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[Weltsparen / Fibank] Festgeld / 60 Monate / 3,7% p. a.

[Weltsparen / Fibank] Festgeld / 60 Monate / 3,7% p. a.

Dies & DasWeltsparen Angebote

[Weltsparen / Fibank] Festgeld / 60 Monate / 3,7% p. a.

Weltsparen vermittelt Festgeldangebote im europäischen Ausland. Damit lassen sich mit gegebenen Risiken deutlich höherer Zinsen einstreichen als mit Angeboten deutscher Banken.

Check24 zeigt 2,1% Zinsen für 5-jährige Laufzeiten. Somit kann u. a. dieses Angebot unter Renditegesichtspunkten durchaus interessant sein.

Es ist davon abzuraten, die gesamten Ersparnisse in einem dieser Angebote anzulegen.

Zusätzlich zu den Zinssätzen, gibt es im Rahmen der Kunden-Werben-Kunden-Aktion 25 Euro Prämie. Den Link gibt es im 1. Kommentar.

Für Bestandskunden gab es lediglich eine Email (im 1. Kommentar), in denen ein Treuebonus von 25 Euro ausgelobt wird.

18 Kommentare

Weltsparen_Sparer_werben_Sparer.pdf

Weltsparen_Treuebonus_1.jpg

Weltsparen_Treuebonus_2.jpg

Mindesteinlage 10.000€!? oO Die würde ich aber in einer Rekordniedrigzinsphase nicht 5 Jahre binden.

Schneiper

Mindesteinlage 10.000€!? oO Die würde ich aber in einer Rekordniedrigzinsphase nicht 5 Jahre binden.



Naja, wenn du meinst, dass es innerhalb von 5 Jahren stärker nach oben geht, dann hast du Recht. Davon gehen aber nur wenige Analysten aus.

Drei Monate alter Finanztest-Artikel zur Fibank. Für die Lesefaulen: Der Fibabank wurde übel mitgespielt, sodass 500Mio€ von den Kunden abgezogen worden sind. Allerdings wohl unbegründet. Bulgarien ist EU-versichert (bis 100.000). Ist die Bank also zahlungsunfähig, springen der Staat bzw. EU (also ihr) auch dafür ein.

brotfahrer81

Naja, wenn du meinst, dass es innerhalb von 5 Jahren stärker nach oben geht, dann hast du Recht. Davon gehen aber nur wenige Analysten aus.


Analysten raten trotzdem zur Treppenstrategie.

PS: Die Mindesteinlage sollte dennoch im Eingangspost erwähnt werden.

5 Jahre , lol. finanznewbies an die Front.

@brotfahrer: "Damit lassen sich mit gegebenen Risiken deutlich höherer Zinsen einstreichen als mit Angeboten deutscher Banken."

Die "gegebenen Risiken" sind der Grund für die sehr hohen Zinsen. Als Dealersteller nicht näher auf diese Risiken einzugehen, ist nicht gut.

Schneiper

...Bulgarien ist EU-versichert (bis 100.000). Ist die Bank also zahlungsunfähig, springen der Staat bzw. EU (also ihr) auch dafür ein.



1.) Die EU-Einlagenversicherung ist kein zentraler EU-Fonds aus dem im Notfall Gelder ausgezahlt werden, sondern lediglich die Pflichtvorgabe, dass jeder EU-Staat eigenverantwortlich in seinem nationalen Einlagensicherungsfonds mindestens 100.000 EUR gesetzlich garantiert. Die gesetzliche Garantie gewährt also allein der bulgarische Staat, nicht die EU.

2.) Bulgarien ist EU-Mitglied, aber kein Euro-Mitglied. Sollte deren Währung. wg. einer Bankenkrise abstürzen, dürfte es Bulgarien zusätzlich noch bedeutend schwerer fallen, Verbindlichkeiten und Sparguthaben in Euro zu bedienen - Gesetz hin oder her.

Die EU würde Bulgarien wahrscheinlich zu Hilfe kommen, aber eine Garantie oder gar ein gesetzlicher Anspruch, dass man seitens der EU sein Sparguthaben zurückbekommt, besteht glaube ich nicht.

Wenn einige ominöse SMS/Emails ausreichen einen veritablen Bank-Run zu verursachen, dann ist offenbar das Vertrauen der Bulgaren in ihre eigenen Banken sehr gering. Das sollte man auch bedenken.


Die Bank nimmt das deutsche Bank Logo und dreht es? Wie schlecht...

Jedem der ernsthaft überlegt das Angebot anzunehmen sei angeraten zuvor ~20 EUR in das Buch "Der Crash ist die Lösung" zu investieren und es durchzulesen.

Ich bin auch mal wieder auf der Suche nach einer Anlage, da ich aber auch schon heftig "Lehrgeld" bezahlt habe, geht man die Sache etwas vorsichtiger an.
Bei dem Dealangebot habe ich zwar auch ein paar Bauchschmerzen aber es gibt im Moment keine großen Alternativen.
Wer noch Tipps hat, her damit.

Schneiper

...Bulgarien ist EU-versichert (bis 100.000). Ist die Bank also zahlungsunfähig, springen der Staat bzw. EU (also ihr) auch dafür ein.


oO Dein Glauben in Ehren, aber ich denke die Stiftung Waren-/Finanztest weiß da genauer Bescheid. Du hast gesagt, Bulgarien haftet. Das ist richtig. Aber wenn Bulgarien nicht haften kann, übernimmt die EU. Dazu braucht es keine Euro-Mitgliedschaft, lediglich den Bankensitz in der EU. Das Risiko besteht also in einem Zinsausfall für Wochen bis Monate, weil Kredite gewährt werden müssen, die seitens EU evtl. mit Forderungen zu Gesetzesänderungen (Beispiel Lettland: Privatkunden dürfen nur noch 50.000€ im Monat abheben) behaftet sind.

Schalom,
finde das Angebot auch nicht gut. Schrecklich finde ich meine Assoziationen am heutigen Feiertag dazu
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Ich meine das man bei diesem Angebot nach einer Mindestanlagezeit von sechs Monaten jederzeit aussteigen kann.
Dann gibt es allerdings nur 1% Zinsen (vor Kapitalertragssteuer) auf die Anlagesumme.

Schneiper

oO Dein Glauben in Ehren, aber ich denke die Stiftung Waren-/Finanztest weiß da genauer Bescheid. Du hast gesagt, Bulgarien haftet. Das ist richtig. Aber wenn Bulgarien nicht haften kann, übernimmt die EU. Dazu braucht es keine Euro-Mitgliedschaft, lediglich den Bankensitz in der EU. Das Risiko besteht also in einem Zinsausfall für Wochen bis Monate, weil Kredite gewährt werden müssen, die seitens EU evtl. mit Forderungen zu Gesetzesänderungen (Beispiel Lettland: Privatkunden dürfen nur noch 50.000€ im Monat abheben) behaftet sind.



Die EU-Richtlinie verpflichtet die EU-Staaten 100.000 EU Guthaben gesetzlich zu garantieren. Das bedeutet aber eben nicht, dass die EU ebenfalls eine gesetzliche Garantie abgibt.

Ich habe den Finanztest Artikel ebenfalls gelesen und da steht nur, dass die 100.000 EUR Guthaben "gesetzlich garantiert" sind - aber eben nur seitens Bulgarien.
Der EU-Bankensitz verpflichtet den Staat und die Bank die Richtlinie zur EU-Einlagensicherung umzusetzen, also die 100.000 EUR gesetzlich zu garantieren. Finanztest hat ja selbst Zweifel geäußert, ob Bulgarien im Fall der Fälle dazu in der Lage wäre.

Da keine EU-Gemeinschaftshaftung existiert - und vor einer EU-Bankenunion auch nicht kommen wird - besteht meines Wissens kein gesetzlicher Mechanismus der im Falle einer Staatspleite die Haftung Bulgariens auf die EU überträgt. Oder kannst Du mir ein "EU-Gesetz" nennen, der Deutschland & Co verpflichten würde Fibank-Sparer die 100.000 EUR zu ersetzen?
Es gibt zwar den ESM, aber ob die eingreifen, ist eine politische Entscheidung und keine gesetzliche. Auch alle andere EU-Hilfen wären politische Entscheidungen.

Die Euro-Mitgliedschaft hat nichts mit der Einlagensicherung zu tun. Es stellt aber ein zusätzliches Währungsrisiko dar, wenn man Sparguthaben in einem Nicht-Euro Land anlegt. Wenn in einer Krise die eigene Währung an Wert verliert, wird es für den EU-Staat Bulgarien noch schwieriger seine gesetzliche Pflichthaftung in Euro-Währung zu erfüllen. Auf dieses Zusatzrisiko wollte ich hinweisen.



Ich habe mir die Angebote der Fibank angeschaut. Dort gibt es momentan z.B. ein Tagesgeld in Euro ohne Mindestbetrag mit 3,3% nach 12 Monaten. Der Zinssatz ist progressiv und deshalb geringer, wenn man früher aussteigt, aber mind. 2% und man kann immer aussteigen.

Zur Lage der Fibank muss man bedenken, dass die Bank im letzten Sommer quasi gerettet wurde. Eine andere große bulgarische Bank (CorpBank) ging damals Pleite. Aus dieser Erfahrung kann man auch schon etwas zu der Einlagensicherung von 100.000€ sagen. Die Anleger bekamen ihr Geld nach ca. 6 Monaten problemlos zurück.

Fibank ist vielleicht die größte Bank für Privatkunden und Kleinanleger in Bulgarien, wurde aber schon immer mit der Mafia in Verbindung gebracht. Hier eine frische Spur:
bivol.bg/gre…=en

iankoff

Ich habe mir die Angebote der Fibank angeschaut. Dort gibt es momentan z.B. ein Tagesgeld in Euro ohne Mindestbetrag mit 3,3% nach 12 Monaten. Der Zinssatz ist progressiv und deshalb geringer, wenn man früher aussteigt, aber mind. 2% und man kann immer aussteigen.



Wo bitte steht diese Angabe zum Fibank Tagesgeld? Bitte mit Quellen belegen! Danke.

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