Wieder möglich! Bis zu 30€ Rabatt auf die gesetzliche Zuzahlung bei rezeptpflichtigen Arzneien
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Wieder möglich! Bis zu 30€ Rabatt auf die gesetzliche Zuzahlung bei rezeptpflichtigen Arzneien

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eingestellt am 19. Okt 2016
Durch das heutige Urteil des EuGH kippt die Preisbindung für Medikamente.

heute.de/eug…tml

Bei der Europa Apotheek gibt es ab sofort wieder folgende Sparmöglichkeit:
europa-apotheek.com/sof…htm

1. Ihr erhaltet ein Rezept für ein zuzahlungspflichtiges Medikament von eurem Arzt.
2. Ihr druckt euch Freiumschläge europa-apotheek.com/pdf…pdf oder ruft kurz an oder habt noch welche von der letzten Bestellung.
3. Ihr schickt euer Originalrezept ein.
4. Ihr bekommt euer Medikament in ein paar Tagen (1-2 Tage) kostenfrei zugesandt..
5. Ihr spart garantiert min. 2,50€ der gesetzlichen Zuzahlung.

Des weiteren gilt folgende Rabattstaffelung:

- bei Medikamenten unter 70€ Wert gibt es von der Europaapotheek den Mindestbonus von 2,50€ für die Zuzahlung 5€ = 50% Vorteil
- bei Medikamentenpreisen von 70€ bis 300€ Wert bekommt man 5€ und
- bei Medikamenten ab 300€ beträgt der Bonus 10€ = 100% Vorteil.
Die gesetzliche Zuzahlung beträgt übrigens 10% vom Medikamentenwert, min. 5€, max. 10€.


Docmorris bietet folgende Konditionen:

2€ und bis zu 12€ je Rezept.
docmorris.de/rez…ion

Ich wünsche Euch eine stabile Gesundheit!

Beste Kommentare

Kurze Anmerkung:
Heute wurde es den Versendern aus dem Ausland erlaubt, Arzneimittel mit Rabatt nach Deutschland zu versenden.
Diese Entscheidung wird von vielen als Erfolg für den kleinen armen Patienten gegen die deutsche Apothekenlobby gefeiert – aber ist das so?

Warum können Apotheken aus dem Ausland eigentlich billiger sein?
Ausländische Versandapotheken dürfen mit Rabatten einkaufen – können dadurch auch den Kunden Rabatt einräumen – und verdienen dennoch mehr als die deutsche Apotheke vor Ort. In Deutschland zahlen die Hersteller einen Rabatt an die Krankenkassen, um die Beiträge der Krankenkasse zu stabilisieren, den Apothekern sind dafür Ein- und Verkaufspreise vorgeschrieben und Ein- und Verkaufsrabatte verboten.

In Wirklichkeit war das eine Entscheidung „Dürfen Großkonzerne aus dem Ausland attraktive deutsche Patienten zu Lasten der deutschen Präsenzapotheke beliefern?“ Die deutschen Apotheken sind ausschließlich kleine Familienbetriebe, die in Deutschland Arbeitsplätze schaffen und hier Steuern zahlen. Des Weiteren werden von den Apotheken vor Ort Gemeinwohlpflichten wie Notdienst, Betäubungsmittelabgabe, Anfertigen von Rezepturen etc. erfüllt. All diese Tätigkeiten werden nicht kostendeckend bezahlt und sind kaufmännisch gesehen ein Verlustgeschäft. Dies ist nur möglich durch das Tagesgeschäft, welches dies mitbezahlt. Versandapotheken aus dem Ausland erfüllen diese Aufgaben nicht und versuchen nur das attraktive Geschäft zu machen.

Im Endeffekt wird hiermit versucht Umsatz, Gewinn und Arbeitskraft den deutschen Familienbetrieben zu entziehen und in ausländische Konzerne zu überführen, die

- Keine Steuern in Deutschland zahlen
- Keine Arbeitsplätze in Deutschland bieten
- Keine flächendeckende persönliche Beratung bieten
- Keinen Notdienst in Deutschland anbieten
- Keine Betäubungsmittel liefern
- Nur eingeschränkt Rezepturen anfertigen
- Keine Akutversorgung anbieten

Als warnendes Beispiel haben wir die Arzneimittelkosten pro Kopf in den USA, die weitaus höher sind als in Deutschland, obwohl die Preise freigegeben sind, die Versorgung aber von Konzernen dominiert wird.

Dies ist kein Erfolg der Verbraucher, dies ist ein Erfolg der Großkonzerne gegen die Familienbetriebe. Eine der letzten privat dominierten Branchen wird damit mit Hilfe des Europäischen Gerichtshofes vom Kapital angegriffen.

Wir sind nicht die bösen Apotheker, die den Patienten die Rabatte vorenthalten, sondern die Konzerne im Ausland können mit Rabatten einkaufen, davon einen Teil an die Patienten zurückgeben und unter dem Strich pro Packung dennoch mehr verdienen als die familiengeführte Apotheke vor Ort. Es geht darum, dass Konzerne einen attraktiven Teil der Medikamentenversorgung übernehmen möchten und nicht um Rabatte für die Patienten

Ein Bonus für die Versicherten für das Einlösen eines Rezeptes zu Lasten der Krankenkassen fördert den Arzneimittelkonsum. Kranke werden für das Erzeugen von Versicherungsleistungen zu Lasten der Gesellschaft belohnt. Dies erzeugt zusätzliche Kosten und führt zu höheren Beiträgen in der Krankenversicherung. Chronisch Kranke können sich schon jetzt in Deutschland von der Zuzahlung befreien lassen.

Als deutscher Apotheker fordere ich gleiche Wettbewerbsbedingungen von der EU:
- wenn meine europäische Konkurrenz mit Rabatten einkaufen darf, steht mir das auch zu
- wenn die Versandapotheken keinen Notdienst sicherstellen können, müssen diese hierfür einen Ausgleich zahlen
- gleiches gilt für Rezepturen und Betäubungsmittelversorgung

Lassen sie es nicht zu, dass Gelder des deutschen Sozialsystems zu Lasten der deutschen Familienunternehmen, deren Mitarbeiter und Familien, des Sozialsystems und des Steuerzahlers zu ausländischen Konzernen überführt werden.

Ich wünsche mir, dass dies von der Gesellschaft und der Politik gesehen wird und unverzüglich unterbunden – nicht zuletzt zu unser allem Wohle.

Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung

Ich finde das Urteil super.
Apotheken verdienen offensichtlich sehr gut.
Bei uns gibt es in direkter Umgebung von 2 km insgesamt 4 Apotheken.
Und jede hat immer 4-5 Angestellte gleichzeitig dort. Ich entscheide mich dann meistens für eine Blondine

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Bearbeitet von: "dodo2" 19. Okt 2016

Es gibt auf mydealz ein deutig zu viele Menschen mit gefährlichem Halbwissen, die nicht davor zurückschrecken dieses kundzutun.
Feiert ihr nur, Gier frisst eben doch Hirn.

stelimvor 1 h, 15 m

Wer das in Anspruch nimmt, sollte dann auch keinen Notdienst, Rezepturen, BTMs, T-Rezepte, Zytos etc in der örtlichen Apotheke bekommen. Wer sich hier freut, denkt leider ein wenig zu kurz. Im Alter und im Notfall werdet ihr eure medizinische Versorgung vor Ort brauchen.


Ja mein Gott, dann gibt's halt in der Innenstadt nicht mehr alle 50, sondern nur noch alle 100 Meter eine Apotheke. Jetzt hört doch endlich auf so zu tun als ob die Apotheker am Hungertuch nagen würden. Denen tut es durchaus mal gut, zu spüren was es heißt sich am freien Markt behaupten zu müssen. Schließlich müssen das 90% der restlichen Gesellschaft ja auch.
Bearbeitet von: "Clarequilty" 20. Okt 2016
163 Kommentare

top geschrieben.

Was soll den plötzlich der Geiz. Früher waren es bei vielen Apotheken 5€ Rezeptrabatt. Naja, erstmal abwarten, der Rabatt wird noch steigen.

Verfasser

JessiPinkmanvor 10 m

Was soll den plötzlich der Geiz. Früher waren es bei vielen Apotheken 5€ Rezeptrabatt. Naja, erstmal abwarten, der Rabatt wird noch steigen.


??? sind 10€ nicht mehr als 5€?

JessiPinkmanvor 11 m

Was soll den plötzlich der Geiz. Früher waren es bei vielen Apotheken 5€ Rezeptrabatt. Naja, erstmal abwarten, der Rabatt wird noch steigen.



Ich kenne nur Doc Morris die das machten

Vielen Dank für den Tipp. Wenn man so wie ich manchmal Medis im Wert eines Kleinwagens nach Hause trägt und immer zu zahlen muss kann man einiges sparen.

gilt das auch für die Pille?

Nicolasvor 1 m

Vielen Dank für den Tipp. Wenn man so wie ich manchmal Medis im Wert eines Kleinwagens nach Hause trägt und immer zu zahlen muss kann man einiges sparen.


Zuzahlungsbefreiung mal bei deiner KK prüfen lassen?

Verfasser

cjrvor 3 m

gilt das auch für die Pille?



natürlich, solange die Pille rezeptpflichtig ist...

Keweico360vor 4 m

Zuzahlungsbefreiung mal bei deiner KK prüfen lassen?



Ja. Dafür verdiene ich leider zu viel.

Bin mal gespannt, wann andere Apotheken nachziehen. Denn da jetzt endlich Rechtssicherheit besteht, werden sicherlich deutlich mehr Apotheken einen Bonus bieten als früher - ich erwarte einen regelrechten Bonuswettbewerb.
Bearbeitet von: "Horst.Schlaemmer" 19. Okt 2016

Noch nie gehört das es das gibt !

sehr cool und vielen dank

ideal für meine Blutdrucktabletten für die ich sonst immer 10 Euro zuzahlen musst

CrackJohn1981vor 59 s

Noch nie gehört das es das gibt


Schon seit vielen Jahren, war aber zwischenzeitlich verboten.

Verfasser

Keweico360vor 11 m

Zuzahlungsbefreiung mal bei deiner KK prüfen lassen?


Ich bin leider, (oder zum Glück) nicht von der Zuzahlung befreit, aber vor dem Verbot des Rabatts, gab es für jeden! den Rabatt.
Dieser wurde dann auf dem Kundenkonto gut geschrieben und konnte für rezeptfreie Medikamente und Drogerieartikel genutzt werden.
Ob das jetzt auch so ist, weiß ich nicht. Fragt hiezu am besten direkt bei der Hotline unter 0800/3003345 an.

Ich bestelle dort meine Medikamente schon seit mehreren Jahren, ging immer alle ohne Probleme. Sehr zu Empfehlen ! Den Rabatt gibts schon länger, nur bislang bekam man bei jeder Bestellung eine "Umfrage" die man ausfüllen musste....als "Belohnung" für diese Umfrage gab es dann Rabatt (fast) in Höhe der Zuzahlung bei der nächsten Bestellung. Letztenendes habe ich also nie wirklich eine Zuzahlung bezahlt.
Die 'Umfrage wird jetzt wohl wegfallen, das ist zu begrüßen.

Tipp. Wer öfters und regelmäßig Medikamente braucht kann sich mehrere Freiumschläge dort schicken lassen und sie bei seinem Arzt hinterlegen. Dann einfach nur noch anrufen, Rezept bestellen und der Arzt kann es mit der Hauspost weg schicken.
Mein Arzt hat sogar eine 24h "Rezepthotline" ( Anrufbeantworter ).Da ist das ganze noch einfacher.

Ich finde das Urteil super.
Apotheken verdienen offensichtlich sehr gut.
Bei uns gibt es in direkter Umgebung von 2 km insgesamt 4 Apotheken.
Und jede hat immer 4-5 Angestellte gleichzeitig dort. Ich entscheide mich dann meistens für eine Blondine

11580538-B7BVJ.jpg

Bearbeitet von: "dodo2" 19. Okt 2016

Danke für die Information

Bislang war ich immer bei DocMorris mit meinen Blutdruckpillen...
Nun könnte sich ja mal ein Tick Wettbewerb ergeben. Doof für die stationären Apotheken, aber nun ja.,... die sind ja auch ne Apotheke.

Für Deutsche Apotheken gilt weiter die Preisbindung - ein Rabatt auf verschreibungspflichtige Medis ist verboten und wird mit Bußgeldern belegt. Das Urteil ist nur für Apotheken im europäischen Ausland!
Wenn des also Euro Apo macht... Risiko des Apothekers...

Das beste, was passieren konnte. Die Lobby der Pharmaindustrie mit ihren sagenhaften Gewinnen musste mal einen mitbekommen.

Die Krankenkassenbeiträge steigen und steigen... bei immer geringerer Grundversorgung. Das liegt nicht an den Kosten für das Krankenhaus, sondern an den Medikamentenpreisen. Es ist eine Sauerei, dass die Krankenkassen, also wir alle, die Bosse dort reichmachen... jetzt müssen die Bosse darben: statt 100.000 Euro pro Monat erhalten sie nur noch 80.000 Euro. Ich werde sammeln gehen müssen am Kurfürstendamm für die armen Vorstandsbosse...

dodo2vor 8 m

Ich finde das Urteil super.Apotheken verdienen offensichtlich sehr gut.Bei uns gibt es in direkter Umgebung von 2 km insgesamt 4 Apotheken. Und jede hat immer 4-5 Angestellte gleichzeitig dort. Ich entscheide mich dann meistens für eine Blondine [Bild]


4 Apotheken, noch zu wenig? Hab im Umkreis von 800 Metern, ungelogen 8 Apotheken. Danach kommen dann die Friseure. Und beide Branchen meckern.

narrburgvor 8 m

Für Deutsche Apotheken gilt weiter die Preisbindung


Nur zur Info: Der EuGH hat die deutsche(!) Preisbindung untersagt - nur darum ging es. Sprich: Jetzt werden endlich auch deutsche Apotheken legal einen Bonus anbieten können!
Bearbeitet von: "Horst.Schlaemmer" 19. Okt 2016

dodo2vor 14 m

Ich finde das Urteil super.Apotheken verdienen offensichtlich sehr gut.Bei uns gibt es in direkter Umgebung von 2 km insgesamt 4 Apotheken. Und jede hat immer 4-5 Angestellte gleichzeitig dort. Ich entscheide mich dann meistens für eine Blondine


Voll lustig.

flaver77vor 7 m

4 Apotheken, noch zu wenig? Hab im Umkreis von 800 Metern, ungelogen 8 Apotheken. Danach kommen dann die Friseure. Und beide Branchen meckern.



Friseure haben es wirklich nicht leicht, weil es da einen (oftmals ziemlich harten) Preiswettbewerb gibt. Eben das war bei Apotheken bisher nicht so (außer bei rezeptfreien Mitteln), genauso wie bei deutschen Büchern.
Bearbeitet von: "Horst.Schlaemmer" 19. Okt 2016

Horst Schlaemmervor 7 m

Friseure haben es wirklich nicht leicht, weil es da einen (oftmals ziemlich harten) Preiswettbewerb gibt. Eben das war bei Apotheken bisher nicht so (außer bei rezeptfreien Mitteln), genauso wie bei deutschen Büchern.


Aber das ist bekannt und ständig eröffnen neue Läden. Kann ich dann auch nicht wirklich nachvollziehen. Und mittlerweile nehmen hier alle mindestens 15 Euro für nen Herrenhaarschnitt. Das mache ich seit ´nem Jahr dann auch nicht mehr mit und frisiere selbst.

was ist, wenn ich eine jährliche Befreiung habe (mache ich bei meinen Medikamenten, mtl. ca. 500,-€) immer am Ende des Jahres für das darauffolgende Jahr. Bin chronisch krank und bezahle daher 1% vom Einkommen für die Befreiung.
Da ich nichts zubezahlen muss, müsste ich ja eigentlich einen schönen Rabatt bekommen

flaver77vor 2 m

Aber das ist bekannt und ständig eröffnen neue Läden.


Das sind (zumindest hier) vor allem ausländische Friseure, die mit Billigst-Mitarbeitern den Preiskampf erst richtig angeheizt haben. Gute Friseure können sich dem entziehen.
Bearbeitet von: "Horst.Schlaemmer" 19. Okt 2016

Horst Schlaemmervor 14 m

Nur zur Info: Der EuGH hat die deutsche(!) Preisbindung untersagt - nur darum ging es. Sprich: Jetzt werden endlich auch deutsche Apotheken legal einen Bonus anbieten können!


nein, das ist nicht ganz korrekt. Das Urteil hebt nur für EU Apotheken die Bindung auf

Wurde auch Zeit, daß man den antikapitalistischen Apothekern das Handwerk legt.

flekkivor 11 m

nein, das ist nicht ganz korrekt. Das Urteil hebt nur für EU Apotheken die Bindung auf



Genau. Und Deutschland ist bekanntlich in der EU, so dass das für deutsche Apotheken genauso gilt.

Edit: Du beziehst dich vermutlich auf deutsche Bestimmungen, die dem entgegenstehen. Die sind durch das heutige Urteil faktisch aber außer Kraft gesetzt worden, weil das EuGH die höchste juristische Instanz ist.
Bearbeitet von: "Horst.Schlaemmer" 19. Okt 2016

Klar die Apotheker jammern.... mal abgesehen vom Nachtdienst Service bei dem trotz Rezeptfreier Medis der Kinder "im Notfall" auch noch drauf zahlen darf, hat mir bisher noch nie ne Apotheke geholfen. Nachfragen endeten meistens in einem "äh hmm ... blabla blub" oder in Falschauskunft.

Horst Schlaemmer

Genau. Und Deutschland ist bekanntlich in der EU, so dass das für deutsche Apotheken genauso gilt.



Das sehen die Verbände anders und fordern eine entsprechende Anpassung: "Der Gesetzgeber müsse schon aus eigenem Interesse seinen Handlungsspielraum wiederherstellen. „Eine denkbare Lösung wäre ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln in Deutschland. Europarechtlich wäre das zulässig. Klar ist, dass die Arzneimittelpreisverordnung für deutsche Apotheken weiterhin gilt“, sagte Schmidt.


Deutschlands Versandhändler sehen das ganz anders. Sie forderten den Gesetzgeber auf, nun die Preisbindung für Apotheken im Inland aufzuheben. „Nach diesem Urteil muss der Grundsatz der Gleichbehandlung gelten. Es kann nicht sein, dass es nach dem EuGH-Urteil zu einer Inländerdiskriminierung kommt. „Warum sollten deutsche Versandapotheken etwas nicht dürfen, was Versender aus anderen europäischen Ländern dürfen?“, hieß es in einer ersten Stellungnahme des Bundesverbands der Versandhändler.

"
Quelle: Handelsblatt

Horst Schlaemmervor 6 m

Das sind (zumindest hier) vor allem ausländische Friseure, die mit Billigst-Mitarbeitern den Preiskampf erst richtig angeheizt haben. Gute Friseure können sich dem entziehen.


Bei mir in Berlin Prenzlauer Berg nennen die sich Hipster Friseure . Genau wie gerade "Bart-Friseure" hier an jeder Ecke eröffnen Aber das ist ein anderes Thema.

Horst Schlaemmervor 38 m

Bin mal gespannt, wann andere Apotheken nachziehen. Denn da jetzt endlich Rechtssicherheit besteht, werden sicherlich deutlich mehr Apotheken einen Bonus bieten als früher - ich erwarte einen regelrechten Bonuswettbewerb.



Euch ist schon klar das der Gesetzgeber noch die Möglichkeit hat den Versandhandel in Deutschland zu verbieten (für rezeptpflichtige Medikamente). Ich habe mich anfangs auch gefreut, bin aber aktuell skeptisch.

Aus meiner Sicht gibt es auch zuviele Apotheken bei uns.... die Apotheker-Lobby sieht das naturgemäss anders.

Horst Schlaemmervor 8 m

Genau. Und Deutschland ist bekanntlich in der EU, so dass das für deutsche Apotheken genauso gilt.



Sorry, aber Flekki hat recht. In Deutschland gilt weiterhin die Preisbindung. Les einfach mal richtig, oder hör dir die 30 Sekunden auf Tagesschau.de an...

Dodgeronevor 4 m

Sorry, aber Flekki hat recht. In Deutschland gilt weiterhin die Preisbindung. Les einfach mal richtig, oder hör dir die 30 Sekunden auf Tagesschau.de an...



Siehe meine Ergänzung oben. Sie gilt nur noch formal, da der EuGH die höchste juristische Instanz ist. Sollte eine deutsche Apotheke bestraft werden, wird sie spätestens vor dem EuGH Recht bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass die deutschen Bestimmungen sehr schnell (wenige Monate) an das Urteil angepasst werden.
Bearbeitet von: "Horst.Schlaemmer" 19. Okt 2016

Jetzt nur noch ein Land finden, in dem meine Pille weniger kostet als in Deutschland..

Dodgeronevor 7 m

Euch ist schon klar das der Gesetzgeber noch die Möglichkeit hat den Versandhandel in Deutschland zu verbieten (für rezeptpflichtige Medikamente).


Das wird er aber ganz sicher nicht tun, da er sich ansonsten erneut vor dem EuGH eine blutige Nase holen würde.

Horst Schlaemmervor 4 m

Siehe meine Ergänzung oben. Sie gilt nur noch formal, da der EuGH die höchste juristische Instanz ist. Sollte eine deutsche Apotheke bestraft werden, wird sie spätestens vor dem EuGH Recht bekommen. Ich gehe aber davon aus, dass die deutschen Bestimmungen sehr schnell (wenige Monate) an das Urteil angepasst werden.


Mein Kommentar hängt in der Warteschleife- vielleicht geht er jetzt ohne Link:

Handelsblatt schreibt:
Der Apothekerverband sieht daher jetzt die deutsche Politik gefordert. Der Gesetzgeber müsse schon aus eigenem Interesse seinen Handlungsspielraum wiederherstellen. „Eine denkbare Lösung wäre ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln in Deutschland. Europarechtlich wäre das zulässig. Klar ist, dass die Arzneimittelpreisverordnung für deutsche Apotheken weiterhin gilt“, sagte Schmidt.
Deutschlands Versandhändler sehen das ganz anders. Sie forderten den Gesetzgeber auf, nun die Preisbindung für Apotheken im Inland aufzuheben. „Nach diesem Urteil muss der Grundsatz der Gleichbehandlung gelten. Es kann nicht sein, dass es nach dem EuGH-Urteil zu einer Inländerdiskriminierung kommt. „Warum sollten deutsche Versandapotheken etwas nicht dürfen, was Versender aus anderen europäischen Ländern dürfen?“, hieß es in einer ersten Stellungnahme des Bundesverbands der Versandhändler.

Indirekt drohte der Verband damit, dass nun auch inländische Versandapotheken Rabatte auf rezeptpflichtige Medikamente gewähren wollen, um sich anschließend wegen Verstoßes gegen das Rabattverbot verklagen zu lassen. „Der Verband werde solchen Apotheken zur Seite stehen“, hieß es.

flekkivor 1 m

Mein Kommentar hängt in der Warteschleife- vielleicht geht er jetzt ohne Link:Handelsblatt schreibt: Der Apothekerverband sieht daher jetzt die deutsche Politik gefordert. Der Gesetzgeber müsse schon aus eigenem Interesse seinen Handlungsspielraum wiederherstellen. „Eine denkbare Lösung wäre ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln in Deutschland. Europarechtlich wäre das zulässig. Klar ist, dass die Arzneimittelpreisverordnung für deutsche Apotheken weiterhin gilt“, sagte Schmidt.Deutschlands Versandhändler sehen das ganz anders. Sie forderten den Gesetzgeber auf, nun die Preisbindung für Apotheken im Inland aufzuheben. „Nach diesem Urteil muss der Grundsatz der Gleichbehandlung gelten. Es kann nicht sein, dass es nach dem EuGH-Urteil zu einer Inländerdiskriminierung kommt. „Warum sollten deutsche Versandapotheken etwas nicht dürfen, was Versender aus anderen europäischen Ländern dürfen?“, hieß es in einer ersten Stellungnahme des Bundesverbands der Versandhändler.Indirekt drohte der Verband damit, dass nun auch inländische Versandapotheken Rabatte auf rezeptpflichtige Medikamente gewähren wollen, um sich anschließend wegen Verstoßes gegen das Rabattverbot verklagen zu lassen. „Der Verband werde solchen Apotheken zur Seite stehen“, hieß es.



Siehste.

Horst Schlaemmervor 1 m

Siehste.


mal abwarten - ich bin ja bei dir, dass eine ungleichbehandlung nicht zu halten sein wird. ABER noch ist sie da. Ein Komplettverbot des Versandhandels hat der EuGH schon in einem anderen Urteil mW grundsätzlich erlaubt.
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