; es wird ein Fehler also erst protokolliert, sobald selbiger bereits aufgetreten ist.

Diese mehrfache Überschreibung von Daten zerstört alle vorhandenen Daten! Es gibt zwar eine nicht-zerstörerische Option, allerdings ist diese um einiges langsamer und nicht 100%ig zuverlässig.

Ergo: Keine Daten auf die Platte schreiben, bevor sie nicht getestet wurde.


2.Der Eigentliche Burn-in
Erst einen kurzen Selbsttest über die Platte laufen lassen per smartctl -t short /dev/sXX, wobei sXX hier und nachfolgend für den respektiven Laufwerkspunkt steht. Falls die Platte per USB angeschlossen ist und uas deaktiviert wurde, muss hier und bei allen nachfolgenden smartctl Befehlen noch unter Umständen eine vom Festplattengehäuse abhängige Flag -d angefügt werden.
Dann noch einen Conceyance Test hinterher mit smartctl -t conveyance /dev/sXX und zu guter Letzt ein ausführlicher Test mittels smartctl -t long /dev/sXX.
Diese Tests laufen im Hintergrund und der Fortschritt kann jederzeit über den Befehl smartctl -a /dev/sXX eingesehen werden.

Nun kommt der wahrlich zeitaufwendige Teil: Das wiederholte Beschreiben/Lesen jedes einzelnen Blocks.
Dazu führen wir den Befehl badblocks -b 4096 -ws /dev/sXX aus, wobei die Flag w für den zerstörerischen & effizienten Test steht und die Flag s für einen kontinuierlichen Output in die Konsole sorgt.
Theoretisch können wir hier statt der Flag w auch die Flag n setzen um theoretisch vorhandene Daten zu erhalten, aber wie gesagt: Darauf verlassen würde ich mich nicht.
Es gibt verschiedene Wege, um die immense Laufzeit von badblocks zu beschleunigen. Allerdings sollte man sich dafür entsprechend in der Materie auskennen und dazu braucht man dann auch meine kleine Zusammenfassung hier nicht.
Mit dem oben genannten Befehl ist man bei modernen Platten auf der sicheren Seite.

Nun laufen insgesamt 4 Durchläufe mit verschiedenen Bitmustern (0xaa, 0x55, 0xff und 0x00) durch. Jeder einzelne Durchlauf beschreibt jeden Block mit dem angegebenen Muster und verifiziert diesen anschließend. Und das dauert sehr, sehr lange. Beispielsweise stehe ich aktuell nach knapp einer Stunde im ersten Muster bei gerade mal 10%, erfahrungsgemäß verlangsamt sich der Fortschritt jedoch immens, je weiter der Schreibvorgang voranschreitet.

Am besten also über Nacht laufen lassen, kann gut sein, dass badblocks bei 2 TB 1-2 Tage braucht.

3. Verifizieren

Sobald badblocks fertig ist, führen wir noch einen ausführlichen Smart Test aus, um eventuelle Fehler aufzudecken. Also nochmal smartctl -t long /dev/sXX.


Zu guter Letzt prüfen wir nun das Resultat des SMART Tests per smartctl -a /dev/sXX.
Hier interessiert uns nun vor allem der Inhalt der Tabelle, insbesondere die Werte Reallocated_Sector_Ct, Current_Pending_Sector, und Offline_Uncorrectable. Wenn auch nur ein RAW_VALUE dieser Felder >= 0 ist, würde ich persönlich die Platte sofort zurückschicken. Ansonsten landet sie in meiner bestehenden Infrastruktur!

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen Leuten bei dieser und weiteren Festplattenbestellungen helfen. Bei Fragen führe ich das entsprechende Gebiet gerne weiter aus
Habe die Platte seit über 5 Jahren im Einsatz. Ohne Probleme. Der Gerät top.
causalx03.08.2019 23:54

Ich bin auf der Suche nach einer sicheren Backup Platte und hier noch am …Ich bin auf der Suche nach einer sicheren Backup Platte und hier noch am schwanken. Die Rezensionen - gerade für die 2TB Variante - lesen sich gerade in Sachen Zuverlässigkeit ziemlich mies



Speziell bei 2,5'' Festplatten gibt es viele "negative Bewertungen".
Dies hängt häufig damit zusammen, dass man diese Geräte etwas "sanfter" behandeln muss als andere Hardware.
Vor allem beim Transport, so wie beim "An- und Abstöpseln" ist Vorsicht geboten.
Ruckartige Bewegungen, ein zu frühes Abstöpseln oder gar ein "unsicheres Auswerfen" (nicht wörtlich gemeint) können zum frühzeitigen Ableben führen.

"Sicherheit" bei Backups gibt es nur durch Quantität, nicht durch Qualität. Mehrere Backups an unterschiedlichen Orten sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Der Markt für externe 2,5'' HDDs ist sehr einseitig. Mit Ausnahme von der Firma "Sie geht (nicht)" gibt es keine ernst zu nehmenden Mitbewerber zu WD.

Ich benutze ingesamt 5 externe 2,5'' HDDs von WD (1TB, 1TB, 2TB, 3TB und 4TB) und alle laufen noch wie am ersten Tag. Die 2TB und 3TB liegen als Backup "im Schrank" und werden nur wenige Male im Jahr befüllt. Die anderen werden mehrmals pro Woche benutzt am Smart-TV und als großer "USB-Stick".
Also ich hab die 4TB und die ist viel zu laut. Auch hat sie große Probleme mit dem Schlafmodus - zumindest unter Windows.
Hat jemand Erfahrung beim Einsatz als externer Zusatzspeicher an der PS4?
1 TB für 30€ wäre mal was....(also wie das Lidl-lokal mal gemacht hat)
Nachdem meine alten WD 1TB zu klein wurden, hatte ich kurz die Seagate 2TB, diese war laut, klackerte und irre langsam. Ging zurück. Danach kaufte ich diese hier WD 2TB. Sie läuft leise und schnell (schneller als die alte 1TB Version). Ich bin sehr zufrieden. Hatte damals bei MM auch 59 bezahlt. Daumen hoch!
Puniii04.08.2019 01:50

Habe die Platte seit über 5 Jahren im Einsatz. Ohne Probleme. Der Gerät t …Habe die Platte seit über 5 Jahren im Einsatz. Ohne Probleme. Der Gerät top.


Du meinst das Gleiche Gehäuse Design - WD verbaut nicht >= 5 Jahre das exakt gleiche HDD Modell in diesem hier angebotenen Gehäuse. 2TB extern bedeutet nicht, dass immerzu 100% die gleiche HDD verbaut wird, es gibt minimale Unterschiede. Der Nachteil solcher Festplatten ist leider, auch wenn Modelle mit 7200 U/Min sind, etwas flotter als die 0815 Billig HDDs mit 5400 U/Min - dennoch sind auch 2019 allesamt nicht für Dauerbetrieb ausgelegt, d.h. 24/7, was ja auch beim Anwender so nicht vorgesehen ist.

Aufgrund der Ausfallsicherheit verbaue ich (intern) nur ebensolche Platten, d.h. früher die WD Velociraptor, RE4, SE aktuell WD Gold Serie....als Datengrab....zum gelegentlichen Datenspeichern reichen diese externen Platten allemal aus - portabel sind diese aufgrund des kleinen 2.5" Formfaktors ebenso. Nicht der Preis ist entscheidend - sondern die Zuverlässigkeit der Platte, deswegen sind die Datenblätter via PDF vom Hersteller immer interessant, bevor eine Neuanschaffung ansteht.

[edit] für den Preis und zum gelegentlichen Speichern von Daten natürlich echt okay, meine ich.
Bearbeitet von: "DraconiaN" 4. Aug
Omg was sich hier mal wieder für möchtegern Labor-Profis tummeln
TabulaRazor04.08.2019 00:59

Um abschätzen zu können, ob eine Platte bereits quasi oder faktisch DOA i …Um abschätzen zu können, ob eine Platte bereits quasi oder faktisch DOA ist, befolge ich immer folgendes Protokoll: [...]


Und dieser tagelange Dauer-Burn-In belastet die Platte dann stärker als wochen- oder gar monatelanger Normalbetrieb, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen.
Meiner Meinung nach reicht für den Normalanwender folgendes Vorgehen völlig aus:
- LLF-Formatierung durchführen (keine Schnellformatierung!)
- danach die SMART-Werte überprüfen (z.B. mit Crystal Disk Info)
- immer regelmäßige Backups anfertigen!
Und natürlich bereits beim Kauf auf zuverlässige und bewährte Modelle zurückzugreifen.
Bearbeitet von: "Monophon" 4. Aug
Gibt es hier auch shoop?

Edit: 1% auf den Nettobetrag = 49, ct ist wohl eher etwas für Hardcore-MyDealer
Bearbeitet von: "M_Arcus" 4. Aug
Eigentlich würde ich für den Preis gerne bei Amazon bestellen.
Weiß jemand, wie man das macht?
M_Arcus04.08.2019 21:51

Eigentlich würde ich für den Preis gerne bei Amazon bestellen.Weiß jemand, …Eigentlich würde ich für den Preis gerne bei Amazon bestellen.Weiß jemand, wie man das macht?


Amazon, immer wieder Amazon... was hat Amazon, das Media Markt nicht hat?
Monophon04.08.2019 18:02

Und dieser tagelange Dauer-Burn-In belastet die Platte dann stärker als …Und dieser tagelange Dauer-Burn-In belastet die Platte dann stärker als wochen- oder gar monatelanger Normalbetrieb, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Meiner Meinung nach reicht für den Normalanwender folgendes Vorgehen völlig aus:- LLF-Formatierung durchführen (keine Schnellformatierung!)- danach die SMART-Werte überprüfen (z.B. mit Crystal Disk Info)- immer regelmäßige Backups anfertigen!Und natürlich bereits beim Kauf auf zuverlässige und bewährte Modelle zurückzugreifen.



Natürlich werden die Platten durch nen Burn-in Test entsprechend belastet, was ja auch einen Teil des Sinnes desselben darstellt. Allerdings sollte jede neue Platte diese Belastung mehr als einfach wegstecken können.

Natürlich kann man, wie du es beschreibst, sich auf eine rein passive SMART Überwachung verlassen und darauf hoffen, dass die Platte vor einem Datenverlust rechtzeitig Alarm schlägt bzw. das Risiko durch regelmäßige Backups minimieren.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Festplatten entweder

- von Anfang von SMART feststellbare Fehler aufweisen,
- nach ~ 3 Monaten Nutzung ausfallen,
- jahrelang zuverlässig laufen.

Dementsprechend ist mir persönlich ein initialer Burn-in den Aufwand wert, denn wenn eine Platte bereits nach derart kurzer Zeit SMART Fehler aufweist, wird sie auch im Normalbetrieb sicherlich nicht lange durchhalten. Wenn man besonders viel Glück hat, gibt sie dann kurz nach Ablauf der Garantie/Gewährleistung den Geist auf.

Im Endeffekt deckt ein Burn-in gepaart mit regelmäßigen SMART Tests auch nicht alle möglichen Fehlerquellen ab. Aber das Risiko, einen Werksdefekt oder Defekt aufgrund von Transportschäden vorliegen zu haben reduziert sich drastisch, im Gegensatz du deiner Stratergie.
Dein Kommentar
Avatar
@
    Text